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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-16 · Heft 887 (16.7.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 887 (16.7.1921)
Date
1921-07-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 887 Wien, Samstag Der Kapitalmarkt in Deutschland. Der „Vossischen Zeitung" e>itnehmen w-r folgende intercffanie Ausführungen über die Geldflüssigkcit in Deutschland: Die Flüssigkeit am Geldmarkt, die während des ganzen erben Halbjahres 1921 zu beobachten ipar, hüt keil Beginn des neuen Semesters weiter zngenommen. Tägliche? Geld ist in Berlin mit 4 V/o in reichem Maße erhält! ch, dabei bleibt der Gcldsatz noch weiter nach unten gerichtet. Als Grund fiir diele große Geldflü'sigkeit muß vor allem immer wieder auf die Inflation Angewiesen werden, die durch die Reichsschatzwechsel jederzeit die Flüssigmachung auch der größten Milliardensumme gestattet. Daneben verdienen einig' auch in normalen Zeiten in Betracht kommende Erscheinungen Beachtung. So enmal der Umstand, daß durch die am 1. d. M. fällig gewesenen Zinszahlungen auf Renten, Pfandbriefe usw. große Summen ins Publstum geflossen sind, sowie auch die Tatsache, daß die hier ruhenden Auslandsgelder sich neuerdings verstärkt haben«. Im Einklänge mit dem Sinken-d i° Reichsmark hat drs Ausland, und zwar Amerika, in letzter Zeit Gelder in arohem Umfange hierhergesandt. Daneben erhöhte auch Italien ieine deutschen Guthaben beträchtlich. Die gegenwärtige Flüssigkeit beruht daher zum größten TeilaufdiesenAnslandsgeldern. Man schätzt sie a n f e t w a 80 bis 3b M i l l i a r d e n M a r I. Zu der allgemeinen GeldflÜsstgkeit tragen aber noch andere Momente bei. So insbesondere,' daß angesichts der Valuta» Entwertung das Ausland sowohl im Detail» als auch im Cngros-Handel wieder zu bet, ächtli'chen Käufen schreitet. Die Guthaben des Handels bei dm Banken sind, wie man uns berichtet, iü letzter Zeit durchwegs gestiegen. Auch bei den ländlichen Genossenschaften nehmen die Barmittel weiter zu. Diesen Momenten gegenüber sind die großen Anforderungen, die an den Geldmarkt gestellt wurden, einflußlos geblieben. Hier kommt unter anderem der umfangreiche industrielle Kapitalbedarf in Frage, der beispielsweise im Juni dieses Jahres aegenttber dem Mai eine Verstärkung"erfahren hat. Er betrug 1525 Millionen Mark (soweit Aktienunlernebmungen in Betracht kommend während er sich im Mai auf 1179 Millionen Mark belief. In den ersten Tagen des Juli ist allerdings-ein wesentlicher Rückgang gegenüber dem Juni festzustellen. .Auch der Geldbedarf des Großhandels zu Vorbereitungen für die Herbstnnd Wmtersaison und der private Bedarf zur Reisezeit haben die Flüssigkeit in keiner Wecke zu beeinträchtigen vermocht. Ebenso läßt das umfangreiche Börsengeschäft, das zwar sehr große Summen absorbiert, den Markt äußerlich-unberührt. Für den deutschen Geldmarkt hängt die fünftige, Gestaltung fast aus chließlich davon ab, ob die Auslandsguthaben dem Markt erhalten bleiben. Vorderhand ist mit einer Abzichnng der fremden Gelder irdjt zu rechnen, da sie