Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 882 (11.7.1921)
- Date
- 1921-07-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979961--08124-2994245- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Sette L Wie«, Montag ka§ derselbe überhaupt nW der Vermögensabgabe, sogilb als fetn Anschaffungswert der „gemeine Wvrt"> desselben am 80. Juni 1920. Ist der veräußerte Gegenstand erst «nach dem> 30. Juni 1930 in den Besitz des Verkäufers gekommen,, so gilt als sein Anschaffuri gswjert der tatsächliche Preis, der bei Erwerbung desselben befahlt wurde. Läßt« sich dieser Preis nicht mehr feftstellsn, so gilt als Anfchaffungswjert der „gemeine S&eri" am Tags des' Ankaufes. Ist der veräußerte Gegenstand unentgeltlich, inden Besitz des Veräußerers gelangt (durch Schenkung, Erüg-ang usw>), so gilt als Anschaffungspreis derjenige Wert, welcher der eventuell erfiAgten Gebührenbemesfung zugrunde gelegt wiurde. Ist keine Gebührenbemessung erfolgt, so hat ebenfalls der „gemeine Wert" am Tage beS .Erwerbes als Anschaffungswert zu gelten. Ist nun der Anschaffungspreis festgestellt, so' ist der Veräußerungspreis zu ermitteln, falls derselbe nicht feststellbar ist, hat an Hessen Stelle der „gemeine Wert" des veräußerten Gegenstandes im Zeitpunktei der Veräußerung zu treten. Zur Ermittlung des Gewinnes sind dem Anschaffungspreis nochdie vom Veräußerer zur Verbesserung des Gegenstandes gemachten Aufirendungen zuzurechnen, vorausgesetzt, daß dadurch der Wert deK Gegenstandes erhöht und daß die Neuanschaffung nach dem Stichtage der großen Vermögensabgabe gemacht korrrde. Wäre die Neuanschaffung vor dem 30. Juni 1920 erfolgt, so w!äre diese Tatsache schon bei der Bewertung des Gegenstandes' anläßlich der Veranlagung der Vermögensabgabe berücksichtigt worden. Eine spezielle Art von Veräußerungsgew'innen sind die sogenannten Ltquidationsgewünne. Haben nämlich Gesellschafter oder Aktionäre bei Auflösung des Unternehmens mehr erhalten als ihre Einlage betrüge so gälten. diese Uebe-rschüsse als Gewinne und sind daher Her Steuerpflicht zu unterwarfen. Bon diesen Gewinnen können jedoch solche« Verluste in Abzug gebracht werben, die den Genannten durch Zu-, schüise erivachsen sind, die sie im Laufe der Jahre infolge eingetretener Geschäftsverluste der Gesellschaft machen mußten. Im Laufe der obigen Erläuterrmgen w!urde oft vom „gemeinen Wert" gesprochen, der noch einer näheren Betrachtung bedarf. Ich kann mich, dabei nur ganz allgemein halten, da die Besprechung des gemeinen Wertes ^ein besonderes Kapitel bildet, daA vielleicht eines der schwersten, insbesondere auf dem Gebiete der Vermögensabgabe, ist. Der § 305 A. V. G. B. bezeichnet als gemeinen Wert den Nutzen einer Sache, den dieselbe mit Rücksicht auf Zeit und. Orts gewöhnlich und allgemein leistet. Dieser Definition, hält das Gesetz den Begriff des außerordentlichen Preises entgegen, bei dem noch besondere Verhältnisse und zufällige Eigenschaften einer Sache berücksichtigt werden. Ss läßt sich vielleicht am besten der Begriff des gemeinen Wertes mit dem Begriff „Verllchrs«-' Werkaufs-)wert" identifizieren. ES muß jedoch, dabei bedacht