Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 839 (29.5.1921)
- Date
- 1921-05-29
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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fette IS Mlen,. Sonntag Wiener Morgenzeltrmg Sport. Die Amateure besiegen den M. T. K. 2.1. ' 'Die Amateure konnten in dem gestern in Simmering zur Austragung gebrachten Wettspiel den Budapester M. T. K. knapp 2:1 (2:0) bezwingen. Bevor sich die Ungarn noch recht zusammengefunden'hatten, kamen die Wiener durch Konrad H (1. Minute> und W ece r^r (7. Minute) in die Führung. Dann war das Spiel offen. Einem .,Elfer", der den Amateuren zuzusprechen gewesen wäre, versagte Schiedsrichter Retschury,.der auch sonst einen recht schlechten Tag hatte, die Anerkennung. Nach der Bause kamen die Ungarn mächtig auf nttd nachdem sie in der 29. Mimitt durch Kertesz H einen Treffer erzielt hatten, schnürtKfie die Amateure völlig ein. Nur vom Glücke begünstigt konnten diese das Resultat halten. 10.000 Zuschauer. Die heutigen FußbaLweLtspieleB Heute finden sechs Meisterschaftsspiele statt, deren Ergebnisse ziemliche Verschiebungen in der Tabelle verursachen dürsten. Die H a k o a h tritt in Simmering gegen den S i m m eringer S p o r tklnb an, der sichin der .letzten Zeit sprunghaft verbessert hat. Da die Blau-Weißen mit. einigen Ersatzleuten antreten müssen, find die Chancen ziemlich ausgeglichen. - ' In Hütteldorf treffen Rapid und Vienna zusammen, die sich einen heißen Kampf liefern werden. Die Döblinger haben am Donnerstag so vorzügliches Können gezeigt, daß man ihnen auch gegen die Hütteldorscr gewisse Chancen kinramnen muß. GleichfallS in Hütteldorf ist die H e r t h a beim W. A. F. zu Gaste. Beide Mannschaften haben im Cup unglücklich geiämpst, ste gehen mit gleichen Aussichten in den Kampf. ' Auf dem Admira-Sportplatz spielen dke Hausherren gegen den F l o r.i d s d o r f e r A. C. Die Kämpfe der beiden Bezirksrivalen üben auf die Anhänger der beiden Vereine immer eint besondere Anziehungskraft aus. Der F. A. C. dürste einen knappm Sieg erringen. Rudolfs Hügel tritt im Prater gegen den W. A. C. an, dem er nach nicht allzu schwerem Kampfe die Punkte abnehmen sollte. Wacker und Sportklub messen in Dornbach ihre Krstste. Vielleicht wird der Vorteil des eigenen Platzes für einen Knappen Sieg der Sportklub-Leute ausschlaggebend sein. In der ll. Klaffe finden folgende Spiele statt: Ostmark— Rennweg (Rennwrg), Donaustadt—Rrd Star- Straßenbahner- Platz), Germania—Baumgartm (Baumgarten)- Stürm 07—Nußdorf (Favoriten), Cricket—Ober-St. Beit. Die Spiele beginnen um 5 Uhr, jene her , Reserven Am 7a4 Uhr nachmittags. ' ' ' Bagchaus Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen Wien, I,, Maria Theresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-ß3 434 Der Volkswirt. Gestempelte Krone -- 1.02 Centimes, Auszahlung Wien 1.35 Centimes. In Zürich notierte: Manuschaftsringen Hakoah gegen Herkules. Heute vormittags findet der zur zw fiten ^stunde der Mannschaftsmeisterschaft zählende Kampf Hakoah gegen Herkules statt. Sowohl die Hakoah als auch Herkules haben in der ersten Runde schöne Erfolge errungen. Die elftere bezwang Simmering : 