Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-07-03 · Heft 874 (3.7.1921) · p. Seite 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 874 (3.7.1921)
Date
1921-07-03
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979953--08049-2994162
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Wien, Sonntag Sonderangebot für -en Mittelstand Muhe schwarz. Rindsbox. in jm er, rirapavuib qc*- C.jiQlitn teetft Von K 3390 in allen Del-K i-Verkaufchäutun. . über -en Kampf zwischen Hebräisch »mv Jnrnsch m Palästina. Der AnkagonSmus. zwischen den Anhanam, drr chdilehen Volkssprache m 'Palästina und den Lchratschspvtchenden Teilen der indischen Bevölkerung dousübst »alt schon mehrfach zu une»qmä!ichcn Vorfällen gcsühit; jo raurtt t ®wf le^tew?jctt eine Veranstaltung, die in iiibiselicr -Epraclu avgchalten wurde, von den Schüleui-deS hchräischen GvmuasiuiuS in Jaffa -zersprengt. Dr. M o s s i n s o l, n. der des GckmrastmnS, welcher mit der nouistischen Delegation in Amerika wnlte, wurde von einem Mitarbe ter de-S kanadischen Tagblaries „Mdisches Journäl" über dielen Vortoll mtrrniewt. besonders überfeine von der jüdischenPreffc vcrbrciiete, angeblich zusiiinmeiide Änderung zu dresem Vorgehen der Schüler. Moisinloim sagte unter anderem: »Ich-sichre leinen Kampf gegen das Indische und habe, me einen solchen geführt. Ich glaube, daß m Palästina daS HebraWr die Sprache der Juden sein, wird; dam wird eS allmählich komylrn. Achtzig Prozent der. . neuangkeourmenen sprechen Hebräisch und dr: Juden in Palästina, welche mchk Hebräisch können, wünschen, daß rlne Kinder es erlernen ... Nach dem Zusammenstoß mit den Schülern des Grimnasiimck und den Veranstaltern des er wähnten „jiddsichiftischen" Abends habe ich,den Schülern erklärt, daß es meiner Meinung nach nicht ihre Aufgabe ist, durch Sprenjnmg von Vereinst,tünnflen den Kampf um daS Hebräische zu führen, sondern durch Erteilung unentgeltlicher hebräischen Unterrichts an jedermann, der Hebräisch leckren well." „Die Vertreter oder Vvlkämvser des Jüdischen sind nicht diepalästinensische»! Arbeiter, w.« behauptet wird, vielmehr steht die organisierte Aebeiterschase. wie die ,.A ch d u i h H a a w o d a HE und der „H a p o c l 7 H a z a i r", anr demelben Standpunkt wir wir und führt vielleicht viel cibitttrter den Kampf gegen die jibdischtstische Gruppe. * Versteigerung ö>er NestbestLnde der Kärntner Abstimmungsmarkeu. A m S. d. M., 2 U h r n a ch m i rt a g S, g e l a n g e n i m D 0 r 0 t b e u m im Rößlkr-Saale die Restbestände der in der "Wiener StaatLdruckeree erzeugtes lckm tlrch verausgabten Kärntner Abstr ruck« ngSmaae'^en unter den Hammer. Diesmal handelt es sich n« Marke» mit ausgesprochen historischem Charakter und BektenheilSgrade, da doch nur 374.000 Serien zur A n s p a b e gelangte«, Nen» und Nachdrucke jedoch zufolge Erlasses des StaatSamtes für Bei kchrswefen (Postsc.'tion) ausgeschloffen erscheinen. D i e L a u f z c i r der in ganz Oesterreich gültig gewesenen Marke war nur kurz, sie reichte voni lS. S r p t e m b e r bi s z u m 10. £> f t 0 b c r 1920 (AbitimmmrgStagr) und in diesem kurzen Zeeliirtrrvall liegt ein »eitereS Moment der Begehrtheit dieser Marken. Von den nngciähr e i« r D r i r t c l m i l l i 0 n S r tr ck e umfaifen-!