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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-16 · Heft 887 (16.7.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 887 (16.7.1921)
Date
1921-07-16
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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UeL'e ö Wien, ScimstäK . _Wiener Morgenzermng iv. ^it razi * Jüdische Bolksbikliothek Sion, Wien II., Glocken- 'tzafft SO. Sonntag den 17. d. M. findet im großen Garten und in de« Sälen des Restaurants „Zur Pratersee, II., Hauptallee 5 Zwischen, k. und II. Kaffeehaus), etn großes Gartenfest statt. Anschließend Tanz. Mltwirkend bekannte jüdische Kunstkräfte. Für Belustigungen ist bestens gesorgt. Juxpost. Schönheitskonkurrmz, Tombola-Confetti-Schachtel, Glücksrad, Graphologisches Deuten, Amerikanische Lizitation, Tan Preise usw. Beginn 8 Uhr.' Ende 1 Uhr nachts. Entree im Borverkauf K 20, an der Kaffe K 30. Karten sind zu habe«: Jüdische Bolksbibliothek Zion,, Wien, U.. Glockengaffe 30. und bei dm Komiteemitgludern. Mitglieder haben 50% Ermäßigung. Um zahlreichen Besuch bittet die Berrinsleitung. * Amtliche Berichterstattung aus Ungar«. DaS Ungarische Korrespondenz-Bureau berichtet: In der Nationalversammlung brachte Abgeordneter Benitzkyin einer dringenden Interpellation eine Reihe von Gesetzwidrigkeiten zur Sprache und richtete an die Regierung die Frage, ob sie gewillt sei, das begangene Unrecht zu ahnden und die Schuldigen der Strafe zuzuföhren. Der Ministerpräsident erklärte .in Beantwortung dieser Interpellation, der Abgeordnete Benitzkh habe gegen die Regierung eine Anklage erheben wollen, doch habe er sich selbst angeklagt. Die meisten der angeführten Fälle hätten sich in einer Zeit ereignet, wo Benitzky selbst das Portefeuille des Ministeriums dos Innern innehatte. Er habe den Abgeordneten Benitzky bereits vor längerer Zeit aufgeiordert, ihm die auf die bedauerlichen Vorfälle beckglichen Daten zu übergebt», um gegen die Schuldigen vorgehen zu können, doch habe Benitzkh erwidert, er gebe eine polttitche Waffe , nicht aus der Hand (LLrm.). Es sei offenbar, daß es Bemtzkh darum zu tun war, eine politische Affäre beraufzubrschwören. UebrigcnS werde Redner die angeführten Fälle einer strengen Untersuchung unterziehen und unparteusch Vorgehen. Nachdem noch der Minister des Innern erklärt hatbe. daß in mehreren der angeführten Fälle das Verfahren bereits ^kiiocteitet worden sei, wird die Antwort des Ministerpräsidenten zur Kenntnis genommen und die Sitzung geschloffen. — So wird berichtet. WaS Benitzkh. verbringt, verschweigt dieses amtliche Bureau. * Wieder ungarische Falschstempelungen. Der Kaufmann Hermann Ortovanhat dem Kaufmann B a r d a 21.000 falsche ungarische gestemvelte Kronen znm Kaufe angeboten und wurde dabei verhaftet. Ortovan behauptet, er habe die Noten von einem ihm nicht näher bekannten Mann zur Veräußerung. erhalten. Unter dem Verdachte, mitschuldig zu sein, wurde der Kaufmann Julius V i n c z e r verhaftet. Er und Ortovar wurden dem Landesgericht emgeliesert. * FWchtig. Ans Berlin ist nach Verübung eines Diebstahls und eines Scheckbetrugs mit 20.000 Mark Schaden der Volontär Hermann B r o d e r flüchtig geworden. Er soll die Absicht habm, über Triest nach Palästma zu flüchten. * Taschendiebe ans der Straßenbahn. Ein etwa 35jahrigrr Mann hat gestern dem Hugo G e n i s ch k