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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-23 · Heft 833 (23.5.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 833 (23.5.1921)
Date
1921-05-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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iearr"~ Wiener Mörgenzemms DhieaFv. '(Es ist bedauerlich', baß der Kampf um Prinzipien des Keren Hajessod solche Formen angenommen hat. Erfreulich bleibt dabei, daß die Arbeit 'm Amerika allen Widerständen zum Trotz Vortvärts- >zugehen scheint. Es wird Aufgabe des nächsten Kontzresses sein, in diese Angelegenheit die völlige Klärung 'zu bringen, und es wird hoffentlich gelingen, einen Zu-? stand zu beseitigen, dessen Fortdauer die zionistische Arbeit empfindlich treffen müßte.) ‘ Die Schiebungen der italienischen Waffenstillstands- Kommission. Weitere Details zur Verhaftung des General Segrs. Die gesamte italienische Presse veröffentlicht spaltenlange Berichte, über die Verhaftung des ehemaligen Leiters der Waffenstillstandskommission in Wien, General Segrs, und der ihm unterstellt gewesenen Offiziere. In demLebensmittelmagazin, welches die italienische Waffenstillstandskommission in der M a g d a l e n en st r a ß e in Wien unterhielt, wurde allein ein Abgang von Waren im Werte von 200 Millionen Lire festgestellt, wozu noch jene Beträge kommen, welche die Offiziere sich als Mehrerlös für die in den Schleichhandel gebrachten Lebensmittel zu verschaffen wußten. Ein großer Teil der M a g a z i n s b ü ch e r ist überhaupt nicht mehr vorhanden und dürste kurz vor der Auflösung des Magazins von den betreffenden Offizieren vernichtet worden sein. Hauptmann Civelli, der das Lebensmittelmagazin leitete, dürste in diesem Zusammenhänge der Hauptschuld tragende sein. Bei der Ausstellung s a l s ch e r P ä s s e spielten zwei Agenten des Obersten Casserio, namens Ferrati und Joffer, eine besondere Rolle. Gelegentlich des Verkaufes von Holz, daS'.'aus Abstockungen der Tiroler Wälder gewonnen wurde, haben die italienischen Offiziere es ebenfalls verstanden, sich größere Beträge zu verschaffen. Trotzdem aus valutarischen Gründen die Einfuhr von Luxusartikeln nicht gestattet war, ließen die Offiziere in Waggons, welche an die Lebensmittelzüge angekoppelt wurden, derartige Artikel nach Wien bringen, die sie hier zu horrenden Preisen für eigene Rechnung vei> kauften. Eine Kontrolle hatten die Offiziere nicht zu fürchten, und als einmal seitens der Wiener Behörden «n Einspruch gegen diese Machinationen erfolgte, wurde den betreffenden Behörden seitens eines Offiziers der Mission angeblich im offiziellen Aufträge derselben ein entschiedener Protest überreicht, dem sich die Wiener Behörden fügen mußten. Zahlreiche Tri öd er sowie photographischeApparate und anderemilitarische Gegenstände, die dem liquidierenden Kriegsministerium respektive der Hauptanstalt für Sachdemobilisierung zufiießen sollten, wurden von den Offiziere» zu Geschäftszwecken verwendet. Als einer der italienischen Offiziere; Hauptmann, della Porta in Innsbruck, an dem Treiben der Offiziere nicht teilnehmen wollte und letztere befürchleteu, daß der Genannte ihre Geschäfte ausdecken werde, wurde die Abberufung Portas erzwungen. Größere Beträge wußten die Offiziere sich auch dadurch zu verschaffen, daß in ben Rechnungin der Missionen die österreichische Kryne mit 40 Centesimi gleichgestellt wurde, während sie in Wirklichkeit kaum 6 Centesimi gleichkam. Die Rechnungslegung an Italien erfolgte naturgemäß in Lire, woraus