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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-26 · Heft 836 (26.5.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 836 (26.5.1921)
Date
1921-05-26
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Sft. Y36 Wie», Dommsrag Wie««» «E»rge«zemm- -—---:-l.„i.......... » * Del-Ka zweite brau»» Schuhwoche. * ISdischeSchulen ffi* Me Falaschas. Dr.Failiowitsch, der bekannte Falascha-Forscher, der gegenwärtig in Abessinien weilt, errichtete mehrere Schulen in Dembea. Die Lehrer sind von Dr. Faitlowitsch im Hebräischen und in Theologie ausgebildete Falaschas. Dr. Faitlowitsch hatte eine Konferenz mit dem Kronprinzen von Abessinien, der großes Interesse fiir die Vorschläge Dr. Faitlowitsch' zur Besserung der Lage der Falaschas an den Tag legte. Es besieht daher die Hoffnung, daß Dr. Faitlownsch die Erlaubnis zur Errichtung wcitcter Schulen in Adis-Abeba erhalten wird, die die Falaschas in nähere Beziehung zu den I e m ent t c n bringen wird. Faitlo witsch, der viele Medikamente unter dir verschiedenen Gemeinden verteilt hat. geht jetzt nach Asmara, um auch mit drr dortigen italienischen Negierung w -en der Errichtung von Säuen % Falaschas n Erythrca zu unterhandeln. Die Falaschas hitb die in Abessyn ca wohnhaften Juden, welche lange Zeit mu d^r übrigen Judenheit keinerlei Berührung hatten. Erst durch den jüdischen Gelehrten Dr. Faitlowitsch wurden die Beziehungen zwischen ihnen Und der übrigen jüdischen Welt wieder hergestellt und Dr. Faitlowitsch ist seit mehreren Jahren bemüht, fiir die jüdisch-kulturelle Durchbildung der Falaschas, welche infolge der mangelnden Berührung mit der übrigen jüdischen Kultur lange unterbrochen war, Sorge zu tragen. * Spenden für den Iaar Austria. Herr Adolf R ü b n e r erlegte bei der Zentrale des Jüdischen Rationalfonds für Oesterreich K. 10.000 als Ergebnis einer Sammlung zugunsten des Iaar Austria und kündigte an, daß er in der nächsten Zeit diese Sammlung weiter fortseven werde. Ferner sind K lo.ooo für einen Garten int Iaar Austria durch Vermittlung des Herrn Dr. Wilhelm Lederer von einem vorderhand anonymen Spender eingelaufen, dessen Widmung stoch Vorbehalten bleib'. * Die Geschäfte dev italienische» Offiziere. Aus Grund des bisherigen Ergebnisses der. in Florenz geführten Untersuchung gegen den General Segr6 und die 13 mit ihm Verhafteten Offenere wurden vorgestern neuerlich mehrere Verhaftungen vor genommen, darunter die des .Offiziers Ferrari. General S e g r 6, der m Mailand verhaftet worden war, wurde nach Florenz gebracht, um die Untersuchung der aussehenerregenden Affäre in der Hand eines Untcrsuchungsrichtees vereinigen zu können. * Prag ohne Wasser. Aus Prag wird gemeldet: Infolge Berstens eines Rohres der Wasserleitung sind Prag und die Vororte seit vormittags ohne Wasser. Die^ Polizei hat alle Theater- und Kinovorstellungen sowie alle Veranstaltungen . in geschlossenen Räumlichkeiten untersagt. Nur in zwei Theatein, die unmittelbar an der Moldau liegen, darf gespielt werden. In einer Werkstätte in den Weinbergen brach heut; ein Feuer aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da Wasser aus großer Entfernung herbeigeschafft werden mußte und eine Verwendung der Damplsprrtze überhaupt nicht in Betracht kommen konnte. