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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-10 · Heft 851 (10.6.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 851 (10.6.1921)
Date
1921-06-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. SSt Wien. Freitag Wkerrer MörgerrzeNurrg . 10. Juni 1921 Seite Leichterungen habe. (Heiterkeit^) Er wolle sich darauf beschränken, seine grundsätzliche Stellung zu den erhobenen Forderungen auszusprechen. Die Forderung' nach einer möglichst unabhängig gestellten Bauleitung glaube er glatt' Zusagen 31t können, weil, sie organisatorisch vorbereitet ist. Die zweite Forderung wegen zur Bersügungstellung der ersoroerlichenMittel sei seiner unmittelbaren Kompetenz entrückt, jedes staatliche Nessorl sei vom Finanzressor abhängig und das Finanz-, amt sei bisher so einsichtsvoll gewesen um wenigstLNs rell dringenosten Anforderungen entgegenzuLommen. Es ist sicher, Las; alles in Not geraten ist. Der Vertreter des Finanznttntster.ürms, Sektions-- rat Dr. H olle n st c i n> erklärte, das FinanMinvsterium werde bei deü Verhandlungen über die zinnr Ausbau des Wiener Telephonamtes erforderlichen Mittel 'jeden im Bereiche der Möglichkeit gelegenem B'-'tragzur Verfügung stellen. Es sprachen noch Handelslammerrat R a tz, Nationstlrat Zelenka und eine Reihe ütyt Rednern und zum Schluffe Ministerialrat Stachel, her alle Maßnahmen darlegte, die zur Behebung der Telephonmisere bereits getroffen oder ei,lgeleitet seien. Bezüglich der Erhöhung der Telephongebühren erklärte er, heute keine genauen Angaben machen, zu können, es, sei eiste Erhöhung sowohl der Lp rechwie der Teilnehmergebühren in Aussicht genommen, doch werde diese im Einvernehmen mit den ^nteresstilten und in einen: erträglichem Ausmaße erfolgen. . Die vom Referenten erhobenen Forderungen wurden in einer Resolution zusammengesaßt und hiezu noch folgender , Passus beschlossen: Die Versammlung erwartet nach den heute vom Bundesminister für Verkehrswesen sowie von dein Vertreter: des Bundes- Ministeriums für Finanzen, abgegebenen Erklärungen und Zusagen, die rascheste E/füllimg ihrer Forderungen und nur diese Erwartung wird die Telephoninteressenten veranlassen, den Weg der SelLsthilfe vorläufig auf kurze Zeit histairszu schieben. Erhöhung der Post-, Telegraphen« und Fernsprechgebühren. Bekanntlich hat die Entente daS Berlrug« gestellt, daß unsere staatliche» Betriebe, wie Dahn, Tabakregie,. Post, Telegraphen- und Telephonamt, mit chren Tarifen so in die Höhe gehen, daß diese Betriebe wieder wie. im Frieden ertragnisreich werden. Wie verlautet, steht der neue Finanzpla» eine E rhbhnng der Po st-, Tel egrapben- und Ferni p re ch gebühren vor, um diese staatlichen Betriebe aus der Hchuldmwirischecht herarBzubringe»^ Die.Hehohimg. hieier. Tan^.M".Mchs Gegmstand »v» Vorarbeiten und Beratungen in den betreffenden Armier». Da die Beratungen »och picht abgeschlossen find, stehe« nähere Einzelheiten, namentlich über daS A u s m a ß der Erhöhungen, derzeit noch nicht fest, doch wird eS jedenfalls zu solche« Gkhohung« komme». Auttjüdische Exzesse in Ostrowo. „East Expreß" meldet aus Posen: In Ostrowv fand am 2. Juni eine Demonstration gegen die D em tjchcn und Juden statt. Unverantwortliche.