Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 881 (10.7.1921)
- Date
- 1921-07-10
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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«ei» 2 W»>WWVWI Men. Gönntag Polittsch^Ruydschau. Der Vertrag von Trtanon. Se««t»r A«,«al» Über »e« ZrrfaS Orfterretch-Ungar«-. Drr «n« derliegrnde Bericht de- Senator- R e y n a l b über ttu vertrag Mn Trianou weist in der Einleitung darauf sin, Mtz Ungarn ei« Teil der Verantwortung für den Krieg zu»!mn^ eine Tätlich«, die nicht n«r durch zahlreiche Dokumente «aLgrwieseu. sonrern von Ungar« selbst anerkannt worden sei. veilersagt der Bericht: Daneue Ungarn unterscheide sich bedeutend von dem früheren Königreiche. Im Norde» seien das »utonome Slowakie» und Rmhenien mit Bödmen zur Dchecho- Slowakei vereinigt worden. Im Osten, falle Siebenbürgen an Knm&niett, im Süden schließe fich die jugoslawische Bevölkerung en Serbien an, schließlich seien i« Westen Oesterrerch jene Komitate zugesprochen worden, die an diese- Land angrmzen. Der Bericht erwähnt, daß gegen diese Loslölung von Gebietsteilen son der ungarischen FriedenSdelegatio» Emspruch erhoben worden fei und fahrt sodann fort: Es gibt Anhänger de- Gedanken-, raß Oesterreich-Ungarn in Mittelemopa er« Gegengewicht gegen »in ehrgeiziges Dentichland hätte bilde« können vnd diese besaurrn de« Zerfall der alten Monarchie. Diese Ansicht ser aber heute überlebt «nb widerspreche dm Talsachen. Die Nachfolgestaaten der alten Monarchie wären z« KrregSbegiun vielleicht durch Gewährung der Autonom«: desriedlgt gewesen, aber der Krieg habe z« lange grdanert »ud eine derartige LLsnng sei ihnen sann «ngevügend erschienen. DaS Erwache» de- Rationalität-- gefühls sei keineswegs daS Werk einer Politik. sondern de Folge- -rscheiuung der Unznsriedmhrit mit der Herrschaft der Habsburger 0tÄe*$«r Bericht bespricht ferner eingehend bk «ilrtLrische« Bestimmungen und erwähnt i odann biebereitS publizierten vom Frirdrnsoertrage geforderten Wredergutmachnngsle-stunge«. Der Bericht betont nun die finanzielle« Schwierigkeiten denmen Ungarns «nd erwähnt, daß die französtsche Regierung in der Kammer einen Gesetzentwurf ringebracht habe, «m auch dem Ungarischen Bolk Erleichterungen r« gewähren. In seinem Schlußworte hebt der Bericht hervor, Frankreich werde treu an den während deS Krieges abgeschlosienra Bündnissen mit den jungen Völlkr» fefihalten, derm Staatm mit Unterstützung Frankreichs neu geschaffen worden seien. Es habe dies auch durch seine Haltung bei dem R e st a u r a t i o n 8 v e rsucheKonigKarlS bewiest«. Dies schließe ied-ck nicht freundschaftleche Beziehungen mit Ungar» ans. Die jüdische« Forderungen «nd die Asfimilanten in Pole«. Aus Warschau schreibt man uns: Die Polnische tijttj. jüdische, Presse beschäftigt sich . eingehend mit der Besprechung eines BortrageS über die Judenfrage in Polen, den dieser Tag« der jüdisch-sozialistische Abgeordnete Doktor Di am and gehalten hat. Dr. Diamand ist bekcumtlich eben aiis dem Ausland zurückgekehrt, wo er versucht hat, Verständnis «nd Sympathie für die Angelegenheiten Polens zu erwecken, und bekannt ist namentlich di« schroffe Ablehnung geworden, welche er Sei bm Führer» der englische» Arbeiterpartei (Labvur Party) erfahre» mußte. Möglicherw-ise sind e« die im Ausland gesammelte« Erfahrungen, welch« Diamand nunmehr veranlaßt haben, «inen Standpunkt einzunehmen und Meinungen zu äußern, die bei diesem alte»! Verfechter der Assimilation sehr überraschen mußten. Man muß sich erinnern, daß Diamand vor ungefähr einem.Jahre ausländischen Journalismen auseinandergesetzt hat, die Judenfrage in Polen könne nur auf dem W.'ge der Auswanderung gelöst werden, da die Beziehungen zwischen Polen «nd Juden nie normale sein werden, solange diese in so großer Zahl im Lande leben. Nunmehr aber hat Herr Diamand in seinem Vorträge erklärt, daß die Judenfrage in Pole« durch die Emigration nicht gelöst werde» könne