> e « R e st b e st ä n d e tt die'er Marken gelangen klt Werte, illid zwar: 80, 50, 80 Heller und R 1. 2, H, 4, 5, 7X0, 10 «'« v 20 i m D 0 r 0 t h tn nr zur öffentlichen Ausbietung. Die Werke 5. 10, 15, 25. 30, 50, 60 Heller, und K 2.50. ft ab verariffen. Durch die günstiae Marknotierung oemtcher Br^-markcnkätalöae stellt diese Marke ein billiges Taüschmateriäl' und somit g.ü tt st i g e K a'p i t a l s s p e k n 1 a t i v n dar. Für den keinen und mittleren Sammler und Händler-sind. 200 P a v tien i.» Preislagen von, k 100.augrsangen. zusalymenaestellt und werden Kausnnsträge ans der Provinz vom Dorotheum bereitwilligst emsgeführt. Aukttonsverzeiclimffe sind gegen E:niendm»s von von der BriesmarkenMtllung des Dorotynnns> Wzk», 7 , erhältlich. " ' ' * Nnchtuerrehr der Stratzeubah« in Prag Wie wir den Prager Blättern entnehmen, verkehrt die eltkmiche Straßenbahn dort seit 1. d. M. bis 1 Uhr nachts. Ab Vs5 Uhr früh verkehren aueü Wagen zu den Fiühzugrn der Bahnen. Ist da», nicht auch i« Wien möglich'? 1 * <5in neweö SchneVzugSpaar Wien—Pra«. Seit i^d. M. ist eine neue Schnellzugsverbmdüng zwischen llÄen und Wag über Gmünd eingesührt. Der Schnellzug 202 verläßt Prag« Wilsön-Bahnhos um 7 Uhr 5 Minuten und trifft in Wien um Id Uhr ein; Zug 205 verläßt Wen um. 33 Uhr 20 Mimten und kommt in Prag um 21 Uhr 13 Min. an. * Sin «euer Anwärter auf die Schachwettmeistertchckjst. Wie aus B e r l i n gemeldet wird, wurde der kubanische Schachmeister Capablanci, der im'Welllamps um die Weltme:sterkchaft im Schach den bisherigen Weltmeifker Dr. Emonnel 8«Mr besiegte, en dem auf Grund einer Heraussorderung staitgefuudenen SchackmatchM die Weltmeisterschaft von. dem Schachmeister A. R u b i n st e i n g e s ch l.a g c n. Rubinstrin ist russischer Jude; er hat in den Schachiurmerrn der letzten ^ahre durch sein ansgezeichnetes Spiel großes Auischen^ in der Schachwelt erregt und war mehrfach ist der e:st-n Reihe der Turnier Preisträger.. * Kür Kleingärtner. Montag dm 4. d. M. bleibt die Materialabgabestelle XlV., Zollernsperanaffe 3, gesperrt. Ab Dienstag den b. d. M. ist die Abgabestrlle wieder geöffnet. v» * Bon den KrafSstellwagen. Ab Montag den 4. d. M. verkehren zwischen Stephansvlav und Praterstern d e Kraststellwagtn nur mehr über die Strecke Nottytu'rmsträsre—Kai. * Anwerbung von Pettjnra-Dbldner« für die KreNtdenlegio«. AuS Krakau wird gemeldet: Den Blattern zufolge wird grgentvärtig unter den miccnecrten Osstsirren und Soldaten der ehemal gen Perliura-Armer eure starke Auweebuugsvropaganda für die franzöiische Fremdenlegion, aefühn, die große Erfolge zeitigt. So haben sich nür in dem Ge^angeurnlager Wadowice bci Krakau 2t 0 Offiziere zum Eintritt in die