Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 872 (1.7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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,< Kr. 872 Wiest, Freitag s Mgsr:::;turrg'' Vsnicunä 1Vecdsier§sscttstt iCobitein & Kusznief MfHnn m», Landslrasser Hauplstraise Nr. 82 iTV, ttss (Eck« Hinheer«ir«B*e 1) Tel. 1268 [Kafante DttrchfQhrnmg aller bankgesohäftllchen Transaktionen Der VolksWwt. Geftempette Kro«e —.84 Centimes, Auszahl««g Wie« 1— Centimes. I . Die Lsteneichische Krone ist gestern in Zürich auf den «tiefsten bisher bekannten Stand gesunken. Die Auszahlung Wie« notierte in Zürich 1— Centimes, während für 100 effektiv^ österreichische Kronen —.81 Schweizer Francs gezahlt wurden, i Iv Zürich notierte: ldie^ österreichische Krone ^dir österr. gestempelte Krone die tschechische Krone . . . die äKtwE'• Ägrüm Bukarest Budapest an...tjr.... WM^cyan 1— ( 1.07 am 29. Juni) -.84 (-.87l/2 am 29. Juni) 8— ( 8.10 am 29. Juni) 7.90 ( 8.05 am 29. Juni) 385 ( 8.90 am 29. Juni) 9— ( 9.07-/, am 29. Juni) 2.10 ( 2.30 am 29. Juni) -.30 (-.82 am 29. Juni) Die falschgestempelten «ngarifche« Note«. Gestern fand eine vom Verbände der Wiener Bank- Und Kommissionsfirmen, dem Wiener Börsenvereine und vom Verbände der Devisen- und Valutenhändler einbernfene Versammlung statt, in welcher nach erregter Debatte bezüglich der in Angelegenheit der angeblich falschste stempelten ungarischen Noten folgende Refoluitto« gefaßt wurde: f Die beim Umtausch der ungarischen gestempelten Wrovemwien geübte Praxis beinhaltet eine schwere Wch'adigAng der österreichischen StaatsjuM Grivatinteressen.? Dve*. den zum Umtausch' nach Budepest gesendeten jnptzarischen gestempelten Banknoten aus österreichischem Besitz sind ein hoher Prozentsatz als falsch aVgestemMt beKeichnet nach Wien zurückgeslossem Ein großer Teil dieser Banknoten kursiert seit vielen Monaten in O^urüLich' und wurde von den Wiener Bankest und: BcmAevS. glntg länbig erworben, i Es wird' festgestellt, daß der gegenwärtige ungar istche WmmMmister öffentlich erklärt hat, daß das Publikum vmM Umtausch der ungarischen Noten nicht Alt Schaden Dommen werde, wenn die Fälschungen nicht auch für dött Laien auf den ersten Blick erkenntlich fein sollte», j AKe diese Momente machen es der ungarischen Regierung zur Pflicht, die bisher von ihr beim Umtausch geübte Praxis zu reafürnieren, die als falsch gestempelt «ückgeleiteten Noten neuerlich' zum Umtausch zuzulassen und diese sowohl als auch die noch" in österreichischem Besitz befindlichen ungarischen gestempelten Noten anstandslos gegen neue ungarische Noten umzutauschen, falls die Gutgläubigkeit der Erwerber von der Wiener Börsekammer bestätigt wird. . Die Versammlung ersucht die maßgebenden Stellen der österreichischen Regierung und der Wiener Börsekammer, Ms für diese berechtigten Forderungen mit aller Energie eiuMsetzen und fordert die Reg^ru^ auf,. nStigenfaW geeignet