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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-17 · Heft 858 (17.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 858 (17.6.1921)
Date
1921-06-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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j* Seite 3 ■mn6n Men, Freuag Der indische Gast. —y. Wien, 17. Juni. p" Vee VentzalisiHe Dichter Rabindranath Ta- Avre ist auf einer Reise durch die europäischen Hauptß&te begriffen^. Er weilt jetzt in Wien und spricht hier, fo wie auf all seinen??".:hestationen, in öffentlichen Versammlungen. Ein Bote aus einer anderen, schuldloseren Welt erscheint zum ersten Mal vor dem europäischen Publikum mit einer Botschaft des Weltfriedens, der Versöhnung. Auch der asiatische Kontinent kennt den Krieg und Massenmord, auch säne Geschichte trieft van Blut, aber die Völker' Asiens' haben sich nie die Weltherrschaft angemaßt, nie die Ausdehnung ihrer Kultur als einer höherwertigen betrieben. Asien hat von Europa, seiner entarteten Tochter, niemals lautes Empfangen; stets nur Demütigung^ Hörigkeit und Mordwaffen. So hat ihm Europa dafür gedankt, daß ks sein bestes, höchstes Gut, die Lehre von der Menschlichkeit, aus Asien erhalten hat, die zuletzt auf den Gäxmken der Unendlichkeit zurückgeht, aus der das Weltall kommt und in die es zurückkehrt. In einem Unfall des Massenwahnsinns haben die europäischen Völker an ihren eigenen Bau die Axt gelegt, die ■ Sicherheit des Denkens verloren. So präsentieren sie Zich dem asiatischen Philosophen, der mit dem Herzen vines reinen Kindes, mit den glühenden Worten eines Dichters von Liebe und Frieden zu ihnen spricht, Ideale -»reist, die Europa verloren hat. \ Hochmütig sieht das Europa der Maschinen, der Leitungen und der hochentwickelten technischen Kultur auf die Asiaten, die sich selbst genügen und — nach europäischen Begriffen — in geistiger Gebundenheit jttben, di« ihnen die europäischen Methoden der Arbeit jurrd Arbeitsteilung fernrückt und sie zum passiven Widerstand gegen die Segnungen der europäischen Politik veranlaßt. Dieser Zustand aber scheint heute im Schwinden. Die europäischen Mächte haben das Verbrechen begangen. Asien und Afrika in ihren Streit shineinzuzerrep. Sie sind selbst von dem hoh-n Piedestal her Unantastbarkeit herabgestiegen urch haben den verachteten, ausgesogenen asiatischen Völkern selbst den Punkt gezeigt, von dem aus die durch gar nichts als durch Brutalität begründete Suprematie europäischen Wesens aus den Angeln geworfen werden könnte. In jFapan ist der Beweis geführtworden, daß «in jasiatisches Volk die europäischen Waffen anwenden und jich die Gleichberechtigung erzwingen kann. Bon Japan aus ging schon vor dem Weltkrieg jenes geheimnisvolle ' Nusatmen der versklavten asiatischen Völker und wenn, diese heute die sozialen und politischen Folgen der tzrvtzen Katastrophe für Europa bedenken und in Khrer ganzen Entsetzlichkeit «rannen, dann müßte tzuanchen europäischen Staatsmann das Grauen anjfeandeln ob der Geister, die da frei werden könnten. ^Vielleicht ist die Stunde Asiens noch nicht gekommen, aber Europa hat ehr- und zukunftvergessen alles gesie zu beschleunigen. DaS jüdische Volk, das in seiner Mehrheit in Purvpa lebt, hat an seinem Körper all den Haß und Pochmut der europäischen Nationen erfahren, deren Muswärtsentwicklung es durch seinen Geist und seine Arbeit befruchtet hat. Wenn es in diesen Tagen in die bedeutungsvollste Periode seiner tränenvollen Geschichte rinttitt und sich auf dem Boden Asiens ein politisches «nd kulturelles Zentrum schaffen will, so ist es sich dessen bewußt, daß seine Zukunft von der Art bedingt wird, wie die Völker Asiens den nach zwei Jahrtausenden der Qual und des Leidens heimkehrenden Bruder aufnehmen. Auch hier hat Europa bereits vorgearbeitet mrd die letzten Ereignisse in Palästina zeigen, wie rasch das europäische Beispiel wirkt. Aber es ist zu bedenk«», daß die Völker