Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 877 (6.7.1921)
- Date
- 1921-07-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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bfiESSMffifififtBNHHAi SMe 2 Men, Mittwoch!WL». i)H ' ■ ■-.——"iirr-»nt-tii '' \.. ■■■ — - ——» - II > » Die Lage in Palästina. Die Unzulänglichkeit der militärischen und politischen Verwaltung Palästinas, durch welche die heutige unhaltbare Situation heraufbeschworen wurde, wird durch den folgenden bricht des „Manchester Guardian" aus Jerusalem am zutreffendsten illustriert. Nach einem zusammenfassenden Rückblick auf die Maiereignisse in Jaffa fährt der Jerusalemer Korrespondent des genannten Blattes fort: Im Jaffaer Distrikt herrfchtüttch heukü Nvöh das Krieg siecht, Und seine Anwendung bildet ein interessantes Kapitel der Verwaltung des Landes. Man erlebte das seltsame Schauspiel, daß große Pöbelmassen Unter dem Kriegsrecht ungehindert Demonstrationen veranstalten konnten. Unter dem Kriegsrecht wurde ein von der Polizei selbst geschürter arabischer Boykott gegen die Juden inszeniert und burchgeführt. Obgleich die Schuld der Polizei vom ersten Tage an. außer Zweifel stand, wurde sie im Amt belassen. Sie hatte trotz ihrer erwiesenen Mitschuld an den Ereignissen nach wie vor die Aufsicht über die Gefängnisse, und sie üM das besondere Privileg, arabische Häftlinge, welche von den Soldaten eingebracht wurden, ohneweiters in Freiheit zu, fetzen.. Eine kleine fEpisode, die sich drei Wochen nach den Exzessen zutrug, wird! wohl die Qualität der Jaffaer Polizei am besten beleuchten. Gegen zwei Polizisten wurde auf Grund der vorliegenden Beweise die Anklage des Mordes in fern* treten Fällen erhoben und ihre Verhaftung ungeordnet. Wenige Tage später waren diese Polizisten wieder tot Freiheit und gingen nun daran, die Hauptzeugen gegen sie zu verhaften und zu bedrohen. Unter der Leitung/ dieser selben Polizei wurde die Untersuchung gegen die schwerbelasteten Personen und ihre Identifizierung burchgeführt, und mit Hilfe dieser selben Polizei «wurde die Suche nach der verborgenen PlÜnberungsbeute und den Lauptplünderern vorgenommen. Auch andere merkwürdige Bilder und' Kontraste des Kriegsrechtes hatten sich in Jaffa gezeigt, wer Scheich, unter dessen Führung der Sturm auf Petach- Tikwah erfolgte, ist nach kurzer Haft gegen Gutstehung auf freien Fuß gesetzt worden. Hingegen wurde Sch apiro, ein jüdischer Kolonist, der an der Spitz« der Verteidigung von Petach-Ttkwah stand, verhaftet, in offenem Wagen unter Bewachung von Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett durch die Straßen geführt, nach Jerusalem gebracht Und schließlich' in den Kerker geworfen; fall dies, wie dem Schreiber dieser Zeilen von einem ausgezeichnet informierten Offizier erklärt wurde, ,^uv Besänftigung der Araber." Privatdetektivs, welche mit der Sammlung von Tatsachenmaterial über die Verbrechen der Araber betraut wurden, mußten daS unter Kriegsrecht stehende Gebiet auf Grund eines Ausweisebefehls verlassen, mit b«r Begründung, baß sie die öffentliche Stimmung beunruhigen. Dei zwei wertvollsten Dokumente d«r Wirksamkeit des 'Kriegsrechtes in Jaffa jedoch sind die Einkerkerung zweier kleiner Kinder im Alter von acht und sechs Jahren gemeinsam mit ihren Eltern, und die Affäre