und daß die realen Interessen d«S Lande- Regierung und Gesellschaft zwingen werden, Bedingung« für die Juden zu schaffen, unter denen sie sich alS Vollbürger fühle« können. Aber Herr Diamand ist noch weiter gegangen and hat zugeben müssen, daß feine bisherige Taktik falsch war. vor zwei Jahren.hat Diamand, wie erinnerlich, auf Ersuche« beS damalige« Premierministers Paderewski bei Morgenthau, dem amerikanischen Botschafter (und AssimilatbonSjuden), vorgesprvchen, um die Politik der Regierung in der Judenfrage zu verteidigen, mm gesteht er offen zu, daß diese Taktik nicht rmr gegen das Interesse der Juden, sondern auch gegen das Polens selbst verstoßen habe. Auch die Methode der einseitige« Protektion der christlichen Kaufleute und Unternehmer findet an Diamant «inen scharfe« Kritiker, und der Sozialist, der für die jüdische Bourgeoisie nie ein Wort übrig hatte, findet, daß auf solche Weife Denwraltsation ins Land getragen werde, indem ein privilegiertes Element in einem demokratischen Staat geschaffen werde. Auch für die fiüher vielgeschmäht« Orthodoxie, welche allen Verfolgungen trotzend, an ihren Lebensformen festhalte, findet Diamand jetzt verständnisvolle Worte. Die Rede Diamandmuß nicht allein als Aeußerung eines Politikers, der bisher völlig im Fahrwasser der Assimilation schwamm, registriert werbe», sie ist nicht die Aeußerung eines Einzelnen, sondern vielmehr die des Vorsteherdes verbändeder unabhängige« Juden" (Reo-Afsimilanten), welch« Bereinigung diesen Vortrag veranstaltete. Daß die Asfimilanten sich aufeine Revision ihrer Anschauungen zu besinnen scheinen, geht auch auS der Rebe des Mischen Kollegen DiamandS, des Abgeordneten Liebermann, hervor, welche er i« der juridische» Kommission de- Sejm gehalten hat, und in der er nicht nur für die jüdischen Bürgerrechte eintrat, sonder« auch deren n a t t o n a l e Forderungen verteidigte. Alle diese Erscheinungen sind Anzeichen, daß sich auch im Lager der Assimilaiilen eine gewisse Evolution der 2fnitfxixwmn tu vollziehen scheint. Wiener Morgenzeitrmg 10. IM tKR M. 881 1 " 1 ” — ■ 11 " '■ - ■ ij >, Das jüdische Palästina. Eine Unterredung rntt Usfischki«. Der Prager Korrespondent der »Wiener MorgenzeitungE hatte eine Unterredung mit dem dort zur Sitzung des zionstlschen Aktionskomitees eingerroffmen Ingenieur UfsischklN, der sich in der folgende« Werse über dir Lage in Palästina äußerte: „Ich bin nun seit fast fünf Monaten von Palästina abwesend und komme aus Amerika, wo ich gemeinsam mit Weitzmann, Sokolow und E i n st e i n weilte. Ich bin also über die Ereignisse in Palästina nur durch Mittelsmänner informiert. Doch bilden die Vorkommnisse für mich keine Ueberraschung, am allerwenigsten eine peinliche. Es ist nur begreiflich, daß sich in jedem Land» in da» neue Ankömmlinge einströmen, ein gewisser Widerstand geltend macht, der sich je nach der Kulturstufe der Eingeborenen in der oder jener Weise zeigt. Die Araber, die sich gegen die Einwanderung der Juden aufgelehnt haben, haben nicht sofort begriffen, daß die Juden auch ihnen nützen wollen, indem sie das Land auf eine hohe Stufe dringen. Die Haltung der englische« Regierung ist gegenüber einem Volk, das sich wie die Araber auf einem wenig hohen Kultumiveau befindet, außerordentlich milde. Wenn sich die Verhältnisse kläre«, werden auch die Ausammenstöße mit den Arabern ein Ende finden, und das ist nur eine Frage der Zeit. Man darf nicht übersehen, daß wir Juden jetzt einen Prozeß durchmachen, wie er noch nie in der Geschichte eines Volkes da war. Die Juden, die nach Palästina kommen, vertauschen das hochkultivierte Europa mit dem primitiven Asten. Sie kommen aus der Stadt in ein Land, das erst bestellt werden muß, um denLebensanforderungen zu entsprechen. Dar ist aber Kain Grund zu« Pessimismus. Die Juden haben soviel Geduld und moralische Kraft, soviel Liebe zu Volk und Vaterland, daß fie auch die Exzeffe nicht abhalten können, ihre Heimat zur Blüte zu