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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-22 · Heft 832 (22.5.1921) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 832 (22.5.1921)
Date
1921-05-22
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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«L tm 9?Msnee Morgenzerrrmz 192! L-2.'ie Die jegoslaWische Weinproduktion. Die Jndustrie- Esseuschaft von Kroatien-Slawonien bat dem Ministermm für id unb Industrie ein detailliertes Memorandum über den ld d« jugoslawischen Wcingebicte nutet breitet, unter welchen »esonderS die Bedeutung Dalmatiens hervorgehobeu wird. Die Oberfläche des beßnittm Landes ^im ganzen Königreich beträgt: Aerblcn 31.382 da, Kwitieu-Dlamouien- 47.852 ha, Bosnien- Herzegowina 5900 ha, Woiwodschaft 63.244 ha, Datmaticn Ä.424 h», Kram 9857 ha, Steiermark 62.252 ha. D:e Gesamtfache des bebauien WeinlandeS beträgt somit 250.622 hs. Nach rner oberflächlichen Berechnung errercht der Wert der Weiniändereien eine Summe von jugoslawischen K 18.864,285.000. die jährliche Wen,Produktion beträgt 5 Millionen Hektoliter, die Länder verbrauchen 3 Millionen Hektoliter, der Nest, welcher inen Wert von einer'Milliarde Dinar darflellt, kann exportiert oerden. Die Amtauschfrist der ungarischen Noten verlängert. Aus B u d a p e st wird gemeldet: Der Finanzminister tat den Termin des Umtausches der Tausendune Zehntausend- Tronennoten brs zum ö. Juni verlängert. Banknotenumlauf am 7. d. M. 44'7 Milliarden. Oe« Ausweis der Orsterreichisch-ungarischen Bank vom 7. di M. .«folge hat der Notenumlauf um 318'2 Millionen a b gekommen und betrug 44'7 Milliarden Kronen. — Börsen-KommlsslonsgeschSft und aM Wechselstube MAGID & Co. Wien, I., Hohenstaufengasse 11 886 Privatverllehr. Im gestrigen Privalverkehr war das Geschäft fast belanglos. Es wurden taxiert: Südbahn-Prioriaten 3190 und Alpine 6120. Bon den fremden Zahlungskritteln waren Marknoten 9.65, Dollarnoten 557 und polnische Mark 64.50. Eine Devisenbörse in Danzig wird demnächst eröffnet. Hur Notierung kommen: Polnische Noten, vrrkehrstreie Ausahluna Warschau, Dollar, Pfund Sterling. Die Angliederung -iner Effektenbörse an dir Devisenbörse kann nur schrittweise »folgen, da zunächst die sür die Effektenbörse nötigen Bestimnungen, die Stempel- und Steuersätze vock Senat erst .genau leprüst, erwogen und dann erlaffen werden müßten, was bei der Me des Materials, der ertorderlichen Prüiung und den chwierigen Erwägungen über die neu zu erlaffenden Bestnnnungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die österreichischen Bankfilialen in der Tschechoslowakei. Dem »Prager Tagblatt" zufolge bat das Finanzmnistermm der Länderbank, der Anglobank sorpie dem Wiener Bankverein unter gewiffen Einschränlungsbedin gnugen gestattet, aß der Betrieb ihrer Zweigstelle» in der Slowakei bis Ende >ies Jahres aufrechterhallen werde. 5 Prozent Anlehen des Landes Steiermark. Ru Sankenkonsnrtimn, welchem sämtliche größeren Wiener Institute, >re Steiermärkische Escomptebank und die Steieerbank in Graz »wie die Bank für Oberösterreich und Salzburg m Linz ange- >8ren, hat vom Lande Steiermark Nominale K 100,000.000 .•/«iß« Schuldverschreibungen des Landes Steiermark übernommen. Diese Anleihe genießt die Pupillarsicherheit, ist rentenstmerlrei md den Käufern dieser Schuldverschreibungen wird die Bererung vom Identitätsnachweis bei der Erwerbung zugestanden. Die dem Konsortium angchörenden Banken werden dieses Au- MftÄCHINE??u BCn»o Bttai&ffitilQSr NOÖDI$EÜf KDf'HWCCHY* EWRJULCM _S <LLLl.1LSlE Postscheckonto 62423 Wipplin^erstrasee Nr. AÄ Telephon ,7955 LY^KUesj Wien, I., SPEZIALITÄT; Erstklass. Farbbänder. Karbonlt.Wacbswapierc lehen im Wege einer internen Subfkrivtion in ihrer Klientel placieren. Der Subskriptionspreis ist 101.