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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-14 · Heft 855 (14.6.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 855 (14.6.1921)
Date
1921-06-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wien. Drensiag Ende des italienischen StaaLsbeamtenstreiks. 2tO«, U. Jrmi. (Slekani.) Das Streikkomitee der Staats- Beamt»-hat beschlossen, daß der regelmäßige Dienst wird« aufzunehmen und die Regelung der zwischen den Beamten mb der Regierung bestellenden Streitfragen dem Parlament Mheimzustell« sei. Die fxanzöfischen Eisenbahner - bolschewikisch Paris, 10. Juni. 'Privat.) Der Kongreß der französischen >ckise»bahner hat die Resolution M o n m o u s s e a u. welche btxt Anschluß an Moskau äusfpricht, mit 55.110 Stimmen angenommen. Die Resolution gegen Moskau, welche vom Führer i der bisherigen reformistischen Majorität B i d e g a r a y eingebracht'wmde, erhielt'nur '-3.677 Stimmen.' Die geschlagene alte Majorität har den Kongreß nach der Abstimmung verlassen snd dürfte eine separate Organisation gründen. Einstellung der Feindseligkeiten in Oberfchlesten. Paris, 13. Juni. (Tel.-Koinp.) Das Programm der Alliierten zur, VZioderherftellnng de-r Ordnung in Oberschlesien lautet-. .1'. Am 14. Juni beginnt die Entwaffnung der Insurgenten und des deutschen Selbstschutzes, die am 22. d. M. durchgeführt sein muß. 2. Je nach dem Fortschreiien de? Entwaffnung übernehmen die alliierten Truppen die Garnisonen im Abstimmungsgebiet. 3. Die Korfänch-Linie soll abgeandert und eine neue Zone geschaffen werden,, die die Insurgenten und die deutschen Truppen vollständig trennt. 4, Hede der beiden Zonen wird durch Militärftreitträste geschützt. sein. 5. An-> tzriffsakte von beiden Teilen machen im- Verlaufe der Kntwaffnuugsperiode oder späterhin das ganze Ab-- Kommen'-unwirksam. Die alliierten Truppen werden Är einem solchen Falle zu Gewaltmaßnahmen greifen. Den letzten. Nachrichten - zufolge haben die deutschen^ Delegierten dc^ Abkommen angenommen. | LParfchwtt, 13. Juni. iW. P. G.) Aus Oppeln pfeb brichtet: Die - Feindieligkeirenzwischen den pob-. fischen Aufständischen und den deutschen Abteilungen, ksind auf der ganzen Linie e ingestellt worben. Von einigen kleinen Patrouilleng.'fechten abgesehen, Herrscht überall vollkommene Ruhe. Die Besetzung - der neutralen Zone durch die Alliierten wird schon in tzyt allernächsten Dagen zur Gänze bnrchgeführi werden. Tagesbericht. MzebürgexAreister Emmerling über die VirLschaftliche Lage. i Mzebürgermeister Emmerl in g sprachvorgestern, einer Einladung der Wirtschaftlichere Vereinigung der Edelsteinhänd.lör („Diamantklub") folgend, im Saale der Vereinigung über die „Krise der Weltwirtschaft. Er erinnerte in den einleitenden Worten au die triste Wirtschaftslage, die nach dem Kriegsende über das aller Rohstoffe, vor allem der Kohle, beraubte Deutschvsterreich hereinbrach. Noch immer hindert die Kohlenyot den Aufbau.. Redner kam bamr . mrf die, gegenwärtige, von Amerika herlibergekommeue Mlt-- Dvirtschaftslrise zu sprechen,., die -auch uns in Mitleidenschaft zieht. In Amerika wird zu verschiedenen Ab- WlftmftEn geschritten, zum" Beispiel zu der Plakat- -rvpaganda- „Schützeft eure heimische Land- D i r t sch a f t! Jeder ka u fe einen SaüMe h l^ Man sieht, baß auch die kapitalistische Wirtschaftsordnung keinen Absatz für ihre Produkte sircken Lonne, Fl die Verelendung Europas schon so «jeit vorge- Ingenieure der öfterreichifechn Froß-Bü'sing-Werke Haben den Amerikanern Angeboten, die Wiener Werk- Pätten .zur Fertigstellung vmr- Automobilen zu vertzvenden. Das" Projekt könnte nicht zustande fommett. $n England antwortete man: „Auch wenn ihr umsonst