Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 875 (4.7.1921)
- Date
- 1921-07-04
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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mmt L Wien, Montag ^—--— -■ 1§W5*r ihlat fat extern Artikel, der gegen den extremen JidbischttmvS Stellung nimmt, erklärt, daß sogar ein Sozialist sLr den Zionismus Sympathie hegen maß, denn — ,Her Zionismus ist eine Idee, um die sich Menschen bemühen, und darum muß man vor den Zionisten Respekt haben". Welche Motive für diese tiefsinnige Erkenntnis bei Herrn Kahmr maßgebend waren, läßt sich von der Ferne nicht beurteilen. Es ist aber immerhin eine Leistung, daß hie und da ein jüdischer Sozialist — und wäre eS auch mit den flachsten Motivierungen — doch zu einer Erkenntnis kommt, die nichtjüdische Sozialisten für gewöhnlich schon Längst haben. Aber Herr Wladimir Medem, der jetzt dem Mischen Arbeiterpublikum Rew-DorkS eine langweilig«, aber dafür weihrauchdustende Selbstbiographie vorsetzt, ist von diesen Worten seines Genossen Kaha« tief ins Herz getroffen worden^. Und daraus wurde eine ganze Artikelserie, in der den New- Aorker Schäfchen erklärt wird, daß sie sich nicht irremachen lasse» mögen: der Zionismus bleibt in Acht »nd Bann; die tiefsinnige Meinung des Genossen Kahan, daß der Zionismus eine Idee sei, müsse berichtigt werden, bam der Zionismus ist keine Idee und seine Führer sind keine Führer. Herr Medem leistet sich im Eifer des GefechbeS sogar die Bemerkung, nach seiner Meinung stehe Jabotinsky in politischer Hinsicht aus einer Stufe mit Wraugel. Nun — man mag äier Jabotinsky und seine Ideen denke», wie man will; aber die Gleichstellung mit dem Bandenführer Wrangel ist denn doch ein starkes Stück gegen eine» Mann,, der dem jüdische,: Palästina so viel Opfer gÄracht hat. So sieht die jüdische und menschliche Einsicht eines sogenannterjüdischen Sozialistenführers ans, der die jüdische Masse erobern und gesivch machen will! Tagesbericht. Für die Kinder der Kriegsopfer. GlLrrzendes Ergebnis des Wiener Festes. Mit dem Erfolg des gestern vor dem Rathause stattgefundenen Wohltätigkeitsfestes zugunsten der Kinder der Kriegsopfer können die Veranstalter recht zufrieden sein. Ganz Wien beteiligte sich an dem Fest, um den Waisen und Opfern des Krieges zu helfen. Fast eine halbe Million Wiener waren erschienen, um an dem Fest teilzunehmen und etwa 15 Millionen Kronen betragt bis jetzt das Ergebnis der Sammeltätigkeit. Die Spenden stoffen reichlich und das Keine rot-weiße Abzeichen, das als Quittung für die Spende ausgegeben wurde, ward zu Hundertlausenden erworben. Die den Gewinstchaneentafeln auf Rennplätzen gleichende, an der Fassade des Rathauses angebrachte SpendenauSweis-Borrichtung verkündete schon um 7 Uhr abends, daß 7,700.000 Kronen an Spenden eingegangen waren. Dar Erträgnis der Abzeichen »nd der Eintrittskarten zu den Beranstalttmgeu vor und in dem Rathaus wird, wie das Komitee hofft, diese Ziffer noch auf das Doppelte erhöhen. Der Spendenausweis zeigte »m 10 Uhr K. 893.000, um 11 Uhr K. 956.000, um 12 Uhr K. 1,600.000, «m 1 Uhr K. 2,100.000, um 2 Uhr K. 2,850.000, «n 3 Uhr K. 3,300.000, um 4 