Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 836 (26.5.1921)
- Date
- 1921-05-26
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979915--07688-2993763- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
V***» »ii— Dvmursm- XKiftir Ltz. Mar IttLI Nr. tzix»! Gerichtssaal. Der 2«vekenschah -es Rabobs. Mit einer iutereffautrn Eheaffüre halt« flch heute Ober- Cwbf- ■■' ' rat Dr. Michler beim Bezirksgericht Margareten zvi b. ...itn. Der indische Juwelier MarknS Femrr hotte'iü einem osi::reichisch:nKmvrt eine gänzlich mittellose Chansonetten- 'mgerinkennen gelernt und sie Lärm in seiner Heimat in Smgapore geheiratet. Das Ehepaar reiste dann in die Schweiz und von dort sandte Herr Ferner se.rre junge Frau nach Wien und gab ihr dabei fuut Aeisrkofter mit, die Schmuck, Edelsteine - and andere Kostbarkeiten im angeblichen Verte von 3z Millionen Franken enthielten. Dieses wertvoll» Gepäck sollte di; iunge Frau in einem Safe deponieren, and hiebei das Losuu-Swort „König Lear" wählen. Frau Ferner kam unbehelligt nach Wien und entledigte sich auch ihres Auftrages. Als ihr Mann ebenfalls hicherkam, CKifiaiibcrt zimschr« de» Eheleuten solche Disterenzeu, daß de Frau ihren Mann verließ und dieses im. Hotel Iulienhof nr Br.den seinen Aufenthalt nahm- ÄlS tiiiifi« Zeit daraus Herr;->rnur in itiu Hole! zmLSkrhrte, fand er Hort leine Frau arüvr'rnd. Es tarn -n einer AuSsLhnm-!« und di: Foau sshc am «achstiu Tage nach Wien zurück. Gleich «ach ihrem Weggänge bemerke Hrir Zernt», daß :bvr der Schlüssel;n dem Safe in W«n - Me. den ec nvtru seine« KopiLch'eu am Abend vorher verbürgen hatte. Bisies ühuevd, i»hr) er sofort nach Wie», kam aber scharr zu spät. Das Srse war leer.! Frau Ferner, gegen die mau in der Bank natürlich ftmm Brr- : dacht hegte, hatte sich des Mrllisnevschmuckes bemächtigt. Da. sie -»r Nnästellung .desselben nicht zu bewegen war, erstattete ihr Gatte gegen ne eine Amrigs wegen FsmilirndiebstahiS. Bor Gericht erklärte Herr Ferner, daß der abhür.dengrkosnnene Schmück den Wert von 34 Millionen Franken bube. Frau Hemüttc Ferner gab tu?, sie habe sich den Schmuck nur d:sha!v angeeignrt, xve l sie aus tz'-rL Vermögen ihres Manne?, der :hr letzt gar nichts gebe, jedenfalls einen Anspruch habe. Wenn der Gatte «ine Abfertigung in der Höh: non zehn MMonrn Frenlen zahle, we.dr ne dm Schmuck sosör: -uciillersiirile«. R echter: Ist das nicht doch zu viel'? — J(,n- ,i e-k l n g te: Ich schätze dar BttmSgen «re'wrs Mannes Mi 60 Millionen Frank:«. — Herr Ferner gab rnusrg'.nüdrr an, er habe seiner Gattm iw.Ottsber einen Betrag von K 283.Q00 üdergrbrn. Er sei übrrditö gerne bereit, sich mit ihr zu vex'vhn«» und ibr alles;« verzeihe!'.. Angrnchtö dieser Erklärung tai&ait der Richter dir BrrhandUrng ans drei Woche?, re» de« Cheleute« Feil zur Dapch» ' Idhrnng der Btrsöhnsn' sr-erhLwütanses zu tztbe». Das Lelephs« im GefchäftSla-e«. Das F'sillaNÄZZer'.cht hat?me bernerlenLwrrte ENtscheidung übe. tüe kunf m ä»?. : s ch r H a f r n n g f L r Teleph ö n» q e' p r!'