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Wasserleitung dürften zwei Tage in Anspruch nehmen. * Begräbnisse am heutigen Tage. Alter Friedhof; 11 Uhr Markbreitcr Pauline. — Neuer Friedhof: 9 Uhr 30 Min. Allerhand Meier Dawid, 10 Uhr Rosner Siegmund. * Nene Bahnen in Katpathorutzland. Aus Preßburg wird gemeldet: Die Regierung bat dm Bau zweier neuer Bahnlinien m Karpathorußlanh beschlossen, und zwar von Michalowce über Ungvar nach Munla^s und von Mnnkacs über Bilke nach Huizt. Die erste Linie ist bereits im Ban, die andere wird demnächst in Angriff genommen werden. * Seuchen in Oesterreich. In der Woche vom 8. bis 14. d. M. wurden beim Bundesmimste'rmm für soziale Berwaltuna (Volksge'undheitsamt) drei Neuerkrnnkungen an Blattcru, zwei Fälle'in Graz (einhe mische Zivilpersonen) und em Fall in Bleiburg m Kärnten (fremde Zivilperson), und kerne Neuerkrankung an Flecktyphus angezeigt. * Betriebsverlängernng bei der Straßenbahn. Ab Freitag wird auf den Straßenbahnluiicn 10, 82. 39. 40, 60 6b, 73,117 und 158 der Betrieb um ungefähr eine und eine halbe Stunde verlängert. * Neue ungarische Schnellzüge. Aus B u d av e st wird gemeldet: Am 1. Juni, mit welchem. Tage die vierundzwanzigstündige Zeitrechnung bei den ungarischen Staatsbahnen emgefübrt wrrd, tritt der neue Sommertahrplan m Geltung. Bon Budapest aus wird cm dir-'tter Gilzug über Prag, Bodenbach, Dresden nach Berlin verkehren. Zwischen Budapest und Graz wrrd ein Etlzug (über Fedring) ein geführt. Zwischen Budapest und Wien w>rd außer den normalen Zügen rin Schnellzug zu normalem Tarif verkehren. * Wetterbericht. DaZ Wetter in Oesterreich rst im all* gemeinen heiter und scbr warm. Dre vormittags austretenden Cnrhuswolken haben sich nachmittags wieder vollständig aufgelöst. In Tirol weht Föhn. — Voraussage: Bei allmählich zunehmender Bwölkung noch vorwiegend heiter, sehr warm, lebhafte südöstliche Winde. * Urania. Heute. Freitag, 5 Uhr (Großer Saal) Professor Dr. Max Gans: Ibsens ..Peer Gynt" und daS Problem der Persönlichkeit. V. — 7s8 Uhr (Großer Saal des Arbeilerheims): Ferdinand Raimund. — '/g8 Uhr (Kleiner Saal) Schriftsteller Anton Dworzak: Anton Hlavacek. — 7a8 Uhr (Kurssaal) Hochschuldozent Dr. Alfred Till: Das Landschnstsbild, Xlll. 7,8 Uhr (Klubsaal) D'. Josef Zutlr: Musiktheoretische Anleitung für Gitarre- und Lautensvieler,!X. * Bei A. Gerttgrotz A.-G. D a in e n - L e i n e n- Modebaldschuhe und Spangenschuhe grau £60, schwarz K 678, weiß X 732 und I& K 910 per Paar. -- Weiße Leinen-Schnürschube für Kinder Nr. 1« bis £2 K 406.25, Nr. 2S bis 2*. K 468.75. Nr. 26 bis 3t» K 6 0. 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Pichl & Co., l., VolkStuuleMraße ö. Rüderes siebe Jgfergt. DereinSnachrichte«. Jüdische B o l k S b i b l i o t h e k Zion. Heute ausnahmsweise Bibliothrksiunden 4 bis 6 Uhr. — Ausflug. Heute veranstalten die Schwester-T i s ch g e s e l l s ch a f t e n Alserstraße und Porzellangasfe einen gemeinsamen Ausflug. Treffpunkt Endstation Neu-' waldegg. Abmarsch präzise 10 Uhr vormittags. Führung übernimmt Oberfinanzrat Dr.' Fuchs« Eventuelle Nachzügler können sich anlchließen um. 2 N h r nachmittags Restauration Soiienalpe. — Jüdisch erFrauenbu n b. IX., Licchtensieinstraße H/13. Heute, 7*3 Uhr, Ansflug nach Reuwaldcgg. Treffpunkt.Licbenberg- Denkmal- -- H i t a ch d u t Havoel H a z a i r und Z e i r e i Z i o n. Heute, 6 Uhr. im Lokale, H., Glockengaffe 30, Generalversammlung. — Jüdischer