Asiens nichts von dem heutigen RettenerationSprozeß des Mischen Volkes wissen und daß das jüdische Volk nichts getan hat, ihnen die ungeheuren politischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten vor Augen ltzu führen, die sich aus einer jüdischen' Konzentration am Mittelmeer, am Tor nach Europa, ergeben. Das jüdische Volk hat es unterlassen, zur Seele Asiens zu sprechen und Freunde seines neuen Werdens zu suchen. Dieser Fehler, der sich in Zukunft bis zur Vernichtung aller jüdischen Hoffnungen auswachsen könnte, muß gutgemacht werden. * Rabindranath Ta göre sieht Europa in übelster Verfassung. Er, der Asiat«, spricht von der höheren menschlichen Einheit, die über allen Völkern steht. Er bringt dem vom Hunnentum zerfetzten Erdteil den Gruß der uralten Mutwr der Menschheitt. Niemand kann ihn sv tief verstehen wie das Judentum, dessen Wurzellosigkeit. dessen ganze Existenz in der Verbannung eine wuchtige Anklage gegen die zur Fratze erstarrte Kultur Europas ist. In einem Gedicht Tagores singt die Mutter ihrem schlafenden Kind ein Lied, das es später, wenn sie nicht mehr sein wcrd, mit der Mutter verbinden soll. Auch im jüdischen Volke klingt dieses stzied der Mutter und es wird gerade jetzt, wenn wir alle unsere Pflicht tun und die Größe unserer Zeit erkennen, zu Leven und zu Licht. Und deshalb grüßen feit den astatischen Propheten des Friedens und der RenWtchM. König Konstantin erkrankt. Pari», 16. Juni. (Funkspruch.) König Konstantin von Griechenland ist « Smyrna unter heftigen Firbererschemungen jdmä sah mutz dar Bett hüten. Wiener Morgenzett««- Politische Rundschau. ' " t Die letzte« Unruhe«»» Aegypten. Ueber die Unruhen, die vor kurzer Zeit in Aegypten stattfanden» berichtet der «Basler Nationalzeitungein Augenzeuge: Die Veranlassung zu den Unruhen war rein interner Natur, obschon sie indirekt mit der Frage der englischen Oberherrschaft in Zusammenhang steht, und ist in der Rivalität der zwei ägyptischen Parteiführer Adli Pascha und Zaghlul Pascha zu suchen. A d l i ist der Chef des Ministeriums, das sich im vergangenen März gebildet hatte, um in nächster Zeit den englisch-ägyptischen Vertrag zu diskutieren, laut welchem Aegypten feine Selbständigkeit erlangen sollte, bis auf wenige Einschränkungen zur Wahrung britischer und anderer fremder Rechte. Daß zur Bildung einer solchen Ministeriums einem gemäßigten Parteiführer der Vorzug gegeben wurde, ist mehr als selftverständlich. Um seine Sache ganz gut zu machen, lud Adli den Führer der ExtremistenparM Zaghlul, zur Mitarbeit ein. Dieser ist ein ehemaliger Zögling der Azhar-Moschee, jenes' großen Wespennestes, aus dem so diele Fanatiker in die Welt der Islam VtnauSschwärmen. Schon bei den Unruhen im März 1619 war sein Name in aller Mund, als Zaghlul statt an die Friedenskonferenz in die Deportation nach Malta geschickt wurde. Einsichtige Nationalisten waren der Ansicht, es sei am vernünftigsten, das Ministerium Adli allein verhandeln zu lassen urw mit den breiten Massen im Hintergrund dessen Stellung zu »verstärken. Dies wäre entschieden weiser ge. wesen. Aber Zaghlul, vom Ehrgeiz getrieben, wollte zeigen, daß er die öffentliche Meinung hinter sich habe, und kot die Massen gegen seinen Rivalen auf. Mit dem Rufe: «Nieder mit Adlil Lang lebe Zaghlul!" fingen die Demonstrationen der Studenten und des Mobs in ihrem befolge an; in Kairo wurden junge Alleebäume ausgerissen und GaS» laternen eingeschlagen; in Alexandrien wurden 86 A-ghvrer und 14 Europäer getötet, 130 Aeghpter und 60 Europäer verwundet. Bei diesen Kämpfen Hollen sich die Aeghpier keine Lorbeeren. In der Ueberzahl fielen sie mit Knütteln über ihre Opfer her und zündeten einzelne mit Petroleum an. Die ägyptischen Sicherheitsbeamten waren machtlos oder halfen den Aufständischen. Englische Truppen waren nirgends zu sehen. Die Aeghpter hatten ja immer versichert, sie könnten ohne die Engländer regeren. Jetzt hatte« sie Gelegenheit. Aber sie machten von