Uhr K. 4,000.000, um 5 Uhr K. 4,900.000, um 6 Uhr K. 5,300.000. Während vor dem Rathaus de« ganzen Tag Wer konzertiert wurde, fand um 3 Uhr im Arkadenhvf ein Sängerkonzert des Mannergesangvereines und des Schubertbundes statt. In der Bottshalle gab es Alt-Wiener Couplet-Borküg« vnd im große« Gaal des Rathauses zwei Künstlerakademien, die bis in die späten Nachtstunde» währten. Bei Einttitt der Dunkelheit erstrahlte daS Rathaus i« prächtigem Lichterglanz, wie zu seliger Friedenszeit l Den Charakter des Volksfestes betonte» Re am Festplatz in großer Zahl verteilten Zelle «nd Buschenschenken. De« stärksten Andrang hatte« die Verkaufsstellen zu bestehen, an denen Zigarren and Zigarette« feilgeboten wurden. Die Tabakreg« hatte für de» Wohltätjgkeitstag große Mengen von Zigarren unb Zigarette« zur Verfügung gestellt: Trabucos, vperas, Sport- und ägyptische Zigarette«, die, fast zu Normalpreise« abgegeben, natürlich reißende» Absatz fanden. ES kam da und dort sogar z« heftigen Auseinandersetzungen zwischen den andrängende« Käufer», so daß am Ende zmn guten alten ,Anstell*-Syste« als A»Sdmfts«ittel gegriffen werden mußte. Gegen 6 Uhr abends gewann das Fest durch die Ankunft der BundeSpräfidenten «nd einer Reihe vpn Mitgliedern der Regierung Mzttlles Gepräge. Es waren BnndeSpräfident Dr. Harnisch, Bundeskanzler Schober «nd einige Minister erschienen, die vom Bürgermeister Reumann, vom Stadttal Speiser, vom Präsidenten des Landesverbandes der Kriegsinvaliden Brandeis undMitgÜeders desStadtsevateS empfangen werden. _ Die Wiener Theatermefie. (Bo» 4 bis 86.4 © t p t e nt b e t.) Die Nachricht, daß gleichzeitig m,t der erst«» Wiener «ternationalen Mustermesse auch die erste Thtatev-, Konzert- »nd Kinomesse stattfindet, hat im Ausland wie in Wie« das lebhafteste Interesse ausgelöst. Scho» zur Zeit des Umsturzes, als Angehörige aller Staate« muh NalronaÜtälerr Wie« überflutete» mrd die Leistungen des Wiener Theaterrmd KonzettwesevS bewanderten, wmde e» klar, daß dem Wiener Theater hinsichtlich der Wiederaufnahme der Be» ibämma. urm,U«LlM eme uüicherdttL sLr«Le «rM. M.war daß- Wiener Morganzeitnng halb ein glücklicher Gedanke R a i« e r - G i m o » 9*, dar künstlerische und wirtschaftliche Moment deS Wiener TheaierS in der Form der Wiener Theatrrmeffe zusammrnzufafien «nd gleichzeitig «tt der Wiener internationalen.Mustermesse auch das gesamte Wiener Theatrrwes«« den ausländische« BMcherkreisen vorzuführ«. Die Wiener dramatische und «msttalische Produltton bekommt auf diese Weife Gelegenheit, vor «i» inkrualivnale- Fachpubliksm z« treten, und wenn s« einmal von der Theatermefix ihren Weg ms AuSlrmd grfimdm hat, werden auch ausländische Autoren rmd Schöpf« künstlerischer Werke «och Wie« strebe», um ihieu Schöpfungen de» Weg über die Welt z« ebne«. Dieses Interesse bekundet sich übrigens schon jetzt dmch Anftagen brdeuteuder Autoren und Künstler bezüglich ihrer Teilnahme cm der kommenden Herbstmefie. Durch die geplante Veranstaltung vo« Derlagskonzerten soll überdies jungen Talente» die Möglichkeit geboten werden, vor berufenen Kreisen « die Oeffentlichkeit z« trete». Wir» zu dem HauptwittschaftSplatz des Theaters