akademischer Verein H a o r. Heute gemeinsamer Aussiug. Treffpunkt 2 Uhr beim Hotel Union. — H a t i k w a h. Heute um 7,5. Uhr Welt'piel unserer I. Mannschaft gegen Moriah l am Kricauer- Platz. — Verein E r e z I s r a e l, Wien. Heute gemeinsam mit Hebräischen Klub und ChaUrzim Ausflug, nach Hiitteldorf. Abfahrt präzise 7^3 Uhr «achmi tags von Bcllaria, 4?er Wagen. Die Ernährurm Der Marktbericht. Infolge des lebhaften Verkehrs, der gestern wa', habcü die Preise tür einzelne Artikel angezogen. '•> Die G rL n w a r e n m 8 r k t e verfügten über genügende Mengen von Gemüse. An Eiern -herrscht nach wie vor Mangelfreie Jüdische Volksbühne ............................ Telophon 40-3-31 ...»..«t» Heute 7-3 Ubl ’i'i'rvip; DIE JESOJf , ■; Drama in 4 Akten von Gordia l Regia: ,1. f'eatstli Bühne und Knn^. - Kammerspiele. (Zum ersten Male: „Die g o l d e n e B r ü ct t", Komödie ui Drei Aufzügen von Georg T e r r a m a r c.) Ein Sittenbild der Gegenwart. Manches verzeichnet, manches aufgeklebt,. manche Figur (insbesondere eine Dienstperson, über die man sich ärgert, so oft sie die Bühne betritt) sehr dilettantisch gearbeitet. Aber diese Komödie, die „in ein-er großen Stadt wach dem Umsturz" spielt, ist bis an den Rand gefüllt mit Bitterkeit und Entrüstung. Man spürt's trotz peinlicher Unzulänglichkeiten: Nicht fingerfertiges ^peknlantentum, sondern einer, dem die Gegenwart auf der Seele streunt, steht hinter diesem Stück. Auch das Publikum spürt's. Es erwartete nach dem Auftakt pikanten Nervenkitzel, wird statt dessen an den Abgrund geführt und sieht in das Inferno der heutigen Sittenv erderb theit. Und ist trotz gewagtester Szenen gar nicht „amüsiert", sondern sehr betreten. , Wie Wildgans' „Armut" spielt dieses Stück im Beamtenmilieu. Mer in jenem änderen, dem nicht klassische Bildung, Liebe zur Natur und gute Bücher über des Lebens Notdurft Hinweghelsen. Hofratsfamilic, winziges Vermögen, sorgsam gehütetes Dekorum, Bügelfalte. Hauptsache, daß der äußere Schein gewahrt bleibt. Epigonentum wertvollerer Väter. Diese spätere Schicht des Mnisterialbea'mtentums wird nun vom Umsturz betroffen und einfach vernichtet. Sie dient höchstens dem neuen Reichtum als Staffage, der sich ihrer guten. Umgangsformen in Geschäften mit , Vorteil bedient, ihre Frauen mitkauft und ihre Mädchen zu Dirnen macht- Die Hauptfigur der bitteren! Komödie ist Hedi, die im Hause ihres Schwagers Dr. Weeber wohnt. Ehemals Staatsbeamter, jetzt Ausstattungsstück des Kommerzialrates Striemaytzr. Sie ist Verkäuferin in einem Warenhause und — Gast eines Salons, iw dem man sich das Geld für Seidenstrümpfe und kokette Wäsche verdient. Mit grausamer 'Deutlichkeit ist diese Mittelstandstochter gezeichnet- Man denkt unwillkürlich an die Scharen „erwerbender" Mädchen, die man mit fabelhaftem Toilettenaufwand des Abends aus Bureaus, und Warenhäusern strömen sieht. Die Roheit der Anschauungen, die Verwüstung in der Brust dieses jungen Mädchens wirken erschütternd und jeder Satz, den sie spricht, ist eine Anklage. Die Haltlosigkeit des Dr. Weeber, der sich willig zum Hahnrei macht, das blasse Wesen seiner Gattin, welche den Rest des hofrätlichen Vermögens als Mitgift kriegte (so daß'ihre Schwester .Hedi jns Geschäft mußte) und die, in AettßerÜchkeiten erzogen, trotz guten Willens nicht imstande ist, die. Kloake zu meiden — auf der anderen Seite der