Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 872 (1.7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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r'iif 5 DeW» * Del-Ka. Sonderaugebot! Damen-Schnur-Halb. schuhe» braun nud oxblod, echt Boxcalf, braun und gran Chevreau, rahmengenäht L 1930, Damenhakbschuhe. f ch w a rrz B o x c a l f. rahmengenähtL 1560, Mittelstands» schuhe 'tn gute« Dualitäten äußerst preiswert, j # Persoualuachricht. Dr. Adolf Edelmann ordiniert m »Karlsbad „Haus Vulkan". , * Für einen Verband ukrainischer Inden. Daö (vorbereitende Komitee zur Gründung eines Verbandes ukrainnchrr -Juden, II., Taborstraße 20a, teilt mit: Dienstag den 5. InIi Sndet um V26 Uhr abends im Saale drS Hotel Po st, U.. Fleischmarkt, zwecks Gründung eines Verbands ukrainischer ^Juden (Großukraine) eine Versammlung der hier weilenden ukrainischen Juden statt. Sprechen werden: Herr -Oberrabbiner Professor Dr. H. L h a j e s, Abaeordnrter ^R. S t r i ck e r, Eh. B «lil 0 wski und S. Goldes fm a n n. Einladungen werden nicht ausgeschickt. » c ~* Vom Haifaer Technikum. Die Arbeiten am Haifaer (Technikum wurden m Angriff genommen. Mit Hilfe der von Doris Goldberg zur Verfügung gestellten Anleihe von 1000 Pfund Sterling werden setzt dm Türen und Fenster eingesetzt. Auch Schweizer har 259 Pfund Sterling tür das Technikum gespendet. .Von Ussischlin und Naiditich ist aus Amerika ein Telegramm eingkÄufeo, mit der Versicherung, ab Juli fünf Monate hindurch je 2000 Pfund Sterling monatlich für die Vollendung des -LechnikmyS zur Versügimg stellen zn können. Die Ernährung. Der Marktbericht. Rückgang der Marktpreise. , Frisches Rindfleisch war gestern ht großen Mengen — in der Großmarkthalle standen ungefähr 105.000 lrg zurVertügung — im Kleinhandel zu K 180 bis 220 das Kilogramm p haben also billiger als am Vortage. Aus Jugoslawien ist wieder eine' größere Menge Kalbflerjch eingelangt, was eine Preisermäßigung bringen wird. Auf den Grünwarenmärkten gehen die P r e i s e trotz eines starken Ueberanpebotes nur langsam zurück. Ungarische heurige Kartoffeln um K. 28 zu haben, grüne Erbsen stellten sich auch etwas billiger waren. BühM und Kunst. „Zurück zu Methusalem." Bernard Shaws neuestes Drama. Shaw nennt sein neuestes Drama „Zurück zu M c t h u s a l e m", das soeben in London erschienen ist, „einen, 9 Versuch sür natürliche Entwicklung". Die jüngsten, wissenschastlichrn Versuche, das Leben des Menschen zu verlängern, haben ihn augenscheinlich zu biologischen und philosophischen Betrachluiigen angeregt, die er in der umfangreichen und geistreichem Einleitung ausspirmt, einer ganzen» Abhandlung, wie er eine solche ja meist seinen Dramen vorzusetzen pflegt. „Unter den Dingen, die augenscheinlich durch den Willen veränderlich sind, befindet sich auch die Verlängerung des persönlichen Lebens", schreibt er. ' Shaw ist der Ansicht, daß d-ie Menschen in der Vergangenheit sich damit abgesunden haben, viel zu früh zu sterben: „Die Menschen leben nicht lange genug; sie sin/, sür die Zwecke der höheren Zivilisation reine