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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-27 · Heft 868 (27.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 868 (27.6.1921)
Date
1921-06-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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~lf—-ITU*' Msirsd Morgenzett««- r*L^ v> . .. mearmärn foote* die Folgen solcher m die Armee getragener HrtzvoUtik. fijtb' jfe' Haben Polens Ansehen viel Schaden in der Welt an» tzesÜgt. Das polnische Kriegsministerium 8icka»dekt diese Nrbergriffe gegen Juden im Militärdienst «och i«Mr aE. tzurwtit^ nägligsadls. wie erst aus dyr jüngsten Antworten des Kriegsmmisteis auf iüdi'che Intet» pÄlcckvnen über derartige Ucker griffe hervorgeht. DaS Kriegs» «imstermm vergißt aber, daß solche einzelne Mille, geduldet, schwere Folger» baden könne«, wir es 'sich vor emem Jahre tzezeigt hat. Dann wird die militärische Disziplin gelockert nnd eS «ließt das Bim iüdlscher Bürger Polens. Dies kann Pole«- Änschm in der Welt nicht stärken. Soll derlei verhindert werfe M. dann muß dir oberste militärische Behörde in Polen jedem Bersnch der Reaktion, ihre polrt'kchen Methoden m die Armee zu tragen, energisch begegnen, auch »ran ihr der Fall »geringfügig* erscheint. Die Armee ist ein gefährlicher Boden für polnische Hetzereien. ______ Politische Rundschau. Die Zustände in Karpathorutzland. De« „Zidovske zpravy" entnehmen wir den Mgenden Bericht über die Lage in Zkarpathorußland: Laut der offiziellen Statistik wurden rm Jahre 1920 auf dem Boden von Karpathorußland 62 Juden ermordet und diese Zahl wurde Heuer «och übertroffen. Die Nachforschungen blieben bis fetzt ergebnis- . los.Diebstahl/Raub und Plünderung stehen auf her Tagesordnung. Niemand traut sich in späteren ,Tagesstunden allein auf einsame Straßen. In einigen Städten fordert schon die Bevölkerung, eine Bürgerwehr gründen zu dürfen. So hat der Verein der Kauf- ^eute und Industriellen in Munkaeevo aufs entschiedenste gegen die herrschende Unsicherheit Stellung genommen. Die Drangsalierung dev Juden in der Stickt und den Dörfern ist häufig. So haben Josef Tbeiß, ein alter Mann namens Wettenstein, und dessen verehelichte Söhne zu Protokoll gegeben, daß sie von der Poli^ei geschlagen wurden; desgleichen Lazar sVrund ste in, ein AusjchußmMglied der vereinigten Mischen Parteien. Täglich ereignen sich grundlose Verhaftungen.?" Josef Krov, ein alter, angesehener Jude, wurde vom Stadthauptmann zu einer Strafe von 200 Kronen svernrteitt, welche der Polizeibeamte eigenmächtig um 8.00 Kronen erhöhte, ohne daß ein Grund zur Strafe dorlag und ein Protokoll, ausgenommen oder ein Urteil gefüllt worden wäre. Die Familie Josef Salamon wurde eines Tages aus ihrer Wohnung in F.liükerepees §d«rch dis Gendarmerie hinaus geworfen, und »obgleich das Kreisamt diese Entscheidung nachträglich klassierte, ist .bis heute nichts geschehen und die Familie pst ruiniert. Hermann Berger ausRomocsafalva wohnt schon 40 Jahre im Orte, wo er Steuer zahlt, Feld und ÄntvHen öez itzt, und ist im Nachbardorf Masarfalva gehören. Uber die Gemeinde will sein Heimatrecht nicht anerkennen und weder er noch seine Kinder können »ich mangels einer Reiselegitimation v?m Orte rühren. Diese' Letzteren sind in ihrem derzeitigen Wohnort gehören und die Großeltern stammen audem Bevegi-aszer Kreis. Wenn ein Jude mit einem Landman» Arten Rechtsstreit hat, so wird er vom Amte mit einer hundertmal höheren Strafe belegt als ein Nichtjude imr gleichen Falle. — Soweit das Prager Blatt. Es wäre jedenfalls an der Zeit,.daß auch in dem errtftgenen Karpathorußland europäische Zustände ge- MfstA. wtzrdml . . \ Pte Lag« in Georgieu. Dil xristnischk Ha tunttit* Kaublü, atUft Ich «ach Zusammenbruch des Zarenreiches gebildet hatte und durch Jahre als rein sozialdemokratische Republik bestand, wurde einiger Zelt von den Bolschewiken olknpiert und hat dadurch re Souveränität rin gebüßt. Ihre Regierung wurde flüchtig. Zwe. jirruntzSmiltzlreder. der Präsident der grusinisch« Konstituante, s ch a i d s e (ehemals Dumaabgeordneter) nnd der Außen» Erster Ramysch « il', wer!