Büsineßman, der mit seinen beringten Händen zugreift, wo ein gutgebautes Mittel- * standsweib zu erwischen ist: Ein durchaus zutreffendes. Spiegelbild der NachkriegsgegeNwart. Schade, daß es mit unmöglichen Szenen belastet ist, von denen manche einfach ausgemerzt werden könnten. Sri zum Exempel die Szene d la Müllers „Flamme": . Mit einem sittlichen Verantwortungsgefühl, bas sehr vom Zauw gebrochen ist, kommt ein Jüngling im dritten Akt die Geliebte „retten", von der ec erfahren hat, daß sie in einem Salon für jeden zu haben war. Hedwig Keller, die hofftrungdvolle BeZ-abung des Volkstheaters, überrascht wieder in der Hauptrolle des wurmstichigen Mädchens. Wie sie, erschreckend praktisch, von jeder Sentiinentalität unbeschivert, ihren Dirnenweg geht, Weinkrämpfe mimt, da-;:: .iutebcu vom Haß ' gägeu Schwager und Schwester" schüNeu ist, . dj.e <n MhjansWdMit gefallen, itz M S87MM1 Auch sonst eine vortreffliche Aufführung, ins nelius Kirschner in der Episodenrolle eines' treibers und Erpressers -und Oskar Sima t , -.seine künstlerische Einfachheit hervorragen. Nur bjh vortreffliche Hans Homma schien uns für die Roll des Kommerzialrates zu elegant und zu sehr bezwinger". Die Aufnahme war geteilt, am sehr geteilt, aber der Eindruck war tief. Es mag dtE Autor Genugtuung sein, daß seine Gäste recht beMM men den Saal verließen. 0. A. " Carl-Theater. Auf dem Standesamt des neuen Wiener Rabauies wÄ der Diusikdirektor Gustl Engel an einem schonen Spätfafchings-! tage mit scined geliebien Lona Maloegg Hochzeit machen.!?: flffef] ist bereit, nur die Ehuinge' hat er vergessen, die er in höchf Elle holen muß. Inzwischen hat Lolas Verehrer, der gleichssl Gusi.w Engel heißt und Großindustrieller und Geueraldirek 'st, aus Versehen die Vorladung zu dieser Trauung bekommt und'Löna folgt ihm statt ihrem Verlobten zum Standesamt, sich so will es Opeiettenlogi! — die Mitgift einer altm Tante zu sichern. Durch drei' Alte wünschen sich nun .dl^ beiden Engel einander zmri' Teufel, bis sich schließlich de Mnsikdircktor in schönsten Harwonie mit seiner Lol« wiedersindct. — Dülstige Handlung, viel Witze und wenig bezeichnen das' Niveau der neuen Operette „F a s ch i n g t h w ch z c 11" tooh Oskar F r i d m a n n und Fritz L u nz t\ Erprobte Spässe, wie die Dollartante aus Amerika, das Ehedre der auf Reisen ^gehende Ehemann, der inzwischen in einem Wir. Nachtlokal seiner Fraü verliebte Ansichtskarten aus der Provl schickt, öder der Betriebsrat aus dem Reiche der PiccoloZ sorge für die Unterhaltung des Publiittms. — Während die Musik neuen Operette dem Hörer gewöhnlich nur bekannt „klingt", kepr .er sie diesmal, denn sie stammt von Johann Strauß, der, s<! lange tot, noch immer der lebensvollste Meister der Operette' Auch weniger bekannte Walzer, Märsche und Polkas von SteanI;Öat ber Bearbeiter, Staatsopeuüapellmeistcr Josef Klein, «k^ viel Geschick in die Operette ausgenommen, verschmäht auch nicht Gewalt, wenn die Stranßsche Melodie sich nicht willig in einen Foxtrott umwandeln läßt. Immerhin hat die neue! Operette vor ihresgleichen die Schönheit der Melodie voro und erzielte einen starken Erfolg, drr sich in zahlreichen Hervor rufen der Kimstker äußerte. Else B e r n a als Lola Walde Olga B a r t o s - F r a u als Aranla, Josef König Musildirektor Engel, der nach jahrelanger Abwesenheit nach 5mückgekchrte Karl Meister als Großindustrieller Engel, R o l l 6 als Tassilo Effenberg, die P o h l - M e i s e r at Tante aus Amerika, sie alle spielten ganz ausgezeichnet wie mc eben nur in Wien Operette zu spielen vermag.?