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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-26 · Heft 867 (26.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 867 (26.6.1921)
Date
1921-06-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite Wen, SoimLag Dsrchführuug des Erlasses vom 13. August des Vorjahres nn Schuljahr 1920/21 bereits in Verwetldung gestanden ist, an die kandesschnlräte einen Erlaß errichtet, in dem unter anderem zesagt wird: Es liegt nicht in der Absicht des Erlasses vom 16. d. M., eine bereits in Angriff genommene Durchführung des üeue« Lehrplanes wieder r ü ck g ll n g i g Zu machen. An jenen Schulen, an denen die neuen Lehrpläne bereits im Schuljahr 1920/21 in Erprobung gestanden stnd und sich nach mm Urteil des Landesschulrates bewäbrt haben, stnd ste weiter Zu erproben, wobei die allgemeinen pädagogischen' Weisungen des ptierlen Erlaßes selbstverständlich auch an diesen Schulen m vollem Umgang zu brachten sein werden. Bor der Entscheidung des Landesschulrates ist das Gutachten des zuständigin Bezirks-- schulmspektors rmzuholm. . Um jenen Schule», an denen aus irgendeinem Grunde der Erlaß vom 15. August des Vorjahres noch nrcht zur Durchiührnngge langt ist, wird jedoch das Vorliegen der i« Erlaß vom 16. Juni d. I. a u s g e ft e l l t e n V o rauSsetznngen Vorbedingun» für die probeweise -Einfiihmng des neuen Lehrplanes sein. Die erhöhten Telephongebühren. In dem . gestem ausgegebcnm Bundesgesetzblatt wird die bereits angemndigte Verordnung des BundeZministers für Verkehrswesen. betreffend die Abänderung einiger Bestivrmurgen der Kernsprechordnung und der Fernsprechgebührenordnung, verlautbart. Im Sinne dieser Verordnung beträgt' nun! die Teilnehmergebühr für Wien mit: einer täglichen Rufzahl von höchstens 12 Rufen K 6400, von 13 bis 24 Rnseu K 14.400 und von. 25 bis 40 Rufen K 36.0M. "Des werteren beträgt die Teilneymergebühr beim halben Gesellschafrscmschluß 5600 und beim Biertelgesellschaft sV» sch4 ußU 3800 pro Jahr. Auf Grund der Verordnung werden aber nicht nur die Teilnehmergebühren erhöht, es tritt zugleich eine Erhöhung der Gebühren- und Einheitssätze für Entfernungszujchläge. für Beiträge zu den Herstellungskosten der Trlephonleitungen, für die Jnstandhaltungsgebühren von Nebenapparatrn, Umschaltem asw. »»Kraft. Aufhebung der staatliche« Brennstoffbewirtschaftung? Die „Staatskorrespondenz" meldet:- Mit Rückstcht auf die rn letzter Zeit eingetretene Aenderung \n bet Lage des Weltlohlenmarktes, der das Bundesminrstrrium für Handel »ad Gewerbe. Industrie und Bauten. Kohlenversorgrmgsdienst, vorläufig dadurch Rechnung getragen hat, daß es nunmehr aus einer Reihe von Herkunstsgebiel« die Einfuhr * o n Kohle zur freien Verfügung bewilligt, erscheint eS zweckmäßig, in einem die Vertreter aller Jntereffrntengruppen «mfaffenden Kreise dre Frage des Bestandes der staatlichen Bewirtschaftung der Brennstoffe in Oesterreich einer eingehenden Erörterung zu unterziehe». Hiebei wird insbesondere darüber z« berat« sein, ob und Dwiewert die staatliche Bewirtschaftung bereits ab gebaut und unter welchen Voraussetzungen und in welchem Zeitpunkt« ste gänzlich aufgeho b e » werden soll, ferner in welcher -Weise in letzterem