der Jaffaer D'ockarbeiter. In Jaffa landete ein Boot mit jüdischen und nichtjüdischen Passagieren. Die Dockarbeiter erllärten, die Landung eines Juden nicht zuzulassen. Unter den Reisenden befand sich ein christlicher genieur aus Deutschland, der gekommen war, um die Montierung mehrerer Maschinen vorzunehmen und zwei katholische Arbeiter aus Polen. Diese dürften erst landen, nachdem ihr Bekenntnis einwandfrei festgestellt war. Die von der Untersuchungskommission vom Obersten Byron, der das Kommando in Jaffa führte, vertretene Theorie war, daß seine Aufgabe die Aufrechverhaltung der Ordnung gewesen sei und daß er vor der Wahl, die Araber oder die Juden zufrieoenzustelvrn. naturgemäß die Araber bevorzugte, weil sie die ziffermäßig stärkere Körperschaft sind. Wie immer man nun über diese Theorie auch denken mag, Tatsache ist, daß die Art, wie sie in Jaffa in Anwendung! gebracht wurde, es glücklich zuwege brachte, den Respekt vor der britischen Behörde bet dem arabischen Mpb' restlos zu töten. Hat sich schon die Militärverwaltung nicht durch! besondere Stärke ausgezeichnet, so war dies womöglich noch weniger der Fall bei der Zivilverwaltung. Das Hinausschieben der Aburteilung und Bestrafung von Verbrechern und der Auffindung und Herbeischaffung der Plünderungsbeute wurde ununterbrochen beobachtet. Unmittelbar nach den Exzessen der Araber gegen die Juden unterbreiteten die arabischen Führer dem! Oberkommissär eine ganze Reihe von Forderungen, darunter die Einstellung der gesamten jüdischen Einwanderung, die Ausweisung der in der letzten Zeit eingewanderten Juden, die Einberufung eines Parlaments, und, im allgemeinen gesprochen, das Ende der Politik der jüdischen nationalen Heimstätte. Gleichzeitig aber kabelten sie an den König von England und ans die französische Regierung die Forderung auf Entfernung Sir Herbert Samue ls und des Staatssekretärs für juristische Angelegenheiten, Mr. Norman B«ntwich. Als Geschenk dafür brachte ihnen der Oberkommissär die Einstellung der jüdischen Einwanderung. Wenige Tage später wurden unter dem Druck einer Pöbeldemonstration den wegen des Angriffs auf Chederah mit Geldstrafen belegten Dörfern, aus denen sich die Plünderer rekrutierten, dies« Strafen erlassen. Gleiche zeitig wurde bekanntgemacht, daß der Oderkommissär, mit der f^turtg Sr. Majestät in Verhandlungen ££& jU$> rn. beß, MiA wrKtiHt, MijrjM Wiener Morgewzeßttmg Erklärungen abgeben werde. Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß die systematischen Unruhen das Er geh«, nis von Agi tatronen waren und die erste» Früchte eines bestimmten festen Planes sind. Verbrechen und Ausschreitungen wurden ungesühnt verübt und oft n i ch t ohne Zeichen der Anerkennung gelassen In. den Augen sowohl der ärgsten Feinde als atyh der, besten Freunde der Verwaltung galt ihre Schwächje als, ihre hervorstechendste Eigenschaft.! > Manches mag auch zur Entschuldigung vorgebracht we^en. Die ans den Distrikten einlaufinden Berichte ließen die Möglichkeit eines allgemeinen Aufstandes erkennen. Das Militär erklärte sich unfähig, gegen eine solche Masse vorzugehen. Die Angst..vor einem« zweiten' Mesopotamien beherrschte den OberkommissLr unausgesetzt. Diese Befürchtungen waren augenscheinlich übertrieben und die Ratgeber der militärischen Verwaltung und die