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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-03 · Heft 844 (3.6.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 844 (3.6.1921)
Date
1921-06-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 844 f Wien, Freitag mit Rücksicht auf ' die' schwierige Lage des' Gesamtstaates! auf die Anschlußabstimmung in Steiermark zu 'verzichten' Ein Drittel war für den von den Großdeuti'chcn m Vorschlag gebrachten Abstimmungstag, den 8. Juli/ Als dieses Ergebnis der Beratungen deS christlichsozialen Landtagsklübs in einer Abstimmung offenbar wurde, erklärten sowohl'Landeshauptmann Dr. Rintelen als .auch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Ä h r e r, sie mühten im Falle der Annahme .eines solchen Beschlusses ihre Demission geben. Daraufhin'wurde die crste Abstimmung reassumiert und die zweite ergab, daß der Klub in seiner Mehrhejt für die FKWv^es,:HdAimnMAßtIgHs Optio« nt«? Grund zehnjkihrigen Wohnsitzes. . ' " . Die „Wiener Zeitung" yerpffentMt eine'.Verordnung der Bundesregierung Wer. den Erwerb der österreichischen Bundesbürgerschqft durch Option auf. Grund zehnjährigen'Wohnsitzes, in der. es Heißt: Anqehöxige der . tschecho-slowstkischen Republik, die im Zeitpunkte detz Inkrafttretens des Vertrages ihren Wohnsitz seit mindestens zehn Jahrenim Gebiete der Republik Oesterreich haben, können innerhalb eines Jahres, vom Inkrafttreten des Vertrages an gerechnet, somit bis einschließlich 9. März 1922, M die österreichische Bundesbürgerschaft optieren. — Das ist ganz, schön, aber werden wenigstens. d i e s e Optanten die Entscheidung Wer ihr Gesuch erleben? NMxsirch,mgsar»sschkK Wr hie Htztz«. abstockungspertrage. - Dev NntrvsuchuvgsauÄchnß söv ^ie.HQlzabstollMgsVertväge berMs. in der Zeit vom. L7. Wyi bis einschließlich 1d. M. bir staatlichen - Fiustkeziile .MürzmWäg. Neubdrä- Märzsteg, Wegscheid;. Frein, Mariazell, - 'Gußwchk, ^MÜdalper^. :Grotzdeifling^ - Weyer und Reichrammg. — Der Zweck -dieser Slndienrelsewar, die Verhältnisse, dieser: WirtschastSbezivle konnm-t-zu ckernerr, uni über die Gründe der für diese Fdrsibeziike abgeschloffenen Kbstockungsverttäge' ein rut'cheidcndcS - Urteil: fällen zu können. Bekanntlich bat das Stäatsamt, dezichungsweise' das Bundes- '.uiuistnium stir / Land- und''- -Forstwirtschaft - sowohlfür ' den Bcichraminger Wirtschaflsbezirk als auch--für die riordstemschem .forstbezirke einen zwanzigjährigen Holzabstockungsvertrag mit Holzintereffenten .abgeschlossen. . . ..., . ," An dieser Äudlerireise b'Üelligten. sieh'Bundesministev für Land- und Forstwirtschaft $ au'ei s, ferner die Mitglieder des UntersuchuvgsausichnsscH,.s die Abgeordneten Dx. B u r e s ch. Dr. E (s l e r, H oller s b ach e x, L a i jn e r,, Dostor c& ii r f f, l iuib b-O; 8* Diese StupienkstyiMljsion bMtigtz. ejpgeh?n^ die einzelnen Wirtschasjsbeziffe und. nahyi Fühlung.Mt^der.Forstangestelltsnschaff... Die. Forstarbeitkrschast. tsberxeiM?/- t>cn; Untersuchung^» ausschuß drei Proteste gegm.Wchlg§r'.dstsex.