erscheinende' diplomatische Dritte etzGlMtvN. :_: r. Me Atimeldrtnge« zrrr Wiener Messe. Der offizielle Anmeldungstermin für die Wiener Messe hat festem seinen Abschluß gesunden. DaZ Ergebnis derAnmeldungm ist in jeder Beziehung erfreulich, r§ send 2511 Anmeldungen erfolgt. die eine Ausstellungsfläche von 19.000 Quadratmetern in Anspruch nehmen. . Damit'ist der der ersten Messe zur Verfügung stehende Raum eigenlLch überzeichnet. Es dürste aber dadurch, daß einige der Anmeldungen nicht berücksichtigt werden, noch Raum für Anmeldungen, die in der nächsten Zeit erfolgen, geschaffen werden können. j Für inländische Firmen ist der Anmeldetermin auf einige wenige Tage hirausgescholen worden. Für ausländische Firmen ist der Anmeldetenniu bis 15. Juli erstreckt worden, und zwar mit Rücksicht darauf, daß von großen reichsdentschm.Industrie' verbänden daS düngende Ersuchen lam, ihren Mitgliedern, die unbedingt auf eine Teilnahme an der Wiener Messe Wert legen, diese zu ermöglichen. Für eine Neugestaltung < des ZmServerkehrs.; Jüngst fand ein« Versammlung aller Zuckerinteressenten Oesterreichs statt, die stch entschieden gegen die bisherige Form der Zuckerbewirlschastmig aussprechen, an der scharseKntck geübt wurde. So wurkld bemängelt, daß bei Gewährung,don Einfuhr' bewilligungen gewisse Organisationen Sonderbegünstigungrn erhielten, daß durch Absperrung gegenüber dem billigeren AoSlandzucker der Preis dieses Artikels lünstlich hochgehaltm werde, daß schließlich einzelne Stellen dm'Zucker von den Ctaatsstellen billiger zugewiesen erhielten. Man äußerte sich mit Ausnahme des VertieterS bfr staatlichen Zucker stelle allgemein für die'Aufhebung der staatlichen Bewrrtfthästung. ISWV.ige Erhöhung der Mietzinse für Lagerplätze der Bundesbahnen. In der gestern unter dem Vorsitz des HandelSkammerrates Arnold Friedman n stattgrsundenen. Versammlung deS RrichsverbandeS der HolzhLudler wurde Mitteilung gemacht, daß sqmtlichr Mieter von Plätzen aus den Buudesbahnhsfeu tw Zirkular zngemittelt crhieltm. worin ihnen bckanntgegeben Wird/ daß dir Miete nunmehr von K 4 auf, L, M,^ M e»l Der Holzhandel und auch der- Baumaterialienhandel, der unter dem Vorsitz des Präsidenten E b e r ebenfalls eine Proiest- Üandgebung Erschloß, werden durch diese geradezu ungeheuerliche Belastung seitens des Staates in ihrer Existenz aufs äußerste gefährdet. Es wurde - der Beschluß gefaßt, energisch Protest zu erheben und sich an die Nationalversammlung zu wenden. Don an-Dampsschiffahtsgefellschaft. In der gestern stattgesündenen Generalversammlung wurde gemäß dem Antrag der Administration einstimmig beschlossen, ür die Jahre 1918 und 1919 kerne Dividende zu verteilen, dagegen von dem Reingewinn für das Jahr 1920 per £28,061.918 eine D ividende von & 210 für jede Aktie und K 11,70 für jeden G mußschein zur Verteilung zu bringen. Generalversammlung ^er Amonbank. In der gestern stattgesundenew Generalversammlung dieses .Institutes wurde