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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-27 · Heft 837 (27.5.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 837 (27.5.1921)
Date
1921-05-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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lSP ■ K-’iraiiftwKMiS-l M«t. Freitag iiai'ift'irifrit- - >Lvag über die Rechtsordnung gehalten wurde, baß' diejenigen, die fortgesetzt die Rechtsordnung fordern, eigentlich' nicht die Rechtsordnung wünschen, sondern jene .'radikale " Richtung, die das Land zugrunde- './tNiete, wieder zur Geltung gelangen lassen wollen.' ct werde bis zu einem gewk'sen Grad die Ausdehnung her Freiheitsrechte erlauben. damit die öffentliche Meinung die verderblichen Einflüsse erkenne und unmittelbar erfahre, was die Destruktion anstrebe. ' Wiener Morgenzeitnxs Mitteilungen aus dem Publikum. Feinster Sakkoanzug nur bei HEINRICH WEINBERGER, I., Sin aut bester Friedens- K 4000 B RILLANTEN, Perlen, Gold, Silber, Platin n.TXhren kauft und verkauft 77« ETTER Rotenturxnstr. 23, MarJ&bilferstr. 98 Ludwig Windischgrätz und die Wahrheit Budapest, 25. Mai. (Ung Tel.'Korr.-Bur.'i Der durch dieim „PrsterLloyd^ erschienenen Enthüllungen des Prinzen Ludwig Windischgrätz betroffene ehemalige Abgeordnete Desider Abraham veröffentlicht im „Magyar Orszag" ein latcgorisches Dementi und fordert den Prinzen zur Beweisführung auf. Desgleiche.i fordern auch der Abgeordnete der Nationalversammlung Balla sowie ein Sohn des-verstorbenen Abgeordneten .Hollo Beweise. lBrkanntl'ch hat gestern auch L o v a f z y den Kartoffelprinzrn der Lüge geziehen.) Todesurteile gegen Aufständische. Prcßbnrg, 25. Mai. r'Tschechv-slvw. Preßbnr.) H'?Ute wurde dio Verhandlung gegen die Au f st änd i hfle n von N y'i t r a b a ttti a lHandlowa) vor dem' hiesigen D'iviswnS'gerichte beendet. Es wurde ri vier T'v d e surteile gefallt. Zwei Angeklagte wurden' zu zwei, deziehungswejsc .zu zweier «viertel Jahren schweren Kerkers verurteilt, D'i? übriger! Angeklagten wurderr freigesprochen. Die tschechischen Gewerkschaften gegen die MetallindustrieVen. Prag, 25. Mai. Der Zentralrat der «jfch'.-cho-slowa- ^r'schen Gewerkschaftsvereinigung verhandelte heute über den Streik und die Aussperrung in der Metallindustrie und wendete sich -schärfsten? gegen die Unternehmevorganisationen. Die Veremignng wird den Streikenden mit Rat und Tat zur Seite stehen und verlangt daher e i n h sit li ch e§ Vorgehen der einzelnen Zweige. Appell -er amerikanischen Juden an den Präsidenten Harding. Rew-Aork, 23. Mai. (Jüd. Korr.-Bur.) Mehrere große jüdische Organisationen haben ihre Mitglieder in allen Staaten Nordamerikas ausgefordert/ den Präsidenten Harding in zahlreichen. Telegrammen im Namen der Humanität und der amerikanischen Ueberlieferung zu ersuchen, von seinem Vetorecht gegen das AntiimmigratibnZgefetz, welches zu Tausenden Unglücklichen die Möglichkeit, ihr nacktes Leben zu retten und in Zünerika., .Arbeit zu finden., nimint, Gebrauch'-zu machen. Der Kampf um die jüdische SchuläuLonamie iu der Bukowina. Vzevn-owitz, 23. Mai. (Jüd. Korr.