Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 842 (1.6.1921)
- Date
- 1921-06-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979921--07745-2993826- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 842 Wien, Mittwoch Wreuev Morgeuzettuug 1. Zum 1921 Seüe'S-^ Landeshauptmann Mäher versprach, daß die SäiiU. schrift in reifliche Prüfung gezogen und nach erfolgtem Vrrwernehmen mit den Parteien des Landtages so bald Als tunlich eine Besprechung zwischen der Aerzteschast und der Landesregierung zur Ordnung der Angelegenheit stattfmden tverde. LLandesrat Pa l m e trat diesen Ausführungen bei und sagte die Unterstützung der Wünsche der Aerzte zu. Die Abordnung berichtete den im Hofe versammelten Berufsgenoffen über das Ergebnis ihrer Vorsprache, woraus sich die Aerzte in vollster Ruhe entferntem Millionenbetrügereien bei Errichtung von Auslandsguthaben. Verhaftungen zahlreicher Bankbeamten. — 48 Mil« Itostcn Gewinn des SchwindLerkonsortiums. Die Diwisenzentrale in Wien hatbei der Polizeidirektion. die Anzeige erstattet, da6, ein hiesiges Börsrnfachblatt ein Bor-» kommniZ an der Börse lebhaft stilisiert habe, demzufolge angeblich Bewilligungen der Devisenzentrale zur Errichtung von Auslandsguthaben an der Börse förmlich gehandelt werden. In ihrer Anzeige hat die Devifruzentrale auf das Treib.en dreier Bankbeamten nameys Schneider, Stadler und Rhbar aufmerksam gemacht, die sich mit der betrügerischen Beschaffung solcher Bewilligungen zur Errichtung von Auslandsguthaben beschäftigen. Die Erhebungen des PoliznkommiffärZ Dr. Weffely, der mit der Angelegenheit betraut worden war. hatten folgendes Erswnis: Ein bisher noch nicht ergriffener Mann, der als daS Haupt der Fälfcherbande anzusehett ist rmd der gute Beziehungen zu einem Beamten der Devisenzcntrale hatte, hat es verstanden, sich D l a n k o f v r m u l a r e der Devisenzentrale für Bewilligung der Errichtung der Auslandsguthaben zu verschaffen. Die .Formulare hatte» schon in der unteren Ecke die Stampiglie „Bewilligt", „Devisenzentrale" und daS Fdkfimile der . Unterschrift des „Hofrates Sstankovic^". Da§ übrige Formular war ' leer. Damit der Betrug nicht aufkomme, war es nun notwendig. zu wissen, welche Nummern an einem bestimmten Tage ausgefertigt werden. Die Erhebungen ergaben nun, daß ein Beamter der Devisenzentrale diesem Manne die Nummern der an dem bestimmten Tage ausgestellten-Bewilligungen bekanntgegehen hat und ihm auch mitgeteilt hat, welche . Nummern in die gefälschten Bewilligungen riugrsetzt. werden solleu. Za diesem Zwecke wurde auf Anraten des ProkurlstenderZentral-Wechselsiuben-Akttevgesellschäst Emil Korwig rin Numerator, angeschafft,. der dem Originalnumerator der bei der Devisenzentrale glich. Emil. Korwig, dessen Firma »Zeutral-Wechselstuben-^Lktiengesellschast" dem Borgehen ihres Beamten vollständig fermstand, wurde verhaftet. Außer ihm waten die Beamten des Bankhauses L u f a 18 LKom p., der 22jährige Karl R y b a r. XVIr, Hasnerstraße 34 wohnhaft, der 2hjyhrige Karl S ch v e i d e r, II., Obere Donaustraße 63 wohnhaft,. undMänz S tad ler, 27 Jahre all, Psauengasse wohnhaft, in dre Sache verwickelt; sie wußten von dem Betrug nnd waren van dem Haupt der. Bande vollständig informiert, ohne