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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-14 · Heft 855 (14.6.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 855 (14.6.1921)
Date
1921-06-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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SV . 555" „ ' . i ilHiW Wen, Drenskast W'Lsrrer Morgenzeitung 14. Juni Ml ' Seite" Aware» dagegen Regenschirme erst bei eiuem Preis von über 2000 Kronen (früher 1000 Kronen) als LpxuZware. Bei Spazrerstöcken bleibt es bei der Abgabepflicht des alten Entwurfes ' für 'die Preise über 600 Kronen. Die Kruppe Porzellan waren hat eine wesent, liche Aenderung . in dem Sinne erfahren, daß alle Porzellanarttkel! für technische Zwecke und Gebrauchsgegenstände, welche gar nicht oder nur mit Schablonen dekoriert sind, abgabefrei bleiben.Beiden'Küchengerätenwurde Aluminium ftrigegeben.beiBeleuchtunstsk5lpern derPreis aussOOVKronen gegen« Aber 2OOO Kronen des ersten Entwurfes hiuaufgesetzn Für M § b e l wurde das deutsche Gesetz als Grundlage, mit der. Erweiterung, baß Escherihol;. das' in Deutschland eine Abgabepflicht begründet, hier frei bleibt, genommen. Suche nach Verborgenen Zpaffen. Gestern erstattete namens des Liquidierungsorgans her Interalliierten Kontrollkommission Oberst Cooke bei der Pqlizeidirckktion die Anzeige, die Kommission habe auf Grin-d Per Wahrnehmung ihrer eigenen Organe die Ueberzeugung gewonnen, daß in dem Hause der Arbeiteckonsumgenosseuschaft für Wien und Umgebmrg, 12. Bezirk, Wolfganggasse 58. Waffen in größerer Menge verborgen seien. Gleichzeitig ’ [ielfte jOberst Cooke das Verlangen, and diesem Grunde eine Hausdurchsuchung borzunehrrten. Die Polizeidirekiion erklärte unter Hinweis auf die bestehenden Gesetze die Vornahme einer Hausdurchsuchung nur auf.Grund eines richterlichen Befehles für möglich und fetzte von der erstatteten Anzeige die Staatsamoaltschaft in die Kenntnis, worauf der in i er Angelegenheit bestellte Untersuchungsrichter auf Grund der von ihm direkt bei der Interalliierten Kontrollkommission gepflogenen ErHebung die Hausdurchsuchung im genannten Gebäude bornahm. Diese verlief jedoch e r g e b n i s l o's. Der Kommission, welcheariZ' dem Untersuchungsrichter und einigen' polizeilichen Funktionären bestand, hatten sich auch drei Vertreter der Interalliierten Kontrollkommission^ und zwar eirt englischer, ein französischer und ein italienischer- Oberst, ängeschlossen, um. sich die Ueberzeugmtg von. der- Durchführung der HauSdurchsrtchung zu verschaffen. i Leder um mer Millionen entlockt.' Am 23. v. M.'hat. der Kriminalbeamte Josef Bold in Meidlrüg "den 42jährigen Klcinfuhrmann Kar! Leonhardt rrnd bhn Ahahrig-en Aufleger Leopold Mucherl angehalten, weil 'sie ihm wegen des Besitzes zweier Kistenmit' etwa 800 KÜogvrmm Boxealfleder verdächtig borkarnsn. r DaS PoRzeikömmiffariat' Meidling leitete 'Erhebungen ein und stellte fest, daß die beiden-'Kistenmit gefÄschten Dokünvenben' xuS dem Zollmagazin des Franz FosefZ-Bahnhofes hsrauSgelockt worden sind. Das. Leder/ das einen Wert von 1,981.000 Kronen unverzollt hat, was für die Firma