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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-20 · Heft 830 (20.5.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 830 (20.5.1921)
Date
1921-05-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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mimarmr lEWe € W«t, FreÄäA Wiener ^»orgeuzeitmrg Gr«j 'DbeMmimfiär- HL Vitts» alle Personen, welche die u»' ^uycn verursacht haben, mit aller Strenge der verdienten Strafe Mzufnhre», so daß in Zukunft keine Ausschreitungen Platz greifen und' der Friede dauernd hergestellt werden könne. Deiner Weinnng nach' wäre gerade hier die größte Dt r e« g e mn Platz als die einzige Methode, die Wieder- Koboeg solcher beklagenswerter Ausschreitungen unmöglüch zu Bw*lvW< Herr Ben-Awi gab gleichfalls dem Mitgefühl mit den Betroffenen Ausdruck. Kr forderte, daß die Untersuchung und dre Bestrafung der Schuldigen an den Mordtaten unverzüglich in Angriff ge- U»«men und duvchgeführt werde«, mögen. Die Strafe müsse patt, exemplarisch strenge fein, denn es bestehe die große Gefahr/ baß wenn die Vergeltung nicht unmittelbar eintvitt, ähnliche Vorfälle sich auch a« anderen Orten wiebertzole« könnte«. Zur öffentliche« Beruhigung ser eine gemeinßa«e Unierstrchnns durch eine Kommission, bestehend aus Regittungsboamte« und Vertretern der Bevölkenmg, unerläßlich. T8e Untersuchung habe sich ebenso, auf die Zivilisten wie auch ' . y ans diejenige» R»gieen«gLbea«tea z«! erstrecke«, weühe an den Mordtaten teiltze- Nd mme« haben. Herr Tvukan Be-h fordert nach einer Beileidskundgcbung für die Opfer und deren Hinterbliebenen gleichfalls die sofortige Emleitmrg der Untersuchung zur Feststellung der Aerantwortlichkeit für die Vorfälle. Den Distriktsgouverneuren müsst der Auftrag erteilt werden, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, damit ähnliche Zwischenfälle, welche in der Bevölkerung große Besorgnis wachrufen, rechtzeitig verhütet werben. Die beklagenswerten Ereignisie hatten Nicht eintreten können, wenn die Regierung in Jaffa die erforderliche« Vorsichtsmaßnahmen getroffen und den bp.rtrgyi Zuständen, mehr Aufmerksamkeit geschenL hätte. Sir Samuel teilte in seiner Erwiderung mit, daß die Untersuchung über die Ursachen der Ausschreitungen bereits Tags vorher eintzÄeftet . wurde , und mit der größten Beschleunigung durchgeführt werde. Gegen die schuldigen Personen werde mit der größten Strenge vorgegangen werden. Sollte es sich Herausstellen, daß einzelne Regier ungsbeamte, wie dies Herr Ben-Zwi angedeutet hat, tatsächlich an dem Verbrechen teilgenommi-n haben, so werde ihre Bestrafung eine viel schärfere fein als diejenige der übrigen Schuldigen. Die Regierung werde sofort, nach Einlangen des Berichtes über das Ergebnis .der Untersuchung mit der dem' Ernste der ErkigMe entsprechenden Raschheit handeln. Das Leichenbegängnis der Opfer. '' Uc&er das Leichenbegängnis der Opfer der AuLschrei--- . drngeü in Jaffa werden uns aus Jerusalem noch folgende Einzelheiten berichtet: Die Bestattung der Opfer - fand am 8. d-» ,M... nachmittags - statt.- Die Särge wurden einzeln " vvtt Ehaluzim auf den Friedhof getragen. 'Die irdischen lleb«reste des gefallenen Dichters I. H. Brenner würden. Mvechfelnd. von den anwesenden hebräischen Schriststellern, «nter ihnen auch A. Z. R ab bin v witsch und So ko-' kv w, getragen. Eine unabsehbare trauernde Menge nahm an der Feier, t^l..- Zum Zeichen'der gemeinsamen Trauer .fetzten . sich Amtliche Anwesenden .auf den.