-Bkär8ge... . . - . Partner des Vertrages sind, gegenüber dem Staat die. Proponenten FM Ham bu r.g e r, Dr.Oskqr N e i ch e n a u er (Bisyd der Jiidnstrjellcn und „Grazer. Tagespost"), Simon B apm an ", Jakob Sch l u mp f, Amon H a b e r r a ch und Michael P y h x b ach e r, sämtlich bodenständige Oesterreicher. _____________ . , . Das neue Iournalistengesetz. Das Bundesgesetzblatt verlautbart das Landesgesetz vom i2. Mai, betreffend die Abänderung des Journalistengesetzes vom 11. Februar 192g. Die Aendfruugen betreffen die .J n v a l i .d i? t ä t s- und Alt r r s p e r s o r g u n g der Redakteure. Dieses Gesetz tritt, soweit eS sich um die Vorbereityng.seiner Durchführung handelt, mit dem Tage seiner Kundmachung, im übrigen am 1. Oktober 1921. in Wrksamkeiti Wegmmme, ■ Die Ukrainer belagern Kiew? Basel, 2. Juni. (Tel.-Komp.) Nach dem Ukrainischen Pressebureau haben die ukrainischen Aufständischen die vierte Belagerung von Kiew eingeleitet. Zwischen den Sowjettruppen und den Aufständischen sind erbitterte Kämpfe im Gange. Die Aufständischen haben zwei gepanzerte Schiffe der Dnjeprflotte versenkt. Irland-Debatte im Unterhaus. London, 1. Juni. (Reuter.) Das Unterhaus begann die Debatte über die irländische Frage. Einige Deputierte beschuldigten die irländische Verwaltung der Fahrlässigkeit. Der S e k r e t ä r s ü r I r l a n d nahm die Verwaltpng. Irlands in Schutz. Seiner Ansic^ nach seien die offiziellen Repressalien durch militärisch« Not w e n d i g k e i t e p gerechtfertigt. Die eingeäscherten Häuser seien diejenigen, wo Mache verübt worden seien. Die einzige Hoffnung,. in Irlandznm mieden zu gelangen, liegd in der Zetrümmepung der republikanischen Armee und in der Ermunterung Südiffarchg, sich mit dem Norden -'u verständigen. . . Hnngeruarnhen in Petersburg, Kopenhagen, 1. Juni. (Wolff.) „Berlingske Trdende" wird aus H e l s i n g s f o r s telegraphiert: In Verbindung . mit der Einstellung der Brotvertejluyg haben in. Petersburg die U n tu h c n stark zugenommen. An mehreren Stellen der Stadt ist es zu blutigen Z u s § m ch e n st 8 ß e n gekommen. Die unzufriedenen ÄrbM hasten pffenil'.che Bipstzytmlnugm ..qb', m denen die Gomjetregiepung scharf angegriffen wird. Der st>.!ersbmger Sowjet hat Befehl erteil^ daß säflstliche Führer pvn gegenrevölunonären Arbeitern verhaftet werden solle»« ' Wierrer Morgenzertung 7 , -- . ';-- . . ..I. -' »i'nii.n'i , ,<s»> Einberufung des arabischen Kongresses. 3. Juni 1921 Ein Aufruf des Waad-Leumi. Jerusalem, hl- .Mai. (Jüd. Kyrr.-Büv.) Der Kongreß der palästiyensMen Araber, der in Haifa tagte, wurde,Müh. JeWsalem-sinberufen..^ des Kon-. gresses känipfen ztpei- ..Parteien ^miieip-rpher. Die erpe verlangt eiste hernokratisch^-.Wahl.der Exekutive und die -Entsendung,,einer offfzMG Missipu -nach. Europa. Die ändere Ustte'r Mhrlistg sNusä Kasims widersetzt sich.diesen demokratischest Äestrebungeu und besteht auf der Beibehaltung d.es alten Systems der Er^ N e n n u n g von Delegierten. Wehere Weile im Iaffaer Prpzetz. Jstssa,. '31. Mai. (Jüd. 