. ch ' gcfallr. Der UgenuirgrichsUinhabrr K. H. F- König würde m Erinüsny echeS LiHrrnsgsvertcagrS Lrllsgt. Er wrnd:!e na, dieBesielluog desKlägr:S sei «uf teleplioJis ch r m W ege er habe üpzrbüch aus eine mündlich^ oder schrifrltche Vesitllkmg d:s KläMS gewartet. Dies ttsirr notwendig . grwrscn, denn sein Piwaal sei zur Gntgegennehme oder Abgabe von.Erklärung:» auf telephsrnschem Weg: nicht trmachtgt. Bei der auch dern Kläger Lrkonnien Trlrph-umrsere — man bekolume bausig «ar keine oder sehr verspLtete TttbinduuK mrd düsewe-.d« oft nurerbrochcu — sei der Abs'chjuß.. w:chüg;r, Gkfchäfte aus ausschließlich irlephoni chrm Wege nichts ralsaw: Der Kläger Lerirs sich remgegraAer aas di: Ortsüblich-, seit telephonischer Grschästsabschkirste, di: beispielsweise bei Baüktu Sit die Regel bilden. Er sel Sache des Geklagieu, sein Perspnal zur Ausnahme v.n telephonischen Bestellungen zu ermächtiLru. Der Gerichtshof gab de« Kkakebrgrhren F o l-g e uud hob irr der Begründung hervor, in eine« Telrphanabschluß eines Kauf- «annes liege allerdings nach kein solchrr äußerer bestand, aus denr -u e.schlieöeu wäre, daß jtb« A«. grstelli:, der sich des Telephons bedient, znr Abgabe oder Entgegrnuahv'.e jeder beliebigen Erklä:uns namens LeS Prinzipals Ermächtigt fei. wob! aber sei jeder, der eis«» KsüsylaRa^eiue. telephonische Mck eilnng macht, zur Annahme berechtigt, daß die Person, die sich auf. de« relrphoni-chrn Anruf meldet, unt der Besorgung des telephonische» BrrkehrS von hm Kauf««»» betraut uns auch entsprechend brlrhtt ist. Einen Teil der Ausgabe de.s Vrrjbnals bilde aber die BrrpslichtuLg, de« Chef sder seinem Brvollurächt'gten dir telephonische Mitteilung zur Äruatnis zu bringen oder denselben selbst zum Telephon z« holen oder de« Televhsnierrnden an ihn zu weis«. Eine Veruachlasstgnng dieser Pflichten skjtens des Personals habe aber der Prinzipal i« verantworten. denn d t mit dem telephonische» Verkehr vpn ihm betraute Person habe lediglich als sein ErfiillnngsgeWe gehandelt. Diese Anschauung entsplech; alleiu den G r u n d s ä tz en d e s ai # dernen Geschäftsverkehrs. Das Oberlandes" gerichk hat mit der gleich:» Begründung die Berufung des Geklagten a b g e w i e s e n. Die Sieger dieser, vier Spiele gualifiziereu sich f^r die Cup-Vorschlvßrnnde. .. - Bohu-Radrenueu i» Hernals. Auf der Hernalirr Radreunbadn kLehrer-SporlverelNigung - finden SamStag o«d Sonntag große Radrennen statt, an denen Amateurfahrer ans Oesterreich, Ungarn, Deutschland und der Schweiz teilnrhmen. Der Sportklub Rapid in Prag. Der Svortklnb Rapid tritt beute in Prag gegen de» A. C. Sparta an. Man darf ant das Abschneiden der Hütteldorfer gespannt sein.. Taubstummen-^. C. Iuugmannfchast gegen Jüdische« Sportklub Lhorut 3 :1 (0:1). Trester für Taubstummen-F. C. erzielten Firlnsch l. Müller 1 und 1 Elfergoas. für Chernt 1 Goal «uä Elsmererftoß. Firlnsch war der beste Mann im Frtde. Me«orah. Heute, '/.7 Uyr abends, Spielerversaimnlnng, Mannjchastsausstellrmg. Sport. Der Riederöfterreichische Cup Heut: nachmittags findet die drittletzt: Runde W Witt« b everv um den Niedervstrrreichischm Eup statt. Auf d-m Prater-Sportplatz treffen Hertha und Ktoridsdorl Zusammen. Brr der Glerchmerttgleit der Mannschaften ist es unmZslich. wstrudwelche VoravSfoge z» machen. Auch das Tpirl. Z » o r t i l u L—W. A. F., in Dornbach stattfindct. briutzt zwer gleichwertige Gegner susamMen. ^eföhlsrnäßrg erwatten wir einen lnappen S»g der Dornbacher. >. Auch R u r> s l. s s h ü g