8.: 2, währmd, der letztere Verein die ausgezeichnete Mannschaft Ostmark 6:4 bezwang. Die Häkoahner werden heute keinen leichten Stand haben. Die Mannschaft wird sich aus Hübsch, Sebestyen, Kohon, Teichner (Deuisch) und Berger zusammensetzen, die zum Teil sehr schwere Kämpfe zu bestehen haben werden. Auch ein unentschiedenes Resultat wäre für die Vertreter der blau-weißen Farben ehrenvoll. "Die Kampfe, die einen überaus spannenden Verlauf nehmen werden, finden in Gigls RestaurationSgarten, II., Praterstraße 47, statt. Der Beginn ist für V-10 Uhr vormittags festgesetzt. Schauturnen in Prag. Dir jüdischen Turnvereine Makkabi Böhmens veranstalten beute nachmittags auf dem Hagibor-Sportplatz in Prag ihr erstes Schautuxnen nach dem Kriege. Es wurde unermüdlich gearbeitet, um die tiefen Lücken, die der Krieg gerissen batte, die niebt immer znr Verfügung stehende Schulung durch Disziplin und Fleiß zu ersetzen. Viele der teilnehmenden Vereine bestehen ein Jahr und treten überhaupt zum ersten Male vor dii jüdffche Oeffentlichkeit. Der Veranstaltung ist ein voller Erfolg zu wünschen. Kadirna-^Horekan 1:1 (0 :1). Obwohl Kadima ckit nur 5 Mann aus der I. Mannschaft antrat, konnte sie das Spiel trotz starker Ueberlegenheit nur unentschieden beenden. . Kadima bedrängte die erste Spiclhälfte fortwährend, muß aher trotzdem nach einem Mißverständnis einen Treffer in Kauf nehmen. In der zweiten Halbzeit erzielte Gruschka den ausqleichenden Treffer. Gleich darauf schoß Salzmann ein zweites Tor, das aber der Schiedsrichter nicht anerkannte- Bei Kadima gnt Max Ngtan, Gruschka. Tobtz und Goldstein. Horekan hatte im Tormann den besten Mann. Schiedsrichter Frank sehr gut. Halpern tritt heute.nicht gegen Simmering an, da seine Mutter Freilag nachts Plötzlich verschieden ist. Der sympathische Sportmann kann der allgemeinen Anteilnahme sicher sein. Das leichtathletische Meeting der H a S m o n e a findet am 1. Juni auf dem F. A. C.-Platz statt. Beginn um 4 Uhr nachmittags. Der nächste Dianäbad-Schwimmabend.findet morgen, Montag. s/<7 bis *U9 Uhr, in beiden Hallen statt. Nur zugänglich sür Mitglled-r der Hakoah., Für „Quer durch Wien" 'hat das Training bereits begonnen. Alle btr teilnehmen wollen, haben sich im Militär- Strandbad beim Trainer Wohanka zu melden. Die vorgeschriebene ärztliche. Untersuchung hat bei der Hüssstalion des Militär Strandbades bereits begonnen. — Karten sür dos Militär Strandbad werden Montag im Dianabad gegen K 10 abgegeben. Akademische Sportabteilung Judäa. Wochen Programm: Fußballsekuon: Training Montag von 2 bis 5 Uhr am Reunweger Platz. Lime F, 71. — Leichtathletiksektion: Training zusammen mit der Hakoah täglich am F. A. C.-Platz. Douners'lm. 7 Uhr abends, Vollversamntlung im Heim, IX., Türkenstraße 0die österreichische 5krone . . . .. 1.35 ( 137 Va am 27. Mai) die österr. gestempelte Krone . . 1.02 ( 1.02 am 27. Mai) die tschechische Krone. . . . . . 8.20 ( 8.20 am 27. Mai) die Mark ......... . 9.10 ( 9.10 am 27. Mai) Agram .. . 4.40 ( 4.50 am 27. Mai) Bukarest.. . 9.45 ( 9.55 am 27. Mai> Budapest.. . 2.30 ( 2.42 Vs am 27. Mai) Warschau ......... . —.65 (r.57 am 27. Mai) ■RÖYAiTl. Die Meister-Schreibmaschine Amerikas ÜOELESTI Ceneralvertrleto: Wien, 1., Biberst. 