gemäß dem Anträge des Vcrwaltungsrates einstimmig beschlossen, von deck Reingewinn für 1920 im Beträge von K 93,117/750 eine ll*/*tge Dividen d e (---- L 44) pro Aktie zur Verteilung zu bringen. Auch der Antrag bezüglich der I n t e r e s s e n g e m e i n s ch a f t zwischen der B o d e n.k r e d i t a n st a l t rt n d der Union bank fand die Zustimmung der GeNetalversammlung. Der Rückgang der polnischen Mark. Eine Intervention der polnischen Negierung? Wie die „Börsen meldet, hat der Wiener polnische Gesandt Dr. S p a r o t a eine größere Anzahl Wiemr Bankiers als finanzielles Konsilium zu sich berufen. Als Endergebnis der Diskussion wurde eine Reihe bernerkenswerter Anregungen betreffend eine Stützungsaktion der polnischen Mark nach Warschau geleitet. Bisherist noch keine Erledigung auf dieses telegraphische xroms moria erflossen. Konvertierung der Kaschau—Odsrberger Eisenbahn-Prioritate«. Infolge der obwaltenden Berkehrsvrr- HAtmsie und anderweitiger technischer Schwierigkeiten war es einer Anzahl von Privritärrn nicht möglich, bis zum Ablauf der festgesetzten Frist ihre Titres ordmmgsmäßlg zur Konvertierung einzurcichen. Die Kaschau—Oberberger Eisenbahn hat daher mit Genehmigung der in Betracht kommenden Regirrnngen zur Ausübung des Konvertierungsrechtcs eine Nachfrist bis zum 31. Augnst 1921 gewährt. Mit Rücksicht auf die schwerwiegenden Folgen, welche die Versäumnis der Konvertierung für die Besitzer von Prioritäten der Kaschau—Oderberger Eisenbahn nach sich, zieht, sollte es kein Priorität: unterlassen, baldigst alle notwendigen formalen Schritte zu lmternehmen und von seinem Rechte, die ihm gehörigen.Titres aus tschecho-slowakische Währung, aufstempeln zu lassen, r e.ch t ze i t r g Gebrauch zu machen. Er sichert sich dadmch die Bürgschaft des!sch(cho»slowaklschenSfiksies für die Verzinsung und TilMtng. ’ v Die Subventionierung der HatttzeUÄammer». Im Hauptaüslchuß des (gemsnsamey) Landtages von Niederösterreich wurde gestern von einem Abgeördneten angesragt. welche Be- Waüdtnis es mit dem Bettage von^ D^MOjOV. habe, der an die H a n d e l su u d Gewerbe k ä m m e r abzüsühren wäre. Landrs-Buchhaltungsdirektor M o r w i tz e r erwiderte, daß vom alten Landtage die. Uebergabe der G e w e t b e f ö r d e r u n g 'an die Handels- und Gewerbe- .kammer und die Subvtntionierung der letzteren dafür mit "L'400.000 beschlvffen wurde. Spater wurde beschloffeu, daß alle SubveMomurnurM^je.MIahr zu'Wien, haben. Endlich . wwxde beschloss^, ms' die Berwaltüügskeittmg in drei'Landtage mmtWif »er. M s Äe Subvention s für dierHandelskammrr übMäW kemAAngetzgeüheit des gemeinsamen Landtages sei, womit7der -*Betrag von' L 400.000V aus dem Voranschläge entfiel. Aklgemeitte öfterreichische . Bodau-Eredit-Anftalt. Die Herren Stephan A ns pr tz und Dr. Julius P ke r f e r wurden sckens deS Verwaltungsratcs der Allgemeinen österreichischcn BvdemCredit-Anstalt als Mitglieder' dieses Vrrwaltungsrates