-Friedhofsgrunb. nieder «abvÄham-ten mehrere Minuten in tiefem- Schweigen. -;®zft bei Embruch der Abenddämmerung verließ .die große-Trauertzemeinbe schweren Herzens dre letzte Ruhestätte der jüngsten Opfer des, jahrhundertealten Kampfesum das jüdische Hemr «irr Palästina. Das Oberrabbinat von Jerusalem hatte alle Vorbereitungen getroffen, um den Todesopfern von. Jaffa die ßetzte Ehre' zu' erweisen, wurde jedoch darauf verhindert und jsandte Beileids'tftlegramme außen Stadtrat von Tel-Awiw, deu jüdistben O.tadtrat und den Rabbrnatsausschüß von Jaffa. Wiener Landtag. Sitzung am 19. Mai. Der Wiener Landtag beschloß' gestern nach langen Guebüitht, an denen sich besonders die Christlich sozialen beteiligten, in erste? und zweiter Lesung das Gesetz, betreffend die Einhebung der Verzugszinsen von rück- Mündigen Gemeindezuschlägen zu den direkten Steuern, von den Zins- und Schulhellern, den Kanal-. und.: 'Senkgrub^n-Räumungsgebührün, den Militäreinquarftierungsbeiträgen und den Wasserbezugsgebühren im Wcmciübegebiet von Wien,, ferner eine kleine Abänderung ser Geschäftsordnung desWiener Gemeinderates äls. LülMtages, weiters das Gesetz, betreffend die Einhebung der (wesentlich' erhöhten). Dohenbeschau- und .Do^nbe- 'schrcibgebühr sowie die Gebühr, für sanitätspolizeiliche. Zlmtshandlungen städtischer AerzLe bei Leichen und Be-- tzräb nissen, das Gesetz, betreffend die Einhebung von Beerdigungsgebühren auf den Friedhöfen der Gemeinde/. Wien, und nahm weiters die Gesetzesvorlage, detrefsend die Einhebung von Gebühren für die Beistellung wvu ^Särgen in Wien, an. Hieraus wandte sich das Haus zur Beratung der Gesetzesvorlage, betreffend di-' Erlassung einer Ha«sbeforgerordnu«»g /. - 'jür das (Gebiet b«r Stadt Wien. Die Meinungen über - den Wert des Gesetzentwurfes gehen bekanntlich sehr v^it auseinander. Wie so oft, wird die Gesetzesvorlage, uber die wir genügend berichtet haben, von den beiden großen Parteien, den Sozialdemokraten und den Christlichsozmlen, zu einer Parteifrage gemacht und alle . Worte und Reden über sie. werden zum Fenster hinaus- - gesprochen^ In Wahrheit bedeute^ die geplante, neue 'Hausbesorgerordnung im allgemeinen einen Fortschritt,.' dessen.sich Städtr, wie Berlin, München und andere, Mm seit Qfmfr lätzt M aber Mitteilungen aus dem Pnblibm. RILUNTBN, Perle«, Gold, Silber, Platin «.Uhren kauft und ▼•rktuft 77t ETTER Botentnrmstr. 83, Mariehilferetr. 98 Grösster und bester Käufer Wiens mo Brillanten, Perlen Juwelen, Edelstelnhändler Rabinoafftsch, Juwelier I. Maximilianstrasse 5 II. 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Auch die Ausfolgung des Haustvrschlüssels an alle Wohnpavteien ohne Unterschied, wie er im Entwurf vorgesehen ist, gab Anlaß zu heftigem Widerspruch/ Dr. Plaschkes, der mit der Vorlage im allgemeinen sich einverstanden erklärte, legt besonderen Wert darauf,' daß die Wohnungen für die Hausbesorger auf Grund eines Gutachtens des Wohnungsamtes und Einholung eines ärztlichen Gutachtens allen hygienischen Ansprüchen entsprechen, und stellte einen diesbezüglichen Antrag, der nach den Ausführungen des Referenten als zu weitgehend Und überflüssig abgelehnt wurde. Ferner spricht er'sich mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Stcherheitsverhältnisse gegen die Ausfolgung von Haus Torschlüsse ln aus und beantragi, daß. eigentumsgesährlichen Personen die Ausfolgung eines Haustorschlüssels verweigert werde, wenn vem Haus-, besitzer ihre Eigentumsgefährlichkeit bekannt ist. Dieser Antrag wurde genügend unterstützt, der Verhandlung zugewAsen, aber' in der Spezialdebatte abgelehnt. Es wurden weiters zahlreiche Zusatz- und Ab- .ayderungsantryge gestellt, worauf die Generaldebatte geschlossenund in hie SpezialWatte eingegangen' würde. Da sich niemand "zÄn -Horte gemeldet, wird ' überdie einzelnen' Paragraphen und ÄsiMge" äLgöstirnint.' Ängenomm'eü ' wurdeuntrer anderem der An.tiagReis- - mann, eins Koinmifsion einzufetzeu, bestehend' aus-, einem Vertreter der Hausbesitzer, der Meter/ / de>- Hausbesorger und. einem Magiftratsbeamten als Bvr^ -sitzenden, die für das 'Reinigungsgeld. Richtsätze ausarbeitet," welchd als/' Grundlage 'für die