Spezialberater des OberkoMmissärs zeigten keine Neigung, diese Befürchtungen zu zerstreuen. Die Armee ist durchaus keine Freundin der! Balfour-Deklrvation und auch der Großteil der Besamten einschließlich mehrerer solcher, die auf einflußreichen Posten stehen, find ihr nicht sonderlich zugetan^ Wir kennen nunmehr die politischen Erklärungen des Oberkommissärs. Er selbst betrachtet sie als «Ms Einlenken von dem Irrtum, den er durch die Aufhebung der Einwanderung begangen, und als eine notwendige Aenderung der Politik, damit ernstere Wirren ab gewehrt werden. Die Zeit wiÄ lehren, ob d«r OberkommissLr» mit seinem Vorausblick recht hat oder nicht. Inzwischen bekunden die Araber ihre Unzufriedenheit» weil ihnen, um einige Geringfügigkeiten weniger als alle ihre Forderungen bewilligt wurden. Auf der anderen Seite gibt es keinen Juden, dev die Erklärungen des Ober-. kommissärsnicht als eine völlige Zuni chtemachung der Balfour-Deklaration ansehen würde; nicht die leiseste Kritik des Verbrechens als politischer Waffe, keine einzige entschiedene Erklärung, daß die Ordnung aufrechterhalten werde und Lebe« und Eigentum im MndM gesichert werden sollen. * Die Juden zählen ihre Toten und ih're Verllistv Und sehen zu, wie Verbrechen und Ausschreitungen mit den weitestgehenden politischen Zugeständnissen belohnt werden. Sie fühlen sich nicht glücklich. Sie wissen/ wohl, daß . die Zentralregierung keine Neigung besitzt, von ihrer Politik unter der Drohung der Gewalt abzuweichen. Sie hoffen, daß der OberkommissLr nunmehr der Anarchie endgültig ein Ziel gesetzt hat und baß fortan die Regierung auch wirklich regieren wird. Die Situation ist für den OberkommissLr schwierig und beängstigend. Sie fordert von ihm eine entschiedene Haltung. Sie fordert die Loyalität seiner Untergebenen und die verläßliche und freundschaftliche Mitarbeit der Arme«. All dies müßte gesichert sein. Und wäre aüch in jedem anderen Lande naturgemäß gesichert» nuv nicht.in. MLUrra/' , Das Balkan-Chaos. k. Der innere Zusammenhang der europällchttt Problieme unteretnmcher, aber auch! ihre vielfach organische Verknüpfung mit bertz asiatischen Streitfrage«, tritt immer drastischer zutage. Selten hat sich dies so deutlich' gezeigt, wie un jetzigen Moment. Wie so oft tr, der Vergangenheit gehen wieder sich allmählig vorbereitende, große Umwälzungen vom Balkan und speziell doch Konstantinopel aus. Dort scheint Kemal Pascha und die durch ihn repräserjtiertr nationalradikale Richtung Oberhand gewou-mr zu habe«; insbesondere seitdem die türkische Armee gegenüber dw Grieche«, Sieg« zu verzeichne« hat uch sich im Bormarsch gegen Konstantinopel befindet. Diese Aktion, welche doch einer ansehnlichen russische« Hilstmacht unterstützt wird, könnte unter Umständen de« Beginn großer EveiigMe am Balkan und im ganze« Orient bilden. Der griechisch-türkische Krieg, daS Attentat auf deH jugoslawischen PrinzrrgenM Alexander, die große Gärung in Albanien;, die ungelöste Nationalitätenfrage in Rumänien (wo sich in Siebenbürgen und der Bukowina eine ähnliche Entwicklung vorbereitet, wie ich Kroatien und Slawonien) sind ernste Symptome der Balkaukrise. Diese würbe chlcht ft» gefahrdrohend sein, wschn nicht ein türkisch-albanisch» bulgarischer Block bestünde und weiterS nicht die bolschewikische Bewegung