größtenteils auf längere Zeit sestgelegt worden sind. Es kommt hinzu, daß bei der wirtschaftliche Krise, die noch in vielen Landern anhält/ der Geld, bedarf nicht sehr groß ist. Es wird deshalb für die nächste Zeit mit einer Fdrtdäüer' der ' Flüssigkeit am Berliner 'Geldmarkt gerechnet. - , Die englische IndnstrieschutzS^ll. Das Unterhaus hat die Erörterung der Bestimmungen .der Industrieschutzbill Nahezu beendet. In der Diskussion, die im allgemeinen ruhig verlief, wendeten oppositionelle Redner ein, daß die Maßnahmen sich in der Praxis möglicherweise nicht bewähren würden. Wichtig ist die von der-Regierung vorgeschlagene Aendernng, wonach der hiezu bestellte Ausschuß, wenn ein Gesuch nm Anwendung der Steuern auf bestmimte Jndustricariikel damit begründet wird, daß die Emfubr infolge der niederen Währung des Ausfuhrlandes Dumping und Arbeitslosigkeit verursache, das Recht erhält, die Wirkung einer solchen Besteuerung auf andere Jndustrien^zu prüfen, die wiche Artikel verarbeiten. Auf diesen Purr't haben die freien Händler besonderen Wert gelegt. Dmuviyg wird m der Bill definiert als Verkauf von Gütern »m Vereinigten Königreiche zu Preiseu, die unter den Erzcugungskosten gehalten sind. Die Grundlage für die Beweriung des Ein'uhrarnkcls bildet der jeweilige Gegenwert in Pfund Sterling abzüglich 5%. ' Vaumwollkrise In Griechenland. In Griechenland ist eine schwere Bauinwollkrffe ausgebrochen. In den griechischen -Wen liegen ungeheure Stocks von Baumwolle, die nicht abreicht werden können. Die griechischen Industriellen konferieren mit dem Wlrtscha'sminister, wie diese Krise eingedämmt werden könnte. Die lokale Baumwollwarenw oduktion hat die Erzeugung infolge, des Mangels an Arbeitskräften nahezu vollständig eingestellt. - Orientmesse in Pvetzburg. Die Exportabteilung der Kammer für Handel/ Gewerbe und Industrie teilt mit, daß sich anläßlich der Orientmessc in Preßburg die dortige österreichische Paßstelle bereit erklärt hat. Wünsche allfälliger Interessenten bezüglich Geschäftsverbindungen mst Oesterreich entgcgenzunehmen. lieber einladende Anfragen wird später die genannte Exportab« terlung zu berichten in der Lage sein. \ ' Richtwerte bei dev Vermögensabgabe. Die Finanzlandesdnektion hat zur Veranlagung, der Vermögensabgabe für S^npelarnkel Richtwerte ausgestellt, die für die Veianlagung der nrizalnen Abgabepflichtigen gemäß Artikel 87, Absatz 3, V. V/VII und § 23, Absatz 3, V.-A.-G. als bindend festgesetzt wurden. Die Listen der Stapelgüterwrrte wurden in Druck gelegt und sind bei der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie, H. Stock, Zimmer 163, ip der Zeit von 8 bis 2 Uhr erhältlich. Valutenknrfe. Im gestrigen B rkehr waren fremde Zahl,rnflsmittkl namentlich Dollar, Marknoten und polnischeMark sehr fest. Dagegen wurden Lire und ungarische Noten billiger abgegeben. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Wiener Morgenzettrmg 16. JuN 1921 Amiierdam 24.77.6.-- Geld. 24.875.— Ware (gegen 14. Juli 24 526.— Geld)'24 625- Ware). Agram 499.—. 503.- (494.—, 498—\ Belgrad 1992-, 2012.- (1976.- 1996.