-Bur.) In den lesren Tagen langte von Bukarest ein Erlaß des Unterrichtsministers herab, der die Beseitigung der d e u tf cheu U n te r rich Ls spräche in Volks- und Mittelschulen forderte. Bezüglich' der Minvritätenschulen verfügt der Unterrichtsminister, ..daß., jede Minorität das Recht habe, ihren a t.iv n<rle S p ra ch e als Unterrichtsspräche, einzuführen. Die 'Juden können zwischen He b.r Li s ch und Jüdisch, wählen. Das'Staatssekretariat für Unterricht in Czernv-. witz will über. die. Juden zur Romanisierung zwingen. Dian droht mit. Entlassung von Lehrkräften,- Auf-, lösung der Anstalten usw. Der Lehrkörper des jüdi-. scheu. Staatsghmnasinms hat ans den Bukarefter.Erlaß geantwortet, die Unterrichtssprache werde Hebräisch sein. Es ist nun abzuwarten, welche Resultate dieser Beschluß zeitigen wird. Tagesbericht. Massenversammlung der gesetzestreue« Zionisten. Die ö ft er r e i ch i sch e Misrachi-Zentrale veranstaltete gestern im Festsaale des Hotel Continental eine Versammlung, die überaus zahlreich besucht war. Nach der Begrüßungsrede des Vorsitzenden. Herrn Dr. R a p pap o r t, in welcher er den Opfern von Jaffa errtett warmen Nachruf hielt, sprach der Sejmabgeordnete und Präsident des Misrachi in Polen, Herr I. H. Farbstein in einstündigec fesselnder Rede über die Stellung des Misrachi in der zionistischen Bewegung und setzte sich gründlich mit den orthodoxen Gegnern des Zionismus auseinander. Gr führte unter anderem aus: - Am ersten Zwmstenkongreß waren 10 Prozent der Delegierten religiöse Juden. Diese schloffen sich zusammen, um dafür zu sorgen, daß das jüdische Volk, wenn es nach Palästina heimkehre, auch die Thora nach Erez Israel zurücktrage, für die es zwei Jahrtausende geblutet hat. Die assimilatorische jüdische Orthodoxie hat dem Judentum fragwürdige Dienste geleistet. Im Westen sank die sogenannte Frankfurter Richtung bis zum äußeren Formelkram ohne Wesensinhalt hinab. Die Folge war in Deutschland Abfall und Taufe und die fast völlige Ertötung Mischen Gemeingesühls. In den reichsveutschen Mittelschrüen besuchen 30 Prozent der jüdischen Schüler die christliche Religionsstrmde statt der jüdischen. Im Osten Grösster and bester Käufer 'Wiens mo Brillanten, Perlen Juwelen, Edelste inhändler Ra bin o witsch, Juwelier I. Maxirnilianstrassa 5 II. Stephanlestrasse 3, nur Nr. 3 jetzige Mahterstrasse) (jetzige Hollandstraiase) Tel! 8541 und 45148 im eigenen Hause Haltestelle Opernring. Zar. Kärninergtr. .... .. . Samstag gesetliosaoa. «ök-sn 8Ie Sllvb unsere Preise Wichtig fflr alle! Zufolge Preissturzes von Stoffen bietet sich jedem die seltene Gelegenheit, seinen Bedarf anHerren". und DamenstofFen, Home-Spuns, Covercoats, Babardins, Waterproofs, Burberrys sowie an herrlichen Seidenstoffen in der Stadt'Restenmesse nur I., Weihburggasse 10—12,. zu decken. Samstag den 28; Mai Eröffnung der zweiten Verkaufsstelle, I., Ädlergasse 5. "HW hinwiederum' haben orthodoxe assimilatorische Führer ihr Volk der polnischen Reaktion ausgeliefert. Redner schilderte sod.ann die Entwicklung des Zionismus seit dem' ersten Baseler Kongreß und zeigte, wie gerade orthodoxe Persönlichkeiten, für deren Handlungen die religiösen jüdischen Massen nicht verantwortlich gemacht werden dürfen, sich-als Zionsfeinde aufgespielt hätten. Als der große