« jetzt m Warschau. Sie haben dort, wie wir dem Tagblatt »Der Jude* «»nehmen, dem jüdischen ^Schriftsteller verband ein« Besuch abgestattch um die iüdäche treffe über die Lage in rhre« Lande zu informier«; dabei gab«?sir auch mtrrrffante Außchtüffr Üb« das Msche Leb« in .Georgien. Nach dem AnSbrnch der Rrvolation vermochte der vollche» tzviSmnS in Georgien nicht Wurzel zu fast«. Die Arbeiterschaft M zirlbewußt sozialdemokratisch. Egibt keine Analphabet«. I« Jahre ISIS erklärte sich da» Land als selbständige Republik. Dü» Kaufe, welchevon 9fatnf ans sehr reich ist, hat während feer Jahre de» Bestände» der seldständlge» Republik dank ein« vergünstig« Agrarreform, durch dir der Großgrundbesitz grgtt ei» gering»» Entgelt unter feie Bauern verteilt wnrde, und dank systematischer WiuschaftSreform« ein« stark« wirtschaftlich« Aufschwung gmomm«. Die Beziehung« zu feen Nachbarstaaten waren freundlich. Im Kampfe zwisch« d« Bolschewik« mb ^Denikin lehnte George« jede Parteinahme ab. Im Mnuer 1SS1 aber mußten sick die Grusinier d« mit K e« a f Pascha verbündet« Bolschewik« «tterwerf«. Seüherr herrscht nu Land« das Chaos. | In Georgien wohn« etwa 40.000 Inden, die Hn Kampf mn feie Unabhängigkeit des Landes stets a« der Seite der »rusiuier stand«. Eine Rationalftät«srage gibt es, wir der ein^ der grnstnifchm Gäste, Herr R a m y s ch w i l i, erflärte, nicht ieorgi« ist eines der wenig« Länder, wo mtmal» Judruversolguug«». vorkamrn. In der grusinisch« Republik war der tirrfinanzmenister ein Jude. Er weilt jetzt in Paris Lck» lpach» Gmstuflchmfe «VW» Hebräisch, das'Jüdtsch* ist ihnen unbekannt. Sie wohn« in d« Städten in kompakten Masten. In fett Hauptstadt Tiflis gibt « «n j ü d i s ch e s G y m n o s i n m, . Tagesbericht. Der CU». Bon Vkfi« Dnenom. Meine Fugend verbrachte ich in der Stadt B...., einem großen jüdischen Zentrum in Norbwestrußlaud MS ich die Realschule besuchte, traf ich a«f bet &tra(te häufig einen schmutzigen, zerlumpten Junge« namens Chanina. Daß er mir feindlich gesinnt war, bas sah ch an seinen Augen. <Älne großen, schwarzen Augen vlgten mir stets mit besonderer Aufmerksamkeit, manchmal warf mir der bloßfützige Chanina von rückwärts Steine nach. Es kam oft zu einer Prügelei zwischen «ns. Er raufte still, klagte nicht Über Hiebe, aber zeigte auch keine Furcht davor. Allmählich erkannte ich, daß er «ich beneckete. Sein Vater war ein armer Schindelmacher, ihn aber, das merkte ich, zog es zu Bildung und Wissen. Met« netter Hut. meine Schultasche und die blanken Knöpfe meiner Stndentenunifvrm waren für ihn Gegenstand vergeblicher Wünsche. ES ßvg ihn fort auS der arm«« Welt, in welcher er geboren war. Mit der Zeit schwand unsere kindisch-naive Feindchaft und als wir beide größer wurden, traf ich Chanina gern. Sein Gesicht war fein und regelmäßig und fett« Augen blickten melancholisch sinnend. Ich war damals chon in den Oberklassen der Realschule und er bat mich, ich möge ihm unentgeltlich „Unterricht ereilen. Das war damals nicht» Ungewöhnliches. Jüdische Knaben und Mädchen, Kinder von Handwerker« und Arbeitern, aber auch Jeschiwah-Schüler strebten nach russischer Kultur. Die, Kultur zwang sie zu sich hin und als Vermittler zwischen, ihr und dem jüdischen „Ghetto" fungierten die jüdischen Gymnasiasten und Studenten. Chanina erwies sich als eifriger nnd fähiger Schüler. Er beherrschte sehr bald und leicht die Mathematik und zwischen den algebraischen Formeln unterhielt er sich mit mir über die- Mische Kultur, Das war seiu Lieblingsthema. Davon sprach er mit stiller Begeisterung und geradezu lyrischem Anflug. Sv spricht ein verbannter Prinz von seiner verlorenen Heimat. Er brachte unzählige Beispiele, zitierte die alten Weisen und halb ironisch, halb gnädig, pflegte er über die russische Kultur zu sprechen, wie von einer „zu junges. Ich weiß wirklich nicht, wer bei diesen Gesprächen der Schüler und wer der Lehrer war. Ich glaube, eher er. Chanina, der Sohn des halbverhungerten Schindelmachers, weckte in mir Liebe zum eigenen. Volk und Stolz auf seine Größe. Ich gewann es lieb. „Nein, jetzt beneide ich euch nicht," sagte er einmal zu mir, „ich bin reicher als ihr . . .