künftige Be? Messung des Reinigungsgeldes zu gelten. haben, nach' 'denen sich das freie Ermessen zwischen Hausbesitzer und Mieter, zu richten habe. " . Schließlich wurde das Gesetz in erster, und'' zweier Lesung. angenommen und die Sitzung-nach sieben-» stündiger Dauer geschlossen. .....; Krise in der Wiener Kultrisgerneinde. Demission des Vizepräsidenten Dr. Frredmann. Der Vizepräsident der Wiener Kultusgemeinde, Herr Dr. Friedman n,. Mitglied des Zionistischen 5ilubs,, bat an den Aultuspräsidenten nachstchendes Schreiben gerichtst: . ' - - ,-bhr geehrter'Herr Präzieenl! Die Vorgänge in der letzten.Sitzung' des W a h l r e f o r m a u s s ch u f s e s machen es, mir. unmöglich',- meine Stelle im Präsidium unserer Gemeinde weiter, beizubehalten. In dem Verhalten der Mitglieder' der^ Majorität, welche es. abgrlehnt -haben, 'eiWn. -,e i tt#’«.' t.äg^ als dringlich erklärten Beratungsgegenshand auch nur in... absehbarer Zeit in meriborische Behandlung zu nehmen, kommt nach meiner und,meiner Gesinnnugs'genossen Uebexzeuguiig eine nicht,.z< verkennende P r ü s kie-r un g -meiy. er. Partei zum Ausdruck. Mr finden uns ourch dieses Verhalten au6)^ in unserer Meinung.bestärkt, daß. die Acajorität des K.ultusvorstandes nicht ernstlich die Absicht hat, d-a.s-v o n i.h r s e l b st ein b e k a n nt c W a h ]> unrecht, w e l ch e s a l l e n Grundsätzen d e r D emokratie und des Jude nt ums. Hohn spricht, zu beseitigen. . , . . - Da ohne grundsätzliche Znertennung des allgemeinen und gleichen Wahlrechtes, an alle Gemeinde- Mitglieder nach meiner Ueberzeugung. eine erfolgreiche Sanierung de r G e m e i n d e v e r hü Li* nffse nicht herbeigeführt werden. kann, so erachte ich mein weiteres Br,rbleiben im Präsidium als Nutzlos. Ich gestatte -mir daher, an Sie, sehr geehrter Herr Präsident, die Bitte zu richten,, meine Resignation dem Vorstand freundlichst zur Kenntnis zu bringen. Indem ich diesen Anlaß benütze, um Ihnen, Mr M.hrlrr Herr Hräsident,. M. ZhM wlleLiftle Mter- Si!-. 830 stützung während meiner Amtsführung meinen rer« bindlichste« Dank auszusprechen, zeichne ich usw " '. Nach. Beendigung des Wahlkampfes hatten die jüdischnat-: alen Kullruseäc: der Majorität ihre VereLtz* Willigkeit bekanntgegeben, an der ftnanziellen uftd mora^ lischen Sanierung der vor dem.völligen Zusammen», bruch .stehenden "Wiener Kultusgemeind:.mitzuarbeiten. Sie stellten damals lediglich die Bedingung, daß dm Reform des Wahlrechtes^ welches mehr als sechzig Prozent der in Wien lebenden Juden ausschließt, ungesäumt in Angriff genommen werde. Sie haben dieser Forderung von Vorneherein den parteipolitischen Charakter durch die Erklärung benommen,. daß sie. vor hem Abschluß der Sanierung der Gemeinde, keine Neuwahlen a nstreben wollen. Sie haben ihr Verengen mit: dem Nachweise begründet, daß die sechzig Prozent Juden, insbesondere aber die ausländischen Juden, welche, immer Wähler waren, aber jetzt des Wahlrechtes beraubt wurden, zur Mitarbeit und Steuerlerstirng herangezogert werden müßten. Sie haben darauf hingewiesen, daß sich die vom Wahlrechte in der schimpflichsten Weise ausgeschlossenen Juden auf die Dauer weder zur Mitarbeit noch zur Steucrleistung werden heran ziehen lassen. In Anerkennung der Stichhaltigkeit dieser Gründe hätte .die Majorität prinzipiell zugcsagt, die Jüdisch nationalem findPräsidium, in das Bertveterkolkegium und.in, die' Kommissionen' cingetreten:' Sie haben dort, waÄ auch' die Majorität willig anerkennt, die ersprießlichste Arbeit geleistet. Insbesondere der Vizepräsident Doktor Frie.drnann' hat in her aufvpfLMngsvolLsten Weise, * fast..alle Agenden der Leitung besorgt. Als die Jüdischnationalen nun die/Inangriffnahme der zugesagten Wahlrefvrm urgierten, hat die Majorität, die Ort h v d v x e.n mitiubegriffen, mit . der Vers ch l'e p p u n g s t a i it k begonnen und dft Einberufung des Wahlrefvrmausschusses. monatelang hinauDgezogen. Ms sie'schließlich den- Ausschuß einLerufen mußte, hat die Majorität in'.seiner, zweiten Sitzung, die in deu Vorwoche sta'ttfand^ durch ihren Sprecher Dr. Tichy/ die trockene uich. zynische Erklärung abgeben lassen,/, dxlß d/ic Mäjvri tä.t it i ch t die Absich t habe, ü b e toi ne W.ah l'rh^o r.m arr ch «u r'zu spreche n. - Mit diesem. Bruche der'gegebenen Zusage, welcher ein Ausfluß totaler Mrken'nmrg der Situation und des blinden Partech^nftls.