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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-05 · Heft 846 (5.6.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 846 (5.6.1921)
Date
1921-06-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 846 Wien, Sonntag Wiener Morgerrzettrrng «XGWt» L. Juni ISri Ei» Appell -er Chriftlichsszialen an die Parteien. Dtr weitere Parteirat der Wiener Christlichsozialen be« schloß gestern folgenden Appell: „Der Parteirat der Wiener christlichsozialen Partei billigt. die von der Vereinigung der christlichsozialen Natiönalräte und von der bisherigen Regierung cingeleitete Aktion zur Saniernng der österreichischen S 1 a a t S w i r t s ch a f t mit Hilfe deSVölkerbundeS und appelliert an alle Parteien im Nätionalrat und in den Ländern, alles zu vermeiden, was dieser Mion hinderlich oder schädlich wäre. Der Partkirat fordert die Einsetzung einer Regierung, welche diese Politik konsequent jortsetzt, welche aber auch mit starker Hand die Verwaltung führt und mit dem wirtschaftlichen Wiederaufbau die Gesundung «inserer inneren Derhältniffe anstrebt." Jugoslawien und der Anschluß. Paris» 4. Juni. In einem offenbar von jugoslawischer Seite inspirierten Artikel besaßt sich „La Presse" mit den Folgen dK Anschlußbewegung in. Oesterreich und mit der Intervention dejugoslawischen Delegierten bei der Grenzbssstimmungskommission' der die Draulinie als strategische Grenze in Anspruch nehmi. DaS Blatt begründet dieses Verlangen vom militärischen G e s i ch t s p u n k t e aus und erklärt, Jugoslawien könne nicht zulasten, daß Deutschland nach dem Anschlnste Oesterreichs in die Lage versetzt werde, seine Sicherheit zu bedrohen. Das österreichisch-jugoslawische Verkehrsabkommen. Belgrad, 4. Juni. Vorgestern fand hier eine Beratung über das Klagenfurter Verkehrsabkommen statt. Es wurde beschlossen, das Abkommen zu ratifizieren unter dem Vorbehalt, daß die Erleichterungen im Zollverkehr im Falle von Mißbräuchen zurückgezogen werden sollen. Der DSlk erbund für Oesterreich London, 4. Juni. Drr Generalrat deS Völkerbundes hat in seiner gestrigen Sitzung mit großer Mehrheit eine Entschließung angenommen, daß Deutschland bei der nächsten Zusammenkunft d s Völkerbundes als Mitglied zagelassen werden soll. Sir Robert C e c i l bezeichncte es als einen großen Vorteil für dm Wicderausbau Europas, wenn eS gelingen würde» Oesterreich wieder lebensfähig zu machen. Das Finanzkomitee für Oesterreich hat seinen Bericht über die österreichische Frage erstattet, London, 4. Juni. (Reuler.) Das zur Beraiung der Abänderungsvorschläge zum Dölkerbundübereinkommm eingesetzte Kymitre beriet am Freitag die kanadischen Vorschläge, die dahin gehen, den Artikel 10 auszuscheiden, durch, welchen sich die Mitglieder des Völkerbundes verpflichten, die politische Unabhängigkeit und die territoriale Unversehrtheit der übrigen dem Völkerbund angehörigen Staaten gegen äußere Angriffe zu garantieren. Auf Vorschlag B a l f o u r s eutschied sich das Komitee dahin, den Artikel dem Komitee von Juristen vorzulegen, das bereits beauftragt ist, die gesetzliche Tragweite des Artikels 18 zu prüfen, Genf, 4. Juni. (Schweizerische Drpeschenagentur.) England hat dem Gmeralsekretariat des Völkerbundes zwecks Eintragung