Falle die Sicherung des ungestörten Betriebes der inländischen Kohlenbergbaue z« erfolge» 'haben wird. ' Zu diesem Behnfe findet morgen Montag, im Sitzungsffaale des Gewerbeförderungsamtes erne Beratung statt, t --- Zionistisches Landeskomitee. Der letzten Sitzung des geschäftsführrnden AusschuffeS lag, ft* Brief vom Landesverband der zionistischen Sludentm vor!drr dem-Land'rslomitee den Vorschlag macht, nur solche Ge, 'stnnungsgmosien zum Kongreß zu delegieren, die ihrer Hflicht dem K e r e n H a j e s s o d gegenüber vollauf nachge- ^kommen find. .Dieser Vorschlag wird ohne Debatte mm Beschluß Erhoben- Uebrr Vorschlag der Vorsitzende» wurde Herr Leo lSendrowicz zum zweiten Sekretär bestellt. Dem Berichte!de§ Sekretärs des Keren-Hajefsod Dr. Hers ch l ist zu ent- 'mehmm. daß die Keren-Haseffod-Arbeit durch die Konstituierung »des Arbeitsausschusses und eines erweiterten Präsidiumgünstig ^beeinflußt werden dürste. Die Vorschläge für die am 5. Juli in iWien staltsindende Vorkonferenz der zionistische» Verbände Mittel'; und Osteuropas, welche zum künftigen zionistischen Kongreß Stellung!»ehmen soll, wurde genehmigt rmd in her Sitzung des Große» ''Landeskomitees ratifiziert. j Die nächste Sitzung des geschäftsführenden AusschuffeS sind et morgen um 6 llhr statt. Außerordentliche ziouistische Parteisteuer. An außerordentlicher zionistischer Parteisteuer find bei» iZionistischeu Landestomitee weiter folgende Beträge ein gelangt: Durch David N ebeuzahl L 160, Sammlung Dr.Heinrich Krämer: Rudolf Belak, Alexander Zeller, Leo» Thür, Franz Zipier, Artur Popper, Chaim Schreier, Max Gottfried, Heinrich Breier, M. Lustka»del, Dr. Max Bernhard, A. Llstausky, L. Lifiansky je K 80, zusammen K 1120, bisher aus gewiesen jK 185A70, znsammm K 186*90. I —» Hoteidiebstahl an einem Aegypter. Die Täter verhuftet. Am 19. d. M. wurde, wie berichtet, das Zimmer 117 n» HotA kontinental, in dem der Regieruugsbcamte aus Kairo Raphael A l o d j e m wohnte» erbrochm und daraus IS Schecks der ägyptischen Nationalbank und Schmuck n» Werte von K 460.000 entwendet. Die Pollzerdirektion hat festgestellt, daß -<i» junger Man» am 19. d. M. im Caf6 HabSburg jSchecks der ägyptische» Natrönalbank zum j Verkauf avgebotrn habe. Es gelang, ihu in der Person des Zcu«er 7.wrgettzcitung Letzte Nachrichten. Die Auflösung -er Orgesch. Berlin, 25. Juni. (Wolff.) Mit Rücksicht auf den am 30. d. M. bevorstehend« Ablauf der r m Ultimatum für die Auflösung der Selbstschutzorganisationen gesetzten Frist hat dre Reichsregrerung nunmehr dre formellen Bekanntmachungen über die Auflösung der Einwohnerwehren B ay er ns, der Orts^ nnd Grenzwehrm in Ostpreußen und der Organisation Escherich erlaffen. Von der amtlichen Veröffentlichung dieser Bekanntmachungen an. die Montag im Reichsgrsetzblatt erfolgt, sind die Organisationen ausgelöst. Ihre Eintragung im Registe/ ist von Amts wegen zu loschen. Die Beteiligung an den aufgelöM Organisationen 'st strafbar. (Ob Herr Escherich das gelten lasten wird? Die Red.'» __ Englands Schulden. London, 25. Juni. (Wolff.) Amtlich wird gemeldet, daß Großbritannien in den letzten zwei Jahren feine Schuld an das Ausland um 203.287.000 Pfund vermindert Labe. Die Schulden an die überseeischen Staaten betragen demnach 1,161.572 Pfund Sterling. Der Hauptgläubiger sind die Vereinigten Staatrn mit einer Forderung von 972.704 Pfund. Dann kommt Kanada mit 53.339 Pfund Sterling. Keine Besteuerung der anslSudischen Depots in dek Schweiz. Der«, 25. Juni. (Schweiz. DeM-Ag.) Im Nationalrat verlangte der SoziaWenführer N o b s Auskunft darüber, welche Ergebniffe die Prüfung der Frage hatte, ob nicht die in der Schwerz d e p o «i e r t e« W e r t e, wie Wertpapiere, Edelsteine ». 