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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-02 · Heft 843 (2.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 843 (2.6.1921)
Date
1921-06-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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r mt t~ ~ hUÜMMh mämmütuiutamii rWiiati * «WMWM, äs«am» MM Berliner Brief. Korrespondenten. V. B e r l i«, -7. Mai. * f Es hat lange gedauert, bis die Prozesse gegen die Vvüschen Kriegsverbrecher vor dem deutschen Reichs- Gericht ihren Anfang genommen haben. Seitdem die MLente m Kluger Nachgiebigkeit auf die Auslieferung -er in ihrer Liste verzeichneten deutschen Är^gsver- -recher verzichtet und sich probeweise mit dev Wurtei- Puyg vor dem deutschen Reichsgericht unter Assistenz juristischer Vertrauensleute der Entente einverstanden strWrt hat, hatte die deutsche Justiz allerdings leider jreichfich Gelegenheit, sich has Vertrauen gerecht den- Tender Menschen zu verscherzen'. Prozesse des letzten Jahres haben gezeigt, wie sehr die deutschen Richter vom nationalistisch-wilhelminischen Geist erfüllt sindseitdem die Matburger Studenten, die als Zeitfrei- Zvillige wehrlose Arbeiter „auf dev Flucht erschossen Haben -und dann singend abgezogen sind, nicht nur jreigesprochen,., sondern noch ' ö f f e n t l i ch b e s ob t Wörden sind, seitdem der vertierte Menschenschinder Miller vor einem deutschen.Gericht als das Muster ^ines deutschen Offiziers hingestellt und mit'einer Mäßigen Festungshaft bestraft wurde,' seitdem die Verbrecher und Hochverräter her Kapp-Tage völlig straflos ^rumlaufen, zum Teil „unauffindbar" sind, während jugendliche Arbeiter siir die Verteilung kommunistischer Flugblätter von Ausnahmsgerichten zu Zuchdtzaüsstrafen verurteilt werden, erscheint jeder politische Prozeß vor deutschen Richtern als eine beschämende Komödie. Erst jüngst wieder ist Prinz Eitel Frsedpe ich für erwiesene KapiMverschiebung mit einer Geldsstrafe von 5000 Mark weggekommen und obendreinhom Gericht mit größter Ehrerbietung behandelt worden, während er seine Verachtung des republikanischen Gerichts deutlich genug zum Ausdruck brachte. Die Deutsche Justiz hat die Gesinnung, aus der heraus die sogenannten Kriegs verbrechen begangen wurden, bereits sanktioniert. Unter diesen Umständen ist es offenkundig, wie belanglos im Grunde die Prozesse sind, die. jetzt!dr Leipzig zur Verhandlung kommen. Auf die Anklagebank gehört das System, welches möglich macht, daß grausame Bestialität, blinde Zerstörungswut als treue Pflichterfüllung aufgefaßt werden kann. Die.Verbrecher, bist in Leipzig verurteilt wurden, sind zufällig herausgegriffene Einzelne, auch sie sind Opfer jenes Systems« Hessen Urheber heute nicht' nur frei, sondern allseits! tzeehrt in Deutschland herumlausen. Beim Begräbnis der Kaiserin, in Potsdam, das zu einer alldeutschen Riesendemvnstratüm Mißbraucht wurde, konnte man sie alle im vollen! Pomp sehen, im alten Glanz der Generalsuniformew Mrt den, ordengeschmückten Brüsten. Keine Aufdeckung her. grauenhaften Unmenfchlichkeit, welche die Kriegs- Ketzer am Gewissen haben, vermag ihr Ansehen zu erschüttern. Die schwierige Situation, in der sich Deutschland heute befindet, hat es dieser