Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 868 (27.6.1921)
- Date
- 1921-06-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979947--07991-2994098- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
r M 068 Men Montag Werve. Ueber den Bedarf vorhandene Vorräte können rm Wege des Jb e f v. g i e n Kleinhandels dem Konsum ohne Markenzwang zugesnhrt werde«. * ■ ■ — > ■' - , Wildwest in St. Pölten. Feuergesccht mit Dahnräubern. Einen ungemein aufregenden nächtlichen Kampf mußte inder Nacht zum 23. d. M. die Mannschaft des Bahngen d a r me r i epoftens St. Pölten mit.bis auf die Zähne bewaffneten Bahnränbern bestehen. Sie ging insofern siegreich aus dem Kampfe hervor^ als sie den RÜtibern einen großen Teil der wertvollen Beute der Plünderung ab jagte. Wir erhalten darüber folgenden Bericht, der daS höchst ersprießliche Wirken der Bahngendarmerie am besten bartltt: Jti der Nacht vom 22. d.'M. wurde auf der Fahrtvon Bichöfen nach St. Pölten ein Güterzug der Franz JosefS-Bahn von Bahnräubern überfallen und beraubt. Sofort wurde der Bahngendarmerieposten St. Pölten in Kenntnis gesetzt und nahm in der stockfinsteren Nacht die Verfolgung der Äahnräuber auf. Eine Patrouille streifte die "naheliegende Au ab.. Plötzlich wurde sie durch eine» F e uix ü b erfüll überrascht. Die Kugeln pfiffen hart an den Köpfen der Bahngendarnken vo^be^^ Die Patrouille riß die Gewehre vorn der Schulter und erwiderte da8 Feuer. Gestalten sah man in der stockfinsteren Nacht nicht, nur dar Mtindungsfener der Schußwaffen. Die Schüsse der Räuber hörten schließlich auf; die Räuber hätten Fersengeld gegeben. Die Patrouille verfolgte sie noch in der Au, doch konnten die Täter entkommen.! Bei der fortgesetzten Streifung wurden im Walde zwei Kisten gesurchen, die die Täter schon erbrochen hatten. Sie stammten aus dem beraubten Güterzüge und -enthielten Derlmutterlnöpfe und sonstige Konfektionsartikel im Werte von etwa einer halben Million Kronen. So hat die tapfere Patrouille den Räubern ihre Beute abgejagt. Aus mehreren Gegenständen, die die Täter zurückließen, hat man Anhaltspunkte zur Ausforschung der, wie sich zeigt, zum Aeußersten entschlossenen Mordgesellen gewonnen. Die Verhaftung der Plünderer, die kaltblütig und aus dem Hinterhalt Gendarmen niederschießen wollten, ist zu erwarten. Die Tatsache zeigt, welchen Gefahren der -Gendarm im Kampfe mit dem immer mehr überhand- Nehmende« RSubernnwesen auSgesetzt ist. Zink und Kupfer im menschlichen Körper. Die Lbrrrascheude Tatsache, daß Zmk und Kupfer in allen Teilen der menschlichen Körpers enthalten sind, wrrd durch die Unter» Buchungen Professor Nosts erwiesen, über die der Gelehrte in der mscha «“ berichtet. Im Zusammenhang mit Untersnchungm öder da- Wesen deS nicht selten beim Gieße» von Messing anftrrtenden GießfieberS untersuchte Rost dmch mehrere Jahre hi» gesuude Personen, die fich niemals in Messtnggießrreie« aufgehülten und keine zinkenthaltevden Arzneimittel angewendet