-), Berlin 1040 50. 1046.50 (1022.-, 1028.-), Brüssel 6000.*-. 6040.- 5940.-. 5980.-), Budapest 257.», 230.- (267.50, 270.50), Bukarest 1110 -, 1120.- (1095.-. 1105.-), Christiania (-.—, Kopenhagen 12.575.—, 12.625 — (12 475-, 12.525.—). London. 2830.-, 2850.- (2792 50. 2812.50), Mailand und Triest 3577.50, 8597.50 <854o.~, 3560.-), New-York 779.-, 788.— (767.—, 771.—), Paris 610V.-.. 6145.- (6015.-. 6055.-), Prag 1025.50, 1031.50 '1016 50, 1022.50). Sofia 675.—-685.7- (665.— 675.—), Stockholm 16.470.—, 16.580 - (16.470--. 16.530.—-. Warschau und Krakau 47.-. 49.^- (42.— 44--). Zürich 12^837.60. 12 887.50 (12.700.-. 12.760.^-), Madrid Dollarnoten 773.-. - 777.—' (761.—, 765.-), Belgische Noten 5950.-, 5990.-(5910.—, 6950.7-), Bulgarische Noten 665.—. 675.— (665.—, 675.—),. Dänische Noten 12.475.-, 12.525.- 112.325.-, 12.375.—), deutsche Marknoten (102550, 1031.50), : englische Noten VPIO.—. 2830 — (2780.-. 2800—), französische Noten 6080.-, 6120.-, (5997.50 608750), holländische Noten 24.700.-. 24 800.- (24.425.-.- 24.525.—), italienische Noten 3665.-. 3585 — (3547.60, 3567.50), unabgesiempelte jugoslawische Noten. 1978 -, 1998.- (1966.-, 1986.-). norwegische Noten (—.—, —.—), polnische Marknoten 44.—, 46.—, (41.—, 43.—), Rumänische Noten 1105.—, 1115— 1090.—, llCO.—), Russische (Rom? ' —(-•'*•—. ■—.—), Schwedische Noten 16 345 - 16.405.— (16.170. 16.230.—), SchweizerNoien 12.775.- ,12.825.- (12.625.- -. 12.675.-vsichechoflowakische Noien —.—, —(1020.—, 1026.—\ ungarische Noten neuer Emission 258 50. 261.50 >267G272. 27062‘/,\ Spanische Noten —(—.—, —, , (-i- 80.—), Staatsbahn 6088.- (+ 83.r-), Lombarden 2890.*» (+ 42.-). 8% Südbahn-Prior. 3195.-- (+144.-), StaatSbahn« Genußscheine 2560.— (-— —'' Reuten. Mairente 106.— (-s- — .78), FeMWente 106.7-, ). Oesterr. Kronenrmte 105.60 (4-1.26). Oesterr. GoM rente 278.— (— 1.60), Ungar. Goldrente 6$5.— (—: Ungar. Kronenrente 298.— (- ' , Banke«. Anglo-Bank 1760.- (+ 80i-X OesterES». Bank 1218.— (— 2.—), Bn'tifch ungar. , Bank —: (--Bankverein 1267.— (4- 7.—), Bodmkredjt 2635.— (- 5.7-), Oesterr. Kredit 1624.- (-4- 43.-),. Ung. Kredit 4800.- (— 95.—), Depositenbank 860.-- (— 9.—), Niederöst. Eskomptegef. 1330.— (— 5.—), Urrg. Hypothekenbank 650.— (— 10.--), Länderbank 2690.—(-t- 65.—), BoSn. Landesbank 1575.7- (--.—), Mercur 1030.— (— —Oesterr.-uugar. Bank 8800.— (— —.—)> Unionbank 1*168.— (-ff 8.—), Verkehrsbank 742.— (-4 4.—), Zivvosteuska 3840.— (4- 10.—). Budapester Börse. Budapest» 15. Juli. Der gestern begonnene Befestigung^. Prozeß fand an der heutigen Börse seine Fortsetzung, obwohl wegen - -des ProlovgationStermins größere Kurssteigerungen nicht vorkamen. Die höchsten Kurse waren bei Eröffnung zu derzeichnen, bis zum Schluffe senkten sie sich aber auf das gestrige Niveau hinab. Ein lebhaftes Geschält war in Mühlenwerten, die von der Spekulation das Gerücht von, der Bildung eines Mühlenkartells in großen Posten gekauft wurden. .Ans dem Balutenmarkle waren bei sehr großem Verkehr bedculende Steigerungen in allen Zahlungsmitteln zu verzeichnen. Dollar erreichten bett Kurs von K 300, Mark den von K 406, Sokol R- 413, Lei Li. 423 und Lire K 1440; später jedoch gingen sie um einige Punkte ans Realisationen wieder zurück. Pferdemarkt. Zum gestrigen Markte wurden 40 Schlächter- und 715'Gebrauchspferde gebracht. Bei flauem Verkehr zahlte man: Zugpferde:- Leichte K 24.000 bis 35.