Clique zu danken, die nicht nur Deutschland in den Krieg gehetzt, den Krieg dann verloren hat, sondern auch! in den zwei Jahren bei Abschluß des Versailler Vertrages fystema-!ttsch zu verhindern wußte, daß Deutschland seinen übernommenen Verpflichtungen nachkommt, oder wenigstens durch wirkliche Beweise feines Wedergutmachungswillens eine halbwegs erträgliche politische Stellung ' sich sichert. So ist es gekommen, daß Deutschland völlig unvorbereitet durch die Pariser Beschlüsse überrascht wurde., daß es wieder jene klägliche Rolle spiele«, mußte, nach dreimaligem, unentwegtem, von den Hakenkreuzlexn stürmisch bejubelten Nein schließlich! doch ei« jausgiebiges Ja sagen zu müsse«. ' Ws das eigentliche Hindernis einer ehrlichen deutschen Politik erweist sich immer mehr die Deutsche PolkSPartei, welche hinter der Regierung Fehrenbach-Simons stand und deren Beherrscher der allmächtige St inner ist. Diese auf die Schwerindustrie gestützte Partei hat die frühere sozialistisch-Hemokratische Koalition nicht nur im Reiche, sondern auch tu Preußen Au stürzen vermocht; aber die von ihr gebildete reinbürgerliche Regierung versagte natürlich in dem Augenblick, als sich die unabweisbare Notwendigkeit her . Annahme des Ultimatums erwies. Herr Stinnes hat seine Gesinnung der ganzen Welt kund getan, indem er seine ersten Dampfer „Hindenburg", „Ludendorff" Und „Tirpitz" nannte «nb< jetzt scho« für die nächsten Kaufen die Name« ,Helfserich", „Lettow-Bvrbeck" und! „Gallwitz" vorgemerkt hat. Um ihm nicht nachznstehen, kündigt die „Hapag" jetzt schon an, daß sie chr n&ä^toS Schiff „K a h r" nennen wird, nach dem bayrischen Ministerpräsidenten, der im Bunde mit Herrn Esch'exich die weißen Garden der Orgefch tzr Bayern orgaßrifiert und dem vom Reich' angenommenen Entwaffjnungsbefehl der Entente offenen Widerstand keiftet. Während hakenkreuzgefchmückte Orgesch-Jünglinge aus Bayern nach Oberschlesien fahren, um dort Krieg gegen die Polen zu führen, läßt eine der zahllosen von Stinnes gerauften Telegraphenagenturen 'eine Information von „bestuntexrichteter verbreiten, daß die Wahrscheinlichkeit des Ausscheidens Bayerns aus dem Reichsverband in unmittelbare Kühe gerückt ist, weil BaYM die Orgesch nicht entwaffnen läßt. .. .Dies? Zustände muß man berücksichtigen, MN beurteile« zu körinnr, welche ungeheuren SchwftrLgftitm» das Ministerium. Wirtb im Innern KU Werwindpn Kat. 7'?-: „^«'Reichskanzler. der mit der ölten Trafiitxon uu Politik der Aeservatronjyr jpl drMster «Li neue Wege zu gehen« versucht, hat bereits den große« Erfolg gehabt, sogar Lei Briand Vertrauen zu finden- Die letzten Kammerreden B r i a n d s bewiesen, daß Frankreich zum ersten Male gewillt ist, eine deutsche Regierung ohne Mißtrauen als aufrichtigen Vertxagsgegner zu behandeln. Prompt quittiert die deutschnationale Presse in einem Hohngeschrei, sie betrachte ein Lob ans dem Munde Brands als schlimmste Diskreditierung eines Reichskanzlers- Die „Deutsche Tageszeitung^ stellt fest, daß L ly h d George von Brign-d weit kühler behandelt^worden ist als Herr Äfirth, der offenbar bemüht.,ist, die Zufriedenheit Frankreichs zu erwerben. Das Damoklesschwert der Ruhrbesetzung schwebt dauernd über Deutschland und das Schicksal Oberschlesiens wird von