Kinder, wenn sie sterben; und unsere Premierminister, obwohl sie für gereist gelten, teilen -ihre Zeit zwischen dem Äolfplatz und der Negirrungsbank im Parlament. Wahrscheinlich kann aber dieselbe Krast, die diesen ' Irrtum hervorrief, ihn heilen. Wenn aus opportunistischen Gründen. der Mensch sich jetzt mit einem Leben von drei Dutzend Jahren begnügt, so kan»'» er es auch auf 300 oder,3000 JahE bringen, ja sogar zu einer Art ewigem Leben, das nur durch einen früher oder später unvermeidlichen Zufall beendet wird. Alles, was notwendig ist, damit er seine gegenwärtige Lebensspanne ausdehnt, ist, daß ihn so furchtbare Katastrophen, wie der letzte Krieg, wenigstens von der Notwendigkeit überzeugen, seinen Geschmack am Golf und an Zigarren einzuschränken, wenn die Rasse gerettet werden soll. Das ist keine phantastische Spekulation, sondern es ist deduktive Biologie, wenn es überhaupt so eine Wissenschaft wie Biologie gibt." „Ich habe dir Beobachtung gemacht," schreibt er weiter, „daß' gutmütige, nicht ehrgeizige Leute beherrscht und ausgebeutet werden, nicht nur von gierigen und oft nur halb klugen, und halb lebendigen Schwächlingen, die für Zigarren. Chamvagner und Autos alles tun und das Geld in der kindischesten und selbstsüchtigsten Weise benutzen, sondern^ auch ' von fähigen Beamten, die nichts anderes mit ihnen tun, können, als sie zu beherrschen und auszubeuten. Regierung und Ausbeutung werden unter solchen Umständen gleichbedeutend, und die Welt Ivird endlich regiert von Kindischen, Räuvern und Lumpen." Von seinem neuen Stück hält er selbst nicht viel: „Mein . Sand ist ausgelaufen," meint er. „Die Ueberschwänglichkeit von 19.01 hat sich in die Geschwätzigkeit von 1920 verwandelt. Ich verlasse die Don Juan-Legende mit ihren erotischen Assoziationen und sehe zurück - zu der Legende vom Garten Eden. Ich beute das ewige Interesse am Stein der Weisen aus, der den Menschen ewiges Licht gibt. Ich tue bas Beste, was ich in meinem Alter tun kann. Meine Kräfte sind im Abilehmen. Aber umso besser fftr. die, die mich unerträglich geistreich fanden, als ich in meiner Blüte war." Das Stück selbst beginnt im Paradies.und schildert Adam und Eva durchaus nicht in jenem heroischen Lichte, in dein sie Mil ton darstellte, sondern als Menschen, die Shawschc Gelstreichigkeit sprechen und von der Schlange über die schöpferische Entwicklung unterrichtet werden. Der zweite Akt führt zwei -Staatsmänner ein, Lubin und Bürge, mit denen A s q n i t h und Lloyd George gemeint sind. Das Evangelium der schöpferischen Entwicklung wird ihnen als Parteiprogramm angeboten, aber während Lubin-Asquith EMsMM MM KKMtzü" Wirsen Mvrgenzeitimg wort „Zurück zu Methusalem" als eine glänzende Wahlparole auf, mit der er siegen will. Der letzte Akt spielt im Jahre 31.920 n. Ehr. und Shaw enthüllt hier pantastische. Perspektiven für die Zukunft. * Aerralsianee-BKHne. (Zum ersten Male „Die große Leidenschaft" von Raoul A u e r n h e i m e r.) Der kleine femllctonistische Einsall, daß die große Leidenschaft eher bei den gewöhnlichen Sterblichen, Kaufleuten, Fabrikanten