a, XV., Märzstraße 19 wohnhaft, in ein-m Straßenbahnzug in der Inneren Stadt eine Brieftasche mit K 100.000 gezogen. In einem Straßenbahnzug wurde gestern dem Kaufmann Ehrlich, UI., Rennweg 79 wohnhaft, eine goldene Uhr mit Kette, K 25.000 Wert, entwendet. Vereirrsuachrichten. Herzberg-Schüler werden zu de« morgigen Abschiedsausflug eingeladen. Treffpunkt: Karmelitergaffe b/9. — Verein Erez Israel, II,, Hauptalle 5, Restaurant Prateriee. Heute, präzise 4 Uhr nachmittags, anläßlich des Schlusses des Sommersemesters unserer drei hebräischen Kurse: Zusammenkunft der Kurs- und Vereinsmitgliedrr zu Ehren LehrerHerzb ergs. Anschließend Heimabend. — Zeirei M i s r a ch i, U., Praterstraße 43/11. Heute, 4 Uhr nachmittags, Mitgliederversammlung. Sprechen werden Weißberg, Jüngster und Langleben. Sonntag gemeinsamer Ausflug nach Vöslau. Treffpunkt präzise 10 Uhr vormittags im Vrremslokal. — JüdischeVolkSbibliothekZion. Heute, 4 Uhr nachmittags im Lokale, II., Glockengaffe 30, Festkomiteefitzung ,Arbeitseinteilung für daS morgen stattfindende Gartenfest). Die Ernährung. Der Marktbericht. Gestern ermäßigten sich alle Sorten von Fleisch, sowohl im Großhandel als auch im Kleinhandel. Auch Seefische mußten um L 10 per Kilogramm im Preise ermäßigt werden. Polnische Eier fanden selbst zu dem bereits herabgesetzten Preise von K 10.50 bis ll.öo per Stück nur wenig Abnehmer. Die Grünwarenmärkte find ebenso wie die O b st m ä r k t e anhaltend gut beschickt. In manchen Artikel» ist sogar das Angebot weit größer als die Nachfrage, trotzdem blieben die Preise verhältnismäßig unverändert. beginnt präzise %B Uhr. Zuspätkommende können' erst nach dem ersten Akt zu ihren Sitzen gelangen. — Sonntag dm 17. d. M. gelangt daS Schauspiel „I ekel der Schmied* von David P i n s k i zur Aufführung, Montag der „Unbekannte". Dienstag „Der Fremde", Mittwoch „Der Unbekannte*, Donnerstag „T'kias Kaf". Im Wiener Bürgertheater gelangt die kommende Woche täglich 7 Uhr abends das Drama „Die H ö l l e v o n B o r b a l,o". für die deutsche Bühne von Paul Frank bearbeitet, mit Ludwig Harlan und Heinz Salfner als Gästen und Marietta Olly und Oskar Sima in den Hauptrollen zur Aufführung. _ .. Die Ausführungen den Freien jüdischen Volksbühne. Seit ihrem Bestehen (Dezember 1920) hat die Freie jüdische Volksbühne zehn Autoren und 17 dramatische Werke aufgeführt -rin folgendem Zahlenverhältnis: David Piniki: „Jekel der Schmied* 24mal, Schalom Asch: „Gott der Rache* Wmal. „Der Landsmann" lywal, Leon Kobrin: „Bertschik" 17mal. Verez Hirschbem:' „Tkms Kaf" I5mal, Mojsche R-chter: »Zu spät" 15mal, Eugen Tschirikow: ..Die Juden" 13mal, Scholem Alejchem: „Zeiseit und Zeispreit" l2mal,Osstp Dhmow: „SHma Jisroel" 6mal, Jakob Gordin: „Die Jesvjme*. »Unbekannter*, «Der Fremde", „Die Scliechite". „Schlornke Scharlatan" und „Gott, Mensch und Teufel" 71mal. Außerdem .sind 2 Umarbeitungen aus fremder Literatur: «Kluge Frau* und „Lustige Nacht* 21mal aufgesührt worden. Insgesamt 335 Ausführungen. Messefpiele im Rathaus. Während der Theatermeffe werden im Arkadenhof des Rathauses großangelegte Festspiele im Stil des „M i x,a? c i" und „Jedermann* zur Aufsührung gelangen. Das Programm wird nächster Tage veröffentlicht. Schnitzlers Reigen in Präg. „Narodvi Politika* zufolge tvurde Schnitzlers Reigen trotz de§ polizeilichen Verbots auf der sogenannten Revolutions bühne zweimal ausgesührt. Die