Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 876 (5.7.1921)
- Date
- 1921-07-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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SBteit Dienstag Wiener mrcvrgenzarrung Kach zehn Dienstjahren auf das vierfache, nach fünfzehn Dienst-- jahren auf das sechsfache, nach zwanzig Diensijahren au! das neufache und nach fünfundzwanzig Dienstjahren auf da§ zwölffache deS «onatlichen Entgeltes. RcmunerationS- oder Anschashingstangenteu sind offenbar nicht einzurechuen. Der Anspruch an! Abfertigung besteht nicht, wenn der A u g e st e i 11 e kündigt, wenn er ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt oder ihn ein Verschulden an der vorzeitigen Entlassung, trifft. Gleichbedeutend verwirkt er de» Anspruch im Falle der Uebettragung des Unternehmms an einen andere», wenn er, die Fortsetzung des Dienstverhältnisses unter de» bisherige« Bedingungen ablehnt. Da aber die Auslösung «ines Unternehmens auch in der prekären Wirtschaftslage des ^Hienstgebrrs chre Ursache haben kann, befreit das Gesetz den Dimstgeber für diesen Fall von der ZahlungSpfücht, wenn ihm Jfc Erfüllung zum Ter! oder zur G ä n L e b i l l i g e rweis e nicht zngemntet wr^den kann. Die Würdigung all dieser Umstände obliegt dem Gering j. Erwahneuwrrt ist noch, daß bei unverschuldeter Dienstderhmderung durch Krankheit oder Unglückssall sich der Anspruch des DimstnehmerS ebenfalls nach der - Dauer des Dienstverhältnisses abstuft. Em sozialer Fortschritt ist die Bestimmung, haß weibliche Angestellte wegen der durch ihre Schwangerschaft oder ihre Niederkunft verursachten Drensiverhinderung nicht ent-' lassen werden dürfen, es müssen ihnen vielmehr, wenn sie ihre Kinder selbst stille», zu diesem Zwecke während der Arbeitszeit täglich zwei halbstündige Pansen zugebilligt werden. Das Angestelltengesetz trägt unverkennbar einen sozialen j$*Q «nt> ist ein wesentlicher Fortschritt im Kampf um das Recht deS wirtschaftlich Schwachen. Das letzte Glied dieser Bewegung ist es ebensowenig, wie eS auch den zuverlässigen Schutz der Angestellten bildet. Deshalb müssen sie angeleitet werden, im Nahmen der besonderen Vereinbarung mit feem Dienftgcher die Unebenheiten des Gesetzes auSzugleichen. A«fheb««g der staatlichen Getreide« bewirtschastrmg? Die Schwierigkeiten in der Frage des GetrerdebewirtschafftrugSgrsetzes bilden derzeit den Gegenstand von Verhandlungen mit der Bauernpartei. Bundeskanzler Schober und Bundes« Minister für Land-und Forstwirtschaft Dr. Henn'et hatten mit dem Führer der derrtschen Bauernpartei Dr. Schönbauer eine eingehende Aussprache, in der die Disserenzpunkte erörtert wurden, allem diese Unterredungen, führten »licht zu dem von der Legierung gewünschten Ergebnis. Die deutsche Banernpartei be- * harrt nach tote vor auf ihrem ablehnenden Standpunkt und ihre Pertreter verweisen auf dk» vorjährigen Beschluß der Großpemschen, dir sich für die Aufhebung der Zwangswirtschaft mrd Gnsührnng des freien Verkehrs aussprachen. jv Die Anregung der Christlichsozialenwonach die Regierung Zu der im Herbste zu erlassenden Vollzngsanwcisung einen Preis ials Mindestpreis für