Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 881 (10.7.1921)
- Date
- 1921-07-10
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979960--08115-2994235- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Agen 1× ep/1043981
- Budapest 1× ep/1002374
OCR text
Weile 10 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettimg ß Damit soll sicherlich nicht gesagt werden, daß wir za ele Elendsschilderungen in Wien haben. Wir haben viel, viel wenig. Denn es gibt in den bevorzugten Bezirken unserer Stadt ungezählte Tausende, die sich nicht einmal träumen taffot, welch furchtbarer Jammer, welche grauenhafte Not, welche absolute Kulturlosigkeit im Weichbild ihrer Helmatsstüdt zu Hause ist. Es gibt Tausende, die - es einfach nicht glauben werden, daß man in Wien Häuser ohne Abtritt femtt (Türkenstraße 28), daß 200 Wohnparteien, in ein HauS zusammengepfercht (Schimmelgasse 17), nur eine Wasserleitung zur Verfügung haben, daß es Wohnungen gibt ohne ein einziges Möbelstück und daß man eine Greisin mutterseelenallein den Hungertod sterben läßt; Jene Wnungslosen kennen auch die traditionelle Wiener Wohnküche nicht, in der, auf einem Flächenraum von n^un bis zwölf Quad''atmeter vier, auch sechs'Menschen wohnen^ schlafen, Tdchen. esken, gebären und st^rbm. Vom schaurigen Sterben eines Kolilen- Lrägers erzählt ein Aufsatz, eines an Kriegstuberkulose vererdbeten Arbeiters, dessen sterbliche Mberreste von Unrat und Ungeziefer so verunreinigt waren, daß die im Arbeiterbezirk wahrhaftig nicht verwöhnten Leichenträger sich weigerten, die Leiche fortzuschaffen. Don Kinderelend erzählt das Buch und vom Jammer der ewig Heimatlosen, von den Gästen des Massenquartiers, von den Müttern, die ihre, Kinder sterben sehen müssen, und von den jungen Menschen, die-durch oen Hunger auf die Bahn des Verbrechens gedrängt werden. Vor allem aber wird immer wieder das Wohuungselend Dervorgehoben, das furchtbare Wohuungselend Wiens als Gradmesser für die allgemeine Not. Diese Schilderungen' würben nicht weniger, sondern mehr Eindruck machen, tvenin nicht immer am Ende der moralische, Zopf nachbaumelte. Die Abbildungen sind fast ausnahmslos alle mißlungen, verwischt, verdruckt, verzerrt. Und das ist schade. Denn dieses in seiner Grellheit so ermüdende Buch bedurfte der Abbildung, um ständig daran zu mahnen, daß das Geschilderte nicht freie Erfindung, sondern .grause Wahrheit ist. Sonst kmrn die Wirkung dieselbe sein,'die Uptou Sinclair in seinem Schlachthaus-Roman beklagte: „Ich wollte ihr Herz ergreifen und es hat sich ihnen mrr der Mägen umgedreht." Elfe Larker-Schuler: „Der Wunderrabbinervon Barcelona.* Paul Casfierer-Verlag. Berlin. Die hebräischen Balladen dieser Dichterin bilden einen Höhepunkt der Lyrik deut ck chreibender Juden. Ueber diesen Höhepunkt konnte auch Lasker-Schulrr nicht hinaus. Was späier kam. war nur schwächerer Niederschlag des in diesen Balladen aufs innigste und anls schönste dargestellien jüdisch-orientalischen Gedankens. Die vorliegende kleine Geschichte hat Anlage zu einem schonen Gedicht; sie wmde aber nur eine Sammlung mttmiter sehr fchöuer Bilder, die aber im Leser nichts als den Wunsch nach den hebräischen Balladen dieser Dichterin erwecken. Dieser Wunderrabbiner wirkte, als ihn Frau Lasker-Schuler seinerzeit vorlas, , viel stärker. Vielleicht ist es der eigenartige