liefert, geht es nicht, wenn ihr nicht mit jeder Eerrdung'eine Garage mitschickt." So überfütü [inb die dortigen Lager. .Inzwischen haben wir Muestens. wieder, an der durch Sch le sie n vevanlaßteu Kohlenkrise zu leiden. Seit 30. April ist nicht eine Lonne aus dem umstrittenen KohlengebieL ge- Kommen. W^nn die Absperrung der Zufuhren.andauert, dann werden sich im Herbst und Winter verschärfte Folgen zeigen. Zu diesen üblen'Aussichten kommt Noch die politische Krise und das. .Ausbleiben der erhofften staatlichen Kredithilfe, an die nach den Worten Lloyd Georges nicht zu denken:sei.: Die Aussichten Wiens mit seinen leistungs- Und lebensfähigen Unternehmungen seien allerdings, bessere. Redner schilderte die hoffnungerweckenden Versuche der Erd- -vhrnngen in Maria-Lanzenvor f. Leider sei nebst der früheren Verschleppung der Wasserkraftfragen seinerzeit auch dadurch gesündigt worden, daß Nutzungsrechte an Wasserkräften, die der Mllgemern heit geb ü h re n, tontro llos a.n '.private Pächter verschleudert wurden. L Die Lage Wiens sei, schloß Mdner, nicht so' feitis ch. Es mvffe ins Bewußtsein übergehe»,-daß die _Wiener Wcargenzermrrs Mitteilungeo aus dem Publikum. mm» gum raat . _ /Slcraaa^ Da» ®efcg über Me Luxaswarenabgabe. Regine Chodig Samuel Fischei Bärlad (Rumänien) Zablotöw (Galizien) Verlobte Wien, im Juni 1921 mos Grösster und bester Käufer Wiens , i969 B i* § I i & bi t @ % Perlen Juwelen, Edelsteinhändler Kabsaio witsch, Juwelier I. Maximilianstrasse 5 II, Stephanlestrasse 3, nur Nr. 3 jetzige ^ah^rstrasse) •" (jetzige Hollandstrasse) Tel. 8541 und 45146 ' im eigenen Hanse Haltestelle Operoring, Zag. ßärttfterstr. Samstag geschlossen. Wörsn Sie auch unsere Preise und Bureaumöbel die grösste Auswahl Leopold Steinhart Wien, Z., Biberstnase Br. 9 Sehrelbmasehiaeirooarahiren rasch. hlllic and ent iSS TeL 4073/V11 EN GROS EXPORT! EN DETAIL T.WIPPLINOEftSTR. 20. IXUNlVERSITÄTSSmiä RICHTIGE AUGENGLÄSER* BESTE FASSUNGEN BILLIGSTE PREISE m i\^vV MM« WIEN iü REPARATUREN SOFORT IN EIGENEN WERKSTÄTTEN. NACH AUSWÄRTS POSTWENDEND. T583 STÜRMTEN, ANGESTELLTEN U, ARBEITERN 10% NACHLASS alten Zeiten vorbei sind. Was die Besteuerung in Wien betreffe,, so verlange der Finanzreferent nur das, was unumgänglich notwendig sei. Pizebürgermeister Emmerling gab der sicheren Erwartung Ausdruck, büß Wien, wenn es einmal die jetzige Krise überwunden habe, üls Handels- und .Industriestadt wieder enrporblühen werde. Eröffnung der HeUanstaU Grimmenstet«. Sonntag fand die Eröffnung der Heilanstalt Grimm«* st«« der PenfionsaNstalt für Angestellte statt. Der Feier wohnten unter anderen bei Buvdrsprasident Dr.H a i n i s ch, Präsident S e i tz. BnndeSmiyist« Dr. R e s ch, in Vertretung des Bürgermeisters von Wien Stadtrat Professor Dr. T a n d l e r. Die Feier wurde durch eine Ansprache des P räfidenten der PevfionSaustalt Dr. Stephan Licht eröffnet. Der Vizepräsident der Pensionsanstalt BundeSrat Mar Klein hob in femer<Ansprach« die eminente Bedeutung der T n b e r k n l o s e b e! 3 m p fu » g und der Heilfürsorge für die öffentliche Gesandhettspslege hervor und betonte, daß die Pensionsanstalt durch die Erwerbung und den Betrieb der Heil-- anstatt Grimmmste'm den erste» wichtigen Schritt ans dem Gebiet der Heilsiksorge für rhre Mirglirder gegangen sei. BvndeSprLsidrnt Dr. H a i n i f ch : Wir alle wisie«, daß die fnrchtbaren Wirkung« der Tuberkulose aus Leben und Arbeitsfähigkeit der Erkrankt« bei eutsprechender Heilstättenbehandlimg nahem beseitigt »erben können. Die soziale Deisicher'uag ist rme Haupttragerm der Idee der menschlichenSolida r kt 8 t, ohne die kein menschliches Gemeinwesen bestehen kann. BundeZminister Dr. N e s ch: Die PensionSavstalt ist durch