Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-06-14 · Heft 855 (14.6.1921) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 855 (14.6.1921)
Date
1921-06-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979934--07869-2993963
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seile 6' .Men. Mislag * ^el-Ra Damenhalbfchnhe aus braun I a Chcvreau ] ieinfie Wiener Wcndehcmdarbeit K 2695. I * Del-Ka Strümpfe in alle« Farben« * Promotion des ersten roeiblichen Doktors der Rechte an der Wiener Universität. Eine interessante unfr für die Geschichte der Frauenbewegung in der Republik Oesterreich bedeutungsvolle Feier findet heute mittags im Festsaale der Wrener Universität statt. Bn den daselbst stattfinden^en Promotionen zu-Doktoren der Rechte wird heute' zum ersten Male auch e i n e F r a'u zum Doktor der Rechte promoviert werden. Es ist dies' die Gattin des Wiener Professors Dr. B e t h, Frau Dr.K.B'e t h. FräuDr. B e t b, welche auch Doktor der Philosophie ist und somit nicht nur der erste weibliche Doktor der Rechte, sondern auch die erste Frau ist, welche zwei Doktorate besitzt, hat sich viel mit Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung befaßt und wurde auch zur Rechtspraxis beim Wiener Landesgericht zügekafserr. •* Eine Diplomatenkarrrepe. Vesnic, der ftrgoslawifche Vertreter in Paris, dessen Tod vor kurzem gemeldet wurde, war einst Studierender der Rechte in Paris. In jenen Tagen war er. wie „Manchester Guardian" erzählt, regelmäßiger Mitarbeiter an der „Jndspendame Belge" und auch nach seiner Rückkehr nach Belgrad fuhr rr fort, für Zeitungen zu schreiben, mit ' dem für ihn fatalen Resultat, daß ihm ein Artikel, in dem er die Regierung angrrss, zwei Jahre Gefängnis einbrachte. Politische Gefangene in Serbien wurden damals zu allen möglichen dummen Arbeiten - verwendtte, So mußte Vesnic Straßen fegen. Manche Jahre spater — das Glücksrad hatte sich inzwischen in die rechte Richtung gedreht — wurde Vesnic zum serbischen Vertreter in Paris «mannt. Beim ersten Empfang am Quai d'Orsay, dem er beiwohnte, sagte Prinz Nadoliu,,der deutsche Botschafter, zn ihm:- »Ihr Gesicht ist mir so bekannt. Wir müssen uns schon früher begegnet sein." „Sie bürsten mich dem Ansehen nach kennen", antwortete Vesnic. „Als Sie Gesandter in Belgrad waren, habe ich.fast zwei Jahre lang jeden Tag die Straße vor Ihrem Hause gefegt und'Sie. haben oft bei mir gestanden und mir eine Zigarette gegeben und einen Schwatz mit mir gehalten." * Eine VerwaltungsKommisfion für UngvLr. Aus llngyür. wird .gemeldet, daß in den allernächsten Tagen für die Stadt Ungvilr eine Verwaltungskom Mission ernannt werden wird. Der Stadtrat von Ungvär wurde seinerzeit durch.den Verwaltungstommissär suspendiert. In der Kommüfion werden s 5 m t l i ch e N a t i o n a l i t ä t e n proportional vertreten sein und außerdem werden darin qualifizierte Beamte sein. » Die Wettfahrt zwischen „Aquitania" und „Mauretania". Das Ozeanrennen zwischen den beiden Cuvard- Dampiern „Aquitania" und „Mauretania" hat mit dem Siege der Oelfeuerung geendet. Beide Dampfer verließen Southampton vor'gen Samstag, aber während die „Mauretama" direkt nach New-Aork fuhr, lies die „Aqüitania" Cherbourg an, um dort Passagiere auftuuehmen. Trotzdem kam sie früher in New-Aork an als. die -.Mauretama". Die „Aquitanra" war kürzlich erst für Oelfeuerung umgebaut worden. * Zionistische Studenten Vereinigung Graz. Die