sich der ungeheure Gewinn der Offiziere von selbst ergibt. Für gewisse Tage, so den Geburtstag der Königs!von Italien, das StatutSfefi, wurden seitens dB Italienischen, KriegSministeriums für die italienischen Mannschaften in Wien, und Innsbruck besondere Beträge Msgeworfe», die jedoch den Mannschaften nicht Ln barem verabfolgt wurden, sondern lediglich tu Form von Aufbesserung der Kost zugute kamen, wodurch abermals durch die Berechnung in Lire große Beträge verdient wurden. Der Mailänder. „Avantiverlangt die genaue Kontrolle der auS den Wiener Museen nach Italien überführten Kunstwerke, da der Verbleib von zwei wertvolle» Gemälden nicht aufgeklärt erscheint. Gegen den ehemaligen Leiter der italienischen Militärmission in Budapest, Oberstleutnant Romanelli, gegen den ebenfalls schwerwiegende Anklagen erhoben werden, wurde bereits eine Untersuchung eingeleitet. Die Verkehrsmisere aus den Bahne«. Infolge der anhaltend ungünstigen Kohlensttuation konnten im Nahverkehr gestern nicht, wie dienoch zu Pfingsten möglich war, Züge eingefchobe» werden, so daß tausende Wienerinnen und Wiener mit de» planmäßigen, wenigen Lokalzügen nicht befördert werden konnten. Bor den Bahnhöfen kam es deshalb zu Kundgebungen der Leute, die keinen Einlaß mehr in den Bahnhof fände«. Auf dem Althanplatz sammelte sich vor S Uhr vormittags vor dem Franz Josest-Bahuhof eine Menge von mehr als 1000 Persone« an. AlS der Einlaß für den um 9.10 vormittags abgehenden Lokalzug nach Tulln eingestellt war und die Menge erfuhr, daß bi« zu dem Mchsten um 12.10 mittags abgehenden Zug kein anderer eingeschaltet wird, kam es z« stürmischen Larmjjenen. Mitteilungen aus dm Publikum. RILLANTEN, Pörlen, Gold, Silber, Platin n.UIir6n _ kauft und verkauft 776 ETTER Rotentnrmstr. 23, BE&riahllferstr. 98 Tagesbericht. Eine Bande von Ladendiebinne« verhaftet. SamStag wurden hier drei Ladendiebinnen verhaftet, ive schon seit geraumer Zeit in Modewarengeschäften der Inneren Stadt bei wirklichen oder vorgeschützten Käufen Stoffe sehr geschickt gestohlen haben. Die Ladendiebstähle hatten sie schon im März begangen. Am 11. März waren in das Tuchhaus Silesta in der Vorlaufstraße 3 drei Frauen gekommen und hatten sich Anzugstoffe zegen laffen. Der Verkäufer hatte eine der Frauen beobachtet, wie sie ihre Hand auf einen Coupon vön 6 m Tuch nn Werte von K 13.000 l gte. Er merkte sofort, daß er eine Ladendicbin vor sich habe, beobachtete sie heimlich und nahm ie fest, als sie das Geschäft verlaffen wollte. Unter dem Mantel versteckt fand er das Tuch. Da in dem Geschäft innerhalb zwei Wochen vorher drei Coupons. Stoffe im Werte von K 50.000 gestohlen wordm waren, wurde damals vermutet, daß auch drese Diebstähle von den drei Frauen verübt worden sind. Damals wurde nur die eine, die 43jährige Wehrmannsgattin Franziska O p r s ch a l, XXI., Schulzgaffe 15, verhaftet, die wegen Diebstahls wiederholt, zuletzt mit 1 und 2 Jahren schweren Kerkers abgestraft ist. Da sie für sieben Kinder zu sorgen hatte und behauptete, nur für sie gestohlen zu haben, wurde sie damals auf steien Fuß gesetzt. 