(00. * schwere K 80 000 bis 140.000, Kutschpferde K 30.000 bis (0.000 Merde für Schlachtzwecke X 35 bis 75 per Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Börse. Die gestrige Börse bot im allgemeinen ein freundlicheres Bild, doch vermochte sich ein lebhaftes Ge>chäft nur cm einzelnen Gebieten zu entwickeln. Maßgebend für die bessere Stimmnng des Marttes waren vor ollem gewisse Gerüchte, welche die Demissionsabsichtcn des Finanzministers Dr. Grimm mit der .Möglichkeit einer Nolenabftcmvelung und Zwnngsanleihe in Birbindung brachten, andererseits aber die ungünstige Prognose, die in der voraestrwen Generalveriammlung der Ocsierreich'ckchungarischen Bank der österreichischen Krone gestellt worden war. Gefragt und höher waren Baukwerte und Südbahnpapiere. Im weiteren Verlaute des Verkehrs ließen die Umsätze auf der ganzen Linie nach, ein Teil der anfänglichen B.sscrungen ging wieder verloren, hervorgerufcu durch Gewwnsicherstellungen und Abgaben anläßlich des Wochenschlnstes. Immerhin waren österreichische Kredit ,K 43, Länderbank K 65 und Anglobank 1^ 3 ' höher, wogegen die Attien der ungmischen Kreditbanr 95 billiger erhältlich waren, Südbabn-Prii)riiären gewannen 144, Lombarden kl 42, Staatsbahn K 33, wogegen Alpine gegen den -letztaemckdelen Stand 145 und Rima & 100 embüßten. Im Schranken war das Geschält geringfügig. Mn e'ner Steigerung von L 320 veiließen Schoeller Zucker dm -Markt, ferner profilierten Unionbau HL, 200, Felten L Guilleaume und Prager Ek'en je K 100, Elbemühl K) 140, Fanto K 2-0 und Galizia K 900. Der Verkehr blieb bis zam Schlüsse eng b eg lenzt. . Renten lagen ruhig und. wenig verändert.' Nachstehend die wichtigsten Schlußkurse : . ' . Invustrie-Anternehrnungen. Allgemeine Baugesellschaft 1843.— (-1- 18.—), Unronbau 3000.— (+ 200.—), Wftner Baugesellschaft 2500.— (+ ICO.—), KLmysbofer Zement — (-.—). Perlmooier Zement 5880.— (7- 60.—), Wienerberger Ziegel 7890.-7- (-i- 110.—), Liesinger Brauerei 2830.— (-s-130.—), Saraievo —(-.—), Aussig Chem, 10.750.— (+ 350.—), Brosche Spiritus —(— —), Carborundum 4520.— (-), Chlothilde 6775 - (- -.-). A. E.- G. Union Elektr. 1945.— (— 5.—). Vereimgle Elektrische —.— (-.—)»Siemens Schuckert 1832.- (-i- 13.-). Alvine 6575.- (- 145.--. Berg- und Hüttenwerke 11.000.— (-1- 25.—), Austria Emaü 4305 — — 25 —), Egydier —(— —) Enzesfelder 3520.— (— 20.—) Felten & Guilleapme 6900.— (-)- 10:).—),' Gremitz Eisen 3910.— (— 70.—),. Hutter L Schrany 2790— (-j- 15.—), Krupv A.-G. 1970.- >— 20.-). Poldihülte 4645.— (- .5.-) Prager Eisen 12.300.- (4- ICO.—), Rirnamurany" 5130.— (— 100.—), Skovawerke 4499.— (+ 21.—), Waffenfabrik 2155.— tZ- 38.—), Brüxer Kohlen —(— —Gran- Szaszvarer —(— —.—). Nordung. Kohlen — (-), Oberung. Hütten 7350.— (-Rossttzer 3815.— (+ 18.—), Salgo - Tarjaner 9020.