(?) Element« schritten zu Exzessen gegen Personen, welche die Demonstration'nicht guthießen. Es kam auch ein Rauban fall in der Löhnung eines gewissen Grünberg vor, wobei Wertsachen geraubt und Frau Grünberg und ihr Dienstmädchen blutig geschlagen wurden. Zu Ansichreitungen kam es auch in den Hirsch'schen und Schulz'scherr Brauereien. Militärpatrouillen stellten die Ruhe wieder her. Die Behörden ergriffen alle nötigen Maßnahmen zur Verhütung weiterer Unruhen. Zur neue« amerikanische» Einwanderuugsbill. Das Einwanderungsamt in Washington hat, wie „Mo'nren^ erfährt, an sämtliche Konsuln der Vereinigten Staaten die Weisung ergehen lassen, infolge der durch die neue Einwänderungsbill hervvrgerufenen Erschwerungen für drei Einwandererkategorien. und zwar Ettern,' Frauen und Kinder von amerikanischen Staatsbürgern, alle möglichen Erleichterungen zu gewähren. Ahnest ' können amerikanische Bisa auf' Paßdv kirnt rnte jeder Art, sogar auf russische oderZketenfti- Pässe, gegeben werden. Für entfernt?re'Berwändt« van amerikanischen Bürgern, wie Geschwister. Schwager, Vetter' usw. gelten diese Erleichterungen jedoch nicht. Der Mörder von SL. Egyde« verhaftet. Im Sicherheitsburean ist gestern früh belegr-aphtjch. die Meldung eingetvosfen, daß der Goldarbeiter 7phann..,Hlo bil. der wegen des AutonwbilyerhrechenK -mu SL.. Egydon, durch welches der.Wiener Ingenieur und BergwLrtsbesitzer . Egon Breuer, den Tod geimmc,, hat, verfolgt wurde, in Kremsier verhaft c i niopaan ist. Der Täter hat auch bereits, wie.in der -u>u per. Kremfterer Polizei herrührenden Meldung bccaltr. wird, ein Geständnis abgelegt. Hloüil. ist nach Kremsier. gereist, um ein dort liegendes Depot von 2400 tschecho-slowakischen Kronen, Oav Eigentum seiner Mutter war. .zu beheben. Er' bat!"?!t. Eittv "'ttitbmr i»r KreiUiier eiu , G'ßänet!'.^ st in e» Hervrecizens, ova-LtLut - mü»-- LLttart, er. dm Tat begangen habe, um sichan der Gesellschaft zu. rächen. Nebrigens hat Hlobil schon vor seiner Flucht aus Wien einem Jugendfreunde, .dem Bediensteten der Donauuferbahn. Johann 'Weckein Geständnis abgelegt. Er ist bei diesem' Jugendfreund nach der Tat in der Wohnung erschienen, hat das Verbrechen eirrge-- standen und . Weck gebeten, ihm zu helfen, was der' Mann abgelehnt hat. Weck hat sein«rzeivauch'.die Polixei davon in - Kenntnis . gesetzt. Durch, seine Mitteilungen, wurde der Verdacht - auf, Hlobil. gelenkt,- und der Holizet die -Möglichkeit' gebolen, ihtr als Täter zu verfolgen. Damit hat auch! Weck Anspruch auf die.-von privater Seite ^ausgeletzte Belohnung von 100.000 Kronen erworben. Durchdie GenLarmerie ist festgestellt worden, woher die Kunstgügienstände stammen, die im Keller des Wohnhauses des 'Hlobil gefunden ' worden sind. Sie rühren von einem Einbruch auf Schloß Eichbüchel Lei Katzelsdorf her. Dort war HloLtl erschienen und hatte sich einem Dienstmädchen des Schlosses gegenüber als reisendes: .Handwerksburschs ausgegeben und flehentlich um 400 Kronen gebeten, die ihm auch gegeben wurden. Die Gelegenheit hat er aber zur Auskundschaftung dsß Einbruches benützt, der dann in der folgenden Nacht.aüsgesührt wurde. Abends wird uns berichtet: Hlobil war schon durch die Beweismvmento der -kat überwiesen, als die Polizeidirektion Zur Kenntnis kam, daß der. von ihr verfolgte Mörder auch dem Jugendfreund gegenüber die Aeußerung getan hat, k»aß ein Preis auf