Artur Schidlo'f f S.'Bez., Grpße Mohrengm'fc, befümmt. An der HeraüAockung waren rwch beteiligt der 31jährige Pferdckkuppleic Franz istiefeinger,. der 34jährige Magazinsdiener. des. Franz JofefS-BahnhofeS Johann R ö f ch l und der jährige Kohlenrrbeiter Johann Makovic im Bahnhof, tzeiligetlstadt.. Da? Leder wurde zur Gänze zustande gebracht und dem stZohnstationSamt Franz Josefs-Bahn zurückgestellt. Daß Kommissariat kam dabei auf einen zweiten Betrug mit einer annähernd gleichgroßen Schadenshöhe. Die.fünf Personen haben nämlich am 7. Februar d. I. a-uS dom Zollmagazin des Franz JosefS-BahichofeS eine Kiste mit Spallleder und rine Kiste mit Boxcalfleder, die für die Firma Schenker und Komp, bestimmt, heran5geloät. Der Gesamtwert betragt 2,000.000 Kronen. Auch dabei kamen gefälschte Dokumente in Anwendung. Die Kiste mit Spallleder hat der -62jährige Lederagent Rudolf Beer dem 46jährigen Schuhwarenerzeuger^ Rudolf Natejka verkauft. Er hat einen Teil des Loders selbst verarbeitet, den Rest dem Lederhandler Gustav. F ü rst verkauft. Fürst wieder hat das Leder weiterverkauft. Die Kiste mit Box'ealfleder wurde auch durch Vermittlung des. Ledevagenien Beer an den Mitinhaber der Lederfirma Sola und Fenhves, Eduard F e n y v e S, in Büdapesi -erkauft, und von ihm nach Budapest geschafft. Nach Angabe des Fenhves befinden sich von..diesem. Leder noch etwa; 700 Ouadratfuß in. seinem Magazin in Budapest. Die BunjdeSblchndirektion Wien-West. hat mit. Rücksicht auf die großen Spesen und die Schwierigkeiten des Rücktransports - gegen Leistung entsprechender Garantien von. seiten fees Fsnhves Mf dis Rückstellung des Leders verzichtet. Riedinger, Röschl. Mucherl, Matejko, Beer und Leonhardt werden dem Landes- Gericht, eingeliefert. Fenyves und Matejka wurden der Staatsanwaltschaft angezeigt, ckber auf fteism Fuß belassen. I ...- l Tumvltfzene« int Gerichtssaale. i Tätliche Angriffe eine» Bernrteitte» gegen den Staatsanwalt. MenewRevstadt, 18. Juni. (Privat.) Bor . dem hiesigen Schöffensenat unter dein Borsitz des Hofrates S t r a ßgfchwandtner hatten sich heute die Hilfsarbeiter Ferdinand Franta, Hermann Hraskv, Stephan Blas ch 1 tz, Marie Franta und Agnes Blas ch i tz aus Pottenbvrf wegen Diebstahls von Zwirn aus Eisenbahnwaggons der dortigen Baumwollspinnerei und tvegen eines Einbruchsdiebstahls beitn Kaufmann Ernst zu verantworten. Die B^e- An unsere geehrten Abonnenten! Wir ersuchen bei Ueberaiedlungen von Wien auf das Land (oder umgekehrt) die Aenderung der Adresse uns stets direkt und, wenn möglich, einige Tage vorher anauzeigen. Hiebei ist, trenn der Bezug des Blattes bisher durch eine Versehlei&stelle (Trafik) erfolgte, deren genaue , Adresse anzugeben. Die Verwaltung der „Wiener Morgenseltung* 11., Taboratrasee 1—S (Telephon T?r. 4403$, 43319). tlt Handlung endete mit der Verurteilung des Hermann Hrasko zu achtzehn Monaet«, beS Stephan Blafchitz zu einem Jahre, des Ferdinand Franta zu fünf Monaten und der Marie Franta zu einem Monat schweren Kerkers, während die von Doktor Reichhard verteidigte Agnes Blaschitz freigesprochen wurde. .Nach der Urwilsvertündung sprang Hrasko