und dergleichen zu finden ist. als bei den dafür prädestinierten Ausnahmsmenschen von der Kunst, würde von Aucrnheimer zu einem dreiaktigen Lustspiel ausgewalzt, daS, mit allerlei Nettigkeiten garniert, denn doch zu wenig dramatische Kraft hat. um dritihalb Stunden lang zu interessieren. Sauber servierte Wortspielbombchen sind noch lange nicht zündender Humor. Und man lann zehn Minuten amüsiert sein, aber dann wird's, wie wenn man zuviel Süßigkeiten iß'. Diese — übrigens schon von anderwärts bekannte — Anspruchslosigkeit wurde von der Renarffance-Bühne für das sogenannte Sommeramüsement hergerichtet und dazu Herr Gustav Waldau als Vertreter der großen, kleinen Leidenschaft herarrsgestellt. Er bringt viel Sympathisches in ferner Liebenswürdigkeit; sie wirkt freilich manchmal etwas zu einförmig. Ein weiblicher Gast ans München erinnerte an Münchner Bier. Frau Urban-Kneidinger wäre vielleicht berufen, ihre Grazie nicht bloß zu Belanglofigle.tcn zu verwenden. Das Publikum lnrschte die femllelomstischen Wiener SÜßigkerten mit der Anspruchslosigkeit des durch KriegSkost abgestumpften Genießers. Einige, denen sie aus die Dauer zu süß waren, zischten nach dem zweite« Akt. 8. 8. Aus den Dheatern. In den Kammer spielen finden heute zwei Premieren statt. Um 7 Uhr abents wird der Feybeausche Schwank „Der Floh im Ohr" zum ersten Male aittgeführt. Um 10 Uhr nachts gelangen die Einakter „Er ist 1 0 aufgeregt" von S 0 nli 6, hierauf „Simulation" von K l a r e n mit Maria Fern und Ludwig Hartan als Gäste und „Die Hochzeitsreise" von Antonius und Alderman zur Uraufführung. In der Neuen Wiener Bühne beginnt die bente, Freitäa, statiffndende Premiere des Schauspiels „Der Hüttenbesttzer", von Georges Ohnet, mit Maria Fein, Theodor Becker und Hanns Fischer als Gäste, vräziie 7 Uhr. — Zuspätkommende können erst nach dem ersten Akt zu ihren Sitzen gelangen. Im Stadltheater in ,Baden gastiert am 2. und 3. Juli daS Ensemble der Freien iüdiichen Volksbühne, welches bis 30. Juni ein erfolgreiches Gastspiel am Wiener Stadttheater absolviert hat. Zur Aufführung gelangen: „Schma Jisroel", von O'sip Dhmow, und -Der Fremde", tum Jakob Gordin. In den Hauptrollen find die Damen Deutsch und Wein- Iraub-Graf sowie die Herren Ben-Zwr. B'echer. Deutsch und^ Zuthan beschäftigt. Der Reingewinn beider Vorstellungen fließt den Pogromopsern in der Ukraine zu. Gerichtssaal. Aufhebung eines fürstlichen Privilegs. Der Verwaltungsgerichtshof, unter Vor sitz des Senats- Präsidenten Hock, verhandelte gestern über eine auf drei Jahrhunderte zurückgehmde Angelegenheit. Am 4. September 1624 ging das Postwesen m Oesterreich, das bis dahin in den Händen des Fürsten von P a a r lag, in die Leitung drS Staates über. Zur Entschädigung erhielt die fürstliche Familie Paar unter anderem auch die Porlofreiheit zuerkannr. Bis 20. Dezember 1920 genoß di e fürstliche. Familie von Paar für alle i h r e Korrespondenzen bic Portofreiheit in Oesterreich. An diesem Tage erging ein Schreiben der Post- und Trlegravhendirrktion, laut welchem auf Grund einer Beengung des