Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 870 (29.6.1921)
- Date
- 1921-06-29
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 870 _Wien Mittwoch Die Entscheidung über Oberjchtesten. «m 25. ZuU. Paris, 28. Juni. (Trl.-Komp.) Nach Mitlefivng der interalliierten Kommission beginnet die Verhandlungen desOhe r ft e« Rates über Ober schienen am 15. Juli.' Am 2b. Juli wird das Cchrcksal Oberschlestens entschieden sein. Das polnische Kabinett. Warschau, 28. Juni. lTel. der „$®r. Morgenztg.".) Die Demission des Innenministers Skulfkr dürfte lerne weiteren Verwicklungen der politischen Situation des Kabinetts zur Folge haben- Mit der?ermng deS Innenministeriums ist vorläufig der Vizeminister des Innern betraut. ES wird die Ernennung dtS Wojwoden von Lodz,K a m i n s k i, zum Innenminister erwarte», der politisch dem Zentrum nabesteht und voü Skalstr empfohlen wird. Die Natronaldemokraten sind m. der letzten Sitzung deS Parlaments in offene Ovposttion zur Regierung WitoS getreten. Die Bildung eines nichtopvosttionrllen Blocks' der Zentrums* Parteien jedoch, dem auch nach der Sezesstdn der um Dubanowic, gruppierten zrbn Abgeordneten die Skuftki-Grvppe angehört, dürfte die Angnffe der extremen Rechtsparteien gegen das Kabrnrtt vorläufig paralr»V«rm. Unruhige Stimmung in Posen. Warschau, 28. Junr. (Privat.) Mit Rücksicht auf die m Warschau verbreiteten Gerüchte. datz sich in Polen Unruhen gegen r>re Deutschen und Juden ereignet haben, konferierte der jüdische Deputierte Farbstein Mit dem Minister für Posen» Kucharstr. Nach genauen Jnfosmationen wurde festgestellt, daß Unruhen in Posen nicht vorgekommen sind. Die S t i m» mung ist jedoch erregt, da in der Stadt Ausrufe verteilt wurden, die gegen die jüdische und die deutsche Bevölkerung Hetzen. Der Minisirr erklärte dem Abg. yarbstein, die Regierung hi entchloffen, es zu keinerlei Unruhen kommen zu lasten; es seien alle Anstalten ge» troffen worden, um die bedrohte Devölkrrung, ohne Unterschied der Nationalität, z « schützen. Auflösung des «ugarischeu Ernährungs- Ministeriums. Budapest, 28. Juni. (Privat.) DaS ungarische Ernähmvgs- Ministerium wird am morgigm Tatze «Mgelöst werde«, nachdem der Lebensmittelhandel vollständig fre,gegeben worden ist. Tagesbericht. Tagung des Zionistisch - akademischen Landesverbandes. Heute, VjlOtttjt, findet im Ingenieur- und Architektenverein, Nchenbachgaste, die Tagung der z i o « i st i s ch r n Akademiker statt. Eintritt haben alle-organisierten Zionisten, Tagesordnung: Informative Erörterung der Kongreßfragen und Besprechung aktueller zionistischer Themen. ■ Vormittags sprechen Dr. F r! e d m a N, Dr. Ehrlich, Dr. E ck st ern, Dr. Kiw e n. a. Nachmittags: Debatte. Gradstetnlegung für Adolf Stand. Die Delegation des Jüdischen Nationalrates für Ostgalizien teilt mit: Sonntag den 3. Juli l, I. findet üm V2II Uhr die Grabsteinlegung für Unseren verewigten Führer Adolf Stand seligen Angedenkens statt. Alle Gesinnungsgenosten, Freunde und Verehrer des Verstorbenen werden auf diesem Wege