Fremden« legion gemeldet. - * Der ehemalig« Grzherzog SNax. Wie die „LandlagS- Korrepondenz^ amtlich e»fährt, entipriM d«e in einigen Zeitungen enthalten gewesene Nachriehr über nur Anwksenheii des che-- vraligen Erzherzogs M a x im Schlosse S v 0 § bei L 0 0 sdo rf nicht den Tatsachen. - * 30.000 Pfund für die noUeidenddn Universitäten. Ans London wird gemeldet: I« der Sitzung, der Ansichüsse der britischen Universitäten .stellte der: Sekretär des Hilfsfonds fest, daß die eingeaakrgeneu Beträge, und Gaben 30.000 Pf« u d Sterling erreicht hohen. Der britische Oberkommisfär in Ungä,n Hohlergab der Meinung Ausdruck, daft^ die österreichischen und ungarischen Professoren und Studenten gegenwärtig nicht so sehr Mangel au Lebensmitteln> litten '-ahS^vielvithr an Büchern jeder Art und daß es an Geld fehle, .»m für die Spitäler und-Laboratöpim Maierial und chirurgische Instrumente zu beschaffen. In einem Bericht aers Oesterreich miL rrNLrt, daß sich dört besonders der Mangel an englischer und amerilanischer Literatur fühlbar, mache. * An Diareggto stürzten 40 Häuser infolge Unter- Waschung ein. 300 Personen sind obdachlos. Mehrere Personen wmdeü verletzt. '■ ' Wiener MorgenzeltrrNg i*'*'T'Mm‘*rr’t’**'v"'1111 I 1 »1 11 nurrn—imninenu'wwimyr h n“~ni)i«Tiiif r m rmw iiit * iÜiic®ir®qiiis!i©ii Va\ H83 l — 7i Fabrikation! T abakpfoSfen^igareMenspiizen und alle einschläpigeu Arlikol rom billigsten blssum felnalen Genro % PHILIPP BEBMANH, WIEN VH., 5£arialiilfex»tr»aao 68 Fcmapyrohor 30803 - Noch oiriigc Anslandsvertrelungon zu vergeban. Muoterkollektionoa znr Verfügung. ■ IWIIIilll ■! umtwwwiMi «MBUansBKA Dev Dampfer „Mopan" (3545 Tonnen) ist im^ Schwarzen Mcer auf eine Mine gestoßen und gefunken. Die Mannschaft wurde gen rttct. * Wettervoraussage: Bernndrrl'che Btwölknng. Neicmng zil Gewittern. * Die HiuterlaffeuschafL Tarnegies. Wie aus P i^t t s b u r g gemeldet wird, beläuft sich die HlUlertasien« schast Max Carnegies auf nur 25 Millionen Dollar; es.hat sic!,- jedocb ergeben, daß iek Stahlkönig, im Lame seines -Mens, mehr als 350 Millionen Dollar an' Wohllätigkeits- OrgaiusalLopen verteilt hat..., * Arani«. Heute, Sounlag. . */a6 llbr (Kleiner Saal): Mariazell und rer Oeischer. — 6 Ühx (Großer Saal): Las Wunder des Sehneeschnhs. — 8 Uhr <,Großer Saal): Mozart. '/.« Uhr (Kleiner Saal): Opern-Ensemble. * Ergebnis der Volkszählung i« den Bereinigten Staaten. Die endgnltigeit Eraebniffe 'ser letzten Volkszählung in den Vercmigten Staaken vom-Oktober 102^ liegen jetzl vor. Es ergeben sich danach folgende Ziffern: Gesamtaevolkeruttg her Vereinig'en Skaateu >m Mmterlan»e: 105,7lv.62o Seelen, in den üderseeischeu Besitznugen 12148.738 Seelen. Die Gesamtbevöll'e* rrmgszalfi der'Union bktiägt demnach N7,859.350 Seelen. .HoLeldiebstähl. Ter KaufmnnnSgattrn Sh!v:a 'C anr erlrn g winden am 26. v, M. aus einein veripnrten Hotel« zimmer in dev Hinterbrüh! Schmuekc-eaenftlinde im Werte von 80.000 gestohlen. L * .Jüdischer Frauenbund, IX., Lichtensieinstraße 