1. «., der D est tu eru » gz« unterwerfen fei». Der Buudesrat antwortete, es fei noch kein Mittel gefunden worden, dadie Besteuerung der ausländischen Depots gestatte. Betriebseiustellnug Schweizer Schuhfabrik««. Ber», 25. Juni. Wegen anhaltender Absatzstocksogen haben Schuhfabriken mit insgesamt 600 Arbeiter« vorübergehend dm Betrieb eingestellt. 3l jährigen Karl Röszler,m Gyönghös i« Ungarn geboren und dahi» zuständig, im Zimtner 119 des Hotel Continental wohnhaft, au-zuforschen. Lei seiner Einvernahme gab er an, daß sei» Zimmerkollege, der 31jährige Kaufmann Saudoc P r a g e r, ' ihm an diele« Tage die Schecks der ägtzptiichm Ratio»albank »nd Schmuck gezeigt hatte «ud behauptet habeer hatte sie von ^uem unbekanntm Mann« gekenckt. Prager habe ih» da«« «ngelade», «it ch« tafummm die Sach» z» verkauf«. Prager war nun inzwischen «ach Ungarn geflüchtet «nd wmde auf Ersuche» der Polirechirekliv« am 23. d. M. in Budapest verhaftet. Durch die gepflogenen Erheb»«gm erscheint e« festgestellt, daß Röszler und Prager dm Embruch verübt haben. Em Teil des Schmuckes sowie die fehlendm ScheckS wurde» zustandegebracht. In der Wohnung drS Röszler wmde auch der rmterstaudSlose und beschäftigungslose technische Beamte W e i s z b » r - Aladar, 22 Jahre alt, cmgetrvffrv. Er behanptet, von dem ganzm Einbrnch nichts zu wißen. Weiszburg wurde wegm Verdachtes der Mitschuld an dem Einbrüche mit Röszler dem LaudeSgericht eingeliefert. Die Beute wurde zustande gebracht. Der im Prater, Borgartenstraße 172, wohnhafte Tapezierrrgehilfe Alabar L e» g y e l -deponierte beim, Praterkommiffariat ein Paket, daS ih« sein Schwager, eben der Budapest» Juwelier Karl Röszler, der iin Hotel Continental wohnte, mit dem Bemerk«, tS enthalte Geld, zur Aufbewahrung übergrbm hatte. Ein Nachbar hätte ihn auf die Meldung über dm Diebstahl im Hotel Continental aufmerksam gemacht, «nd deshalb hatte Leughel das Paket hinterlegt. DaS Paket enthielt 13 Schecks, ein holländisches BodenkreditloS und das goldme SalSkettchm mit den drei Anhängseln. Wertpapiere und Halskrttchen wmdm de« SicherheitSbureau übergebe«. _;_ Gefälschte tschechische FSnshundertkronennoten. Betrug an eine« Wiener Bankhaus. Eine in. riesigem Umfang betriebene Fälschung der um» tschecho-slowakischm Banknotm zu K 500 ist dieser Tage in Wien aofgedeckt worden. Wir erfahren über das Auftreten der Fälscher in Wien folgendes: Am Vormittag deS 16. d. M. erfchim i» einem Wiener Bankhaus ein etwa 37jShriger, gutgekleideter Man» in Begleitung einer etwa 32jährigen Dame, die er als feine Frau auSgab. Der Mann nannte sich B l a u, gab an, Kaufmann ans Preßburg zu seiu. Der Man« berief sich auf seine Beziehungen z» der Kantkchvkarlikelfabrik Grüuebergi» Preßburg, mit der auch das