daß dgs Bankhaus Lukacs LKomp. eine Ahnung von dem Treiben der drei Beamten hatte. Auf ergatterten Papieren einer hiesiegen Bank, auf der die Nnterschrtften zweier Direktoren g e f als ch 1 waren, wurden nun die einzelnen Erläge bei verschiedenen Wiener Bankfirmen geleistet. Schneider, Stadler und Korwig, der 4i Jahre zählt und in der Lirchtensteinstraße 43 wohnt, haben fich außerdem unmittelbar an .den Fälschungen der Bewilligung der Devisenzentrale beteiligt. In die Sache war schließlich auch der 21jährige.Tibor Szög h e».. Wähnugerfiraße 38/35 wohnhaft, verwickelt, der gleichfalls verhaftet wurde und seine Verfehlungen zugebrn mußte. ' Ein weiterer Mitschuldiger war der 19jährige Prokurist der Anglo-osterreichischen Bank Maximilian Kaiser, XIX., Sieveringerfiraße 191 wohnhaft, der auch in Haft, genommen wurde. Des weiteren würde die ehemalige Geliebte des flüchtigen Chefs der Betrügergesellschaft, die 21jährige Else Kral, w., Posthorngasse 6 wohnhaft, in Hast genommen. Die Kriminalbeamten ermittelten, daß ihr ihr früherer Geliebter eine halbe Million Kronen zur Aufbewahrung übergeben hat. Uebrr den Verbleib der Summe befragt,' hat die Kral behauptet, daß sie ihr der Mann wieder abgenommen haLk Bei den anderen, in der Sache verwickelten Personen wurden Beträge gefunden, die auf etwa 3 bis 3'/, M t l- .tonen Kronen geschätzt werden. Die. Gelder wurde» sichcrgestellt. Es ist alle Aussicht vorhanden, daß auch der restliche Teil des Geldes zustande gebracht werden wird. Die Erhebungen darüber dauern noch fort. Sir lassen. schon jetzt vermuten, daß in die Falschungsangelegenheit noch eine Reihe werte rer Per svnenverwickelt seindürfte. Bei der Bemessung des Ertrages der betrügerischen Gewinne kommt b-.sher nur der. Betrag in Betracht, den die Bande für die eigene Tasche durch Ausnützung der Spannung der In- und Auslandskrone ergattert hat. Wie groß der Schaden ist, den der Staat dadurch erlitten hat, daß < der Kronenkurs unter der Einwirkung der vielen Auslandsguthaben sich an - fremden Plätzen gesenkt hat, läßt fich dermalen nicht berechnt^ er dürfte aber, vom wütschMchen Standpunkt brtrachiet, sehr beträchtlich sein. Die Höhe der Summen, die die Schuldige» widerrechtlich der eigenen Tasche zufließen ließen» ist mit ,45 Millionen Kronen sicherlich nicht zu hoch angegebrn. Die Gesellschaft lauste in der Regel deutsche Mark, kaufte dann mit diesen Auslandswaren und verlauste sie in Wien, von der höhere» Kaufkraft der' Krone Inland profitierend. Der. mühelose nnd gewaltige Gewinn bot den Leuten die Mittel, aus größtem Fuß zu leben. Schneider war mit seiner eben angetrauten Frau auf einer Hochzeitsreise begriffen, auf der er von seinem Freunde Rybar begleitetwar. Als nun die Betrügereien aufkame», wurde die Verfolgung d»8 Bräutigams und seines Begleiters eingeleitep Schneider , war aus der Reise nach Salzburg gekommen und von dort mit Uran und hu Automobil nach Linz gefahren. Dort. ist. da»» mich Har uh: ' .’t’b.vf Vuhajiuna krsckgt. Festsaal des N.