Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 874 (3.7.1921)
- Date
- 1921-07-03
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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, ^X3ZZ7i, X3V;UY??^ rxwzrsrr ~.wtp c$|»isjv utiwg In Wien, wo seit Tagen die Sichtunpskomnnsston für die hier weilenden Chalugm arbeitet, ist der Vertreter des hier erwarteten Majors Morris, Herr Kommiistär M i n d e l, mit besonderem Eifer und Entgegenkommen tätig und es ist zu hoffen, daß es möglich fein wild, zu einem für die Chaluzim günstigen Ergebnis zu gelangen. f Palästina-Fahrer, die das englische Visum vor dem 20. Mai 1921 erhalten und sich beim Palästina-Amte noch nicht gemeldet haben, mögen, mit allen ihren Dokumenten und ztpei Photographien versehen, im Hauptbureau des Palästina-Amtes, I., Bauernmarkt 21, u n v e r z ü g l i ch erscheinen. Sammlungen der „Wiener Morgenzeitung". F ü r P a l ä st i n a - E m i g r a n t e n i n N o t. Sammlung durch Herrn Emil D i ck st e i n anläßlich Hochzeit Feiner-Linneberg X 1600. FürPogromwaisen. Josef Gärntner. II, gesammelt unter den jüdischen Patienten der Heilstätte E t a n i a in Davos. X 2500 und 5 Schweizer Francs. Paula Stern K 1000. Dr. Jakob Braun, Presting, X 35. Bisher K 38.750 und 5 Schweizer Francs. FürPogromopser. - A. P.. XVI, X 100. Sammelbogen der israelitischen Kultusgemeinde K r e m s X 910. Mitteleuropäische Handelsgesellschaft Donau, Wien II, X 250. Jnlolge Streites und dann Ausgleichs zwischen L 8 w e n h ä ck und R e r s b. e r g X 300. Fanny und Markus Schartncr anläßlich Promotion des Jalot» Horowitz. X 10O. Maximilian Schwarz. V!U, X 36. Josef Reisberg, Hl, X 500. Bisher X 111.108 und 'te.100, Fürdiealte Be diene r i n. V ad Notiz Nr. 867 vom 26. Juni l. I. „Ein Agnirst" i 100. FürjüdischeBlinde. P., Linz an der Donau, X 200. Bisher X 11.615. B e r i ch t i a u n g. Im Ausweis Nr. 867 soll ex statt bisher X 110.962 und Xc 100 richtig K 109.962 un XL 100 heißen. . .• - * Oberkrantor Schechter gestorben. Der Oberkantor der C.zcrnowilzcr Kirltusgemernde, Simon Schechter, ist am 3. Mar im Aller von 74 Jabren gestorben. Schechter amtierte m den größten Gemeinden des Kontinents und genoß internationalen Rui. Er wirkte anläßlich der Eröffnung der - großen Synagoge in Odessa, wurde dann nach Manchester ^England) berufen, von wo er nach Budapest ging. In Czernowitz versah ec unnnlerbrochen durch 21 Jahre seinen Dienst im schönen, großen Stadttempel und erfreute sich Nicht nur als hervorragender Kantor, sondern auch als tüchtiger Hebräer und Tatmudist großer Beliebtheit. Als die Ruf t eti im Jahre 1914 nach Czcruowlt; emdrangcn, nahmen.sre ihn als G e i > e l für dre Judengenremde Czernowitz geangen und .er verbrachte vier I a hr e in dm G e s a n g n i s s tu v 0 n Kie w und Pens a. Der Verstorbene war auch Verfasser des vierteiligen großen ckantoralcn Werkes- „Nussach Ha'testlah* *. dessen erster Teil' bereits erschienen ist. Sein LeickenbegängnÄ versammelte die ganze Trauergemeinde und zahlreiche ^christliche HAirseiuräger zn einem unabsehbaren, nach vielen Tausenden zählenden Leichmzuge. * Die Vernichtung jüdischer Existenzen in Ungarn. Der ungavische