zu mache«, daist in kurze« Wortm der Zweck der Thrrtermcffe. Mit Rücksicht auf die große Reichhalügkeck des Programms der Theatrrmeffe hat sich die Leitung de, Theatrrmeffe zu folgendem AuSstellungsptan entschlösse«: 1. Theater-, Konzrttsaal- und Kinobau, 2. Maschinelle Bühneneinrichtungen, S. Drleuchtüngswcfm für Theater rmd Kino, 4. Heizung, Lüftung und Feuerschutz für Theater und Kino, 6. Inneneinrichtung deS Zuschauerraumes. S. Theatrrdekorationen (Möbel »uh Requifttm^, 7. Theaterkostüme, 8. Mode lmoderne Kleidung, Modellhüte, Mrdellkostüme. Luxuspelze usw., soweit sie nicht in das Gebiet der Mustermesse fallen), S. Mustkinstrunrentr für Theater- «nd Konzertzwecke, 10. Theater- und Musik-BerlagZwerke» 11. Bedarfsgegenstände für Kino-(Film-)Jndustrie, Filme. — Allgemeine Photomduftrie. Die GrichLstSsÜhrung der Mteüung für Theater-, Konzert- und Kinowesr» der Wiener Meffe^besorgt die Leitung der Wiener Theuermcsse G. «. h. H. in der Wiener Hofburg. Schweizertrakt. Ihr geschaftSführender Präsident ist Gehennrat Ra iner-Simous. Anmeldungm von Ausstellern für die Abteilung für Theater-, Kouzert- und Kinowelen sowie für Mode erfolgen auf de» offiziellen Anmeldeformularen der Messe, die über Verlangen zugesendet werden, und sind an die Mrffeleitung der T h e a t ermesse G. m. b. H., W i e u, I.,Hofburg,Schweizert r a k t, zu richten. Angaben über das ungefähr beanspruchte Flächenmaß und die zur Ausstellung gelangenden Waren werde» vorher schriftlich erbeten. Die Anmeldefrist täuit am 15. d. M. ab. Der St«rM auf den jSdische» Kaffen« schrank. Stephan Großmanns Wochenschrift „Das Tagebuch" veröffentlicht eine Zuschrift katholischer Geistlicher, welche die Motive des deutschen Hepphepp-Geschretts in interessanter Weise mrzeigt. Es heißt dort: ,LVir siebzehn katholische« Geistliche» haben diese nachfolgende Erklärung verfaßt rmd mit unseren Namen unterschrieben; wir übersende« sie Ihne« mit der Bitte um Abdruck in Ihrer Zeitschrift, die wir. mit lebhafter Teilnahme lesen und deren Haltung und Inhalt uns die Gewißheit geben, unsere Bitte nicht vergeblich zu stellen. Es wttd j-a der Tag nicht mehr fern sein, an dem die Kirche einen, dom Sinne nach mit unserer Erklärung gleichlautenden Brief erlassen wird, und bis dahin werden wir es geduldig ertragen, daß man unsere geistliche Verfasserschaft an diesen Zeilen hämisch anziveifle, diese für eine Judenmache oder wie sonst das Wort im diesem Jargon heißt, ausgebe. Was wir zu erkläre« haben, ist aber dieses: Es ist eine Folge der deutschen Niederlage — die ein Volk getroffen hat, in nichts darauf vorbeveibtt, sie christlich zu tragen — daß ein solches immer noch wahnbefangenes, zu keiner reuevollen Einsicht bereites Bvlk, von Haß erfüllt, de« Schuldigen an seinem Sturze sucht, »icht au die eigene Brust in Demut-- klopfend, sondern auf eines anderen Brust mit der Faust schlagend. Dieses aus Reichtum und Träumen van noch größerem Reichtum m Armut erwachte und gestürzte Volk sncht sich unter seinen Wort« und Geschäftsführer«, seine» Leiter« «nd Lenker« «ine unmenschliche Schuld figur, die sie mit all den üblen Flicke» und Lumpen ihrer eigenen Verfehlungen und