Bundesministeriums für Verkehrswesen die Portofreiheit der Familie des ehemaligen „Generalerblandepostmeisters" Fürsten Paar als in der Republik nicht mehr zu Recht bestehend aufgehoben wurde. Geaen diese Verfügung brachte Dr. K a n t 0 r, als Vertreter der Verlaffen-- schaft nach dem Fürsten Karl Paar, die Beschwerde an den Berwallungsgcrichtshos ein. Der Velwaltungsgcrichtshof wies die Beschwerde ab. weil mit der Aufhebung des Adels in Oesterreich Privilegien, die im Zusammenhänge mit der Hofhaltung an Adelsfamilien verliehen wurden, nicht mehr fortbestrhen können. _ Der Soutraktbruch des Bräutigams. Vor demOberlandeSgerichtSrat Dr.Benefch (Bezirksgericht Josesstadj) hatte sich gestern der Atzt Dr. Ignaz K. wegen Verführung unter Zusage der Ehe zu verantworten. Der Beschuldigte hatte i« Dezember 1918 bei einem Fest ein Mädchen airS bürgerlichem Haufe kennen gelernt, mir dem er sich nach kurzer Zeit offiziell verlobte. Die Braut suchte einmal wöchentlich den Bräutigam in seiner Wohnung auf rmd eS kam zwischen ihnen zu einem intimenBerkehr. der dann durch ein Jahr fortgesetzt wurde. Im Jänner d. I. gab der Bräutigam der Braut den Abschied mit dem Bemerken, daß rS für beide Theile beffer lei, wenn jeder in Zukunft feinen eigenen Weg nehmen würde. DaS Mädchen, welches in Aussicht ans die Heirrt bereits bedeutende Anschaffungen an Wäsche und Möbel gemacht hatte, erstattete gegen den Arzt die Anzeige wegen V e r f ü h r n n g unkerZufaae der E b e. In der gestern durchgeführten Verhandlung erklärte der Angeklagte, daß er die Absicht hatte, sie zu heiraten, später sei er jedoch zvr Einsicht. gekommen, daß sie für ihn alS Frau nicht paffe. Er habe die Braut auch gewarnt, rhn in seiner Wohnung zu be'uchen, da er mit Rücksicht auf seine und des Mädchens Jugend sür nichts garantieren . könne. Tatsächllch sei es dann, ohne daß ec seinerseits die Braut überredet hätte, gleichsam im Liebesrausch zn intimeren Beziehungen, gekommen. Die als Zeugin; unter Eid vctfiommene Avzergerin gab au, daß der Angeklagte ihr bei einem ihrer Besuche iu der Wohnung gesagt habe, sie solle ihm einen Beweis ihrer-'Liebe schenk«. Der Vertreter der Anzeige«« Dr. S a nt u eH y beanspruchte als Ersatz für verminderte Heiratsfähigkeit seiner Klientin einen Betrag von K 50.000 und einen gleichen Betrag alS Ersatz, sffr .die von seiner Klientin im Hmdltck ans^oie erwartete Eheschließung gemachten AirfchaffnWu. Der Richter sprach den Angeklagten f r e i. Der Angeklagte fei alS ein kontraktbrüchiger Eheversprecher, nicht aber als ei« Verführer anzusehen. Die Anzeige«» wurde mit ihren Hnsprüchk« auf de«. 1. Juli «21 ÄIFäljjk Sport Die Leichtathletik-Meifterschastett. Am Mittwoch wurde der zweite Teil der leichtathletischen Meisterschaften erledigt. D'e gebotenen Leistungen warenffchwacher wie am Sonntag. Die wichtigsten Ergebnisse waren: ' i 200 m - L a n f e n: Rauch (W. A. &),. 23 3 0ef., -tj Piischl >W. A. C.), 2. — 100 m - D a m e n lau fr n: Keller lDmmbia), 13'7 Sek.. 1. Lahr (Danubia), 2. — K n g el st 0 ß en.: Neumann iW- A. C), 11 m 76 am, 1. Kämmerer (W. A. C.)