der Entente entschieden. Deutschland hat auf Grund des Versailler Vertrags ungeheure Summen zu zahkttr- Gelingt es der brutschen Regierung nicht, glaubhaft zu machen, daß sie alles aufbieten will, um selbst die Mittel zu finden, die Verpflichtungen erfüllen zu tönrM, wird Deutschland weiter itjifc ein störrisches Kind abseits stehen und bei der Ausführung des Fkiedensvertrages nicht Mitwirken wollen, dann wird das deutsche Volk auf Jahrzehnte hinaus in schwerste Not und Sklaverei gestürzt. In dieser Situation wird Deutschland nicht nur von den Deutschnationalen der. extremen Rechten im Stich gelassen, sondern auch' von der schwerindustriellen Bylkspartei, die viel gefährlicher ist, weil sie in der Republik bereits als regierungsfähig anerkannt worden ist. Wieder wird der Versuch' gemacht, die gegenwärtige Koalition durch Heranziehung der Volk-Partei zu verbreitern. Es ist allerdings sehr zweifelhaft, ob das Kabinett Wirth! dann noch' die mühsam errungene europäische Vertrauensstellung behalten würde. Die neue Regierung hat neue Wege betreten, und sie wird hoffentlich unbeirrt von den Widerstünden im Innern diese Wege weitergehen. Sie wirb , nicht nur die wirtschaftlichjen Verpflickckungen.zu erfüllen, sondern auch' die Ent-. waffnUng durchzuführen haben. Dabei kann es ihr nicht helfen, wenn sie sich mit der Partei verbinde^,, die jeden ernsten Emgisf in das Vermögen der Großfinanz bekämpfen muß, der Partei des Mannes, bessern Schiffe mit dem Namen der größten Kriegshetze^ i« der Welt umherfegeln. Die Regierung Wirth lvmr, wenn sie stark blewt, für Deutschland eine neue Aera. bringen. Eine Aera schwerer Arbeit, die aber. Deutschlands politischen Namen wieder ehrlich! macht- PoMischeRundschau. BSlKerd««- und Palästr«a-Ma«dat. - Der Genfer Korrespondent der I. P^g. eine Unterredung mit Professor Rapparb, dem Direktor der Mandatssektiov des Bölkerbuwbes, WM die Frage des Palästina-Mandats. Rapparb «Mrtez Seitens der Syrier wurde mehrere Male der Versuch' gemacht, Widersprüche zwischen Artikel SS des Versailler Vertrages und der Balfour-Deklaration festzustellen. Der Konflikt zwischen den beiden erwähnten Dokumenten soll darin bestehen, daß laut Artikel 28 der lokalen B^vSKerung das Selbftbestimmungsrecht z«- erkannt wird, während die Balfour-Deklaration und San Remv einzig und allein den Juden, die momentan noch eine Minderheit im Lande bilde», dar Recht der. Verwaltung zubMgen. Seines Wissens-werde es wohl keine grvhe Opposition gegen bas Palästina-Mandat geben. DerBöNerbnndrat werde voraussichtlich Ptitte Juni fet Genf zusammentreten und, falls die Frag» des Palästina- Mandats nicht wieder eine Verschiebung erleidet, hält er für wahrscheinlich, daß das Mawdat im gwßwr und ganzen laut pem engliche« Projekt, wie es bereits in der Kresse veröffentlicht worben ist, bestätigt wirb. Auf die Frage, ob nicht etwa die Vereinigte«. Staatm dagegen Protest «hoben hätte«, erklärte Professor Rapparb, daß die Opposition Amerikas nun Mesopotamien betrefft und das Palästina-Mandat Nicht erwähne. Die .Petroleumqwellen Mesopotamiens könnten Wohl Differenzen Hervorrufen, kaum aber die Palästina-Frage, umsomehr, als ja bei der republikanischen Regierung Persönlichkeiten wie Oskar Strang wie auch bei