Bankhaus zutuu gehabt hat. und gab au, er sei von Herrn Grüneberg an daS Bankhaus gewiesen worb«. Er bot vier Päckchen «it je ISO Stück tschechisch» Noten zu je AL 600 »euer Emission zum Tageskurs: von österr. £ 924 för je Kö 100 an. Der Prokurist wollte um & 914 geben und schließlich einigte man sich auf & 918. Für die K£ 200.000 sollte em Betrag von vstcrr. K 1,836.000 geleistet werdm und der angebliche Kanfmann Bla« ersuchte, ihm österr. K 86.000 m bare« cnrSznfolgm, was der Prokurist im Glaohm tat. daß diese Summe da- Vermittlung-Honorar für dm Kaufmana bebmle. Für de» Rest händigte er ih» nach Lbzng -er valutmumsatz* stmrr von österr. & 2000 ein« auf österr. K 1,796.000 r lautend» Stzek auf d» Wieu« Giro- «ud Kuflendmip, der 26. Juni 1921 Rr. 867 . lhl" ' . '> ^. ^*1 aus dm Präsentanten ausgestellt war, ein. Mit diesem Scheck entfernte sich Blau. Von den angekanften KC 200.000 verkaufte das Bankhaus noch am gleichen Tage K lOo.OOO auf der Börse an die Anglobmk und am folgende» Tage versandte es die andere» Kö 100.000 an die Filiale Prag der Oesterreichifchm Länderbauk i» geschloffenem Geldbriek. Am 23. d. M. vormittags wurde mm das Bankhaus von der Zentrale der Anglobank bmachrichtigt, daß sämtliche ihr verlausten tschechischen Fimfhundertkronennote» gefälscht ferm. Am 24. telegraphierte auch die Londerbankfiliale in Prag, daß familiche ihr ringesaudtm Bankuvten F a l s i f i k a t e s i n d. Bla« hatte noch drei überzählig« Stücke zu XL 500 gleichfalls zum Kurse vo«918österrEichischenKron» verkaufk. Eine Anfrage im Giro- und Kaffmverei» ergab, daß der Scheck schon a m 16. d. M. p r ä s e n t i e r t y n d ausbezahlt wurde. Ob der angebliche Kaufmann Blau selbst der Fälscher oder nur ein Emiffär ist, konnte noch nicht ermitteO werde« Er wird geschildert als mittelgroß, kräftig, untersetzt, «it vollem bartlosen Gesicht und braunen knrzgeschnittenm Haar». Seine -angebliche Gattin ist etwa 33 Jahn alt, hübsch, mittelgroß und kräftig, hat rundes Gesicht, duukelbrame Haan» solche 'Augen. Ein Angestellter des Bankhauses glaubt gehört zu hab»^ daß der angebliche Blau im Gespräch mit seiner angeNich» Gattin auch dm Namen ,K r u g e r" fallen ließ. Die Amtshandlung leitet wi Slcherheitsbureau Regierungsrat Dr. B a r b e n wohin auch Sachdienliches mitgeteilt weiten kan». Erdroffelnng der nngarischen Kino» indnstrie. Aus Budapest wird ttnS berichtet: Der christlichnationale Kurs hat sich' auf dem Gebiet der Gewerberetttmst wieder einmal eine kräftige Blamage geholt. Bekanntlich ist all» jüdischen Kmobesitzern in Ungarn dre Lizmz zur WritersührunG der von ih»m gegründetm und i« die Höhe gebracht« Etadlißm ments plötzlich mtzogm worden. Diesem Akt fanatische« Bosheit nnd konfessioneller Gehässig-, keit wurde schamhast ein »soziales* Mäntelch« um» örhängt, indem man vergab, die «teignet» Betriede nm^ schaftlich schwach« Christ« zur Wettersührnng M übergebe« DaS hiezu nöttge Kapital hätte eme unter de« Präsidmue des englisch» Oberste« G t e a d stebmde englisch^ ungarische Attimgesellschaft beistellt» sollen. Gerckdd im mtscheidrndm Mommt kam eS aber zutage, daß die genannte Attimgesellschaft gar k ein Kapital hat! Jetzt habe» die früher« Besitzer die Kivotheatve zugriverrt