Finanzminister H e g e d ü s liebt es. von Zeit zu Zeit, wenn er es für seine finanzpolitischen.Zauberkünste brauchtalil,berale Töne anzuschlagen, besonders dann, wenn die Majorität seiner Zuhörer Juden stud. Das hindert ihn natürlich nicht, ss.ine untergebenen Beamten in der Vernichtung jüdischer Existenzen schrankenlos walten zu lessen. So wird aus M i s-? ylcz berichtet, daß dort an einem Tag? sechs Juden ihres alten Trafikrechtes beraubt wurden, und zwar in einer so brutalen Weise,'dgß ihre Familien völlig substckenzlos gemacht wurden. Besonders kraß ist der Fall des kliegsinvaliden Kaufmannes Ignatz G. r ü n w a l d, dem unter dem Vorwände, daß cr auch einen Buch- und Papierhandel betreibe, dir Trafikkonzession entzogen wurde. Gleichzeitig wurde ihm ade* auch das - Geschästslokal. in welchem er eben diesen Bnchhaudc^ betreibt,, angefordert. Er wurde zwangsweise delogiert und ein Protektion!'lind des christlichen Kurses in das Lokal als Trust kau gesetzt. Die Familie der Frau Rosa F ü r.t..h betrieb, in ihrer aus Zimmer, Küche und einer kleinen Kämmer bestehenden Wohnung einen konzessionierten TabalversMeiß, wäheend der .Marrn in derselben Wohnung als 'Flickschuster zur.Erhaltung der Farniire beibrug. Mit der Begründung, daß die Familie neben dex Trank noch vom Schustergewerde leben könne, wurde ihr die Trafik entzogen; gleichzeitig wurde jedoch .die^Familie aus der Sugunstm des nenen Trastkantm angeforderten armseligen Wohnung binansgeworsen. Aehnlich verfuhr man mit weiteren vier jüdischen Trgsikanken. von denen der eine, Jgkok G r 0 ßm a n n, bereits seit 30 Jahrm das Geschäft'innehalte, i. * Die Einmanderurrg nach Mexiko., Das Zentral brireau für jüdische Äuswandcrungsängelegenheiten (Hilfsverein der deutschen Juden) teilt mit: Die Zahl der Emigranten, dre sich nach M e x i k 0 begeben wollen, ist in der letzten Zeit' sehr gewachsen. Sie steht in k e i n e m V e r h ä l t n t srzu.der Ausnohmesähigkeit des Landes. Nachrichten, die über^Mexiko vorliegen, lauten dahin, daß es ein Land der Tagelöhner, der Arbeiter ist. 90°/^ der Bevölkerung leben von'Löhnen. so daß es etwa 11 Millionen Proletarier gibt. Die Einwanderung, die Mexiko braucht, ist nicht die der Arbeiter — wenigst ms so lange, bis sich seine wirtschaftliche, industrielle nfw. Tätigkeit vervielfältig bat — sondern die Einwanderung von-Leuten, die L.a^wd e rw erb e n und es mit Maschinen bearbeiten, oder, auch von .die mit ihrem Kapital neue Industrien gründen. Mittellose Ai beiter können d shalb für absehbare Zeit nicht dringend genug davor g e w a r n t Werden, . »ach, Mexiko anszuwandern. '* Einstellung irrdenhetzeetÄer Aeitüngen .in Palästina. Aus Jaffa wird gemeldet: Die Bchördm haben das Er cheincn des arabischen Bkaltis „KrlWna>. welches trotz wiederholten Verweises die Hrtze gegen die Jtmdm fortfübvte, verboten. Der in Damaskus erscheinenden arabischen Zeitung „Alis Ba" wurde von der palastmensWen.. das D sju t Jjk,Mäücna ulu a e n. .Zmsmchchörde Viele tausende aller Länder werden an dem in ' der Zeit vom 1. bis 10. September h I. in Karlsbad tagenden . XII. Zionistenkosgress teilnehmen und die Wüe Morgenzeitung t leisou. Für den