ersucht, zu erscheinen. Sammelpunkt vor dem l. Tor deS Zentralfriedhofes, 10 Uhr vormittags. SonderbaresBorgeheneinerGrotzbank. Wie man uns meldet, ereignete sich gestern folgender ungewöhnliche Vorfall in einer hiesigen Großbank: Eine hiesige Ä ö h l f a h r t 8 0 r g a n i s a t i 0 n» die bei dieser Bank ihre Depots hat, stand vor der Tatsache, daß ihre auf die erwähnte Großbank gezogenen Schecks nicht honoriert wmden, obschou sowohl der leitende Direktor als auch der in Betiacht kommende Vorstcher des Rechtsbureaus erklärten und ausdrücklich zu« gaben, daß jurist,sch keinerlei Anlaß vorliege, die Zahlung zu verweigern. Die erwähnten Vertreter der Dank verweigerten trotzdem die Auszahlung mit dem einzigen HmweiS darauf, daß nn fremder Herr, der erklärte, gewiffe Vollmachten zu traben, ber der Bank erschienen sei und dort VSrgtdracht habe, > aü das Vermögen der hiesigen Organisation vom Ausland stamme und er daher als Vertreter deS auSländlschen Gammellornitces, das er als Zentrale der hiesigen Organisation betrachte, Einspruch gegen die Auszahlung erhebe, beziehungsweise verlange, daß Schecks > nur dann honoriert werden, wenn seine Gegenzeichnung vorhanden sei. . Es berührt sonderbar, daß die Bank, deren berufene Vertreter erklären, daß juristnch der fremde Herr für sie nrcht in Betracht komme, trotzdem auf seinen Wmk ein Konto > p e rr eir und dadurch den Ruf der Organisation einfach ans- Spiel setzen und bei den mit der Organisation in GeschäftSvevbindung sichenden Kaufte Uten und Lieferanten grundlos Unruhe Hervorrufen. . Man rvird die'es merkwürdige Vorgehen i« Auge brhallen »nd am eine Abstellung solcher Dinge driügen müssen, audenen leicht allerlei Kalamitäten entstehen könnten! Kür 1757 fingierte Personen Milchkarten. LehrpersSNen als Mitschuldige -v.i in bet letzten Zeit zahlreiche Falsifikate tun .‘An-Miten MUtcueUi würben, hat das Kriegswvcheramt w den Mrichverggfetter Morgenzeitung schlrißstellen Wiens die Kontrollabschnitte dieser Karte» und die Kundenlisten erner Ueberprüfnng unterzogen und bei dieser Aktion 1605 Kontrollabschnitte als gefälscht beschlagnahmt. Die falschen Karlen lauteten auf 26l Kinder bis zum vollendeten 1. Lebensjahr. 727 Kinder von 1 bis 3 Jahren. 767 Kinder von 2 bis 6 Jahren, 2 Kinder von 6 bis 14 Jahren. zu'ammrn al'v auf 1757 fingierte Personen. Diese Karren entsprechen als Milchmenge für die zehn Wochen umfaßende letzte Milchkartenperiode 18270 L,trr Frischmilch für die Säuglinge und 16.274 Dosen Kondensmilch für die übrigen Kinder. Im Verlaufe dieser Aktion wurde die Wahrnehmung gemacht, daß die beanständeten Kontrollabschnitte znm großen Teil den echten Stempel einer Brotkommission oder zumindest die Umrahmung eines solchen echte« Stempels mit einem Teile des Jn^endruckeS anfwiesen. In drei Fällen wurde nachgewiesen, daß Lehrpersonen, di^ Mitglieder vonBrotkoMmissionen waren, Karten mit echtem Stempel auf f i n g i e t e Namen und Adressen ausgestellt haben. Dirke Komm'ssionsmitglieder wurden der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Nur