11/13.. Mittwoch den 6. d. M. im u. Kaffeehaus kl., Prater Hauptaller, Größe Garte n s a ck s e' (Beginn 4 Uhr) zugunsten der I n l a n d S a k t i o n wie ocr .P o g r o m w a i i e n. Mit» wirkende : Oberkauior M o r g e n st t r n, Professor B r a- II a w s k i. und andere.Kunstkräfte, Palästinensische Tänze der Schützlinge des Jüdischen Franenhmides, Reigen einer Klnderriegr '(MaUabt X) usw. Karlen von si 80 bis 200 (inklusive ^ause): Iudischcr Fr iüenbund, Jüdische K-.nder!reunde, U., ObereMcknaustraße 9t, -Lvrvit, i, Notenturmsttaße 20, .Ma". H., Taborstrave 5. De: .Regenweiter findet die Gartenjausr 't'a g s d a r au f b ei' j e b er W it t e ru n g.statt. - . .*■ Misrachi, II., Praterstraße 43/U.,Heute,,7 Ubr abends, berichtet in unserem Lokqle Herr Oberrahbiner I.'L. K o w a l« skr über ^,D i e letzten Ereignisse in Erez- I's r a e l^): -Heir ^OberraMM...Ai B e r m.a n p aus B-t rw spricht:i'iber -cknh'Agodas". Einlaß und gegen Vorweisung e-nes Schekels, der an der Kaffe erhal!- lich ist. * 500.000 polnische Mark heraus gelocht. Man schreibt uns: ^Zn der vor einigen Tagen in Ihrem geschätzten Blaite erschienenen Notiy umer ob genannter Au'schrist. ersuche ich ÜM dir Fesiftellltnc,. daß ich mit dem in der betreffenden -Noti; envähnten Bnnksirmachef Herrn M e » d e l K a tz.-mcht'identisch bin und somit mit der ganzen Angelegenheit in k.'einem Zusammenhanäe stehe: Hochachtungsvoll Mendel Katz, Gesellschafter der Vereinigten Wmen-Gryßhandelsgesrllschaft'm. b. G , Wien, I., Jasomirgoltstraße 5. * AchtuuA, ÄuSlauder! Die Firma Dukefz & Pafchkufz, Wien, I., Bauernmarkt 24. hat preiswert abzugebrn: Große Posten Manikürrmd Kammkassetrn, Büisten, Sttchlwaren, Parsümtrien, Zigaretten- und Tabakdosen »sw. Misten tzie schon das Neueste? Die Werkstätten für feine Herrengarderobe nach Maß der Firma Spitzer & Markus, )i;, Hollandstraße cksrüber Stephanies!!aße) 1' (nächst Stephaniebrücke) verkaufen ihr "Warenlager z u t i'e>sreduzierten P r e i t e n. * Pateutieet« Neuheit für den Miedernnsbau' Die K l v-st er n e u b u r g e r D a g e n s a br i k s* Gesellschaft in Wien, XII., GrieSbosi' g a s s e 16. bat einen vatentierteu Schiebkarren, Markt ,Kawa.sag" auf den Markt gebracht. Der Gchiebkarreu eignet sich.für flÜe .Erdqrbe'rten und kommt insbesondere kür die durch den Krieg zerstörten Gebiete in Betracht. Für die Etzeiigung dieses Schiebkarrens werden in den.Rationalstaaken Gefellschasirn gegründet. Ernste Reflektanten wollen'we^gen der Verwertung des Paients in allen Kulturstaaten an die obige -Firma Anbote unterbreiten. * Gartenfest. Heute findet im Garten und in den Sälen des Restaurant Praterfee. II. Hauptallee 5 (zwischen 1. und 2. Kaffeehaus), ein Gartenfest mit anschließendem Tanz statt. Der veranstaltende Verein bat das Reinttträguis den Chaüezim gewidmet. Karten zu X 50 an der Kassa. * ^George Washington", der gewesene Norddeutsche Aovd-Damvfrr. ist nicht, wie ein New-Aorker Kabeltclegramm meldete, durch Feuer zugrunde gegangen, solchem hat nur einen ganz, minimalen Feuerschaden ellitten, welcher in einigen Tagen repariert war. Tatsache ist, daß der Dampfer um eine Million Dollar neu Ihergestcllt wurde und feine erste Fahrt «ach dem Kliege, also nach einer'Unterbrechung von sieben Jahre«, a«. 