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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-29 · Heft 870 (29.6.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 870 (29.6.1921)
Date
1921-06-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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! «r 870 Wie«. Mttüvoch ggimct Morge»rett««s 29, Juni 1921 Seibers Mer OpernsLngev Eduard Devrieut hatte es im Jahre-1827 fite de«. isjährigen Felix Mendelssohn geschrieben, dessen lyrisches - Wesen sich mit Herlings dämonischer Natur nicht befreunden konnte. stellte er den Text an Devrient zurück, der ihn jahrelang-liegen lies; und erst im Jahre-1881 hem inzwischen berühmt gewordenen Komponisten von „Vampyr" und „Templer und Jüdin" anonym übermittelte. -Erst durch einen Zufall erfuhr Marschner den Namen seines Textdichters, i— Seine Musik ist ein Kind ihrer Zeit, sie wurzelt, vor allem in der fruchtbaren mütterlichen Erbe von Webers Metvdik,, die mitunter kaum verändert,- wird.- - Wie. lievenswürdig klingt im Terzett des , ersten Aktes Annas Bitte, „Stellt das düstre Grübeln ein" an die Freischütz-Melodie „Grillen sind mir böse Gäste"-an!- Aber wie.weiß Marschner andererseits die "Romantik der Geisterwclt zu weiten, , mit ,welch leidenschaftlichem Feuer zu erfüllen, das, da nnd dort wie ein Flammenzeichen - der - kommenden musikdramatischen Epoche enrporschlägt. Seine Königin..der Erdgeister steigt gleich der Urmutter Erd« ans Tageslicht und, wenn sie, von dunklen Bläserklängen begleitet,'/ihren einzigen»-Svhpi von zurückfordert, wird man von den Schauern der . „Todesoerlündi^ung" crjüllt. - In. „Hans Herling" ,birgt sich weit mehr als eine Vorahnung des „Fliegenden Holländer"; sein dunkles Reich mündet schließlich, ins „Nibelheim" und, wenner. Konrad - verwundet, gellt es wie das Höhnischen Alberichs aus unterirdischem Schachte. Diese gewaltige Oper, ln der Licht und Schatten so reizvoll verteilt, sind, birg-h die Keimzelle, zu musikdramatischen Problemen, aller Art/ die sich nicht durch eine flüchtige Einstudierung knapp vor Saisonschlus; lösen lasserr. Immerhin war'die kraftvolle Persönlichkeit, de^ 'Herrn Dr. Schipp e r , Grund genug, die Oper wieder dem Repertoire einzuverleibc». Schippers Hans Herling mit seiner imponierenden' Erscheinung, seiner mächtigen dunklen Stimme und seinem drohenden, gehaltvollen Spiel läßt Annas Bangen begreiflich, werden, aber Fräulein Born als Anna ist wohl allzu . verschüchtert — sowohl stimmlich als darstellerisch, will sie . nicht recht warm Verden — und ihr Liebster, Herr G a l l o s, singt gar zu gepreßt für einen freien Jägersmann, - Frau Pi rchhvff ist mit redlichem Bemühen auf dem besten Wege, eine vorzügliche Königin dep Erdgeister, zu werben, recht drastisch ist Herr gee als Stephans Auch der Ehor.der Gnomen und Erdgeister war recht teilnahmsvoll. und. lebendig im Dienste seines Herrn und Königs, Kapellmeister Alwin führte, das Orchester Mit sicherer Hand durch alle Fährnisse des Mensslien^ reiches und. der. Geisterwelt. . . ... m" / Mit Marschners ,Hcms Helling" ist einer der Grundpfeiler der romantischen Oper im Opernhaus wieder ausgerichtet. Bei einem systematischen Wiederaufbau deS recht »bgebröckelten Spielplans müßte vor allem der Oper» Glucks Md' Webers gedacht! werden. Eine führende Opernbühne ohne die „Alcyste" oder Orpheus" oder eine ,ZPhigenie" ist nicht gut denkbar.