politische Erfolg, die Balsomdeklaration, erlangt war, haben sie von einem „Fetzen Papier" gesprochen, und die entscheidenden Beschlüsse von San Remv haben sie durch ihr Verhalten beinahe vereitelt. Als' die Freudenbotschaft von San ReMo nach dem Osten Kam, gab es orthodoxe assimilatorische Wortführer, welche die nicht illuminierten Fenster der Judengasse abzählten und verbuchten,'um so zu zeigen, daß nicht alle Juden hinter den Zionisten' stünden.'Die gesetzestreue Judenschaft möge sich nicht irreführen lassen. Sie. gehöre Mann für Mann in die Reihen des Misrachi. des religiösen zionistischen Judentums, zumal.sich die. hervorragendsten Rabbiner des jüdischen Ostens, 1QQ, an der Zahl, für den Fioüisrnus ausgesprochen haben.' Die erfolgreiche -Werbeversammlung , wurde durch eine Rede des Vorsitzenden geschloffen,. in welcher er Worte des.Gedenkens dem verstorbenen, hochverdienten Rabbiner K r g m e r widmete. Antisemiten über Antisemiten. Die antisemitische Einheitsfront hat den Wiener Antisemitenlag nicht lange überdauert. Wir zweifeln zwar nicht daran, daß sie sich gelegentlich zu gemeinsamer - Judenhatz wieder, schließen wird, vorläufig find aber die Herren ein wenig aneinander geraten. Die klerikalen Studenten haben plötzlich die überraschende Entdeckung gemacht, daß der.deutschnationale Burschrnbund eine t e r r o r,i st i,s ch e Organisation ist, dessen undentschr Roheiten" die Ehre der . Hochschulen besudeln und drohen mit der Auflösung der a r i s ch - a k a d e m i s ch e n A r b e i t sg e m e i n s ch a s t. Die Deutsch radikalen schießen zurück, indem sie den Zusammenbruch der „parteiunpolitischen" (so ein schönes deutsches Wort kann wirklich nur ein Deutschradikaler prägen!) F t o» fl firn v. f er v ereinigung wegen angeblicher Legitimistenumtriebe. m Aussicht stellen. Natürlich versäumt bei dieser Gelegenheit kein Teil, den anderen aus die Größe des Schadens recht, eindringlich hinzupr risen, der durch solches Sabotieren der bisher gemsinsämen'Institutionen der' Menschheit erwüchse. Die Frvntkkmpfervereinigung hot sich .laut Satzungen und Flugblättern' die' Ausgabegestellt. Recht ' und Ocdnung zu schützen*. Was für ein Recht und' welche Ordnung das ist, haben wir gesehen,' als die „Frontkämpfer" „dasInteresse der bodenständigen Bevölkerung" durch.Demolierung städtischer Tramwäywaggons;bt§ zum Aeußerften" verieidig'ten. Die Klerikalen wiederum Preise« wehmütig die Vorteile des antisemitischen Studentenkartells. Und doch ist die Tätigkeit^ der Arbeitsgemeinschaft, der die „Reichspost' gestern Forderung des Nüvens und' Ansehens der deutschen Hochschükerschaft nachruhmt. keine andere gewesen als diejenige, der "dasselbe Blatt vorgestern Besudeln» g der Ehr eher Hochschulen' vorwars. Der^ Nutzen, der aus dieser gemeinsamen Arbeit'den klerikalen Studenten erwuchs, ist höchstens der, daß sie befähigt waren, die strategische ' Situativst ‘ anläßlich der geplanten Auffahrt ihrer Verbindung Anstro-Danubia mit geschultem Blicke sofort zu durchschauen. Sie zeigte „das aus früher?