Laster überreich ausstattet, damit man nicht merke, daß es selber allen diesen- Plunder deS Lasters immer getragen hat. Menschen, deren ganzes Sinne« auf Bereicherung durch alle Mittel stand, wolle« mr«, da sie Uebelstes damit angerichtet habe«, «icht «t*t nicht Verantwortung fftt ihre Lasterhaftigkeit tragen, sondern sie stellen sich jo, als ob sie es nie gewesen wäre«, sondern — die Jude«. Der Pogrom, schamloser, von der herrschende« Klasse in östlichen Staatswesen früher gtyulbetäe, ja geförderter Brauch, Regierungseinrichtung fast, soll nach den Wünschen einer in des Sturzes allgemeiner Verwirrung sich bei «ns vordrängenden, eigene Schuld leugnende« und sich ftaatsretbörisch gebärdende« Klasse von reichen Leuten, die es «ach »icht genug sind, auch bei uns Institution werden, dazu bienend, von Einsicht in eigene Schuld «nd Reue darüb^x M befreie», dazu ködernd, eines armen Volkes Besinnung damit zu &*• täuberr, daß man ihm zum Opfer hinwttft, worein eS seine Zähne verbeiße, feine Augen i« Haß blind mache und das Herz sich Weiler verrohe, banrtt der Plutweg, der für btt Herrschenden so einträgliche, «tt ein Ende finde. Es ist mm weder unseres Mutes, «och Zweck dieser Erklärung, btt Regierungen auf das Rebe« «nd Tun dttfer Leute aufmerksam zu machen, die «nS hier nur m einem einzige«, aber hem wichtigsten Punkte angehe«, nämlich baß stt ftch ihn» 4. Juü 1921 Rr. 878 Christt« nennen, denn sie sind wohl vttlerlei, aber Christen sind dieseLeute mit Nichten,welche, ganz in ihren trüben Lastern verharrend, de« Juden als den bezeichnen, der allein und zum Schaden der Richftuden dieft Laster besitze. Nicht an die Richtjuden wenden wtt «ns mit unseren Worten, sondern nur an dtt Christgläubige», so kau ihr Glaube auch ünmer sei, aber doch sei, an diese Christgläubigen und an deren Führer, .unsere Brüder im Amte der Seelsorge wenden wir uns fordernd, daß stt jenen argen Leuten in nichts Folge ttisten, dtt den Sturm auf den jüdischen K asfenschrauk predigen, um eine danach gierige Menge vom eigene« abzubenve» — ja, nicht nur nicht Folge leisten, sondern ihre Stimme dagegen erheben; denn dttses kommt ihnen vor allem zu, wtfc ist es ihre heilige Pflicht, ihre Soutane nicht in diesen widerlichen, falsche« und gefälschte» lkreuzzug „gegen die Juden" schleife« M lassen. Dtt de«« kann es ei« katholischer Gläubiger «nd gar ein katholischer Prttster mit seinem Glauben vereinen, z» verlangen, daß ei« Volk vernichttt werde, bßm dtt heilige Kirche durch fast zwei Jahrtausende ihren Schutz angedeihen ließ und zu deren Gunsten unsere allerschmerzlichste Liturgie zu Gott am Zkarfteitag beM? MrS welchem^ Stamme find dtt Patriarchen, die Propheten, dtt Apostel, btt Evangelisten, die ersten Märthrer, ohne daß wir zu sprechen wagten von der Heiligen Jungfrau n«d unserem Erlöser selbst, ivelcher der ßötoei von Jtlda war und ein nnaussprechlicher.Jude inl feiner irdischen Gestalt? Um unseres Glaubens und seiner heilige» Person willen ist es glaubens- und! gottlos für Christen, btt Vernichtung eines Bolkes zu predMN oder solches stillschweigend zu billigen, vor dem wir als einem der leidenvollsten aller Völker eher unser Kntt