/ 11 m 40 cm, 2. — 800 m -Laufen: Friede (Graz), 2 Minr 0*2 Sek.. 1. Weinberger (W. A. C), 2. Schmer (Hakoah), 3.;—! Diskuswerfen für Damen: Müller (Danubia)^ 80 ro 15 cm, 1. Pitvetz, 16 m 90 cm, 2. — 400 m - 8 a u l e n :■ U. Lrderer (W. A. C.), 53'2 Sek.. 1. Schvnthal-M. A. D). S. Revap lHakoah), 3. — W e r t ftv.r uin-g fKfo Dam e,n: Keller (Danubia), 4 m 80 cm* 1. Lahr (Danubia), 4 m 44 cm, 2. — 5000 m s 8 d » f c n: Haidegger-KA'N. F), 16 Mi«.! 20'4 Sek., 1. Frau; (Herthas 16 Mm. 4Is4 Sek.. 2. Wurm (Hakoah). 3. — Speerwerfen: Rauch (W.' A. F.i. 44,m!, 87 cm, 1. Dr. Arbeiter (Graz), 44 w 25 cm. 2. Simotta (Breuna)/ il m 20 cm, 3. — H 0 ch f p r u n g: HafMriner <W. B. C-), 1 m 76 cm, 1. Vettermann (W. A. F.). 2. — 4,X 100 m* Stafette: W. A. C. (Bürger, Lederer, MW, Egger), d&’2 Sek., 1; Rapid 2. Diese am Start. Hechawer - Altgründlev 2:1 (0: vs. Mt diese«. Spiele konnte Herhawer, obwohl ohne Eckhaus, Kolisch, Kalman und Je«p Weiß anbetend. den dritten Sieg innerhalb einer Woche erringen. In sehr guter Versaffung befand sich das, Jvnentrio, insbesondere Leser und Jubn fanden sich oft zu ausgezeichnetem Zusammenspiel. In der Deckung waren Kopfstein und Bank iehr gut. Bon den Verteidiaern war Läufer der, Beffere. — Die erste Spielhalfte verläuft bei leichter Ueverlegscheit- Lechawrrs ergebnislos. Nach der Halbzeit wird ein aut getretener! Korner von Lnnrek ins Tor gedrückt. (12. Mmute.) Fünf Minuterr später sendet Jubn sckarf rin. Bei einem gelegentlichen Durchbruch erzielen die Gegner ein anzweifelbares Tor. Das Spiel verläuft, dann bis zum Schlußpfiff sehr scharf. — Reserven 3:3 für Altgründler. Heehawer bis 20 Minvtm vor Schluß mit 2 r 0 i» der Führung vergibt zwei „Elfmeter" mrd verlor durch mangKhafte Disziplin. i I. A. E>-Wasenbruck 4:1. Das erste Probinzwettsptel gegen'einen zwettklasstgen Gegner konnten die jüdischm Athletiker in überlegener Weife gewinnen. I. A. C. war beu Einheimischen korveilich stark unterlegen, aber technisch weit-, aus besser. Gute Leistungen boten Schuschny, Arm, Schlesinger. , und Großkopf. Haas überragte alle seine Mit- und Gegenspieler^ In der *. Minute erringen die Wiener die Führung, der sie zwei!' wettere Tieffer folgen lasten. Nack Seitenwechsel spülen die Eibhrrmischen sehr derb, es gelingt ihnen auch, einen.Ehrentreffer, z« erzielen. Knapv vor Schluß erhobt I. A. C. den Stand ans, 4:1. Die Tore erzielten Arm (2), Haas (4), Großkopf. . Dror—Mäher 3 : v. Da Mäher mit fremden Spielemi antrat, wurde das unentschiedene Spiel als Sieg-dem Dror-zu«! gesprochen. Dror—Prater-Heimstatie 5:2. Dror war semt«^ Gegner technisch stark überlegen. B ar-Kochba-Leopoldauer Sportklub komh. 1 :-1!' (0 :1). Derbes Spiel der Leopoldauer. Bar-Kochba wurde durchs den Schiedsrichter stark benachteiligt. Der gut kombinierende, Sturm der Leopoldauer findet an der Verteidigung, insbesondere an dem Tormann Meller, starken Widerstand. In der 43. Minute' erzielt Leopoldau aus einer Abseitsstellung den führenden Treffers In der, zweiten Halbzeit gleicht Bar-Kochba durch Metzger au& : Die Meisterschaft. In der Meisterschaft der!. KkaW find noch folgendene Spiele ausständig: F. A. C.