das obzuliefernde Getreide festsetzen soll, Knut «icht die Zustimmung der deutschen Bauernpartei finden. Etwas anderes sei es mit dem oufgetauchtm Vorschlag, wonach die Regierung vom Harne ermächtigt werden soll, de« BnndeSrniuister für Land- und Forstwirtschaft einen entsprechende» Kredit senrzuräumen, damit er im freien Verkehr aus der inländische« Ernte jme Getreidemengen ankaufen kann, die zur Anlegung -einer Reserve notwendig sind. ' Heute vormittags tritt der ErnahrnugSauSschnß zusammen, w» seine Beratungen über die Vorlage der Bundesregierung wegen Regelung des Verkehrs mtt Getreide uud Mahlprodutten »nd Sicherstellung einer Getteidneserve auder inländischen jßnrte fortznsetzen. Vorher wird jedoch noch die Regierung mit den Partei« verhandeln und man erwartet, daß neue Vorschläge zur Berrimgung dieser Streitfrage austanchen werden. Wer neue Wiener polnische Gesandte. | Warscha«, 4. Juli. (Funkfpruch.) Das Stattsoberhaupt Kat ein Dekret unterzeichnet, womit Sigismund L as s cckti zum .Gesandten iu Wie« ernannt wird. Tagesbericht. \ , Zionistische Versammlung. t«1 lungnahme zum Zioniste«ko n g v e ß.) \ Ueber das Thema „Stellungnahme zum Kongreß sprach« Kei der am 30. Juni stattgefundmen Versammlung der zionistisch« -Sektion Leopoldstadt Dr. Israel W a l d m a n u und Abgesvrdneter Jngnsieur Robert Stricker, j Der erste« führte aus: Wir könne» es unter kemen Ampändeu dazu komm« lassen, daß ein Unterschied zwischen Ost« und West« gemacht werde, denn nach San Remo ist der Zionismus leis Bindemittel aller geworden. GS ist verfehlt, jetzt Unterschiede Misch« Ost- und Weftzionist« zu fingier«, denn in Wirklichkeit ieinigt uns alle ein Streben «nd et» Ziel, und zwar der Ausba» jht& Landes durch dar Volk nnd des Volkes durch das Land, l Es war von der zionistisch« Leitung verfehlt, daß sie sich jht der Stteitsrage der amerikanischen Zionisten, betteffend den er« Hajessod, allzusehr exponierte und auf diese Weise die Oberand über die Opposition in der amerikanischen Exekutive verlor. er strmg« Kritik unterzog der Redner ferner die jetzige zivnitsche Leitung in der Sache der Exzesse inIafsa und des :o»f folgend« Eruwandernngsverb o t e s und et au, daß wir nttht. gewiN sind, t:. Spie^all irgend einer ßmacht zu sein. Wir wollm für nrrmaUd« den politisch« Blitzableiter ab- '$&«. Schließlich bespricht er die Notwendigkeit der Besetzung jdrr Leitung mit neuen und inSbelonders auf w ir t s ch a f tichem Gebiet vertrauten Fachleute», da der Zionismus Sa» Remo nicht m:hr^d«ch..das'M Mitteilungen aus dem Kllbliknm. 4r6**t«r tmfl bester Käufer Wtena 6064 B RILLANTEN, PERLEN Juwelen, Edelsielnhäodtar Rablnowiticta, Jawelfer I., »AXIHIUAN8TRA8SE S II., STEPHANIESTRASSE 3, wir Rr. 8 Ostufge Uahlerslr-} Tel. 8541 u 4SI46 (Jetrlße Holiandstrasse) Im elgeeen Manie Haltestelle Opernriag, Zog. Kärntrwetr. sametag oewthiessea. Hören Sie uaoh unsere Preise Ferienkurse (Juli, August bis Mitte September) a) kür MIStelsdhQI&r aller Stufen von Her Aufnahmeprüfung bis zur Matura; b) für Volks- und Bürge^schüler (Handelsschulvorbereitung); c) Sprachen (Deutsch, Hebräisch, Polnisch, Englisch, Französisch, Russisch); d) Stenographie. (für Anfönger und Fortgeschrittene}. Auskunft und Einschreibung: I., Fleischmarkt 15, 2. Stiege, Mezzanin, Seel I täglich ausser Samstag und Sonntag von 2 bis 5 Uhr. Die Direktion: PH. «30B.DBBRCHER. 