- Von Weber steht lediglich der Freischütz" apf dem Repertoire, dessen Jahrhundertfeier anderwärts zu einer Neueinstudierung' dieses ewig jungenin der Aufführung der StdätÄrPer freilich schon arg verstäubten Werkes-GelegeUheit bot. Eine Auffrischung der „Eürhonthe" ist uns schön längst versprochen, der „Oberon" ist gelegentlich nicht an der StaätSoper, sondern an derBolksoper zu hören . Abgesehen von Wagner-, Richard Strauß- und Verdi-Opern und den recht häufigen Puccini-AüffÜhrungen scheint der Spielplan der Staatsoper von Zufälligkeiten abzuhängen. Aber selbst vollkommene Auf. süyrÜngen des -Ringes" und des „Tristan", die seit Hans Richters. Zeiten in der Staatsoper Regel waren, werben seltener ' und „Rienzi" ist seit Jahren nicht mehr aufgeführt worden. Auch die Auswahl von Verdi-Opern ist gering, sein herrlicher „Falstaff" aus dem Repertoire verschwunden, wie denn überhaupt die Pflege des heiteren Genres, die sich Mahler so angelegen sein ließ, bedenklich verkümmert. Der barbier ^von Bagdad", „Der Widerspenstigen Zähmung" und die Opern Lortzings, um nur einige Werke zu nennen^ werben, im- Opernhaus nicht mehr gespielt, selbst' Mozarts „Figaro" ist.hoch ein seltener Gast geworben. Das italienische Repertoire-, das sich vorwiegend auf Verdi und Puccini stützt, würde durch die Wiederaufnahme einer Oper von Rossini, Bellini Uder Donizetti gcwiiliren, schließlich wäre die Auffrischung eines Werkes von Rilbinstein, Tschaikowsky, Smetana oder Debussy sowie die Ausführung einer .Oper von Ravel freudig zu. begrüßen'. — Damit gelangen wir zum modernen Repertoire, das in der letzten Zeit mehr abgebaut als ausgebaut wurde. Don Max Schillings hat die „Mona Lisa" nur ein kurzes Dasein im Opernhaus gefristet, Psitzners „Palestrina" wird uns seit Monaten, versprochen und die Reprise angeblich wegen Indisposition .des Herrn Schmedes immer wieder hinausx-eschoben, seine „Rose vom Liebesgarten" mit ihrer blühenden Melodik wäre dem Spielplan einzuverleiben. Auch gegen Franz.Schreker, dem Oesterreich zur zweien Heimat geworden war, ha: die Staatsoper Psüchten. Seine „Gezeichneten" mußten dcnc Repertoire dauernd " angehörsn- und die Aufführung des „Scha«'.gröber" dürste* nid)t lauget .hinaus-' gesch.obeii werden. Bon den' Jung-Wiener schaffendes 'Deintüilstlern mag manch einer eine Oper in seiner Schreibttschiade verwahrt oder in der Direktionskanzlei der Staatsoper eiügerei.ht habmr, deren Aufführung den Schaffensdrang der sring-rn Taleiite steigern würde'und den Spielplan des Operi^. Hauses bereichern könnte. . Dmm die geringe Ernte der letzter- Satjön.. gibt zu denken.. Neben Puccmis belanglosen. Eüif akteric uiw Biltners in der- Anlage verfehlter „Kohlhaymerin" bleibt lediglich KorngoldS „Tote Stadt", eine der bühnenwirksamsten Opern der letzten Zeit. Direktor Schalk weiß selbst zu gut, wo der Schuh ihn brückt, und die Kritik kennt die Schwierigkeiten der Staatsoper, die in den lokalen Verhältnissen liegen. Das System der Betriebsräte ist dem künstlerischen Betrieb nicht förderlich, das verarmte Oesterreich kann seine berühmten Opernsänger nicht mehr zahlen, und so treibt es sie in immer fernere Länder besserer Valuta. „Gäste kämen, Gäste gingen", um die so in das Ensemble gerissenen Lücken vorübergehend zu füllen, woraus sich immer-neue Komplikationen bei der Repertoirebildung und in -Besetzungsfragen ergeben. Auch Rücksichten, auf - Abonnenten und . neue, zahlungskräftige Publikumsschichten beeinflussen die.Repertoirebildung, die ständig wachsende Teuerung hat. zu einer Abstufung der Eintrittspreise geführt, um die Einnahmen möglichst zu erhöhen. So haben