hatten, und stellte * *efb daß alle diese zahlreich untersuchten Menchen ohne Ausnahme und beständig Zink in Stuhlgang und Harn ausscheiden. Die Menge betrug durchschnittlich 10 mg; doch fanden sich auch unter Umstanden Mengen bis zu SS mg. Als ständiger Begleiter deS Zinks wurde Kupfer, jedoch m' beträchlich germgeren Mengen, festgestcllt. Diese Metallmengen stammen nicht lediglich aus der täglichen Nahrung. Jedoch ergab sich, daß auch fast alle' unsere NahrungS» und Gevußmittel Zink und Kupfer enthalte«. Die größten Mengen Zmk wurden m Geweben und Organen unserer Schlachttiere gesunden; Rind-. Kalb, Schweine-, Schaf- und Pferdefleisch em'hlelte» bis 50 mg, RindSleber ViS SS Pferdeleber biS 3?S mg Zmk in einem Kilogramm. Seefische wresen 4 mg und Hühnereier 9'8 mg in einem Kilogramm aus. In alle LebenSmiilel, auch m unser Brot, Kartoffeln, Dörrgemüse »sw., gelangt daS Metall mittelbar oder unmittelbar auS dem Boden oder aus dem Wasser »der aus Gebrauchsgegenständeu, wte Trinkeimern, Wannen usw. Der Gelehrte konnte aber nicht nur m den menschlichen Organen und Geweben Zink und Kupfer feststellen, sondern auch im Blut und rm Sekret der Milchdrüsen. ES ergab sich, daß Kuhmilch 3.9 mg, Ziegenmilch 2.3 mg, Menschenmilch 1.3 mg Zmk. auf einen Liter berechnet, enthielt. Demgegenüber sicht ein Gehalt an Eisen von 0.5 mg in der Menschen- und von 0*2 mg ut der Kubmrlch. Diese Entdeckung ist nicht nur kür den Forscher, sondern auch für den Gerichts- und Nahrungsmittelchemckec vo» Bedeutung. Da diese äußerst klemey Menge» Zink und Kupier für die Gesundheit deS Menschen unschädlich sind, so braucht man auch den Lebensmitteln das ick ihnen vorhandene Metall nicht *u entziehen. Nur bei Käse, Zucker und Bier ist bisher das Fehlen von Zmk festgestellt worden. Für eine „Zink, oder Kupierangst" liegh nicht der geringste Anlaß vor, dem solche Mengen beeinträchtigest weder die Nahrungsverwertung noch schädigen sie die Verdauungsorgan« »der andere Teile deS Organ it-nms. * Anrechnung der militärischen Dienstzeit«« fat die Pensionsverstcherung Die zweite Novelle zum PensiokiSoersichericiigsgeietz vom 23. Juni bestimmt, daß die militärischen Dienste, die Dienste nach dem KriegsleistungSgesetz und die in Kriegsgefangenschaft lZivrlinternierung) zugevrachtcn Zeiten bei Eintritt des BrrsicherungsfalleS in einem gewissen AuSMäß ,n die BeitraMkiten der Pensionsversicherung e,nz»rechnen sind. Da nun anzunehmen ist. daß sich die wenigsten Kriegsteilnehmer im ^eiipunkte des Eintrittes deS BersicherungsfallrS »och im Besitz ihrer inllitärischen Dokumente bestuden werden, erscheint es in ihrem Jmerksse düngend geboten, sich so bald als m ö g l r ch bei lbreul zuständigen BersichelUngSträger zu melde» and die Tatsache sow e das AuSmaß ihrer Militärischen Dienst» llk-'un.i NIW. durch Vorlage entsprechender Dokumente.