'Korp.-Bur.) Der hier tagende Gerichtshof, zur Untersuchung der^.Jaf^ep schehnisse verurteilte einen Araber, her des Verbrechens des M ordes -schuldig erkannt wurde.' zu zehn Jahren Kerkees. Gleichzeitig. wurden zwei andere Araber freigesprachen. ' >, Schließung der syrischspalüstinenfischen Grenze. Jerusalem, 31. Mai. (Jüd. Korr.-Bur.) Einer Ve-vordnung der paNstinensischen Regierung zufolge wurde mit Rücksicht auf den W affenschmuggel von Syrien nach Palästina die. Grenze zwischen diesen beiden Ländern geschlossen. Argbische Feindschaft. Jaffa, 31. Mai. (Jüd. ^orr.-Bur.) Die hiesigen arabischen Notabeln lehnten , die Einladung - Sir. John ' Robecks, deHAgstpttzpGMy^gnH^^r,Dst^rMr?lotte, zum Besuche. dsss. Hriegsschifsßs"„TH^ Jjpost.^Mke"'Mit beröBegrsindUng ab, dä'ßösiesden Hensalls MHHesten jüdischen Vertretern nicht sbeEsinest wollen... ' ' Sir Mrbert Samuel in BeyrM Bchrut, 30. Mau (^üd.' Koxr.Hur^ Dir^Hrbyrt^ Samuel ist hier mit dem Schlachtschiff „The' Iran Duke^' ' eingetvoffen. Der französische Oberkommissär für Syrien, General G oUrand,. ^gab.zn^Ehren des^ritiMn High Wo^rmiffiioneV 'unddes'/MÜptÄMMWäteOMr Mittelmeerflotte, Sir -John dö 'Robeck, ein Bankett. In. seiner Begrüßungsrede drückte General Gpurand feiste.^ Hoffstuüg auf ein i n n i ge,'s Z u.sam rne narbeitest,her britischen und.frgnzösisHeü Politik..sm.- mittleren Osten aus.. Sir Herbert Samuel.sagte, higß,, hieß, afich . sein Heißester WWsch sei und haß entschlössest ist, .alles, was in semex Macht liegt,, zu tun,. : um Hie MtMte,.Uit dem franzpsischem Oberfioinmissär im Orient inniger zu - gestalten,. Gesterm begab . sich Sir' HerbertGamuel mit Sir John de Rybeck nach Baals beck (Syrien). . . . . Churchill und PslKstrna. , Loichon, 1. Juni. (Jüdi "Korr.-Bur.) Die „Sundcry Times" bringen ngchsteoende Meldung ihm politischen Korrespondenten: ,Ka^ Hauptereignis der .kommenden Tage, wird die. grpßan.Mlegte Rede Mr. Mnstyn Churchills über den mittleren Osten seist. Es wurde, mir gesagt,. daß. die . Ausschreitungen in Jaffa seinen Glauben an den Zionismus,, als die zuverlässigste Macht, im Mittleren Osten, gestärkt haben und daß seine Lpbreden über hi^ van den lM- . scheu Kolonisten geleistete Arbeit alle diejenigen in Staunen versehen werden, welche das ganze zionistische Üstieruehmen als unbedeutend betrachten. Eine Deputation der jüdischen Kolonien bei Herbert Samuel. Lvstbon, 30. Mai.^ (Jüd. Korr.-Bür.) Wie die Zionist Cvntmission in ihren Bulletins meldet, empfing Herbert'Samuel eine Abordnung her jüdischen Kolonien in Judäa und gab ihr-die Versicherung, daß die Regierung alle Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung getroffen hast die die Wiederholung ähnlicher Ereignisse, wie in Jaffa und in einzelnen Kolonien, unmöglich machen. Jerusalem, 31, Mai. (Jüd. Korr.