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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-29 · Heft 870 (29.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 870 (29.6.1921)
Date
1921-06-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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S55lctt, Mittwoch Msrgenzettimg 29. Juni 1921 «Ws Di« Leichtalhletik-Meifterschaften weiden beute auf Pratrr-Sporwlatz zu Ende gefübrt. Mit Rücksicht auf das folgende Fnßbaüwettspiel begmnen die Wettbewerbe schon V.4 Uh r. . ' Gqmkharia-Eviele. Die kürzlich wegen Regens abge- Lrocheuen Gymkhanaspieke werden beute nachmitttags auf der kHeryalfen Radrennbahn zu Ende, geführt. In Veibindttug dachit fsinden auch Radrennen statt Beginn um 3 Uhr. Eheruth. Hente, V-10 Uhr. Wettspiel der Reserve gegen Jüdisches Realgymnasium I. Jungmamischaft spielt nachher gegen Jüdisches Rralgumnafium II. Samstag spielt die erste Mannschaft auf dem Donausiadt-Platz. Gegner unbestimmt. Sonntag. L Uhr, Generalvercimmlung. Näheres an den Trainingstagen. AidisÄer Sportklub Dror. Fußballtraming der ersten »-'6.zweiten Munnjchaft Sonntag. Dienstag und Donnerstag.; ab 4 uRv. fyicttag Vollversammlung und Mannschasts.iuistellung für das samstägige Wettspiel. Sportklub Gideon. Dem jungen jüdischen Sportverein Grd e.o n ist es durch die anfopscrungsvolle Tätig eit seines iSMonsleiters M. Torczyner gelrmgem Schutzverein des Nred reostrrrelchischen Fußball-Bkrbandes zu werden. Dies ist der achte ^jüdtfch'e'Verein des Niedcrösterrrichischen Fußball-Verbandes.! ... )UkÄdemrfche Sportabteilung Zndäa. WochenlProgramm: Donnctstag, V,7 Uhr. Vollversammlung im Heim, sisamstag Meisterschaftsspiel gegen deursch-katholtsche Hochschüler mrt,.zwei Mannschaften am Rudolfshügel-Platz. I.—Him-mmm imn ■ i— » n ■ ■ > - -- - - ---- Hntfunu ' Bankhaus I M. ROHATYN Durchführung sämtlicher Banktransaktionen J Wie&, L, Maria Theresienstrasse Nr. 10 | - Telephon 20-3,-63 a*- j Der Volkswirt. GMe-npette Krone - -.87V- Centimes, Anszahlung Wien 1.10 Centimes! In Mich notierte: .!^^M^ichifchk.-^r.one ...... , 1,1.0 ( uo um 27. Jun:) ^di?.Mtzä^EempetteZrane. . —.ö7'/z.88 . am 27. Juni' i die ^chechMe. Krone . . . . 8.— ( 8.20 am 27. Juni - rl* * ' * 8.- . ( 7.8773 am 27. JüNl i^grgnl ... . . . . . . 4.—, (.390 "am 27. Juni 'DrDest- ... . t . . . 9.727, l 9.20 am 2? Juni) lBudapetz . v-. . . . . . . .- 2.25' ( 2.80 am 27. Juni. /Warschau . . ... . . . . .- 35 (-.37'/, am 27. Jürii) ' jHandelsmöglichkeiten mit Anßland. '' MrMsfetzuyMnfM eitte däüsrn-e GefuM>ung lde^'MMüifcheN WirLsch-ftZlebÄs, für (eine Hiederlehr?ber.-)no'rchalen. VvrkriegswirLschaft sofern man hisse ^vls normal bezeichnen will —/sind, wie wir schon lfach^HeMrgehobemHaLeni^MrichLits eine Nevision der'!wiHchrqstlichey BestüMüngen des. Friede nsvertrages van -MeHqiW) .andererseits - aber ein Möglichst wenig", durch 'Zwangswirtschaft, durch Zoll-, Währungs-- und TranssportschwierigkÄten - gehinderter Güter aii s t a.ü s ch lzwischsch den'elttzetnen'SLaa.teü^ uüd M W ie d'5 r ei n-!bezie hung Rußlands. in die. Weltwirtschaft.'