(Ent-, l.!u>. Gruiidbuchbtatt, Bormertblatt, Landsturmlcgitima- MlptLrpckv. sostige amtliche BeMiaunaeu «ns der- Wiener Morqenzeitnng An unsere p. t. Leser und Abonnenten! Am 1. Juli beginnt ein neues Abonnement Wir ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes Keine Unterbrechung eintrete. Die Verwaltung der „Wiener.' Morgenzeitung". * * * Bezugsbedingungen: Für Wien (zum Abholen in-den Trafiken oder mit Postzusendung) Kr. 100.— monatlich. Mit Postzusendung: Deütschösterreich monatlich ... Tfchecho-Slowakei monatlich . . Polen monatlich. Jugoslawien monatlich ..... Deutschland Rumänien Holland Schweiz England Italien Amerika „ . Frankreich, Belgien monatlich. . .Kr. 100.- .Ke. 17 - «oltt, Mark 140.— . . . Dinap 12.— . . . Tlutt 12.- . . . Lei 20.- . . . holl. fl. 1.50 . . FreS. S - . . oft 3.— . . Lire 6.— . . . Dollar -.50 . . . . ft — Zahlstellen: Sesteereichisches Postsyarkaflenkonto (Wien) 150.003. Tschecho-slow. Postsparkaflenkonto (Prag) 50.351. Polnische- Postsparkaflenkonto (Warschau) 190.227. Deutsches Postscheckkonto (Berlin) 108.722. Rumänien (Tzernowitz): Allgemeine Depositenbank, Filiale Tzernowitz. Jugoslawien! Äser Klsicky bankein, Osljek I., Gajev trg II oder Postsparkaflenkonto (Agram) 40.085. Italien (Triest): Sovletü ItsIIana 01 ersättv Vommsrelsle, Triest, VI» Mazzlni 30. gleichen mehr) allenfalls durch Zeugniffe vo» AuSkunstspersonen nachzuwesten. Die Versicherungstrüger werden diese Kriegsteilnehmer vormerken und die Anmeldung bestätigen. .. * Da» neue Angestelltengesetz. Urber Auftrag des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft hat Dr. Erwin P a n r t h m der Manzschen Verlags- und Univelsitatsbuchhandlung eine übersichtliche Darstellung des neue» AngesteNte«- a e s e tz e s veröffentlicht. Dieselbe rst eiuerseits durch die wichtigsten Entscheidungen am diesem Gebiet erläutert, andererseits durch die Anführung der gesetzlichen Vorschriften über Arbeitszeit, Ueberstunden, Sonn- und Feiertagsruhe, Ladenschluß, Vertrauensmänner und B et r i e b S r ä t e usw. ergänzt. Trotz einwandfreier juristischer Faffung ist die Arbeit doch allgemeinverständlich gehalten, so daß selbst die einzelnen Abschnttte -ohne Rücksicht auf dm anderen Zusammenhang 4 von juristisch nicht Borgebildeten leicht erfaßt werden können. * Jüdischer Frauenbund, IX., Liechtrnstemstraße li/18. Spendeuausweis b e r 9 «la » dSaktr 0 « für Kinder. Herr Oskar R 0 S «e r, lX, Temtzelspcnde X 500, Bankhaus S. M. v. Rothschild K 300, Herr Schenker-GotlesmaN», II. Monatsbeitrag X 840, Fra« Josefa E'ref Monats- Seitrag X 100. Herr He'nrich Keßler. Ix, Temvelspmde X ISO. Firma Klumer & Sohn, AtzgrrSdorf, K 100, Firma Schenleiu & Lauf. II, K100, früherer Ausweis K 60.724, zusammen K 62.164. * Ans de« Dalutenschmngglerleben. Am 16. d. M. brachten dre Ktlminalbeamten des Kommiffariats Tatschner und Knopp in Erfahrung, daß die SOsayrige Bügl rm Franziska S i m u t b a geborene lNikla-, IQ., Würtzler>.u>,.c 2L wohnhaft, ungestempeltes Geld besitze. Sie nahmen m ihrer Wohnung eine gründliche Haussuchung vor nud fanden habet unter