Vorstellungen verliefen ruhig. Gegen die Theütcrleiiung wurde die Strafanzeige erstattet. Gerichtssaal. Die Massen Klage gegen die Hausfran. Sämtliche 1? Parteien des Hauses Rr. 6, XIX., Greinergaffe, hatten gegen ihre Hausfrau Walpurga Koch die Ehrenbelridigungsklage erhoben, über welche Freitag vor dem Oberlandesgelichtsrat Dr. S ch ö r g beim Bezirksgericht in Döbling verhandelt wurde. Nach dem Inhalt der Klagen hat die Hausfrau, eine ehemalige Hilfsarbeiterin, die sich mit ihrem Mann in Amerika ein Vermögen erworben und nach ihrer Rückkunft in Wien zwei Häuser angckauft hat, ihren Parteien am Gange das Hauses zugcrusen: Gesindel, ich schmeiße Euch alle hinaus; „Ihr wollt nur den Hausschlüssel habe», damit Ihr Einbrecher hereinlaffen könnt." Die Angeklagte gab den Tatbestand zu und erklärte, in Oesterreich gebe es keine richtigen Gesetze- Sie möchte andere Parteien haben, die. sich ihr unterwerfen und blind gehorchen. Zn was bin ich denn Hausfrau, sagt die Angeklagte, wenn die Parteien nicht einmal die Hausordnung beobachten. Richter (ironisch): Sie sind halt gerade zu einer Zeit aus Amerika zurückgrkommen, wo in Oesterreich für die Hausbesitzer schlechte Zeiten find. So schnell, wie Sie meinen, bringen Sie die Parteien nicht hinaus, des« wir haben ja noch das Mieterschutzgesetz. Den Bemühungen des Richters gelang e8 schließlich, einen Ausgleich herbeizuführen. Die Hausfrau hat ihre Parteien um Entschuldigung und versprach, in Zukunft den Frieden des Hauses nicht mehr z« stören. Nach Abgabe dieser Erklärung verkündete der Richter den Freispruch der Angeklagten.' I&acLreiiii'balixi JHEernala XYH„ RoQflgfldorfor»tr.2t u. Rosenatelng. 88-99,8tra09nbahnllnlen 48, H2, 8, V Samstag, den 16. Juli, 5 Uhr nachmittags und Sonntag, den 17. Juli, 4 Uhr nachmittags Um Wemieii! Man V. a. am Statt: Graf (Zürich), Senecke (Berlin), Hildebrandt (Troppau) Tribünensitze K 100, K 80, K 60. Seitensitze K 40. Entree K 20 Sport. in den Diensten des Oesterreichischen Fußballverbandes stand, stft dm S. C. Rapid folgen. Es ist intereffant, daß Hogan und Gaskell gemeinsam in der Bolton. Wanderers-Mannschaft tätig waren, also beide dieselbe Schulung besitzen. Hogan hat bereits bewiesen, daß diese eine glänzende ist, denn ihm verdankt der M. T. K. sein hohes Spielniveau. Nach den Empfehlungen HowcroftS dürfte Gaskell ihm in nichts nachstehen. Den'Hakoah-Fußballern ist also zu diesem Lehrer nur zu gratulieren. Wiener Mannschaften in Holland. Rapid konnte seine holländische Wettspielreise mit keinem Sieg eröffnen. Die Hütteldorser unterlagen in Amsterdam gegen den dortigen Verein „Blau Wit" 8: 4. Die Einheimischen reichten in technischer Hinsicht nicht an die Gäste heran, Überrumpelten sie aber durch rasche Durchbrüche. Ungleich bester schnitten die Amateure ab, die gegen die Rotterdamer Sparta 6:1 siegten, obwohl sie das Wettspiel ohne ihre» bewährten MittelstHrmer Äalrncm Konrad bestritten. Bush Brrth Ehrenwanderpreis. Diese Wettbewerbe finden heute 4 Uhr nachmittags auf dem F/A. C.