werden, baß es sich hier nicht um den beim Verkaufe eventuell erzielbaren Preis handeln kann, sondern nur um den allgemeinen Verkaufswert. In! einem späteren Artikel werbe ich' den Begriff „gemeiner Wert" an praktischen Beispielen naher erläutern und dabei die Schwierigkeit der Bewertung von Gegenständen in der gegenwärtigen Zeit berücksichtigen. Der internationale Ferienkongretz in Wien. Die Gröffnungsfitzung. Unter Überaus starker Beteiligung von Delegierten der angesehensten, über die ganze Welt verzweigten Sektionen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit fand gestern im Großen Musikvereinssaale die Eröffnungssitzung deauf 7 Tage anberaumten Kongresses statt. Das Präsidium der Eröffnungssitzung war zusammengesetzt aus den Damen: Jane Ad damS als Vorsitzende, Delta Hertzka (Wien), Raymond-Hirfchmann (Holland), Lida Gustava Hegmann (München), Martha Larsen (Schweden), Madame Gabriele Duchene (Frankreich), Miß Balch (U. S. A.), Miß Catharine M a rs h al (England) und Marguerite Gobat (Schweiz). . Die Festversammlung wurde durch den Vortrag einer von Frau Johanna Müller-Hermann der Internationalen Frauenliga gedichtete« Ode für Soli, Chor, Streichorchester, Harfe, Orgel und Schlagwerk eingeleitet, deren Komposition ein schwungvoller Tex nach Hermann B i n g g zugrunde gelegt war. Die Vorsitzende der Liga, Frau Jane A d d a m S, eiöffnete den Kongreß mit einer englischen Ansprache, in welcher sie ausführte: Zwei Kongresse hat die Liga bis jetzt abgehalten, den erste« im Haag im Jahre 1915, im ersten Kriegsjahre. ES waren die Vertreter von 12 Ländern gekommen, um gegen den Krieg zu protestieren und Vorschläge für den Frieden zu machen. Das zweite Mal tagte« wir im Jahre 1919 in Zürich. Wir haben dort gegen die Bestimmungen des Friedensvertrages protestiert und versucht, andere Vorschläge zu machen, besonders zum Schutze von Frauen «nd Kindern; sie wurden in Paris den Männern vorgelegt, die bei den Fuedeusverhan'olungen saßen. Nun hoffen wir in dieser Richtung weiter zu arbeiten und gerade in Wien haben m die O etter re ich, hgs durch de« Krieg io Wiener Morgenzeitnng sehr gelitten hat, Heilung zu bringen und dazu beizutragen,' in der Welt eine Atmosphäre der Verständigung zu schaffen. Der Krieg ist kein natürlicher Ausdruck der Betätigung der Menschheit, er bedeutet, Massen gegen Massen zu hetzen, er ist ein unnatürlicher Ausdruck der Kräfte des Lebens und wir fordern, daß jene Kräfte eingesetzt werden, die die natttrkichen. des Lebens sind. Wir erreichen ein natürliches Leben, wenn wir für den Frieden arbeiten. Wir hoffen, daß unsere Gruppen in den verschiedenen Ländern wirken wie Mutterzellen, die sich zu einem Netz einer neuen Lebensarbeit vereinigen, das die ganze Wett umspannt. Wir werden eine n e u e Weltordnung schaffen, indem wir an dem Geiste der Freundschaft und Güte festhalten. Jetzt erst wissen wir, was der Krieg eigentlich bedeutet. Die Frauen haben sehen müssen, wie Kinder sterben, und es ist Aufgabe der Frauen, Kinder aufzuziehen und das Leben zu fördern. Wir Frauen mußte« sehen, wie der Krieg alle unsere Arbeit der Erziehung und Aufzucht der nächsten