dieser Gelegenheit einen so schlechten Gebrauch, daß die Bevölkerung. Alexandriens nach Selbsthilfe schrie, und als auch diese versagte, nach den Engländern. Erst als die machtlosen Behörden AlexandrirnS :»nd die bereinigten, Konsulate hie Engländer barten, die Ordnung und Sicherheit wiederherzu stellen, erschien ein englischer Kreuzer mit Truppen, von denen wenige genügten, die Massen im Zaume zu halten. Die Lage erinnert verzweifelt an das Jahr 188L. Damals hieß der nadionaliftische Heißsporn Arabi und die infolge seiner Tätigkeit entstandenen Anruhen gaben den Engländern Anlaß, das Land zum ersten Male zu besetzen; jetzt geht die Sache in mancher Hinsicht viel leichter und selbstverständlicher. ES wird nicht an Sttmmen fehlen, die behaupten, daß England selbst diese Situatton geschaffen habe, um einen Vorwand zur Wiederbesehung zu finden. Doch ist eine solche Erklärung nicht nötig. Sie zeigt nur, daß Englands Lage in Aegypten nichts weniger als eine schlimme Wendung genommen hat. Zaghlul hat viele Anhänger eingebüßt, obschon er in einem Aufruf an sein Volk den Opfern des Aufstandes KrokolülStränen nachweint. Kanada , für OstgaNziens Selbständigkeit? Aus Ottawa wird gemeldet: Auf Ersuchen der Dommion- Abgeordneten Mr. M e ck y uud Dr. Blocke richtete der Minist rrpl äsident von Kanada, Sir Artur M e i g h e n, an den Obersten Alliiertenrat zuhanden deenglischen Premierministers Mr. Lloyd George eine trl'grapbitche Note, in welcher gegen die Okkupation Ostgaftiens durch die'Polen Protest erhoben und die Anerkennung der Selbständigkeit der gakizifchcn Republik gefordert wird. (WestUkr. Preßagentur.) Inland. Die Regierungskrise. Präsident Dr. Hainisch hat gestern die ^Aussprachen mit den Parteisührern begonnen, Cr wird möglicherweise heute den zukünftigen Bundeskanzler designieren. Im Parlament verlautet, daß Polizeipräsident Schober den Auftrag zur Kabinettsbildung erhalten wird. Er soll eine neutrale Beamtenregierung zusammenstellen. Die Grazer Beratungen. Ei»e Grazer christlichsoziale Delegation begibt sich «ach Wien. Graz» 16. Juni. Die christbchsoziale Landesparteilntung tagte heute von 10 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends uud war m dieser Zeit in ständiger Verbindung mit der christlichsozialen ReichSparteile tung in Wien. Es warm sämtliche Mitglieder der christlichsvzialeu.Landesparteileitung erschienen. Nach eingehender Debatte, an der sich alle Anwesenden beteiligten, wurde ein Ausschuß, bestehebend auS LändeShaapkmanu Professor Dr. Rmtelen, Landesrat Dechant Bröchmg, den N-tionalraten Professor Dr. Gürtler und Dr G mpl sowie demLan^agSprastdente» Abgeordneten Köldl, gewählt, der sich sofort nach Wien begibt und mit allen Vollmachten der LandeöparteileÜLllg ausgestattet ist. 47. 3##» Mtf Nr. 888! — ......... ...,i Die Grazer Anschlntzabstimmnng. 1 Graz, 16. Juni. (Tel^Komp.) Der ArbeitSauSschaß da- Zentral'ekrrlariat ,nr Durchführung der VvIksabstimMttttß habe» sich bete t3 gebildet. Vorsitzender »st der christlichsoziale Landütz» havptman« Dr. Atzrer. Rationalrat. Die nächste Sitzung de- Katwnalraies findet Dirnstaß den 21. d. M., $ Uhr nachmittags, statt. . Riederösterreichischer Landtag. Sitzung am 16. Imst. Der niederösterreichifche Landtag beschloß ftt seiner gestrigen Sitzung die Einhebung von Umlage» in mehreren Gemeinden und nach längerer Debatte einige Abänderungen des Ges-tzes über die Einhepung einer Abgabe vom Wertzuwachs von Liegenschaften durch die Gemeinden Niederösierreichs, mit Ausnahme der Stadt Wiener-Neustadt. I« der Debatte wurde besonders darauf htngewtesen, daß durch die Vorlage über die Wertzuwachsabgabe die Schiebereien mit Häusern eingeschränkt werden. Zu einer lebhaften Szene kam' es, als der Berichterstatter D'r. Beirer über die Cinhebung der Wertzuwachssteuer das Schlußwort erstattete. Er kritisierte in scharfer Weise das Mieterschutzgesetz, welches die Bauern und die bodenständige arme Bevölkerung zwinge, ihren