Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 830 (20.5.1921)
- Date
- 1921-05-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979909--07627-2993696- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
JÄ 880 W&t, MeMg -KidakteM -«aDrlich. gen.au Bescheid, da er diele SkenttLnis täglich aus den Spalten seiner eigenen Tageschronik gewinnen kann. Für seine wohlmeinende Belehrung an jene Kreise, die auf die Ostjuden Einfluß haben, sie mögen auf diese belehrend und erzieherisch einwirken, iDCCöcit ihm jene sehr dankbar sein'; sie werben diese» Mi vielleicht mit der Aufsorderüng' quittieren, das „N. W. T." möge. Herrn Sieghard der, vor .seiner Taufe Singer hieß und' nachherdie christlich soziale. Politik in Oesterreich wirksa'mst protegiere und, großgezogen hat, ein.' .Privatissimum., über s politische und jüdische Moral halten. - Fliegende PreisrevisionskoMMisfisnen in Wien. In der Zeit vom. 3. März bis 2. Älpril wurden inegr-'amt 1208 Revisionen, und zwar hauptsächlich in E.c:chäs ea von K le i n hünd le r n, durch ^efühhrt. Ueber die Tätigkeit der. Preisrevisionskommisfiou wird aintlich mitge teilt: Aus den Berichten der Leiter der fliegenden Preisrevisionskommisfion seien in Kürze, folgende Details hervorg?hoben: B r c n n h o l z und. K o hle: Es war nur in verei»zelten Falten eine Neberschreitung dieser Zuschläge wahrzuuehMen. . >::r.. Möbe l: Bei diesem Artikel ergäben - sich: nicht unwesentliche Anstände. Einesteils' wurden bei Möbel- Händlern unangemessene- Zuschläge zu dort Geftehungstosten ernnttelL, andererseits würde festgestellt, daß die Meise sich durch die Kalkulation derl: Erze uger auffallend hoch stellen. Nach Len Wahrnehmungen der Komnlissionen' spielen Kettenu uü S ch le i chhandel in der Möbelbranche eine große Rolle; dies hauptsächlich aus dem Grunde, weil Leute mit.Möbeln in Privatwöhnungen Handel treiben. Her re n''kbeider : Die Revisionen ergaben; daß mit' den Preisen der.Ober- und Futterstoffe, soweit diese aus dem Ausland' stammen; vielfach-auf die Valuta spekuliert wird, daß jedoch die zur'Begründung der hohän Kteiderpreise zumeist ins Treffen geführten hohen Regien und insbesondere die Löhne, bei der Preisfestsetzung nur eine untergeordnete Rolle spielen und im Verkaufspreis nur in wenigen PvozentLN züm.'.Ausdrüct. ge langenDas Uebernvaß' der Preise beruht.:vornehmlichauf den erwähnten Valutaspekulationen.- -'S ch u h e Z u n d L e d e r: - . Bezüglich des Rohmaterials gilt bei diesen Artikeln d-as eben Gesagte.: . - ''H'e'ürL'tt'h ü te-': - Hier wurden auffallend hohe Preise der Erzeuger konstatiert.und weiters die Wahrnehmung-gemacht, daß im Detailhandel häufig noch von' dem'seinerzeit zugestandenen; aber schön seit Jahren außer . -^'Kra^t' gesphteü 50ppozentigen Bruttozuschlag Gebrauch" Wnachts tyird,'.'(Ärlzelntz'Hütmacher führten Beschwerden, daß eine der grüßten österreichischen Hutfabriken Hüte an die öfterreichischän »Hutmacher nur gegen'Mark verkaufe.. . Pap i e r: Bei diesem Artikel. erfolgte die grüßte Anzahl.von B'eanständungen wegen übermäßiger Preisforderungen sowohl der Erzeuger, als auch der Grossisten und Detailhändler. Beispielsweise sei bemerkt, daß eine Großhandelsfirma mit B r u t to zu s ch l ä g e n von £4 bis' SO Prozent arbeitet, daß eine Großfabrik ihre Preise für Kunstdruckpapier im Laufe von zwei-Monaten um. 1000 bis 6600 Krvtren für 1000 Bogen erhöht hat, daß eine Großfirma berlinern Umsätze von nach eigener Angabe mindestens 7 Millionen Kronen nicht protokolliert ist, keine