—Simmering (Samstag). Vienna—Hertha (Sonntag) und VieMa--'W. (nächste Woche). '! Schutzgruppe Nord. Morgen, Samstag. Vsä-Ahr,. auf dem Kri-auer-Platz Entscheidungsspiel gegen. Schutzgruppe SLd^ Mannschaft: Brück -Veritas); Seidler (Hazair), Gellev (Leopoldauer Sportfreunde): Rrndler (Hazair). Klein,(Hazair),' Wolssohn l (Hasmonea); Geiringer (Leopoldauer Sportfreuttd'e),l Drexler (Veritas), Kariger (Leopoldauer Sportsrenndei, Wolfsohn H (Hasmonea'', Dr. Rubin (Hasmonea).' Ersatz: Setzer (Hazair), Jerk (P. A. K.), Ruff (Veritas), Ersrnmayer ,(Hasmonea).' Die Hakoah-Futzbaver absolvieren in der kommende» Woche noch ein Freundschaftsspiel gegen Cricket, in welche« einige Umstellungen vorgenommen werden dürsten. , Hasmonea. Samstag, 8 Uhr, Spielerversammlung j Sonntag Wettspiel mit zwei Mannschaften in Liesin '.. In der Jnbiläumswoche sind 26 neue Mitglieder dem Verein beigetreten, darunter einige tüchtige Svieler wie Schmalbera (Karl Marx), Haber (Malkabi Krakau) Posauner (Hakoah). Gottlieb (HeroS^, Schneider (Slovan), Rosenbaum (Crakovia Krakau) und Buckst (Prater Sportfreunde''. Sportklub Menorah. Herste, V,7 Uhr, Spielerversammlung im Heim. Akademische Sportabteilung Judäa. SamStag Masterschaffsspiel gegen denlsch'-katholische 'Hochschnler. Dieses Spiel entscheidet die Hochschülermeisterschaft. Geht Judäa" aus diesem Meisterschaftsspiel als Sieger hervor, so ist ihr der Meistertitel sicher. Das Spiel findet am Rudolfshügel-Platz statt. Grdstativn 66. Sportklub Hakoah, Schwimmsektion. Die Schwimmsektirn des Sportklubs Hakoah veranstaltet am 24. Juli 1921, 4 Uhr nachmittags, ein n a t i 0 n a l e s österreichisches P r 0 p a g a n d a s ch w i m m e n, verbunden mit einer klemen Eröffnungsfeier des frrtiggestellten Strandbades. — In 1 e r n e S Meeting. .Das, erste diesjährige interne Meeting ' bec Schwünmiektlon, das vergangenen Sonntag hätte stattsinden sollen und wegen schlechten Wetters abgesagt werden mußte, findet Sonntag den 3. Juli 1921. 4 Uhr nachmittags im eigenen . Strandbad Kuchelau statt Nachnennnngen werden am Start entgegengenommen. — „O u e r d u r ch d r e A l t e D 0 n a u". Zn diesem Langstreckenfchw'.mmrn, das ein Maffenschwimmen pur öxesllone« ist, nannte die Hakoah von allen Schwlmmvcreincu die größte Anzahl, nämlich 34 Herren und 7 Damen, wobei im , allgemeinen von der Nennung von Rennfchtvimmern und Neulingen abgesehen wurde. Da das Schwimmen bereits nächsten SamStag st'attstndrt, ist es unbedingt erforderlich, daß die Genannten die Prüfung im Militärstrandbad „Alte Donau" bis längstens Montag ablegen. Desgleichen muß das ärztliche Attest bis zu diesem Zeitpunkte abarlieferr werden, das jeder. Privatarzt ausstellen kann. Dienstag nvd Mittwoch hält die SMoUSlÄmnll in dieser Augelegmhett im Kludheim vorbereitende Sitzungen bei der Auskünfte erteilt werden. Freitag den 8. Juli haben sich sämtliche Startenden um 8 Uhr im Klubhcim emmfinden, da an diese» Tage die Kappm-verteilt und die letzte» MtzMwne-