bringen. Wir haben Jahrtausende der ärgsten Verfolgungen und Bedrückungen überlebt, wir haben uns durch oas türkische Aegime nicht abhalten lasten, uns in Palästina anzufledeln. Je kräftiger das jüdische Element in Palästina wird, desto geregelter wird dort das Leben und desto gesicherter die Ordnung. Die Juden, die jetzt in Palästina arbeiten, sind größtenteils junge, idealistische, kräftige Leute, die allen Gefahren und Unbilden trotzen. Aber auch ganze Familien, die in Guropa gewiß beffere LebensmöglichMen hätten, kommen nach Palästina. Aus allen Ländern, sogar aus Amerika, kommen fie. In Palästina kennt man natürlich keinen Unterschied zwischen Juden. Wir find alle eines Volkes und eines Zieles. Die LebenSverhLltnlffe in Palästina find Keine besonders guten. Die Lebensmittelpreise find hoch und obzwar fie in der letzten Zeit etwas gesunken sind, noch immer höher als in Mitteleuropa. Die schwierigste Frage ist die der W o h n u n g e n und Unterkünfte; fie zu lösen, ist unsere wichtigste Aufgabe. Dazu gehört vor allem Geld. Wir haben in Palästina eine hochwertige Valuta, das ägyptische Pfund, das um 2l/2% bester bewertet wird als das englische Pfund. Das ist der Hauptgrund für die finanziellen Schwierigkeiten in Palästina. Drei Vierte! aller Juden wohnen in valutaschwachen Ländern. Die Geldmittel, die dort aufgebracht werden, find, auch wenn fie eine noch so stattliche Höhe erreichen, nicht genügend, weil sich die Valutaunterschiede geltend machen. Aber von dem Geld hängt viel ab. Die Zionisten haben nicht nur für die Einwanderung zu sorgen,, sie müffen den Emgewanderten Arbeit verschaffe«. Da es im Lande selbst kein Kapital gibt, so muß auch dieses aus dem Ausland herbeigeschafst werden. Wir müffen mit fremdem Geld Bauten aufführen, Industrien errichten, den Handel organisieren und so Arbeiismöglichkeiten schaffen, um die Einwanderung nicht ins Stocken geraten zu lassen. An die > Opferwilligkeit des jüdischen Volkes * stellen wir daher große Anforderungen. Doch Können wir mit Genugtuung und Freude konstatieren, daß sich die zionistische Bewegung aus der ganze» Welt stark ausgebreitet hat und daß die Juden nach besten Kräften am Aufbau der Heimat Mitarbeiten. Das Geld, das gespendet wird» wird reichlich Zinsen vagen, denn alle«, was jetzt investiert wird, ist E i g e n t u m d e s jüdischen Volkes. Und dann sorgen wir auch schon für die Zukunft durch die Art der Errichtung unserer Heimat. Indem das ganze Volk «nd nicht einzelne daran arbeiten, schaltenwir z Die soziale« Gegensätze a n s, die heute die ganze Welt erfüllen. Da wir auch in kultureller Beziehung nicht stMstehen, geht Palästina einer schönen Zukunft entgegen. Palästina wird Das tzerz des Judentums sein. Die Juden aller Welt werden dort ihre Heimat haben und diejenigen Juden, die nicht nach Palästina kommen können, werden in ihren atyett Wohnsitzen Juden sein, aber ohne deshalb die Pflichten, die thne" als Bürger des einen oder des anderen Staates obliegen, zu vernachlässigen. In P r a g bereiten wir den zionistischen Weltkongreß in Karlsbad vor. An diesem Kongreß werden sich die Juden aller Staaten der Welt durch gewählte Delegierte des jüdischen Volkes beteiligen. Es dürsten ungefähr övy Delegierte kommen. Mit Ausnahme von Sowjetr u ß l a n d, das den Zionismus unterdrückt, wird jeder Staat vertreten sein. Der Kongreß wird organisatorische Fragen zu-erledigen haben. Die Wahl der Exekutive in Palästina und in den Ländern, da- Programm der ökonomischen Arbeit, der kulturellen Fragen in Palästina, das politische Verhältnis zu verschiedenen aufgetaü chten Fragen, die Beschaffung der finanziellen Mittel' die Errichtung von Kreditinstituten, Agrarbanken, Fabriken und Gewerbestätten — alles das wird der Kongreß in Karlsbad zu beraten haben. Neifeeindrücke. Bon Dr. Jako» Brannsteiu-Mihafchau Die Sarou-Ebeue. —> Haifa. Ich will den Lesern 1« groben Umrissen -die Eindrücke einer Reise mitteilen, die mich