! In England ist diese Erkenntnis bereits burchigedrungen (vergleiche diesbezüglich, die letzte Rede Mac ^Kennas) und wird einerseits in der Politik gegenüber Deutschland, and.crerseU^ durch den Abschluß' des ^Handetsübereinlowmens mit Mußland. in. die Praxis!tumgesetzt. Auch Frankreich scheint seine Politik des ^StächelorahLzaunes rings um Rußland" bereits modihaben. Schließlich hat auch Deutschland -aM'ö.:«Wai d. I. ein Handelsab kommen mit Rußland Mnterzrichnet. In beiden Verträgen wird das Haupt- LgeMht""aikf handelspolitische Fragen gelegt, j . . .Der/ Härchel mit Rußland, der sich auf Grund diesig Verträge entwickeln kann, ist ganz wesensvepsschWen. von jenem der Vorkriegszeit. Damals waren es Hauptsächlich private Kaufieute, die Geschäfte miteinapver abschlossen, heute ist es, zumindest von russischer SM,...immer der russische Skaarselbst/dieSowjetre gier Üm,g,die sämtliche Einuw Ausfuhrgeschäfte längt und so Len Außen Handel gleichsam verstaatlicht hat. -In Rußland besteht ein sehr bedeutender Bedarf, man könnte sagen, ein- H e iß h u n g e r n ach Waren, And'däs ist sicher auch der Hauptgrund, der, die Sowjet- Regierung zum Abschluß von handelsvertragsartigen -Lsehereiukominssn mit . den Regierungen Englands und ^Deutschlands veranlaßt hat, die sonst gewöhnlich Mil den ^schmückenden Beiworten „Kapitalisten", „Reaktionäre" oder „Sozialverräter" auszuzeichnen pflegt. Bor allem siO es industrielle Erzeugnisse, die Rußland benötigt,.' jiumter diesen wieder Rn erster Linie Lokomotiven, Waggons, Maschinen aller Arten. Rußland seiMseits' 'kartn — wie wenigstens seitens der bei den Handelsvertragsverhaichlungen intervenierenden Sowjetiommifjäre behauptet wird — große Mengen landwirtschaftlicher Erzeugnisse (zum Beispiel Getreide, Flachs, Baumwolle) und tierischer' Produkte (Häute, .Felle), .liefern. Aber die Fähigkeit Rußlands zur tatsächlichen Mlieserüng dieser Warengattungen in nennenswerten Mengen wird, ganz abgesehen von der vollständigen Deslorganisation des Transportwesens und hen zersahvenen 'pPlitischenZustänoen, vielfach bezweifelt. So schreibt die. ,Lbeltwirtschafrszeitung" vom 24. d. M. unter dem TitSl „Was kann Rußland wirtschaftlich leisten?": , Es ist bk. Frage, was Rußland heute nach Mittrel- ^und Westeuropa schicken kann, aus einer theoretischen)zu Zecher rein vraktiichen geworden. Daß den Bolschewiken daran liegt, die bei ihnen zur Ausfuhr bereiten Landes-- erzeugnisse als außerordentlich darzustellen,- braucht rncht-betont zu werden. Es ist die Rede von 40.000 Tonnen Flachs und Hanf, 250.000 Donnen Petroleum und Benzin, etwa ebensoviel Manganerzen und dem Vierfachen an Eisetierzen,'(von Borsten' und Rvßhaavrn, Pickzey und 7000 Stück orientalischen Teppichen, von Häuten, Harz, Asbest, Pech,' Tabak und Wein in ungeheuren Mengen. Freilich, ob diese Waten wirklich vorhanden sind, wird neuerdings sogar in dem mit einer' gewissen Begeisterung in das Geschäft hinein gegangenen England bezweifelt. „Daily Telegraph" weiß zu melden, hie von dem bisherigen britischen Vertreter aus Rußland mitgebrächten Nachrichten seien nicht sohr ermutigend, denn es sei so Igut wie nichts. für die Ausfuhr an Lager und auch kein Bargeld da, > um die Einfuhr zu bezahlen. Dieses Urteil deckt sich ziemlich mit dem des kürzlich erschienenen Werkes „The Russtan Workers Republik" von Henry Roel B'railsford. Obwohl dieser viel in der Welt umhergekommene Engländer der Sowjetregierung sehr wohl wrll. muß er doch andererseits der Wahrhet't die Ehre geben und feststellen/ daß 1919,in TNrkestan nur ein Achtel der Fläche von 1916 mit Baumwolle bepflanzt 7wurde. daß 1920 es zwar etwas besser witl.be rnkum nühezü