Vortrag gewe'm, der' daS hinzubrachte, was dem Leser fehlt, und der das hmwtgschliff, waö zuviel ist. E. H. Eine neue jüdische Fweiwocherrschrift. Neben ihrem hebräischen Organ »Badelech" hat die „Hitachduch Hapoel Ha chr- Stm Zion" nunmehr Mit der Herausgabe einer Zweiwochenschnff in jüdischer Sprache unter dem Namen „Unser Ruf" begonnen, die von M. Henisch redigiert wird. Die am 5. d. M. erschienene erste Nummer enthält außer dem Programmartikel „Unser Ruf" die folgenden Artikel und Notizen: I. L a n f b a h n: Was weiter?, Robert W e l t s ck: Vor dem zwölften Kongreß, rar. h.: Eine notwendige Operavon. B. I : Privatinitiative. Dr. Ruvvm über die Arbeiterkwrnoth in Palästina. E. Kavlan: Zur Konferenz der Hitachduth kl), inner eine reichhaltige Rubrik: AuS Palästina. Von uwerer Bewegung. Bo» der soz'alen Bewegung. Partemachrichlen, und schließlich als Feuilleton die Schilderungen eines durchreisenden Chaluz über den unfrei- WÜligen Wrener. Aufenthalt der Chaluüm. Versteigerungsamt „DOROTHEUM“ Wien Im neueröffneten Veraleigerungssaale Baden Baden bei Wien, Karlsplalx Nr. 6 Gesamteinrichtung Schloss Klessheim Nachlass Erzherzog Ludwig Viktor Zweite Knnstanktion Oelgemälde, Aquarelle, Graphika, Miniaturen, Mobiliar, Yieuz4aque'Möbei, kunstgewerbliche Arbeiten, Porzellan, Japonika usw. Schaustellung Samstag den 16. Juli von 10 bis 1 und 3 bis 6 Uhr, Sonntag den 17. ron 10 bis 1 Uhr, Montag den 18. und Dienstag den 19. Juli yon 10 bis 1 und g bis 5 Uhr nachm, in Baden, Earlsplatz Nr. 6. Versteigerung Mittwoch den 20. und Freitag den 22. Juli ab 3 Uhr n&ehm., Sonntag den 24. ab l/t10 Uhr vorm, und Dienstag den 26. Juli ab S Uhr nachm, in Baden, Karlsplatz Bfr, 6. In der Zwelgansialt Baden werden Antiquitäten, Knast», Luxu«- und Gebraaehsgegenstände, Juwelen, Goldand Silberaehmnck xnr freiwilligen Voratelgenm'*', Soh&tznn? odor Belehnung in den GeeehäftBstqnden von 9 bis 12 Uhr vorm. Übernommen. 22 Bühne und Kunst. Das Aktionsprogramm der Volksoper. Di« BolkSoper beendet heute ihre Opernfpielreit. Sie beginnt dir «me Saison am 20. August mit Beethovens »Fidelis*. Dirigmt: Direktor Weingartner. In den letzten Wochen habe« ttüderholt Konferenzen zwischen dem Aktionskomnritee und bet Direktro» stattgefmide», die eine vollständige Uebereinftimmung « alle« dar künftige Schicksal der Dolksoper betreffenden Fragen ergaben. Die Mitglieder des neuen Finanzkons o rl rums legen besonderen Wert darauf, daß die Direktoren Wei«- gartner und Gruder-Guntram sich unbeirrt von allen matrrrellm Hemmungen den künstlerischen Anforderungen des Instituts widmm können. Da- Akiionspivgramm bis Weihnachim ist fertig. Es bringt als Noviiät Felix Weingartner- Oper „<$ t n t f i n 8*, die in Deutschland an vielen Bührien gegeben wird. - Erstaufführuugen in der BolkSoper sind weiterS: .Madame Butterfly" iNmmszmieruug), musikalische Leitung Direktor Felix Weingartner, Regie Direktor Gruder-Guntram, und ,Robert der TeufeI" (Neuinszenierung), nmsiregiffmr Mark o w s k y. In den eiste» Wbchen der neuen Spielzeit wird Direktor Weingartner Mozarts „Zauberflöke* neu in Szene setzen und dirigieren. Es folgen bis Weihnachten noch Neueinstudierungen hon »Othello", »Tristan und Isolde" und „Los! kan tutte". Auch ein Zeitdokrrment. Die Hamburger Nachrichten schreiben: Wir erhalten Mitteilung von folgendem Biiei, den