Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 876 (5.7.1921)
- Date
- 1921-07-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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jgars mmmmm igiiiliii..i. . -.-awnnwnaas Dieparlamentarische Situation in Rom. Vo» «Bf mm Komspvndentv«. R o m. Ende Jm»i. Der Mcktritt Giolitti-, mit dem die erste Session des •«taten Parlaments ihr Ende nahm, war relativ leicht vorausznschen. Daß die Stellung GiolittiS einerseits durch seine mncre Wahlpolitik, durch die „Abwesenheit deS Staates" im Bürgerkrieg, der zuerst von den Kommunisten, dann in viel stärkerem Mähe von de« Faszisten hervorgerusen wurde, andererseits durch' die Süßere Politik Ssorzas, die gerade in -nattmralisttschar Kreisen stark befehdet wurde, erschüttert und auch durch daS immer noch' sehr starke persönliche Prestige Giolittis nicht mehr zu halten war, ist schon seit Bekannt- Arachuidg der Wahlresultate klar geworden. „Giolitti muß die Regiermrg verlassen", erklärten die Sozialist«; „Sforza muß die Regierung verlassen", verlangten dir Nationalisten, nnd da Giolitti sich von Sforza nicht trennen wollte so war fern Fall unter den veveirrten Schlägen vqn rschtö tutb!i»8 besiegelt. „ ’ Die Thronrede, durch welche Hs Arbeiten imüMrisrt wurden, war auf Gwbsrung der ^acholischen Sympathien bestimmt, da sie die NotwendiMt der- Gleichstellung aller Ärb-eiterorganisationeu (das heißt, der „weißen"" und „roten") und der „Freien Schule" betonte. Das Spiel ist soweit gelungen, als die Kacholikon tatsächlich für dos Ministerium gestimmt haben Obwohl sie ihm ei,re scharfe Kritik nicht erspart haben), was Givlitti nicht gsvetttt hat, der gegenwärtigen Krise ober einen unbestimmten Charakter gab. Die 15 Tage, die seit der Eröffnung des ParlameuN verflossen sind, waren aber noch! in vielen anderen Hinsicht« als nur für die Stellung des Ministeriums lehrreich. Zuerst rm Srnrie der definitiven Gvuppenöiümng. Wie vorauszusehen war, hat sich der Büvgerblock sofort gespalten und .nur die Recht«, bestehend aus 33 demokratischen Liberalen ^Führer: Salandra), 10 Nationalisten Gederzoni), 34 Agrariern und 35 Faszisten (Mussolini) stellt auch noch jcht einx ko.npakte Gruppe dar, (wobei, schon diese Gruppierung den svMreaktionären Chavakter der Faszisten klar bloßgestellt hat), während die liberalen Demokraten (Giolitti, Orlando) mit ihren 41 Mitgliedern ziemlich isoliert dastehen rrnd von Persönlichen Zwistigkeiten gefährdet sind, und die n:ue Gruppe der Denro^oM« (Gasparotto, Di C-saro, 58 Mitglieder) keinesfalls homogen is^ aber in Mehrheit sich dach links hmgrzogeu fühlt. Das endgültige parlamentarische Bild ist also, von links nach rechts dttrachteh folgendes: 9 Komnmnlsten, 121 Sozialisten, 88 Sozialisten Reformisten, 7 Nepublilaner, 107 Katholiken, 94 bürgerliches Zentrum, 92 rechter Flügel; dazu komme« »och einige Wilde, 4 Slawe» und 4 Dmtfche. Das zweite wichtige Resultat der erste» Session Met die Klärung der Stellung, der Soz'alisten. Schon ihr äußeres Berhalten hat sich, i« Vergleich z» dem «fgelöste» ParlamcM voll, ständig geändert - w« lärmeudea Demonstratio«», reise diständige« mb ftfewta Untechxechaagen «mb Zwijchrm«^ keine Provozierung von Skandalen (das alleliegt jetzt den