nachherigen Besuch, der Wiener Internatlon alen Messe (11. bis 17. Septertiber I. J.) wird die „Wiener Morgenzeitung“ diese Ausländer über günstige, exportfähige Besugsquellen für Waren aller Art informieret. Sie gewinnen neue, wertvolle Auslandskunden wenn Sie in den der „Wiener Morgenzeitung“ und in dem übersichtlich nach Branchen geordneten Messe-FQhrer aimoxa«iei«eBi den die „Wiener Morgenzeitung“ während der Messe allen Messebesuchern zustellen wird. Inseraiem-Annahme in der Administration, Wien, II., Taborstrasse 1—3, Tel. 44-0-38 und 43-8-10, sowie durch alle Annoncenexpeditionen des In- und Auslandes. — Auf Wunsch Besuch durch unsere Vertreter. sso * Das Elend jüdischer Einwanderer in Mexiko. Der bekannte jüdische Schriftsteller S. Niger bat in der jüdischen Presse Amerikas tinm an ihn gerichteten Brief eines Bekannten veiöffentlicht, der das Elend jüdischer Einwanderer in Mexiko schildert. Es heißt darin unter anderem: ,90°/» der Einwanderer, die ms „glückliche Mexiko" gekommen sind, sind a r b e i t s l o,s, sogar qualifizierte Arbeiter. Kaum 10% der Emwanderrr haben Arbeit erhalten und das zu unerhörten Hungerlöhnen, die etwa 80 Cents bis 1 Peseta pro Tag betragm, während für die Schlafgelegenheit allem 60 Cents, für die alleruotwendigste Nahrung 40 Cents benötigt werden. In Mexiko herrscht sehr großes Angebot an Ärbeitskrästen. vorwiegend von Indianern, welche auch für 50 Cents pro Tag arbeiten, da sie auf den Straßen schlafen. Ein Europäer ist das nicht imstande. Die jüdischen Einwanderer überlaufen daS amerikanische Konsulat, damit ste die Erlaubnis erhalten, m die Vereinigten Staaten einzureisen., Sie wird ihnen ledoch nicht erteilt. Viele haben versucht, sich in die Vereinigten Staaten hineinzuschmuggeln; sie wurden zumeist abgefaßt, eingesperrt und dann nach Europa in ihre alten Wohnläuder zurückgeschickt. Unter den Einwanderern in Mexiko herrscht großes Elend, in dessen Gefolge Typhus und andere Krankheiten, auch Psychosen, emhcrgchen. —Das Schreiben ist umso beachtenswerter' als man wiederholt in der Presse Hinweise auf ^ie EinwandeNrngsmöglichknten in Mexiko liest. * „WesÄn un') Ziele jüdlschnr Crzlehu«s." Im Rahmen einer vonder Zionistischen Bezirkssektion Brigittenau veranstalteten Propagandaversayrmlung für das jüdische Schülwerk sprach vergangenen Montag inr Saale der Doynbee-Halle Herr Dr. Viktor Kellner, Leiter des Jüdischen Realgymnasiums, über aktuelle Probleme der jüdischen Erziehung. Im Verlauf feiner Ausführungen, die die Notwendigkeit der Erhaltu.ng, beziehungsweise Neuschasfuckg eigener jüdischer Schulen darlegten, wies Dr. Kellner-auf die psychologische Eigenart des jüdischen Kindes hin, die in den allgemeinevz, von nichtjüdischem Geiste erfüllten Schul- und Erziehungsanstalten völlig , verkümmert und die mur .in der jüdischen Schule und von. jüdischen Lehrern verständnisvoll gepflegt und entwickelt werben kann. Eine zielbckvußte jüdische Erziehung ist die einzige Gewähr für die Erhaltung der Kontinuität des jüdischen Lebens. Nach Schluß des Vortrags, der von lebhaftem Beifall begleitet war, forderte der Obmann, der Ziönistischen Bezirkssertion Brigitenau, Herr "NimhLuser, die Versammelten auf, gemäß den Intentionen des Referenten das jüdische Schulwerk durch masfenhastrn Beitritt zum Jüdische« Schaftbfrrr/i« ju unterstützen. ■ i . , . .... 