%. Die Subskription endet am 31. d. M. Rothkosteletzer und Erlacher Spinnerei und Weberei. Gestern fand die 21. ordentliche Generalversammlung statt. Die Bilanz weist nach Bezahlung der Steuern rmd Vornahme der Abschreibungen einen Reingewinn von llö 2,103.154.34 aus- Es wurde beschloffen, eine Dividende von 16®/0, das »st K<5 30 per Aktie, znr Verteilung zu bringen. Die ausschridenden Mitglieder des Berwaltungsratcs, die Herren Direktor Dr. Emmerich Frank, Generalrat Gustav Korner und Alfred Stlaßnr wurden wiedergewahlt. Südafrikauisch» Goldausbeute./ Die Goldausbmte in- Transvaal betrug im Monat April l. Z. 681.382 Unzen im Werte von 2.895.874 Pfund Sterling gegen 671.123 Unzen im Werte von 2.852.173 Pfund Sterling im Vormonate und 696.979 Unzen un Werte von 2,919.661 Mund Sterling, im Monat April 1920. Auf die Außendrstrikte entfielen 16.073 Unzen im Werte von 68.310 Pfund Sterling. Am Ende des Monats April waren in dm Goldminen 172.826, rn den Kohlenbergwerken 14.908 und m den Diamantminen 1316 Arbeiter beschäftigt. Berliner Börse. Berlin, 21. Mar. Im allgemeinen war heute an der Börse wieder Geschäftsstille im Groß- und Kassaverkehre vorherrschend, wobei ,m Zusammenhang mit dem Wochenschluß meist die Neigung att Realisationen überwog. Dies gilt besonders für heimische Nentenpapiere, dir nach der starken Aufwärtsbewegung der letzten Tage ihren Stand fast durchwegs ermäßigten, rvpbe'i namentlich die alten Reichs- und preußischen Anleihen bis zu 1*/, nachgaben. Dagegen fand zu steigenden Kursen em größerer Verkehr in ungarischen Renten statt. Eine Ausnahme von der ungünstigen Verfassung machten Phönix-Aktren, die bei regen Umsätzen über 15*/, stiegen. Fest sprachen sich auch Lothringrrhütte- und Rombacher-Aktien aus. Dagegen stellte» sich Thale-, Eisenhütte- und Rheinstabl-Aktien 10*/» niedriger. Auf devr Devisenmärkte waren die Umsätze bei wenig veränderten Kursen nur unbedeutend. _ Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die gestrige Wocheubörse zeigte sehr gute Frequenz, nachdem auch Jnterefienle» ans dem nahe« und werten Ausland erschienen waren. Die Tendenz für Tranfitomais sprach .sich freundlicher aus, vor allem deshalb, weil die Berichte aus dem jugoslawischen Erzeupungsgebiete fester lauten und auch seitens Deutschlands reger Begehr bekundet wird, doch scheiterten Abschlüffe deshalb, weil der Steigerung der jugoslawischen Kronen ein Riickgaug des MarkknrseS gegenübersteht. Die Deutschen legten Mark. 2.40 ex Schlepp Passim an. konnten aber aus dieser Basis zu keinen Ahschluffen gelangen. Für Cinquantm wurden K 29 gefordert. GW» Nährmitteln ist vor allern die starke Nachfrage für Mcbl bervorzuheben.^Jn der Preislage^von K 65 bis 66 filv zu verlad ‘“ ,'Strek^ KaUopeln ist unzureichend, auch Zwiebeln fehlren in den letzte»' -tagen. doch erwaitet man in letztere» größere Posten ägyptischer! Provenienz. Hulsennüchte aller Art erweisen sich als nntnbringbarji Trotz Aiffhebnng der Tmnsportiperre fehit es i:nrh immer mt' Rnnbintter. Dic Preise stellen sich für Heu ans K n, fitv Strohi aus K 7 Wien. . Irmsbrrrcher Warenbörse. ^nnsbrrrrk, 21. Mai. Angeboten aus dem Inland? Schrvemesett, Sardinen, Soyaol, Papiersacke, Sensenwetzsteme;! aus dem Deutschen Reich: Reis. Cornedbcef, Mannesmanvröhren; aus Italien; Salzsardellen, Mortadella, Olivenöl/ Mandeln und Raffiabast. Nachfrage bestand für Matskuchrn imd Packpapier!.