seinen Kops aus ge setzt fti Hlobils Jugendfreund, der Eisenbahner Weck, wurde ins Sicherhertsbureau geschieden und bestätigte die Aeußerung Hlobrls ihm gegenüber, daß ei?» Locher 'Preis auf If-tncjt Kopf ausgesetzt fef. Hlobil hatte aber nicht gesagt, daß er . der Mörder von SK. Eghden sein er, hat erst dann, als der Freund in ErHmrenmg an die kurz vorher geschehene gräßliche Tat kh» fragte, ob' er am Ende der Mörder von St. Eghden sei, das besaht. So wurde durch die Aussage des Jugendfreundes der schon schwerwiegende Verdacht neuerlich bestätigt. Verhaftung eines Jugenieurs. Eine hiesige Handelsgesellschaft «erstattete die AuMe, daß der BetriebSmgeriieur der Gesellschaft. der Zsjährkge Jttgenienr Josef Livv ert, zu Karlsbad gebwr«, im Hotel Devffcher Hof, II., Große Stadtgutgaffe wohnhaft, große«: Geldbeträge zum Einkauf von Materialien erhalten, sie ab« für sich verwendet Md de« Abgang durch FLlschungenvouRechnun« g e n M verschleiern gewußt habe. Die Mrna brziFdrte de« Abgang auf % 150.015. Appert wytche am 8. d. M. als er bei d« Firma bei der, er sichseit de« 14. M«rr nicht »halte schrn lasten, «schien, verhaftet . Md de« SicherheilSbmea» ÜÜ«-ebe«. Hr gestand die VerfrhlMgen ein, gab an, - der Firma einen Gesamtbetrag von K 150.000 veruntreut zu habe« und will dar Gxltz teilkür seinen LebeuSmrtnhalt verwendet, teils im Hasardspiel verloren haben. Bei ihm wmd« kein »ennaiSwert« Geldbetrag gesimden. Die Firma erklärte, sich -dem Strafverfahren nicht anschließt» z» wolle«. Lippertvmrde de«. 8a»desg«icht eingeliefnt. ___ Eine Fünf-Zimmer-Wohuuug für Hasardzwecke. Die „Kellnervarttaim Salo» Werner. Im dritten Stock des HäuseS T., Salvatorgasse 10, hatte die Kupplerin Frau Werner, die im Dorjahr zu einer tangeren Freiheitsstrafe verurteilt wurde, mit ihrem Gatten eine and fünf Zimmern, Kabinett, Borzimmer tmd Küche be» ftehettde, schon eingerichtete Wohnrtng inne, die ihr Mann, als Frau Werner nach Wiener,Neudorf wattderte, der angeblichen Baronin Luise Margarete Füfi gegen die Verpflichtung überließ, daß er daS Kabinett behalten und fein«' Sacherr in einer der Zimmer einstelle» dürfe. Nun gelangtezur Kenntnis des SicherheitSbureauS, -aß « der. Wohnung Hasard gespielt werde, und zwar hieß eS, daß Kellner und Marköre, die infolge der' Hinausschiebung der Sperrst»«-« spater aus dem Geschäft kämen, sich nach der Abrechnung in den allerfrühesten Morgenstunden beim Glücksspiel am Kartentisch vergnügten. Gestern bei Morgengvaue» ist Polizeikommistär Dr. Lewisch mit Kriminalbeamten ein» geschritten, mn die Spielhöhle aufzuheben. Seine Ankunft mußte aber von einem Posten, der auf dem Gange stand, verraten worden sein» denn als er in der Wohnung einschritt, traf er wohl eine auachtzehn Personen bestehende Gesellschaft, aber nicht beim Spiele, sondern beim Umtrunk an, und die Leute versicherten auch, daß sie nur'in die Wohnung gekommen feien, um ein Zechgelage abzuholten, d«m vielleicht ein erlaubtes Spiel zu veranstalten. Die. Ängehaltenen wurden polizeilich einvernommen. Di« Erhebungen werde« fortgesetzt. Der Beränftalter der Partie, die die. ..Kellner- Partie" heißt, und der zugleich Schlepper der Partie, war» Julius Brüll, ist geflüchtet.' Grund vorhanden, anznnehmen, daß es «vter^deu Borfahr« deff Pchnarchen nicht bestanden haben soll. DttseS Gesetz. oder