1 * gte Staatsbeamtenplätze Das 5ko«itee zstr Verteilnag amemansschrr Dollarp'akete-HÄM« BundeSmmiste»Gm, für sozjÄe Berwaktutzq eine größere MetLezur Verfügung gMSt,' aus der unAeiähk 10 mit HochschulbWüng ein je vrrrwöDtzrr Kurm» Erholungsurlaub in Privatsanatorim gegen, germae-s" ' hjs L 200 täglich) «möLiLt lver^n so * 50 Jahre Bella. Beta- Strapasschnhe. B e k a - Sportstiefel. B e k a - Farbige SKestl. * Flammenwerfer gegen Henschreeken. eine der merkivürdigstcn Umstellungen von Kriegswaffen afif du Fricdensgebrauch ist die Anwendung des Flammenwerfers aeaemh^ vernichkenden Wanderbeuschreckcnsckwärmr. zu der man mUm«M iowohl wie auch in Tcilen von Asien übrgegangeu^ist. .Die:lljj dahin geübie Merhode gegen die .Hcu'chreckenplage. besteht darin Graben um die bedrohten Anbauflächen..zu. ziehen und dieß mit Buschwerk anzusiillen, das beim Herannähen dec ^HeW schreckenwolke angezündet wird. Es gelang aber nre( rechl eine einheitliche Flamvre längs des Grabens zu entzünd« und die Heuschrecken drangen meist durch eine Lücke n' der Feuerwne hindurch oder aber 'überflogen der Flammenwerfer wird eine von 15 Metern errichtet. Die dicht, daß. wenn die Tiere an .der Spitze brennen, '-dai Feuer auf d>e ganze Masse überspringt. Jedenfalls müssesi sie, wenn nicht ein ft.uhr Wind ihren Zug begünsrigt nieder gehen und w.erden dann am Boden init Hrlse Äf Flammemvcricr vernichtet. In Australien hat man FläMmeyi werser auch bcreiiS aegen Züge von Fliegenden^Hunden, btc vm allem an den Obstbäumen schweren Schaden "tun, mit^ErW verwendet. ' * Ti: jüdische Gastfreundschaft. Die jüdische Gastfreundschaft war einstmals berühmt in der ganzen. Welt Gerade weil der Jude durch Jahrhunderte von den anderer! gemieden wurde, weil er in der^ Fremde ausgestoßerr war, aus jeder Gemeinschaft von Christen, konnte er mit Sichevf heit darauf rechnen, wo immer er zu Artgenossen kam,-mit offenen Armen ausgenonnnen zu werden. Kein r^-ich so arnvz seliger Hausierer auf dem flachen Lande, der'Freitag abendz nicht mehr heimkehren Konnte, mußte in Sorge sein,, w^ er seinen Sabbat verbringen sollte, wenn Juden ich der-Nähe wohnten. Diese selbstverständliche Gastlichkeit hat sich fwj} der Entwicklung des Verkehrs weit über die. praktische Nv^ Wendigkeit erhalten. Sie hat in der Kleinwie in der Gvyßf! stadt die Form angenehmer Geselligkeit angenommen, dÄ jeden willkommen hieß, der in dem Kreise bekannt war,>«ni jedem'Speise,' Trank und Unterhaltung bot, der daran teilhaben wollte. In Wien war diese Gastfreundschaft besonders hoch entwickelt und im zwanglosen Verkehr, der sich -daraus für jung und alt ergab, hat die Judenwelt seit alters eft«, Quelle harmloser und stärkender. Freude gesunken. IN ein« jüdische Mittelstands samilie konnte man z-u welcher Stund! des Tage-s immer kommen, die Hausfrau fand immer , einen leckeren Jnibis; aus den Tisch zn. stellen, der Hausvate^ war bereit zu einem ernsthaften. Gespräch oder einer Pactii Schach, die Jugend in der Familie zum Plaudern und'WHMj Daß