Faszisten ob); hingeg« - Beteiligung mr b« pqUameatmischea Aemtern (Casaüm ak» Lftepräsidvrt «rd BeSa als Sekretär)' gemäßigte und sachliche Red«. Ihr bester „Techniker", einer d« -Führer der Gewerkschaft«, B a l d e s i, gab eine Üderant sachliche Darlegung der sinanziellen und wirtschaftlichen Sage Italien-, die von der ganze« Kammer mit tiefer Aufmerksamkeit angehört wurde. Sowohl der Führer der kink« Sllvmung.' -B a r a t o n o, wie T » r a t i Hab« den gesunden Patriotismus der italienischen Sozialist«, die keinesfalls die national« Werte mNerschLtze« «nd nur „mit dem Duterlande keim GpekulÄivv« trüb«", energisch betont. ,T « rati hat außerdem die Bereitschaft der Sozialist«, in die .Regierung «nmlrrtrt», tim ansgefprocheu; es Hemde« sich «nr -darum, mit wem dieses RegiernvgsbündnrS geschlosi« sei« könnte. Tmali hat dabei die Möglichkeit der katholifch-sozial i st r s ch e u Regierung hei vorgehobe«, Die Kathoklk« ihrerseits «scheinen gegen Ä» solches Bündnis nichts M habe», sie sind aber, ebenso allerdings wie auch die. Sozialist«,, «it ihrer innnen Opposition noch nicht fertig geworden. In diese« Sinne ist die Krise vielleicht zn ftüh gekommen, weil die psychologisch« BoravSsetzttnge» für die aktive Teüsahmr der Sozialist«,»» d« Regierung noch nicht reif sind. (Das Kabinett D e N i c o la, auf welches man gewisse Erwartungen in Hinsicht anf die Möglichkeit einer Mitarbeit der verschieden!« rchpositionelle» Grupp« knüpfte, ist nicht zustande gekommen und es ist fraglich, ob dam Bildung begriffene Kabinett B o » o »i «ne Sanierung der politischen Verhältnisse emleit« kan», da Bonomi soweit rechtorientiert ist, daß seine PrasLrntschÄt die Gefahr ein« neuerlich« Fronde der Sozialisten « sich birgt. Bovomi ist bemüht, ein unparteiisches Kabinett z« bildm, in de« alle größer« bürgerlich« Pari«« uvd auch die Katholische Bottspartei vertreten sein soll«. *; Das' «eue Kabinett. Rom, 4. Juli. (Stefaui.) Amtlich wich «itgeteist, daß der KLmg btc Demission des Kabinetts Giolitti augmommev und B o n o m i mit der Bildung deneu« Kabinettbetraut hat- Das «me Kabinett setzt sich wie folgt zusammen: Präsidium, Inneres md interimMch AeoßereS — B o » v «i, Kolonie« — G i r a r d i»i, IM — R o » o* Finanz« ~ © o I e 11, Schatz — Nava, Krieg — G a s p a vo t t o. Marine — Bergamaseo, Unterricht — Aorvt»o, öffentliche Arbeit« — M i ch eli, Ackerbau M a » r y, Industrie und Handel — B e l o t 1 i, Arbeit «nb soziale Fstr» sorge — Beneduce, Post und Telegraphen — Giu§f»itza, Ministerium für die befteiten Gebiete — Rainer» Bis?.nm Eintreffen der Antwort de- Marchese d e 1 l a T ' 7 e t t a übernimmt Bonenui mttrmnüijch das MrmLeWwl des M» l PoLttische^RUNdscha«. Sine englische Kundgebung für den Völkerbund. Aus London wird gemeldet: Bor einigen Tagen fand,unter dem Vorsitz von Lorb Grey eine Konferenz der Völkerb unbuniorr statt, an der mehrere hundert Gäste, darunter die Mitglieder der Königsfamilie, Asgnith, Valfo nt, Tecil und ander« hervorragende politische Persönlichkeiten teilnah men. Lord Grey erklärte in einer Ansprache, berVölkerbNtch sei die Verkörperung und Anerkenmmg der Tatsache der gegenseitigen Abhängigkeit der Nationen, die jedoch tatsächlich ihre Unabhängigkeit beivahrten. Der Bund