Geschäftsbücher und kaufmännischen Aufzeichnungen 'führt, daß endlich eine Firma/die sich mit der Herstellung von Briefpapieren und Kuverts befaßt, kn ihrer der Kommission vorgelegten Kalkulation 68 Prozent Regie -und 82 Prozent Reingewinn ein stellt. Die Detail listen arbtziten fast' durchwegs mit Zuschlägen von 5.0. Prozent und darüber. Der Streik der Bergarbeiter. Dcr Streik der Grubenarbeiter im steirische» und niederksierreichlschen Rtvier dauert an. Zillingdmf ist nicht miteinbegriffen. In ungefähr zwanzig Betrieben stehen cm die zehntausend. Arbeiter im Ausstand. Es ist nirgends zu Ausschreitungen gekommen, die dazu bestimmten Arbeiter bedienen die EntwafferungS- - «lag«, um ein Ersäufen der Gruben zu verhindern. In den bisher abgehaltenen Verhandlungen haben die Unternehmer eine Erhöhung der Löhne von K 170, beziehungsweise K 190 ans K 22Y, einen Häuerzuschlag von L 40. eine Erhöhung dergleitenden Zulagen entsprechend dm Lebensmittelpreisen und eine dem früheren Prozerttverhaltnis . entsprechende Auglerchung der Löhne der weniger Verdienenden an die Häuer* Scbühren zugestanden. 'Die Grubenbesitzer haben damit die von ihnen berechnete Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht, weil sich onst die inländische Kohle teurer stellen würde ÄS die ausländische. Die Arbeiter haben diese Ansagen der Unternehmer zmnckgewies«. Sie verlangen neue Berhandluugen,. die die Regierung beute einlcile« wird. Samstag wrrd sich ein«. Besprechung mit ün Besitzer« anschließen. Mit fünf Millrowe« imf der Straße. Ein Vorfall,, der noch nicht ganz aufgeklärt ist, hat sich ßefeent nachts im 3. Bezirk ereignet. Ein Sicherheitswach-- wann sah einen Mann aus der Straße; der er» großes Pakt tnltj. DaS kam dem Wachmann verdächtig vor und' er hielt den Malm an undfragte ihn, was er beim ül dem umfangpclK'v' sh lg Mtec iLtuM- WvL.WsM^ Wre»er Mövgeüzelküug Letzte Rachrichten. Der Tag -er Interpellationen i« der franzöfischen Kammer. Paris, 19. Mai. (Wolfs.) Unter großem Andrang des Publikums und vor stark besetzten Tribünen hat gestern nachmittags.in' der französischen Kammer die Beratung der vorliegenden Interpellationen über die auswärt,ge Politikder Regierung begönnen. Als erster Interpellant führte Abgeordneter A n d r e . Tardieu unter anderem aus: Am 1. Mai habe Deutschland die verlangte eine Milliarde Goldmark nicht gezahlt und nun habe man die restrerenden 12 Milliarden zur großen Schuld geschlagen. Keine Sanktion sei ergriffen worden. Die Verhandlungen mit den Verbündeten hätten schließlich; mit einer rednerischen Kundgebung geendet, die auf die Schwäche der Regierung'bei der Verteidigung derJntcrcffcn deZ Landes' zurückmführen sei. (Beifall und Widerspruch.) D,e Negierung habe ihre Verpflichtungen nicht ausgeführt. Sie sei nicht zur Grundlage deZ Fncde.nsverlrageZ von Versailles zurückgekehrt. 136 Milliarden Goldmark,habe die französische Regierung in ihrem Memorandum . an die Rcparationskomnnsfion verlangt. Briand habe der Kammer als Betrag der französischen Schäden 210 Milliarden Goldmark angegeben. Wie könne also die Reparationskommnsion Heu gesamten Betrag dep alliierten Schäden auf 132,Milliarden Goldmark, sestsetzen? Nach seiner Ansichr habe also Frankreich einen Verlust von 50°/° zu verzeichnen. Tardieu fragt, ob die Kammer der Regierung deshalb ihr Vertrauen ausgesprochen habe/ um diese verkrüppelte Ziffer annehmen zu müssen. Der Abgeordnete spricht sodann über verschiedene Verfehlungen Deutschlands. Briand habe ausdrücklich erklärt, wenn Deutschland am 