« Zriten ' her betannte Bild, daß große -studentische Schlägereien ankündigt". Und daraufhin .'hüben die von dieser Kampftage bedrohten Klerikalen das äuS früheren Zeiten her ganz unbekannte Bestleben an den Tag geletzt, 'der Hochschule diese entwürdigenden Szenen zu ersparen" und find zuhause geblieben.' Das ist begreiflich, denn schön Lueger hat seinen Getreuen die Parole gegeben: „Lieber feig als dumm!" Und diese sittlich-religiöse Parole liefert auch die'Bürgschaft, daß sich die gelockerten Reihen der'christlich-germanischen ArbeitS» gememschaft wieder fester schlietzeu werdr». Denn «rm wenigstm riskant für beide Teile'ist'doch' auf jeden Fall die DerprügeknNg" politisch nnd physisch wehrloser 3nde«. In dieser ErkenntttiS m. Maß 1921 Rr. 837/ werden sich die deutschnationalen Schützer von Faustrecht und „Ordnung*'mit den klerikasin Wächtern über die Ehre derHochschulen wiicher finden . . . . Die Forderungen der Zionisten in Rumänien. Seitdem die junge hebräische Bewegung in Rumänien zur Schaffung verschiedener hebräischer Schulen geführt hat, hat sich" die Notwendigkeit erwiesen,, .für einen entsprechenden, Lehrernachwuchs zu sorgen. Diesen Umstand hat bte rumänische zionistische Organisation zum Anlaß genommen, um ein hebräisches Lehrerseminar, in J assy zu gründen. Dieses wird, wie man uns meldet, trotz seines kurzen Bestandes bereits von 35 Kandidaten und ebensoviel Hospitanten beider Geschlechter besucht und verspricht eine befriedigende Entwicklung zu nehmen. •. 1 . AmIL.und!5 d.M. fand inJafsy eine zionistischeBertreterkonferenz statt, auf der beschlossen wurde, .die Landesorganisationen . vou AltrumLnien, Beßgrabien,- Siebenbürgen und der Bukowina zu einer Gesamtorganisation, mit einer gemeinsamen Exekutive zusammenzufaffen, wobei d e. Landesorganü'atioyen bestehen bleiben -sollen. In der Schuss rage wurde beschloffr«^ .die Erbichtung staatlicher Kindergärten, Volks-, Mittel-, Fachschulen .und Pädagogien von - der Regierung zu fordern. Die Unterrichtssprache solle Hebräisch sein, doch sollen dir Elteln. auch das Recht haben, eine. Abteilung in jüdischer Sprüche zu.fordern.. Der rumänischen Sprache wäre entsprechende Pflege izu widmen. .Desgleichen wird. die Ernennung jüdischer Inspektoren und Direkloren, und, wo dies noch nicht geschehen ist, auch' jüdischer Lehrer und Professoren gefordert. In der Frage der Gemeinde wurde beschlossen, einen Entwurf durch ein Komitee ausarbeiten zu lassen, welcher die Errichtung jüdischer V 0 l k s gemeinden auf dem Boden national-personaler Auto- ' nomie fordern soll, die mit entsprechenden Rechten ausgestattet und in einen Reichsverband zusarnmengeschlosseü sein sollen. Der endgültige Entwurf soll von der ziouistischew Kvnfererlz, die am 19. Zn ui statt finden wird, beschlossen werden. „Militärische Geheimnisse«. Deutsche Blätter melden aus-Leipsist: Der Sttafsmat de§ Reichsgerichts verurteilte den frühereu Offizicrsstellvertreter Georg B r u n n n i n g e r aus Neuulm und den Reisenden Abraham B a i f e r wegen versuchten Verrates militärischer. Geheimnisse .und Diebstahls zu je zwei Jahren Zuchthaus nnd fünfjährigem Ehrverlust, ferner den Schlosser Joseph Groetzinger wegen Unter" .Haltung von Bezirhuugm zum Ententespioirägebureau iu Mainz ^u.l^ Jcchren Gefängnis. Interessant ist an der Sache, daß man in Deutschland ossenbax noch immer militärische Geheimnisse zu