^..ist,, hat die Majorität eine unhaltbare Lage/geWafftü. MO' MitzeM'e. steht mit einem un'bede ckt.ejt .Def.i.z.i.t von vielen Millionen vohdem Hank^vtt. Es ist. nur selbstverständlich,, daß die JiidischnRtbnaken ' nicht langerdie - Verant-^ Wortung'.fürchiese gekvissenlvse Politik mittragen'wollen^ ,Sio ftvWen^MÜlMdhr unter AusbiLtimg:.after Mttel,' insbesvnE-re - .dü-M^Anrusung der jüdischen.. Oeffsni? , lichkeit, Mch rückhaWse Hchicheryng Lrv(erWmlich?ni LaKevM /größten Jüdenge'meinde versuchen,'die-derzeitigen Machthaber ^zur./Einstellung-" ihres? ',-.üevderhlichen-;.undntutzloftn Widerstandes gegen die .Forderangen des/Rechtes, und der Vernunft zu heivegen. Und 'das muß.-gelingen, weil' sonst das Schicksal der'Gemeinde besiegelt. äst..../. . ____•. ' .... Sieghart äks Erzieher. Kein -Wroner Blatt predigt öfter die Mickkehr z« den guten alten Sitten als das „dteue Wiener Tagblatt^, . seit - es. /in -Herrn Siegharts Machtbereich . geraten -ist. Namentlich haben es die Ostjuden der: Presse des Konzern angetan- und.das' Demokratische" Organ brachte vor . einigen Tagen den. Erguß eines -Wiener, Juden, dessen^ Autor man vermutlich .-in. der .Redaktion selbstsuchen, muß. .:Aber - die - Steyrerinühl-D.emo.kraten sind „objektiv":und das ist immerhin' eine bei Mischen -Anti-.- semitem seltene Eigenschaft. Das. W- T." veröfseud-- ilichbalso.in.seiner gestrigen Ausgabe die Zuschrift eines Ingenieurs Josef Lazarus,.der die Behauptungen des Wiener Redaktionsjnden richtigstell?.« und gewisse Erscheinungen, die man bei einzelnen Ostjnden findet, ans die ' wahrem 'Ursachen^ zürückzuführen ^suchtt Aberdas -letzte Wort bleibt der Stehrermühl-Objektivität. Groß- Mütig gibt sie zu,-daß hie „Gründe für die kulturelle Rückstänoigftit der Rassen im' Ostj'udentüm" - bekannt sind. Aber ein liebet werde als solches in der Gegenwart: enchsünden/ jvenn Hine Wurzeln in dre Vergangenheit reichen/- „notabene in .eine'. Vergangenheit, Die'sich nicht im. eigenen''Lande ' abgespielt ^hat,' .an' der also der Heimische,/der untersdep Plage leibet, kekrie.Schuld '/hal^. Der 'Schäftrch'tellr fsch'h'ier.naiv. Wenn schon/zugegeben, sei, dchß östliche RegiexUngstzraLis darstn. schuld /sei, haß die O.stjiwen derart '„kulturell' rückständig" geworden sind ---/Kuftnr bedeutet dem' offenbar, ei ne TechE/die sich der Linötyp'e und der RoLätivnsmchchine bedient,/ üm'Gelegenheiisnvachevei und Hasseüsenlnsorato. zu vermitteln so können doch die armen Bodenstän--.. digen-/nicht 'die' Opfer einer -„Plage" sein, hie auf Ursachen '.-zürückgeht, die nicht im eigenen Lande zu suchen, sind. Daß, es .so «etwas wie einen, -altösterreichischen Kttiralismus'-gegeben hat, der -ans dem .Rücken der., armen '.-Juden seinen .Kuhhandel mit dem Po'lcnftub getrieben-hat, lvriß her Arme nicht. Was hier durch- Leuchtet/ist.dio Tendenz, die Ostjuden -als eine besondere Kategorie-von Gesetzes Übertretern hinzustellen, während . gleichzeitig-^' hruchlerisch zugegeben ' wird, daß auch . unter,diesen Leute gibt, die einen. ehrlichen-Lebenswandel'führen. Daß Verbrechen und Sch'ebertum aller Art in den allgemeinen Verhältnissen ihren Nährboden finden und keineswegs auf Stand, Rasse und Herkunft » beschränkt' bleiben, darüber weiß der „demokratische"

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