507t Ueber den Kongreß äußert sich Abgeordneter Ingenieur R. S t r i ck e r wie folgt: Es ist unangebracht pessimistisch «ud nervös zn werd«. Der große Sieg in San Remo auf Grund der Ballour-Deklaration kmui »nd wird durch die jetzigen Hindernisse oder Unannehmlichkeiten nicht verringert werd«.. Man darf die Londoner Leitung »icht für alles verantwortlich machen, denn es gibt viele Umstände, welche weder durch das Voll noch. durchs die Leitung, sondem durch dm Krieg verursacht «nrd«. Politische Kurzsichtigkeit wäre eS, wmn mau h«tr der englischen Regierung das Vertrau« kündige« wollte. England wird sei» Verspreche» als MandatSmacht einhalt«. Eine andere Frage ist eS, ob de« Gouverneur Herbert Samuel nicht allzugroßes Vertrau« von der zionistisch« Organisalion entgegeugebracht wurde, obwohl sie «cht die Gewißheit hatte, daß er ei» gesirinuugSftster Zwmst ist «nd in entscheidender Stunde sich von schwächlicher Asfimilante«- politik fernzuhalteu weiß. Das Wesentliche, was wir jetzt vom Kongreß zu verlang« Hab«, istbie Bildung einer w i r k l i che« Lrilnng «nd unbeschränkte A«'sHebung des Einwan d er u » g S ve rb o t e s. Reflektierend auf die A«Sführung« des Vorredners betreffs der Besetzung der'Reuleitmrg vertritt Referent dmSkmdvunkt, daß «dieLeitung solche Männer zu entsenden sind, welche die Fähigkeit Hab«, die jetzige Aufgabe deS Zionismus zu verwirklichen; wen» e« auch hie und da d« Eindruck erwecken könnte, daß eS uns au Mämrera Nrrragend« Größe mangelt, so wissm wir doch, daß in tFserrn Rech« tüchtige. opferwillige und verläßliche Kräfte zufinde» siud, die frisches Lebe» m die , Leitung hineintrag« Mm«. Eines jedoch muß «an v« . lm zukünftig« Fvttmg verlang«: Ske habe sich in «Gr st^ihdvm die Zioyiste» zu kümmerst und i«Sbesondere Br dm «gr» «ch rege» Ko nto k t mit der Organisation zu sorg«. Die Leitnug hat nicht ihr Hauptaugenmerk auf Nr Reich« «ch Ne' Nichtzionist« zu z« lenk«, sondern auf Ne M affen d es B o l k eS, beim um durch diese wrrdm wir dm Aufbau des SaudrS bewerkstellig« k-nneu. Sich heute fcho« i» da Diaspora mit Sozialproblem« und Wirtschastlich« Theorien für Palästiaa allzuvää'zu befasse», ist da» lorme Mühe. DaS jüdische Volk i» Palästina wird sich fei« fatale und wirtschaftliche Versaffuug Übst gebe». I« W darauffolgende» Diskussion sprach« Dr. Kckkrai (Belgrad), Rabbimr Serman» (vadttschrw), M. HM«« »nd Dr. Gelber. Außerordentliche ZioMstffchr Partei steuer. As a»ßersrd«tttcher ziouWch« MMst«« sttzd beim Zionistischen LandeSkomiter weit« folgende Beträge eingrlongt: Samrnlnng durch Hrrm Moni S r « o und MoiS N a ch m i a S: Sam. de B o » t o », El. E l i a S, Leon Israel je äl S80, Moni S e m o, Hause E z r a, Rist« To h en, Internationale TrauSp ortgeseNs ch a ft- FlorJos. C o h e v e a, Aos. Cv henea, RicaJ. E» h e« ca, Raben Ascher, Arnold Gab o l je kl 480, Jakob As ch er K 6oo, Avram Cap «ano, JaqmeS Na chm ia S je L 280, A. Iahia 