beugen müßten und unsere Lippen reinigen» bevor wir seinen Namen aussprechen, wie einer dev Dichter dttses Volkes, ei« armer, jüdischer Schneider-, geselle, gesagt hat. Statt dessen sehen wir ein angeblich gesittetes, ja, sich' christlich nennendes oder auch gläubiges Volk wtt Indianer das Kriegsbeil schwinge«, um die Juden zu skalpieren, weil stt, stt allein, sonst kein Christ, kein Deutscher, kein Patriot, kein Stinnes und kein Krupp, auf Gelderwerb versessen feien mit allen Sinnen, während diese Christen, Deutsche, Patrioten, Stinnes und Zkrupps franziskanische Armut suchen, den Nächsten lieben, das Gewand der Büß« tragen und sich' in Demut vor Gott beuge» — welch! ein Schauspiel, diese 60 Mllione« Deutsche, Patrioten und Christen und nichts als armselige Kwechje Gottes von einer halben Million Juden, nichts als reichen Juden, in Sklavenketten gehalten und zmn SatanSdienst des Geldes gegen ihre« Mltt« gWonngewt Die DekSmpfttNg drr M«dche»h«mdels. Genf, 2. Juli. Die Kvrifrrmz zur BekLnpfung be« Fra»e«-«»d Kiuderhandeßs hat cm de« brmtz dtt Einladung -erichtet, ei» ständiges i nt e^ nationales Komitee m r-m»««, M dtt AufgaBbot dem Yvikerbmrdrat i« all» de» Frau»- ««d Kindsrhandck betreffende» Fra«» Ausschluß S» *b«- Der «tckag ist «imr sechsgliedrige» Kommissiv» m Prüsimg überwies» ««de». Dir Konscimz hat ferner einen vom frangMH» DclegirM» Heg,ault emgebracht» Beschlußautrag ettistimwig cmpe- «owmm, an aste Mtglttder des Bölkerlmndes, dtt weder daS Abkommen vom Jahre 1SV4 noch dtt Kouvenüvn vom Jahre E vmerzrickwet haben, dtt Lmladnug m richte«, dtttt» beiden UrbereytkvW»«» brizttrettn, . MaffrnLlage« «ge« de« fl»ch««e« Drei WM d« Wiener GerichttbehvVde« «M» n Reigen der M a f f e n k l a g e« gegen dev M^g wordene« MiÜiovenfaifevr And-rve oder Andreas «eff ein. Die erfte Klage betrifft eme Million«^ rdertmg» dtt übrige» Beträgt vo« d0V.V00 wfa ►.000 Krone». Unter de» Geschädigte» besmden W ich die Savdesvechände der SriegSrnvalede«: Bemerkenswert ist, daß bereit« zwei verschiedene rmtorev für de« atz .flüchtigbezerchmtt» Rueff deüt wvrdm. der in nur drei Klage« «ü Schulden von mnbalb Millionen Kronen belastet «scheint. ' ' Das erste Edikt der Handelsgerichte« dettkfft offw- * i«Wien,L©töj* t«senplatzS, derzeit flüchüg, ist «der Rechtssache Rößler ld Comp., VI.Mariahilferstr. 115, vertreten d«rch Dr. Emü kerwe wider: 1. J«lm-Peter, prot. Kavfman« in Ww», Andreas Ruch wegen 1,312,500 Krone» der Befchlch m 23. 3»»i 1921 z«z«senden, wmmt btc Vollmachtsndignng de- Dr. Hvgo Schöndrnnn cmgenommen wivd. >a der A«senthalt Andrea- Ruchunbekannt ist, wird >r. Heinrich GMnann ym Ksrator für devftlhe« I»dksch«r ArbettSnachwei». Gesucht werd« : 1 Riem», 1 Gtmamcher, 2 Herrenfchtwidtt, t Fraveafchmidtt, 1 Kappmmach«. - Lehrlinge.: 2 Schnckdtt. r Dschlrr. 1 Tapferer, 1 «uchdnattr. 4 MfirLich«^ 2 Zimmer mattr, S Bmeanvvd 16 Handelspraktckanten. . Weibliche Abteilung: 6 Näherinnen, 5 Schneiderirme^ 1 Rodisttt, 1 Krawattmzvfckmridmn, L Handstickmumn, » Ber° stiktttttzn«. SO CovchtoiMnnm («A Mafcksiuschreck« »Nd Glmographtt-, 2 Bnchhalttrmues, S MSdckim für aktts. Z» melde» i« «mntgeltüch« ArdritSnachWi^.. Tabov-