Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 839 (29.5.1921)
- Date
- 1921-05-29
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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fit 899 Mm» vmmwg Wiener «orgenzeMmg 29. Mai 1921 BANK- UND WECHSLERGESCHAFT 8. ADVOKAT & 62- Wien, l.,Franz Joselskai 65 (Ecke Sehottanriag) MSüi Kulanteste Durchführung säratl. Bank» u. Börsetransaktionen. | Amtairsch uttfiarlfcfi gestempelter Noten. Mit Rücksicht auf den bevorstcbenden Ablauf des Umtauschtennlus Mir ungarisch aesteMvclte Noten zu K 10.000 und K 1O0o wird neuerlich in Erinnmma gebracht, daß die Mitgluder und Kommissionäre der Devisenzentrale solche Npten von Privaten aeaen Erlag der Svesen und Anrechnung einer mäßigen Provision lommissionsweise zum Umtausch in Budavest entgegennehmett ,md diese im Wege einer von der Devisenzentrale errichteten Sammelstelle bis rum 3. Juni d. I. nach Budapest übcrsl'Hreu. Die Devisenzentrale selbst übernimmt von Parteien keine. Noten zum Umtausch, sondern besorgt lediglich den TransporDer ihr von d-n Banken und Bankfirmen übergebenen Sendmigcff. Der industrielle Ausbau Südafrikas. Im Olanje- Freistaat ist unter dem Namen „Nationale. Wollindustrie van S. A. Deverk^ eine Gesellschaft gegründet worden, derdn Ziel die Verarbeitung der südakikanifchtn Wolle zu allen nur erdenklichen Wollartikeln ist. Als Absatzgebiet Mir die Erzeugnisse der Fabrik ist fast ausschließlich Europa ins Auge gefaßt.. Der englisch-russische Handelsverkehr Der Londoner Korrespondent des „Manchester Guardian" erfährt. daß seit Abschluß des Handelsabkommens mit Rußland nu April und Mai britische Waren* im Werte von 2 Millionen Pfund von der Zentralrussischen Kooperationsgesellschast gekauft wurden. Davon waren strotz der Kohlcnschwimgkeiten bis zum 23. Avril für 590.0C0 Pstrnd verschifft worden. Borsen-KommSssIonsgeschäf! und " Wechselsfulse NIA-GID & Co. Wien, S., Hohenstaufengasse 11 Prlvatverstehr. DaOGe^chäst im gestrigen Plivatvrrkehr war.eug begrenzt, die Stimmung jedoch f e st auf Grund der glatten Erledigung der Verl'orgiMp, che! welcher in vielen Effekten L e i b g e l d bewilligt würde. Staatsbahn waren K4450, Siidbahn-Prioritäten K 2930 und SködaEktieü K 3360. Bon ^den frcmbcn Zahlungsmitteln waren D o l l a r n o t e n acfiagt mnd wesentlich höher bis &576, Marknoten üotitttkN K9.10, Leinoten kl 9.35 und polnische Mark lt 60. Verbilligung der Leberishüsiting in England. Nach der Berechnung von „The Labour Gezetta" ist im April der Inder für die Lebenshaltung um 5 Punkte zürückgcgangen. Die rückläufige Bewegung hält seit November v. I. uriuutcrbrochen an. Der Ausstellung rst der Durch chnitt von 1914. zugrUudegelcgi. der gleich 100 gesetzt rst. Die Entwicklung folgende: 1920 1. Jänner 1. Februar t, März 1. April 1. Mar 1. Juub Dev 1920 1. Juli 152 1. August i55 1. September 161 1. Oktober 164 1..November 176 1. Dezember. 169 ' ' > ..._ ist hauptsächlich durch die Ermäßigung der Klrinhaüdelspreise für Butter, Margarine, Schmälz, Eier und Milch bewirkt. 