18. Aikgust von Bremerhaven nach, New-Aork w eder antieten, wird. Dieses prächtige Schiff' hat jcinc iniereffante Vergangenheit hinter sich: dasselbe wurde eben wemn seiner großen Vorziige dem Präsidenten Mlion als FriedenSschrff sür'die Ueverfahrt von Amerika nach Brest zur Verfügung gestellt. * Crep-Lr-Thiue 595 bis680 und alle anderen Seidenstoffe sowie Jackenfutter sehr." preiswert bei Kann & Fried. VI., Stufe L'ienzeile 40, tm Hofe. * Dev grotze DoM«eroerka«f bei Gerngrok wird diese Woche in allen Abteilungen zu den ^bekannt billigen Preisen fortgesetzt. . - - - -VÜIMKlWlWWVlMWtiNWlMWWI «u»i-i ncoi M h e ü t« S. 3«ti 1921 Seite "tl" Verei«Snckchrichtert. Oeste r re ich e'.r ' La n d * Sv erb a n d in W e! i ö e r b a u d . z i o in st i f eh t-t S r u d c nt e n Mo man den 4. d. M. .um 8 Uhr nbrnds im^tdnjstischen Bureau ll.. Z'rkiisciaffe 3^, Sitzung. Die Korporationen werden aufaefordwt. bestünint il,-.e 'D e l e g i e r t e n zu entsenden. —. Hebräischer K l u b. Heute bei schönem Wetter'Aüsflna Sammele,mft '/:•> Uhr beim Sctwticntor. Montag, 8 Uhr. Kiirj Dr. N. G l d st r, n iiber M i f ch n a i l iiche s R i ch tBegliin des Drattaes ^Aaka Mrziä").. Ork: II. Taborstraße 7, Mezzanin. — I ü d r t ch e T i s eb g e s e l l.s..ch a f t,L and. st r atze. Dienstag dend. M, 8-' Uhr. Vortrag' der Frau Ernc "l?a r.a k über Ne-sec'.iidrüekr ' in Palästina. Gäste-' will» komnikn. Die ErNshrUMD. i» \ \. Der MarkLbsricht. , In der Gioßiuarlibalie war gestern Rindfle-fch »m K 2Ö vcr 1 kg billiger. Kalbfleisch tostete L 2^0 bis 260. Die Beschickung der,Grünwarcnmärkte mar aber gut ausgefallet:. An 'Obst', berricht, abaefthen von K richeu. gleichfalls kein Mangel. Dee Pr-cis für Marillen wuibe auf K 65 bis"8? erhöht. - ' Mar.-ari»«a»sgaben Vom 3. bis 9. Juli werden bei den städtischen Ftt'abgabcflelleu lSjikg Margarine zum Preis« von K. 13.90 ausgezeben. Organisierte Verbraucher erhallen V2 dkg- Pganzeufelt;,iim Preise voniL 18 90- , KlernhandplspveiS für JnfanLina. Der Magistrat Wien als politäche Landesbchöede-h'at.-den-Klrmhandelspreis für das Kirchernährinehl Dr. Thriuhard's Jnfantina pro Döse zu ^00 g NettogewichiZinhalt n«t K 37 für Wien festgesetzt.- -Der Preis tritt sofort in Kraft. t Ausgäbe von Konde«K«irch Vom 3. bis 16. d. M werden an die Kinder vom vollendeten ersten bis.znm vollendeten zweiten Lebensjahre je drei DoseuMnd vom vollendeten zweiten bis zum vollendeten sechsten Lebensiahre je eine Döse Kondensmilch ausgegeben. Der Preis beträgt, für Mindestbemitlelte und'lür: die mit der Zm'atzkarte tür Arbeitslose/ deteilten Arbeitslosen K 3L für die übrigen Bezugsberechtigten K’ 42 per Döse. BUHue m»d Kurrft. Wiener Stavttheater. (Ium