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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-23 · Heft 833 (23.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 833 (23.5.1921)
Date
1921-05-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Skr. 838 Men, Montag J*r—■ H>w»imw<-|»'i I■ I| „ „ .... Letzte Nachrichten. I PoineapL über Oberschlesien. Paris, 21. Mai. (Havas.) Der „Temps" veröffentlicht einen Artikel des früheren Präsidenten Poincarö über die oberschlesische Frage, worin er sagt, daß die über semerzeisiges Verlangen Lloyd Georges veranstaltete Bolkabstimmung sich unter solchen Bedingungen vollzogen habe, daß ihr Ergebnis eine Fälschung darstelle. Poincarö weist den englischen Standspunkt hinsichtlich der Festsetzung der Grenzlinie zurück.Die Bestimmungen des Versailler Vertrages besagen keineswegs, daß die Entscheidung nach der Niajorltät der alliierten und assoziierten Hauptmächte, das ist Amerikas, Englands, Frankreichs, Italiens und Japans getroffen werden müsse. Die Vereinigten Staaten haben ihr Desinteressement - in der oberschlesischen Frage erklärt, und was. Japan anbelangt, so ist es mit England enger verbunden als mit Frankreich und liegt Oberschlesien und Deutschland weniger nahe als Belgien und Frankreich. Es wäre doch seltsam, wenn die oberschlesische Kriegswerkstätte Deutschland durch Japans Stimme zurückgegeben werden sollte, ohne daß Belgien auch nur gefragt würde. Poincarö schließt: Es wäre ungeheuerlich, wenn die Mächte nach der Mehrheit. über Schicksal eines ganzen Landes zu entscheiden haben und zwei oder drei von ihnen die Macht haben sollten, den anderen ihre Vorliebe in einer Frage rufzudrängen, die die Freiheiten eines Volkes berührt.!— Erbschaft. Sßmti die Verlasseisichast am 31. Jänner 1921 «och nicht emgeantworiet war, Io'mug für die Verla iseuschaft ein Bermögensbclenntnis gelegt werden und außerdem müssen die Erben rbre Erbteilsfordernnoen in ihre Bekenntnisse auweh men. War die Verlaffenschaft am 3t. Jänner 1921 schon cingeaunvottet so ist für sie teilt Vtkenninis zn legen. Veranlagt wird btc Vermögensabgabe auch im ersten Falle in der Regel bei den Erben. — Salomon H., Landstraße. Solange oie Bekenntnissrift nicht abgclaulen ist, lönnen Sie. Ihr Bekenntnis immer noch richtigstellen. Machen Sie eine kurze Einaahe an die Siruei-s administraüon, bei der Sir das Bcrmögensbekenntnis Übersicht haben mch teilen Sie mit, daß Sie gus Gnmd dep. x;st^jetzt zuäestellten Zahlungsaufträge .auch die KrlcgSsieuersüx 1918 von ihrem Vermögen in Abzug lutWU, Gie msissisi gsßx. dann die Krregsstener auch bis 31. Mas zahle« oder die.,St«ydung durchsetzen. — Dermogeu. Die EmkchnmHstcuMW ist «och nicht veranlagt, da ja die Bekenntmsfrisi noch läuft. Wenw Sie sie vom Vermögen abzichen wollen/müssen Sic entweder vorläusig den elbcn Bcirag für 1si30 annehmen, wie er Ihnen für 1919 vorgeschrieben wurde, oder die Steuer selbst berechnen. Die «cuc Skala enthält das'np äStkJfSI, das Sie iu der Siaatsdruckerel b-üommen. Neyte, WeyNR die verkauften Papiere schon mehrM. .zehn Jahr?.. m.Ihrem Besitze standen, so ist der erzielt« MvM nicht 'einkyKleusteM-, süchtig und Sie müssen ihn dahtt g'ar mcht embekenmn. Dü Besitzzeit ihrer Eltern wird 5« .Ihrer Hesitzdaner hinzugetUhnet- ' Verlustfterrern. Kapltglsmiseu sind stur daun emkommen? Md rentenstemrpflichlig, wenn sie