kooptiert. Union-Bank. Der gegenwärtig mit der Leitung der Liquidation der Triester Filiale der Union-Bank betraute Direktor Herr Henri Fuchs wende als' Direktor in den Vorstand der Bank berufen. ... Wiener Kommerzialbankr. Die Dividende beträgt 10%=* K 40. Die Vrrkehrsbank weist einen Reingewinn von XLSMO.SOO aus. Die Dividende beträgt K 36 (K 28 im Vorjahre). Die Freistapter Stahlnab Eisenwerke haben einen Reingewinn von Ko 1,900.000. Die Dividende beträgt K<* 16. Lampen- und Metallwarenfabriten R. Ditmar, Gebvüyer DrÜnner' A.-G. In. der 14. ordentlichen General-' Versammlung der Lampen- und Mrtallwarenfabrikeu R. Ditmar, Gebrüder. Plünuer A>-G. wurde der neuernannte Direktor der Gesellschaft, Herr Dr. Otto S tra uß. vorgestellt. Die Bckan; per 1920/21, welche nach , den Abschreibungen einm Reingewinn von K 13,748.109.34 ausweist, wurde einstimmig genehmigt und drt'Beschluß Müßt, eine Dividende von 35% das sind L 70i per Aktie (gegenüber 15°/». das sind K 30 per Aktie int Vorjahr) an die Aktionäre znr Äuszäblnng zu brnwm und den Reservefonds der Gesellschaft mit K. 4,537.405.46 zu dotieren. Die i. Maxime Kr a ß u.v» K r a ff 1 e n, Regierungsrat Dr. I. B t n tz - B r n g e, Direktor Felix S t ran s k p und Viktor Wrejchnitzkv wurden einsttmmig wiedcrgewiihlt und'Me Kooptterüng des Herrn Benno M a h lrr in den Veiwaltunasrat der Gesellschaft bestätigt. , Oesterreichische Wasfensabriks-Gesellschaft. In der gestern unter dem Vorsitze des Präsidenten des Verwaltungsrates Dr. tkch«. h, c. Georg Günth er abgehaltmen öl. ordentlichen Gtttiralverfaülmlnng ^der^,Oesterreichischen Waffenfabriks-GesellschK i waren 110.SS6 Aktien dqech 24 Aktionäre vertrtteu. GenerMrchor S ch i!ck brachte Geschäftsbericht Mr «er« ftsmrg, woraus Revisor Siegfried H a u s den Bericht der Revtsoreu erstattete. Diese Berichte, sowie die'Bilanz und die' Anträge über die Verwendung des Neingewinms wurden ein^ stimmig genehmigt. D»e^ Aktiencovpons werden und zwar Ar jede alte Me mit fr K 112M Md für jede AÜie Emission 1920 mit je K TÖ.öott heute, de« 1. di» M. eiritzelüst. In der im Anschluß an der Geueralversammlnng übschavenen BrrwaltungSratssitzung wurdeGerr Dr. Georg- G h e r z«m Präsidenten und Herr Alexander W er« et zuck BizeprMÜMv' . Bal«tenk«rse. Im Eröffnungsstüdium des getzsÄ Verkehrs waren Do l (a p n o-t^nkgefragt mrd; wesentlich höhlen späterhiu-gut behauptet. P 0 ln'i'sch e M a r k vorübergeheni durch exekutive Abgabenschwächer. Nachstehend die ossiziell« Schlußkurse: Amsterdam 23.860.- Geld, 23.060.— Ware (gegen 28.J»ni 23.600.- Geld, 23.760.— Ware), Agram 478.-, 482.- (470.-. 474.-), Belgrad 1910.-, 1930.- (1878.-. 1898.-), Berlir 969.50. 975.50 (963.50, ■ 969.00), Brüste! 5816.—, 5855.- (5692.50, 5732,50), Budapest 270.-, 273.— (268.40, 271.40) Bukarest 1085.-. 1095.— (1075.—; 1085.—), Christianio 10.450.- 10*500.- (10.075.-, 10.135.-). Kovmhagen 12,425.—, 12.475.-“ (12,125.—, 12.175.