Wochenversammlung Tagesordnung: „Nachrichten aus der jüdischen Welt", findet M i i 1 w o ch den 15. Juni im Bereinslokal. Zwerglgasse, mn '/,9 Uhr abends, statt. Jedermann willkommen! * Wahle« in die Penfionsanstalt für Angestellte. Am 36. d. M. finden die Wahlen' in die Penfionsanstalt für Angestellte statt. Die Durchführung der Wahlen für dre Gruppe G (Handel und Verkehr) ha: der Zentralverband osterreichncher Kanfleute übernommen. In Anbetracht der Wichtigkeit der Wahlen für.dre geiamte Kansrnaumchatt werden die Firmen ersucht, -die ihnen von der Penfionsanstalt zugekommenen .Legitimationen zwecks Vornahme der Delegierlenwahlen sofort an das Gremium der Wiener Kaufmannschaft, Kanzleiabteilung VH, IV., Schwarzenbergplatz 16, einzusenden, wo sie mit den Namen der auf der Kandidatenliste verzerchneten Herren versehen und au die Pensionsanstalt weitergeleitet werden. Die Kandidatenliste liegt m. der Kanzleiabteiluug VII zur Einsicht auf. . * Die Aktionen »Kinder ins Ansland" im Msnat Mai.. Im Laufe des. Monats Mai sind 3276 Kinder (gegen 4310 im Vormonat) ms Ausland abgegangen, und zwar nach 6 chweden 1300, Holland 1050. Schweiz 532 (darunter 12 aus Kärnten), Deutsches Reich 385, T'checho-Slowakri-4, Dänemark 4, Rumänien 1, zusammen 3276. - 1* Oesterreich senchenfrei In der Woche vom 29. v. M, biS 3. d. M. wurde beim Volksgesuudheitsaml im BundeSminifietjurn für soziale Verwaltung weder eine Anzeige über eine Neuerkranküng an Blattern noch an Fleckrhphus erstattet. * Ein verschwundenes Juwel. Ein hiesiger Industrieller fuhr gestern mit der Südbahn von Baden nach Wien und vom Bahnhof in einem Autotarl zu seiner Wohnung in der Stadiongasse. In seiner. Hosentasche hatte er ein Juwel mitgenommen, das, als .er in der Wohnung nachsah, verschwunden.war. Es ist eine Brrlantbrofche im Werte von mindestens K 100X00 * Die Budapester Leichenfunde. Aus Budapest wird'gemeldet: Die Polizei hat festgestellt, daß Milan Popovic, dessen Leiche imLagymanyos-Te'che verstümmelt aMaefunden wurde, einem L u st morde zum Orüer gefallen ist. Der Täter wurde m der Person eines gewissen Alexander Kovacs verhaftet. * Indischer Franenbnnd, IX., Liechtensteinstrahe 11/13. S p e n d e n a u s w e i s der Inlanda k t r o n f ü r K i « d e r :. Anonym Monatsbeitrag X 600, Herr Nathan Lipschütz, Ul. K 500, Frau Johanna Ornstciu. Vl, X 300, Frau Dr. Warre.Jnfeld, IX. anläßlich Hochzeitslages K 200, Herr Julius Kolb, Asparn, Post' Tulln, X 800. Herr Barum Löw, ll, X 100, Herr Heinrich Hirsch, l, 80, früherer Ausweis K 56.904, zusammen K 60.704. — Spenden i n Garderobe: Frau Salome Taubes, lX, mehrere Berleidungsgegenstäude. . ' * Urania. Heute. Dienstag, 6 Uhr (Großer Saal) Urania- Filme : Das Wunder des Schneeschuhs. —'/,8 Uhr-(Großer Saall „Mein Leopold" Wanderbühne. — '/,8 Uhr 'Kleiner Saal) Max Becke: Das natürliche Farbenshstem. — */>8 Uhr (KmZsaal) UnM.-Assistent Dr. Ludwig Kvffler:. Unsere volkstümlichen Heilpflanzen. — 4 Uhr (Arbeitsgemeinschaft) Botanische Spaziergänge. — 6 Uhr (Arbeitsgemeinschaft) Zuschnetden «nd Nähen von Frauen? und Kinderlleideru. V ereinsnachrichlen. Hebräischer Klub. Heute und jeden Dienstag Kurs für neue hebräische Literatur van Salomon Auerbach: »Tschernickowski". Bücher mitbr ngen. — Jüdische Tischgesellsch aft Landstraße Heute, 8 Ubr abends, i« Wiener Ripgcass, I., Stubenring, Souterrain. Vortrag Dr. W a l dffiintt über „Die Läge i« Palästina und der Nationalfouds". , irraus Gesaugsvoruaa. Gäste willkommen- ~ - Wiener Morgenzeitung . 