6 Co. K 280, Bini« Simh a, Ox« F e r a d j i s n (Armenier), Sam. 8 e v y, Alexasd« S p i« a» k o f f, Bela R a ch m i a S, Jos. R n d r r g u, Jos. H e s k i h a> Jsak 8 evh, Jakob B » r l a n je K 180, Dittor Fra » ceS, D. A la z.r a k i, Sam. D a v i d, Kaf. R a ch «i a S, Galo Engter, Liza Ra ch m iaS, Marie R. Ra ch m ias, Sab. A l f a n d a r i, Jakob JonaS, Felix Lohnt, Moreno B. Ä v ra in, Ernst Fuchs, Benjamin N a ch «i as. Jos. S ch ani of f, Hai« B en h a ss a t, Elias B.Avram, JacqvrS Cald eron, David Simon, Norbert Mund, Josef S ch o e f f, Mmahem S a f 's o n, Jacques Gers o n, Schau! Perez, Jacques L e v h, Mayer M o r d e h a h, Moise NachmiaS, Jakob A r o e t t i, Jakob Samuel, Leon B e h a r, Jochewet S e m o je 80, Elias M a h t r K 40, Levy Kou r.f i n, Rud. S o h e », Leopold Morgenst e r «, FMan S e ( k n g e r. Aron K l« m p o 8. Kamm G e-o rgie ff (Bühzare), Ml M ch u(a m, Bvnj. A lm o z Vt u o, Buca Al m o z(i»o, Sabewy P i-mt o» Jaeqms T u r kv U, Marco C ldch/e?f, RWm Mam-d-ick, Johanan A l m OSeavv M-d t&t wst e^r u» 8ko S «s s i k, Sabat AlbAÄ Bmtzami» Mrdeck, Morch L e v tz, je L 80, z «s a m me» A 18.260. SammlungBe z i r! 8 f 1111 o n HL Dr. Kryo 8 e n t b i n K 250, H. Er » stL 180, Isidor Zelu-ik & 100, Sal. Li 11 man u, N. L i n d e n b a » m R 80, Hermann, Goldschm.idt, Cila G olds chwid^ BercholdKlein. Dr. Ernst Tr oll, E. M stk te* ft Spiel man» jk ieK^o, Olly Troll, Brun» Wachsbrrger, PaÄ Himmler, Paul Hirsch, Karl P r e i s, Alfred L V w V« Wilhelm Jelliuek, Ernst Donnebauw. Emanuel W e l c.e k, Jug. S t Gesanrtbetvag K 14.260 Alle Obgenannten haben außer dor MriePmm jAL M für Schecke! entrichtet. Bisher ausgewiefen K 186.590 zusammen K 200,860. Zahlungen nimmt das Zion i st i^^ch.eMMt^Nj »otmtee in Wim, II, ZjrkuSgaffe 83, mtzM«». , ‘ ‘ ' GraVsteiirlesrmz fSr Sonntag vormittags um '/,11 Uhr fand hie'.semckiche M.. stemlegnng iür Adolf S t a n d statt. Zu der F««e hatte sich>D großer Kreis von Verehrern, und Freund« des vemwigt« Mischen Führers und Vorkämpfers für jüdische Freiheit nnd WÄ emgofund«. Nachdem Oberkanwr G r o d d«r rituelle« LrilM Feier erledigt hatte, hielt Dr. 8 5 w e n h e r z eine tiefempfundne Ansprache, in der er ein plastisches Bild von Adolf Stands PvK 'önlichkeit entwarf und eine Darstellung seiner Leistung« für for Judentum gab. DmMt f«ch die emste und > wsird^e WüÄ .in Ende. * Profesior Pr. Otto gestorbe«. ®eftent ist Professor ZErkandk W Mft tragen worben. Der plötzlich Verstorbene haM alle Tva»erfeierlich-eiten letztwillig verbeten, ßo an der Bestattung tmr der engste FcnnMenkveis sowG die Schüler urtt) Freunde des Verblichenen beiknahmeirl In ihm hat die Wiener Hochschule ernon ihrer biH deutendfien Lehrer «nd bas WiMer Judentum seiner geistigen Leuchten verloren. Er wurde ft« Jak 1861 in Raab als jüngster von drei Brüder» gebor^M die sich sämtlich «m die Wissenschaft große Verdienst^ erwarben. Der ältest«, Emil, war Anatom, der zt Robert, Rationalökommr der Mengersche» Mchtung. SDjetil jüngste, der jetzt verstorbene Otto, erlangte ft« JahmZ 1884 bas Doktorat, ftn Jahre 1893 die Doz« Von der Anatomie und Chirurgie