-), London 2710-, 2730.- (2662^0 2682.50), Mailcknd und Triest 3565.—, 3585.— (3475.—; 3495.-), New-York 725.-, 729,- (709.—, 713.-), Paris 5830.-, 5870.- (5705—, 5745.-),. Prag 972.—, 978.- (965.-, 971.-), Sofia 695—, 705.— (692.50 702.50); Stockholm 15.870.—, 15.930.— (16.020—, 16.080—), Warschau und Krakau 35.50, 37.50 (34.-, 36—). Zürich 12.210.— 12.260.— (12.025—, 12.075—), Madrid ———i (9435—, 9515—), Dollarnoten 718.-, 722— (702—i 706.-). Belgische Noten 5780.-, 5820—(5655.—„ 5695—) Bulgarische Noten 685—, 695— (690—, 700.—), Dänisch« Noten 12.275—, 12,325— (11.9.75—, 12.026—), deutsch, Mar-kuoten S7l—, 977— (965—. 971—), englische Note« 2690—, 2710— (2640—, 2660.-). französische Noten 58w—. f 850.— (5680—, 5720—), holländische Noten 23.780— 23 830— (23.500—, 23.600—)» italienische Noten 3547.5k- 3567.50 (3465—, 3485—), unabgestempelte jugoslawische Note« 1897— 1917— (1869.50, 1889,50). norwegische Noten —— —(10.075—, 10.125—), polnische Marknoten 36.—, 38— (34.-. 36—), Rumänische Molen 1080—, 1090—: (1068.75; 1078.75). Russische (Rom.) . —- (—— Schwedische Noten 15.770—,. 15.830.— (15.920—, 15.980.-), SchweizerNoten12.175—,12.225—(11.975.-,12.025.--)j1schechö( slowakische Noten 971—. 977— (963—. 969—).i migarM« Noten neuer Emission 270.75,' 273 75 (270 75, 373^5^,-Spamscht Noten 91.60. 9240 (- — ——> : Dee Getreideexport Päläftinas. Aus Jeru-sale'm wird gemeldet: Die palästinensische Regierung hat eine Erklärung des Inhaltes veröffentlicht, daß sie keine Veranlassung habe, iw nächsten Jahre den freien Handel mit Getreide,,Schwierigkerteki zu bereiten. Obwohl Weizen und Gerste in einigen Anbauorte« durch Regenmangel getitien haben,; sei^anzunehmen, daß die girtt Ernte von Transjordanien die Lage anZglcichen wird,' daher^sei kein Grund zu Einschränkungen, im Geireidehandel vorhanden (BekanuUch war im letzten ^hr d)r Getreideexpott in HaW'.na verboten) ' yß.\--ry> ' ' ' . Hattdelsbezieh«»ttA«rt zwischen, RnHland «nd. de« Schweiz. Aus Z ü r i ch wird gemeldet: Der schwefteriW Bundesrat hat in einem Schreiben.an Krassin feine -Zustimmung zu einem Vorschläge Krassins gegeben, welcher einen H a nid e l Ä v e r t r a g zwischen.der Schweiz^'und Rußland zum 'Inhalt HÄ Gegen dsrr sranZösifch-tschechifchs« Handels« vertrag. Aus Prag wird gemeldet: Die ^Tribuna" verlangt im Leitartikel die baldige Revision des französisch-tschecho-slowa-s ckischen Handelsvertrages undHeschwert sich insbesondere über, bi? Hohe des Zolltarifs, die im Vergleiche zu den seilens^Frankrerchsi Belgiens und der Schweiz' zugestandenen dm Charakter von Prohibitivzöllen chät!en."