1. Mai nicht 12 Milliarde» gezahlt habe, dann werde ' es eine starke Hand am Halskragen fassen. Deutschland habe nicht gezahlt.. Man habe sich mtt einem Versprechen zu- - frieden gegeben. Die französische Regierung habe erklärt, wen» Deutschland im Verzüge sei, werde, sofort das Ruhrgebiet besetzt werdeni Man habe aber nichts getan und immer wieder seien neue Konferenzen abgehaltm worden. Jetzt lasse man durch die Zeitungen verkünden, die Sanktionen würden asttomatrsch in Tätigkeit treteni wenn Deutschland nicht seinen Verpflichtungen Nachkomme. Er befürchte aber stark/ daß mau in diesem Falle nur immer wieder zu nenen Konferenzen komme. (Beifall/ Das sei , eine Verletzung des Friedensv'rtrages, eut; Nichterfüllen der dem Parlament gegeben« Versprechungen. Clemenceau habe sich nicht vor den Vorschlägen gebeugt« Tardieu bedäure, feststellen zu muffen, dast Lloyd. George einzelne Klauseln des Friedeusvertrages,, namentlich aber die die Polen betreffende, bekämpfte. Seit 16 Monate« tue Lloyd George gar nichts anderes, als die Revision des Friedensvertrages zu veranlaffe«,.und zwar immer zum Schaden Frankreichs. Die Politlk der förlgesetzken Konzessionen hab^e in England gefährliche Illusionen Hervorgerufe». Sie sei zum große« Teil aus die Schwäche der gegenwärtig« Regierung zmückknfkhre». Die Erfahrung bestätige, daß man d« französisch« Standpunkt aufrechterhallen könne, ohne sich mit England zu entzwei«. Sforza tritt z«rS«K. Mailand, IS. Mai. (Schweiz. Dep.-Ag.) Der „Avanti" veröffentlicht ein Gerücht über -ie bevorstehende Demiffio» der Ministers des Aeußern Grafen Sforza. Die Blatter bringen die Nachricht von der Demission des ArbeitSministers Labriola. Labriola soll beim Ministerpräsident« der zugleich Minister des Innern ist, gegen die übertrieben. Freiheit protestiert haben, die dem FaszismuS in seiner Aktion gegen die Gewerkschaftsorgamsationen emgeräuntt werde. Gegen -ie monarchistische Propaganda in -er Tfchecho-SlowaKei. Prag, 19. M>ai. „Erste Slovv" kündigt an, daß die Natioualfvzialisten im Abgeordnetenhaus die Schaffung, eines Gesetzes, betreffend die strenge Verfolgrrng mvnatchistischer und besonders habsbürgt s che r Pro pa g a n d a in der tschecho-slowakischen Republik, beantragen, und weiters einen Antrag einbringen werden, wonach' die habsburgischen. Besitzungen in der Slowakei sofort grundbücherlich' beschlagnahmt werden können. widerte: „Geld!" Das schien dem Wachmann denn doch unwahrscheinlich, weil das Paket 'gar so groß war, und erwollke den Mann zum Polizeikommissariat Landstraße bringen. Indes kam ein zweiter Mann dazu und erklärte, das Geld sei. sein Eigentum. Nun wurden Heide 'angehalten. Es hatten sich schon Leute angesammelt, und während der Eskorte zum Kvtnmissariat bot der Eigentümer des Geldes dem Wachorgan 50.000 Kronen, wenn es ihn freilasse. Als beim Kommissariat das Paket geöffnet wprde, fand man, daß es, nicht weniger. als pünf Millionen österrerchische Kronen enthielt. Der Eigentümer des Geldes, ein ukrainischer Arzt, der schon mehr als ein Jahr in Wien weilt und zur Ausbildung tm Allgemeinen Krankenhaus Dienst tut, erklärte das Geld als fein rechtnräßigeS Eigentum. Er erzählte, daß er in der Schweiz geheiratet und eine Mvrgengabe von 50.000 Franken erhalten habe. Das Geld Ml er. spater in Mark, ' um gewechselt und eine halbe Million Mark erhalten haben. ' Späterhin habe er die Mark wieder in österreichische Kronen ' lumgewochjelt, rvas fünf Millionen ausgemacht habe. Das Geld habe er sich durch einen Freund, einen