dre Hälfte der Anbaufläche vor dem Knöge erreicht wurde, daß jedoch Stapel Und Güte der erzeugten Baumwolle nur halb so hoch einzuschätzen sind wie 1914. Die der Flachskultur, tzöwrdmete Fläche verhält sich zu der vor dem Kriege wie 1 zu -2. Wie es mit der Qualität des Produkts steht, vermag man" daraus zu schließen, daß kürzlich zwischen ^lettischen Zwischenhändlern ÜE russischen Verkäufern ^Streik entstand, indem die Russen den Letten vorwarp-n, sie hätten den in. Riga eingelagerten Flachs verfaulen lass'n, während diese erklärten, dre Ware ser ihnen schon halb oder drei-. viertel verfault, angeliefert worden. - Nicht besser steht es mit der'Ausbeute an Erzen, sie beträgt 12 bis 30 Prozent der vor dem Kriege. Bei Gold soll das Verhältnis 33 Prozent, bei Platin 12 Prozent sein (nach Brailssord). Wenn d.ie Sowjetorgane über diese Dinge Statistiken veröffentlichen, so ist das cKn zu- ■ meist Zukunftsmusik oder zumindest Blendwerk. Daran, daß die Bolschewikenherrschaft in drei Jahren das. reiche Rußland in Grund und Boden gewirtschaftet hat, ist heute nicht mehr zu zweifeln. Was dem Lande ^nit /seinen unerschöpflichen Hilfsquellen ~ heute/ nöttut, sind Köpfe, geistige Führer, technische. Leiter, - geschickte Handwerker "altes in allem Menschen, dieses auch vor dem Kriege sich vom Auslande verschrieben hat. . ' / Im gleichen Sinne spricht' sich, im -Handelsmuseum" vom 16. Juttß ßn' eiueni ,-Ber HünW^ mit, Ärtßland" üöersHrsdiien '..Artiröl'^Ur'L(Harald B rau n aus: Die Wirtschaftslage w Rußland selbst scheint trotz aller aus russischen Veröffentlichungen zu entnehmenden Schilderungen -*reicher Vortöte, aufstrtzbender Produktion, zunehmender'Vetkehrsderbesserungen usiv. nach wie ■ vor. äußerst schwer zu überblicken und zu durchschauen zu sein. -- 'v. - ) - Die Sowjetstellen trachten seit einiger^ Zeit, ihren Bemühungen um die Schaffung^ pon AUslandsbeziehungen hauptsächlich durch drei .Mittel Nachdrück zu verleihen: durch.die Zusicherung , weitgehender Vorrechte an ausländische kapitalkräftige Unternehmer hin- , sichtlich der Ausbeutung russischer- Naturalschä^e, wie Mineralien,-Holz usw. (die in der letzten Zeit wiederholt besprochene „Aonzessionenpolitik"), ferner durch die. oben angedeutet-e Lockerung, der »inneren' Wirtschaftsordnung, durch die der fremde Unternehmer in mancher Hinsicht -die Sch-eu. vor freierer Handelsbetätigung im Verkehr' mit Rußland überwinden soll; endlich durch die augenfällige D'artuung '. russischer Zahlungskraft (Ge-ldausfuhr, Zahlung in.. Gold, Edelsteinen, Wertgegenständen alter Art) beim Ankauf /oder bei der Bestellung europäischer Waren. Man kann immerhin schon heute von einem Außenhandel Rußlands sprechen, wenn gleich über seinen. Umfang die' widersprechendsten Mitteilungen gemacht, wurden und verläßliche Quellen/in keiner. Weise zu Gebote stehen. So nennt zunr Verspiel die Vertretung des Volkskommissariat für Außenhandel in Deutschland folgende Zahlen für dre deutsche. Ausfuhr nach!RußläNd in der Zeit vön Mitte Mai bis Ende Dezömber vorigen, Jahres (rn ^Rillronen Papiermark): -Landwirtschaftliche Maschinen und Werkzeuge 120.2, Kleidungsstücke' (für' Kriegsgefangene) 117. elektrische Lampen '20.3', Werkzeuge, Instrumente 17.9, Medikamente 14.1, Atutvmobrlbestandteile 7.6, Schulkarten, Bücher, Schreibutensilien u. dergl. 