- <Die Unzufriedenheit mit diesem Handels-! vertrage scheint nicht nur in der Tschrcho»2lowakei, sondern auch in Frankreich vorzuherrschen,--wo man sich vor kurzem bitte: darüber beklagte, daß die französische Porzellannyd Glasindustrie durch diesen Handelsvertrag auf das' schwerste^ vmachteiligt Die Red.)' . Wiener Börse. Ungeachtet des neuerlichen stärkeren Rückganges. unseres Krone in Zürich war die gestrige-Börse von einer lustlosen uub; schwächeren Haltung getragen. Zur Zurückhaltung der Spekulation wurden.die Aeußerungen des Bundeskanzlers gegenüber den! Prestevcrtretern sowie der abermalige -Mückgana dee polnischen Mark^an/der die ganze Börse interrsstert-ist?ins Treffen geführt^ Der' Markt bekundete nur ganz geringe-Aufnahmsfähigkeit. Ich einzelnen 'Kuliffewerten fanden Abgaben der Kontermine statt. So fielen Staatsbahn mu.K 110, Südbahn-Prioritäten um K H5J Lombarden um K 49 und Skoda um K lOO. Stärker reagierten Salgo-Kohlen, die Li 540 verloren. Sowie in der Kuliffe war auch im Schwanken das Geschäft eng begrenzt und die in den Verkehr gezogenen Effektengattungen (zumeist billiger erhälttiü). Von den Transportwerten ermäßigten sich Dampfschiff um K 300 und Lemberg-Czemowitzer um K 200. Auf dem JÄduskiemarktr büßten Könrgshofer L 500, Felten & Guilleaume K 125, Brüxer Kohlen K 160, Neusiedler K 350, Fanto K 200 und Karpathen Petroleum L 600 im Kurs rin. Die.lustlose Tendenz erhielt-sich bis-zum Schlüße. Oesterreichische 'Renten lagen fester, wogegen ungarische Kronenrente 7% einbüßte. Im übrigen verweisen wir! auf nachstehmde Schlußkurse: ' vr1 ' Allgemeine SÄtftS» .. . schast^1775— (— 25—), ' Unionbau 2380— (— 10—)/- Wien« Baugrsellschaft 2260.— (+ 65—), Königshofer Zement. 5400— (—; hM—APerlmooser-Zement; 5600—: (—. 225—), Wienerberger Ziegel 7800—f(— ——ÄMgerWrauerei 2712—k(— — . Sarajevo —— (— —AufirgMem. 10.180— (— 220—).' Brosche Spiritus 8000— (— -'——),' Carbormrdum 4590— (- 80—), Chlothilde 4500- (+ 300), A. E. G. Union ElM 1950— (— 45.—-), ^Vereinwle Elektrische —— (-Siemens Schuckert 1939— (- 41—), Alvme ■ 5935.— \(— ' 45 Berg- und Hüttmwerke 11.220.JL- (+ 20—), Austria Email 4400— t— 120:—), Mtzdier —— -EvzÄMer 3720— {+ 7O.^0,Wcken LWMeaMue 6550—1—125—"), GreiMMsea 3Vo,-K-'io—), Hntt« 2665— «ÄP. 1655—.(-'2M'-E>Mtte 4600—;(-W—) PragerMisrn 113.876.— (-i-" 175.'—)/; t Rimamnrany 4895— 65—Mkodawrrke.4390— (- lov.-^Waffenfabrik 2150— fe“,Brüx« Kohlen 8600— (— 160—), (Scan* SzaSzvarer —— , Nvrdung. Kohlen 3700— (— Hütten^ —— (-.—).^Rosfitzer 3650— (— 105—). Salgo - Tarjaner 8710.—540—), Trifailmt Kohlen 3840— (t- 83—),- link Allg.KMen 11.600—! (— 80—); Urikany 8050— (— ——Beitscher Magnesit ——: (— —,-r), Westböhm. ——M (— ——i Wolföegg —— l— ——), Danek. Maschrneu" —(—? Brünner Maschinen 140.50 1— 5—), Daimler Motoren 905— (— 10—), Fiatwerke —— Heid MaMnen 953— (- Hofherr L-SWntz 1120— StzlMor 1(-' Rustvn 9500— '(—• 65—). SimWr 18B0.->(~ 30—),\ Elbemühl 2650— (- 50—), SehkLithaln 6560—(- '—i—), Neusiedler20.650— (— 350.r ' (— --).' Fanto Genf 23.300—(- 200—)/5 16.700—' (— 600—), Mhia 40iS00— > l ^.-7),. -Wchodnica —— (*~ ——), Cosmauos (7— H^;^,^8MabrÄen —ft— ——)/Rotkosteletzer 4500—|(~-K -—7^ iSÄöLÄek Zckcker 10.450— (st- 50-). SchöupEM'E— Oesterr. Menbahnverk. 58*5.— (— 75—),.^UmL.<WKkSabür 'f. ■Sv, ■mr,