-ö. Gewerbevereines Ursprnnga.EniIe des Antisemitismus Morgen, Donnerstag den 2* Juni, pünktlich 7 Uhr abends, vierter und totster Vortrags Inhalt: J. R. Mayer. — Ernst Mach. — Siegmund Freud (Psychoanalyse). — Einsteins Relativitätstheorie und die Einheit von Welt und Menschen. — Lebenserhaltung. — Popper-Lynkeas. — Eine menschliche Heilswissenschaft. — Le^ensgestaltnng. — Dreyfus, Theodor Herzl und der ludenstaat. — Klärung Im Judentum. — Ende des Antisemitismus. — Zion-PalSstin», Neu-Israel. — Der neue Staatsgedanke. — Adolf Stöhr. — Erkenntnis. Ifai>fon bei Kehlendorfer, I-, Krugerstrasse 3, Hugo Heller, H.U1 lull I., Bauernmarkt 3, R. Löwit, I., Rotenlurmstrasse 22. Portier des Gewerbevereines und au der Abendkasse. 75*5 Abends wird milgeteilt: Unter den in der Angelegenheit Beschuldigten befindet sich auch ein untergeordnetes Organ der Devisenzentrale, das gleichfalls m Haft genommen wurde. Diesem Manne fällt zur Last, der der Beschaffung der Formulare zur. Errichtung der Auslandsguthaben mitgewirkt zu haben. Eine Schwindelfirma Mit Filialen. Dieser Tage hat das Srchevheitsbureau die Machenschaften einer Schwindelfirma aufgedeckt, die, um ihre Manöver leichter aus führen zu können, gleich, einem wirklich großen Hause mit Zentrale und Zweigniederlassungen gearbeitet hat. Die Sache spielt zwischen Wien und Graz. Der erste Betrug wurde schon zu Beginn des Jahves an der Eisenfirma S u e ß, 20. Bezirk, Sachsenplatz, ausgeführt. Ihr hat ein angeblicher Kaufmann Heinrich. Petersen einen Waggon Alteisen zu liefern versprochen. Ms der angcbliche Peterscn bei: Firma ein Frachtbrieffvrmular zeigte, das zu besagen schien, daß die Ware schon rolle, er^ hielt er als Anzahlung ettteit Scheck der Postsparkasse aus 440.600 'Kronen. Als dann Zweifel austauchten, wurde die Bezahlung des Schecks storniert und als dann ein Mann den Scheck einlösen wollte, wurde er angehalten. Er hieß Rudolf Pollak, war wohl mitschuldig, ist aber von der Firma Sueß nicht als der angebliche Heinrich Petersen erkannt worden. Nach' langen Erhebungen gelang es, festzustellen, daß angebliche Petersen der zu Riga geborene, nach Moskau zuständige Chennkex Edgar Tamsen ist, bis dahin im Hause Weyringergasse 36 gewohnt hat, aber dann -nicht mehr zu finden war/ : ° r ’ Tomsen hat auch andere Armen' betrogen. Unter den Betrogenen befinden sich die Kaufleute Josef S v aeina, Schönbrnnnerstraße 167, Paul Seidl, 1. Bezirk, Tiefer Graben 10, Roman Gaßne-r, Thaliastraße 24. Ihnen allen' hat er unter der Vorspiegelung, ihnen Waren zu liefern, größere Geldbeträge entlockt. Am 26. Mai nun ist es endlich Kriminalbeamten gelungen, ihn im Hotel „Goldene Birne" auf der Landstraße, wo er unter dem falscher! Namen „Johann Ladmann, Fleischhauer" wohnte, zu verhaf ten. .Er wurde vom Polizeitat Dr. Vetters einvernommen'. Tomsen räumte ein, am- 6. April l. I. der Hvlzfirma Dechant u. Wein l in g er., Las fallestraße Nr. 2, unter dem falschen Namen „Franz Seidl" 20.000 Kronen entlockt zu haben.. Auch - bei dieser Firma hat er mit einem gefälschten Frachtbriefduplikat operiert. Im Laufe der Erhebungen hak Polizeirat Dr. Detters ermittelt, daß der Mann in Graz auf ähnliche Weise und ganz großzügig, solche Gaunereien mit Frachtbriefduplikaten aus ge führt, 'hat. Um sie zu inszenieren, hat Tomsen den Namen „Richard Möller" angenommen und sich mit dem Nimbus einer großen Firma umgeben.. Als „Richard Möller" hat er in Graz, Schörglgasse 