und Veröffentlichung 14 Verträge und Abkommen zwischen Großbritannien und einer Reihe anderer Staaten übermittelt. Die Verträge betreffen zum Teil die Regelung der Handelsbeziehungen, zum Teil die Regelung der Luftschiffahrt. und Selbstsicherheit der überlieferten Systeme ihre innere Verkalkung nicht verbergen kann. * Wenn man den Zionismus, den Theodor Herzl ein rndloses Ideal genannt hat, erkennen will als das, was er ist, als eine jüdisch-menschheitliche Bewegung, die sich nicht in kolonisatorischen Zielen erschöpft, sondern eine Erneuerung des Judentums von Grund aus will, wird man begreifen, daß das Erziehungsproblem für die Zionisten die Bedeutung eines zentralen Problems erlangen mutz, link, denen es darum geht, die jüdische Seele aus alten Verkrustungen zu losen und der Welt den neuen jüdischen Menschen zu geben, uns, die wir europäischen Geist an jüdischen Kriterien meffen wollen, die wir jüdische Lebens-, nicht Wiffensinhalte wollen, mutz die Frage nach den Aufgaben und Möglichkeiten einer wahrhaft jüdischen Erziehung mehr als bisher beschäftigen. Die Möglichkeiten zur aktiven Arbeit auf diesem Gebiet sind in den letzten Jahren bedeutend gewachsen, seit eine neue politische Ordnung für die Entstehung verschiedener jiidischer Erziehungsinstitutionen in den verschiedenen Ländern den Boden bereitet hat. Autzerdem gewinnt das Problem durch die tragischen Erlebnisse unseres Volkes in den letzten Jahren, als deren Folge Tausende schutzloser Waisenkinder die Tat des gesamten Volker wollen, eine besondere traurige Aktualität. Aus dieser besonderen Not die jüdische Tugend zu erwecken, die Opfer jüdischer Tragik zu wahrem Besitz für die jüdische Allgemeinheit zu erziehen, und aus diesem Werk alle ükerkommene Wohltäterei zu bannen, ist eine Aufgabe, auf die vor fünf Jahren schon Siegfried Bernfeld hingewiesen hat, der mit diesem Aufsatz seinen Bericht über die nn jüdischen Kinderheim Baumgarten*) gewonnenen Erfahrungen einleitet. Das Kinderheim Vaumgarten, welches im Oktober 1916 vom Wiener „Joint" in einigen früheren *) Dr. Siegfried Bertifeld: Kinderheim Baumgarten. Bericht über einen ernsthaften Versuch mit neuer Erziehung. Jüdischer Verlag, Berlin 1921.. Telegramme. Weg mit der Kriegspsychose! London, 4. Juni. (Funkspiuch.) In einer Rrde über die Zitle der englischen Politik führte C u r z o n aus, die Denkungs- ' weise aus der Kriegszeit müsse endgültig verlassen werden. Das englische Außrvamt und die Regierung wünschen ein selbständiges, wiederaufgebautes Europa, dem der volle Friede wiedergegeben sei. Kämpfe in Oberschlefien. Warschau, 4. Juni. (Funkivruch.) Communiqu« der oberschlesischen Aufständische». Im Nordabschnitt wurden feindliche Angriffe abgewirsen, wobei einiges Kriegsmaterial in unser« Hände fiel. Im Mittelabschnitt dauern die heftigen Kämpfe bei L i s i u m an. Bei Januizkowice haben zwei deutsche Kompagüien die Oder überschritten, wurden aber wieder zurückgedrängt. Südabschnitt: Geringe Feuertätigkeit; sonst ist die Lage unverändert. Paris, 4. Juni. (Funksprnch.) Die alliierten Truppen haben P l e ß wieder eingenommen. * Der deutsche Abgeordnete Hartmann, drr von polnischen Jnsnrgenten verschleppt worden war, ist wieder in Freiheit gesetzt worden. In der Nähe von Kattowitz haben