— - (— 10—), Trifacker Kohlen 3945.75 s-t-19.75), Ungi Allg. Kohlen 11.280.- (-.-), Urikany 8100.— (— —.—), Veisscher Magnesit — .— (- Westböhm.-6000.- (-.—), Wolfsegg 1800.- (•f 125.—), Danek Maichmen —l— —.—), Brünner Mulchinen 4080 (.-s- 70.—). Daimler Motoren 895.— (—5,—), Fiatwerke —(-Heid Maschinen 955.— (— 27.—), Hofherr & Schrantz 1110.— (— 15.—), Sigl Lokomvtlv —(— —Ruston 8695.— (--.—). SiMMeringer 1939.50 ( 4-19.50), Elbemühl 2740.- (-1- 140.-), Leykam-Josessthaler 6900.- (- 50.-), Neusiedler 21.900.-(-.-). Apollo —(-.—), Fanto Genf 27.750.— (4- 2500.—), Karpathen —(— --.—), Galizia 42,500 — (4- 9oO.—), Schodvica —(— Cosmanos 5175.— (— 25.—), Fezfabriken —Rotkosteletzer 4475.— (— —.—), Schoeller Zucker 10.480.— (4- 820.—). Schönpriesmec 4700.— (— —.—), Oesterr. Eisenbahnverk. 6390.— (-ff 100.—), Ung. Eisenbabnverk. 9260.— (-Wiener Wagaonleihgesellschaft - ' 2770.— (-.—), Gerngroß 1010.— (+ 20:--), Holzhaudelsgesellfchaft (--Türkenkose 3848.- (- 41.-). Transport-Unternehmungen. Adria 12.200.— (- Aufsig-Teplitzer —(— —.—), Buschtiehrader lit. A — l-.-), Buschtiehrader lit. B 3175.- (4- 25.-), Donau« Dampf. 16.000.— (4- 30.—), Ferdinands - Nordbahn 19.480.— (— —.—). Graz-Köstacher 3400.— (— —Kaschau-Oder» berger 2100.— (— 55.—),- Lemberg - Czernowitzer 4790.— (-ff 40—-), Lloyd —- (— Navigazione 16.100.— Wiener Warenbörse. Die Umsatztätigkeit an der gestrigen Warenbörse war in Chemikalien gering, ffrotzdem vermochte sich die Tendenz zu behaupten. Bon G e s ch ä f t s a b s.ch l ü s s e n wurden bekannt Nairiümsulsid zu 48 loko Wien und Carnaubäwachs zu L 320 transit Wien. . » ' O e f f e n t l i ch e Verkäufe kamen vor lyut Artikel 343 des H--G.-B. durch, den bceibctcn Sensal 'Mandl): i. 1 Doppelwälzenstuhl zu 4^ 225.0> 0; 2. Schuhcreme (1200 Dosen) zu -240.000; 3. Palermo-Zitronen (1 Waogon) zu K 151.100. In Chemikalien wurden ausgeboten: Aetzkalr 83/92 zu K 72 prompt transit Wien. AntiMor m 10 82 prompt trcursii .Wien. Bleiglätke zuf8 vrompi loko. Kupfervitriol 9^/99 zu 68 vrompl loko, Dextrin gelb zu 71 prompt transit Wien,' Essigfäui e 80% 311 K 125 transit W'en, Oxalsäure ut Kö 21 transit Wien, Paraffin 50/52. weiß in Tafeln zu HL hl prompt transit Wim, Pottasche 96/98 zu K 75 prompt transit. Quecksilber zu K 880 prompt loto. Schellack orange) Marke 1. N., zu K 1070 prompt transit Wien, Stearin in Tafeln weiß zu K 170 prompt transit Wiem Ole'.n zu 135 ab Wun (96°/o Berseifbarkeit> Glpzerinpech zu 10 12O ab Wien, Stmrinpech zu llf 42 bis 62 ab Wien je nach Dualität. Von Fetten war Rindstalg gesucht.-Oele tendierten etwas fester. Sesam 1^ Preffung ist um K 2 höher K 162 und Sveiseul K 250 höher K 142.25. . In Leder ist andauernd stagnierendes Geschäft. Das Hauptamt für Ein- und Ausfuhr in Warschau hat die Einstellung der weiteren Einfuhr von Sohlen-, Chrom- und Juchterlrder sowie von gewöbnlichem Schuhwerk angeordnct. da die inländische Erzeugung rn stetem Anwachsen begriffen ist. Die Einfuhr von Chevr eauleder, Sümisch- und Lackleder sowie Erzeugnissen daraus unterliegt mach wie vor der Kompetenz der