78, gewohnt und in der Rößlmühlgasse 14 ein vollständig eingerichtetes Bureau samt Schreibmaschinen von der Firma Kvvacs u. Komp, um 120.000 Kronen übernommen. Tomsen-Möller betrieb sein Geschäft unter dem Namen „Hamburger Uebersee-Handelsagentie", bfc ein» Zweigniederlassung in Wien, Landstraßergürtel 23^ haben sollte. Hier lautete der Name der Firma Hermann Hartmann tt. Komp.". Diese Wiener Zweigniederlassung wurde von einem Manne geleitet, der als Max Frankel auftrat. Auch der Name des Filialleiters war falsch. In Wahrheit ist er der 24jährige Kaufmann Rudolf Sieg, zu Druck a. b'. L. geboren und auch dort ansässig. Die Wiener Firma benützte hochtrabende Briefpapiere mit pompösem Titel der Firma „Hartmanu u. Komp.". Haupt- und Zweigniederlassung arbeiteten einander bei den Betrügereien in die Hände. lieber Waren verfügten sie nichts sie ließen sich aber Preislisten verschiedener großer und reeller Firmen geben, hauptsächlich solcher, die mit Eisen und' Waschsoda handeln. Sieg sendete die Listen beirr Tonnen nach Graz und Tomsen machte dann von dort' feine, Offerten als Firma „Hamburger Uebersee - Handelsagentie". Mt derr. Preislisten bot er die Wären zu den Marktpreisen an; kamen Bestellungen, so wurden die.Kaufleute veranlaßt, gegen FrachtbrieDuplikate Att» Zahlungen zu leistmt. Die Duplikat» waren aber gleichwie bet den Wiener Gaunereien.fälsch und dte Waren kamen nicht ein. Bei seinen Betrügereien bediente er sich ^och eines dritten Berbiinveken/ der FaWmnn im Eisenbahnwesen war, des 36jährigen Bahnbeamten Stax? Hildebrand, der auch in Bruck a. d. L. wvhnt/ Tomsen ließ sich', wenn er die Duplikatfrachtüriefe vor^ zeigte, 25 bis 75 Prozent des Aufpreises i«. fkäaaä oder in Schecks bezahlen. Auf diese Weife hat Tomfen dem Kaufmann Karl Waldmann, Graz-, Faoamiur^. straße 27, einen Betrag von 250.000 Kronen, denck Seifenfabrikanten Otto Re petz in ÄraA 16.000»^ ' Kronen, der 'Eisengießerei Stern brück in Graz?. 110.000 Kronen entlockt. Der Eisengießerei LudwaZi versuchte er 200.000 Kronen zu entlocken, was aber nicht gelang. Die Hunderttaufende hat Tomsen einem luxuriösen Leben, in dem galante Damen eiM besondere Rolle spielten, auf Autofahrten und ber großent! Zechen und Gelagen verausgabt. Sein Helfershelfers Sieg wurde am 30. Mai in Bruck a. d. L. ver-'i haftet. Der Bahnbeamte Hikdebrcmh ist noch nicht fest-1 genommen. Der Konkurs des Bankhauses Ren» man« & Co. Bisher war es noch nicht möglich, einm Ueberblick über j den Status der Firma Ignaz Reumann & C o. attj gewinnen. Soweit bisher ei» Einblick möglich war, dürfte» sicht die Paffive» im Effektengeschäft auf rund 15 Millionen Krone«»!' die Passiven im Valutennnd Devisengeschäft auf zirka 55 Mil-1 livnen Kronen belaufen. Die Firma dürste im Effektengeschäft schon pro 1920 mit zirka 3 Millionen Kronen passiv gewesen! sein. Nach wie vor geht die Version dahin, daß die! Manipulationen der Disponenten größtenteils ahne! Wissen des Finnenchefs vorgenommen wurden nnd! die Katastrophe des Bankhanses durch dere»^ Schuld hrrbeigeführt wurde. Die Beschuldigung geht bekanntlichl dahin, daß sie für Auszahlung au auswärtige Platze de» Gegen-! wert seitens ihrer hiesigen Kommittenten, mtgegengenomne«, fcfej entsprechenden