der demokratischen Partei das bekämet? Mitglied des Obersten Gerichtshvfts, Louis! Brande is, zugunsten des 'Zionismus energisch emftäten. Auf die Frage, wer im Völkerbundrat über da- Palästina-Mandat zu referieren haben werde, erklärte Professor Rapparb, daß für die letzte Ratssitzung der Vorsitzende der erste» Session des Bölkerknmdes, H y «ans, zuerst diese Aufgabe auf sich' genommen hatte, er mußte aber jetzt äbtehne» wegen starker Inanspruchnahme durch die gegenwärtig von ihm gekeikete« polnisch-litauischen Aevhlmdlungen. Sein Nachholget ftt noch nicht bekannt. Der ae«e Ostjordanstaat. Die Konstituierung des neuen Staates Mich des Jordan Unter Leitung des Emirs Abdullah, eines Bruders destmtrs Faisul, nimmt neuerdings festem Farmen an, Dem ikmft Abdallah stcheu bristfche Berater gw Sette, auch wich daß Land in verschiedenen BeziehungiM mit der BerwÄtnaz Palästinas verknüpft. Der „Kölnischen VollSzeltanfj"- '?^rd mm x&tm Korrefp ondeM« über das jordanland berichtet: „Es ist das biblische Land d^r JdumSe^ der Moabiter und Ammonüer. Es ist das Paradies . feg Archäologen von den Ruinen Petras im Süden bis zu deqe» Gadaras im Norde«. An seiner Oftgrenze lauft, die Hei^ I sch asb ahn mit den Hauptstationen von Dezaa, Amma^ und Maan. Hauptstadt ist Salt, durch eine neue Straße und Jordanbrüchtz mit Jericho und so mit Jerusalem der,'! künden. Haüptstühpuntt war in der Türkenzeit die Festp'.^ Kerak. Kirchlich untersteht es mit seinen sieben bis acht Pfarreien oder MisstonSstationen dem Patriarchen von Jeru« salem. Am merkwürdigsten ist wphl Madaba wegen dort aufgefundenen Mosalü-rtt, >der ältesten geographischen Karte Palästinas, und nicht weniger wegen der dort Irtttt* den katholischen Beduinen. Auch gibt eK im Ostjordanlan^ katholische und schis.matifche Griechen, aber durchgängig ist die! Bevöllerung moslimfisch. Das. .Postwesen ist noch wcnjg, auSgchildet, obwohl die Ostjordanmarken bsreilS eine gewisse' Berühmtheit erlangten. Fruchtbar in seinen Hochebene», teich,' lich bewaldet, von Kalilagern durchzogen, bietet dar Ost« jordanland die schönsten Aussichten, hätte es nur eine sichere, und gerechte Regierung," - - ' - ' Wie die „Morning Post" meldet, haben die Bewohner von Korah im Ostjordanland gegen die Regierung Aldullahr rebelliert und seinen zur Unterdrückung der Anrühe» ent. sandten Truppen eine Schlappe beigebracht. Die Aufständi^ schen hatte« erklärt, sie wollten durch die Administrattsn! Palästinas regiert werden und würden der Regiernnft Abdullahs die Anerkennung verweigern. Die Nacheick.- vom 17. Mai datiert. . Die britische PalSstina-Potttik. Die Zionistische Weltorganisation erhielt, wie die Zionistische Konesponkeuz mittelst von der -ritischm Regimvg bh » ffiz i e ll e Versicherung, doch die Gi«st ell»«- de^ Ei«wa«dern»g «ach Palästina nur vorübergehender Natur sei. Die britische Regierung brachst abmnalS klar;um Ausdruck, daß ihr Beschluß, das Mandat über PalSÜinarum Zweck der Errichtung einer jüdisch-nationalen H e i m st ä t t e M übernehmen, u n u m st S ß l i ch sei, und baß dieser Entschluß dnrch gewalttätige Elemente palästineMchen Bevölkerung nicht erschüttert werden könne. Die britische Regierung und die palästinensische Verwaltung sei» fest entschlossen, die