wir heute viererlei Eintrittspreise, von den normalen -Preisen bis zu den besonderen Preises I, deinen notwendigerweise je nach der Besetzung ein erstklassiges oder auch ein viertklassiges Ensemble. entspricht, was die künstlerische Würde des Hanfes nicht eben erhöht. . Hier vermag die Zeit allein-nicht Wandel zu schaffen. Während sie sonst alle Wunden schließt, ist sie im Bühnengetriebe der gefährliche Bundesgenosse des Theaterschlendrians, der alle Auflösungsprozesse beschleunigt. Nur durch „saure Wochen":rastloser TageSarbeit, in der Direktor, Künstler und. alle übrigen Beteiligten ihr Bestes auf dem Altar der Kunstbegeisterung opfern, können jene „frohen Feste" Wiederkehr«-, die in der Aera Gustav Mahlers an der Tagesordnung waren. D'r. Erwin Felder. Aus ve« Theatern. Im Bnrgtheater gelangt morgen, Donnerstag. J® eh' de m. der 1 ü g t0, mit Hugo Thimig als Gast, zar Aufführung. Anfang 7 Uhr. Sportanlagen der Oesterr. Lahrar-Sportveräfnlgung XVII., RoseDBteinrasse SS—SS n. Rogsendorfatrasse S. SfraBsenbahniiuien 43, H, II,. G und V. Heute, Mittwoch, 3 Ulir!R,a.cL3?e3aülTdahn Hernals Gymkhanaspiele... Radrennen veranstaltet vom Wiener Automobil-Club. Zugang ru den Tribftnan: Wattgasae—Boggandorffttrasse. — Zn den Site-' nnd Stehplätzen: RoBanutaingaase. — WährenA Aer Veranstaltung Konzert Sport. Die heutige« ^ußballwettfpiele. Heute .kämme« drei Meisterschaftsspiele zur ArrStragrms» von denen vieneS zwischen Rapid und Amateure r« Simmerung die größte Zugkraft ausuben dürfte. Obwohl die Placierung «Rapid 1., Amateure 2/ endgültig kestliegt. werden beide Mannschaften doch alles daransetzen, erfolgreich ad» znschmiden, um die Hegemonie im Wiener Fußballsport zu dokumentieren. Vielleicht gelingt es den Hütteldorfern, für die im Tnpspiele erlittene Niederlage Revanche zu nehmen. Der W, A. C. spielt auf dem Prater-Sportplatz gegen den Wiener Sportklub. Die Dornhache werde« den Kamps für sich entscheiden. Ans dem Sportplatz Hohe Warte messen B i e n « a Md R u d o l f s h ü g e l ihre Kräfte. Der spannende Kampf dürftein sehr knappes Resultat zeitigen. Ä« Schönbrunner Schloßtheater geht morgen. Donnerstag, „53 i e t Lärm um nichts" in Szene. Ansang 7 Uhr. In der Staatsoper wird morgen, Donnerstag, „M a d a m e Butterfly" gegeben. Antang 7 Uhk Die S 1 a a 1 § theater bleiben ab 1. Juli für zwei Monate geschlossen. In der Volks» per wird heute. Mittwoch, im Wagner- Zyklus »Götterdämmerungaufgeführt. Anfang V,6 Uhr. Die Neue Wiener Bühne bringt Freitag den. 1. Kuli die Erstausführung des Schauspiels »Der Hü 1 t ende f i tz e r* von Georg Ohnet in folgender Besetzung der Haupt- ' rollen: Claire — Maria Fern als Gast, Drrblah — Theodor Becker als Gast, Moulrnet — Hans Fächer als Gast, Marquise — Förster, Athenais — Jauk-Skoda. Blrgny — Lovric, Baron Prstont — Hendrichs, Baronin Prsfont — Lvovsky, Suzanne — Pauli, Octave — Dießl, Bachchm — Schreck«. Die letzte dramatische Arbeit deS kürzlich verstorbene» Dichters Thaddäus R r t t n e r, das Schauspiel »D i e F e i n d e der Reichen", wixd im HeArst 1. I. r« Deutsche» Volkstheater in Wien znr Aufführung gelangen. D« Bühnenvertrieb dieses Werkes ist dem Donan-Berlag m W>eu anvertrant. Dem Donau-Verlag gehört auch das drnaktige Drama deS jungen, hochbegabte« Schriftstellers Hans {falmrfa an. das ,D a s Be r z w e betitelt ist und gleichfalls im Deutsche« VolkSthrat« m Wien n« Oktober 1. J.znr Uravfführrmg gelangm Wird, Im Aoh an» St r a » ß - Th enter findet morgen, Donnerstag, die 50. Auffühmna der