wüllich emgehcu. Dies ist Jit»ev bei, Ihnen nicht der Fall, da S e M Ihr? iyr Jahre 1912 erworbene Forderung von K 26.006 insyer nur H 1YM6, also nicht einmal das ganze Kapital erhaben haben, Daß der polnisch^ Schuldner bei d«r. Rückzahlung in polnischen Mark aüch Zinsen berechnete, kommt nichl in Betracht, da Sie Anspruch oiif Rückzahlung in Kronen haben. Sie müssen sich daher Df den Standpunkt stellen, daß. er Ihnen noch immer einen Teil des Kapitals und die ganzen Zinsen schuldet, weshalb Sie von diesen noch nicht eingegangenm Zinsen keine Steueicti zahlen löuyeii. Vereinsnach richten. Z i o n i st i s ch e S e k 1 i o n L a v d st r a ä e. Montag de» 23. d. M-, 8 Uhr abends. III., Untere Viadüktggßs O. wichtige Sitzung. Tagesordnung: Kerey Hajessod. Konzerte. . In einem Symphoniekouzsrt machw mau die Bekannt-; schüft des jungen dänischen Kapellmeisters Hgsger Prehu, der sich gleichzeitig M Komponist MrMtzs. cheine stzchphupische Dichtung „Hammershus" ist, durch hw glmchugptsge alch Pupg- Puine ausder Insel Bornholm angeregt und so vretet sich jeme willkommene Gelegenheit stüh'ritterliches Gestpättge, LtzheSleben, Gcspenstepspstk.Zsitl' waS sonst Ms Mn PnpgM in einer symphonischen WchtUtig Men yuMre,; mag. Für die Vertonung einersöMomautischen Angelegenheit hättemau Lebhafteren.Fluß, kräftigere Fgrbtzu und eftren weniger gleich- Mäßigen VWlflüf'M'HarMuische« «nd rhythmischer Beziehung dewünfcht,/ .'Ki«ssY.yiPhispWe Dichtung steht auch musiWisch jaus dem Boden entschwundener Epochen gleich der . Ruine „HammershE auf-jBeHt 'M«r dev Ostsee, (gß ist' die Musik eines MchjigM.^KaMlMtsttzrs,- M wKlchex H Wßu auch mit der- Wiedergabe von Tschaikowskys' „PathetuM^ trotz mancher EigMwilligkeiten und Gewaltsamlcitru Mtuentlich bl agogischtzy Beziehung -rerchies. - ' Herx KapWmeister S. Braslavsky, der sich unlängst Mit der Wiedergabe dieser Synrph oyie eilten großen Erfolg geholt hatte, wußte sich SN dem MeMclssohil°>Abeud des Ha ko« h- Orchesters ebensowohl in den Stil Mendelssohns einzüfühlen Und leitet«, die Hebribeu.OupeptüN Usttz hie schqtttsche SMl-- phouie — nach den Eindrücken der Generalprobe — mit großer Routine und feinem künstlerischen Geschmack. Der Solist des Abends, Herr Joses.Ztmbleh> spielte dasDiolin* konzert mit snntgtzv: Beseeltheit jinnDoue rmd jener leichten Beschwingthes^W ^jnale, die dem Herke ewige Jugend sichert. Das DilettanMiorchester'der. ,Hakoah"^ dem man so gar Nichts DilletantischeS amnerkt, stäsch'' Miif gewoWteP Höhe. Professor Friedrich B u ch s h g u \\\ gab unftr Msiwirkung don Philharmonikertn unter Felix Weingartners Leitung ein Konzert, in dem er seine reife Kunst in den schönsten Kantilcnen spielen ließ. Der stürmische, bemvustrative Beifall, galt svohl ann- : -ui Qmartettsp.ieler, der so lang/e Jahre. M Wiener Mörgerrzelturig Brieftzafte« der Redaktion. Pa«! Engelhard. Wir nennen Ihnen Werke von S a p r r, Adolf Böhm (Band I, der zweite Band in Vorbereitung). Fragen. Sie diesbezüglich in der Brkchl'andlnng Löwit. Notentmiiistiaße. nach. -— Dr. L. Acsten Dank! Spire ist Jude und Zionist. Die Uebetsitzung ist leider nicht-ganz druckreif. Matken werden beim Nationalfanbs nach wie yor gcwi"N'cht! Für Spende besten Dank! — Tartakower. Da,S>o zur Abl-!güng einer Vrüfimg unbedingt , cm Gesueli einreichen müssen, empfiehlt es sich, deich Resetentcn im Nirderösterie-chischen Landes' schulrat, I., Herrcugan'e 23. gegen Miltag vorruiv>cchen. kreis lüäiscke VolMübne i,tzitsr: llxcrn LrecMr — Isak Deutsch. mo Tel. 40-3-81 Haute v,8 Uhr abends: Sondervorstellung T|CIAS BCüF (Der Hsndeohlag) Dn\ma iu 5 Aktea ■von Peres Hirschbein Regie: E. Buchet __;__BEK^WB a. G.