plötzlich auf, trat vor den Gerichtstisch und schleuderte die dort liegenden Aktenstücke und Gesetzbücher und was ihm noch -in dir Hände kam, unter lautem Fluchen gegen den Staatsanwalt, Hoftat Dr. Langer, welcher rasch zur Seite sprang. Ms ec sah, das; seine Wurfgeschosse fehlgingen, erfaßte HrasÄ noch dos. volle Tinten zeug und schleuderte auch dieses gegen den - Staatsanwalt, an. dem.es knapp vorbeisauste. DaS Tintenzeug zerschellte an. der Wand, dieselbe über und über beschmutzend.- Als sich der Gesangenaüfseher auf den Gewalttäter stürzte, wollte er demselben und dem eingreifende« Justiz soldaten das Bajonett entreißen. Letzterer zog das Bajonett und warf es zur Syite, damit es dem Hütenden nicht in die Hände gerate. Der zur Hilfe kommenden Justizwache gelang es nach längerem Kampfe, feen Häftling zu überwältigen und ab« zu;ähren- Er wird sich nunmehr tvegen öffentlicher Gewalt tätigkcit zu verantworten habe«. Die Szene hatte im Gerichts« saal große Aufregung Hervorgerufe». Die polnische Regie«rmg Wer die ' BalachowieZ-Morde. Aus Warschau wird uns berichtet: Der Kriegs- Minister hat nunmehr die Interpellation der fozialdemokrati« scheu Partei über die Mordtattn und Räubereien der Dalachowiez-Bauden beantwortet. Er erklärt in feiner Antwort, daS Militärckommando habe eine spezielle UntersuchungSkommission mit General Sawidzki an der Spitze nach Pinfk entsendet» um über die Untaten der BalachowreA--Armee eine Unter« suchung durchzuführen. Infolge technischer Schwierigkeiten war es damals nicht möglich, die Untersuchung zu ftlhren. jetzt gehört jedoch Dalachowiez' Armee nicht mehr dem polnischen Mlitärverbande an, da die Truppenabtellungen Balachowicz' als Ausländer interniert feien. Nach dem internationalen Recht können Balachowicz und feine Ab. teilungen nur zur zivilrechtlichen Verantwortung gezogen werden. Deshalb hat das Justizministerium das ganze Material samt der Broschüre von Lichaczew, welche die Beschuldigungen gegen Balachowicz enthält, dem Prokurator deS ÄppellationSgerrchteS in den Ostgebieten übersendet mit dem Befehl, die Anklage zu erheben und gegen die Schuldigen die lokalen Gesetze (nach den verschiedenen Gesetzbüchern, welche in den verschiedenen Terlen Polens Geltung haben) in Anwendung zu bringen» wenn sich die Verbrechen auf polnischem Territorium ereignet haben. Sollten sie jedoch außerhalb der polnischen Grenze borgekommen sein, so soll auf sie das internationale Recht Anwendung finden. Budavary-Duturesc«, der erwachende Ungar. Ms Budapest wird uns'' geschriebeu: Ladislaus Dudavary, ei« Lehrer und Abgeordneter der ungarischen Nationalversammlung, der. früher Butureseu hieß, ist ein hervorragender und passender Führer der Erwachenden Ungarn. Auf der letzte« Versammlung. dies« Band« hielt! dieser Budavarh-Duturescu einen Bartrag üb« die Judenftage. Er beklagie sich, daß die edle Begeisterung der Erwachend« Ungarn durch de» äußereü und noch mehr durch den inneren Feiv^d vernichtet wird. Nach den Revolutionen — sagte er — eilte« all« Ehrisisn in. uns« Lag«, doch sind einige Juden in das Parlament hineingelangt, die dort beweise«, daß die Revolution nicht von den Jude« gemacht lvorben sei. (Heiterkeit.) ES gibt auch ehrlos« christliche Wgeordnete, die mit den Liberalen die Pforte des christlichen Ungarns ernschlag«.