ein Drittel der beanständeten Milchkartknabschnitte ttug einen gefälschten Stempel. Die Milkionenfälschungen tsch.? l . . r Banknoten. Verhaftung des Verkäufers. Wie beiichtrt wurde, .sind vor einroer Zeit N rchfll.rnungen der neuen tschechischen 500-Kron«'n-Noien ausgetaucht. Die Falsifikate waren täuschend heraestellt. In Wien wurden von einem Manne, der sich Blau nannte, bei verschiedenen Bankhäusern und kleine'en Weckelstuben solche Nackiptahmie Noten — Man 'chätzt die Gesami'umme aut etwa 5 Millionen österreichrschr« Kronen m den Verkehr gebracht. Bei einem Versuche, solche Falsifikate '» der Höbe von K2 400.ev0 bei einer hiesigen Wechftlsiube in österreichische Noten umzutauschen, wurde auf Grund der polizeilichen Verlautbarung der angebliche Blau angehalten. Sicherheitsbureau, in welchem Regierüngsrat Dr. Barber die Untersuchung führt, ergab eS W, daß der Verhaftete mit fernem neblige« Ramm Klein heißt und aus Preßburg stammt. En wkitrrer Mitschuldiger namens Straßer. der aber ebenso wie Klein nur der Verbreiter der Falsifikate gewesen ist. soll sich derzeit m Budapest befinden, wo bie dortige Polizei nach ihm forscht. Die Hersteller der Falsifikate und die Werkstäle selbst konnten bisher nicht ermittelt werden. Verhaftete Falschstempler. Die Korrespondenz Wilhelm meldet: Die Polizeibehörde gelangte zur Kenntnis, daß ein größeres Konsortium sich Mit dem Vertriebe falsch ungarisch abgestempelter Banknoten befasse. Es wurde ermittelt, daß ihr Stelldichein die Konditorei Neu mantt, Gredlerstraße 6, sein sollte. Am 24. d. M. wurden tatsächlich' dort mehrere Personen angehalten, da ktt dev Konditorei die Uebergabe von ungefähr 800,000ungarisch falsch gestempelter Banknoten erfolgen sollte. Bei den Verhafteten wurde faW gestempeltes Geld nicht gefundejsi Es wurde erhoben, daß einer der Verhafteten, der 47jährige Kaufmann Isaak Adler st ein, zu Zablatow geboren, 20. Bez., Engelplatz 14 wohnhaft, das Geld seinem Sohne, dem 14-jährigen Max Adler st ein, übergeben hat. Der Bursche war mit dem Geld vor der Kondidorei stehengeblieben und als er sah, daß sein Vater und dessen Begleiter; verhaftet wurden, lief er davon. Er wurde wohl später auch festgenommen, hatte aber wieder kein Geld bei sich und behauptete, die falsch abgestempelte» Banknoten einem ihm unbekannten Mann in der Daborstraße übergeben zu haben. Zu dem Konsortium gehörten auch die Brüder David Goldapper, Handelsangestellter, 26 Jahre alt, zu Jaslowice geboten» und Oskar G v l d a p p e r, 21 Jahre. alt, Hanbelsangestellter, beide Im Werd 7 wohnhaft. In ihrer Wohnung wurde eine größere Mnge fremder Valuten gefunden. Isaak Adler stein wurde gestern dem Landesgerichs eingeliefert. * Dt« Gaisberabahn wieder im Verriet». Aus Salzburg wird berichtet: Rach dreijähriger Pause wird die Gaisbergbahn am 29. d. M. wieder ihren Betrieb eröffnen. Der Salzburger Bevölkerung wurde eine 50%iqc Tarrfermäßigung gewährt. 