22 i (Mezzanin) 89 Die DurchführuNgsverordnung zuw Personalsteuergesetz. Von Rechtsanwalt Dr. Artur Polaeselu Jrimeinem stattlichen Band von 137 Druckseiten wurde nunmeM die: lange angekündigte Durchführungsverordnung zum Persoüalsteuergesetz ' 'im Bundesgesetzblatt' publiziert, Nachdem. kurz vorher der gesamte jetzt geltende Text dLS PerfonaMuergefetzeS,. mit Ausnahme der Besttmmmtgen über .die, allgemeine Erwerbsteuer, verlautbart worden war. Für die Erfassung der GesetzeSmaterie, welche durch die dem ursprünglichen Gesetze vom Jahre 1896 folgenden sieben Nachtragsgesetze im.höchsten. Grade unübersichtlich geworden, ist ^qmit viel gewonnen, , wenigstens für die . Steuerfachleute, da sogar diese sich in dem Wust von Novellen und Ergänzungen nicht mehr zurechtfinden konnten. Ob aber das Gesetz, dessen Tragweite für jeden Einzelnen bei 'den herrschenden Zeiten der Steuerüberbürdung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, nunmehr auch dem Laienpublikum faßlich wird, ckcmn bezw eifelt werden. Und doch wäre es notwendig, die Steuerträger wenigstens durch Merkblätter über die wichtigsten'Grundsätze der Steuerveranlagung und -Bemessung aufzuklären, umsomehr, als man in den bereits erschienenen amtlichen Bekenntnisformularen vergeblich nach leicht verständlichen Erläuterungey der neuen steuerrechtlichen Bestimmungen sucht. Auch'in-seiner jetzigen Form ist' das Personalsteuergesetz für Yen Laien noch immer! so verwickelt, daß er sich ohne fachmännische Beratung kaum an die Verfassung seiner Bekenntnisse heranwagen wird. Schuld daran trägt einerseits der große Umfang des Gesetzesstoffes, andererseits der-Umstand, daß nach Publizierung der Personalsteuernovelle vom Juli 1920 für die Steuerjahre 1920 und 1921 hiehon abweichende Bestimmungen getroffen würden, welche bei der' jetzigen Redaktion dem Personalsteuergesetz als Anhänge beigefugt sind und welche die angestrebte Einheitlichkeit und Uebersichtlichkeit des Textes wieder vereitelst. Da eS ohnedies unmöglichist, die Durchführungsverordnung auch nur in den wichtigsten Partien hier zu erläutern, sei'bloß qn einigen Beispielen bewiesen, wie schwer es noch immer, fällt, sich im Gesetze zurechtzufinden. Jeder Zensit hat nicht nur bis E ndie I uni l. I« sein Einkommen pro 1920 zu Datieren, sondern muß auch Voreinzahlungen rm Sinne des Gesetzes leisten. Die "erste Frage ist nun, war als steuerpflichtiges Einkommen .des. Jahres 1920 zu gelten hat Das Einkommen pro 1920 ist zunächst etwas ganz anderes als das Einkommen im Sinne des früheren Personalsteuev gesetzeS, denn danach hatte im allgemeinen das rm Jahre 1919 bezogene Einkommen die Steuergrundlage gebildet; mithin aber auch etwas anderes, als die Personalsteuernovelle vom Juli 1920 verordnet hatte, denn danach wäre im allgemeinen der Durchschnitt der Einkommen der ^Zahre 1919 und 1920 die Steuergrundlage gewesen; ferner aber auch — *tj|' Jahre 1920 Gewinne aus sogenannte« Veräußerungsgeschäften erzielt wurden — etwas ander.