* Später trennten wir uns... Ich ging nach Petersburg, um meine Studien sortzusetze», und et blieb in B . . . ,Jch hoffe, wir werde« uns noch einmal sehe»," sagte er mir beim Abschied und zitterte dazu einen passenden Spruch eines jüdischen Weife«. Jahre waren vergangen. Ich hatte bereit» Meint Schriftstellerkarriere begonnen. Da erschienen irgendwo in der russischen Presse Erzählungen, mit dem russischen Namen „Jschitzky" gezeichnet. Es ivaren mittelmäßige, nicht besonders originelle Skizzen, die von Tschechow» Geist angesteckt waren, aber sie waren in sehr gutem Russisch geschrieben. Oft wurde darin die Kirche geschildert, die Priesterschaft, russische Festtage. Die Leser ahnten nicht, daß diese Skizzen ein Jude geschrieben hatte, der Sohn eines armen Schindelmachers. Wie Chaying sich in Jschitzfy verwandelt hatte, nach Petersburg verschlagen worden Und in die Schriftstellerei geraten war^das wußte ich nicht. Ich traf ihn eines Tages in eine« HeitungSvedaktwu und war ganz erstaunt. Er war rein angezogen, sah interessant, beinahe schön auS, trug langes Haar, wie eS sich für einen Literaten gehört und führte, gerade als ich etntrat. einen kühlsachlichen Disput über die letzte Neuigkeit auf dem Literaturmarkt. Mch begrüßte er kühl, alS' erwiese er mir eine Gnade. MW kam es vor. all» suchte er mich zu meiden, und ich suchte deshalb keine Begegnung .mehr, traf ihn auch selten. Man erzählte mir übrigen-, daß er hinter meine« Rücken sehr giftig über «ich herftel. Es traf sich einst, baß ich vor Gericht als Zeuge erscheinen mußte. Es handelte sich um eine „Anklage wegen Mordversuchean dem Schriftsteller R ". Auf der Anklagebank saß ein Journalist, ein Freund Jschitzky-. Chanina-Jschttzky selbst und überdies «och. etwa sieben bis acht Joourualisteu wurden als Zeuge« verhört. Au ihrem Gebaren, ihre« Gesichtern und Gesten und a« ihren Familiennamen erkannte ich. daß sie alle echte Juden seien. Manche von ihnen verbargen sich freilich, wie «s damals Sitte war, hinter Pseudonymen. Die Pseudonyme waren eine Schutzhülle für das Publikum, nicht aber für die Leute vom Bau. Die Gerichtsverhandlung begann. Der Saal war überfüllt, denn der Prozeß war ein« Sensation. Der Vorsitzende des Gerichtes ließ die Zeugen anfrufen und beeidigen. ' . ' ' .Mosch« Jsakowitfch Feigelmann. Rechtgläubig-" „Ja." antwortete Mosche Jtzchsk. Zum Kop^n: .FLätercheu, haben Sie die Mt« ,. n. IM m «LM - Und Feigelmann bekreuzigte sich u«d leistete deu Eid vor dem christlich-rechtgläubige» Gott bloß Mt lautete Wahrheit zu sagen. „Abraham Feiwelowttsch Lewin. Rechtgläubig?" „Rechtgläubig." antwortete LewiN leis« und stolperte dabei Über das unglückselige Jfp des Wortes^ «Sattfcl Srujowitsch Aschkenasy. Rechtgläubig?" Dieder da» Kreuz, daS Evangelium, der Pope, der Kuß des KteuzeS und ckabei ei» blasser, verzerrtes Gesicht, gesenkte, schuldbewußt-furchtsam«, klägliche Augen» * MH war starr vor Verwunderung und traute meinen eigenen Augen Nicht. Unter dem Publikum hatte sich scho« längst ein Mispeln erhoben und der Gerichtspräsident, ein kluger, sarkastischer Greis, verzog ironisch die Lippen. Ein neuer typisch rnssischer Familienname wurde avfgerufen. und wieder der Schwur beim Kreuz. So ging es fort. « Der Boesktzende Mfr „Chanina Jsvaelowitsch' Rybak." Ich wußte, wer gerufen wurde. Aber niemand