Herr Profesior Liceutiat A. Metz an die Direktion des Deutschen Schauspielhauses gerichtet hat; lein Inhalt wird sicherlich in weitesten Kreisen leb' hafte Zustimmung finden. „Der Direktion des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg übersende ich anbes rn'eiye. Eintrittskarte zu der Nachmiilagsvolstellung des!ll.Mai7(«Weh' dem. der lügt") — zerrissen, weil ich, w»e ich mich weigere, diese schamlose Vorstellung zu besuchen, so auch nicht 'will, daß die Karte anderweitig benützt werde. Nicht die künstlerische Wertlosigkeit dieses Hinderstubenmach- . Werks des Wiener Dichter-Philisters kommt für iwch in Frage — über diese hat das Wiener Publikum schon bei der ersten Aufführung entschieden — sondern die nat-onale Schamlosigkeit, die darin liegt, daß rin. ..deutsches" Theater ausgerechnet m dieser Zeit einem deutschen Publikum einen solchen Inhalt vor Augen zu führen nicht durch Selbstachtung verhindert wird. Es werden darin Franzosen („Franken") und Deutsche einander gegenübergesiellt, just auf dem'elbrn Schauplatze, auf dem die heutigen Franzosen ihre ärgsten Schandtaten a« unstrem Volk verüben; jene werden als die freier organisierte nni freier fühlende Raffe, diese als die dummen plumpen „Barbaren" nicht nur gefliffentlich ausgemalt, sondern auch mit ausdrücklichem Wort benannt, und die deutsche Fürstentochtcr erscheint gerade gut genug, mit dem französischen Küchenjungen zu entlaufen und sich ihm als eheliches Weib an den ebenbürtigen Hals zn werfen. In Zeiten unbedrohten völkischen Daseins mag man sich einen Anlall dichterischer Selbstverspotmng (nur'm't rmhr Geist dmchgcführt!) wohl einmal getallen lasten. Ich zweifle auch nicht, oaß am Mittwoch eine dichte Zuhörerschaft ihre eigene Entehrung bewiehern wird. Aber eurer „deutschen" Theaterleitmrg dürfte die (milde gesagt) Gedankenlosigkeit nicht begegnen, das; sie ein instinktloses Publikum in einer Zeit, deren einzige Hoffnung an der Stärkung des vaterländischen Gedankens hängt, noch tiefer in die Instinktlosigkeit hineinstößt. Bedenkt manvollends, daß es sich um eine -Schülervorstellung' handelt, so wird die Gedankenlosigkeit zu einer schweren Sünde an unserer Jugend und damit unserer Zukunft, zu einer Fortsetzung des chronischen Vaterlandsverrats, in dem wir uns seit der glorreichen Revolution von 1018 befind?«. Nach dem Gesagten werden Sie begreifen, daß ich diesen Brief nicht mit den üblichen Gefühlen der Hochachtung gegenübe? der Leitung des Deutschen Schauspielhauses unterzeichnen kann," Ein neues jüdisches Theater in London. , London. 8. Juli. (Jüd. Korr.-Pur.) Heute begirmt hier die erste, Saison des jüdischen Theaters im Westen Londons, m zum ersten Male jüdischeAufsührungen in diesem Siadtteile staitstnden werden. Mme. M. L o b el. die berühmte jüdische Schauspielerin aus den Vereinigten Staaten tritt m der Titelrolle drS Stückes „Madam X" auf. Preisgekrönte junge Wiener Künstler. Ueber Anregung des Oberbaurates Witt hat die Akademie der bildenden Künste bei dem Bundesministerrum für Unterricht die Veranstaltung eines Wetiberbes namentlich der jungen Künstler um die beste künstlerische Darstellung aus der Welt der Technik beantragt, und das Bundesm nrsterium hat 'm munifizenter Weise zwei Preise hiefür gesti'tet. Das Preisigericht hat einstimmig das große Oelgemälde des.Malers Oskar! L a u t