Generatton grausam zerstört Hai. Diesmal kommen wir zusammen, nicht nur um zu protestieren gegen alles, was geschehen ist und gegen die bösen Folgen des Krieges, sondern um eine neue Gesinnung zu erwecken, die Kriege für immer unmöglich machen soll. Die wirkungsvolle, mit lebhaften Beifallskundgebungen aufgenommene Ansprache, welche die gewandte Rednenn erkennen ließ, wurde von Frl. Gertruds V a er (München) ins Deutsche übersetzt. Die Präsidentin' der österreichischen Sektion der Frauenliga Frau IM Hertzka richtete herzliche Begrüßungsworie an alle, deren Bestreben eS war, die Schrecken des Krieges zu mildern, in erster Linie a» die Präsidentin Jane Add amS, die gleich nach den Waffenstillstandsverhandlungen sich mit aller Tatkraft für die Milderung der durch den Krieg hetausbeschworenen tristen Zustände eingesetzt hat. Ihrer unermüdlichen Tätigkeit ist die Rettungsaktion für mebr als 400.000 Kinder zu verdanken. Wir müssen, so führte die Präsidentin ans, unsere fremden Gäste darauf aufmerksam machen, daß sie sich vvP, Eindruck des Stadtbildes i« der Umgebung der großen Hotels des Zentrums nicht täuschen Lassen solle». Wir haben in Wien noch immer schwer, schwerer als in den österreichischen Ländern, zu leiden. Es gehört viel Arbeitslust, Tapferkeit und Mut, insbesondere der Frauen dazu, um all die Leiden ertragen zu können und endlich der Hoffnung aus eine bessere Zukunst entgegenzugehen. Dev Ansprache ° der Präsidentin folgte dre Verlesung von aus allen Staaten eingelangten Begrüßungstelegrammen durch Miß Balch, Sekretärin der internationalen Fraüenliga in Genf. ' Die Festversammlung schloß mit dem meisterhaften Bortrage von Franz Schuberts Skreickqmr't-'tt ODur, 1. Satz. * Gestern ‘ nachmittags fand ein Empfang d?r Mitglieder des Kongresses durch den Bundespräsidenteu Dr. Michael Hainisch statt. Außer den Mitgliedern des Kongresses warm zum Empfang die in Wien weilenden Mitglieder des diplomatischen Korps und Bundeskanzler Dr. Schober mit den Mitgliedem der Regierung erschienen. Tagesbericht. Konferenz der Misrachi-Weltorganisation. London, 8. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.). Line Konferenz der Misrachi-Weltorganffation findet kurz vor dem zwölften Zionistenkongreß statt. Die Misrachipartet von Preßburg lud die Exekutive der Misrachiorganisation ein, die Konferenz nach Preßburg einzuberufen. _ Die bevorstehende Erhöhung der Postgebühren. Au den Erhöhungen der Telephon- und Telegravhengrbühren sowie der Erhöhung der Persvnr«- und Frackitmiarise «nd der in der kommenden Woche in die Erscheinung tretenden Erhöhung der Preise für alle Rauchwaren wird sich in der allernächsten Zeit eine mindest SV'/»igr Erhöhung aller Postgebühren geselle«. Be* reits der morgige Hanptausschriß wird sich mit den Vorschlägen der Regierung nach dieser Rlcheung zu beschäftigen habe». ES bandelt sich um eine staaiSfinanzielle Angelegenheit i« Sinne des Finanzprogramms. Das Defizit ber der Post beträgt mit Rücksicht auf die außerordentlich hohe« Sachauslagen sowie mit Rücksicht auf die erhöhten Perso»a>a»!wendnngen derzeit zirka 1% Milliarde» jährlich. Nach den Anträgen der Regierung