dm Hndflemen versteckt insgesamt X 73.980 in ungestemvelten Banknoten. Bei dtr Einvernahme der Simurda ergab sich, daß die Büglerin die Banknoten in zwer Päckchen am 14. d. M. zum Herübertchmuggeln von der im ielbm Hause wohnhaft« 35jährrgen Expcdrentensgaitin Frau Nick! erhalten hatte; diese war mit idrem Neffen und der Simurda angeblich von einer Hamsterfahrt . aus Lunden bürg nach Wien zurückgekehrt. Frau Nickl hatte schon vor etwa vier Wochen eine Hamsteriahrt unternommen und dabei Pech gehabt, da ihr bei der österreichischen Grenzkontrolle in Aigen der Hohenau X 132.000 in ungestempelten Banknoten beschlagnahmt worden sind. DaS zweite Pech hatte sie am 16. d. M. Damals wurden ihr und ihrem Neffen auch bei der Kontrolle vier Pakete mit ungestempeltem Geld« abgenomme» und dem Kriegswucheramt in Wien überstellt worden. Die Simurda hatte diesmal mehr Glück gehabt, da ihr Karton mit Geld nicht entdeckt worden ist. Dir Tatsache, daß sie Glück batte, wollte sie aber ausnützen; sie hatte die Absicht, per Frau Nick! und emem gewiffen Brand. II., Mumbgaffe 5, wohnhaft, der sich daS Geld vo» ihr übhylen sollte, glaubm macken, daß auch ihr ungrstemvelieS Geld beschlagnahmt worden ist. Beim Kommrffatiat Landstraße gab sie ruhig zu, daß sie nicht gesonnen war, das Geld dem «Juden" (Brand) zu-geben, sondern eS sich selbst zu behalten. Dlk Srmurda -wurde dem LandeSgerrcht eingelrefert. Das Kr«egsw«cheramt wurde verständigt. * Diebstähle in Mittelschule«. E« Gauner treibt auf dem flachen Lande sei» Unwesen und stehlt aus den LOrmittelzimmrrn der Mittelschulen kostbare und fast uv ersetzliche Apparate. So hat er m der Zeit vom 11. bis 13. d. M. in der LandeS- Oberrealschule i» Waidhoien an der Tbaya M ' > kope vm ff 200.000 entwendet. In der Nacht zum 25 > wurden auS dem Wiener-Neustähter Gymnasium ein >'p der Firma Lech 4 Kosak, ff 100.000 wert, ein Mikroitvp der Firma Reichel, ff 30,000 wert, und ein Oknlar, ff l8.000 wert, gestohlen. * Die Sicherheit i« dritte« Bezitch. Gestern nachts gegen Vs* Uhr erstattete der Beterinär Karl K r e » tz e r, Ql., Linke Bahngaffe 11 wohnhaft, im Wachzimmer '.Mseum dir Anzeige, daß er etwa eine Stunde vorher im lU. Brz'rke. Beairixaaffe, unweit des Hotels »Zur goldeueu Spinne", vo» vier b,s fünf Männern Überfallen worden sei. Einer der Männer, ein etwa 28- bis Slsiähriger starker Mann mit blond: in Haar und bl cmr Mariueuniform, fei auf ihn zugrstürzt und l .\6e ihm seine silberne Herrev-Doppelmameluhr (sogenannte »Maria Therrfienuhr) mit Gravierung „ff. «. ff." samt Sporkkette cBterzipf mit schwarz-rot-goldenem Band) und Namen „Kreutze." and seine« braune« Gvazirrstock mit Süberbeschlag und Gravccmng ,1. ff." entriffcn. Als der Anzeiger um Hille rief, keim die Täter gegen den Heumarkk geflüchtet und verschwunden. Sein Begleiter RechnuySsrat Schranzhofer habe sich durch Flucht einer Be« «ndung «ntzichm tLunm. Die Eehebnng« sind «mgelettet. >uni lV21 Seite * Gestoqlenes Jurorl. Dem