Formationen von Aufständischen die Waffen gestreckt. Der englische General Henmker ,ist in Oppeln eingetröffen. Eine Konserenz der baltischen Staate«. Warschau, 4. Juni. (W. P. G.) Aus Riga wird gemeldet: Der polnische Vertreter in Lettland Prof. Kamieyiecki erklärte einem Mitarbeiter deS lettischen PreßburranS, er fei überzeugt, daß noch im Laufe deS Sommers eine Konferenz aller baltischen Staaten in Warschau stattfinden werde. Kongreß der weißen Nüssen in Neichenhall. München» 4. Juni. Wie die Blätter aus R e i ch e n h a l! melden, nehmen die Arbeiten des dort tagenden russische» konservativen Kongreffes einen günstigen Verlauf und werden mit großem Eifer betrieben. Der Kongreß soll am 12. I u n i seinen Abschluß finden. Täglich treffdn neue Teilnehmer ein. Gestern sind unter anderen der Metropolit von Kiew «nd Galizien, A n t o n i e w. Abgeordnete der nationalen russischen Gruppen aus Jugoslawien, Konstantiuopel, Athen, Sofia und Beßarabien eingetroffen. In der gestrigen Sitzung fand eine längere Debatte, über die außenpolitische Lage Rußlands statt. Die Debatte wurde dvrch einen Bericht des Senators Bellegarde eingeleitet. Redner führte aus, daß bei den Arbeiten deS Kongreßes überall der Gedanke in den Vordergrund trete, daß der Wiederaufbau Rußlands mit demjenigen Deutschlands Hand in Hand gehen müffe. Die tschechisch-ungarischen Verhandlungen. Prag, 4. Juni. (Privat.) .Mrodnt Lisih" berichten: Die HandelsvertragSverhandkungen in Budapest, deren genaues Datum noch nicht bekannt ist, werde» in erster Reihe allgemeine Handrlsbestimmnngen wie bei den Verhandlungen mit Oesterreich, weiters spezielle Fragen der Ein- und Ausfuhr zum Gegenstände habm. Die größte Schwierigkeit wird wahrscheinlich dir Verhandlung über die M ü h l e n i n d u st r i e bereiten. Weiters wird der § 205 des Trianoner Vertrages über ein spezielles Zollregime durchberaten werden, welches beide Staaten beschließen dürfen, ohne daß au seinen Vorteilen auch andere Staaten, sogar die Enteutestaaten, trilnehmen könnten. Die maßgebenden Kreise hoffe», daß eS zu einem Einvernehmen mit Ungar» kommen Spitalsbaracken errichtet wurde, um mehrere hundert KriegSwaisenkinder aus den verschiedenen Flüchtlingslagern aufzunehmen, war der letzte Rest des großen PkaneS, den der etliche Monate vorher gegründete Verband für jüdische Jugendfürsorge in Oesterreich gefaßt hatte, in der Nähe von Wien eine umfangreiche jüdische Schulsiedlung zu errichten. Baumgarten konnte freilich, keine richtige Schulsiedlung werden, da die landwirtschaftlichen Möglichkeiten fehlten, aber es sollte ein jüdisches Kinderheim sein, in dem in möglichster Einheitlichkeit, in der Einordnung deS Unterrichtes in das von der Jugend selbst geschaffene Gemeinschaftsleben der Schulgemeinde eine neue Methode zur Anwendung kommen sollte. Mit einer Ehrlichkeit, die auch Jrrtümer und Mißerfolge nicht beschönigt, schildert Bernfeld, der gewesene Leiter des Instituts, in beharrlicher Sachlichkeit und unter Benützung von schriftlichen Aufzeichnungen der Lehrer, die innere Entwicklung der Baumgartner Jugend, die vielfach mit allen Anzeichen innerer und äußerer Verwahrlosung, mißtrauisch und in ihrem Affektlek-en gestört und mit erschüttertem inneren Gleichgewicht, ein schuldloses Opfer