Overette i e T « «z» g r & f t n" statt. Dom k Juli brS S. Lngnst bleibt diese Bühne geschloffen. I» d« Ren a i s s a « c e - B ü h n t geht heute rum erste« Male Raovl Auernbeimer s Lustspiel »D i e g r o ß e L ei d e n s ch a f mit HerthaWa gen und Gustav Wald au vom Stadttheater m München als Gästen, r» Szene. Die Borstevnng beginnt präzise */*® Uhr. Mali Pieon» die ausgezeichnete Rew-Vork« jüdische Bühnenkünstlerin, .dre in Wien vor elnraen Monaten stürmische« Beifall fand, hat soeben gemeinsam mit Direktor Jakob K a l i ch ein überaus erfolgreiches Gastspiel in Warschau. Lodz und K r a k a » absolviert. Das Künstlerpaar weilt vorübergebend in Wien und wird sich, wie wir ersah' en, in uneigennützigst« Weise dem Hil'Skomiiee für die nkra Nischen Pogromopfer znr Derfüonng stelle». Mali Pico«, eine ganz hervorragende Sängerin und Darstellnin von jüdvch« Eigcnart. und Direktor K a 1 i ch. ihr vortrefflich« Partner, werden demnächst für den genannten wohltätige» Zweck einen Abend veranstalten. Gerichtssaal. Vernrteilte Antisemiten. A« 13. Marz d. I. fand in der BolkShalle des Reuen RathanfeS eine antisemitische Bttiammlrmg statt, nach deren Ende die Dersammluygsteilnehm« in geschloffenem Znge üb« den ^Rmg marschieriew Auf dem Schwarzend«gplatz sollte vereinbarungsgemäß die Auflösung de§ Zuges erfolgen, ei« Teil d« Demonstranten fügte sich aber dieser Weisung nicht und zog weiter über den Rma. in der Absicht, in die Leopoldstadt zn gelangen. Bei, dem Gebäude der Gartenbau-Gesellschast kam e3 zu einem Z u s a m m e n st o ß mit der- Wach e. Die Demonstranten leistete« der Wache Widerstand und es wurde» Verhaftungen vorgenörumen. Auf dem Weitermarsch waren auch einige Fenst« «»geschlagen worden. Gestern hatten sich sieben d« damals verhafteten Demon» strautm vor dem Emzelricht« Hofrat Dr. <£4 e r n y wegen öffenilicher GewaUrängkeit zu verantworten. Der Richter verurteile die Puvatbeamten Karl Peter und Hans Frank zu j e einem M 0 u a t /st r e n g e ü A r r e st s, die Hochschüler Otto Wächter und August W 0 ch e » a sowie den Beamten Haus B'a u e r zu' j e v l e r z e h » Tage» Arrest s. Der HochschAer Rudolf N ehr l ich und der Tapezierergehtlfe Richard G r 0 t h wurden freigefprocheu. Alle Venirteilungen wurden a 1S b e d i» g t e erklärt und jedem der Verurteilten eine BewährungSirist m d« Dou« emrS JahreS zugebrlltgt. El« Verband der unpolitische« Sportvereine? Das gestrige,Sport-Wrablatt" berichtet unterobigem Trtel: - . : Um den Bestimmungen des D. A. S., der bekanntlich weitgehende Umwälzungen >m Fußßall-Ve'vand zum Ziele hat, dir Spitze zu bieten, trägt ffch eine große Anzahl erstklasstoer Vereine mti dem Plan, einen Verband der nichipolitischrn Fußballvrrrme zu gründen. Für den Fall, daß die weitgehendm Aenderungsproftkte im Klassenausbau des Oe. F. V. Wirklichkeit werden sollten, will diki« neue Verband eine eigene Meisterschaft z»r Aust ag nra bringen. . , Hako ah—Ostmark 2:2 (1:2). Dies Freundschastsspiel nahm einen recht anregenden Beriaui. Die Hakoah konnte wohl im Felde ein deutliches Uebergewichj - geltmd machen, aber vor dem Tore fehlte das Schußvermögekr.' Die Ersatzleute für Halvern, Kohn. Nenfeld und Gans! konnten i« allgemeinen befriedigen. Ostmark kam durch einen wegm Hand in die Führung. Katz stellte das Spiel ein. Aber neuerlich konnten die Brigittenau« nach einem Corn« emsende«. (1:2). Rach der Pause war die Hakoah stark üb«legen. ab« erst sehr spät fiel dtt den Ausgleich brmgende Treffer durch Grüvwald. De« vo« SchredSrichler Kaufmann geleiteten fairen Spiele wohnte« zirka 3000. Znfchau« bei. Wenn zwei dasselbe tn«. Während sich selbst die berüchtiatesten Antisemittüo.