sei nicht vollkommen, er könne jedoch sehr verbessert werden und würde sich vielleicht so Mtwickeln, wie jetzt niemand vorauSahnen könne. Damit dies aber gelingen könne, sei es nottvendig, baß alle ihm ihre beste und heiligste Unterstützung angedeihen ließen. Es sei sehr zu bedauern, daß die Bereinigten Staaten beschlossen hätten, dem Döl^rburch nicht bei- , zutreten; denn die Vereinigten Staaten seien ganz besonders befugt, die Führung in der Perhüiderung der Wettrüstungen in der gesamten Wett zn übernehmen. Insbesondere sei es für England sehr wichtig, daß die WeLtrüstungen gegen GroDbritannieu nicht wieder entstünden. Wenn der Bund nicht gestärkt werde und Macht erhalte, würde das Wettrüsten wieder fco ginnen «nh schließlich zu denselben Folgen führen. General Smuts erklärte in einer Rede, auf alle Anfrage«, die wegen des Völverbnndes an ihrk gerichtet würden, sage er das eine: ,Mas schlagen die anderen vor?" Er glaube, es beständen zwei Dinge wder Wett: Gewalt und Einvernehmen. Die Gowalt habe die Wett zu einer Masse von Ruinen gemacht. Wenn das die Folgen der Gewatt im letzten Kriege gewesen seien, was würde geschehen, wenn eine ähnliche Katastrophe die Menschheit neuerlich Überwältigte! Der Weg des EinvernehnvLus, der Weg der Freundschaft und des Zusammenwirkens unter de« Nationen, der die Grundlage des BötkerbundvS bilde, bleibe allein Übrig. Zweifellos feien zahlreiche Deute noch heute vom BöllerLund enttäuscht. Seiner Ansicht nach seien zivei Dinge daran schuld! Erstens dis Landkarte. Wenn man daS Gebiet ansehe, bas je«e Länder einnähnttm, die nicht zur» Völkerbund gehörten, dann wisse man, was im Gölkerbund nicht in Ordnvng sei. (Allgemeiner Beifall.) Wenn nmI davqn denke, welchen Platz Deutschland und Rußland tt der Welt eingenommen hätten und welche Bedeutung die Bereinigten Staaten besäßet, dann könnte man verstehen, bis zu welchem Maße der Völkerbund verkrüppelt sein müsse, solange so große Länder auf der Karte von der Fahne des BölverbunbeS nicht bedeckt würden. Smuts erklärte unter gvotzem Beifallr Jßte sind vielleicht immer «och von de« Nachwirkungen «ch Leidenschaft«» das Kriegeb-Leirrflußt, «her gebt euch keiner Täuschung hin: Wen« tokt dem Völkerbund z» Erfolg verhelfen wolle», dann ist «S besser, wir lasse» alle frühere« feindliche« Länder sobald wie möglich beitreten. ES scheint, baß der Völkerbund von de« Großmächten nicht genügend »nterMtzt wirb: Die Großmächte behalten albe ihre Energie mtb Gunst für eine rivalisierende Einrichtung, nämlich de« Obersten Rat:" Smuts fuhr fort, sem Appell an die Großmächte sei, dem Bölkerbundrat die größtmögliche Unterstützung angedeihen zu Lassen. Wen« die Böller Europas sehen, daß ihre Regierungen dem Bölkerbmck Gevechttgkeit erwiese«, so würde er bald auch eine Nutorität erlange», die ihn zu de« mächttgste« Einrichtungen de Europa mache« würde. Mau sehe heute die Premierminister und Außenminist er fortwährend an den Vttzu«gr« des Oberst«« Rates teilnehmen, man sehe sie jedoch nicht emf da» Zusammenkü»fte« des Bölkerbundrat»-. (Beifall.) Dem Bölkerbundrat fehle die Autorität, die hinter ihm stehe» müßte, die ihm jedoch nicht gewährt werbe. Wen» der Völkerbund die Abrüstungsfrage aufnehwe» und den übrigen Teile« der Wett