9« Tuchhause B i« d v b o n a in der Steindlgaffr 1 wurden im April Kammgarnstoffe um X 12.000 gestohlen und bei der Seidenwarensirma Michael Kohl, 1, Jasomirgottstraße 5, wurde am 20. h. M. er« Stück Seidensoulard im Werte von X 7000 entwendet. Bei dieser Firma waren schon vorher Stoffe um mehr als X 14.000 abhanden gekomm en. Ebenso wurde bei der Serdmwarenfirma Eugen D a n z, I., Wildpretmarkt 7, am 19. d. M» festgestellt, daß weiße Tuchmuffeline, dunkelblauer PongiS und Satin-de-Cbine um X 37.500 vo» Ladenpulte verschwunden waren- Fast in allen diesen Fallen hatten in de« Geschäften zur kritischen Zeit drei Frauen geweilt, die einen Meter Stoff gekauft oder sich nur Warm angesehen hatten. In das Geschäft Eugen D a n z kämm mm Samstag wieder drei Frauen Md die eine verlangte Dirndlffoffe zu sehen, die anderen, die scheinbar die erste nicht kannten, fragten »adf} Pepittaseide; alle drei kauften aber nicht- und da Herr Danz in ihnen die lauge gesuchten Ladendiebinneu vermutete, folgte er den Frauen bis in die Wipplingerstraße und wollte sie dort anhallen laffen. Zwei wurden festgeuommen, die dritte mtkam. Die Berhaftetm find die obgenanute Franziska OPrschal Md die 8?johrige Josefine W e i n m a r, die Tochter eine- Leichenträger», XXl.. Kolon,efiraße 19. Die dritte wmde spät« in der Person der 41jährigen Schnhmacher-gatti« Anna P r ö ch t e l, XXl., Schenkendorsgaffe 25, verhaftet. Alle drei behaupteten zuerst, einander nicht z» kennen nnd die Weinmar behauptete, ste habe sich MN die 1700 Kronen, die man bei ihr fand «nd die ste sich durch Hamstern erworben, Dirndlstoffe kaufen wollen. Auch die Prächtel ist wegen Diebstahlsteilnehmung bereits zweimal ab» gestraft. Die drei verhaftete» Frauen wurden dem GlcherheitSdnrea« zur weiteren Amtshandlung übergebe». % Gestempelte Krone -- 1.03 Centimes, Auszahlung Wie« -- 1.40 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische 5krone .... 1.40 ( 1.37*/* am 2l. Mar) die österr. gestempelte Krone . . 1.08 ( 1.08 am 21. Mai) die tschechische Krone.. 8.20 { 8.20 am 21. Mm) die Mark , 9.40 { 9.40 am 21 Mai) Agram 4,50 ( 4LY am 21, Mai) Bukarest»».»,«»..»» 9.70 { 0.86 am 21. Mai) Budapest .«7 3.60 t 8.60 am 21. Mai) Warfchg« .......... -M (-.60 am 21, Mai) ■-«Bin r ■ r. Lebensmtttelabgabe des Amerioan Joint DUtrlbntlon Committee, «hteilttng Wien. An die beider Abteilung Wie« des Americain Jpint Distribution Committee tra Bezüge der fortlaufende» Unterstützung stehenden Personen gelangen m der Zeit vom 28. d.M. bis ein« schließlich 8. Juni in der LebenSynttelfektion, UI., Esteplatz 8, gegen Abtrennung des Abschnittes XXUI deSLebensmittelbezug-blocknachstehende Lebensmittel zur Mentgettlichen Ausgabe: Mehl: 7« *8 per Kopf, jedoch höchstens 8 kg für eine Familie. $ e 11: Vsfcg per Kopf, jedoch höchstens 2kg für eine Familie. Die LuSgabe erfolgt:. An Personen, deren LebensmittMock mit der Bezeichnung Mo 2 versehen ist. Montag den?3, d. M„ Di 2 Dienstag den 24., Mi 2 und Do 2 Mittwoch den 25., Fr 2 Freitag den 27.. Mo 1 Montag den 30.. Di l Dienstag den 31., Mi 1 Mittwoch dm 1. Juni, Do 1 Donnerstag den st. Jnni nn» Fr l Freitag den 3. Juni. Die Faffuug-taae sowie die für die früheren Fassungen bezeichnet« Stunde sind genau emzuhalteu. Der Beginn und die Modalitäten der nächsten LebenSmittelanSgabe werden rechtzeitig verlautdart werden. * Protest der holländische» Chirurgen «ege« die ifttetmfttionale Ausschließung per deutschen und öfter* «eichischeu Kollege». In der letzten Versammlung der Gesellschaft der Aerzte teilte Vorsitzender Professor Eiselsverg mit, daß eine von 85 holländischen Chirurgen gefertigte Erklärung cmgelangt sei, die folgendermaßen lautet: „Die Unterzeichneten rnederläudischm Chirurgen legen Wert darauf, daß der Ocfftntlicykeit ihre Meinung zum Ausdruck gebracht werde, wonach sie die A n s s ch! i e ß u n g derb« «4>ff che» nnd öfter re i ch , s ch c n Chirur- 23. Mal 192t fe. 833’ acn von dm Versammlungen der SoeieM Internation»!