und die neue« könne» sie nrcht wieder aufmache»! Budapest hat keine Kinos! und die ungarische Filmindustrie keinen Absatz. DaS Bad müff« 500 Kmoschanspieler und tausende Arbeiter anSgießw, die ans die geschilderte Weste u« ihr« Erwerb gebracht ward« sind. Aber was schert daS die christlichuationale« Bvlksb^glöcker? Sie habe» tme große Zahl jüdischer Gewerbetreibender enorm geschädigt und in diese« beseligend« Gefühle treuerfüllter vaterländischer Pstich^ kö««m sie ruhig schlaft», tetiehnngSweift weiter »erwach»". / Das Ansland «ad die anttfemMfche Hetze in Wie«. . Wie sehr das Treibe« der Wiener Antisemiten die österreichischen Gesamtinterefsen schädigt und welche Wirkung die demagogische. Hetze auf das Ausland macht, davon gibt wieder; ei« Schreibe» ans Amerika Kunde, das uns ein Fveunbi unseres Blattes zur Verfügung stellt nnd dessen Absenderntz uns wohl bekannt ist. Es heißt da: '; . . . „Ist e» wirklich wahr, daß bas »Deutsche Bolks-i blattfeine Leser anfforderte, in ihren Straßen und Häuftrnj alle Inden zu notieren? Haben denn diese Herren wirklich^ keine anderen Sorgen? Sind sie noch immer nicht zahm Ä Es ist doch eine Schande, auf den Knien herumznrutschen^ die ganze Welt um milde Gabe« für die Hungerndes anznb etieftt und dann eine Judenhetze zu veranstalten^ Die Herren vergessen aber scheinbar, baß ün Ausland Zeitung gen gelesen werden «nd daß die Leute, zu« Beispiel biter Amerikaner, in der Beziehung sehr empfindlich sind^ und die meisten Amerikaner, die geben, find I« d e ». S ch if Kahn usw. Bisjetzt waren bi« Juden christlicher als bis; Christen, haben, vhnck zu fragen, ob für Jud >^>er Christ,! gdgeben, nach diesen Erfahrungen aber werden sie scheinbäri klüger, denn man hört Sttmmen, die verlangen, daß das; von Juden gespendete und gesammelte Geld an die jüdi^ schon Vereine und von dort an Juden verteilt wird. Dann werden diese Herren, die über die Juden so schünpfen, aber ihr Geld natürlich nehmen, sehen, welche Wirkung ihn Treiben anstiftet. Ich bin nie Zionistin oder sonst eine heiße Jüdin gewesen, aber bei Gott, was ich tun kann, uW den Juden von nun an zu nützen, werde ich tm> Diese <wti* semitische Hetze in Wien hat den Wienern mehr geschadet! als man glaubt, wejl hier mit Recht gesagt wird, wenn! die.Wiener noch Zeit haben, auf solche hirnverbrannte Schlechtigkeiten zu kommen, statt zu sorgen, wie der Friede Mit allen Menschen herzustelle« ist, so habe» wir hier nichtnötig, uns für diese zu sorgen, denn eS scheint ihnen ja ganz gut zu gehe». Leuts, die solche Ideen habe«, sollteni besser hungern, vielleicht kommen sie dann auf christlichen- Gedaukicu. Ich kam» Ihnen gar nicht sage», wie.empört ich bin, am lftbste« möchte ich einen solchen Brief als „Erngesenbet^ nach Wien schicken, leider weiß ich die Date« der ZeitungM nicht, wo jener Aufruf rmd hi« der Bericht hierüber ev» schienen ist." ... - l Soweit daL Schreib». Wir tun der Dame den Gefalle»! und drucken ihr Schreiben ab, um einer weiteren Oesfentlichkeit zu verstehe» zu geben, bei wem sich die Wiener Not« leidendeft zu bedanken haben werden, wenn daS AuSlarH sich von einer Stadt abweudy^, iv tat eiW derart f&uxtoj$ Ächegchkihm km

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