hewähren hat. Oder sollte es sich um die Orgcsrh-Rüstuugen handeln, welche trotz des amtlichen Verbotes big in die letzten Tage betrieben wurden 2 . . Behördlicher Antisemitismus in Bayer«.' In der Berliner »Freiheit".lesen wir: Bon der bayrischen „OrdüungSzelle" ist man an I n d e n h c tz e schon allnhaud gewohnt. Daß die Universitäten»Hochburgen des Antisemitismus geworden sind, daß wissenschaftliche Vorträge gestört werden, wenn der Referent ein Jude ist, - daß man mit Gummiknüppeln und SchlagnngSn über die Versammlungsteilnehmer herfällt, das alles ist nichts Neues. Aber dem Antisemitismus seinen Platz auch in den: Lehrb ü ch c rn der G h m n a s i t tt verschafft zu-haben, bleibt eine Sonderleiffung des batzrischen klerikalmonarchistischen Kultusministers Dr. M a t t. Das Ministerium des-Innern. hat in Baprrn. angeordner, daß gegen die Judenhetze mit aller Schärfe vorgegangen werden soll. Und im Erdkunde-- khrbuch vou Gcißbeck-Littig-Bogel. 9. Teil, Abschnitt R u ß l a u d> findet sich folgende antisemitische Hetze: „Die dumpfen Triebe der Arbeiterschaft und der sich unter sie drängenden Hefe der großen Städte wurden von gewissenlosen Rednern anfgepeitscht, unter denen sich rahlreiche'J ud en befanden.. Denn diese hatten mit kühler Berechnung die Ge--, legenbeit, erfaßt, des Hitler empfundenen Druckes durch Staat und Gesellschaft sich zu entledigen und wußten jetzt die Führung einer Deweauug an sich zn reißen, die ihnen Macht und Geltung veryltß." ü Ein Gymnasialprofessor, her seinen Schülern empfahl/ diesen Absatz duichzustreichen, weil er nicht der Wahrheit entspeche, hatte "diese Aeußehikgen ' und noch einige andere, die ihm als „Politisieren in der Schule" ausgelegt wurden, mit einem Di S z.i v l i ns r v e rf-ach r:e n zn' büßen, das zwar noch nicht abgeschlossen ist, aber pach allen bisherigen Erfahrungen m Bayern damit enden wird, daß. der Lehrer aus dem Schuldienst entlüssen werden wir^>. Das ist das übliche Verfahren in Bayern, das immer »och die Stirn hat, »sich ,Orduungsstaat'" zu nennen.... . Die Lag« in Palästina. Unser Grazer Mitarbeiter schreibt uns: Ich erhielt von einem soeben aus Jaffa zurückgekehrten Kaufmann die nachstehenden Mitteilungen: Der Eindruck, den Jaffa nach sechsmonatiger Abwesenheit hervorruft, ist un*, gemein vorteilhaft, Kahlreiche Neubauten sind entstände« oder im Entstehen begriffen, teils aus privater Initiative,' teils von Baugesellfchasten besorgt, unter welchen die Haboneh und der Kedem eine führende Rolle spielen. Die Stimmung, dienoch im Vorjahr überaus gedrückt, war, .hat froher Zuversicht und erwartungsvoller Hoffnu«s Platz gemacht, otc selbst durch die Unruhen nicht verwischt werden'konnte. Allgemein regen sich Produktion, Industrie , und Handel und greifen zu einer umfassende« Organisation des gesamten WirtschastSlebenS allmählich ineinander. Die Handwerker sind mit Arbeit überhäuft. Die neu ins Land einwandernden Chaluzim, die noch im Vorjahr lange auf Beschäftigung warten mußten, finden jetzt sofort lohnende Arbeit; ja es ist ausgesprochener A r b c i t e r m a n g e l für die zahlreich in Angriff genomnienen Bauten von Gtrqße», Gebäude» M,

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