® SÄ Chirurgie s ehr v e dauern Md eS mrßbilligenl daß gegen diese Ausschließung durch, die Vertreter auS de« Niederlanden n r ch t k r ä f t, g p r o t e st r r t w « rd e-1 Professor Effelsberg sprach dm holländischen Kollegen für die warme Anteilnahme im Namen der östeireichischen Aerzteschaft den herzlichsten Dank auS. Schließlich wurde auch zur Kenntnis gebracht, daß Professor F. F e r r i e r e (Schweiz) für seine! Ernennung zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Aerzte seinen! Dank üderm ttclt habe. j * SekttonSchef Leon tödlich verunglückt. In seiner Wohnung, ill., salesianergaffe 5, wurde gestern früh der Sektionschef,,m Bundesministerium für Landwirtschaft und Ackerbau LouiS Leon tot aufgefnnden. Der Sektionschef iss an Leuchtgasvergiftung gestorben. Der GaShahn des Rechauds! war aus Versehen offen gelaffen worden und der Sektionschef' hatte das Gas im Schlafe emgeatmet. Sektionschef Leon stanbl ,m 53. Lebensjahre. » .. ^Wetterbericht. Das Wetter war gestern tat. größten Teile Oesterreichs Hecker, nur Tirol und Steiermark hatten stärkere: Bewölkung. , Nicht nennenswerte Niederschläge sind in Tirol! gefallen. Die Temperatur war niedriger als an den Vortagen,! besonders Wien hatte nach vorängegangener Hitze einm arrge-l nehmen Sommettag. i * Ks gibt «laden Semmeln. Der Bäckermeister Aböls Anton, VN., Neustlftgaffe 77; wurde vom Kriegswucheramte wegen Erzeugung von Gebäck aus Edelmehl in eine Geldstrafe von X- 5000 verfällt. UeberdirS wurde der Verfall der beschlagnahmten Ware, 400 Semmeln und 100 BoSniaken, auSge-! sprochm. * ®fR Kilogramm Championfchmämme ««ttt") 500 Kronen.Seit einigen Tagen kommen bei den Gemüsehändler» auf den Marktplätzen die besonders in den »Mistbeeten* Über! Winter gezogenen feinen Champioupilze mm Verkaufe Md kostet! das Kilogramm dieser sehr schmackhaften Schwämme ,n«r*j X 500. Trotzdem der Preis dieser Leckerspeise so euorm ist/ sanden sich doch Käufer derselben, nnd man steht daraus, daß ein Wien noch Leute gibt, denen nichtz« teuerXst.... * Milchkaffee um 45 Kronen! Die Pächterin des Hotels Viktoria, Hermine Posch, XIII., Eduard Kleinaaffe 9, wurde vom Kriegswucheramte wegen Verdachtes der Preistreiberei äuge» zrigt. weil sie für zwei Schalen Kaff« mit Kondensmilch den Betrag von 90 Kronen berechnete.; * Die Flucht ans dem Fenster. Gestern sollte die SOjährige Rosa Restle in ihrer Wohnung, XIII., Hütteldorferstraße. angehalten werden. Um der Verhaftung z» entgehe«, sprang sie vom ersten Stock ans die Straße und blieb schwerverletzt, liegen. Der Arzt der Rettungskolonne Unter-St. Beit stellte ein«! Quetschung der Wirbelsäule, innere Verletzungen Md eme Gehirn»! erschütterung fest Md brachte sie in- Rochn-spital. * Die Schatzkammer i« Klosett. Der Schneider* meister Richard Steiner, -alte am Klosett seiner Wohnung einen Betrag von X 80.000 versteckt aufbewahrt. Als er am 17. d. M. nach vielen Wochen nach seinem Gelbe sah, bemerkte er zu seinem Entsetzen, daß rS verschwunden war. Er' erstattete die Anzeige und das Stadtkommistariat ermittelte als Täter deck lhjährigen Schneiderlebrling Franz Rachoi, IN.. Erdberger» lände 12 und den 17jahrigen Elektriker Stephan Drnota, Hk./ Untere Wetßgärberstraßv 45. Sie haben den Diebstahl schon Ende Marz begangen Md das Geld in leichtsinniger Weise vergeudet. Sie haben Kleider nnd Wäsche gekauft und häufig das Kino besucht. Am 81. d. M. wurden sie dem Landesgerichte eingeliefert. ES wurde nur ein geringer Rest der X 60.0000 gefunden. * Sin großer Jnvelendiebstahl. Gestern wurde der Polizeidirekttou die Anzeige