Ge-> .wohnheitsrecht ist das Recht des Jüngeren oder die v l t i m «4 g e n i tur tm Gegensatz zu der krlwozsmtur. Es gibt die Er^ Schaft dem jüngsten Sobue anstatt dem ältesten. Trazer beginn^ damit, nach Spureu der ^ttimagerütur im alten Testament selbst An suchen. Zunächst tat Jakob, wenn er seinen ältesten Bruderj ersetzen rvill. nichts anderes, als waS sein Vater Isaak auchs ' getan Hai. Denn Isaak war der Jüngere und setzte sich anstelle des älteren Bruders Jsmarl, und das Prinzip, gemäß welchem^ Äalob gehandelt hat? führte er an seinen eigenen Sohne» undj Enkeln weiter. Denn es wird erzählt, daß er seinen Sohw - Joseph mehr liebte, als seine älteren S8hne, so daß er!', deren Eifersucht erregte. ES ist allerdings wahr, daß Joseph d«^ vorletzte Sohn war, Benjamin war nach ihm geboren. Aber wcmj ' dürfe wohl ännehmen, daß in der Originalerzahluug Joseph iw der Tat-der Jümste war. Außerdem bedeutet. Beüjaur« ,.Soh»^ der rechten Hand", wodurch er schon als der -gesetzmäßige Erb« bezeichnet werden sollte. Wertere Wenn Jakob seine beidw.Enkel) die Söhne Josephs, segnet, zieht er absichtlich den jüngeren Sohn!- dem älteren vor. indem er die rechte Hand auf daS Haupt des!, jüngeren Ephraim legt und die linke auf das des Manaffe,. gegen' dm Protest Josephs, der feine Söhne so gestellt hattet daß der Großvater die rechte Hand auf das Haupt des - älteren Manasse legcu mußte. Jakob war daher gezwungen, die Hände . vor der Brust zu kreuzen, dannj fr das Haupt des Jüngeren mit der rechte» Ha«di erreiche. So könnte tnan wohl sagen, daß Jakob für fei« die Konsequenz der Bevorzugung drS Jüngeren auch sel'ost gezogen hat. Es gibt aber auch noch andere Beweise du Bevorzugung deS Jüngeren im alten Testament. Die Enkel deS Jüdq. Perez und Zerah, finden wir in derselben Lage. Perez wird» trotzdem er der jüngere Sohn ist, als Erbe angeschen; dm« er war der direkte Borfahre des Königs David, und David selbst war der jüngere Sohn seines Vaters, den Samuel ahsichtlch i» Bevorzung vor all seinen Brüdern zum König machte. So möge« die Erzählungen über die Geburt der Zwillinge in Genesis 38. e. den Zweck haben, . zu beweisen, daß König David, nicht allein selbst jüngerer Sohn war, sonder« auch von dem jüngeren von Judas beiden Enckrltt ahstammte. Auch Salomo» war ein jüngerer Sohn und wmde gegen den älter« Adonija ausgespielt. Alle diese Tatsache« lasim die Annahme zu. daß in Israel der Primogenitur einp ältere Gewohnheit der Mirpotzsnitur, daß heißt der Bevorzugung! des jüngeren SohneS durch den Vater, vörausgmg. Diese A«< nähme wird dadurch noch wahtscheiulicher, daß ähnliche Gewöhn-! heiten von den Rechten des Jüngeren, in vielen Teilen per Wrüf geherrscht Haben uud noch herrschen. Halte «an diese. Gesichts-! punkte fest, so tat Jakob seinem, älter« Prnder kein Umecht. Erf verlangte nur iür sich daS SukzessionSrecht, daS vox Ätep« ZefftÄ i« allgemeinen dem jüngeren Sohn zustand, obwohl m f«««l Tagen bereits der neue Rechtszustavd zn herrschen legonne^ hatte. i -* Gnteignete Güter italienischer Gtaats-Lr-eie.1 Die italienische Gesandtschaft ersucht um Veröffentlichung nach^ stehender Mitteilung: Die Aufmerksamkeit der in Oesterreich wohnhaften italienischen Staatsbürger wird auf den Umstand gel«kt, daß der Ai tikel StS des Vertrages von - Ot.