Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 839 (29.5.1921)
- Date
- 1921-05-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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'Iffdte £ BSV», «mmtay \ .. .... .. n-mM.l ibmtz spottet. Dadurch ist das Vertrauen in die zionistische Gesinnung der amerikanischen Führer schwer jerschüttert worden. Man konnte es den Herren nicht Beibringen, daß die gegenwärtige zionistische Kommission schließlich nur für einen sehr kleinen Teil. der Arbeit in Palästina -verantwortlich ist und daß man sie nicht für Handlungen der Herren Dr. Friedenwald und Robert Szold (amerikanische Zionisten ' — Die Red.) oder für Dinge, die vor 1918 geschehen sind, zur Rechenschaft ziehen darf. Die gegenwärtige zionistische-Kommission ist für den ganzen Komplex der kolonisatorischen . und erzieherischen Arbeiten in Palästina verantwortlich gemacht worden. Die Kritik, die hier geübt wurde, war steine wohlwollende, es war überhaupt Leine Kritik, .Denn auch ln ihr zeigte sich eine derartige Ignoranz der. primitivsten Tatsachen, die mehr als erstaunlich war. Man arbeitete in der Kritik mit Schlagworten und nicht mit fest umrisienen Anschauungen und Gedanken. Als Agitationsmittel gegen die Leitung *wird der Bericht der' Reorganisationskommission (die aus Julius Simon und de Lieme bestehende Kommission, welche vor einiger Zeit Palästina bereiste —- Die Red.) verwendet, der ganz oder teilweise frei zirkuliert und jeder sogenannte Zionist oder Halbzionist spricht mit einer bewundernswerten Selbstficherheit über alle Fragen der Kolonisation, Kultur, Politik, über Finanzen und. Organisation. Er spricht mit einer AutorW. die desto kühner ist, je weniger er von den Dingen versieht. .Trotz alledem würde ich es für angebracht halten, daß die amerikanischen Führer die Kontrolle über die ' Führung der Geschäfte der zionistischen Weltorganisation und die damit verbundene Verantwortlichkeit durch die rechte Beteiligung an der Arbeit in London und; Palästina und nicht durch halboffizielle Agenten übernehmen. Obzwar ich mit ihrem Programm nicht einverstanden bin, würde ich es doch für nützlich Hallen, daß.sie einmal versuchen, ihre Methoden in. der Praxis anzuwenden. Ich glaube, daß wir von ihnen etwas zu lemen hätten und daß auch sie sehr viel lernen würden. Aber leider stellten sie sich auf den unmöglichen Standpunkt, daß sie die Führung der Geschäfte nicht übernehmen können. Dazu haben sie keine Zeit, dazu hängen sie zu 'sehr an ihren alltäglichen Beschäftigungen. Sie wollen nicht das Opfer bringen, das aufzugeben, was sie hier besitzen, um völlig in den Dienst der Sache zu treten. Deshalb erscheinen ihnen alle Tatsachen, die sie nur von zweller Hand bekommen, mehr als Abstraktionen und nicht als Lebendige dynamische Vorgänge. Deswegen sind sie in ihrer Kritik zuweilen schonungslos, weil sie nicht die Ursachen, die tief in der Natur des Landes und Volkes wurzeln, verstehen und bewerten können. Deswegen sind auch ihre Vorschläge zm Besserung mehr mechanischer und abstrakter Natur als in dem wirklichen Leben der Bewegung begründet. Sie versuchen mtt den besten Abfichten, Methoden, welche sie hier erlernt haben, auf Palästina cmzuwenden. Unsere größten Schwierigkeiten bestehen aber gerade darin, Mechoden» die wir uns in den Galuthländern angeeignet haben, in der richtigen Weise in Palästina zm Anwendung zu bringen — ohne ein Prokrustesbett für das Land oder das Volk zu schaffen, Um das mit Erfolg zu bewerkstelligen, braucht man nicht bloß Kenntnis . der Methoden, sondern auch eine tiefe Kenntnis des Landes und des Volkes. Und wer kann gewissenhaft behaupten, daß die amerikanischen zionistischen Führer den Willen hätten, das jüdische Volk, seine Kulturwerke, seine Sprache, seine Leiden, seine Psychologie kennen zu lernen? Ein Arzt kann einen Kranken nur dann heilen, wenn er imstande ist, die richtige Diagnose zu stellen, und um die Krankheit zu diagnostizieren, bedarf es einer