14, Juni 192! Nr. 8551 Die Ernährung. Der Marktbericht. Gestern wurden dem Naschmarkt große Mengen Kirschen auS Ungarn — rund 50.000'kg — zugeMrt. die von schöner Beschaffenheit sind. Der 'Preis hiefttr wurde für den Markt selbst mit K 41 per Kilogramm, für den Verkauf in den Bezirken mit X 43 festgesetzt. Die Zufuhren an Gemüse waren wieder hinreichend. Eme Prer'Sverändeiung war, abgesehen vom Spinat, der X 34 bis 36 per Kilogramm kostete, nicht sestzustellm. In der Großmarktballe war R i n d'f l e i s ch in mehr als genügenden Mengen vorhanden, während Kalbfleisch fehlte. Geflügel war ausreichend vorhanden. E i er waren nur auf einzelnen Märkten itm K 18 per Stück zu haben. _ Der Brotpreis. Die Verhandlungen der Regierung mit den Backergehilfen und Bäckern, in denen über eine eventuelle Erhöhung des Brotprerses Beschlüsse gefaßt werden sollen, wurden wieder ausgenommen. Das Ultimatum der Wiener Gehilfen, das ursprünglich bis heute gelautet hatte, wurde aus diesem Grunde bis Mittwoch verlängert. Zu einem Streik der Bäckergehilfen wird es nicht kommen, da die Regierung bemüht ist, die Frage in Güte und im Verhandlungswege beizulegen. W. I. W. Mittwoch den 15. d. M., 9 bis 11 Uhr, rot. rosa; Donnerstag den 16., S bis 11 Uhr. blau, gelb; Freitag den 17., S bis 11 Uhr, weiß, grau; SamStag den 18., 9 bis 11 Uhr, orange, grün. Freie Jüdische Volksbühne Enaemble-t?a?*spiel im Tbfepter in der Josefstadt. v2ßUhr abends: Gott SSsadht© Bühne nnd. KMst. Deutsches Volkstheatee. . In-einer Nachtvorstellung erwies.sich Henry Bernsteins Schauspiel ,Aakkarat" noch immer als sehr bühnenwirksam. , Aber wer den Theaterbetrieb im allgemeinen und den der Bernau-Bühnen im. besonderen. verfolgt, muß an die ^Künstler denken, die auf der , Szene stehen, und kann sich ihrer Leistungen nicht fteuen.Es wird wahrhaftig. Raubbau mit ihr^n. physischen Kräften getrieben und man kann reicht einmal dem Direktor einen Vorwurf machen. Die. traurige Wirtschaftslage , der Theaier und . der Darsteller zwingt dazu, zwei oder drei Vorstellungen im Tage zu absolvieren, und es ist erstaunlick), was die Mitwtrkenden auch nur rein physisch leisten. Bei dieser Häufung von Arbeit und der raschen Aufeinanderfolge der Novitäten und. Neueinstudierungen ist nicht minder staunenswert, wie dieser Mend gelang. Ganz ausgezeichnet Herr Homma. Er ist bei der Gestaltung des hinaufgekommenen Barons dem Autor sehr an die Hand gegangen, ja W.seinem Mitarbeiter'geworden. Frau.Steinsieck von ^>elge6ändigter Leidenschaft. Eine hoheitsvolle, vornehme Dulderin. Herrn Werner-Kahles Robert ein wenig blass, aber von. vortrefflicher Haltung. Won den. übrigen Mitwirkenden ist. Kathi Th aller besonders hervorzuheben. Manche kleinere Partie war teils. Mitternacht-, teils provinzimäßig besetzt. j ' A. J»‘ .; uv»«. vuvt.lunk vrraoimirvei. Limgenr HSky Dr. Kaiser. Beginn. 