deutschen Bankier, na») Wien übertveisen lassend 'Der Arzt hat eine.Wohnung. in der Wassergasse und eine zweite Wohnung in der Gerst- Hoferstraße. In der ersten Wohnung getraute er sich nicht, das Geld zu lassen, und deshalb will er es nächtlicherweile in seine zweite Wohnung Tiafccu schaffet/wollen, Ivozu. er sich .ML der Wthilst seines. SMRdetz.hed.tzKtiML..8W, 20. Mai 192T xr dem Wachorgan die fünf Banknoten- KN je 10.000 in die . Tasche steckte, erklärte er damit, daß er bei der sammlüng von Leuten in der Nacht Angst um sein mäßig erworbenes Geld hattel und daher möglichst rasch ßa kommen -wollte. Die Angetegenheit Lcschästrgt jcht die-Fttnrnz-'' bezirksdirektion. Gcgoil, den Arzt'ist "aber auch? lvege«-vev-i sachter Bestechung eines Aurtsorgans, die Strnsamtsha.ndli^. eingeleitet. __' . ‘ '' Ein Manko von IWv Dollar, si Bei der Baulfirma E. Ken d e u. Komp., 9. Bezirks Kolingasst 14, ist gestern abends der der Abrechnung eine ün»f angenehme Entdeckung gemacht worden. Es fehlte nämlich^ ein- Betrag von 1000 Dollar, was nach denr jetzigen Lurs.^ etwa 542.000 Kronen ausmacht. Die Sache ist noch tijf1 geklärt, doch arbeitet das Sicherheitsbureau an der Ans- ' Heilung des bedeutenden Mankos. - Per dem Bankhaus wurden im-Laufe des gestrigen Tages von drei verschiedenen Banke« - zujämnren 6000 Dollar ab geliefert. Das Bankhaus-, Kendeu: Komp, hat wieder rm Laufe des Tages 5000, Dollar ani' verschiedene Kommittenten abgegeben, so daß 'ein Oest von' 1000 Dollar-sich ergeben sollte. Ber der Abrechnung wurde abep festgestellt,, daß die .10007 Dollar..nicht:vorhanden sind. Die Naruerr aller Banken waren bekannt. Ber allen, die - Dollar geliefert und Dollar, erhalten^ haben, wurde Umfrage gehalten: sie hatte aber Kein Ergebnis. Danach! wurde die polizeiliche Anzeige erstattet und das Sicherheitsbureau ist nun bemüht, festzisitellen, ob ein Irrtum rn der Auszahlung vorliegt oder ob die .1000 Dollar gestohlen worden sind. - - Allgemeine Betriebsstockong auf der Straßenbahn. - - Gestern gegen \U 11 Uhr vorrnittags standen die SlriHenbahuwag«- in der ganzen Stadt plötzlich still. Die Si-rsug dauerte bis 11 Ubt 30 Minuten vormittags. Wie die Direktis» der Elektüzitätswerke mitteilt, ist die Störung auf ein techmfches Gebrechen znrückzuführen. Es war eine neue Turbine zugeschallek worden und dabei ist ein Hrlfsapparat zugrunde gegangen. * Dr. Egon Zweig in Wien. In Vertretung des Hauptbureaus des Jüdischen Nationalfonds im Haag ist Herr Doktor Egon Z w e i g in Wien emgetroffru und wird an der Sonntag den 22. d. M. um 9 Uhr vormittags im Saale des Niederösterreichischen Gewerbevereinks statkfindenden Reichskonferenz, drs Jüdisch« Nationalfonds für Oesterreich teffnehm«. , * Bodenständige Rheinländer. Die rheinisch« Synagogengemeinden bemühen sich seit einiger Zeit, das Wahlrecht! der Ausländer abzuschaffen, respektive zu befchräm'en. Die Gemeinden Köln und A a ch e n haben eine entsprechende Ein- Judrngesetz vonr ischvr mid * Einstein in Amerika« ,Frmlksnrter Zeitung" geschrieben: Gemeinden unzulässig ist, weil das Jahre 1847 einen Unterschied zwischen mländis_ __ ländischen Juden nicht anerkenut. Gleichzeitig bemerkt der Ministcr, die Gemeinden mögen mit der geplanten Reform noch kur^e Zeit warten, weil em Gesetz in. Borbereituug ist, um das Wahlrecht ^neuzeitlich ummgestalten". — (Daß es auch im Rheinland »bodenständige Israeliten" gibt, ist weiter nicht verwunderlich/ Sie bemühen sich natürlich, in den Vorstände« der Synagogen--! gemeinden hübsch unter sich zu