-Bür.). Der 2Ä; Heumi (jüdischer Volksrat in Palästina) veröffentlichsts ' einen -Appell an die Judensch'aft der ganze n:We l-t, in..welchem/unter.anderem havaPf hingewiesen wird, daß die orientalischen Politiker fixfjweder der humanen .Politik Herbert Sam:üLls'!' . Willfährigzeigen, noch' die zaghafte Politik^ E u r v p as in bezug auf das M a n d a t verstehen-s'L können, weshalb sie salschd Schlüsse ziehen. M Juden-' "' schaft Palästinas ersucht daher die Großmächte, - best. Mand atsvertrag: so rasch als.möglich zu unter« z eich new 1 sieprv testierL gegen die EinstellnnL? der j'Ld i scheu ß inw andern rt g nach Palästina.' - Der ZVaad-^Lenmi hege den innigen Wunsch-?,, daß' '.ditz Ruhe, im Land« ansrechterhalten. bleibe, und fveundschaftliche Beziehnstgen zuallen .Einwohnern bestehen.: ' Der Ausruf schließtmit der Aufforderung an di«' ge-.' s samte Judenheit, ebenso wie vor den Ereignissen in - Jaffa, auch weiterhin viele Dausende von Einwanderer^-. nach Palästina zu senden. Der eyglische Gesandte in P^W für die Ans^ Hebung der Einwantzerungsspsrre in Palästina. ' Warschau, 30., Mai:.. (Jüdi Korr.-Bür.) Der englische Gesandte empfing eine zionistische Abordnung,-die' ihnl' ein ' 'ausführliches •'-• Memorandum über die ungeheüren C ch äde'n der Eistwa nderunLs"spe rre- : in : Palästina überreichte. Der Gesandte versprach die. Forderungen der 'Jussen A nach uHepzsttzlWrOst f.- Hebung hes Einwanderuügsverbotes bei Mner Re^lgierung tu Lysthyst wärmstens zu befürwtzr.ten'. Arnbifche Hetzmethode»?. '; Welcher Mthyde sich die arabischen Drahtzieher ( bedienen, .um unter der ihM Hetze leicht zugänglichest'. arg^schen -DevMexung zü schüW, -geht, aus dem) irr^ B ä y r u t erscheinenden arabische'n Blatte „A l m a rr d"' ^eptzar,,has.qm-.8,'Mqi.seineu Lefern, die folgenhe)G^- schichte voHetzte;. Auf hem' Lejbä eines gefallenen jMischch Krbesters sei'^ein Brief Tr vtzkiss an')HerWY..- S'aMnel vorgefunden worden, in dem,'es heißtrWi^'k hoffen, Genosse Herbert, daß.Du m^t uns zu-.' ‘ sarnmenaMeiten und uns helfen wirst, wie Dü es 'stüher gefan hast,. was Beförderung und Verteilung unseresf. - wichtigsten..,,^siter". betrifft, das heißt, Propagapda- ' literalur und ro,te Fahnest ,. . Du darfst., Pich picht,' : dadurch einj chüchtern . lgssen, daß Wut - den .Hodpn - HÄgeri.''^st^.hes.^befj-ecktö.ist.' während der Ueber-'. . gaügszeit für unsere gemeinsames Sache — has. bolschewikische Mgime — unverrneidlich,. . . Ich danke dem Gytie Abrahams, Isaaks und Jakobs dafür, daß sich' England dem jüdischen Arbeiter anvertraut hat. Ich bin'ein Jude ebenso wie Pu, und mein Pater ist ^)bers. ' rabbiner in Rußland . . Ich' erachte es für höchst ' .wünschenswert, ihm zu helfen, indem jüdische Arbeiter ausgeschickt werden, um ein jüdisches Heim in einem der Länder außerhalb Rußlands - zu schaffen, denn Überall, Mo sich Juden zusaMmentuin,' gelingt es ihnen^' einen bolschewikischen Staat zu schaffenwie Du esi jetzt in Palästina tust." Weiters wird'der Dank aus^. gesprochen, daß - S a m'ue l die Verfolgung' der Ein-! gebornen itts Werk gesetzt habe. Der Brief' schließt - mit den Worten: „Solltest Du noch einige Ml-- lionen mehr brauchen, um unseren Erfolg' zu ep»- reichen, so ist die Sowjetregierung bereit, sie auff: ähnlichem Wege zu senden, wie jene, die Diu mit dieseM, , Briefe empfängst." ' i!