6 Uhr. Nische« V ylksthenttr gelangt da» Schauspiel „Baccarat" von Henry Bernstein Donnerstag den 16.. Samstag den 18. und Sonntag den 19. d. M., 7 Uhr, zur Wiederholung. In den Kammerspiele« wurde dke Komödie ..Mann «nd Frau" von Ladislaus Lakalos Är Mittwoch den 15., Donnerstag den 16. und Freitag den 17. d. M., die Kömödie „E v a s S ü n d e n f a l l“ von Antonius und Alverman für Samstag den 18. und Sonntag den 19. d.M^ angejetzt. Der bulgarische Protest gegen die. „Helden^ Bulgarische Studenten haben anläßlich der Ausführung von Shaws „Helden" im Schönbrunner Schloßtheater gegen gewisse anzügliche Stellen protestiert^ die sie in ihrem Naüonalgefüht verletzten, und es gab einen Thcaterskandal. Es ist kein Wort darüber zu verlieren, daß drc Erregung der bulgarischen Jugend' berechtigt war. Die Direktion des Burgtheaters hat bereits bei der zweiten Aufführung ausgemerzt, was recht anstößig war. Da, ' wie wir hören, die Wiener bulgarische Kolonie schon vor der Erstaufführung Vorstellungen machte, wäre es taktvoller mck klüger gewesen, diese Aenderungen um einen Tag früher vor« zunchmcn. Dann wäre der unliebsame Theaterrummel: wftxnt geblieben. ' GerLchtssaal. Prozeß gegen den Bandenführer tzSH. , Brrlkn, 13. Juni. (Tel.-Komp.) Vor dem Sondev».' gericht I begann heute der Prozeß gegen den Banden führet H ö l z. Die Schutzpolizei hatte umfassende Vorkehrungen! ge», , troffen^ da von kommunistischer Seite Stöxrrn-gsversuche an» gedvoht waren,ch . . Der Angeklagte verweigert zu Beginn der Verhandlung in wesentlichen Punkten Auskünfte über seine persönlichen> Daten. Was den berüchtigten Aufruf anlangt? in tÄn> zur Abschlächtüng der Bourgeoisie ausgefordert wird, erklärte, er, es habe sich bloß.mm eine Drehung gehandelt.-, DÄL Punkt der Anklage, der Hölz zur Last legt, auf einen!. Kaufmann in Berlin Schüsse abgegeben zu haben, leugnet er. Auf die Frage des Vorsitzenden, oh Hölz SoLat gv» wesen sei, gibt er an, fteiwillig eingerückt zu sein. Er fetj im Jahre 1918 bei Amiens verschüttet worden. Er,sei damals gerade unter sein Pferd geraten und wurde von einem Granate begraben. Später wurde.er dann wegen .hochgradiger^ Nervosität al§ untauglich entlassen. Er habe vier Jahre im. Felde gekämpft. ä ' . \?»> Hebet den Aufstand in Mitteldeutschland gibt er' au, daß der Aufstand nicht von Kommunisten und auch, nicht .von russischer Seite hervorgerufen wurdech.(^ wurde von den Behörden provoziert. Auf den VorhÄt'dss Vorsitzenden, daß der Kommunistenführer Levi. in dieser Be- ' ziehung anderer Meinung sei, zuckte.Hölz mit den Achseln. Als Endzweck des Aufstandes bezeichnet« er die UufrWüng. der Diktatur des Proletariats. i Die Sachverständigen bezeichnen Hölz als nicht gessleökrank, aber als minder, znrech nungsfähig. Hökz sei kein überragender Geist, besitze aber eine Durchschnitts«, intelligenz. ' Hölz gibt weiters an', nach dem' Kapp-Putsch sei er in die Tschecho-Slowakei geflüchtet, die ihn nicht auslieferte. Dadurch sei der Beweis erbracht, daß seine Taten nur cuis politischem Gebiete liegen. Er sei dann als Flüchtling ohne Heimat und Wohnung in Deutschland umhergeirrt. Bei Befragung über' die Plünderungen und Bränhsttftungen antwortete'Hölz, baß die Kommunisten im Prinzip' gegen jede Zerstörung sind. Es war aber notwendig, einiM Villen in Brand zu stecken, um das Bürgertum einzuschüchtern.; Hölz schildert dann Einzelheiten aus dem Gefecht bei dem mitteldeutschen Aufruhr und über die Vorgänge, die zur Sprengung der Billa des. Arztes Dr. Gbert geführt haben.! Freie jüdische Volksbühne. (Gastspiel im Josefstädter Theater.) Auch der zweite Abend des Gastspiels der Freie» jüdischen V o l k s b ü h u e batte jenen Erfolg, den man nach bisherigen Leistungen diese Ensembles erwarten durste. Wir haben die Arbeit der Freien jüdischen Volksbühne vom ersten Tage pflichtgemäß mit der gebührenden Aufmerksamkeit verfolgt und eS erübrigt sich daher, das