Urbet Weisungsaufträge aber nicht durchgefHrt! haben. Inwieweit die Gerüchte, daß Depots an ge-! griffen wurden, fich als zutreffend erweisen, wird fetJ weitere Untersuchung klarstellen. Die vorhandenen Aktive»! sollen wesentlich in den Besitztiteln des Disponenten Hamlischs bestehen, in seiner Wohnnngseinrichtnng, die angeb-i lich einen Wert von 10 bts 12 Millionen Kronen..repraseutiert,, in angeblich drei Automobilen im Werte von fünf Milliomn! Kronen und in einem Dosrn-Patent, das angeblich mehrere j Millionen' wert sein soll. Diese Patentsordermrg sowie bftj anderen Mivm will Hamlisch angeblich der Masse je&wetwj Baden vor öem Generalstreik. ' Heute um 6 Uhr abends läuft: das tum ab, das die Gewerkschaften der Gemeinde BadE»"i gestellt haben, nachdem sie teils mit bestinnnten For-i derungen an diese chevangetrefen, teils sich, dem BühMv-l verein und dem Musikerverband. bei der über Badckvt Herhäiigten Sperre augeschlosseu haben. Inzwischeni wurde während des gestrigen- Tages. verhandelt mtb.l es bestehtbei dem Wü>erstaud der Gemeinde die für'chtung fort, daß heute abends der Generalstrei?! äusbricht, -der eine vollkommene Stillegung des triebes der Knrstadt bedeuten wiirde. Ausgehend vom; Boykott des Theaters und der Kurkonzerte, würden die i Badebediensteten, die Transportarbeiter, bie^in s beu^ Gas- und Elektrizitätswerken Beschäftigteu, dfe' Kellner usw. heute abends in den Ausstaud wenn nicht in letzter Stunde sämtliche Forderungen füNt werden. : 7 __ __ 7t ^*7 r.‘ ^; V . Beendigung des Streiks auf der SAdbahn. Die WttkftättenaÄeiter der Südbahn haben in! einer Versarnmüing, die sie gestern abhielten, beschlossen, den Streik aufzuheben und morgen tzüh die Arbeit wieder aufzunehmen. Sie haben die' Proposition der Direktion auf Aufbesserung der Akkordlöhne angenommen und von ihrer Forderung,'' daß ihnen außerdem AnschaffungsbeitrSge bewilliK werden, Abstand genommen. Zionistisches Landeskomitee für Oester-, reich/ 7^ Das Zionistische Landeskomitee teilt mit, daß drei Schekelaktion mit dem heutigen Tage geschlossen wmde.s Die Inhaber von Schekelblocks werden dringendst! aufgefordert, dieselben sofort im Zionistischen Bureau.^ n. Zirkusgasse 38 abzuliefem und zu venechnm. Amts-» stunden 9 bvs 3 Uhr- ) j'--: f 9 Ans der Schule geschwätzt. DaS ^Reichspotz^j Abendblatt vom Dienstag widmet de» LMenmgsbestrebewg» gewisser Vereine folgende zutreffende Kritik: -Die Sieger, die «rm an der Krippe sitzen, die der GMack der Iudenliberal« geftD hat-werde» sich nicht rühren lasse«. Ma» «8h»t »i»! ungestrastSchlstnstn a« eige»e» B»ie» Jetzt werden die edle» Spender vor die Tür gefetzt, weil dir Achtzrpipprlte» ihrer Hilfe nicht mehr bedürfe»." $ ‘ ‘ * Getzr»kfrier für Me Grf«Le»e» in Zoff«. ® j Jugendgruppen der Hitachdnth. Ahaivath Zi»« und Reß Zi»«a veranstalten beute um 7 Uhr avends im großen Saale detz Restaurants Bayer, H., Prater, Benedigera«, vis»5-vis Cast Wmkler, eincn Jeskor-Lbend für die bei den letzt« Ereignissen, in Polcistma Gefallenen. Stzreche» werde» I. L 4r b a um, S. Kapla , «nd Dr. x 111» 9 e t. «*- tritt frei. / « HestAwetchifch« -Mrdo»v«d«mv im MettV«- dnaAe zroniftischev Gtwdevten. Heute um 4 Ufr abeuvss;wvrr m Lokal bt8. FomHschen 8»Mchk,witi«s, .1^