Freunde, Verwandte, Bekannte aller Grade. jede'sHe«- letzenheit nützten, den geselligen Kreis auszusnchen, war-de, Stolz jedes angesehenen Wiener Judenhauses.. Die Gastereien, die in gewissen Kreisen schon vor dem üblich waren, stellten nur die Auswüchse jener behaglich« und, wie die Arlßenstehcnden oft neidvoll sagten, an die. Gast« freundschaft des Orients gemahnenden Geselligkeit dar. diese fröhlichen Gepflogenheiten hat der Krieg die erste Bive/khj geschlagen. Mau war nicht mehr sicher, den Hausherru, 'dÄ Söhne, die Brüder auzutreffen, und die Stimmuntzs^wai harmlosem Behagen nicht günstig. Danck verschlechterte '^ -di: Versorgung mit LebenSEteln zusehends, Gäste begaüneH für die. Mittelstandshausfrau eine Verlegenheit zu Werdens besonders unangemeldste Gäste. Es kam die Zeit, da vtät für die Familie keinen' Zucker, keinen Tee, kein Brotuni keine Marmelade anftreiben könnte, es kam die Zeit, man im dunklen Zimmer oder ' bei Notbeleuchtung feie mußte. Wer mochte da Gäste bewirten, wer mochte'.ai^ nur an Gäste denken? Dazu kommt noch ein weiteres A«fi lüfungsmoment: Diei Jugend begann ihre Zerstreuung immiv mehr außerhalb des Hauses. -n suchen. Erst war es der Wintersport, der die j«mgen Leute hinaustrieb, dann'? dp! Fußballspiel, schließlich Musik, Theater, Vorträge, Kuüs! nnnrderungen. Das Musizieren.iim Hause hat fast ganz aus» gehört und es bedarf sehr sorgfältiger Verabredung,, um^eüf junges Mädchen oder einen jungen Manr^' überhaupt^ ich elterlichen Heim auzutreffen. Für eine Mittelstandshaushrch hingegen ist durch den Verzicht auf die Hausgehilfin, Versorguugs- und andere Schwi-erigkeitne die Arbeitslast äso gelvaltig angewachsen, daß ihr ganz^einfach für die Gdsellig,. keit keine Zeit übrigbleibt. Kommt man am Vormittag,^'so findet mau sie ntit den Händen im Nudelteig, -kommt^rnay nachmittags, so sitzt sie bei der Nähmaschine, kommt mchß abends, so putzt sie die. Schuhe. ^So 'hört.jede Geselligkeit vöu selbst auf und jcht, da die BÄsorguftg besser geworden istz verbieten die Preise jede Beivirtmrg im Hause des gerstigtzj, Arbeiters, die Bewirtung, die, ja doch zu jeder Art' von Gastfreundschaft gehört. Auswärtige Verwandte einzuladeyj früher ein Akt selbstverständlichen Entgegenkommens, wird immer mehr ein unmögliches^ Unternehmen und Wenns ma^ früher sicher war, bet Freunden -in der Fremde Willkomm«» zu sein, so ist man jetzt ebenso sicher, sogar Geschwister^ sofern sie keine Kriegsgewinner find, zur Last zu fälkiür! Und bald, gar bald wird die vielgepriesene Mische'Gastfreundschaft nur mehr ein Märchen sein, aus einer fernen, fernpn Zeii!! ' ' ' K. M. 1 * Fünf Milliouen Mark . erbeutet. In der vexs gaügenen Nacht wurde ein EmbruchimM emtl e r.P 0 sta.nm veiübt. Es wurden f ü n fM-i l.-t i o,.rr e.n M a r k Tausendmarkscheinen, ,für. m^hrM 30.000-Mark Briesmarkenum eme Reihe VW Werlpafttcnsgestühken.I-ür^ie^Wiederherbrischaffmq dÄ-'gest'ohlehrn Gulls^rst^ elne-^Belohnung' von 100.000-DmÄ . lmSgesrtzt. r; i * Der Grohin-ustrieSe»Mli»raus GrVSS, der nutet Mrdacht, ats Schwgger^Bleia Kuns mit diesem ich Ve^ >« stehen, vchc/MUewLqaen in Budapest verhMj sefttzt, fe WN s gegnttm, .Seekariee gestürzt und ^204