den Schwerpunkt ihrer Agitation «ach Asien verlegech würde. Mit Rücksicht auf die hiedurch in Aste« gesteigerte Gärung Md die Möglichkeit einM japanisch-amerikanischen Krieges, ich welche« auch England verwickelt werden könchs, stehe» wir vor neuerlichen euwMschen Konflikten, welche sich aus den balkan-schen Verwicklungen ergeben könchte«. Auch' Frankreich, daS durch die Entwicklung i« ObekschleM in Met» gehaltech wird, wünscht ebenso wenig wie England eiche nmerliche Ausrottung der balkautscheN oder gar der astatischen Probleme, umsomehr, als rS weder mit England choch mit Italien diesbezüglich vollständig einig ist. Die italienische wie die französische Politik wird in ihrem Dun und Lassech sehr durch' die italienischen und französische» Chauvinisten beeinflußt. Insbesondere die Faszrsten e«fc» wickeln sich immer mehr zu einer Gefahr für einp gesunde Innenpolitik Italiens, bilde« aber auch et» Hindernis für ein freMdschaftliches BerhältchlS zu de« anderen Staaten und besonders zu Jugoslawien. Die blutigech Vorfälle in Fiume, die Prügeleien in Zara, das Herabreißech der jugoslawischen Flagge vom Dampfer „Jason", das alles haben die Faszistech verschuldet. Wenn chun ein Teil der jugoslawischen Presse gegen Italien eich; sehr gereizte Sprache führt, so stimmt dies ebenso seltsam zu dem jüngst angeblich geschlossenen Bündnis, i MlsjhM uH). JuKojlMüA, tote die jeideMMiche ü. JMt 1921 imt OpposittonSrebe Dr. RybarS in bE «ülÄHsöM Kamm«.' Dr. Rybarz vertrat seinerzeit im österreichischen Parlamechk den demokratischen Flügel der Slowenien, welcher einen 'Ausgleich mit den Italienern, speziell auch in Triest, erstrebte. Nun wird er durch die Gnüvickluns gedrängt, früher ch« später Schulter a« Schulter mit den deutschech SÜdtiraler Abgoordtiewn im ibaliechischen Parlament den Kampf gegen den italienischen« Imperialismus in Istrien, Triest Md Flume fvrtzusetzM, den er auch bereits früher als Präsident dev jugoslawischen KvnstituaNzte in Belgrad .führte. Ein neuer Reibungs- Punkt Wischen Italiens Md Jugoslawien ist nun wieder der bereits alte Zankapfel, AlbaNiech Die Albanesen wollen Mter gar ketn/n Umständen einen Bestandteil Jugoflawieus, Italiens oder Griechenlands bilden und haben sich neuerliche ihre Selbständigkeit fordern^, allerdings vergeblich, an den Bölverbuch gewendet. Sie sind inzwischen zur Tat übergegMgen uch habe« sich' 1« den Besch deS den Jugoslawen ehrwürdigen Amselfeldes gesetzt. Gleichzeitig Habers sie Anlehnung an de« bulgarisch-türkischen Block gesucht. Die türkische Aktion aber ist untrennbar von der sich in Asien und Afrika «msbveiteHden panislamitischen Bewegung (welche die russische« Bolschewist« sich dienstbar machen wolle«), die auch zu einem engen Bündnis zwischen Afghanistan Persien und der Türkei geführt hat. Die Entwicklung tn Asien und Afrika geht keineswegs so rasch vor sich, wie in Europa.. Die asiatische und bst afrikanische Welt braucht länger als die europäische, bis sie aus ihrer Ruhe und ihrem Phlegma aufgescheucht wirb und neüe Gedanken in sich ausnimmt. Ist dieS aber geschehen Md setzen sich einmal bst vom Fanatismus erfüllten Massen Asiens und Aftikas, d-te sich immer mehr organisieren, in BewegMg, um auf Grund b«S SelbstbestimmungSrechveS ihre eigenen Fragen selbständig zu löten, 'dann wird der