genauen Kenntnis der Pathologie, Physiologie und der Psyche des Patienten. Bei einem komplizierten Volk — und die Juden.sind ein sehr kompliziertes Volk — ist das Stellen der richtigen Diagnose ungeheuer schwer. Es geht den amerikanischen zionistischen Führern 'Heute genau so, wie es den westeuropäischen zionistischen Führern vor zwanzig Jahren ergangen ist. Ich sehe mit Zuversicht der Zeit entgegen, wo. die Zionisten Amerikas, die aus dem fremden Lager zu uns gekommen sind, uns mehr und mehr verstehen werden, ebenso wie wir bereit sind, von ihnen ihre Mechoden zu lemen. Das kann aber nm geschehen, wenn wir die große intemationale Organisation — das einzige, das uns alle zufammenhcllt — aufrechterhalten, ja immer mehr kräfügen und dadmch ein Band schaffen, das utts alle umschlingt. Das sogenannte föderative Prinzip, das die Herren der amerikanischen Exekutive in ihrem Memorandum proklamiert haben und die Tendenz, eigene Untemehmungen auf eigene Faust unter eigener Regie in Paläsüna durchzufilhren, kann nur dazu führen, die. Gegensätze, welche letzt groß genug sind, noch zu vertiefen. Das föderative Prinzip ist nur ein Feigenblatt für Separatismus. Ich habe die Wahrnehmung gemacht, daß die Möglichkeiten für die zionistische Bewegung fast unbeschränkt sind. Aber Amerika muß zuerst mit Zionisten kolonisiert werden. Dann werden wir eine feste Grundlage für eine große und tiefe Bewegung Haben, welche in den Massen wurzelt, sie mit unwiderstehlicher Macht mit sich reißt und auch die Gipfel des omerk dänischen Judentums umfassen wird. Dann wird Amerika uns Geld und Männer liefern, die mst den Führern der Gesamtjudercheit an dem stolzen Bau eines jüdischen Palästina mit dem vollen Einsatz ihrer Persönlichkeit teilnehmen werden. (Nachdruck nur mt Oullllunng-be fttfottat) totester Mor-enzemmg Lv. Mal im tot 859; « ... ' — n.«.,,.,. ■>»,!, ««rnwTiin ui-1- . ... , Die jüdische melthilfskonferenz. Sitzung des Zentralratcs in Wie«. Aw 25. d. M., 10 Uhr vormittstgs/eriMete der Normende der Exekutive der Jüdischen (Karlsbader) Welthilfskonferenz, Herr Leo Mozrin. die erste Sitzung deS Zentralrate der Jüdischen Welthilfszentrale. In seiner Begrüßungsrede stellt er mit Freuden fest, baß von den 27 Mitgliedern des Zentralrates. die Majorität zur Sitzung erschienen ist. Leider müsse er auch' die traurige Mitteilung von dem Ableben eines der tüchtigsten Mitglieder der Exekutive, Herrn Fritz. Mordechai Kaufmann, machen. Ueher Antrag des Herrn Dr^ Klee (Berlin), der den Vorsitz der Versammlung übernimmt,, wird folgende Tagesordnung festges^t: i. Bericht der Exekutive; 3. Kinderhilfe; 3. Hilfe für Flüchtlinge.— Emigration; % ReorganisationSfrage und Kooptierung neuer Mitglieder in die Exekutive und Sen Zentralrat. ' , Nach Erledigung der Formalitäten, erstattete Leo M 0 z k i n den Bericht über die Tätigkeit der Exekutive - feit der Karlsbader Melthilfskonferenz. Er führt aus, daß es der Exekutive gelungen ist, , die jüdische Oeffentlichkeit .über-die-Prinzipien in der Hilfsarbeit, die Von der Karlsbader Konferenz festgelegt waren, zu informieren, wie auch zeitweise eine Koordinierung verschiedener -Hilfsgesellschaften durchzusühre«. Um für ein richtiges Jnformationswesen entsprechende Organe zu schaffen, hat die Exekutiveeine jüdisch« Zeitschrift ,Lilfe" herausgegeben und durch sie sämtlichen Hilfsorganisationen wertvolle Berichte und Anregungen für die Hilfsarbeit übermittelt. Sodann wurde die Exekutive infolge der Ueberflutung Rumäniens und Polens M tt jü bischen Flüchtlingen aus der Ukraine gezwungen, sich mit der Organisierung der Hilfe für diese unglücklichen Flüchtlinge zu beschäftigen. So wurde Herr Ingenieur Wladimir Temkin nach Beßarabien und Herr Pr. Krämer nach Polen und der polnischen Ukraine entsendet; zwecks Organisierung der Hilfe für die Emigranten, die I t a l i t« passieren, wurde der Generalsekretär Efr 0 ikin nach Italien delegiert. In letzter Zeit wurde» der Exekutive sowohl für bas Emigrationswesen