-Ptatze in Floridsdorf statt. Teilnehmen werden die Hakoah-Graz, deren Athleten bereits in Wien emgetroffen sind, Hazair, Hechawer, Kadimah, Makkabi lX und Makkabi X. Da alle Vereine mit Neulingen die Wetikämpfe bestreitm, istein offener Kampf in allen Konkurrenzen zu erwarten. Interesse erweckt das Abschneidm des Grazers Hirsch, hem ein guter Ruf vorausgeht. ■ Makkabi-Göding - Sportklub Zideniee Komb. 1:1 <1 r 1). Das Wettspiel fand am 10. d. M. in Göding statt. Vom Anlick unternimmt Makkabi gefährliche Angriffe, die bereits in der 6. Minute zum Erfolg führen. Bei durchwegs offenem, stets abwechslungsreichem Spiele gelingt es dem Gegner, ausiugleichcn. Bei diesem Stande werden die Serien gewechselt. Nach Wiederbeginn ist Makkabi fast 20 Minuten vor dem feindlichen Heiligtum aber der einsetzende starke Regen erschwerte den Kampf. Der gegnerische Tormann leistete Hervorragendes. Knapp vor Schluß wird ein Freistoß gegen Zideniee diktiert, der Ball wird sehr schön aufs Tor gelenkt, findet jedoch meisterhafte Abwehr. Gleich darauf Schluß. Bei Göding sind besonders hervorzuheben : Esch II. zugleich der beste Mann im Feld, Rosenzweig und Hacker, beim Gegner der Tormann. Als Schiedsrichter fungierte Herr Karl Eisinger (Makkabi-Lundenburg), der sich seiner Aufgabe einwandfrei entledigte. ' Radrennen in Hernals. Heute und morgen nehmen die Radrennen auf der Hernalser Radrennbahn ihre Fortsetzung. Von Auswärts starten Graf (Zürich), Sen'cke (Berlm), Hildebrandt (Troppau). Heute begmnen die Rennen um 5 Uhr, morgen um 4 Uhr nachmittags. Sportklub Kadima. Zn dem Hokoah-Meeting, welches heute, Samstag, auf dem F. A. C.-Platz stattstndet, sind folgende Herren nominiert: Funktionäre: Frischler. Rosenbaum, Parnes. — Für daS Laufen Über 100 m: Berger, Meist, Vollak H, Biber I. — 400 m: Trinka, Wodak, Meist II., R. Feigenbaum, Bärenzweig.'— 1000 rn: Hayek, Wachsmann, S. Scharf, MehlLnder, Pennenberg. — 5000 m: Parnes, Ackermann. — Weitsprung: Berger, Hirschverger, Parnes. — Hochsprnng: Meist II, Hirlchbergec, Parnes. >— Kugelstoßm: Trinka, Wälder. Berger. — Stafette 400 X 100 m; Meist, Berger, Feigenbaum, Wodak. Sportklub Ari. Heute. 8 Uhr abends, Mitgliederversammlung im Cafö Postsparkaffe. — Morgen Match mit zwei Mannschaften gegen Stadllauer Union. Erste um 10 Uhr, Reserve um V-9 Uhr. Hazair. Frrsiballsektion. Heute, 7 Uhr abends, im Klubherm, Caf6 Jndusirikpalaft. Svielerversammlung, Mannschaftsaufstellung «nd Mltgliederaufnahme. Hechawer spielt am 24. d. M. in St. Andrä-Wördern gegen den dortigen Sportklub. — Heute Treffpunkt aller Mitglieder.beim Bunten Abend im Caf6 Stadttheater, 8 Uhr abends. — Hechawer -fudöt für Trainingsspiele an Wochentage» Gegner auf fremden Plätzen. Zuschriften an das Sekretariat, Cas6 Stadlpark, I., Parkrmg. bank- und Wechsler Geschäft! 8. ADVOKAT & 6L Wien, I., Franz Jeselskai 65 (Ecke Scholtenrlng) I Kulanteste Durchführung sämtl. Bank« u. Börsetransaktionen. g| Erhöhte Milchznfphr nach Wien. Nach de« Ausweisen der Landesregierung von Niederösterreich-Land hat die vo« den Landwirten des Landes Niederösterreich nach Wim ringelieferte Tages-Milchmenae in den letzte« Tagen die Ziffer von 100.000 Lttem berrets Lverschritten. Woja-Mittelstandskuchen. Die vom American Joint Distribution, Committee bis vor kurzem erhaltenm Mittelstanosküchen Rosauerkaserne und Griechengaffe wurden von der „Woja" Wirtschaftliche Organisation Jüdischer Angestellter, II., Obere Donaustraße 65, übernommen und werden nach durchgeführtm Adaptierungen ab 1. August 1921 dem Publikum wieder zm Verfügung stehm. Anmeldungm erfolgen in der Kanzler, IX., Rossauerkaserne (Eingang Schlickplatz-4) und zwar für Teilnehmer von A bis P Montag den 18. d. M., von G bis K Dienstag dm 