ausgehend, gelanx er zur Urologie, deren Ausbau zu einem SpeziaHach^ sein Verdienst ist. In diesem Spezialfach Hat «r sowohl praktisch als hervorragender Operateur als auch theore-! tisch durch bahnbrechende Mrke über Erkrankungen btt\ Blase und der Prostata sowie durch einen chirurgische« Atlas de« Ruhm der Wiener Schuhe in der ganZÄ Welt verbreitet. GS ist ein tragisches Geschick, daß' derj trotz arteriosklerotischen Beschwerden noch in vollem^ Wirken Stehende den für den heurigen Herbst geplantem Wiener Urologenkongreß nicht mehr erleben durfte, i Zuckerkand!, der als Primarius und AHteMrngbi.: Vorstand am Rothschild-Spital wirkte, war eine becl stärkste» Stützen des Krankenhauses der jüdischen We*\ meinde, rmd zahllose kranke Juden aus dem Osten, wo! sein Name allgemein bekannt war, fanden durch ihn Auf^^ «ahme und Heilung. Di« Wiener medizinisch« Schule hal an Juckerkandl einen ihrer hetzten Vertreter von rniernationalem Ruf verloren. GrL«de«de Generalversammlurrg Wiener Messe A.-G. TGm> «chiMogi fand >m Festlaal d«I Hmch« k' duftri« a« Schwarzenbergplatz die gründende GerreraÄrer-srvmw, bmg der Wim« Meffe A.-G. statt. D« Vorsitzende deS ProponenteukomitveS der Wiener Meffe^ Kommerzialrat Ernst Hochmuch, begrüßte die erfchie»«« zetchner der Mener Messe. Als erstm Pmrtt der Tagesordnung schKgt KormurrMÄ Ernst Hochm«th N6«e«S deS ProponentenkomiteeS die Wahl WI StaatSscketärS a. D. Internem HauSZerdrk als Vor^ fitzend« und der Herr« Kommerzialräte Sarg »nd Z att Skratatore» vor. Dw Wahlvorschlag wird augenommew Staatssckretür Zerdik übernimmt dm Vorsitz. Er teilt «*& baß 60 Million« Krön» an Aktien für die Wien« Messe gozeichurt «d emgezcchlt wmden. Die Rrgkrnng hat die Statuten! genehmigt, so daß er wnmehr dm Antrag auf Errichtmtg b«j Wiener Meffe-Attimg^ellschast zur Abstimmung bring« könne! D« Antrag wird von' der Versammlung emstimuug angenommaö Der Vorsttzmde bringt hieraus d« Bersammlang dft 34 Mitglied« deS BetwaltnugSrateS zur KenutuiS, die im Ginne deS Statuts vom österreichische« Bundesstaate, her Gemeind^ Wir«, d« Kam«« Kr Handel, Gewerbe mw JndrMe «Urmnt! wurden. i , Gemeinderat Julius M ü k t «» erstattet den BorfWirg PropemeutenkvmileeS M Wahl vo« 21 Mitglied«» des! Verwaltungsrates, von vi« Mitglleder» deS Aufsichtsrates von vier Ersatzmitglieder» des AnffichtSvateS. Er stellt Antrag, diese« Wahlvorfchlag en bloc «ch p« anznnehmen. In d« Debatte Über dies« Wahlvorschlag stellen ckue Mih von Wortführ«» der verschiedenen Branchen, so unter anderem Präsident A s l o u a S dom Detband d« Mrk- und Stvickwarrnerzruger, E h r l i ch «qmens des Verbandes der Handels-! interessentrn, Kammerrat Friedmann, d« Präsident dev BauwareuhäM« Heinrich E b e r, Kommerzmlrat %m namens btt Musikmstramentenmdustrie» weiters Vertreter des Kunst- und Bildhau«gew»beS, der Edelmetallindnstrie mtd der Wohmmgs- und JnneueinrichümgSbvanche die Forderung nach einer besondere» Bertrrwug dies« Branche» im VcrwaldmgSrat auf. Kommerzialrat G o l d f ch m i d t stellte namens deS Verbandes d« Schuhsabrikanrev de» Antrag, rS möge de« Brrwalttmgsrat «a Fachausschuß als beratmdc Körperschaft beigegi"