■ Neue Wiener Bühne. Zum sünfzigsten Male „F e d o r ct". In der Titelrvll: üait Tilla Durieux Frau Ellen Neustädte r. Eine imvonirtMde Leistung, trotzdem die Künstlerin, um die Figur möglichst..m großen Umrissen, möglichst geradlinig zn gestalten, vielfach Detailmalerci. ans gewisse Mancen sogar dort verzichtet, solche notwendig oder angemesien gewesen wäre». Auch WM man ihre Auffassung drr ganz auf Effekts gestellten Titeltsl^ nicht teilen kann, bleibt die Darstellung von Frau Nenstädt» doch dankens- und anerkennenswert, schon auS dem Grunde, w^> sie sich von den berühmten Künstlerinnen, die vorher in dieser Rolle geglänzt haben, nicht beemfluffe« ließ. ,?v. R. A«s den Theatern. Im B u r g t b e a t e r gelangt morgen, Freitag, ..?> i il>- l i n g s f e st i n F l o r e n z" zur Anfführnng. Anfang 7 llhr. Im Schönbruntrer Schloßtheater wird morgen, Freitag, »Die kleineLeeassot" gegeben. Anfang 7 Uhr. . In der S t a a t s o p e r geht morgen, Freitag, »Riga? I e t t o" in Szene. Anfang 7 Uhr, - In der B o l k s o p c r findet heute, Donnerstag, um 2 Uhr zugunsten der Kriegsblinden «tül von Direktor Felir Weingartner geleitete Festvorstrllunß von i e F l e d c r m a u S" statt. Den Alfred singt Herr Kammersänger Leo S l e z^a k von der Staatsoper als GM) Im zweiten Akt tanzen die Schwestern Elsa, Berta und MatlyN W i e s e n t h a l, Herr Bäudler singt Lieder zur Laute.—-- Abends 7 Uhr wird, ebenfalls unter Leitung Direktor Fell? W e i n g a r t N e r S, i e I ü d i n" gegeben. J In der Jüdischen Bühne, H-, Taborstrabe IS (Hotel Stephanie) gelangt aut 15. Juni ,D e r D y b (,Zwischen zwei Welten*), Drama in drei Akten vm Sch. An—ski, zur Aufführung. Die F r e i e Jüdische Volksbühne briniü morgen, Freitage um Uhr abends Ossip Dymos drrvj aktiges Drama ch m a I i s r u e l" zur Erstanfführuna. Di« Hauptrollen sind nnt den Damen Deutsch. Wemtraub-Graf UNo den Herren Ben-Zwi als Gast, Deutsch und Natban besetzt. Spielleiter Deutsch. — Heute gelangt Gordms „D i e I es o j m e" zur Aufführung. Naoul Madee — Direktor der Bndapester Ans B u d a Pest wird gemeldet: Naoul M aber ist für die Dauer von drei Jahren zum Direktor der königlichen Oper ernannt worden. Die Freilichtspiele im Belvederepark. In de» am kommenden Samstag deu 98. d. M. beginnenden Frtilichk->Fest^ ausii'chrungen von Shakesveares „Drr Sturm", in der BühNeNbcarbeilung und mit der Mttsik von Felix Weingartner, hitt Albert Heine dte Dolle deS Stefano übernommen. Die ErstauffÜhutngen der Freilichtfrstspiele, die unter dtt Regie vl« Albert Heine stehen, finden am Samstag dtn 26, SdNMM den 29. d.M.. Mittwoch den 1., Donnerstag den 2-, SaMSKH den 4. und Sonntäg den 5. Juni um V* 11 ubr abends stark) Das begleitende Stmvhomevrchester dirigiert bei diesen Erst» aufführungen Direktor Felix Weingartner. Alexander Moisst eröffnet Dienstag dm 81. d. M. an, der Neuen Wiener Bühne ietn diesjähriges Gastspiel, das Wege« andci weitigei.- Vcpfli^'nngen nur sieden Tage dauern kärm. Er wird in „Vaniilci", ..Lebender Lüchuam", „Und das Licht leuchtet ui der FmstinuiS" und „Jedermann" auftreten. Der Boroerkanf hat dtteits beavune».

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