7.6, Druckmaschinen und Bestandteile 5.2, elektrische Isolatoren 4.7, Farben 3:7, Kräht, elektrische Einrichtungsartikel 2.5, medizinische .Instrumente 0.3. Eme wesentliche Einfuhrmenge' stellen die im' Ausland- (besonders in Schweden und L^utschland), bestellten, beziehungsweise bezogenen Lokomotiven für die Instandsetzung des russischen Fahrparks dar. Waggons erzeugt Rußland angeblich in per vollen Höhe des Bedarfes selbst. Die großen Hoffnungen. mancher Kreise geivinnen freilich eine eigenartig,. besuchtung einerseits durch dre Mitteilung perfottlic: - Erfahrungen von Kaufleuten, andererseits durch Meldung- , nüer die bisherigen Ergebnisse des russischen Außenhandels. Ileberhäupt wird angesichts der Vielfach auseinandergehenden. Mitteilungen über russische Geschäftsverüält- Rr. 87Ü .. 1 ««rf nisse in jedem Falle Vorsicht und Üeberlegnng am Platze sein, ohne daß deshalb vonjedem Unternehmen diesem Art gänzlich abgeraten werden dürfte. Wie gemeldeß wird, sollen englische Kaufleute, denen in ihrer Ein-« reisebewilligung ausdrücklich auch die kaufmännische Betätigung auf russischem Boden zugestanden wurde, bisher von dieser Erlaubnis keinen Gebrauch gemacht haben. Deutsche Händler verkaufen zum Teil nach! Mustern und liefern nur gegen volle Vorausbezahlung auf deutsche Banken. Andere wieder begnügen sich mit teilweiser Anzahlung und geben an, dabei keinen Schadenerlitten zu haben. Der österreichische Ausfuhrhandel! wird aus den in Deutschland unternommenen Schritten^ und beten Ergebnissen gewiß in absehbarer Zeit auch für sein -eigenes Vorgehen wertvolle - Anhaltspunkte finden und so vielleicht schon bald eines der größten,, durch den Krieg vetlorengegangenen M satzgebiete vntt allmählich zunehmendem Erfolg wieder betreten können. Dr. Braun verweist schließlich auf die Wiener Messe, „die für den Besuch' russischer Kauflente schon' jetzt und für die nächste Zeit, solange österreichische Erzeuger und Händler nicht selbst mit Waren dorthin reisen! können, die Möglichkeit eröffnet, ein vollständiges Bild, der österreichischen und nachbarftaatlichen Leistungslfähigleit zu gewinnen. Dies ist von umso größerem Wichtigkeit, als russische Einkäufer sich', mit Vorliebe! auf greifbare Warenbestände stützen und bloßen Mustersendungen oder gar Katalogen zunächst keine Beachtung schenken dürften. Wien ist aber in der Lage, jedem Besucher wer Messe zugleich bas Prodüktionsumland, Lagervorräte usw.' zugänglich' zu machen. Zugleich bietet dir Wjener Messe einen vortrefflichen Begegnungspunkt für stlfc die Kreise aus dem Westen, welche dem russischen! Markt Interesse entgegenbringen und hier die geeigneten Verbindungen mühelos und mit außewschentzi lich geringen Zkosten gewinnen können." ' Im großen und ganzen kann gesagt werden, HW von vielen Seiten Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Handels mit Rußland getroffen werden, daß es jedoch für den einzelnen Kaufmann rätlich erscheint, viel Skepsis und Vorsicht anzuwenden, vor afiem sich durch Vorauszahlungen gegen — infolge der Rechtsunsicherheit in Rußland sehr leicht mögliche Vmrltzste zu schützen.- ' ' ' F. Ä. Der Geschäftsbericht der Südbahn. Die SüdbahN'Gesellickiaft veröffentlicht ihren Geschäftsbericht tür die am 7. Juli stattfindende Generalversammlung. Es wird mitgckeich daß auf Pen iugoslawischen Lincm die uotiwendigsieq Geldkrfoidkrnisse: aus den Kasseneingänge« gedeckt werden konnten. Dagegen mußten für das u«g.arische Netz, im Jahre 1920 staatliche Vorschüsse von 60 Millionen ungarischen Kronen in Anspruch genommeü werden. BcS Ende Mai 1921 ist die Schuld an Ungarn bis auf 208 Millionen ungarlschen Kronen gestiegen. Am schlimmsten erging es im . Betriebe der ö st e r r e i ch i s ch e n, Linie. Die. 