die Eröffnmrg des DolkSsanatoriumS Grimmenstem z« einem Pionier auf dem Gebiete der vorbeügendrn Heilsürsorge geworden. Auf diesem Gebiet werden Pensionsversichenmg und Krankenversicherung durch tatkräftiges Zusammenarbeit« noch, viel Segensreiches leisten koMtn. Der Sommeranfenthatt. Laut Bekanntmachung der Salzburger 8audesi.cgici.uug ist der Reiseverkehr i« Lande Galzbmg an keine Besch r Luk»ug e« «ehr gebunden. Eine Aenderung hiusichtlich der PaßwesenS tritt nicht ei«. Eine Verordnung der Kärntner Landesregierung erllLrt Lei einem Aufenthalt m Karni«, der sich SberachtTage erstreckt, eine AufenthaltSbewilliguns für alle Nichtkärutuer als notwendig, die von der staatSpolizeilich« Abteilung deS Präsidiums der Kärntner Landesregierung ausgestellt wird. Davon find Person« anSgmomm«, die im Lande KLmtnm über eine Wohnung im eigenen Hause verfügen. Aber auch diese AySnahme «IfMin allmGrmemdmymden Wörth«--, Ossiacher-, Millstätter-, Faaker- ' vnd Weißens«, in Arnoldstrin, Friesach, Klagensurt, Malluitz. St. Beit, Villach «nd WolfSbrrg. Dir Gebühr für daZ . LufenthaktsbewilliguneSgesuch wird mit K 50 festgesetzt. Der Streik der Bezirkskrankenkaffen- Lrzte beendigt. Rach eiutLfligem, llaaloS dmchgeführte« Streik der Alerzte der Wien« BezirlSkranlenkasie wurden gestern 6 Uhr die Berbandluusrn zwischen der Verwaltung der Kaffe und der Leitung des Vereines der VesirkSkrankmkaffenärzte ausgenommen. Sie dauert« zwei Stunde« und führt« zu einem bewiedigend« Eraebniffe, so daß die BerrinSleitung die Erklärung adaab, daß die BezirkSkraukenkaffmärztt «et de» hmrim Tage die Töttgkeit wieder «»'nehmen. - Der gememderätliche Finanzausschuß hat gestern, nachdem' die Generaldebatte in der letzt« Sitzung abgesührt worden war. da- Gesetz bis avf dm Anhang m eingehend« Beratung fertiggestellt. Als wichtigste Aeudttung« sind hrrvorznheb«: Der Absatz wurde evtsprechmd einem Anträge des Gcmeinderates Julius Müller (Sozialdemokrat) mit TU bestimmt. Bezüglich der Abgabe» gabepsticht (81) wurde festgesetzt, daß Reparaturarbeiten, die lediglich zur Behebung von Beschädigungen behws Wiederherstellung de.sfrüherenZustandes eines der Abgabe unterliegenden Gegenstandes vorgenommen werden, nicht als abgabpstichtig gelten. Hingegen sind die hievon verwendeten abgabepflichtigen Materialien zu versteuern. Bezüglich der Lieferungen und Leistung« außerhalb Wiens erfolgte die sehr wichtige Einschaltung, daß Effekturerungen, die nachweisbar nach einem' Orte außnhalb des Bundesgebietes, erfolgen, nicht der Abgabe unterliegen. D«( 8 2. der von der Mäglichlrit handelt, Unternehmung«, ohne Rücksicht darauf, ob sie ausschließlich LuxuSwarrn führ«, alst Lurusbrtriebr zu erklär«, wurde gestrichen. .! Bezüglich.derjenigen Unierriehmnvg«, die bereits der: Konsnmabgabe als Luxuslokale unterlieg«, wurde eine BestimumnD dahin getroffen, daß diese nur die allfällig HSH«e Abgabe, nicht aber eine doppelte Steuer zu emuchten haben. Als UebttgangS- Bestimmung wurde festgelegt. daß die vor Jnkrafttretm dieses Gesetzes nachweisbar getätigt« Verkäufe, sofern das Entgelt auch erst später gezahlt wird, von der Abgabe frei bleib«. Die neue Liste der Lnxnsware«. Der n«r Entwurf des Wannanhanges d« LnxnSware^ nn'erscheidet sich in ein« Reihe sehr wesentlicher Punkte von de« ursptüngÜcheu Magistratsrntwmf. Einzelne Kategori« sind Üb«häupt fortgeblieb«, so die P e r s o n e n ft * t m m o Btt e weg« deS Umstandes, daß die AutoS iw Wie« bereits ein« Sonderbesieue'.ung in Form d« laufendes Abgabe nach Pfcrdekraft« unterwarf« sind. Sehr bedeutmdr^ Veränderung« find bei de« Lebensmitteln erfolgt. D« schwer! ousznlegmde Begriff ^Delikatessen aller Art'" wurde fall«! gelaff«, desgleichm jene Obst-- mrd Gemüse^ort«, die jährlechi als primäre ein« Luxus darstell«, wie Kirschen, Spargels Gurk« drei bis vi« Wochen vor der üblich« Einbringung^^ zeit, die aber dann ein« allgemeitt« Geuußartikel bieten.