ersten Maie: „Der Floh im'-Ohr", Ätstspicl in drei Akten von Georges Feydeau.) Das wcißc Lämmchen ist Antion ' Schigl, tm Heiratsschwindler, Dieb und Spitzbube, den |cin Rechtsanwalt dem . Gericht a ls. die-., re ine Unschuld dargestell-t: und sofreigekriegt hat. Schigl erhebt ssch nun dankt , der „Relativität der Justiz"'zum Richter seines -.An^ walts- Er weist ihm nach, daß er, dvr Bertreier<ders Gerechtigkeit, eigentlich,-auch.ein Wiratsschwindlev^ istß da er einer -großen Mitgift.machjagt, dE allerhlanL? -Sekt-, Spielmtb LieWsiindelr des Anwalts auf/un^ vertritt in gewissem'. .Sinne..die.Moml gegen hie^nte,. Gesellschaft. Sv wird , er znm-Quälgeist semes'Mhr.'i walts, verbobt sich sogar mit dessen künftiger Schwiegermutter, um .sich>ine.l,-Pos.itivn^ rzu, schaffen, Da.Sch.igll aber das ManM nich'tl lassenkann, Diebstähle tzvgeW und weiter den Hchratsschwindel betreibt, ist .eines Handhabe gegeben, um ifyu in. sicheren Gewahrsam! zu bringen. - / .. -• - Die Komödie ist recht, luftig und har Stellen, pie wirklich, komisch im.'besten Sinne sind. .-Der erste:Mt,) der den „Aufschwung" des eben durch -seinen Anwalt! mit dem Zeugnis eines Ehrenmannes ausgestattetech Schigl zeigt, ist gut gelungen. Dann kommt aber-der! treffliche ^lnlquf in geivisse Seichtheiten des üblichere deutschen Lustspiels, verläßt die geschickt angeschlagene pawdisiereude- Rote. der .GesellschaftskritiL und inumrt in den Bezirken der - Buchbinder-Posse - Mleiheir aus.. Immerhin unterhält das flott gemachte-Stück stellenweise, und daher nimmt mau neben seinen Feinheiten! auch seine Flachheiten in den Kauf. Für den Schigll hat Karl Forest seine-starke Begabung für die Darstellung wurtnstichigar Sikbjckte zur Versiignng.' ge-, stellt und gibt viel Lustiges. Wo er in die Posse ge-i rät, outriert er. We übrigen Mitwickenden, voran Emil Ritter, Emmh Schleini tz und . Wizzi Ma r H, taten ihr Bestes, uin gute. Laune zu verbreiten. Das Publikum 'ließ sich! gern unterhalten und ries den -Autor und die' Darsteller stürmisch' vor die Rampe. '!; :S. S. Kammorspiere. (Zum ersten Male: „Das weiße Lämmchen", K-onivdis in drei Akten von Hmts S.a ß m anm.) : Die Posse des sraftzösi-ck/en Thea terstü ckerzeugers.. ist schvir ziemlich airgcgraut. und dem flotten Spiel,?! dessen sich die. Darstellung m - den . KammvrspieM' .che-s ffkeißigt, gelingt es.auch niHt immer, die--Mtexsvunzelisi in diesem Verwechslungsstück zu-verdecken. „Der Flohs im Ohr" ist die im Lustspiel so oft zuschanden ge-i rittene Idee einer Frail, die der Freundin den Rat! gibt, die eheliche Treue des Gatten dadurch auf die Probe zu stellen, daß sie ihn zueinem- Stelldichein? einlädt. Daraus ergibt sich nun eine Fülle groteskkomischer Verwicklungen, die durch' das Miten eines , revolverbewehrten Eifersüchtigen, einen spr-rchsehlerbehafteten Jüngling und einen tölpischeu Diener, der >>>W>>>W>>>MWIW>lWl>>MWWWiRWWNst>>^^WW>WWi>kM^MKk0Ack pnstsk-str. M

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.