'österreichische Regierung mußte im Jahre 1920 zur Aufrechterhaltung des Betriebes Vorschüsse von 434 Millionen ösirrrecchischen Kronen gewähren. Hiedurch ist die Schuld der Süd-, bahn bis Ende.1820 aus 518 Millionen augewachsen. Seitdem hatte sich bis Ende Mai 1921 inwlge einer ganz ungeahnten Steigerung der Auswnnd für Personal und Matrrialerforder^ niste bec unveränderten Personrntarifen und nur.unwesentlich erhöhten Gütertarifen aus 1'6 Milliarden österreichische Kronen erhöht. Trotz, dieser staatlichen Vorschüsse, die nur in nnznlänglichem .Ausmaß gewährt wurden, befand sich die Kassen Wirtschaft der Südbahn wegen des von Monat zu Monat stärker anichwellmden Defizits in größter Bedrängnis. Sie konnte die Staatssteuern und' einzelne größere Lieferantenrechnungen mchj bezahlm. \ . j Ueber die Ende März 1921 in Rom siattgehabten Br-. -sprechungen über die- Annuitätenfrage wird mitgeteilt, daß die ital mische Regierung auf dem Standpunkte steht, daß sie befugt iei,. die Annuitätenorderung,»soweit sie nicht pfandrrchtlich für Forhemngen von Obligationären der alliierten, assoziierten und 'neutralen Staaten haltet, nach Artikel 249 des Brrtrages von Samt Gcrmain zu behandeln, das heißt znrüchubehalten und zu liquidieren, wogegen der. österreichische Staat verpstcchtet wäre, die , Südbahn-Gesellschaft zu entschädigen. Die Sitdbahn bestreitet dies - und erklärt, sie könne einer drfferenziellen Behandlung der Oblü gqkionsdesitzer nach ihrer Staatsangehörigkeit nicht zustimmen« . Ausweis der Oefterreichisch-ungarifchen Band. Nach dem Stande vom IS. Juni lk»l zeigt der Ausweis der Bank fü» Oesterreich das folgende Bild: Aktiva. .Metallschatz: 8erSnder«nge« seit dem Stande von> Goldmünzen der stronenwäh. 7. Juni ivri! ntttg, dann Gold in Barreih K K K in'auSlündifchen ».Handels« münzen, da» Mw sein zu K v-78 gerechnet ..... SS.SS1.S0 , ,, . Goldwechfel ani auSwLrtige $ , : Plätze . und ausländische . Noten (£, 8fr. u. Ml.) *. . B.m.iVAl SilberturaNr- und - Tetlmünzen i.s?».«? s.ssi.sss.ss -f-' i,oc4,2 i6:ya Kassenscheine der KriegSdarlehkn-kasten TTT -266,710.600.— -. 881.760.— 'ESlomptierte Wechsel, Warrant- und Effelten. l«SS0,lrS.l4L.ll — L56.0L6.61 : Darlehen gegen Handpfanv . . : . : . . . . 651,314.600.-- 3,664.700,— Effekten .. .. 7Stz.S7L.LS- 127.185.61, O«s1erreichische StaatSkassrnscheine. .... . 41.688,281.000.-2.727,265.000.- Oesterretchtsch'ungartsche' Banl ^Liquidation-- ' Masse", NÄertrekg vom Jahre l'.Sg. . . . 7.684,063.481.13 ....... Andere Aktiva (i«N. Devisenzewrale) ... . 4.78S.7S5.S81.4N - 7S?.816,1L*' 6S.V46,818.04 .'.SS P a s s i-'v ä. Bänknotenumlaus . 47.L08,V35.6S0.—-s- 78lMS.S8S.-i Giroguthavcn und sonstige sofort fällige Der- / bindlichteiten.... . 6.603,109,138.3^-3.660,740.221.61 Guthaben der Oesten eichisch.uiigartschei, Bant ^Liquidarionsmasse". 908,081.380.68 +' 4,368.918.21 Sonstige Passiva.. 1.641,1186.879.- + 41,994.426.1t 66 846,018.04t .89 - Eingestellt zur Müuzparität «ach Art. 84 der Staiuten. ** Infolge Einrechnung der Devisenzentrale.

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