die EntwafjnungSbeb«»- gunge« auferlege« würbe, die Deutschland auferlegt seien, dann würde man der WM eine«, großen Dienst Leiste«. Nach SvwLs sprachen Lord Robert, Teeil, Balfo«r, der kanadische Premierminister sowie die Vertreter Indiens und Australiens, die «bmchaüS für de» Böüerduud emtratv». Der Dattkaa »«d -er Ftmrism««. Ba« n«se»n« römische« ft»*9tfv*»«*»te«. Der Erndruck der, Papstrede bauert «och immer in der italienische« Presse an, besonders in der katholischen, und auch im Parlament hat sie i« der Rüde des Führers der Faszisten, Mussolini, der sich ihr vollständig angeschlossen hat, eine kleine MckwirMng gehabt. Mhr noch als ans de« Presfestinm-e« wich die Stellungnahme des Papstes aus Privatgefpräche« «ft Leuten, die dem Battka« nahesteh««, gMSvt. Besonders die Aufklärungen, die «nt von etteem i« vatikanischen Kreisen gut eingeführte« mch infvrnrienten Geistlichen gegeben wurde«, scheine« mir für die jüdische Oeffentlichkeit vo« Interesse zu fein. Es ist außer Zweifel, baß der Zionismus Vei« BakÄan einer entschiedenen und scharfen Opposition begegnet. Ms 1917 zum ersten Make die palästinenv. amr ws» fmrvm.. hitttii---- ■ ■ ■— --—- ■—~~"-*xnsaxxi*----’jy gerollt wurde, hat diese Opposition keine klare« angenommen, denn man glaubte kaum, baß es die englische Regierung mü der Sache wirklich ernst meine, und man traute auch dem Mischen Volke nicht soviel! Entschlosserrheit «nb 5kraft zu, den Aufbau durch zuführen. Heute hat sich die Lage wesentlich geändert,, jirtdem man klar erkennt, daß weder die englische Mgiernng noch das jüdische Volk die Balfour-D>Äk1arattvu lediglich als «in Stück Kriegsbakttk aufgefaßt habe«.' Die erste und größte Gefahr, die di« katholische Kirche darin für sich sieht, besteht in der Nichleinhalttrng der, bekannten Prophezeiungm über die endgültige Ze«.- störung Jerusalems «vd die Zerstren»«.^ des jüdischen Volkes. Der Wiederanfba» vo» Palästina durch Juden »nb für Juden ist nach katW. lischem Dogma eine Sache, die sich nie erfüllen dürfte und, insoweit Schritte daz« »nternomme« werde«, WM' die Kirche darin ein« Beeinträchttgung für stch. > Außer dieser allgemeine» Boreingewmmenyett gM es beim Vatikan eine Reihe von kleineren praktisches.! Beschuldigungen gegen die zionistische PolttK. Ts ist M bemerke«, daß der Vatikan Über die palästtnenfische Lag« umständlich, wenn auch natürlich einseitig, informiertist «nd ausführliche Bericht« besitzt, nicht «u« üb«r de» Gang der Zkolomsation, über die Zahl b«r jüdifchW Immigranten und über die von Ihn«« gekeistete Arbeit, sondern auch über den Charakter der jüdischer Immigranten, über die verschiedenen Si trömnuge« iG alte« und neuen Jischuw, wobei de» i« «e it« re übgiösen Zwistigkeiten ein großes Getvicht b«tgelegt wird. Die neuen Einwanderer »verde» boschnLigt> den antireligiöse» Geist ins Land gsttragc« &* haben; die palästinensische Wmiuistration, die angE-- lich größtenteils ans Jude» bestehe« soll, wird schuldigt, der freien Entwickluug der christliche» tione» Hindernisse zu stellen. Hier gehe» die Bor- Würfe schon in fölche gegen Eng land über, wöbet man aber den Zionismus für die englische TldnrinWatio« (wie andererseits England für den Zionismus) verantwortlich machte Und wen« dem Zionismus xmn