Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 829 (19.5.1921)
- Date
- 1921-05-19
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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fGcftTZr MechDonnerstag Wiener Mörgenzettuüg »>.. -i '■ ■■ »-—» tmmm ..... ■ ——•■ .. ' .— Der zwölfte Zionistenkongretz. k. W i e n. 19. Mai. Wie Exekutive der zionistischen Organisation hat beschlossen, den xwölften Zionistenkongreß für Ende Äug u st in Karlsbad ein zu berufen. Die Rach-- Zttcht, daß von der ursprünglich geplanten Wahl Wiens .-als Kongreßvrt Abstand genommen werden müßte, 'wird unter den Tausenden, welche hinter der Leitung sder österreichisch-zionistischen Organisation stehen, mit ^lebhaftem Bedauern ausgenommen werden, und in der >iTat kann nicht verkannt werden, daß gerade Wien, hgs größte jüdische Zentrum in Mitteleuropa, aus Verschiedenes Gründen der geeignetste Kongreßort gewesen wr're7 Die Ursachen besonderer Art, welche gegen } feine C idung für Men sprachen, sind jedoch so -zwinge..^ oaß der disziplinierte Sinn der östetreichil scheu Zionisten sich damit ab finden und die Wahl. :!8arlsbads als vollzogene Tatsache hinnehmen muß. » Die Situation, in welcher sich gegenwärtig der Zionismus befindet, und die'Zeit, in welche der Kongreß sälst,,sind derartig, daß die Entscheidung über den Kongreßort nicht als Angelegenheit von entscheidender Wichtigkeit angesehen werden kann.. Keiner der 'zionistischen Kongresse hat eine solche, Bedeutung gehabt wie es jene ist, die dem bevorstehenden Kongreß zukommt, der eine schmerzliche Periode einer Jahre -bauernden, durch den Krieg veranlaßten Unterbrechung jw lebendigen Kontakt unter den zionistischen Landesprganisationen beschließen soll. Dieser Riß,' der durch ßmsere Arbeit der letzten Jahre ging, hat die schwersten Mbelstände nach sich gezogen und Verhältnisse gezeitigt, deren Ünhaltbarkeit sich täglich stärker fühlbar Macht. In einer Zeit der größten Entscheidungen, da die Zukunft des Zionismus auf dem Spiele stand, waren -die zionistischen Führer aus sich selbst gestellt und mußten der ständigen Berührung mit den Vertretern .-der zionistischen Massen entraten und die für die Zukunft der jüdischen Sache hiswrischen Akte mußten!ivohl im Namen, aber ohne wirkliche Fühlungnahme pmit dem Volke erfolgen. - Die zionistische Jahresskonserenz, welche im vergangenen Sommer in London Ächgte, und zu der neuen Situation Stellung nehmen ^sollte, hat die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllt: 'Die hat weder eine befriedigende und Dauer verheißende ^Leitung der zionistischen Gesamtorganisation zu schassen vermocht, noch auch den sehnlich erwarteten Arbeitsplan entworfen; der Mangel an Klärung in den eigenen Mihen, der Gegensatz der Anschauungen war noch zu groß, als daß man in London die Aaren Richtlinien gefunden hätte, welche als eindeutige Resultante aus den verschiedenen Ansichten zu gelten und die künftige Aufbauarbeit zu 'bestimmen hätten, k - . Der Kongreß - als die höchste Repräsentanz der Hiomstischen Organisation soll wieder gutmachen, was bisher versäumt wurde und die neue- Epoche der schaffenden Arbeit inaugurieren. Der Kongreß wird vor einer völlig neuen Situation stehen und gewaltige Aufgaben zu erledigen haben. Er wird sich vor Augen Halten müssen, daß die Augen der Welt. gegenwärtig tzuf das jüdische Volk gerichtet sind. Während frühere ^Kongresse stets nur mit ZukunstZ möglich keinen operierten, deren Verwirklichung in weite Ferne gerückt schien, beginnen wir nunmehr festen Boden unter den Füssen zu fühlen. Die Tatsachen von San Remo, das neue Regime in Palästina, der wenngleich noch' nicht betätigte Mandatsentwurf, haben nunmehr unsere Arbeit zu bestimmen. Wir sind nicht mehr die Partei im jüdischen Volke, welche die Fahne seines Zukunfts- Elens vorwärts trägt, wir sind kraft der Abmachungen des Mandats die beglaubigte Repräsentanz des jüdischen Volkes, und die volle Aufnahme der Arbeit am Aufbau des jüdischen Palästina soll von uns unmittelbar ins Werk gesetzt werden. Dazu-wild es der Enthaltung der größten Energien und einschneidender pyganisatorischer Maßnahmen bedürfen. Noch ijt das jüdische Volk die Antwort auf San Remo schuldrg ge- MÄetr. Ein Jahr ist seither verflossen, aber die Ein- Mnderung ins Land und dit Entwicklung seiner Möglichkeiten,. stehen noch' immer in den ersten AnfängenlMrd Me haben uns des guten Willens des jüdischen Hohen Kommissärs, der wiederholt bewiesen hat, wie ernst es ihm mit der