einer bestialischen Zeit, nach Baumgarten gekommen war. Auf der Grundlage steten Zusammenlebens zwischen Lehrern und Kindern, unter der Anwendung einer Methode, die nicht straft, herrscht und zu DiSziplinarmittsln greift, sondern die Triebe sich frei entfalten läßt, um sie allmählich und unmerklich in die richtige Bahn zu lenken, wird hier die Schaffung eines Gemeinwesenversucht, das aus den antiegoistischen Seelenkväften aufgebaut ist und seine Glieder im Sinne der Hingabe an eine tätige, von sozialem Geist erfüllte Gemeinschaft führen soll. Eines der hauptsächlichen Mittel dazu ist die Schulgemeinde: Der Miniaturstaat der Jugendlichen, der sich seine eigenen Gesetze genetisch schafft und seine eigenen Erwählten im Jugendgericht über Recht und Unrecht entscheiden läßt. Innerhalb dieser Ordnung bilden sich die Kwuzoth, einzelne Gemeinschaftsgruppen, in denen das individuell gerichtete Freundschaft-- und LiebeSbedürfnis seine Bildung finden kann, wo» duvch der allgemein-soziale Bau seine individuelle.Ergänzung unb affektive Füllung findet. Auch im Untevstcht jelbtz Seite 5 \ wird. Größere Schwierigkeiten erwartet man bei den politisch rechtlichen Fragen, mit deren Durchberatung in Prag schon, begonnen wurde und von deren Lösung es abhängt, ob die handelspolitifchen Verhandlungen in Budapest überhaupt «ta*- geleitet werden. Beratung der slowakischen Parteien.^ Pretzburg» 4. Juni. (Tschecho-slow. Preßbär.) Bor-, mittags fand hier eine gemeinfameBeratung der/ slowakischen politischen Parteien statt/' wobei n. a. die Städiefrage, ferner die Frage drr Gauernteiluna in der Slowakei besprochen, wurde. Schließlich sprachen sich sämtliche Vertreter einstimmig dafür aus. daß die slowa!itchen Parteien mit allen Kräften die Forderung, der bevollmächtigte Minister für die Slowakei solle ein eigenes B u d g e t im Rahmen des Staatsbudgets erhalten, unterstützen.' Prag, 4. Juni. (Privat.) Wie die „Tribun-" ans gut«, inforrüierter Quelle meldet, wird die Leitung der Slowakischen Volkspartei Juri g a und H li n ka aus den Händen genommen und soll vo» den Ischechischm Abgeordneten?. Schramek und M y s l i v e c übernommen werden. Dies geschehe auf, Veranlassung des päpstlichen Nuntius in Prag, der von den Differenzen zwischen der tschechischen und der slowakischen Volks- Partei unangenehm berührt sei. In den Konflikt greife auch bet] Vatikan ein, der wünsche, daß die Leitung der slowakischen! Volkspartei in anderen Händen liege. Tschechisch-polnische.Grenzsragen. Prag, 4. Juni. (Privat.) Die „Prager Presse" erfährt' Mt*1 Mährisch-Ostrau, daß die internationale Abgrenzungskommission« für T e s ch e n, A r v a und Z i p s iu der vorgestrige««' Sitzung definit v all/lokalen Änderungen der tschechisch-polnischen« Grenze im Telchener Lande und in der Arva geregelt hatte, die' von wirtschasüichen, militärischen und Berkehrsverhältniffen diktiert! sind. Gestern nachmittags haben die tschechischen Techniker die! ersten Grenzsteine im Teschener Lande gesetzt, und zwar in einem' Orte bei Freistadt. Arabische Ueberfälle. volndlo«, 2. Juni. (Jüd. Korr.-Bur.) Wie. auZ>.