^ Ebenso wad« nunmehr sämtliche Südfrüchte als frei vorgeschlagen, so daß nur Kaviar, Austern, Hmnm«, Trüffeln- und Paftet« mit Ausnahme gewöhnlicher Pains übrig bleiben?. Auch hat die Gruppe der Zuckerbäckerwar«, die früher ganz all-! gemein als abgabepflichtig erschien, eine sehr wesentliche Em«kmrg! erfahr«. SS werd« bloß feine Z u ck e r b ä ck e r e i e n all« Aft d« Stur« unterliegen, Zvckerwar« (Kanditen und Fondants) und' Schokoladebonbons nur daun, wenn ihr Preis SCOj per Kilogramm übersteigt. Bon ausländisch« Wein«: sind nur mehr jene des alten Zollauslaudrs steurr«^ vfüchtig. Don den N n g a r w e r u >: u iviid bloß Tokaftr Dein mit der Abgabe belegt. Medizinalwerne, wie China« weine, find abgabefrei. Auch die alkoholischen Getränke weifen eme Milderung auf, indem Rünr bei einem Literpreis von' nicht mehr als 360 Krone« unter Voraussetzung bari Alkoholgraden abgabefrei ist. Völlig neugestalL: wurdü wichtige'Gruppe der Toiletteartikel, die jene Gegenstände abgabepflichtig macht, die als Luxüsware deswegen zu betrachten find, weil sie in Verbindung mit Edelmetallcn, Perlmntter, Schildpatt, Chinasilber, Alpakka, Bernstein» Elfenbein, Meerschaum stehen oder in Tottettennecefsarr? koUrbiniect erscheirren. Nach wie vor sind Parfüms» Kölner- und; Toilettewaffer und Haarwaffer zum Preist von 160 Kronen^ Brillant zmn Preise von 80 Kronen und Artikel zur Hautpflege - von über 00 Kronen in den handelsüblichen Packungen der Steuer unterworfen. VoNkommen ftei bleiben die zur Kranken-, Säuglings» und Wochenbett«- pflege gehörigen Artikel, wie Puder, Frostcreme, Vaseline,' Tottettenseifen find erst als Luxus erklärt, wenn der Preis; für 100 Gramm 50 Kronen -übersteigt. Medizmalseifcw bleiben frei. Eine gewiffe Milderung ist auch bei Musiki instrumenten emgetreten. Bei Klavieren stnd Pianinos sollen' indes die ersten zehntausend Kronen, bei allen übrigew Musikinstrumenten die erst« tausend Kronen des Verkaufs» Preises «bgahefrei bleib«. Bon photographischem App et % a t t n sind nur die Formate b'r^ einschließlich 10 mal 16 Zenttmetör Luxus- Ware. Photochemischie Losung« sirch grundsätzlich von der Besteucrung allSgenonrnieü. DaS ungcmüü wci!veriwe>L-g Gebiet der Seiden- und L e'kn'enware n," F'ra n t Itcibtt ttttb aud«« F rau eu « To itet Lewa e m fern« B e t t w 8 f ch e, Tischwäsche, und $ e t w 8 s che wnrd e n d e« deutschen ' SayasJ, stev eugefetz angepaßt, das hat dir BedeutM«,! daß Halb» und Kmrstseide bei Frauwkleidern keiuer Abgabe unter.- ^reg«. ab« selbst gewiffe gauzseid«« Stoffe, wie Taft, Brokat Bastseide nsw. nur dann der Besteuerung rmterliegm, wenn «Ür d« 00 Zrntimet« breit«..Stoff ein h8h«er Preis alS 1000 Krön« gefordert wird. H e r r e n h ü t e soll« «st ÜBcd 1600 Kronen . gegenüber .1000 Krön« im erst« Entwurfs Damenhüte bei einem Preise von 2000Kran« gegrnübe« gleichfalls 1000 Kran« im alt« Entwurf als LuxuSware ev* stäkt werden. Hingegen gilt als neues Swuerobjett die leere HMfor« bei eine« Preise von über 1500 Kronen. fyttttnUtibtt, wenn sie zur Günze mit Seide ge«', füttert find, sind abgabepflichtig. üZst nur das Aermelfuttec ans Seide, wird eine Abgabe nicht eingehoben. Frack- und Smockinganzüge find, wenn sie nicht zn BerufSzwecken (Kellner) benützt werden, abgabepflichtig. Krawatten unter 600 Kronen (bisher 600 Krön«) sind abgabefrei. Sonnenschirme gelt« ohne Rücksicht ans d« Preis al» Luxus- Ist — — — Infolge Preissturzes Wiener RßStßll^MSSSß Kerl Schwär.»

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