__ Bühme und Kunst. so manches von dem heute als neueste Kuast' eher als Nachahmung und Manier erscheinen, gültiger Ausdruck einer inneren Notwendigkeit. Drang nach dem Ausdruck des Aeußerften, nach ber a knappe Formeln destillierten Expression, ein Avy Superlativischen, der die gesamte zeitgenössische beherrscht, zeigt sich in der Malerei besonders aber nicht immer gelingt es. hier die ästhetisch-adäq«aches' Form zu finden. In der Exposition des HagenbNM«U! falten nnm."n-lich die Gemälde B. Tischlers mtjf, fest* glücklich nach neuem Ausdruckrinstt. La skezeigtwied«' seine Qualitäteir als phantasievolter Schilderer WHk innerer Anschauung und Eigenart, ^in wirkliches Dabenik/ von dem noch viel Schönes zu erwarten ist. Nich^vhi« Begabung ist Kloß und sein männliches'ß^rtE ist stark empfunden, während seine anderen Arbeit«« im bekannten Expressionistenstil allzu sehr an gewisse Vorbilder gemahnen. Floch sucht nicht ohne Glück eine Synthese zwischen Ex- und Impressionismus. Barlo i g s Tierplastiken sind in ihrer Eigenart allzu bekannt, als daß sie eines besonderen Lobes bedürften. Trefflich gelungen §ie lebenswarme weibliche Figur hon S te-- Wiener KnnMvsstellungen. Der alljährliche Frühlingsanfinarsch der verschiedenen Künstlerpereinigungen ist. nunmehr vollzogen und der Kunstfreund hat Gelegenheit, ein Stück zeitgenössischer Kunst- und Stilentwicklung zu überblicken , und manchen lehrreichen. Vergleich attzustMen. Die - Secession ist diesmal zu einer ihrer besten früheren Traditionen zurückgekehrt, welche infolge der Zeit-. Verhältnisse 'lastgle 'ünterhxoHen war;, sie hat die Münchner'Sezessiön MGIste. geladen und so dem Wiener Publikum einen überaus dankenswerten Blick auf das Schaffen der Münchner Künstlergrllppe ermöglicht, die «iner ganzen Epoche ihre" starken Jrsipulse gegeben hat. Di.e Münchner .Revolutionäre" Pon gnno dazumal erscheinen natürlich heute im Wirbelsturm der Richtungen pnd —iömen als ruhig und geradezu abgeklärt, Eigenschaften, die allerdings nicht mit Epigonentum gleichzusetzen sind und' vor dem 'kr'itischesten lirteil Bestand haben., können, tvenn - .man picht sipheMM aps. eine Richtung .eingeschworen ist, und zwar in der alles andere - aus schließenden Weise, die gegenw är tig chUM'' guten .Ton ' gehört. Eine Reihe,. gW bekanyjer Näineü ist' \itit Harakterlstischen, teils' äkiereu bekannten, 'teils neWst Arbeiten, vertreten:' Leo Pn tz, her famose HüMl^x imst seiner unnachahmlichen breiten Flächentechnik, der Problema-' tiker Her tersch, der Maytäsiev.tzH..'.Stisist Diez, her elegante uE Mstpeich-kokette Habernsann. die Landschafter P i e tz.s ch, Richard K.a i so r, der saftige Fritz Erler und mancher andere. Auch der Moderne von" heute ist bescheidener Raunt gegönnt und B e chst e i n. Iwse S ch w a l h a ch, exscheinsn »gls/ .deren Re-' sträsenianten. Im ganzen^eme dürchasis.chqrakteristisW ' Auswahl,-nicht.