meldete sich. Der Vorsitzende wiederholte: Herr Rybak hier^ ,Hier^ rief Jschitzky nach einer Langen .Panse und »yinf «4*i lfm vor, «• Offene Ironie klang in der Stimme des alten Präsidenten, att er fragte! „Rechtgläubig?" Di« groß war meine nnd aller Anwesenden Verwunderung, als anf die Frage die Antwort kam: ,Aa." Ich sah Chanina, den Sohn des armen Schindelmachers aus B., aufmerksam an. Ist daS derselbe! Mensch? Jä. derselbe. Jetzt hebt er die Hand, bekreuzigt sich, jetzt küßt er da» Ztteuz. Er tritt ab. seine Lippe« zittern, dte Nasenflügel sind gespannt und die Augen gesenkt, als hätte man ihn bei einem Diebstahl gefaßt. Der Präsident rief meinen Familiennamen. Ich setzte yrit einem gewissen Stolz den Hut anf, legte die rechte Hand auf dte Bibel, da» alte Buch in der uralten Sprache, und der Rabbiner unterwtes mich, was ich zu tun habe. Ich fühlte, wie zwei schwarze^ brennende Augen sich auf mich hefteten. In diesem Augenblick erstand vor mix mein« Lange zurückliegende Kindheit. Ich sah mich als kleinen. Jungen, die Schultasche anf dem Rücken, in eine« nette« Hut; und ein zerlumpter, schmutziger Junge, mit neidisch-glühende« Augen, sah mich an und warf Steine nach mir. Dte Augen blickten ebenso wie die, die sich jetzt auf mich hefteten. So blickte jetzt auf mich der Chanina von einst, der begeisterte Anhänger des Judentums, jetzt getaufter Jude, drittklassiger Dageschreiber, der Tschechow uachahmt und der russischen Kultur nacUagt, die ihm immer wieder eutiLust. . AlS ich bas GerichtSgebäube verließ, bedrückt von den urwrwarteten Eindrücken, dte ich drinnen empfangen hatte, hörte ich Puter mir Schritte; bald hatte mich, Jschitzky eingeholt. Er atmete schwer nnd ein nervöses Zittern durchflog ihn. »Wenn Sie wüßten/* begann er, hielt teme «ch begann wieder, „wenn Sie wüßten, wie ich den „Unterricht "hasse, den Sie mir erteilt haben . . . Zum Teufel, aus mir hätte ein guter Rabbi werden können; und ich bin ein russischer Journalist geworden, den niemand braucht. O, hätte ich doch mit Ihnen zusammen schwüren dürfen l Zum Teufet!" Und er eilte fort, ohne sich zu-vexabschichen. (AuS dem Jüdischen von 8. 8.) Fetter Handel mit Kohle? Eine Suchnete. Angesichtda vielfach »och sehr divergiere«, den Ansichten bezüglich btt Einführung des freien Handels für Kohle und Auflassung der staatliche« Bewirtschaftung werden die Vertreter aller Jnteresimtengruppe« heute Gelegenheit haben, ihre Stellungnahme zu präzisiere«. Der Präsident des staatlichen KohlenamteL Dr. Kloß wird «ine» objektiven Bericht Über den Stand «nserer beseitigen Kohlenversorgung erstatte«. Die heutige Beratung soll zu keinen veschlüsse« bezüglich der Frage »Staatliche Bewirtschaftung der Kohle oder Freigabe der Kohleuversorgung" führen, sonder» die Grundlage für interne Beratungen im Schoße unsere- Kohlenamte» bilden. Gester« fand eine maienhaft besuchte Versammlung der Inhaber der städtische« Kohlenabgabesteile» patt. Dte Versammlung beschloß folgende Resolution: „Der Wiener Kleintohlenhandel hat im Srinzip gegen die beabsichtigte Aushebung der «angsbewirtschaftund der Kohle nichts einzuwenden, doch hält er den g eitp nnkt n o ch nicht sür gekommen, daß diese Maßnahme ohne enorme Schädigung der Diener Bevölkerung herbeigesührt werden könnte. Solange nicht die volle Gewähr für eine ausreichende Versorgung Wienmit Kohle gegeben ist. solange nicht die Berhämliffe sich so weit konsolidiert haben, daß kein Rückschlag im Kohleneinlauf von vberschlesten zu gewärtigen ist, kann von einer Aufhebung der ZwangSbewirtsch-stung keine Rede sein. Die Wiener städtischen Kohlenabgabestellen verlangen vielmehr, daß der Abbau der Zwangsmaßnahmen bei steigendem Einlauf nur sukzessive stattfindet und vorerst das K arten-«antum auf eine den Dedürfuifjen der Bevölkerung entsprechende Hohe gebracht

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