29 Juni 1921 SÄe 3 * Jüdisches Asyl für Obdachlose. Die nr??,»siche Generalversammlung findet Montag dm 4. Jusi um 6 Uhl abends im Gebäude der israesitifchen Kinderbewahranstaln Schiffamtsaaffe 15, statt, < * Begräbnisse am heutigen Tage. AlterFriedh 0 i: 9 Uhr Fuchs Jose», 9 Uhr 30 Mm. Hirsch Josefine, 11 Uh» Witroffky Hermann. - Neuer Friedhof:9 Uhr 40 Mw Resek Moritz. 10 Uhr Flaschner Ludwig, 10 Uhr 20 Min Hornil Eugenik, 10 Uhr 40 Min. Hübsch Klara, 11 Uhr 20 Mur Spryer Karoline. * Der Bankbeamtenstreik in der Tschecho-Slowaket Aus Prag wird gemeldet: Drr Streik der Beamten..du deutschen Banken in Prag hat gestern um 8 Uhr morgens m aller Schärfe eingesetzt. Starke Streikposten versehen den DreNst vor den Banken, deren Lokalitäten geschloffen sind. Nach dev Blättern beträgt die Zahl der streikenden tschechischen und deutscher Bankbeamten 17.000. * Wetterbericht. In den nördl'chen Alvenländern gab es gestern Gewitter, in Salzburg mrt Wolkenbruch und Hagel Am Ostrand der Alpen war es morgens noch heiter. Hier kamev die Gewttter erst...mittags zum Ausbruch. Wim hatte drei Gewitter, oas erste um V*U Uhr vormittags mit einer Abkühlunz von 7°, Regen vermischt mrt Hagel. Der Ge-amtniederschlaz betrug 14 Mrllrmeler. Voraussage: Wechselnd bewölkt hei starke, Neigung zu Gewittern. * Den Horthy-Banditei» entkommen. Aus Budapefi wird gemeldet: Der z« lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt, Kommunist Stefan M a n t n e r. der vor einigen Tagen aus dem Getängnls entipnrngen ist, teilte seinen Angehörigen mir, eZ sei ihm gelungen, nach Preßburg zu gelangen. * Gin Denkmal Lloyd Georges soll am 16. August in Parnavon eingeweiht werben. * Ein großes Legat für den jüdischen National» sondS in Jugoslawien. Der im Boijähre in R ü m a verstorbene H-rr Max S t e r n e r hat dem Jüdischen NatiünalsöndS lugoil. K. 225.000 (über österr. K 1,000.000) testamentari ch vermacht. Dieser Betrag wurde jetzt der Sammelstelle des Jüdische« Nationalionds in Z a g r e b übergeben. . * Ertrunken. Sonntag ist in der Donau der 14iahrig, Abraham Braun errrunten. Er sittg ein weißes Oberheml. mrt roten Streifen und kurze Kniehösen. Der Vater des Ertrunkenen bttiet uns, den Vorfall zu veröffentlichen, damit dv Ertrunkene auf einem jüdischen Friedhof beerdigt werden kan» Seine Adreffe ist Josef Braun, ll., Herminengatse 15/3. * Eröffnung de» Bezalel-Ansstellung in London Unter großen Feierlichkeiten wurde'in London die Ausstellung der jüdilchen Kunstgewerbrschule „Bezalel" rn Jerusalem eröffnet Den ErüffnungSfererlrchiertrn wohnte ein großes Publtkum-bsi Dr- Gaster hielt die Eröffnungsrede. (I. K. Br) * Verhaftung von Fälschern und Schmuggler« in Warschau «nd Krakau. Aus Krakau wird berichtet! Wie der^Goniec" berrchtet,, hat dre Warschauer Polüer einez umfangreichen Schwindel mit gefälschten Einfuhrscheinen ausgedeckt. Die Fabrik, in welcher dre Fälschungen gegen hoh« Sumwm hergestellt worden, befand sich in Warschau. Emig> Beamte des Warschauer Ern- und AySfuhramles sind in di« Affäre verwickelt. Wie das Blatt werter milteilt,'. ist Krakav derzert eine Schmuggcsientrale geworden