Schanspiel „S' ch nr a Jisro el", das an diesem Abend in Szene ging) und die Darstellung nochmals z« behandeln. Das SiÜck ist literarisch weit wertvoller Äs das. anläßlich der Eröffnung des Gastspiels gegebene Gvrdinfche Drama „Der Fremde" und übte auf das auZverkaufte HauS eine überaus tiefe Wirkung. Ganz be“ sonderes Lob müssen . wir der Frau Deutsch spenden, die sich am raschesten mit den akustischen Verhältnissen deS Hanfes vertraut gemacht hat und wahrhaft erschütternd war. B e n - Z w i hatte einen vortrefflichen Abend, ist aber ebenso wie Herr D e t s ch und Frau W e i n t r a u.b- G r a f m einem Pianissimo befangen, das die Leistungen dieser Künstler beeinträchtigt. Ihr Spiel «nd Zusammenspiel schien unS im insimeren Raume bedeutender, sicherer und plastischer zu sein, waS aber dem großen Publikum glücklicherweise verborgen bleibt, da es ja bekanntlich dem Eriolg nachlänit nnd daS Theaterchen in der Untere» Augartenstraße geflissentlich übersah. Der Beifall war begeistert. Nach Schluß der Vorstellung blieb da8 Publikum auf den Plätzen und rief die Küustlerschar immer wieder vor die Rampe. . '' Aus de« Theatern. Im B u r g»t b e a t e r gelangt morgen, Mittwoch, „Der Schwan" zur Aufführung. Anfang 7 Uhr. - Im Schönbrunner Schloßtheater wird morgen, Mittwoch, „H e l d e n" gegeben. Anfang 7 Uhr. . In der S t a a t s o p e r gebt morgen, Mittwoch, „D e r Troubadour" in Szene. Leonore — Frau Kammersängerin Elise E l i z z a als Gast. Anfang 7 Uhr. — In der heuirgm Vorstellung des „Bajäzzo" fingt Herr Kammersänger Piccaoer zum ersten Male die Partte des Canio. 9» der Volksoper geht heute, DimStag, in Fortsetzung deS Wagner-ZykluS „T r r st a n und Isolde" m Szenze; die Hauptrollen find mit den Damen Blaha, Saling r und dm Herren Lener a. G., Baumanv, Peters, Beer und .Wand heleüt. Dm Knmmal sioat Herr Lriur MettL«. der Sport. Die Mannschaftsmeisterschaft im Ringe«. Die am Sonntag auf dem Schwerathletiksportplatz zrn^ Austragung gebrachte dritte Runde der Mannschaftsmeisterschaft im Ringen nahm einen interessamen Verlauf. Dre H a ko a^ unterlag gegen O si m ar k 3 : 7. Von ihvn. Vertretern konnte nur Hübsch emen Sieg errr-ngen, während Tnchner unentschieden: kämpfte. Die übrigen Elgebnisse waren: Wiener Sportklub-^ Fristeniky 5:5, Pollzeiorpane—Austna 8 : 2, Herkules—Hera« 6 :4, Germania-Eiche 5 :5. , Dänemark - Holland 1:1. Am Sonntag fand iss Kopenhagen in Beisein von 25.000 Zuschauern der Länderwett-i kämpf Dänemark-Holland statt, der trotz besserer Leistungen der Holländer 1:1 unentschieden. Sp. El. Mäher—SP. El. Dror 1:1 (1:1). Beide Mannschaften erreichen ihre Treffer aus Elfmeterstrajstößen. Bei. Mäher Hochmann und Hlrrchhorn die Besten. - - BANK- UND WECHSLERGESCHAFTj 8. ADYOKAT & G- Wien, I., Franz Joselskal 65 (Ecke Snhettenring) | Kulanteste Durchführung sämtl. Banku. Börsetransaktionen. | Der Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien ° In Zürich notierte: die österreichische Krone . . die östert. gestempelte Krone . . die tschechische Krone . . * . die Mark . Agram . Bukarest ..... Budapest —.95 Centimes, - 1.27V. Centimes. ••*•• 0 * 4 » * #j i WgkW« * . . 4 . . 1.27'/, ( 1.30 —.95 ' (-.95 8.22'/, ( 8.30 8.47'/, ( 8.70 4.15 ( 4.10 9.80 ( 9-30 2.80 55 am 11. JMi), am 11. Juni) am ll. Juni) am 11 Juni) am 11. Jum), am 11. Juni). ( 2.37'/,am 11. Juni) (—.50 am 11, Jimi)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.