* Budavary besprach sodann sein« in der Nationalversammlung emgebrachte« Antrag zur Lösung d« Judenfrage, zu dessen zehn Punkten er noch einen hinzufügte: Dollständige Einstellung dar jüdischen Presse, Mfhebung der freimaurerische», internationalen und besonders der sozialdemokratisch« Organisation«. „Glaubet nicht — vollendete er seine christlich« Auseinandersetzungmt — daß wir uns-verspäteten: Di e Juden leben hochl" (Lebhafte Heiterkeit und lebhafter, stürmischer Beifall.) Das war aber dem Herrn Butureseu nicht genug. Tags darauf hielt er im Parlament eine Rede. Er - griff die Regierung an, weil sie den Pwfessor und Schriftsteller Kart Sebestyen zu seinem 38jährigen Jubiläum beglückwünscht hatte. SÄbesty« ist Professor tat der staatlichen Schauspielkun ftakabemie sack hat auch tut ein« gut« Nam«. Taufende fein« Schüler und feie fratfc- Schriftsteller- und Künstlerwekt haben ihn jetzt als Fülhwr feer ungarischen' Kultur gefeiert. -Aber er ist Jude das . mißfallt hem Butureseu. Die Sünden des Obergespans, s. ä Der Verein der ^Erwachende« Ungarn* i« S z »l» sk hat ans seiner kürzlich abgehalteurn Sitzung beschlösse», de» Obergesran die Demission z» emvfehlen, ein Ansuchen, welches dmch den Präses der »Erwachenden", Andreas Kvifz, such schriftlich gestellt wurde. »Es kau« nicht gestattet werde« — heißt er i« der d«LbezßgUchrn Zuschrift — daß zu einer Zeit, wo daS Land au; nationaler und christlicher Grundlage steht, der Exponent der von den »6 t# achendenMaghareu* untAr stÜtzte« Regierung e i « M e n s ch sei, welcher jüdische Gasthäuser besucht ider Präses deS Beremes ist Wirt!), iüdische Freunde hat und gelegentlich seiner Ernennung vom R a i* 8 i ne r auf die'Stirne geküßt wurde. Daß Ansuchen «« seine - Demission ist also begründet. Sofern der Obergespem nicht wissen sollte, was seine Pflicht ist, so werden die Erwachende« 1heißt es — schon Mütel rmd Wege stnde«, wenn eS ft« must, auch mit Gewalt, um ihren Willen durch^rsstze« . . . . Vom Jüdische« Schulveeer». ' D i e I n d i s ch e B o l k 8 s ch u (t i m ll. B e z i r k» Taborstraße 29, I. Stock, wird am 15. September 1I31 eröffnet Vormerkungen für die k. Klasse werde» i« Sekretärin des Jüdischen SchulvereineS,!!., Taborstraße S0a, täglich («uß« Samstag, jiidlschkn Feiertagen «nd Sonntag) von 10 bis IS Ähr vormittags, entgegengenommev. ' Iüdische Volksschule im XX. Bezirk, D r mi § g a s s c 38. Vormerkungen für die I. uad lk. Klasse werden dortselbst täglich (außer Samstag, jüdische» Feiertagen und Sonntag) von S bis 11 Uhr vormittags entgegen-euomme«. * Sittlichkeit. Das StraPezirkSgericht Isftssiadt htt euren ZabnLechnikergehilfen wegen boshafter Sachbeschädiguug zu einer Geldstrafe von ll 2000 verdonnert. Außerdem wird er wohl , de» Wert einer von ihm ^ertrümmerten Auslageuscheibr im Werte von ll 6000 ersetzen müssen. Der jugendliche Sünder rief wrinnck aus: „Mein Gott, woher soll ich daS zahlen?" Er wird sich wvh! ausrrchneu