Grund und; Boden und ihre Häuser an Ostjuden und an Schieber zu veräußern. Abgeordneter Landeshauptmann Christoph (Sozialdemokrat) unterbrach ihn in erregter Weise: Das ist unanständig, Herr Berichterstatter, was Sie da tun! DaS ist unerhört! Ein solcher Bericht ist «icht zu ertragen! Vorsitzender: Herr Landeshauptmann, bitte keine« Dialog zu halten. Landeshauptmann Ahristophr Ist daS eine Berichterstattung? Das gehört in eine Versammlung, aber nicht hieher. Das ist unerhört! Das ist unanständig! Vorsitzender: Sie haben nicht das Wort, Herr /Landeshauptmann! Landeshauptmann Christoph: Sin solcher Bericht ist nicht zu ertragen! Der Berichterstatter brachte sodann seinen Bericht zu Ende und die Sitzung wurde «ach Annahme der Vorlage 0e(djten«t. . .! .; . > Die Regierung gegen die Reiseschecks. Einbringung einer Klage bei» Berfnsinng-gerichtohof. Bekanntlich hat der Tiroler Landtag vor einiger Zeit beschlossen, einen sogenannten Reisescheckverkehr für »fach Trrvl Elvi eisende einmführen. Die Tiroler Landesregierung hat d-aufhm am 7. d. Meine Verordnung zur Durchführung diese- Beschlusses erlaffcu. < Nach Ansicht drr vunde-regimmg kann e» keine« Zweifel unterliege», daß die Verfügung der Tiroler LandeSre-ierung, die auf diese Weise ein neues Geld schafft und zugleich die Verwendbarkeit der österreichischen Währung für de» betreffende« Zahlungsverkehr ausschaltet, einen Eingriff in daS nach der geltenden Verfassung ausschließlich dem Bunde zustehende Recht der Gesetzgebung in Angelegenheit dr- Geld- und Zetlelbankwesendarstellt. Ebenso ist die Verordnung em Eingriff in daS Notenprivllegiuw der Orsterreichisch-ungarischen Bank. Die Bundesregierung hat deshalb gegen die Verordnung drr Landesregierung Protest eingelegt und wird darauf dringe», daß die Berfügmrge» der Tiroler LaudeSregierong, soweit sie die Emführung eines neue» Zahlungsmittels mit Aunahmezwang r«m Ziele haben, rückgängig gemacht «erde». Die Anfechtuugsklage gegen de« Beschloß des Tiroler Landtagist bei« VerfassungSgerrchShof bereits eingeb rächt. Unterfuchuntzsansschutz für die tzolzabstocknngsverträge. Der Untersuchungsausschuß - für di« HolzabstockrmgSvertrage hat gestern seine Beratungen fortgesetzt. Zunächst nahm der Vorsitzende Abg. Dr. S ch ü r f f Anlaß, gegen die durch die „StaatSkorrespottdenz" veröffentlichte RegierungSerklärung Über die HolzabstvckungSverträge Stellung zu nehmen, und erklärte diesbezüglich, er habe es schon einmal im Ausschuß gerügt, daß im Verlaufe von parlamentarrschen Ber° Handlungen, insbesondere während der Tätigkeit dieses UnterfüchungSauSschusseS, von sotten ministerieller Organe eine Zeitung-Polemik eröffnet werde, zu dem Zwecke, den Abschluß des nordstÄrischen HolzaVstcckungSvertrages urrd die Haltung der Regierung und ihrer Organe in dieser Frage zu der« teibigen. Das Forum, vor dem sich diese Faktoren zu verteidigen hatten, ist einzig und allein der Untersuchungsausschuß. und er müsse daher dieses neuerliche Hervortreten als eine parlamentarische Taktlosigkeit bezeichnen. Im Verlaufe der Beratungen wurde auch der ehemalige Staatssekretär S t ö ck l e r einvernommen, welcher nähere Auskünfte über seine Mitwirkung an den Vorarbeiten des nordsteirischen HolzabstockungSvertrageS erteilte. Er erläuterte insbesondere de« Unterschied in de» wesentlichen Voraussetzungen, die einerseits für die Abschließung des Reichraminger -und andererseits des «ordsteirischen Aiv fiockungsvertrageS bestimmend waren. Staatssekretär Stöcklet: betonte insbesondere, daß der ReichraminOr Vertrag als Notstandsmaßnahme der Forstverroaltung aufzufaff^p war und er nur aus diesen Gründen dem Vertrage zuge. stimmt habe. Gegenstand eingehender Beratungen bildet« auch die Frage der Kompetenz des Ackerbamninisteriums zu, Abschließung de- HolzabstockungSvertrageS, wobei die Der. treter des Finanzministeriumden Standpunkt vertreten daß M AMchuN teeafsttiasi; LMMM

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