-zu viele, aber stets kennzeichnende Arbeiten, deren -Wirkung die gute Anordnung wohl zustatten kommt. Man bedauert pur, daß d'« Ansstetlnng bereits, ge schlossen werden Ml... . . Auch der Ha genb und hat diesmal eine vornehme Selbstbeschränknng geübt und seine Räume dem Nachwuchs von malerischen Neutönern zur Verfügung gestellt. Auch hier iticht zu vieles, so daß der Konzentration der. nötige Spielraum hlesbt,. Im ganzen ist bei den ausgestellten Arbeiten der Eindruck ehrlichen Ringens um die neuen Knnstprobleme ilnvertennbar. Damit soll freilich noch nicht gesagt sein.baß inan sich nnt allem restlos befreunden kann. Es wird einer späteren, ruhiger urteilenden Zeit überlassen bleiben müssen, hier das letzte Wort zu sprechen, dem Zeitgenossen wird wohl m o l a k. Im K ü n st l e r h a u s geht es im allgemeinün recht ruhig zu. Hier findet man all die Maler wieder, die sich seit Jahr und Tag in ihrem ältest Geleise bewegeir und offenbar von keinem neuen Problem behelligt werden. Viel Hübsches neben ebensovielem Unbedeutendem. Zur ersten Kategorie gehören die feingetönten Arbeiten von Wi nd hager, Brunners einfach-schöne, in Ruhe getauchte Landschaften, eüie treffliche Parkszene von Tom ec, die flott hingeworfene Farbenskizze „Opernbäll" von Pick-Korino, ustr pur einiges zu neunen. Hecht putzig uehmetr sich die radikalen Neutöner aus, die man unbesorgt zwischen die verschiedenen braven Akadcmikerarbeiten hinFehängt hat. Recht gut ist die,P l a st i k vertreten, von her ay erster Stelle die wertvollen Arbeiten Anton HanLkff und Artur Strass e r s genannt seien. Auch die Min." Plastiken und Plaketten (Wollet, Perl, Schäfer, Thiede) sind von guter CXiuiJitdt. Den ersten Stock hat die . Künstterperelnigung her K n n st sich.a u, dieser Sammlung des wüstesten Wiener RahiMsmus. zur. Verfügung gestellt- .Ein tolles Durcheinander pon Gemälde, Zeichnung, Plastik und InnstgßlMbe: Unruhe, BadikalDmM .um jeden Preis die Devisß. Mer man sucht unter allsh'em Fanfaronadengetne vergebend nach dem Ausdruck irgendwelcher Eigenart; nhersll ieht man. nurdas Streben, Vorbilbeh zu übWrümpfen, und der pleihende Eindruck ist lediglich; ei« benonmcener stopf. Wann aber wird man im Künstler- Haus lernen., daß eine Kunstausstellung etwas anders fft als ein Jahrmarktbasar? . *, f. - , Mß den Theatern. , In der I H d i s ch e n Bühne (U„ Taborstraße iS, HM S^vlumie) sindej sMte eine Sondervorstellung zucnlnstcn her iiiffischxn OpcreUentmppe sigtt.' Zur Anffnhrnng gcl^ngt „Nlschüme vun mein Volk" von Horowitz. Der Hausarzt. Redisiicrr von Dr. Sanel Veer. Aeber Hautpflege. Die Wichtigleit der Pflege des menschlichen Körpers und insbesondere der Haut dringt immer mehr mit dem Fortschreite« der hygienischen Kenntnisse in die breitesten Massen. Das Aussehen her menschlichLN Haut gibt geradezu ein. Bild von deyr Mlgemejnbefinden des ganzen yrganisims. Es H* Rose-^nyrtett hes Basses Ernndgewalt verkörpert hatte und hen einst untrennbare: .Bande mit dieser stolzen Künstlerveremrgung zu verbinden, schienen. — Im Perein mit der PlauWrt. Alhertine Kttz u d.u er-Welsing brachte er Max Springers Suit^ für BsplsitMo und ftlavier, eine gediegene Arbeit drs 'rührigen Wiener Komponisten, unttzp WhafM.HrffM zyr Auch dis HßrfeniM- SWsi sKoldn^r yreiß ihr. JnstrumMt fMvtzrän m beherrschen und Mrhies Programm? für Feiuschmkcker dgrznbittrlr. Neben Fdinkostpxüben. vgn EWPkrin und Ravel gab es biss. Er.staufsührnng des Hmnt.etts für Harfe und Streichquartett des seligen Kammergerichtsraies E. %r A- Hpffmann,. per