müssen, wieviel'Arbeitstage er nur für die ' Wiedergutnmchung des vou ihm augerichtetr» Schadens wird fronen müssen, und - das wird hoffentlich eine gfetti heilsame Ähre für ihn sein. Bvn diese« Standpunkt a»S «yd man' die Bestrafung des irmgm ManneS vielleicht als e»«r Eindämmüuasversuch jener Flui vo« Roheit, BoShrit «eck Verantwortungslosigkelt begrüßen, mit der uns die große ' Zeit des WeMvieges überschwemmt hat und in der alle Kei«-. von Kultur und Z'vilifativu, die ehedem in die Seele der Jugend gepflanzt worden warm, umzukommen drohe«. Aber der) spezielle Fall unseres derurteilten Zahntechnikers ist tragischem. Denn was e r zu büßen Heck, ist keiner der in unseren Tage» sa überhandnehmenden Exzesse sittlicher Verwahrlosung, fonderu i» Gegenteil eine bedauerliche Ausschreitung von Sittlichkeitsfanatismüs. Der Uebeltäter gehörte nämlich zu jene« Exzedente«,di^ bie; Aufführung von Schnitzlers «Reigen" in de» KamMr-' spiele» gestört haben und sich dabei schwere Ausschrrituuze« schulden kommen ließen. Der Zahntechnikergehilfe Krorrstotser hat'durch besagte Aufführungen seine Sittlichkeit gefährdet gefühlte Das heißt, er selbst hat eS nicht gefühlt' denn das ästhetische Xtiteil von Handwerkern, die literarische Fragen mit de« Stock entscheiden wollen und gegen einen jüdische« Dicht« durch Zer» > triimmerung einer Piow <tt i-AuSlage Stellung nehmen, pßegt nicht so selbständig zu sein. Rein, .Kronstorfer wmde zu sein« .siitlichm^ Tat angestisiet. Augestistet vo» Autoritüle», die tzre »Sittlichkeit" in politische Erbpacht übernommen habe», sal die es jetzt mit ihrer gepachteten und so hochgespaunte» Ethik m 'Einklang bringe«, einen Verführ ten die Suppe auslöffel» pr stchse», die sie ihm eingebrockt haben, eine» Naive», der keine U-mms hat, zu welchen Zwecken fein heiliger Eifer mißbraucht worden ist, zu« Beispiel, daß er unter andere« deshalb eine» Mische» Dichter «uudtot wache» helfe» mußte, um einem christkchsozuil« Fmillelvnredalteur de» Weg aus dir Bühne des emgeschüchteri« Direktors fteizumachen. Lagore und $*ftestft«e*$. Die »Berlruer B»Mzeitung" Lerrchtrt folgende wahre Geschichte: Att di« Europareift Rabmdranath TagoreS beüümt wurde» stellte im^Aüa* de« Allgememe» Etudentm-AuSschuß rmer deutschen Universttüt, eine verdeutsche Gruppe dm Antrag, de» Dichterphrlosoph» «ch/M ihrer Alm» water für etnm Bortrag zu bitte». «Der Porsitzeude des Studentenparlammts gerät in Verlegenheit, da er va» de« Dfanne mit de« seltsam« Kamm in seine« Lehe» «och «ichtß gehirt hat; er bütet um AufllLruug. Da schallt eS a»S schmiffeverrierte« Antlitz im Brerbaßbuffo: »Anftlärnng mrndtig. Wird wo h^ irg eud ein jüdischer Rabbiner sei». Farben» tragende lehnen Antrag a«S v ülki schmal io «ake» R^ü'ck s i ch t e» ab/ Lebhafte Zustimmung. Trotz all« Eiu» wände de» Freideutsche« wird unter akademische« Trampel» fe» schlossen, Httrn Tagore nicht einzulade», weil sei» Besuch »weder de« Ernst der Zeit* noch vor alle« .de« Belange« der deutsche» Würde* entspräche. MORGEN ist der Schluss der Schekelaktionl Benützet diaCf* Frist zu regster Sä

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