e! und B i e» » a, . deren Pegegnuna i« Simmering vor stck geht, werden einander einen hupe» Kampf liefern, den die Favvritner knapp für sich ent« scheiden sollten. , " Fwei uugleich: Mensschaste» spielen in HMeldvrf. .Bei aller Ambition, du dir S lockertt e r anch ausbring«» mög:.!, werden sie hu A, wi u 11 u f e u nicht gefg^riich w;rhn M«en. hm Schwarzenbrrgplatz. Frrinlsnn, Ioll, Abnrer'ch om S Uhr vornritags vom Heim. IX., Türkinstraß; 9. HM1!! BAWZ- ÜND WECHSLEBGESCHAFX 8. ADVOKAT & 6L Wien, I,,Franz Jsstlskai 65 (Ecki Schötfenring) L'Kti XulLr.ierls Durchführung gämtl. u. BöreetransxkHoneu. Der Volkswirt. Gestempelte Krone Anszahlnng Wien In Fürich notierte: 1.02 1.37V* Centimes, Centimes. die.österreichische Krone . . . . I..871, 7 ( 181 Vt am i* Mai) die vsterr. ^estemortte Krone . . 1.02 ( 1.03 .'.m 24 Mai) die lschrchische Krone ... ( 8.20 am 24, Ma) die Mark. . . s.sr 9.15 «xu 24 Mai) AgrLm . .. . . 450 ( l.t-5 am 24. Mai) Bukarest.; 9.70 am 34. Mai) Budavest . . .. { 2.65 am 24. Mai) Warschau .. . . — 6ü (—.60 am 24. Mai) Der Kaufmann als Steuerbeamter. Zu der Lußrrst dritckend'LN Belastung aller Unternehmer, selbst des kleinsten Kaufmannes, mit ddn nach. Art und Ausmaß stets steigenden Steuern und Abgaben für Staat, L-ünd, Grmeinde, GenvssenschafL usw. ist seit der mit der Äurchführungsvervrdnung zur Perfonalsteuernopell-L dom .Jahre . 1920 borge schrieben«» Führung der StammülLLLer für die Abzügssteuer aus Dienstbezügen, noch die Inanspruchnahme der Ge,'chästs" leute als unbezahlte Steuerbeanrte des Bundes getreten. Auch die Fürsvrgeaügabe der Stadt Wien muß vom Urbeits-sDienft-igeber errechnet, fein säuberlich'in doppelter Ausfertigung auf einen Ausweis gebracht und. sodann eingezahlt werden. Dazu kamen in letzter Zeit noch die ganz vom Angestelltpn zu tragende Umlage für die Kammer für Angestellte und Arbeiter und der den Unternehmer belastende Wochenbeitrag für den Bundes-Wvhnungs- und Sied-, lungsfvnds, für der^u geregelte Abfuhr ebenfalls der Geschäftsmann verantwvrtlich ist. . ' ' Ein Kaufmann, der allen diesen Steuerleistungspflichten gewissenhaft Nachkommen will, muß nicht nur die Ein- und Austrittsdaten, die Wochen- und MvnaLslvhnsummen seiner Beamten und Arbeiter streng in Evidenz halten, um materiell keine Fehler zu begehen; er ist auch verpflichtet, die ziffernmäßige oder prozentuelle Höhe dieser Abgaben und ihre ^älligkeitsbeziehungsweise Einzahlungstermine streng zu wahren, um vor Verzugszinsen, Mahngebühren oder anderen Dersäumnisfolgen gefeit zu sein. In größeren Betrieben besteht schon fest altersher die Einrichtung des ,Hohnverrechners", eines Beamten, der den jeweils nach Abzug von Vorschüssen, Beiträgen zur Kranken-, Unfalls- und Pcnsionsversichcrung usw. erübrigenden Lohn (Gehalt) zu errechnen und auf dem üblichen Lohnluvert zu verzeichnen hat. Die Vorschreibung und Einhebung der ,/alten" Steuern und Abgaben (Dienstab'ugssteucr aits Dienstbezügen, Unfallversicherung, Kr.' ukenkasse, .Pensionsversich.'rung) erfolgte seitens der Steuerbehörde, beziehungsweise.der Träger der Sozialversicherung. Seit 1920 muß! sich aber der Kaufmann oder Gewerbetreibende selbst um Einkommensteuer der Angestellten, Betriebsratsumlage, Fürsorgeabgabe kümmerrt und nur dir