-, als für die folgenden Jahre, insbesondere für ,«bas Jahr 1021 gilt. Denn im Jahre 1920 sind nur jeneHßeräutzerungSgewinne ohne weiters steuerpflichtig, die in der zweiten Jahreshälfte erzielt wrrcken, jene der ersten Jahreshälfte aber nur dann, wenn die Veräußerung im Betrieb eines GewerbrmternehmeuS oder in Ausführung eines Spekulationsgeschäfteerfügte, währmd für die Folgezeit eine solche Unterscheidung nicht gilt und speziell für das Jahr 1921 die Sonderbestimmung be steht, daß Veräußerungsgewinne um die bis 10. Aprl 1921 geleisteten Vorm^zahlungey auf die Vermögmsabgabe zu kürzm sind. Wenn also die Durchführungsverordnung bezüg lich des Steuerjahres 1920 lakonisch sagt, daß das tatsächlich erzielte Einkommm des Jahres 1920 die Besteuerungsgrund läge bildet und hervorh^bt, da ßdas Einkomnren des JahreS 1919 überhaupt nicht versteuert wird, so läßt dies gewiß nicht die Schwierigkeiten, denen die Einkommenfeststellung begegnet, erkennen, denn gerade das wichtige neue Besteuerungsobjekt, die Gewinne aus einzelnen Beraußerungsgeschästen, sind gar nicht so leicht zu berechnen. Zunächst muß man sich frsgen welche Veräußerungen die Steuerpflicht des hiebei erweitert' Gewinnes begründen. Die Steuerpflicht entfällt nämlich ganz bei Veräußerung von Gegenständen, die sich schon mehr als zehn Jahre im Besitz des Veräußerers oder seiner nächsten Verwandten befanden, ferner auch von HaushaltungSgegm- 'tänden, Kleidungsstücken und' dergleichen außer wenn solche Sachen bereits niit der Absicht der Weiterverüutzerung anqe- 'chafft würden; hagegen sind steuerpflichtig die Gewinne bei Veräußerung "aller änderen Vermögensstücke, insbesondere von Realitäten, von Gegenständen, die Erwerbszwecken dienen (zum Beispiel Maschinen, Geschäfts'einrlchtuns)! und von vermögensabgabepflichtigen Sachen, wie Wertpapieren, Forderungen, Jmmaterialgüterrechten, Edelmetallen» Edelsteinen und dergleichen. Als Veräußerungsgewinn gilt nun dw Differenz zwischen dem bei der Veräußerung erzielten. Preis und dem Anschaffungs- oder Her- 'tellungZpreis. Was aber unter letzterem zu verstehen ist. das ist wieder ganz verschieden, je nachdem, ob der Veräußerer, beziehungsweise jener, der ihm die Sache geschenkt hatte, am Stichtag der Vermögensabgabe Eigentümer der Sache war oder'nicht, und ebenso verschieden ist die Anrechenbarkeit der Aufwendungen, welche zur' Verbesserung deZ veräußerte^ Gegenstandes gemacht wurdet ’n ■ ÄLichtig ist auch die neue Bestimmung — die. jedoch für die erste Hälfte dejS Jahres 1920 nicht wirksam ist — daß Vex lüste aus. derartigen VeräußerungSgeschästen vom'Einkommen nur so weit abgezogen werden dürfen, als im gleichen Jahre steuerpflichtige Gewinne aus Veräußerungsgeschäften erzielt wurden. Ist es dem Steuerträger dann geglückt, die Ziffer seines steuerpflichttgen Einkommens des Jahres 1920 richtig zu berechnen, so beginnen erst die Schwierigkeiten bei Feststellung der Steuerhöhe. Denn diese muß er kennen, nicbt nur um den Zahlungsauftrag zu kontrollieren, sondern auch, weil , er die Voreinzahlungen auf die Steuer 1920 und 1921 auf Grund des. zuletzt veranlagten Einkommen?, jedoch nach dem Steuerschlüssel des Jahres 1920, beziehungsweise 1921 vornehmen soll. Die Steuerskala des PersonalsteuergesetzeZ gilt nun für das Jahr' 1921 überhaupt nicht, für