125 130 130 132 141 150 seit Änkang 1980 ist 1921 1. Jänrier 165 I. Februar 151 J. März 141 1. APM 133 1. Mär ' 128 Ermäßigung der bulgarischen Ausfuhrzölle. £to> I folge starken Rückganges der bulgarischen Ausfuhr in letzter Zeit! hat die parkarnentarrsche Kommission des bulgarischen Finanzministeriums beschloffen,. di.e Ausfuhrzölle, besonders für Eier, Getreide, Mehl, Tabak, GemÜsesamrn usw., in größerem Umfange zu ermäßigen. ®is tschecho-slowabischen HandelsvcrtragSverhandlurrgen mit England. „Lidovä Novirw" melden aus Istag: Sams'gg reist Minister Dr. Benes mit Vertretern des Amtes (ür AuWhandel nach London ab, um dm einen.Harrdelßvenrag abzuMreßeu. Ueoer diesen Vertrag wird schon längere Zeit verhandelt Die Verhältnisse sind allerdings einigermaßen andere. als es bei dem Vertrag mit» Frankkcich der Fall war. Nach England 'st nmer E r v o r t fast überhaupt nicht beschränkt, verbölen rst bloß die Emsuhr von Hopfen Und Anilinfarben. Was die A u s f u h r Verb o t e betrifft, haben ste Mr uns leine Bedeutung, w'.il es sich um Waren handelt, die bei uns er^eugt^werdeNi: AS-,würde mlso "genügen, wen» berdeiseits gegenseitige Ateiübegünslioungerr betreffs der Handelsgesellschaften, der Em-. Ans- und- Duichsuhr. der Steuern und ähnliche statuiert würden. E.ue solche Form wurde auch tailächstch cnglischersests vorge'chlagen, aber nach englischer, Auslassrma bedeuten diese Meistbegünstigungen gleichzeitig so viel, daß England dasselbe bewilligt werden-müßte, was Fiankie ch und Italien in den Koritmgentverträa-.n bewilligt worden ist. Uuscrcrietts w rd cingewendet, daß ts sich bei dreien beiden Ländern eigentlich um Verträge gkhandGl bat. bei denen gegenseitig Begünstigungen gegen andere Br'günst guuaen gewährt wurden. Börse für tcmdwrrtschafMche Produkte. Die Saaienstarrdsnteldnngkn aus den heimischen ErzeUaungsgebictm lauten we'ter nicht ungünstig. In Ungarn stellt der amtliche Bericht, insbesondere in Halmflüchten, ein günstiges Erträgnis m Aussicht.. In Inovslkwien wird vstlsäch übdp Rcgenniaügel gellagt, die Produzenicn sind aus dit'em Grund wenig abgaliewchlig urib dlePici'e tandiercn nach. oben.. Die heutige -Wvchcnbörse 'trug iiiteruationales Gepräge, da vielfach Interessenten aus dem nahen und weiten Ausland crschicucu waren. Das Geschält ist, jedoch durch den Umstand erschwert, daß die Mark rückaängia ist. Gerüchte wußten heute zu erzählen, daß die Berliner Bezugsv-reinigung rm Wege einer Dudapester Großfinna große Mengen überseeische,.- Maisprovenienzen angekaust bat. Eine. Bestä'tignng dieser Gerüchte war weht zu erlangen und glaubt man in seriö'ea Kreisen nicht, daß diese Abschlüsse ftaltgelrinten,haben, Trotzdem sich Käufe in überseeischem Mais übepHaMbMg Pttlstrält teurer stellen als ihgostawische Importe, unteistüyt die dentstl.e Regicvüng ästs Mkalischru Gründen eher diel ersicrtch weil.dir. Mehraufwand, derhiebei an Hrachtsptseü in Mträcht, fawwt. iitt' Lande verbleibt. Für Lokomaisherrichte gleichsMs gististige Nachfrage. Ungarischer Balmmais ’ Hz-elte'Ungar- 1^,9 Wteü. Mehl hat sich auf den Wel'-rnnikten im allgemeinen weiier verreuen, da nur gcringts Angebot zum Vorschrur kommt. Birst Cleär stellt -sich aus Dollar «.50 bis 10.40 waagorffrei Hamburg, ist also wesentlich -billiger als jugoslawisches öder ungarisches Mehl. Süddeutsche Jntchesic Uten bekundeten für Geiste gute Nachfrage. , zu Äbschlüssen kan, es Nicht, weil die vorgelegcncu Muster an nunän,scheu und ungari chen Vrovenicnzen qualitativ nicht entsprachen- Die Forderungen stellten sich aut K- 30 Ws 32 franko Wien. Iin sonstigen Verkehr herrschte Stille. Buntbohneil simdm svo-.adffch zu 12.50 zn Fnltcrzweckcn Verwendung., Speiteware ist, nach wre vor veruachläffigt. Reis.behaupt.'te letzN!