Vorschreibung und Einhebung der Beiträge für die Kammer filr Angestellte und Arbeiter, für die Arbeitslosenversicherung und neuerdings teiltveise auch für den Bundes- Mohnungs- und Siedtungsfonds geschieht durch die Svzialversicherungsinstitute. Dazu kommen aber noch die großen Schwierigkeiten. die sich der glatten Durchführung dieser Arbeiten selbst, dort, wo hiefür eigene Beamte angestellt sind oder Staatsbeamte als Nebenbeschäftigung diesen Dienst versehe», dadurch entgegenstellen, baß die Steuergefetze fvrtwähvenb geändert werden. So wurden zum Beispiel bei Jahresbeginn die lleberstundettlöhne voll in die Bemessunzsgrundlage. einAtstellt, Dann erschien eine Verordnung, wonach von den Neberstunde«« Vergütungen jener Teil steuerfrei erklärt wurde, welche« das Ausmaß des Norrnallohnes überstieg, und in der Aprilnovelle wurde die Steuerfreiheit der Ueberstunosn«. gelber für alle Dienstnehmer aüsgespwchen, bereit Jahresgesamtbezüge 500.000 Kronen nicht übersteigen,' wobei die Naivität des Gesetzgebers nicht unbesprochen bleibender allen Ernstes daran gedacht zu haben scheint, daß derartig hochbezahlte Angestellte' überhaupt Ueb.'rstunde'nbezahlungen, erhalten. . Eine weitere Erschwerung der vvrmalen Führung dieser Arbeiten bringt die Nottvendigkeit der Vornahme des „Steuerausgleiches" bei Lohnerhöhungen, außerordentlichen Zuwendungen, bei Aus- und Eintritwn, sowie die Anfertigung, von Auszügen bei Austritten, da .jeder Arbeitnehmer beim. Austritte den Astspruch aus Mitgabe ■ eines Auszuges aus seinem. Steuer» blatte hat.- . ' . , Hjezu kommt aber die weitere Belastung, daß-die mit den Daten für 1920, zum Teile au. öMr 1919 bis 30. Juni 1921 einzureichendeu DienstbezugZanzeigen' einen außergewöhnlichen Arbeitsaufwand/"b'«' anspruchen, da die hiefür erforderlicherr, zum' Tail Mf zweieinhalb Jahrs zurückreichenden Ziffern erst mühsam herausgesucht und geordnet werden müssen. Fügt man hinzu, daß nnnmehr jeder kleine Unser . nehmer nicht nur die Steuergesetze und DürchführungK. Verordnungen, sondern auch öü verschiedenen Ausweise und sonstigen Vordrucke und die entsprechenden Erlagscheine anschafsen und auf Stand haltert muß, dann ergibt, sich die Tatsache, daß der Gewerbetreibend: zum wirklichen Steuerbeamten der Republik Oesterreich ohne Nangsklasse, aber auch ohne Bezahlung geworden ist. JL Strnnes dringt bis nach Karpathorxßlavd. DaS'„Prager Tagblatt" erfährt ««§ P t e § fe hig: Der deulsebe Großindustrielle S t i n n e s. hat kürzlich in Karpathvruhland . di: nennridrcktrn großen V r a u n k o h l e n l n g e r i nt K o m itnt Brr eg sowie das eifenerzbaltige Gebirge besichtigt und erNtirt, daß die dort in Angriff genommenen Arbeitr« .skr Ostemvpa von - ausschlaggebender Bedeutung sein könnt«.; Stinnes, der tut der Pacht fecS Schondornschrn Besitzer in Knrpathoruhlaad veteiligt ist, werde angeblich i« N n gar« die Grube» von Rimamuraudp und Salgv-- t a r j a n sowie die verschiedenen Industrieanlagen Ndemehmr». Die Amwechsluna der ungarischen Note« in Oesterreich. Da die untzariiche Rrgittung keine eigenen Nmwechselstellrn für ungarische Roten in Oesterreich errichte« wird, haben sich di» M i t gl i r d e r des G e s ch 8 s t S a n S s ch u s s e s der D e^v i s e «zentrale verpflichtet