- . Diese Aktivierung der Methoden der „Misenö.. Aeltesten von Zion" durch hie arabischen Wühler weist, wie gefährlich öiese bedenPenlose Urt vyn Wo.-> paganha ist, wenn ihr nicht in entsprechender Mise»'/ entgegengetketen wich. Man ersieht daraus, wie plan^',^ mäßig die Fälschung angelegt wird, welche die..Exzesse.' in Palästina auf bolschewikische Umtriebe zurücksührerp' will. . ‘ r . ■ ■_;_ r Leipzig, 2. Juni. (Wolfs.) Das Urteil im Prozeß Neumann wurde heute verkündet, Der Angeklagte Neum ann wurde wegen Mißhandlung Untergebener in zwölf Fällen und wegen Beleidigung eines Untergebenen zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt, von den übrigen Punkten fteigesprychen. Die Unter.- süchungshaft ist in die Strafe eingerechnet, Der Streik im ostgalizifchen Naphthagebiet und die Juden. Aus Lr mb erg wirb uns berichtet: Bekanntlich herrscht seit dem 16. Mai ehr Streik im Drohobhezer PetvolieunOrevier. Me Gruben und Fabriken stehen still. Die Arbeiter fordern, baß über Aufnahme und Entlastung von ihren Vertrauensmännern entschieden werde. Neberbies verlangen sie eine zehnprozentige Beteiligung am Reingewinn. . Trotz reger Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist der Kawps erbittert. Man sollte nun meinen, baß diese Angelegenheit Min wirtschaftlicher Natur wahrhaftig nichts mit der Jubenfrage zu tun hat. Aber durch die P l a!c te, welche die Arbeiterschaft des NaPhttza^öleteK ür den letzten -Tagen, in vpn LrvhÄW - M DlMkaw '*& bringen ließ, wird man eines Besseren belehrt.. Es heiM dort: „Das internationale jüdische Kapital! ' hat' sich darauf verlegt, den polnischen Ar-' beiter zu ruinieren." Ansonsten wimmelt es in dem) ' Plakat nur so von dem Worte „Jude", ich alley Ibeschimpfendenf'' Variationen, wahrscheinlich um Fn beweisen, daß der Stytkk! ' . nur'zuungunsten dev Juden pnd zugünMn der Polen erfolge'. Auf solche Weise suchen die klassenbewußten fozialdeniokra- ' tischen Arbeiter die Sympathien der polnischen Oeffen'tlichkeil' - zu gewinnen. Und dies geschieht, obwohl unter den Arbeiiewß im Revier eine nicht unansehnliche Zahl von Juden ist und) ' unter den kapitalistischen Arbeitgebern eine große Zahl vortz' - Nichtjuden .Was sagen Herr Mamand und Konsorten dazu?. Lemberg,'2. Juni. (Priv.) Wie die „Gazeta Wieczorna" berichtet, hat sich die Lage in den letzten Tagen bedeutend verschlimmert. Die Streikbewegung, greift immer weiter um sich und umfaßt bereits nicht , nur die Petroleumgruben in Boryflaw und Tustanöwice, sönöern auch andere Zweige der Petroleum-! ' industrie, wie zum Beispiel die Raffinerien in.Stanjslau und Peczenizyn. Me Vermittlungsversuche sind bisher^' gescheitert und die Bezirkshauptmannschast von Drohobycz hat sich veranlaßt gesehen, über das bedrohte Gebiet den Au s n ah mszu ft an b zu ve»-i

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