Orduuug im Lande ansrech« -»erhalte« und die Entwicklung seines Reichtums gmste» aller seiner Einwohner dmchzuführen. Eine entsprechend Erklärung gab auch der OLerkommissär für Palästina, Sir H e r b e r t S a « « «einer Abordnung, der Zionist Evnv mW-» in -mckalem. Dtr ostaallzrfche Frage vor dem Botschasterrat. Der Pariser ^Korrespond»t der Füd.Preßzentrale berichtet r Ende diese- Monatsoll steh der Botschafterrat mit dem Schi<^ seit OstgalizienS hefasten. Diese Frage ist auch für die 670.660 Jude», die diese- Land bewohn«, von äußerster Wichtigkeit. Dar Komitee der Jüdische« Delegatione», da» dieser Frage bettit- ISIS seine vollste Aufmerlsamkeit schenlst und sich seinerzeit diesbezüglich bereits an die FriedenSkoufermj gewandt hat, hat »mr dem Botschasterrat in Neberrwstiunnnv» mit den Forderung« der ostgalizisch« Judenheit ein M e Nora» d u « überreicht, worin eS mtt Rücksicht auf die besondere Lage der Inden zwischen zwei rivali^ sierend« Nationen, der polnischen und der ukrainische«^ folgende Forderung« aufstellt r 1. Anerkennung^ d ev j Sdfisch e« Natiy«alität, ihrer OrgMisation ück ihre-Rechteans Selbstverwaltung, vnbrschadet der Dtttvirk» lichnng der voll« bürgerlichen «ad politische» Gleichberechtigmw der Jude». Die Selbstverwaltung soll das rckigi-ft Leben, bitj soziale Fürsorge und da- Schulwesen umfaß«, best« Ausgabe« dmch dir vßmtÜchm Fmw» gedeckt w«d« »üst«. Dayrgaa d» Gekbstvmvaltung soll ein durch die Gemeind« ans Grund deellgemeinrn Wahlrechtegchildeter N a t i o « a 11 a t sack S. Vertretung bei der Landesexekutivgewalt durch ei« j ü d i« scheSStaat-sekretariat, besten Leiter vom Di« sch« Nationalnat präsentiert werdm soll. S. Im Falle der <£m* führ»»- nati»«ler Dahlkuri«, Schaffung einer besonderen M sch« PrLfide«t Masary» für ei« «nab« hiingigrs Oberschlestea. .Die „Frankfurter Zeitung* widmet der New-Dorket Meldung, daß der italienische Außenminister Grqf GforzSj der nächsten Aonftrenz des Olerstr« Rater den Antrug achl Schaffung eines »nabhängigen Freistaates Overschlef.ien unter der Oberhoheit des Völkerbundes! pelle» werde, große Aufmerksamkeit. Eie bekämpft den Vott Wag in erbitterter Art und schreibt? _ »Die perfide Idee, Oberschlesien, unabhängig zu machen,! ist keineswegs neu. AL^r neu ist es, daß sie von eiueti; alliierten Hauptmacht propagiert wird. Pie kommt Graf Efocza auf seinen jüngsten Vorschlag? Wer nachdenkt, wich es unschwer erraten können. Herr M a f a r v k, der Präsideuti der Tschecho-Slowakei, befindet sich seit einigen Tagen M seiner Erholung auf der schöne« Insel Capri. Sin.bcson-i der« Flugjttenst ist zwischen Prag und Capri eingerichteworden, um das tschschische Staatsoberhaupt auf dem SuUjcw de» 3» halten. Rft beschäftigt, sich Masaryk trotz seiner sM ^schwächten Gefnndheit auch während seines Erholungsurlaubes) mit politischen Dingen. Nun ist es eine der Mgerneinheik! nicht genügend bekannte Tatsache, daß Herr Masaryk fest jch« für pft Schaffung einemftonomen Freistaates Obev» WsstM «ryge^sttm ist. Schm i« Jahrs Mü hat M* M VschwpL ppr der Oeffentlichkeit ftstg§stellt zu werden, wp sucht, ei ii e rr prominenten Deutschen in diesc'w gijMH z« frefeinfund, wie anzunehmen W.

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