^^ Prüfein Zwiebeln ist die Bersorgnngslagf günstiger, ital'evistbc Weiße sind;n 30 Ws 82. ägyptische zu 37. erhältlich. Der Kdrisnnr taust nur kleine, e. Mengen, da rn der nächsten Woche wieder größere, Ankümte erwartet werden, die zweffcllss ptjisdrücktndwillen dürsten. Für Naulnuitcr. wird jeder Preis bezühlt. stteuer Klee erzielte in ,prompter Ware ü 7.50 ab nstdttösterreichischer Gtätiöü, prörnpffs Marchfelder Heu würde mit 9 augeboten. Banknnä Wechslergeschlft Lobstein & Kusznle Wien, 811.» Landstrasser Hauptstratife MV* Tel. 1968 (Ecke Hintierotrasse 1) Tel. Kulante Durchführung aller bankgeschäftllohen Tränst Berliner Börse. Berlin, 28. Mar. Das Geschäft an der heütigrn Börse hielt sich in recht engen Grenzen. Eine bestimmte Tendenz tuß wegen der Unsicherheit über die schwebenden ^wirtschaftlichen itnfc polinschen Fraacn nicht in Erscheinung. Gleichwohl erfuhren einzelne W^rte größere Beränderuugen. So-gewannen Hosch-AÜieW bei lebhaften Umsätzen 5' °/0• Auch Phönix-Aktien wurden zeitweist reger umgeseht, stellt-n sich jedoch schließlich unter den gestriam Schluß fürs. Thale Eckenhütte-Aktien hoben sich um 25°/'*. BiS*. niarckhüttc-Akiicn schwächten sich 'dagegen aus die Mitteilungen über den unbefriediaeuden Gt'chäflsgüng ab. Bon Schiffahrt?» papieren stiegen Dcut-ch-Anstralische Dampfschiff-Aktien um 7*/*, angeblich auf die glulaute Kapitalserhöhung. Ans dem Banken^ markte blichen die Veränderungen-nur unbedeutend. Deutsche Anleihen konnten sich behaupten. Die ausländischen Devisenpreise würden mit Rücklicht aut den niedrigeren Markkürs in Ndw-Nott bei allerdings stillem Geschäft höher bewertet, schwächtmffich i-bod) spstter wieder ab. i N \ bt!jr.o-> Tgrv*ö“*& my&o* I Mft^dHINENV 1 Ja.,, Ä j Telephon 17956 ---Postsclieckonlo 6242$ Wen, Ä., WippHnjferstr^sse Nr. 88 SPEZ!ALITAT; ^Er»ttk.tN-«j,'f»rhd,K«jäer. Karhon-lt.Waclisoapiere . v Die Devifertkurse. Berlin, 28- Mai. (Devisenkurse.') Wien altes! —.— (—Wien abgestempelt 15.08 (15.28'. Prag 90.50 (90.40). Budapest 23.67 c25.?7). ..... Berlin, 28. Mai. (Kurse bfct Dövnenzentrale.) Ndten: Dollär 61, 40 (<&15), Psitnd 24^37 l242.5Y', Mklküische 331.50 t33!.—). Polnische 6 50(6.35), Tscheche istowakisch" 99.— (89.9sstj Alte österreichische 15.20 (15.95) EldWreichische gestempelte 11.15 <11.15), Wien altes — (—.—), Wien.abgest. Prag —(—.—). . Zürich, 27. Mai. ckDeviseukurse. — Mitgeteilt von d« Schweizerischen Kreditanstalt.) Btrl'n 9.10 (9-10 . Holland 197.50 (197.-), New-York 569.—, <563.-1, - l'oüdon 23.13 <82 07', Pari« 47.35 (47.45), Ma'lund 30.10 30.20. Drin'ick 47.35 (47.45), Kopdnhagtn 100.70 <1'0 7ö). Stockholm 130.-.0 .>130.70), ChkistianM 86.60 (86.10); Madrid 74.— (75.—). Buenos-Aires 187,50 (175.—), >rög. Ö20 82>'. Aarmn 4.40 (4.50), Budtchrst 2.30 t2.42'/.?, Bukarest 9 45 .9.55), Warschau -^-.55 (—.67), Wien Geld '1.35(1 37'/»', Wien Ware—.— (—.—), östcrv. tzest. Kronen Geld 1.02 (1.02). österr. gest. Kronen Ware —; Amsterdam, 28 Mai. (Devisenkurse.) London \\Mxh (,n..24Vs). Berlin 4.61 (4-29'. "staris34-02V» (84.