-Ger'«»m. welcher ihn« daS Recht verleiht, die Rückerstattung der wahvenß de» Krieges von EnteignungSvorkehrunsen betroffenen und jetzt ' noch in natura bestehende« Güter z» verlang«, die AuZübnsg . diese- Rechtes innerhalb deS 16. Juli d. I. vorsieht. Die Hiera« interessietten italienischen Staatsbürger werden demnach ersuch^ die bezüglichen, mit Dokumenten versehenen Ansuchen irmerh« der gültig« Zeit dieser k-niglich-rtalienischen Grsaubtschast ramm« z» lasten. * Die Jüdische Volksschule im H. Beziok. Saftet stratze 20, I, Stock, wird am 15. September 1921 eröffnet Voruterkvngen für die I. Klaffe werden im Sekretariat des Jüdisch« Schulveremß, II., Taborsttaße SO», täglich emßer! Samstag und Sonntag van 10 bis 12 Uhr vornnttags ent« gegengrnommm. Jüdische Volksschule gaffe 38. Vormerkungen täglich, van 9 bis 11 Uhr vormittags. heattge« Tage: Alter Fri« 11 Uhr Oehlmberg Reginet Min. Jakobowitz Marie, SÄho . Re« er Friedh os: 8 Uhr I0 M« Dr. Schrenzel Maximilian, 9 Uhr Pollak Anna. 9 Uhr 15 Md» Rostmann Amalie, 9 Uhr 30 Mr». Szilasyi Rosa. 10 Uhr Raradi Bernhard, Id Ubr 50 Mm. Dr. Ttttinger Josef, 11 Lchuer Mathilde, 11 Uhr 3v Mm. Singer Srlma, 12 Böhm Rosalie. M - Die Geschichte von Jakobs Segen. E>n 'intereffantts Kapitel, jüdischer Fottloristik behandelt der englischr Gelehrte Dr..Georg Tr a z e r in seinem dreibändigen' Werke ^olülors in tbe old T«siaffi'nt*. Der Gelehrte beschäftigt sich mit d:r Geschichte von Jakobs Segen und w'll d« Nachweis führe«, daß vermöge emcS alten Gesetzes Jakob der' Erzvater als der j ü tt'ß't r c Sohn iu der Tat zu der Erbschaft berechtigt war und daß der Betrug, zu dem er in der biblischen Erzählung greift, nichts ist als eme Glosse, die et« Historiker ljinzufügte, weil ec den Sinn der Handlung nicht mehr ver* standen bat. Solch ein ifftnes Erbp^ch hat unter vielen i Bütte lk bestonven und besteht noch. Es ist nach Tratst.-kem i« XX. Bezirk. Demi außer Samstag and Ssm Vollak Josef. - chrenzel M * TariferhShmtge« o«f d« Wiener SiftMNI u»d de» Wiener Berftr»d»»gsftah»e«. Mit Mrtf-ml^. vom 1. Juli 1921 treten auf d« odbezetchnetm Lmien nachstehende Erhöhung« der DetördernngSgebübr« ein: Karte» für Ems» sghtt« von L S auf K 6, Kindelkart« von K 1.50 auf K 2| Monatskart« von K 150 auf X 250, ermäßigte Strecklckkamg für Angestellten »nd Arbeiter von K'60 aus 130 MW binnen einer dreimonatige« Frtp bei den Fahrkartenschalter« vh«e Aufzahlung. * Eiioe Blumenuacht i« Künstlertzaufe. Die Künstlerverbände, die Genoffenschast. di« Sezession und Hagenbund biet« alle Mittel ans. um die einzelnen Räume Blumen und Plastiken stilvoll zu gestalt«. Der mittlere, grü! Raum wird zum Tanzsaal gestaltet. Im anstoßend» fitttt» Saal werden indische Skulpturen in Verbindung mit exotischm Arrangements «schein«. 9m rechtsseitigen Saal wird e».2p> garten r l» Versailles einen besonderen Auziehungsp«ckt MM Der erste Stock des Hauses wird ausschlietzUch RestmsgümiA zwecken dienen. I« Beantwortung vieler Anfraae« w«rd tm geteilt, daß die Dam« und Hrrre« zwar im Fesilltih« oder ü Sommcrioilette „erschein« rem?«, daß aber Pbantasirkostüm fedr erwünscht sind. Der Karlenverkam wnd öo Nünü'.nhMft k.-K«rl4vl»v 5.';! > ÜH ism :3 i O v# -S vi: i f.j i : l'll!v ll }\l; 'ti IM | pW; #' 11! )i \ % i! -Ä! 1 :.v

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