chsieniichm Attachü D««A ü von wurde rm Hotel Bristol am l6. d. M. Macht' drösche mit Brillanten und Saphiren im Verte von ff 100.0R gestoblni. * Veruntreuung. Am 23. d. M. l»eß dev BauWWW Dr. Julius Söpker,. un Äo'cl Erzhenog KAck WyheW^ M 26jährigen unterstandslosen Kommis Bsla Ne«ezmWlr» weil er dem Wembändstr Jose! Gepan in Büdopest. siel ß zuletzt bedienstet war. K 70.000 veruntreut bat. Außerd<« Hat t in Budapest mehreren Frauen unter der Bor'piegeluM. chchtt fslllge Stoffe m verschaffen. G.ll^beträge herausgelom. twtvt aestand ferne Ber ehlun^en zu und wurde dcm LandtSgekiHt efe geliefert. Die Oberstadthanptm innsch«st Budapffi wurde UW seiner Verhaftung verständigt. « Die ungarischen Falschstemvelunae«. (KN berichtet, daß aus Anzeige der Borsteherin der Pension »AmeritL" IX., Kindersvitalgaffe 1. der 24jäbrige angebliche Sttcheyt MitahW» Fröhlich und decZ6iährigeDandelsang«steÜte sWlh Mau », verhaftet wurden, als sie eben „afnfte", daS beißt UnMmivell: Bauknoten der -Oesterreichiich-ungaulchrn Dan! Mit dtm Manschen Nottnstempel versahen. Man fand bei ibmn «edr alt ff 60.000 und verschiedene fremde Valuten. LUisch«s. FmbkiM eine Glasplatte mit roter Farbe usw. Als weiterer. MiLschvld'a»- wurde nun von der Polizeidirektiön der Sliäbrigr anLe'-.-rch Vrivatbeamte Hermann E i s n e r verhaftet. Er leueuet sedHdd, Mtfchuld an der Bantuotenfä'ffchung und wurde am 25 d- M dem Landesgericht eiirgeliefert. * Eine falsche Kommission? Am xz. d. M. ließ de» Versicherungsagent Max Gaper. Ul., Erdbergsiraße 14 mslmtzist den üljäbngekr Kansmanu Karl Kertest.;» Budopeff g'Mch Hotel Sächsischer Hof wohnhaft, durch Wachorgane in ÜU1N Kaffeehaus verhaften, weil er Umt einen Bttraa von ff 150 000, den Gaher zu einer Reise nach llngarn b^rSt-zt. untteut habe. Im Sicherhertsbureau einvernvNmerr. beHtittK^re'- entschieden, eine Verutttreuuüa begangen zu haben. Ec daß er im Bankgeschäft Benedikt Reisinger, kV., WehringerMe K? den Kauf der nngarilcheu Kronen durchgesührt hat und dH it m dem Bankgeschäfte von einem angeblichen Krimimckbeamien m>. haftet «nd angeblich zur Poli^idirektron auf dem Schsttrnr'^ gebracht worden fei. DaS Geld sei ihm aögenommeu wp'.den Er ft', behauptete Kertesz, da er Angst hatte, wegen Wu^es- Handels m Untersuchung gezogen zu werde», aus ber Pslizndireftion.in einem Augenblicke, als er unbewacht war. Beim Polfteikommiffcmat Innere Stadt ist .aber an Tage em Geldbetrag von Amtsorganeu ruckt brich! worden, so daß die Kgnze Gefchichtö-erllmdin ist. KeM; wM> heute dem Landesgencht eingeliefen. * Die Tätigkeit einer Kino-Llevin. Das WiLzzer Landesgericht hat einen Steckbrief gegen die brschWgunWmr Kius-Eelvin Helene Check, dii zuletzt hier» XV!.. Wattgaffe Stz. wohnt hat, erlaffm.. Sie ist' dringend vedacktig. durch dem Moritz Meißner Wertsachen um ff 200.000, dem Qphi Bors Wertsachen um ff 60-000, dem Viktor Gutwinlkv Wertsache» um ff 60.000, dem Dr. Anton Mtkitsch Wertsache« un ff 42.000 »nd dem