Vorwurf gemacht witt», zn England, das als anttkath«^ lische Macht Par exzeHe»ee angesehen wirb, zn enge Verbindung getreten und ein Werkzeug seines imperialistische« Polittk gewordeu tz» fti» (eS ist mSÄk-, würdig, wie ift diesem Punkte der Batik«» und die, italienische« Nationalisten dieselbe Sprache wie die Dritte Internationale spreche«), ft» wird Eng-^ Land beschuldigt, im Orient nicht «« eine Mische, svn-s der« auch — durch seine Missionäre — «ine mrsgr-s sproche« antikatholische Polittk -» treibe«. DaM kommt noch das weltliche Lebe», Eafö, moderne Hote^ Kino usw., die die neue Siedlung «ach Palästina gebracht hat und die eine BeleidiMmg fitt die chM* lichen Befühle darstetten solle». DaS ist ungefähr die ofsiziöse MvtivierAwK de» vattkonische» Opposttw«. ES ist selbstverständlich, baß die Argumente der katholische« Kirche sich teilweise a«f «ngrnau« tzufor»l-tto« grüube», teiüoats^ »chaweft sie da» katholische Dogma berühr«», «Her ffostj Diskussion stehe». Hüewr diest» Argm«a«tzk« steht ab« höchstwahrscheinlich elmfach die Befürchtu»g, den oriL». talisch« «nflttß «w daS LSektp-estige der Kirche mindert p« sehen. RichtSdeßoNMnigvr wäre «in M»K-' gleichSversuch mit dem Battüm vielleicht doch nicht! ganz ausgeschlossen und, wen« vr gelänge, svi es auch! nur teilweise, für «ns nützlich, — nicht nur deshalb,^ weil der Battkan heute eine aufsteigende Macht W (durch die Letzte« Ereignisse Ist man ja gezwungsen^ sich immer fkepttscher zs» den Berhandlunge« und den Gerttäge« mtt »Lzid«t1alen Mächte« zu verhalten), fouder« vor alle« deshalb, well damit einer vo» de» A»- lässe» zur Hetze w Palästina vielleicht ellmin-vrt «ch eine Brücke z» einem Lette der palWnemsifthe« Bv. völlemmg geschlagen würde. Die Hchechtfch-MKgqarUche» BeehmSlunge«. Me berichtet, hat ketzdU Frrktag m tschechische Mstveminister Dr. Bene sch vor de« AuSfchatz für AeußeeeS feiner Rational* Versammlung et» Expos6 «stattet. Wir ent- «chm« sein« Rrde die auf die Mavienbüdve ldonfevonzar bezüglichen Stelle», welche rwchmals bartu», daß diese Konferenzen in d« Hauptsache vesultatkoS gebUeb« sirrd »nd Mtt za «uverbtndttche« Zusage« beibmfritS geführt haLen. fBbt BerhaNdlMtg«« mit der mrgattsche« Regierung wurde« ursprünglich « der Weise vereinbart, daß aus Grund. Lüge de» UeüeveinLommenS in Bruck a. b. Leitha die zustüudigeN Kommissionen zusammen komme». Me erste, die p vl i tisch - jnrid i sch e Ko m mis s fo«, versammelte sich i« Prag um de« 1. Juni herum, die zweite, Wirtschafts- und BerkehrSkvmmission, in Budapest, und etnige Tage später die Finanzkommis sio n irr Prag. ES wurde vereinbart, daß, sobald diese Kommissionen M irgendwelche» Resultate« gelangen, die Mnister der beiden Staate« entsprechend Stellung nehmen. Die jetzige iuteruationale Situation hat er «ns ermöglicht, in Marienbad zusammeu-ukomm««, und dort erzielte« wir ein Einvernchme» vor allem in dem Sinne, daß wir schrittweise dte Arbeit der Kommissto« durchnchme« und dort, wo irgendwelche Schwierigkeiteu besteh« werbe«, eine« gemeinsam« Ausweg such« werd«. Me Verhandlung« waverr folgendermaßen eArgeiM-n I» der handekSwirtschafttichen Kommission wurbe über die Frage gegenseitiger Kompensation« verschiedener Waveil und MMh ikA& Sffiwfot&fa Auf fflwniL