Kursämter für Ein- und. Ausfuhr:' Preise weisen hier unveränderten Stand auf. ' Näh r-, Le b e n s mittel und Kolonialwaren waren besser gefragt.: namentlich Peccoynd Java-Tee, Burma Reis, Kaffee Santös superior und Traubenzucker. ' Ausgeboten wurden Kaffee Santos superior zu K 310 prompt ab Lager Wien. Santos Good zu K 74 transit Wien. Kakaopulver inländisch zu K 290 und holländisch zu kl 310 prompt ab Lager Wien; holländischer Kümmel zu K 70 prompt ab Wien, Reis Saigoon I neue Ernte zu K 66 prompt ab Lager Wien, Burma II neue Ernte zu HL 68 ab Lager Wien, Siam glaciert zu K 68 per -August, Sardinen portug. 200-g- Dosen zu K. 48 ab Sa0er Wien und Kondensmilch ungezuckert, Marke Nestlö, zu üi 3264 ab Lager Wien. *- Zum öffentlichen Verkäme gelangen, laut Artikel 343 des H.-G.-B. am 19. d. M-, 12 Uhr, chemische Aiiffeln, am 22 d. M... 12 Uhr, Chokolade Marquis, und um V»1 Uhr Kondensn» lch Nestls. Die Devisenkurse. Verlirr, 15. Juli. (Kurse der Devisenzenträle.) Noten: Dollar 73.80(74.15), Pfund 27125 (271.90. Italienische 342.60 (344.50), .Polnische 4.12 (4.^/2)' Tschechoslowakische .97.70 (98.10); ■, Alte österreichische 9.30 (9.60),. Oesterreichische gestempelte 10.--> (10.35), Wien altes — Wim avgest. Prag —(—.—). Berlin, 15. Juli. (Devisenkurse.) Wien altes —(—-.—), Wien abgestempelt 10.28 (10.98). Prag 98.20 (99.20). Budapest 25.07 (26.27). Zürich, 15. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) . ... - Berlin 8.07 ( 8.05 , Holland 19315 (193,25), New-York . 605.— (605.-). London 22.— (22.02),Waris. 47.35 (47.35), MailMd 27.85 (28.90). Brüssel —Kopenhagen —(—.—), Srackholm (—.—), Christiania —(—.—) ■ Madrid —(—.—), Buenos-Aires (-.-), - Prag 7.05 (8-95). Agram 3.90 (3.90), Budapest 2.05 (2.15), Bukarest 8.6b (8.60), Warschau -.33 (-.32), Wien Geld—.85 (—.82VrV-Wien Ware—.- (—.—), österr. gest. Kronen. Geld —.81 (—.80). ysterr. gest, Kronen Ware — ♦— * (—.—)» Amsterdam» 15. Juli. (Devisenkurse.) London 11.394t (11.40% Berlin 4.20 (4.21', Paris 24-54 ' (24577*), Schweiz (5180', Wien (0.44), Kopenhagen —(50.35), Stockholm —(66.60), Christiania (42.80), New-York 313.- (312.50), Brüssel 23.9b (24.-). Madrid (40,70). Italien (14t52(V t ' 'v. Chokoladen Zuckerwaren und Bäckereien liefert für Engros-Kunden „O RIEN X« Zuckerwarenerzeugungsgesellschaft LEMPÖRT & Co. Wien, XVIU).a Antonlgasse 21. Vertreter werden gegen hohe Provision akzeptiert 9f)5‘i Die hebräische Wochenschrift go» einzehenä über dis nolitifeche, -wirtschaftliche und kulturelle Lage der Juden in Palästina und in 'der Galuth. Sie zählt zu ihren Mitarbeitern die hervorragendsten jüdischen Schriftsteller der Welt. AlfoitlVPrfriAh fUr Oesterreich, Tsehecho-Slowakei, Jugoslawien, /iUCUl VC1II1CU Deutschland, Schweiz, Bulgarien, Holland und Belgien. Verlretung Jüdischer Oeriagsanstalten Wien, II., Czernlngasse 19 p r i sein Parteiorgan „Hatechija“ •werden an Hausierer und Wiederverkäufer billigst verkauft I. Zujisdisnörückner HerrenSifBltfer-finslalt .,« Jalcob Hinger Jl)ber*he8i>ütt?:eks^8«4as 86 /

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