und werden hauptsächliä Seidenwaren aus Italien und Frankreich nach Polen geschmuggelt * Verhaftung ein«» Millionenbetrügers. ÄZie berichtet wurde von der Krimmalpoliz« in Pforzheim der Sljähng! Fübutam Fritz O d e r l e wegen erntS Millionenbetruges verfolgt. Er wird beschuldigt, in »einer Vaterstadt mehreren Per« »öntn mehr als 11 n e Million Mark e n t,l 0 ck t zr habe«, Kriminalbeamte haben gestern den Mann m einer Priva,- wohnüng, m der er sich polizeilich mcht gemeldet aüfbielt, ausgeforscht «Nd v e r h a f 1 e t. Man fand bet ihm K 140.000 uni uwelen in bedeutmdem Werte. Es sind 47 Stück Damen« chmuck, die Oderle, der daheim auch Juwelenhändler war, nack Är-n mitgc bracht haben will. Erwirb dem Landesgericht eingeliefert werden. * Eine halbe Million polnische Mark entloikt Am 21. d. M. «ichren eme etwa 28jährlge, übermittelgroße, körpüleme Frau Mit vollem Gesicht, gescherreltem Haar, breiter Nase, betterdet mit blauem Wollkleid, ohne Hut, in der Wechselstube Z w e ck e r L G r e, f, kX., Llechteusternstraße 2, und entlocke dem Mitchef der Firma Mendel K a tz 500.000 polnisch, Mat! unter der falschen Vorspiegelung, von dem Deponenten zur ‘ Behebung entsendet worben zu »ein. Auf die Wiedererlangung rst eine Belohnung von 10"/» ausgesetzt. * Taschendiebe. Gestern wurde dem Moritz O b l e r. Medizmtt, IX., Boltzmanngaffe 28 wohnhaft, in emem Sträßenbahnzug der Linie „88" eine Brieftasche mrt X 93.000 gestohlen. — Auf der Fahrt von Klemreüh nach St. Pölten wurden gestern dem Robert Starobanek, II., Große Sperlgqffe 21, ein Kuveri mit X 52.000, X 2400 separat, 10 kg Kandrs und zwei Stück. Blaudruck, zusammen X 64.000 wersi gestohlen. * ArauitzHeute,Mittwoch,6Uhr (Großer Saal) Urania- Filme: DaS Wunder des Schneeschuhs. — 8 Uhr (Großer . Saal): Wiener Humor aus vergangener Zeit. — %6 Uhr (Kleiner Saal): Der Wechsel und sein Gebiet. — V-LUhr (Kleiner Saal) 3»g.^ Artur Bergmann: Lehmbauten, Lrhmdrahtbau und Selbstba«. messe-FQhrer „Wiener ^dlorgeixzeitoamg“ Während der Messe wird die „Wiener Morgen« zeihm«“ zls Beilage einen Dberslchlllchen, nach Oranchen gierdnaten Messe-FQhper herausgeben, welcher allen1 Messebesuchern /u.^sscU werden wird. lü diesem Messeführer werden alle Flfmail, die wahrend der Dauer der Nciie (11. bis 17. September 1.1.) In der yfWldner Morgen» neltung" Inserieren, koetonloa ausgenommen. Tausende von QeschäKsleuten aller Länder werden an dem in der Zeit vom 1; bis TO« September 1. I. in Karlsbad tagenden XII« Xlonlstenhongress teUnehmen. Als einziges offizielles publizistisches Organ des Kongresses wird die „Wiener Morgenzeitung“ von allen Kongressteilnehmern gelesen werden. Den vielen, die dann nach Wien zur Wiener Internationalen Messe (11. bis 17. September 1. J.) kommen, wird die „Wiener Morgenzeitung“ als Informationsorgan Ober günstige exportfähige Waren« Bezugsquellen dienen. Inseraten-Annahm© in der Administration. Wien, II., Täborstrasse l*-8, Tel. 44-0-88 und 48-3-10, sowie durch alle Annoncenexpeditionen des Inuüd Auslandes. 585 V ..