das Jahr 1920 jedoch' mur dann, wenn das steuerpflichtige Einkommen mehr'als zwei MiMionen Kronen ausmacht. Beträgt das Einkommen «l&i 1920 weniger als zwei Millionen Kronen,^ so sind nur drei Viertel des nach der Steuecskala entfallenden Steuerbetrages vorzuschreiben. Bei dieser Skala p r o 192,0.beginnt,die. Steuerpflicht mit dem Jahreseinkommen von 8400 Krönen ünd' es treten für höher belastete Haushalte mit Jahreseinkommen bis 132.000 Kronen Abschläge in der Höhe von 10 bis 40 Prozent der Steuersätze ein. Für das St e U e r j a h t 1921 beginnt jedoch die Einkommensteuerpflicht erst bei Jahreseinkommen von 80.000 Kronen, die Steuersätze sind in den unteren Stufen weit niedriger als jene pro 1920, und die Begünstigung für höher belastete Haushalte wird in der Form gewährt, daß bei Einkommen bis 400.000 Kronen für je einen Haushaltungsangehörigen, bei Einkommen von 400:000 bis 600.000 Kronen für je zwei HaüShaltungsangehörige die Steuer um je eine S^rfe ermäßigt wird. .Die .angeführten Bestimmungen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Labyrinth der-Steuerv o r s chw if t en,, sie lassen aber, gerade weil sie kardinale Materiem wie die, Feststellung des Einkommens und der Steuerhöhe betreffen, erkennen, daß noch viel AüfklärungSarbeit geleistet werden muß, um die Bevölkerung wenigstens mit den Grundzügen des Pcrsönalsteucrgesetzes vertraut zu machen.' . Oesterreichisch-ungarische Bank. Der Generalrat der Oesterreichisch-nngarischen Bank bat beschlossen, auf das ErttagniS des laufenden Jahres wie im Borjahre2<!/, a l S A b f ch l a g S d i v i d e n d e zu Verteilern Eine Restdividrnde für das vorige Jahr wird nicht verteilt. \ Bank und Wechslergeschäft Hulles&Co. Wien, I,, Schottenring 17 vis-k-viB der Börse Kulanteste Durchführung S35 aller hörsenmässigen Transaktionen Neuerlicher Rückgang deS Notenumlaufes. Nach dem Ausweis der Oesterreichisch-ungarischcn Bank vom 15. Mai ist der Notenumlauf um 444'i Million?« Kronen zuruckgegangeff und betrug 44*27 Milliarden Kronen. - \ kontinentale Dank. In Durchftihrung des von dcr Staatsrcgierung genehmigten Beschlusses der außerordentlichem Generalversammlung vom 21. Jänner 1921 auf Erhöhung dcS gesellschaftlichen Kavitals bis zu 100 Millionen Kronen, bqt der Berwaltungsrat in seiner gestrigen Sitznug beschlossen, 75.000 Stück neuer Aftien in der Weise zu begebe«, daß dieselben von einem Syndikat, ein dem vornehmlich ausländisches Kapital beteiligt im übernommen werden und den Aktionären das Bezugsrecht aus diese Aktien zum Kurse von ll 480 im Verhäftnis von 4:1 ein* geräumt wird. Hiemit erscheint das Aktienkapital aus 60 Millionen Kronen erhöt, bic restliche Erhöhung auf 100 Millionen Kronen wird noch im Laufe des Sommers durchgeführt werden. — In derselben Sitzung wurden Herr Otto R e d l i ch, Großindustrieller, K o j e t e i n, Mähren, in de« Berwaltungsrat kooptiert, die Herren Dr. Heinz K i n d.l e r, bisher Prokurist der Dank- Commanditgefellschaft Fisch! & Bandy, Prag, und Dittktorstellvertreter Dr. Karl M o r g e n st e r n zu Direktoren ernannt und dem Vorstand des Sekretariats Herrn Edgar B a r e ck und Herm Dr. P ecth aiu die Prokura erteilt.