19., von L bis R Mittwoch dev 20., von 8 bis 2 Donnerstag den 21. von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 b«S 6 Uhr nachmittags und für alle, welche eine zeitgettchte Anmeldung versäumt habm. Freitag oen 22. d. M. von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags- Snsembie-Gantcplel ln fler neuen Wiener Bfthne H8Tt*& rlmn Rsaff^hn Drama in S Akten '/,» Uhr; . WOII 061* IKSvSlV ron Sebalom Asch Bühne und Kunst. Ans de« Theater«. Die Freie jüdische Volksbühne bringt als zweit, Vorstellung ihres Ensemble-Gastspiels an der Neuen Wiener Bühne heute- Samstag daS Drama „D er vM.Schgjym Hlck Der englische Trainer der Hakoah.. Nunmehr liegen bereits genaue Datm über dm vo» der Hakoah engagierten Dramer vor. Sein Name ist Artur GaSkell, er ist ehemaliger Spieler der berühmten Ligamannschajt Bolton Wanderers, für die er bis z« seiner in einem Wettspiele erlittenen schweren Knieverletzung tätig war., Der Unglücksfall zwang ihn, sich vom aktiven Sportbetriebt zurüchuziehen und sich der Trainerlaufbahn znzuwmdeu. Gaskell war darauf als Trainer in Rußland »nd in der Schweiz tätig, zuletzt bei dm „GraShopptts* Zürich, die unter seiner Leitung die Meisterschaft 1980 bis 1921 des Schweizerischen Fußballverbandes gewann. Gaskell wird von dm erstesi Autoritäten des mglischen Fußballverbandes, insbesondre von Mr. Howcrost glänzend empfohlen. Seine Gewinnung verdankte die Hakoah dem eifrigm Bemtthm des Verbandskapitäns Hugo Meist, der die langwierigen Verhandlungen mit Mr. Howcrost gefühlt hat. Da die Hakoah Mr. Gaskell die verlangten Reisespesen bereits überwiesen hat, ist mit seinem Eintreffen vor dem 1. August bestimmt zu rechnen. Er wird dann sofort die Tätigkeit im Vereine anfnrhmen, die sich nicht nur den in der Mannschaft tätigen Spielern, sondern vornehmlich dem Nachwuchs widmen wird. Die Leitung der Hakoah nimmt mit dem Engagement des englffchen Trainers große Lasten auf sich. Gaskell ist kontraktlich auf rin Jahr verpflrchtet und bezieht eine Wochengage von 6 Pfund (gUfa.K 16.000). Der Fußballverband gewährt auf diese Gage eine Jahressubvention von X 160.000. Dem Engagement des Hakoah-TrainerS dürfte als nächstes die Gewinnung Dü OgrMnya^dMil^ÜE tnr nnn^drm..KrM^.^krrmeu Der Volkswirt. Gestempelte Krone - Auszahlung Wien --- - In Zürich notierte : die österreichische Krone . ^-—.85 v . die österr. gestempelte Krone» .'--.81 8.05 8.07 3 90 8.65 2.06 -.33 die tschechische Krone. d;e Mark ■, » Agram; Bukarest •»!. -i.; •:»•' •« ’k * .V: 1 Budapest > Warschau' 'w •r^!V' -.81 Centimes, -.85 Centimes. °°r U. Juli) (—.80 am 14. Juli) (7.95 am 14. Juli) ( 8.05 am 14. Juli) ( 3.90 am 14. Juli) ( 8.60 am 14. Juli) ( 2.15 am 14. Juli) (—.32 am 14. Juli) Das Clearingverfahren zwischen Deutschland und der Entente. Aus London meldet die „Frankfurter Zeitung": Nach langwierigen. Verhandlungen steht die Ratifikation eines wichtigen Abkommens zwischen Deutschlaod und den Alliierten bezüglich des Clearingverfahrens bevor, das künftig an Stelle deS jeweils schwankenden, deutscherseits monatlich zu zahlenden Saldobetrages ein MonatSsixum von zwei Millionen Pfund fetzt zur Abdeckung der Borkriegsschuld. Ferner - steht endlich die Ratifikation des bereits fzu Jahresanfang geschloffenen deutsch-englischen Abkommens, üb ex.hi.e Freigg.be. des sogenanntrn " GaMtirMMops,

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