bleiben. Nun »rußten sie aber . vom Preußischen Minister des Innern eine gewaltige Ohrfeige, vielmehr ihrer gleich zwei, eiusteck«. Der hat sie zunächst «uk-- mrrksam gemacht, daß es vor dem Gesetze »vr Juden gibt, nicht - ^bodenständige" und ,zugereiste". Und überdies sche'mr der . Minister ihren Wahlreformplänen gewaltig z» mißtrauen;, denn er ersucht die Herren, sich damit zu geduld«, bis « ein *««<° zeitliches Wahlrecht" herausgibt. Man kennt ebm die NenzMchkeit seiner bodenständig« Rhernländ«.) Aus Rew'Nork wüL der _ „ „ .. . . Professor Einstein ist fortdauernd der Gegenstand vieler Ehrung« und kann lange nicht allen'Einladungen zu Vorträgen und Empfangen rntsprech«. Iw b« National Academy of Scienees in Washington, -er« Gast er war, vlaidierte er als Antwort auf die Begrüßung des Präsident« D. W a l c o t t für die schnelle Beseitigung der Scheidewand, die der Krieg zwischen den Gelehrt« aller Ration«' aüWichtet hat, und für ein gemeinschaftliches Arbeit« aller MitglieM'der großen Gelehrtmrepublik. Welch« Eindruck Prvfeßor Emstttü hier gemacht hat, läßt sich wohl am best« a»§ dev .Trrbune" mtnehmen. Sie nimmt den Gelehrt« geg« die SM würfe eines obskuren Profeffors in Schutz, der mrmte, Einstem« Forschung« hält« zu nichts anderem als zu einer Hypothese, geführt Die „Tribüne" sagt nrm. das könne nicht der Fall sei«, Safe," die nMhastesten Gelehrten aller Länder sähe« Emsterns Arbeit»> als bäynbrrchend an. -. Zionistischer Verein in Karlsbad. Wie alljShrlich,- auch dieses Jahr der I ü d r s ch e B o l s » e r e i « Z t o n in Karlsbad jede« Donnerstag u« 8- Uhr abmdS i« Restaurant .Lincoln", Saerstraße, seine Vereins- und Reseratabende ab,- zu dm« die hier zur Kur weilend« Zionist«, berzlichst eingeladen find. Auskünfte erteilt der Obmann vr., m«L Walter Kohner, Arzt m Karlsbad, Hans Rid«> Gartmzelle. -* Arsprnng «nd Ende deS Antisemiti-mns. Unter diesem Titel wird der Wiener Schriftsteller Otto £■ « » % «n 24., 26.. 31. d. M. «nd am. 2. Juni, pünktlich 7 Uhr abends,! im Festsaal des Niederöfierrelchisch« Gewerbevereines, I.. Esche«- bachgaffe 11, vier wi sseuschaftliche Vorträge haUen.i Der Vortragende will auf wiffmschaftlicher Grundlage d« Weg!. znr Entwirrung und zu einer gedelhliche» Zukunft darstell« und zeig«, daß hrebri dem Judentum eine sehr wesmtliche Mithilse zukommt, die zugleich dem Antisemitismus ei» Ende macht. AuS-! sührliche Inhaltsangabe sowie Kart« bei Kehlendorfer, I.. Krügersträße 3, Hugo Heller, I., Bauernmarkt 8, R. Löwft,' 1., Rotenturmstraße 22, beim Portier deS Gewerbevereines nnd, wenn noch Vorhand«, an der Abmdkaffe. « Traarrknndgcbuug für Rabbiner Kramen. Ehre« deS jüngst hnrgeschieden« MiSrachi-Führers, Rabbiner Moses Kramer, wurde vergangenen Sonntag m per Rembraudt--' Synagoge, wo der Derblichme lange Jahre hmdnrch segvMvch' gavirkt hatte, «in Trauergott es dienst veamstattti,! der einen überaus feierlich« Verlauf «ahm. In Bertrelmeg hw österreichisch« LandeSzeutrale Misrachi sprach Dr. S a « » e V Rapp ap ort. Gr hob in seinem Nachrufe die auSgereichnetr^ Ggeufchafteu des RabbmerS Krämer hervor, sowie de» bstLM Etter, mit welche» dieser musterhafte Jade sowohl sstr de» ZionSgedank« als auch für die Einheit und Einigkeit des jüdische» Volkes gewirkt hat. Es sei Pflicht dieser um ihre» geistig» ftltoeefc trauernd« Gemeinde, dafür z» sorg«, daß mit her irdisch«, Hülle nicht aach der Geist des B«blich«« von dann« rtzbeü daß aämlich die Wirksamkeit deS Nachfolgers den Jd»l« Hingeschied»« «tipreche. Mtt eine« lituro "