i s ch a r s mit dem ersten der beiden StcntSpreise ausgezeichnet. Das andere preisgekrönte Bild isteine realisti'che Kohlenzeichnung „Stereotypplatteng eßerei* von Franz Wolf. Die beibett Bilder find m der Ausstellung der Akademie der bildenden Künste zu sehen. . Hans Müllers „Flamme" ist in Oberösterreich verboten worden. Direktor Jarno, der das Stück in Jchl anfführte, erhielt eine behördliche Verwarnung. Jüdische Dramaturgenliga in Nem-Dork. Alle jüdischen Theaterdirektionen in Europa werden auf diesem Wege aufmrrk'am gemacht, daß der Klub der jüdischen und hebräifchen Schrifistrller, Wien, IX., Hahngasse 28/15, tue Vertretung der Jüdischen Dramaturgenliga m New-Uork besitzt und fordert alle jüdischen Theaterlerttmgen auf, sich mit der genannten Organisation bezüglich der Tantiöwu für dre Siücke rer in New-Nork lebenden jüdisch-.« Autoren sofort ins E'nvernehmen z» setzen. Gerichtssaal. Die entrissene Handtasche. Am 18. Juni d. I. hatte sich die Comptoiristin Mathisdg H r o m a d n i k im Kaffenraum der Oesterreichlsch-ungarischen Bank eingefunden, um im Auftrag der Handschuhfabrik Witfa eine« Betrag von X 90.000 zu beheben. Nach cher Ausführung dieses Auftrages begab sich die Comptoiristin m das Lokal der Firma am Rudolfsplatz 10 zurück. Bevor sie sich am Gange dc^ Hauses der Bureamüre näherte, trat ein junger Mann aus sie zu, entriß ihr die Handtasche mit den X 90.000 und wollte flüchten. Die Hromadnik klammerte sich an den Rock deS jungen Mannes und da sie nicht to?lleß, schleifie sie der Mann über einige Stufen der Stiege binab, wobei daö Mädchen zu Fall kam und sich an den Knien einige leichte Verletzungen zuzog.' Auf der Polizei wurde der Verhaftete als der ISjährige Leopold S ch a n d l erkannt Und hatte sich gestern vor einem Schöffensenat unter Vorsitz deS Hoflatrs Dr. Neuwiklh wegen Diebstahls mit Gewaltanwendung zu verantworten. Dre Anklage vertrat StaaiSanwalt Dr. Baumann, als Verlrchiger fungierte Dr. Siegfiied Fleifchmann. Der Angeklagte war geständig und erzählte, er stamme aus einer Familie in einem JU«#» . . Ork... AedvMxM,.. M.HM.M. .WM., 10. Juli 1921 Hk. 881 ------- aus den Ehrgeiz, zu studieren. Er habe in Horn fünf Gymnasialkkaüen besucht und sei dann nach Wien gekommen, um sich durch Privatstudien für die Maturitätspiüfung vorzubercitcn Hier ging es ihm sehr schlecht, er kam in große Notlage und war dabei noch mit einem Mädchen verlobt, daS mit ganzem Herzen an ihm hing. Am 18. Juni sei er, rn die Oesterreich!sch-ungarische Bank gekommen, um einige zer-' riffene Zweikronennoten gegen neue umzutau^chen. Dort sah er^ daß ein Mädchen einen grötzeren Betrag einkassitrte; und da sei ihm ganr plötzlich der Gedanke gekommen, sich durch! oie Aneignung dieses Geldes aus seiner verzweifelten Situation^ zu retten. j Der Gerichtshof erkannte den Angeklagten nur des e i nf a ch en Di eb st ah ls ohne Gewaltanwendung schuldig und^ verurteilte ihn. zu s e ch § Monaten schweren Kerkers, lieber Bitte deS Verteidigers wurde dem Beschuldigten Stra^autschub bis Oktober gewährt. ' 8poptan!agsn Aer Oesferr. Lehrersportvereinigunp XVII., Roqoenäorr«ntr-2l u. Rosenttolng. 