als auch' für die Kinderhilfe neue Hilfsquellen erschlossen, sowie auch verschiedene Vorschläge gemacht, die mit der Durchführung großzügiger Aktionen zusammenhingen. Dank den Bemühungen der Exekutiv« ist es gelungen, 1,250.000 Francs für Hilfsarbeiten, tnsbesortdere aber für die Versorgung der Flüchtlinge flüssig zu machen. Besonders Argentinien hat sich durch rege Sammlungen für diese Zwecke ausgezeichnet. . Jetzt beginnt sich die Exekutive auch mit der Arbeit der Kinderübernahme zu beschäftigen. Dafür stehen 150.000 Francz zur Verfügung. Ne jetzige Tagung habe die Aufgabe, der Exekutive Richtlinien für die weiteren Arbeiten, insbesondere aus dem Gebiete der Ki»b e r fü r s« r ge and her Emigrativnsfrage zu geben. Sodann erstattete Ingenieur Dladinrkv Temkin einen ausführlichen Bericht über die Lage der Flüchtlinge in Beßarabien und Rumänien. Die Lage der aus der Ukraine nach Beßarabien und Rumänien kommenden Flüchtlinge sei «ine verzweIf erlte gewesen. Man müsse bedanken, daß jenseits des Drrjestr, in der bolschewikischen Ukraine, sich Hunderttausend« von Juden befinden, die danach strebe»/ über Rumänien zu ihren Angehörigen nach Kanada, Amerika und Argentinien zu gelangen. Unter den in Beßarabien und Rumänien befindlichen Flüchtlingen könne »ran zwei Type« unterscheiden: Flüchtlinge, die zu ihren Verwandten in Amerika mb andere» Ländern wollen, und solche, die nicht wisse», wohin sie wandern sollen. Die Flüchtlinge liege« halbverhungert, ohne Kleide rin Keller« und menschenunwürdige« Ubtkationen. Sie warten zwei, bis acht Monate auf ihre Visa und find sehr oft der Ausbeutung von Agenten ausgesetzt. Redner mußte daher vor allem organisatorisch Vorsorge trefft», damit die Flüchtttyge et» halbwegs «achhewwürdiges Dasein fristen könne«. Sodann war die Schafft«- von Rechtshilfestefien eine der wichtigsten. Aufgabe« der Flüchtlingsfürsorge. Redner habe auch mit Hilfe der dortige« 1 Hilfsorganisationen ein ganzes Retz von Jnformattons» bureguS wie auch Fürsorgestellen für diese Flüchh.' finge geschaffen. Um den Flüchtlingen die Weiterreise «ach, Amerika.zu ermöglichen, hat sich die rumänische Regierung, entschlossen, den Emigranten nach pinem zweimonatige« Mh, enthalte in Rumänien Enrig ran Len Pässe auSzustefien.^ Auf diese Weise erhielten 2800 Menschen die Möglichkeit^, nach Amerika, und 1200 Menschen, nach Argentinien,, anszuwandern. Fgst in.allen Ortschaften BeßarabienS, in,, besten Flüchtlinge untergebracht sind, wurhen Komitees eingesetzt, die für die Beschaffung von bewohnbaren 'Unterkünften und eins entsprechende Verköstigung sorgen. Ebenso Würden., jetzt größere Aktionen auf dem Gebiete der sanitären. Hilfe und der Kindererziehung eingeleitet. . . Me. Krämer berichtet über seine Msfion ftr Pole« und dar polnischen Ukraine, hie sich auf die MgistGrung von 100 Pogromwaisen für Argentinien mÄ 200 Waisen zur Ausbildung .im Handwerk iw, Paris sowie auf die FlüchtkiugSfrsge erstveckt hat. Er be»' spricht die Schwierigkeiten, die. aus dem Parteikampf in- Warschau dem Hilfswerk erwachsen und konstatiert mit Bedauern, haß hft erMtzst Einigung dem Vernehmen «ach wieder; in Brüche gegangen ist. Er bespricht die getroffenen Ein-. Lichtungen, die Organisierung der Ukrainertzomstees unter! Heranziehung der Flüchtlinge, sowie die Ersvrdernisft bM. HilfswerkeS. In Fortsetzung seiner Mission habe « sich! verpflichtet gefühlt, alS erste der nun in der ganzen WK Leben zu rufenden Hilfsaktionen eine solche in Die« zu. irritieren, welche nunmehr einen günstigen Verlauf nimmt,' Die Annahme, daß die österreichische Judenfchast de« Appell! Nicht ««gehört verhallen lassen werde, habe sich ÄS richtig! erwiese» und der erwartete Wiederhall der Wiener Aktiv»! im Ausland sei ebenfalls bereits allenthalben zu konstatieren/ Redner wünscht bis Inangriffnahme ähnlicher Aktionen iu! allen Ländern. E f r v i k i m (Paris) berichtet über die Organisierung d«. Emigrantenfürsorge in Italien. Italien sei gegenwärtig