verblendeten europäischen Staatskunst, die sich in der Verhetzung der europäischen Völker erschöpf^ das verhängnisvolle *$« spät!" ürbie Ohre« Gingen. PolMsche^kimdscha» Die Zusammensetzung des Kabinetts Bonomt. " In idem «nevvn italienischen Ministerium Bötttontf find die Parteien folgendermaßen vertreten: Rvdinv, ManriUnd Micheli findVvlksparteiler,Giuffrida, Gafparvtto und Givarbtni gehören der sozialistischen Demokratst a«; der liberalen Demokratie gehören an: De Nava, Ra iner t und Solari, Bvnomi und Bettednce sind Refirmsozialisten. Der zur rechten liberalen Demokvatie gehörige Belottß nimmt am Kabinett ohne Genehmigung seiner Gruppe teil. Schließlich gehören dem Kabinett «och die Spna?» toren Ber gama sev und Cor bin» an. DaS Kabinett stellt eine Konzentration der Linken bar, gegen welche die äußerste. Rechte feindlich, dsti äußerste Linst neutral gesinnt ist. Der neue Außen«, minister Torretta hat im allgemeine« ein« gutt Ülbendpresfe, wut bas „Giornale d'Jtalia" tmnm an die Erfahrungen, baß ein guter Diplomat auf einem Außenposten sich in Rom stets als unfähig gezeigt hat. Die Zeitung hofft, baß sich Torretta nichj: dazu hergeben werde, ausschließlich der technische Ausführer, fremder Gedanstn zu sei». Der „Avantt" meint, die neu« Regierung bedeute eine Schwenkung nach rechts mit Männern der Linst« DaS Blatt frltifiert die Ernennung Belottis, in der eS die Erfüllung eines Defehls tstr Jnbustrst flieht Die Ernennung Torretta s richte sich gegen Stowjep. rußland. *■;; 1 , ( : Torretta — italienischer Autzenminlster. Paris, V. Ju>i. (Havas . Marchese della Torretta» der gegnttvärtig i« PanS wellt, bat sich in einem «ach Rom gesandten Tckegramm berrtt erllärt, das Portefeuille des Aeußeren -» wmtchlue». Er wird sich demnächst nach Rom begvbem Da« Attentat gegen de« serbische« Thronfolger. Eine iuteruativAllle Aktiv« grge« de« kvmmuaistischr» Terra »ia»as. Die B'lgrader »Tribuna" veröffentlicht folgende inspiriert^ Mitteilung? Die Regierung der Gerbe«, Kroate» und Slowenen wird beim Niener Kabinett emen diplomatischen Schritt unternehmen, der ans die A n f l ö s« « g d e r Zentralorgauisatioufürterrori st ischeTäti gkeit a u s d e m B a l t a », die daS jüngste Attentat auf dm Prinz- Regent« Alexander orgmi'.stett zu Hab« scheint, abzirlv Dn Schritt wird einen frenudschaftlichen Charakter trag« «nd ftftstrllen, daß der Kamps gegen die Kommunist« im Interesse d« gesamten Menschheit liege. Die Regirmng« von Prag und Bukarest befind« sich mit derjenigen von Belgrad in völliger Uebereinstlmmung. Die jugoslawische Regierung befaßt fich mit dem Entwurf einer internationalen autikommnuistischrn Konvention, die den anderen Regierung« nnterbrutet «erden wird. Die Belgrader Regierung vertritt die Auffassung, bei dem Umstand, daß die propagandistischen Maßnahm« der Kommunist« ein« terroristischen Charakter angenommev Hab«, solle dir internationale, gegen die Anarchisten gerichtete Kvmbinattvu auf die Kommunisten angewendet werden. ES ,st bis jetzt durch «ichtS erwiesen worden, daß das Attentat m W en vorbereitet wurde. Bul eher ließe sich annehmen' vaß der drrhastete Seijic mit magyarischen terroristischen Kreis« in Lerbmduug stand. Bon Seite der Kommunisten wäre das glücklicherweise erfolglose Attentat eine grenzenlose Dmumhei! gewesen.