soll dieses Defizit durch die Erhöhung aller Postgebühren, wozu das Briefporto, die Paketgebühren sowie alle andere«- postalischen Gebühre« (Rekommandatio». Expreß- Zustellgebühr ulw.) gehöre«, herringebracht weiden. Das Lokalvorto soll auch i» Zukunft niedriger gehalten bleideu, als das Porto nach den Bundesländer» sowie Deutschland. Auch nach **¥ Erhöhung werden zumindest die Brirsportis i» Oesterreich noch immer niedriger fei«, als sie eS nach dem Stande der Parität mit dem Ausland« sei» müßten. Die Erhöhung unseres Briefpoitos auf die Parität des WkltportoS würde mit Rücksicht auf den Stand unserer Valuta Erhöhung»« erfordern, welche die ganze Ocffemlichkeit, voran dre Geschäftswelt, überhaupt nichtttragrn könnten. Brr der bevorstebmdm Erhöhung der Posttaufe müssen auch gewrffe Nachholungen gemacht »udwa iür alle um Gebühr M. welche DtätxwA tat Lnülchch 11. Juli ISA SV.«» in Gold vergüten muß; dies gilt insbesondere vo» dem Pak», verkehr mit dem Ausland, wo laut Abrechnnnan da» Anslant bezahlt werden muß. Die dem HauptauSschuffe vorgeschkggeqe» SchtzbuniW unserer Portoiarife sind vaturgemä» gegeneinander in ein be> st.lmmtes Verhältnis gebracht «nd dürften unter den gegebenen Verhältnissen kaum auf men besonderen Widerstand stoßen, zumal der HauvtaMchtch sich gelegentlich Erhöhung gsttt anderen Gebühren des Verkehrswesenda- Prinziv Mt eigen gemacht hat, dir siaailichm Betriebe aus ihrer Passivität zu befreien, damit nicht auch auf diesem Gtdiete StgMmschM nötig sind. Mit 1. Jänner dekommende« JghreS wird bei her Post die doppelte Buchhaltung eingeiührt werde«, wodurch «ine ökonomischere Bilanzierung des ganzen Postwesens möglich srm dürft?. Die Tariferhöhung «nd Reuregelnnd der Nanchmaterialien in Wie«. Erhöhung der Raucherquote. — Ausgabe dreier neuer Aisarettensorten, — Die frei zur ««-gäbe gelangenden Rauchmateriatteu Werde« de» Gtammduudr» an die Rancherdnrte gebunden alS »Extraznbnbe* verabreicht. Mit dem heutige» Tage tritt die neue Preiserhöhung der Rauchmateriak!« und eine Aenderung der durch bi« Erhöhung der Wvchetmrlion begingt«» Neuregelung der Rauchmaterialien in Kraft. Gleichzeitig gelangen auch drei neue Zigarettensorten, die Anubis, Justus und Azur, sowie drei feine Zigarrensorten und zwei Sorten von Pfeifferrtabak und zwei Sorten von feinsten ZrgarettevtaSak i» »freien Verkehr*. Wie uns a»S Trafikantenkrckfen berichtet wird, hat die Finanzbrzirködirekti-n die Anordnung gettoffe», daß f K m t t r ch e in den fogenanmea fre»e» Berkehr gegebenen Ranchmaterialien nur an Stammrunden. aufdieRancherkarte gebnnd,», als quasi «Ex'razubnße" außer der auf -Stück herabgesetzten Z:garettrnzubnße wöchentlich abgrsebenwerdendürfe«. Sa erhält jeder Raucher von diesen feine« freige ge denen Ravchmalerialiev entweder 4 Stück Kgarette«, oder 1 Stück von den feinen Zigarren wöchentlich. Erhält ei» 'Raucher ein Paket von de« frei gegebenen Pfeife»- »der Zlgarettrntadak, io gilt dasselbe für 4 Woche» und ist der Rancher während dieser 4 Wochen dom wetteren Bezüge dieser .Exttajufrttfe“ ausgeschlossen und hat der Trafikant darüber Aufzcrchmmgm M machen. Die Stammkunde kann auch