eine Transitstelle für zahlreich«!' Ukrainische Flüchtlinge, die über die italienischen Häfen nach!. Amerika reisen. Die Emigrantenfürsorge in Italien war aus-, gesprochen lokal und von keinen weiten Gesichtspunkten getragen. Daher habe die Exekutive den Redner mit der Mission^, betraut, in Italien die Emigrantenfürsorge zu vereinheitlichen und zu rationalisieren. Seit Jänner besteht ein Zentral-' Komitee und in allen Hafenstädten sind lokale Hilfskomitees prganisiert, die für die Verpflegung und Unterkunft, wk< jauch, -für RechtSbetfianb für die Emigranten sorg«. All«! dieft Komitees find in einem Zentralkomitee vereinigt,! Außerdem haben auch die russischen Juden in Italien jetzt! aus ihrer Mitte Komitees gebildet, die die wohlhabender«»?! Elemente unter ihm« zur Hilfeleistung heranzieh^t. / j Die RochmittagSfltzuug war mit den Debatte«, an'bewst? die. Her«« Prof. Simonsen (Kopenhagen), Doktor Klumel (Warschau), :Tw. Hellmann (Riga), Abgeordneter Färb stein (Warschau), Bürgin, Temkin,! Mozkiu, Cfroikim und Frau .Anitta Müller tell-i , nahmen, ausgefüllt. ’ Ueber Antrag der Her«« Dr. Margulies, .He mann, Färb stein und Selb er. wurde folgende Resolcht tion einstimmig angenommen: ' Skach Anhörung der Berichte der Mitglied« d eÄ : Exekutive Mozkin, Temkin, Efroikin und ' dech Her» $*. KTämer spricht der Zentvalrat ftüm ZM stiunuuug und seine Anerke>unng für das im der ejw kuttve unter den .größten Schwierigkeiten aus dem Nichts! Geschaffene aus und bestätigt die Grundsätze, noch denen bW Arbeit begonnen und geführt wurde. Indem der Zentralrat ans den Erfahrrmgen der bN^ herigen Arbeit eruent die Ueberzeugung von der Rvtwenbigtbett der Ardett der Exekutive nach! den allgemeinem! Grundsätze«, wie sie in Karlsbad eingehend ftst^ele gi! worb««, schöpft, spricht H der Exekutive sein Vertraue« aus.! > ■ .; I! Szrnreesairyi verlatzt die „Erwachenden" Wie schon kurz gemeldet, richtete der Landespräsident des Vereines der „Erwachenden Adgeorbneter Georg Szmrecfanyi an den Verein ein Schreiben, worin er unter anderem ausführt: „Ich lehnte es ab, von der Würde eines Landeöpräsid«rten des Vereines der Erwachenden Ungarn abzudanken, als v 0 n gewisser Seite einzelne Gruppen wegen akuter Fragen der Dagespolittk gegen mich im DeÄn Stimmung zu machen bestrebt waren. Ich harrte auf meinem Posten aus, da es meine Pflicht war, z« verhindern, daß der Verein in den Dienst der Politik gestellt werde. Mein Bestreben war, den Verein in allen seinen Aktionen im Rahmen der G.efetze und gemäß der Statuten zu führen. einiger -Zeit ward mir jedoch nicht mehr die Ehr« zuteil, von Aktionen des Vereines, trotz meiner Stelle als' Präsident, vorher in Kenntnis gesetzt zu werden, so ich auf'diese Aktionen keinen Einfluß nehmen konnte. Daraus mußte ich' ersehen, daß die Ausübung der Kompetenzen eines Präsidenten für mich illusorisch geworden ist. Demzufolge sehe ich mich, veranlaßt, auf das. Präsidium des Vereines zu verzWen. Ich, bitte das. Krajidüm^ meinen NytzMt vor das kompetente Forum zu bringen." Szmrefanyi ist bekanttttich eifriger Karlist und steht deshalb bei Horthy nicht in gutem Geruch'. Es ist schabe, daß man nicht! erfährt, welche Aktionen ohne ihn durch geführt wurde«.! Da. er sich, wie er schreibt, im Rahmen der Gesetze (der ungarischen nämlich) gehalten hat, so müssendes schon!sehr ernste Dinge sein, Lei denen er nicht war. Hat man einige reiche Juden ausgeplündert, ohne ihn zu verstättdigen- Menschenjagd in Ungarn. Der „28d8* ist in dm Besitz eines Teiles des Aktenmatenals der bekanntm »Abtellung T* gelangt, die als Rechercheorgan der ungarischen Nationälarmee fungiert. Die Aufgabe dieser Abteilung ist «stier anderem: Aeberwach«ng der Dermal^ tungsheamten, ob diese keine Judenfreuird^ s ch a f t zeigen, ob sie nicht mit Sozialisten in Ver^ bindung stehen. Die Detektivosfiziere haben auch d«-j über zu wachen, daß in die Presse Leine M i> Leilungen gelangen über GraufamLetteM gegen Juden,' Arbeiter oder Bauern.