nicht nur ein genialer Dichter« sondern auch begabter Zeichner und inspirierter Komponist war. Kein Qmnttztt. war insofern eine Ußberraschuug, als es bei allem technischen Geschick so gar keine Neberrqschungen bot, keinerlei. NusweichMgen ins phantasWs Land. Lsebenss würdige Erfindung, Beherrschung der Fqrm und sonnige Heiterkeit kennzeichnen das Quintett für drei Violinen, Vmla und Cello von Kamillo Ho rn, das rmZi'ps-Qlchrtett MAusführung gelangte. - i Alls Ueußerlichkeiten des OMrngesangeS leistet sich hßp .Heldeuhariton Julius Watt ins Kynzertsaal. Isnbekümmert pm ditz Grenz«« des Geschmacks,.. aHz^..Mh 'stötzqj,. schluchzt und rast er und löst so statt Erschütterrülg ^nfrastpilltHtz Heiterkeit ans, während seine hühsche,.. volltönendes - Mlmnie ■ und sein nur allzu lebendiger Poptxqg-em. besseres Geschick verdiene« würde«..^ Da versteht es Herr Hrnst Rerttyr. viel besser, zwischen seinem weichen, , lyrischen Pariton Wd. seineyr geschmackvoll knltivserten Vvrtratz' erfreuliche Beziehnngen herzustellen. — Eine reife, BortragsEjmstleriN ist dje italienische Sängerin Elsa OMjLri DqnjiktzLAjn«, K.tz°'s.P i g h s, deren Mezzosopran von iiefsier EmpsiNdnngÄrfüjtt'istr Zärt und innig gleich den von dev kontponierendeit- Säligeriu vertonten StiulmungZbildern, weiß sie a'uch die in schlichter Wärme erfundeueu. Lieder chreS Gatte« mit gefalteten Sünden in -7 I -f.» . ■ ,v .■!' ^■-vriü -arm Ar -l » duftigstem Pianifsimo hinzuhamlM. -- Fräulein Ilse Fanten bemüht sich mit allem Eifer im Anfängerin, ihre kleine Stimme ist technisch nufcrtig. namentlich her Ansatz fehlerhaft, Zwischenhoch Tim« von dftrmaiischer Schlag-, kraft auf, hübfchtz Mse und tuMigentcr VorttzSg lssstA weitm. Stimmbildung lohnend erscheinen, Die Pianistin Nelly Fried 1 an der, eine recht talentierte Schülerin Juliusz Wolfsohns, spielte Konzerte von Schumann, Rächmäninoff und Saint-Saens. und zeigte viel .Geschick im Zilfammenfpiel mit -tzem Orchester, sichere Beherrschung des technischen Apparats, natürliche Empfindung «sch regen Klangsiun, wofür sie verdienten Beifallfand. — Fräulein Piroskä Zilzo r ist jung und hübsch, begabt «yd temperämentvoll. Mit singendem Anschlag und perlender Neläüfigkeit bewältigt sie leicht Ltsztscho Konzertparaphrafeu, währeyd 'ihr dje GedguhiNwelt vyn Hrahms^ F-rnyll^tznW twMufig noch verschlpsftn ist. — Auch HW MvistM Wlabimtra B g zej ko beherrscht das Technische weit besser als das Dyn«.' mische. Fstatt tm Tyn geriet«« hse Variationen, dürftig W Ausdruck der wnchUge Trauermarsch von As-dnt'- Soyäts. op. 26. Die Operiischuie v'r Staa.tS'äkadeines vevstaustallstr unter der'muftkalischel^ Leitung von Direktor Ferhinaud L öw« - und unter der Spielleitung des Hepry Rainer Simons. KM Dlssührung von „Figaros .Hochzeit". Rach im -bvuG hir beiden ersten. Mv z« schließen, überragt« Fräuleihs MWa Fuck) s als Susanne mit ihrer hübschen, gut gegliDnen, modMtiMsfähigen Stimm« Hub ihrem flottetz SpM das MrigK Ensemble, l« dem auch' dev Cheruhiu Fräulein Irene Scharf und der Figaro de« Herrn Samues Popp e r gefielen. Voll saftig ivw iinmer klang der Dhor dev Hperüschnle, während dqs Orchester dert leichte«, mäßig««'.Eharakter vermissen ließ. EinzeldarstriUutg. und ZW sammenspiel werden wohl bei den Wiederholungen de« besser geklappt haben. Dr. Erwin Felher.

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