___ |bank- und wechslergeschaft S. ADVOKAT & CÄ Wien, I.,Franz Jnseiskai 65 (Ecks Schattenring) üä | Kulanteste Durchführung sämtl. Bank« u. Börsetraneaktionen. Die Devisenkurse. ' Berlin, 21. Mai. (Kurse der'.Devisenzeutrale.) Noten: Dollar. 58.70 (58 65), Pfund 237.25 .'238-)/ Italienische 327.- (330 501. Polnische 675.- (695.-), Tschechoslowakische 88.40 (87.40). Alte österreichische 18.95 ' >19.201.! Oesterreichische gestempelte 11.10 (11.10), Wien altes — —' Wien abgesi. —(—.—), Prag —.— Berlin, 21. Mai. (Devisenkurse.) Wien altes Wien crbgesiemprlt 14 03 04.23), Prag 88.15 (87.80>, Budapest 27.67 (28.47). Zürich, 21. Mai. (Devisenkurse. — Mitqetrilt von der' Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 9.40 (9.25), Holland 199.75;200.-), New-Yorki 554..— (555.—), London 22.16 (22 25', Paris 48.55 (48.65),! Mailand 30.90 (30.90.. Brüssel 48.50 (48.65), Kopenhagen! 101.— (101.—), Stockholm 131.25 032.—), Christian'a, 88.75 (88.25), Madrid 74.25 (76.—), Bneuos-Akres 170.- (172.50), Prag 8.20 .8.10), Agram 4.50 ( 4.40), Budapest 2.60 (2.60), Bukarest 9.85 (9.60), Warschau -.60 (-.65), Wien Geld 1.37V« 0.35), Wien Ware —(—.—). vsterr. gest.^ Kronen Geld 1.03 (1.03;, österr. gest. Kronen Ware —- Amsterdam, 21. Mai. (Devisenkurse.) London 11.13 (11.13). Berlin 4.69 ( 4.67V,), P-rriS 24.35^ (21.57V-). Schweiz 5010 (50.—). Wien -.70 (-.71), Kopenhaam 50.90 (51.—), Stockholm 6590 (66.—), Christianm 44 60 (45.25), New-York 278.50 (277.621, Bräffel 24.33V,' (-24:55). Madrid —(37.75). SVioHcu 05.50'. - ' ' ‘ w0h . 1 plf : "; / %/^i. .....,; ^. i?"v5.. m „M ASTYBIUM“ ist ein Geschichtswerk ersten Banges, eine Sammlung einwandfreier Dokumente dos jufknluisses in der traurigsten Epoche der Zivilisation. „MARTYRIUM“ ist ein Heldenlied jüdischen Leidens, jüdischer Seelenstärke. „MARTYRIUM“ ist eine flammende Anklageschrift gegen diejenigen, die ihre eigene Schuld an de.. . uvr««cV der Menschheit im Blute unschuldiger Juden ertränken möchten. „MARTYRIUM“ ist die wirkungsvollste Propagandaschrift gegen Menschen- und Yölkerhass. „MARTYRIUM“ ist ein reichillustriertes Prachtwerk, das jeder Jude und jeder Kulturmensch besitzen muss. „MARTYRIUM“ zählt die besten jüdischen Schriftsteller, die bekanntesten Künstler zu seinen Mitarbeitern. „MARTYRIUM“ wird an alle Staatskanzleien und an die politischen Führer aller Länder unentgeltlich zugesandt werden. ‘ Die Schriftleitimg und Verwaltung des „Martyrium“ hat weder Mühe noch Kosten gescheut, um in den Besitz einwandfreien Materials zu gelangen und das Werk sowohl inhaltlich als auch künstlerisch vornehm zu gestalten. Die Verbreitung.des „Martyrium“ fördert die unerlässliche Arbeit der Aufklärung Uber die w ahren Vorgänge gegen die Juden seit Kriegsausbruch. Hieran durch Zeichnung und Verbreitung des Werkes mitzuarbeiten, ist Pflicht eines jeden bewussten Juden. Subskriptionspreis für ein Exemplar des ..Martyrium“ 1921 Oert» Kronen ..800.— Tschechische Kronen ... 150 — Schweizer Francs.16— Mark.. 120.- Lei... . 140. - Dollar.. .... 5.- Dinar ............ ... 60.— Lire ...50 — Pfund Sterling.- . . . l.— Noll. Gulden .. 7,— Ein Teil des Reinertrages ist den Wolilfahrtseinrichtungen des Vereines jüdischer Schriftsteller. Belehrter und Porscher „Haruaeh“ in Wien .gewidmet. «o» Sehriftleitung und Verlag, wohin alle Zuschriften und Geldsendungen zu richten sind:. «»MAß T J ß I UM“, M XKN? III» liAJöSTRASSE H A U P T S T ß A E Xß. :U m- Kiu WEM iW; M HMc ' ä’,U ■Iss - ' , sS; - :< ' h ' h'fL ' ' 'W ' ' ■ 1 x<\?^ .-,ur' r »> n- ‘r.

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