-n-! in ihren Sportberichten ein« gewiffeu Objektivität befleißigen, le:ftri sich die »Arbeiter-Zertung" folgende GeisteSblüten: ,Svorr und Sch ab des. Da der Schabbrk bekanntlich schon aM Freitag abends mit dem Aufblitze» des ersten SternlemS am Himmelszelt beginnt nnd die Hakoah krampfhaft bemüht war, die religiösen Gefühle ihrer wertvollen Kundschaft, des zahlungskräftigsten Publikums Wiens, zu schoae», ließ sie das Spiel gegen W.A. C. vorsichtshaibet schon für V,6 Uhr abends ansetze», obwohl die offizielle VerbandSzeil 6 Uhr gewesen wäre (ä propos, vielleicht „protestiert" d« liebe D. A. C., nachdem er mit dem „verspätete»- Antreten der Amäteme kein Glück gehabt hat, weg« des — v«srühten Antretens der Hokoah?). Was müssen dies» arme» Hakvah-Leute gelitten haben! Wen», Gott behüte, ei» Zwischeniall elnaetreten wäre und das Spiel sich doch btS i« den Schabbes hinein ausgedehnt hätte! War Inn? Weitersp elen? Das wäre doch RelimonSschäudung gewesen! Ad* breche«? Das hätte doch zwei Punkte gekostet, die man zwar ferne, alhn gerne „opfern" wollte, aber was hätte — der schlag soll sie treffe»! — die „Arbeit«sportzeitung" dazu, gesagt?* So wagt daS Blatt ein« Partei z« schreib«, die eS, »«' bei« S p v r t zu bleib«, »«hindert hat, daß d« 1. Mai, d« hm« auf eine« Sonntag fiel, durch die AuStragrmg der fällig gewesm« Metsterichaftsspiele »entweiht* wurde. Diese Fon» der sozialdemokrawch« Feiertagsheiltgu»g war ebensowc«ig neutef.cnnentRnich wie d« Geist, dn a»S obig« Bla*-' phemre spricht, arisch ist. __ wvvionirr op. grr. u; i; u;, erste Niederlage m dieser Saison. Dadurch is erlitt Hazmr die er..... ...... Hazair endgültig aus den zweite» Platz verwiese», ___ auf, da die drei Erstplacirrlen d« Schutzgruppe in die IV. Klaffe gelange». Hazair war während des ganzen Spieles vv» Pech vn'olgt und vergab die günstigstm Gelegenheiten. Beide Manuschatten .spielten unter ihr« Form. Die Bedrmnng deS Kampfes machte die Spuler nervös. Die Leopoldau« verlirrm ihre Bc-- fangmheit rascher und bedrängen auiangs stark. Dan» deftett sich Hazair. Einige schöne Angriffe enden mit Fehlschüffe». Mit wechselnden Angriffen vergeht die erste Spttlhälfte., Als, tS SV Minutm vor Schluß noch immer 0:0 . steht, wird die Arbeit der Blau-Weißen immer hastiger und ungenauer und es gelmat Kanger, den einzigen Treff« nach eine« Fehl« d« Hazatr-Bertüdlgung zu erzielen. Die Leopoldauer verlegen sich nun darauf, das Resultat zu halten. Ein Prachtfchuß Ehreuöeichnet. Dem Spiele, dem eme MeisterschaftSmtschndimg der tV. Klaffe ooranglng. wohnten über 2060 Zuschauer bei. -- I» den Pausen fand« leichtathletische Wettbewerbe statt, die eine» schöne« Verlauf »ahmen. Assgezerchnel liefen Aschkenafy, Schlefiug«, Schächter, Walter und Bermanu. E n g e t b e r g (Juug'Jnda^, der das Knabenlaufe» üb« 60 m in 8*8 Sekunden vor Lutscht (Hazarr) und Goldberg (I. I.) gewann, zeigte großes Lalmt. Zclltzdttl-7 anlässlich der Eröffnung der »weiten Verkaufsstelle, V1L, Neubaugasse 54. bei WestbahnstrasBe. wird aa 8 beiden Stellen, auch XVI., N«ulerchenfelderstrasse nur Nr. 6, fortgesetzt Fflr den Sommer 1 Leinen-i S und Sflmisch- sowie braune Halbschuhe lör Herren und Damen in bekannt guter Qualität zu wirklich billigen Preisen. Der reno»»mierte S*h»bert-Spe*i«lßcbuh «tr üoyM uad Qxmrs K 1Ü-8,'

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