89-93. Straßenbahnlinien 43, H2,0, V Heute, Sonntag den 10. Juli, 4 Uhr nachm. Große internationale Berafsfahrer-Rennen U. a. am Start: | KarlRudttliBerlin,P.Graff,Zürich, Hlldebrand.Troppau Sport. Das Crrpsinale. Heute nachmittags wird auf dem Sportplatz Hohe Warte das Entscheiduugsipiel.im Cupwettbewerb zwischen Amateure und Sportklub ousget». agen. Die derzeit stärkste Mannschaft Rapid, schied schon in der ersten Hauptrunde durch eine Niederlage gegen Ammeure aus. D-e Hakoah wieder mußte sichvon Heriha ge-' schlagen bekennen. Die beiden Vereine mit der größten Anhäugirschaff sind demnach im Endspiel nicht vertreten, wodurch es viel an Povulariiät verloren hat. M-- Den Amaieuren werden im heutigen Kampfe die besseren' Chancm zugebilligt, da sienicht nur im Zusammempiel dem' Sportklub überlegen sind, sondern auch bessere Einzelspieler besitzen als ihre Gegner. Ein Erfolg deS Sportklubs wäre, eint große Ueberrafchung. Der neue Hakoah-Sportplatz. Dm letzten Nachrichten zufolge ist-berechtigte Hoffnung vorhanden, daß es nicht zur Kündigung deS neuen Hakoah- SporiplatzeS kommen wird, da eine Basis gefunden wurde, die sowohl den Jnttrefssu der Hakoah als auch jenen der SiedlungS'- genossmschaft gerecht wird. Die endgültige Entscheidung über diese vyni der gesamten Judenschaft mit gespanntem Interesse' verfolgte Angelegenheit fällt in der am 13. d. M. sta'tfindende» Sitzung der Donau-RegulirrungSkommifsion. Oesterrelchifcho Meisterschaftsregatta. Der „Oester- . reichische Ruderverband" bringt beute. 7,4 Uhr nachmittags, feine Meisterschaften zur Entscheidung, und zwar m einer besonderen McisterichaffSiegaita. Die Durchführung ist dem Wicner Regattaverein übertraaeu. Als Rennstreckb dient, wie bei der großen Regatta, der untere Teil der alten Donau (Sitztribüne bei der Kagraner BiÜcke, Siraßcnbahn 16 und 25). Die Meisterschafien werden >m Einfer, Doppelzweier. Vierer ohne Steuermann (nach dem Voibilde der Hcnteh-Regaila und der deutschen Viereimeisteischaftl und Ach'er ausgettaaen. Dazu kommen sechs Rennen für. Ruderer der sportlich nachfolgenden Klassen. Di« Regatta sindet bei jedem Wetter statt, Eintritt X 50, Trlbünrnsitze X 100. j Radrennen in Hernals. Die Radrennbahn dürste heute mit Rücksicht darauf, daß. außer den bekanntesten Wiener Fahrern .auch der Berliner Rudel und der Schweizer Gras starten, einen sehr iguten Besuch anizuwrUen haben. Man darf insbesondere auf dre Kämpfe Kokoll (Wlen)-Rudel (Berlin) gespannt sein. Die Renne« -beginnen um 4 Uhr nachmittags. j Hazair spielt kommenden Sonntag m Baden gegen dm dortigen Athlrtrkklub. | Die Hakoah , dürste, ihre Wettspielreise nach Czernowitzj am 20. d. M. antrcten. Borber biiifte die Mannschaft noch e»!- Trainingwettjvicl in der Umgebung von Wienabsolvieren.,! Akademische Sportabteilung Judäa : Montag, dm? 10. d. M , Gere alv rsammlung rm Heim, IX., Türkenstraße 9- 7-8 Uhr abends. Eischrmen. Pflicht. MAAanNcrfut DJ3 DD. BÜRO penrwNDm 6E$2iL3Cmnr HoraasaT! >/-«5ra*nqiT | Telephon «W-18 ’ v Postseheckonto 62423 Wien, I., Wipplingeretrasse Nr. Ä8 SPIgZrALlTAT: Erstktass. Farbbänder Karbon-u.Wnchsoaplere Der Volkswirt Gestempelte Krone — - Auszahlung Wien -- - In Zürich notierte: die österreichische 5trone .... —.91 die österr. gestempelte Krone . . —.88 die tschechische Krone ..... 7.8& die Mark.. t, . 737 Agram ....... . 885 Bukarest .. 8.80 Budapest,.;. 2.82 .83 Centimes, -.91 Centimes,! (-.93 (-.80 ( 7.87 ( 7.90 ( 830 ( 8.60 ( 3.20 am 8. Juli) lam 8 Juli) am 8. Juli) am S. Juli) am 8. Juli) am 8. Juli) am 8. Juli)