fteiw'Üig auf die ^trazubuße- Verzicht leistm und ist nicht gezwungen dieselbe entgegmzunehme«. Die Erhöhung der aus die Rancherkarte entfallenden Wochk«- ration betrügt bei Zigaretten und Z'garrm — mit Ausnahme der Virginier — 20*/«, und bei Rauchtabak 30%, während die Zubuße in Wien auf 6 Stück Zigaretten herabgesetzt und durch die Bindung in neuen Zigarettensorten nunmehr auf 10 Stück i« ganzen kommt. Die rayonierte Wochenmenge, wurde seitens der Finanzbezilksdirettion mit 6 Virginier und 18 Zigaretten, oder 6 Zigarillos und 30 Zigaretten, -der « andere» Zigarre« «nd 84 Zigaretten, oder 4L Zigaretten, »der ei» Päckchen Zigarettcutabak «nd IS Zigaretten, -der 8 Päckchen Pfeifentabak, oder 7b Gramm Gespinst festgesetzt. Außerdem erhält jede Stammkunde di« Zigar-ttenzubußen. D ie »»»»n Preis e II« i » e »i«vl11 % a11 fr material. Die neuen Preise für rahonrertes Tabskmaterial sind per Stück; Zigarren: Trabuko L 18, Britannika & 18, Virginier L 12, Kuba K 10, Drafilvirginier K 8, P-rtorieo K 6, Ausländer (Kurze) K 4 BO, Zigarillo- L 8; Zi g a r e t t e n: Aegyptische L 3.50, Dames L 2.L0, Damen L1L0, Sport K 1.20, Ungarische 60 Heller, feiner türkischer Zigarettentabak K 60, feiner Herzegowiner K 86, holländischer Pfeifentabak per Brief K 15. Die Preise der »» ch tray - «iert e», im freie« Handel sich hefiudliche« Tabakf o b r i k a t r find bei Z i g a r r e«: Graziös« l VV, Media K 40, Havannavirginier ll 80; bei Zigaretten: Harun K 6, Anubis K 5, Jussu! L 8 und Azur K 1.80 pro Stück. Für Zigarettentabak: superfeiner Türkischer K180, feinster Türkischer K 180 pro Päckchen. Pfeifentabak: Spezialmischung K SO «ud Knaster K rö pro Päckchm. Bei Gespinste: Rollen und Stämme pr« 50 g K 80, Nordtiroler Kautabak K 22.50, Vorarlberger Kautabak Kl5 und Kübeltabak & 15. Auch die Preise der'Schnupftabaksorten wurde m» 60% erhöht. Die Raucher sind «icht nur durch die Erhöh» g der horrenden Preise, sondern auch von der ^großartigen Erhöhung* ihrer Naucherquote bitter enttäuscht und erscheint eS m Anbetracht des letzteren Umstandes sehr wahrscheinlich, daß der Tabak'chleichhandel ttotz der horrenden Preise bei den kapitalSkrästigen Kriegsgewmncrn «och gute Geschäfte erzielm wird. Oberschlrsische Kohlrnlieferungen in Wie«. Rach der Einstellung der Zufuhren an oberschlestscher Kohle sind vorgestern endlich wieder die ersten 3000 Tonnen oberschlestscher Steinkohle in Wim eingetroffen. DaS tägliche Kontingent, welcher Oesterreich aus den oberschlesischen Revieren erhalten soll, beträgt rund 6500 Tonnen täglich. In den zuständige» Kreisen gibt man sich der Erwartung Hin, daß die oberschlesischm Einläufe bald wieder auf die normale Höhe gebracht und regelmäßig emlangen werden. Im Vereine mit den Einläufen aus den tschechischen Revieren, die als normale bezeichnet werden können, ist die Kohlensituation in Oesterreich derzeit zumindest eine halbwegs befriedigende. DaS Kohlenamt ist derzeit damit beschäftigt, die Ergebniffe der letzten Enquete bezüglich der Frage, ob die staatliche Kohlenbewirtschaftung aufrechterhalten werden oder ob die Kohlenversorgung freigegebeu werden soll, zu ver-cheitey, um eut-