diesen Peßach durch fast ganz Erez Israel führte, und schmeichle mir, dadurch den Wiener Juden die Gelegenheit zu geben, sich einen wentt auch nur schwachen Begriff üb«r die Naturschönheit des Landes unserer Täter, und über die von den wackeren Pionieren, den Kolonisten, den älteren Arbeitern und den jüngeren Chaluzim, geleistete Aufbauarbeit zu biLe«. Zwar wäre hiezu eine Karle Paläststras Bedingung, da es aber aus technischen Gründen nicht gut möglich erscheint, eine solche hier zu bringen, muß ich die Leser bitte«, sich selbst eine zu besorgen, (wobei ich sie versichere, daß sie einsehen werden, wie betrübend wenig sie die Geographie des Landeunserer Zukunft kennen und werden sie sich sodann bemühen, hoffe ich, diese». Mangelgutzumachen, da sie sonst die weiteren Zetten nicht sehr klar erfassen werden). Am 11. April stiegen wir, fünf Lehver «nd hundert Zöglinge fcer Ackerbauschuve Mikweh-Jsvpel'bei Jaffa, in einen eigens bestellte« Zug im Hauptbahn^s Jaffa, ein, um Galiläa zu erreichest, ..wo wir^ 'wie-G hie Schule alljährlich Mt,, eine lfingeM. Fußwanderung vorzunehme« beabsichtigten. Bi- ,M Mam» M fuhr der- Zug auf dem weichen Sandhodstn und de m ex st kürzlich errichteten Geleise sehr langsam. Wporkstrzem war die. Strecke Jaffa—iMchb eine WLstchahn mit,,, K. schmal« Spur, daß die Entgleisungen die Regel dttdeM MS den zwei lange», mit unsere, Bursche» LesetzM Waggons drangen lustig« hebräische Liedes. und. mehr alS ein Araber, der am Felde ßamefc oder Esel dpv dem Blechpflug antrieb, blieb stehen undfiüunje uns an, ohne zu begreifen, was die blau-weißen. Fahney und die riesigen hebräischen Anschriften an den Ltzaggoys bedeuteten. JnLudd — dergrößtenSlationPalästmM. wo sich vier Strecken kreuzen — ist ein Jude SLationHstand. Ein Polyglott; spricht mit englischen Polizeivffizieren Englisch, mit jüdischen Beamten Hebräisch, Mit arabischen Ackern in ihrer Muttersprache, woher' er auch Jüdisch und Französisch in Vorrat hält für manche Chaluztm und syrisch« Offiziere. Er ließ unsere Magen sofort an den auS Aegypten angekommenen Expveßzüg anschlietzen, und schon sollte» wir ah fahren, M furchtbares Geheul zu hören war. — denn geräuschvoll ist dieser Ort stets, wo allerlei Sprachen, Hautfarben ttnd Trachten täglich durcheinander wimmeln. Ein Fellache hatte versucht, einer jüdischen Dame die Fahrkarte zu stehlen, wurde aber erwischt und dem britischen Polizeiinspektor übergeben, der ihm nicht weniger als fünf Paar kräftige Ohrfeigen und darauf noch einige Fußtritte gab, so baß der Riesenkerl, «in Goliath an Größe Und wahrscheinlich auch an Kraft, wie ein Tier heulte, ohne sich aber zu rühren. Denn so fabelhafte Diebe die Araber sind, so ungeschickt find sie dabei, und so bestialisch und roh, so feig und kleinmütig werden sie vor einem Stärkeren. Auf bi« Fürbitte der Dame erwiderte der Offizier erregt: „Diesem Gesttchel kan« man Uur durch Gewalt imponiere«, und wären wft Brite, mit den Arabern fo rücksichtsvoll, wie mit unseresgleichen, so wären wir bald verloren." W.diese Worte dachte ich seit den letzte« Exzessen sehr oft Leider dachte nicht auch die JeMsaVtmer Regierurig daran, denn, wenn sie dies getan hätpe, so. wären unE die 45 blutigen Opfer erspart geblieben; aber das UüglÜck ist, daß die englischen Herren hier die fanatische Hetzer mit Seidenhandschuhen erfass . . . Der Expreß setzte sich ür Bewe^urrg. Mt Schlag tawb Speisewagen ausgerüstet, da von Kant a,oa am Suezkanal bi- Haifa 420 Kilometer znrüikkrge« muß, flog er mit einer Veschwindigrsit von 6b Kilo metern per Stunde dahin **rd hielt Lsum aVs Stunden einmal. Es sei mir Übrigens gestattet, einiges üü?L Eisenbahn Erez Israelzu sagen. Sr« hat vor- Gure« das Beste hevausgesucht und kann mit jeder rnri-pä-ssl^il , iHAchaKn konkzrniex»«. Am übch-pn D e& Mnv- * i i \ i 1! r f i t r t \ Z a n * d h * v d 3!< 'I b n % v €j (l t\ dl SC sc 1 u 3 3 h h Z K r< m K A h' a! 3 Ul bc fü fa öt er n Ur de ni bi eil «