« Jerusalem gemeldet wird, werden die Ueberfälle der! arabischen Banden aus Juden fortgesetzt. Einzelne s Jude» werden auf dem Wege von Arabern über-! fallen, die oft aus einem Hinterhalt auf sie schießen.! Der jüdische Kolonist Abraham Halpern, der von! der Kolonie Chedera zur nächsten Bahnstation rift,.1 wurde unterwegs von einer arabischen.Bqnde Überfallen I und durch Säbelhiebe verwundet. Ebensowurde , ein! anderer jüdischer Kolonist, Fränkel, der sich auß. dem Wege nach Chedera befand, von Arabern über-,, fallen und leicht verwundet. i; Große Keren Hajessod-Spende des \ Gemeinderates in Philadelphia- New-Hork, 2. Juni. (Jüd. Korr.-Bur.) Die zionistische Delegation besuchte Philadelphia und wurde beK ihrer Ankunft von einem sünfzigtausenköpfigen jüd^ scheu Publikum gefeiert. D'r. Weitzmann, Assrschh kin und Naiditsch' erhielten die Ehrenbürgers schaft der. Stadt Philadelphia. Bei dem« darauffol-«! genden Massenmeeting für den Keren Hajessod erschien! der Bürgermeister Philadelphias und teilte denl Beschluß des Gemeinderates mit, den Keren Hajessods' zu unterstützen. Im Sinne dieses Beschlusses hat derj Stadtrat den Betrag von einer halben Million! Dollar aus 'Gemeindegeldern für den Keren 'Hajessod, bewilligt. l . '«s wurden ähnliche Bahnen beschritten wie lei der Ausgestaltuntz deS allgemeinen Gemeinschaftslebens, ohne daß die kurze Zeit deS Bestandes der gesamten Institution wirkliche« Resultate ermöglicht hätte. Ein besonderes Augenmerk wird der Frag«; zugewendet, im allgemeinen Erziehungswerk den jüdischen Untergrund zu schaffen, und die Lektüre dieser Darlegungen,^ in denen gezeigt wird, daß es auf die Fundierung durch das« Erleben der jüdischen Inhalte ankommt, sei besonders aH jenen empfohlen, die meinen, durch dre obligate jüdische TüniHq der Phrase mit „Heddas" und „Schalom" durch äußereEnblemö und jüdischen GeschichrS- und Sprachunterricht das Wem jüdischer Erziehung schaffen zu können. Das begonnene Werk in Baumgarten, der erste praktisch^ jüdische Versuch mit neuer Erziehung, blieb ein Torso. Dies Konflikte zwischen Lehrergemeinschaft und Verwaltung veHi schärften sich immer mehr und nach einigen Monaten dankte! die gesamte Lehrerschaft ab, und an die Stelle dieses neu, artigen Versuchetrat der „normale" Betrieb, bis sich schließ lich die Leitung entschloß, die Kinder öffentlichen Schulen an, zuvertrauen und sich mit dem bloßen Internat zu begnüge^ ES kann hier nicht unsere Aufgabe sein, Partei zu.'et, greifen und Urteile auszusprechen, aber eines ist sicher: Bern» felds Buch, so subjektiv eS sein. muß, macht den Einbruch absoluter Ehrlichkeit. Das Problem der jüdischen Erziehung steht vor uns nach wie vor in seiner ganzen unvermindertes Schwere: Eine neue Generation soll zu neuem Leben er^ zogen werden, um sür die Aufgabe der Errichtung einer wahHi Haft, nicht bloß geographisch, neuen Heimat gerüstet zu seirh und Tausende jüdischer Waisen erheben stumme Klage gegöU ihr noch immer schlafend^ Volk.- Wenn man sich besinnend wird, worum eS geht, daß der Zionismus kerne territoriccktzi sondern seelische Aenderung bedeutet, und der Frage der jüdi, schen Erziehung ihren gebührenden Geltungsbereich zu, erkennen wird, wird man auch diesem sachlich und psychologisH gleich wertvollen Bericht über einen ernsthaften Versuch jüdischer Erziehung die Beachtung schenken müssen, die er verdierK > Pros. Arthur

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