über einen großen Juwelmdiebstahl erstattet. Die Liste der entwendeten Kostbarkeiten führt an: einen Perlenreifen mit 122 Perlen, die sich von der Mitte gegen die Setten verjüngen, mit Goldschließr, mit kleinen Brillanten und Smaragden, emen silbernen, herdförmigen Anhänger mit drei großen und vielen kleinen Brillanten m BlattverzierMgen. eine Platm» kette, eine» goldene» Ehering, einen kleinen ovalen Marqnisering, in der Mitte ein großer, umgeben von kleinen Brillanten, ein starker goldener R'is mit gelblichem Solitär, einen goldenen Reife« mit silberuen Verzierungen, oval, in der Mitte ein großer Brillantstab mit einer blaum Md einer rosenrote» Perle, ein schrägrechteckiger Marquisering mit großem Saphir in der Mitte, umgeben von kleinen Brillanten, einen Ring mit zwei großen einander gegenstberlieaeuden Md kleinen Brillanten, ein Rmg mit Smaragd und Saphir nebeneinander und kleinen Brillanten seitlich, davon vegstehend ein Saphir und seitlich je ein Brillant, dcmmter kleine Brillant«. ' XHerlitte. Ein wahres Diebskuvstsiück haben sich aesterqj GaMpe geleistet, die vo« eine« Streiswaam. der Firma Gabler in der Rgdlmayrrgaffe 8 während der Fahrt dmch die innere»! Bezirke der Stadt vier FLffer mit 200 Ltter Protiviner Lagerbier arstohlcn haben. Der Gesamtschaden beträgt X 31.000. Von' den Tätern fehlt jede Spur. Jüdischer Frnnendnrrd. IX., Liechiensteinstraße 11/13. f le«den»V-weis der Änlandsaktryn für t n b e t: Frau Sugenie Lauterbach, Vlll., X 1000. durch Fra» Eugeme Lmterbach r Fra« Lconie Feiwel, IH., X 1000, Fra» M»r»e Wwch ID.« K AM. Fpa« Malfvme Pineles^ iv^, X 1000, Frau Anna Zmnemanu m., X 1000, Bankhaus 'S. M. v. Rothschild X 500, Allgemeine Berkehrsbank, k., X 500, Ungenannt X 500, P. F. X -VO. Herr Alfred Paul Oesterrcicher X 800, Herr Aron Svitzma», Tempelspende X 200. Firma Trebitsch \ Sohn, VII., K 200, Firma Zwieback & Bruder. VI* X 200, Dr. Leopold Blumen X 150. Z. X 150, Herr Elias Fuchs, XX.. X 100, FrM Rika Friedman» X 100. Frau Grau'erer X 100. S. K. X 100/ Herr JnlinS Koster, IV« X 100, Herr Jakob März X 100, Herr O ias März X 100« Herr Leopold Meißner X 100, M. L. als Ausdruck des Danles mr eine pon Frau Se'dmauu erwiesene Gefälligkeit X 100« Herr Jyfef Schober, IX., X 100, Firma Suschnh Sohne. Fischamend bei Wie«, X 100, Firma Beruseld ch Zuckermann, U„ X 50, Herr Dr. Oskar Borge-, IX,, X 50, Herr Hugo und Frau Laura Schwan, XkX-, X üo, Frau Runiq Pollak zur Jahrzeit chr?S Vater- X 50. Frau Sokolowska. IX., X 50, Ungarische Berkehrsbank Filiale X 60, Herr Siegmund Kornmcbl, IX., K 60, Ungenannt X 50, Frau Bogad X 40, Frau Sophie Jeiteles, n., X 30, Herr Eduard Bellas. I., X 25, Firma S. Schwarz & Eo, X 20, Frau Sali Scharf zur Jahrzeit ihrer Mutter X?o, Diverse K 88, früherer Ausweis X 48.737, zusammen K 56.300. Steuerfragekastem. I. Schneider» IX. ES ist ratsam, die vo.geschr e' "i Krieassteuer sogleich einzuzahlen. da Sie den Betrag m, Falle der Zahlung d,S 31. Mai wenigstens im Bekenntnis zur Vermögensabgabe abzirhen können. Es Ist dies zwar auch im Falle der Stundung der Kriegssteuer zulässig, doch ist eS fraglich, ob Ihnen die StMdnna bewilligt wird. — Rostrifizierung. 1. Sie können die-Konirollbezeichnung Ihrer Kneg-nnleihe verlangen, wenn Sie das HermarSrecht in Wien vor dem 16. Juli 1980 erhalten haben. — 8. Die Kriegsanleihezinsen sind im ElnkolumensteuerbeleckntrfiS einzubekennen, die Zinsen, die Sie der Bau! für dre Lombardrermrg Zahlen «raffe« wie vom Einkommen übliche«. 0924998951

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