—), Schweiz 5060 <50.75, Wien —.67 (—.69), Kopens Hagen -51.85 (50.90), i Stockholm 66.35 (66.20), Ehristmnia 44 15 (4440', New-York 290.50 (290.-), Brüssel 34.— (23 95'. Ätadrid Italien —(15.25). Ein bestens eingeführter TEILHABER Gesellschafter eines im besten Gange befindlichen Wiener Speditionsgeschäftes, sacht seinen Anteil krankheitshalber abfcugeben. Erforderliches Kapital 1 bis 8 Millionen Kronen. Gefällige Zuschriften Unter „Seltene Gelegenheit W. A. 1926“ an Haasenstein & Vogler , Wien, 1., Schulerstrasse 11 Israelitische Kultnsgemeinde Lim&enburg Bei der israel. Kultusgemeindo Lundenhurg gelangt die Stelle eitles der zugleich Koreh, Schochet, Ubodek ist, zur Besetzung. 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StlS Tischlerei, Wien, XX., Universumsträsso 52 tuaimü Gin sicheres, hochweVtigeS^lnlägepäpier erwirbt man durch den sechsprozmtigen ofterr.Staatsschatzschein 1921 Jederzeit dreimanattg künddark / Eskomptesähig! Oh«e AnsWeiözWaUg kättslichk Wer Schatzscheine ein Jahr laüg nicht veräußert, bezieht zu den lausenden Zinsen noch ein Ausgeld von 0'4 Prozent. Mau beziehe bei dem Postsparkaffenamte, den Post«mstalten, Bankschalteru und Sparkassen. Jos, Dreiknrs Wien, XX., WallenstCinstr. 34 Ecke Wällensteinplätz öesjrüildef 1885 über waw«B die billigen Preise die gediegene Arbeit die grosse Auswahl in Schlaf- und Speisezimmern^, Bank & Wechselstuben-Actien-GsselNchnst »M«»«««" der Akiionäre der Bank Lc Wechselstuben-Actien-Gesellschaft ..Mercur" findet Samstag dCtt 18. Juni 192X um 11 Uhr vormittags im Anstattzgebäude, Wien, 1. Bezirk, Wollzeile 1, siAsi, : “ ‘ & TugeSordnuug: 1. Bericht VeS BedtvaltnNgsrateS und Vorlage deS RechnnngsadschlüffeS fftfc das Jahr 1SL0. Abänderung der Statute». Wahl in den Vtrwaltuagsrat.- H. Wahl der Revisoren.. Die fiimmbercchtljiten Herren Aktionäre, welche an dieier Generalöersammlung trihnneMen wüuichen, >oe>'8eil eino.eiade»,' ihre Aktien (Mir Ausnahme der Aktien Enilifion.Mal 10Ö1) in Gemähitlt de« 8 21 der Statumi»» bei der Liquidainr det Bank L WechselstUökti-AettdUMesellschast ~. lüdei«, Brkgeliz. Lzertiowttz. JtUiöSLiick, Müfitenenbilkü. -.Wtrrcnv' in Wien.oder .deren Filialen in Büdeü, Meran, Mödling, Wr.-Neustadt, bei der Wkl oder deren Filiale Szadadko,' lift der'Bo" in Böinn.-Kamnih, Böhm-.-Leipa, - Ariinn ... Budichrst deren Filisltn .... ... .. . — - —„, ... .,.T.. —sdadttg, Oku» liiichein, Pardubih, Pilsen, Preööirrg, Prosinitz» Rcichenberg, Tepiiv, Zwirtau, bei der KommerAtlst» vant Krakau, ovev deren FiNnie Lemberg dis inkl. Freitag den io. Juni i»ii zu deponieren. W l t u, am Ü7. Mai Iö2l. Der Verwaltungsrat. *i § Hi «rr SiotuiPit tailtet: Jeder Aktionär Ist in beb GkNeraloersaMmtung sür je es in seuiein Besitze befindliche Aktien zu einer Stimme berechtigt. — Stimmberechtigte Aktionäre, welche i» der Generalversammlung persönlich oder durch Stellvertreter erscheinen wollen, habe» acht Tag, vor dem für die Abhaltung der Generalversammlung festgesetzten Tage ihre Aktien samt den nichtfälligen Coupon» an jenen Öttt» zu Hinterleger,, welche hiezU vom Ber»valtung»rate in der bezüglichen «und, wachunz dezerchnst Werden, -44t sÄachdruck wird nicht yenorteri.) 7