Hermann Neukttche» WertftrchtU um ff 60.00k grstohlm zu haben. ^_ Steuerfragekaste«. Zi«fe«. Die Steuerkurse berü^»sichtigen schon die lauieudet Coupons bis 80. Juni 1920. Sie brsüche» diese daher befonders zu berechnen. — Bilanz.. Wenn Sie Ihre ik vo« 1920 noch nicht fertig haben, dann richten Sie ein ichM licheZ Und begründetes Gesuch an die SieueradMiWransn Verlängerung der Frist für das Einkommensteuttbckevimiis. Br ist „ober r-iam. trotzdem daß Hauptblatt des BrkenutmfftS tzA Mülle». Ihr Elvkommm dann ungefähr onMeden M M Berichtigungen vorzubehalten. — Tschecho.Sso»okei. «j müffen auch das Haus in Böhmen einbeftnnen. Die tWWt<- slowaftsche Vermögensabgabe wird Ihnen aber in die efte r?ichffcheingerechnet werden. — Robert St... 1. Bei der Vumög^sabgabe ,sind nur diejenigen Steuern adzügskäbig. die nach dt-a 30. Juni 1920 bis zum 31. Juli d. I. gezahlt wmstt' t darüber hinaus gestundet sind; von der Einkommen- und E>w V*» steuer für 1920 aber nur 1% Hälfte. 2. Die 5% Zmfen i r Vermögensabgabe werden erst vom Einkommen des Jadre- Mi abgezogen werden können, da sie erst heuer gezahlt wech/n. wird also beim Eink-mmeUsteuerbeftnntnis im nächster, Zghr» ir Betracht kommen. — Vorsicht. Wenn Sie überhaupt lem Nr - kommenstruerbekenutnis überreichen, so kann auch die Str»'- untersuchung wegen Steuerverheimlichung eingelritet weide - Ueberdies kan» bit Steuer strafweise erhöht werden. Zur der Beilagen und Angabe der Einzelheiten wüsten sie jevoch v» - bet besonvttS aufgrfordert werden. — Kurs. Die &m\mt mti Effekttngeschäfteu gehöre« in die Rubrik k M EmkommnchM. bekenntvlffe-. Gebe« Sie jedoch in de« ErlLutsvuge« onck te*. Tag und Preis des Ankaufs und ebrusy Tag und P:e»s -? Verkaufs an, da Sir sottst leicht zu hoch besten-rt wttK.ft können. Gestempelte Krone - —.88 Te«tÄ»« Auszahlung Wie« 1.10 TeuttuM 9» Zürrch aotittte: die österreichische 5kroue .... 1.10 ( 1.07'/, ntz 25 JWrj die österr. gestempelte Krone. . —.88 (—.88 am S8. $ätnr die tschechische Krone ..... 8.07'/« ( 5.12'/» am 26. JuMi die Mark ........ . . 6.07'/, 6.1S m 25 Aus - ügram.. . . . . . 395 ( 4.1V am 25. Acht'. Bukarest. . . 9.17'/, 6.25 ij» 25 Juiu! Budovest .. . . 2.30 2.30 . \ ■ Vqr'ck" . . ■jC'vwc: Lofostean 8c Kusjtnior Wien, in., Isttvphtzle»»»« $■; ToU 1868 ('Jfcks Hintt«r8li*r.?ss 1' * ei, :• r Kulante DurehfQlti'Oitg aller dUttkgssodäftlisb«« irtzMkWnW» Bühne m»d «mH. Aus den Thchateff«. Im Wiener Stad tth«ak>r sindrt Didnstü de» 28. d. M. die Erstaufführung von PiusÜS e>ck r l 5 | Sch m i e d". mit Äiak D e u t s ch in der Hsnmröffe.statt. Es ReinertägUiS fließt den nkrümischrn Pvstrvmopfern zu. PfttzWos dM 2S. tz. M. atzmLS gelaugt m Abänderung drS KruiMli Gvrtzms «D e r F r e m d^e" mft B e U -- Z w i MdWtzWWW dm SO.d. M. als Abschiedsvorstellung .Ferkel d k r GGGIeG zur Auffühnmg. EnthüNnns de» Johemu großer Teilnahme der mMefttteÜev Kreise 'Breutz die feierliche Enthüllung des im Siadpark «ck»cheLt» Deuk«M vo» tzrll«r »> >:!;