und auch der gröst!: Teil''der übrigen Mitglieder dieser Organisation, bereit erlläu. ungarisch gestempelte Noten z» K 10.000 und K lOGO auch von Private« gegen Ersatz der Spesen und Anrechnung einer mäßigen Provision zum Umtausch in Budapest entgcgeuzunehmen und bttre im Wege einer von der Devisenzentrale errichteten Samwü» stelle W zum 3. Juni d. I. nach Budapest zu überführen. Erwerterung des Güterverkehrs auf den V österreichischen Eisenbahnen. Der Bundcsbahnverwaltung ist es gelmrgen, wenigste?..? erhöhte, Braunkohlenlieferungr« als teilweise« Ersatz für den Ausfall der oberschlesischen Kohle ficherzustellen. Mit RMsich' auf duse« Umstand ist es nunmehr möglich geworden, auf bew österreichischen Eäenbahnlinieir im JnlaudSvrrkehr und in* Verkehr nach dem Auslande folgende ^Güter zur Befördetunwieder zvzülassrn:' Lebensmittel, Saniwtsmaterial, Brenn» und BtlenchtungSmaterial, Tabak und Tabakfabrikatr. EmLällüK« für zugklafiene Güter, Futtermittel, landwirtschaftliche Bedachartskeh Ümmgsgut. Feitmtgsdruckpapier , und Rohmaierialirn zu seiner Erzeugung, Säuren und Preßgase, Schmiermatetialien, Sensen« uüd Sichelstahl, Baumaterialien, Grubenholz, Müteua'.i^ §unt Hochofenbetrieb sowie Schieß- und Sprengmittel für Berg' baubetyebe. . Der Verkehr aus dem Auslände »ach Oesterreich sowie.der DurchzugSverkehr durch Oesterrerch wird freigegeben, soweit es iui! nicht M große MassentranSporte handelt, die über die besonder? stark belasteten UebergangSstaiiouen Paffau, Simbach oder Salzburg zn befördern sind. Für solche Transporte ist sin vvr - brrigrS Einvernehmen mit der Bandesbahnverwaltang ersorderl^ch. Jnr übrigen wird bemerkt, daß der Streik iu Italien beendet iur nunmehr der Güterverkehr dorthi» im vordezrichnrten Rahm'u wieder ausgenommen wird. 7 Südbahn GeseVschatt. In der gestern nnter Vorsitz Präsidenten Dr. Wreber abgehaltenen Sitzung des Berwaltuus: - rateö berichtete Generaldirektor Dr. Dali, daß nunmehr p' Genehmigung sämtlicher beteiligten Faktoren zumköglmeprovisoi, vorliege» und dieses daher in femen finanziellen Besttmmunge» mit Mckwirsttng vom 1. Jänner 1981 aktiviert erscheint. Um d:e in de« administrativen Befiimmimgeu deSKszimsprovikoirs vor» gesehene Statutenandemng durchtühren »u können, wurde di' . Einberufung einer Generalversammlung für den 7. Juli d. Ibeschlvstrn. welche anch die aut Grund der zu beschließenden Staiutcnünderung notwendig werdenden Wahlen in den -77' walwngsrat vorzunehme» haben wird. Die übrigen Verhandln"csgegmständr bezogen sich auf Angelegenheiten der laufenden 17:- ,schWseba:mig. Dividende der Ganz & E».-D«umdin- A.-G. i" Budapest. Die Ganz & Co -Dannbius-Maschmen-. WMS,^ und Schiffbau-A.-G. (Ungarische allgemeine Kreditbank) n»r''" für das Geichättsiahr 1920 eine Dividende von L 300 /ST'/sV . gegenüber K 200 net beiden Geschäftsjahre 1918/19 verteilen. Insolvenz einer Prager Handelsgesellschaft. Ueber dw „Polona", Gesellschaft mb. H. für Handel iu tn° dustriellen und landwirtschaftlichen Erzeugmffm in Prag, wuu :. da- Ausgleichsverfahren eröffnet. Au-gleichSverwalter ist bw'-» Hadrbolec in Prag, VII. Fant Bericht LeS Äusnltichsvrrivi'.'.t^ soll die Ueberschulduug llü 1,820.000 betragen. Die Firmo ihren KreditoreN edv» 30V,igen Us-glrich a«.