Schaffung des jüdischnationalen Heimes in Palästina ist, viel zu wenig bedient. Die letzten traurigen Ereignisse in Jaffa und den Kolonien Mden eine laute Anklage der jüdischen Schwäche und Zaghaftigkeit. Es wird nunmehr gelten, bas Versäumte mit aller Macht nachzuholen und der Kongreß wird das jüdische Volk laut und eindringlich' an seine Pflicht zu mahnen haben. Aber es wird auch seine Sache fein, die Organe zu schassen, welche den latenten Willen des Volkes zur ökat reistm lassen: Die besten Männer unserer Bewegung werden an die Spitze treten müssen, um die homogene Änd arbeitsfähige Leitung zu bilden, welche sowohl nach der politischen wie der organisatorischen Und technischen Seite den Anforderungen der Zeit zu genügen vermag. Die zionistische Arbeiter Führer hört auf, eine webenberuflich betriebene EPxnsache zu sein, und wie «es unsere Aufgabe ist, ein neues Gemeinwesen zu errichten und eine hiefür iragfähige Weltorganisation aufrecht zu erhalten, so wird-die künftige zionistische Leitung, Nach. Ressorts gegliedert, den Charakter eines Kabinetts tragen mit“-:» unt» hiezu auch eines Stabes verläßlicher Md. fachlich geschulter Mitarbeiter_ bedürfe«. Der. Kongreß wirb ferner hie Pläne für de« Aufbau Palästinas zu entwerfen haben. Die Fragen der öffentlichen Arbeiten, der künftigen landwirtschaftlichen Siedlungsform, der Verwendung des Keren Hajessod, die Schaffung verschiedener Kreditmöglichkeiten, Arbeitervanken und andere Probleme harren der Entscheidung. Damit jedoch die zionistische Organisation als der von England und. dem Völkerbund anerkannte Willensträger her jüdischen Sache mit Erfolg fungieren könne, wiä> es nötig sein, baß ihr großes moralisches Gewicht auch durch die faktische Zahl - der Anhänger zum Ausdruck komme. Die Zeichnung des Schäkels als Beitrittserklärung zur zionistischen Bewegung hat nunmehr den Charakter eines politischen Aktes angenommen, und es ist überaus wesentlich geworden, daß der Zionismus vor fceu Mächten, auf die Zahl seiner Schekelzahler Hinweisen könne und so die Legitimation erbringe, daß er im Namen des jüdischen Volkes spricht. Auch die Zionisten Oesterreichs, welche mit den ältesten Kader in den zionistischen Reihen^ bilden, wird die Aufgabe znfallen, an der Neugestaltung der jüdischen Arbeit erheblich mitzuwirken. Es wird Sache der österreichischen Zionisten sein, di« kurze Frist zu nützen, um durch energische Schakelpropaganda die Teilnahme ihrer Vertreter am künjtigen Kongreß zu ermöglichen und diesen den Einfluß zu sichern, der dem österreichischen Zionismus vermöge seiner alten Traditionen zukommt. Wahlbestimmrmgerr. Für den zwölften Zionistenkvngreß gelten die fob« genben Wahlbestimmungen: . Jedes Mitglied der zionistischen Organisation erlangt mit erreichtem 13. Lebensjahr das.aktive und mit erreichtem 24. Lebensjahr baspassive Wahlrecht. Auf. Grund des Beschlusses der Londoner Jahreskonferenz soll die Zahl her Delegierten für den nächsten Kongreß mit 3 50 bis 400 sestzusetzen sein, und die Exekutiv« wird festzustellen haben, auf wie viele Schekelzahler ein Mandat entfällt. Die Wahl der Kvngreßdelegierten ist in der Regel direkt und geheim . und soll auf Grund des Beschlusses der Jahreskonftrenz nach dem Proportionalwahlrecht vorgenommen werden. D'elegierLenman. ate sind nicht übertragbar. Hingegen sind für den Fall der Verhinderung dieser Ersatzdelegierte zu wählen. Die Mitglieder der Exekutive haben auf dem Kongreß SitzundStimme, die Mitglieder des großen zionistischen Aktionskomitees haben ein Beratungsrecht, das Stimmrecht nur dann, wenn sie Kongreßdelegierte sind. Die Ermittlung der Wahlquote durch die Exekutiven soll ans Grund der für das Jahr 5681 abgelieferten Sche ko lim erfolgen. Die Exekutive hat verfügt, oaß die Anwendung des Proportionalwahlrechtes vorläufig nur dort zu verlangen sei, wo nach dem Urteil der betreffenden Verbände die Lage der Verhältnisse eine Wahl nach diesem Prinzip gestattet. Die Festsetzung der auf jeden Laud-rs- und Sonderverband entfallenden Anzahl der zu wählenden Delegierten wird auf folgende Weise vorgenommen: Für das erste Tausend per Schekelzahler entfällt ei» Delegierter, auf bas zweite Tausend gleichfalls ein Delegierter, für die restliche Schek-lzahl wird die Wahlquote von der Exekutive festgestellt werden und der etwaig« Ueberschuß von mindestens 500 Schekelzahlern berechtigt zur Wahl eines weiteren Delegierten. Maß- . gebend für die Festsetzung der Wahlquote ist die bei der Exekuti ve am 31. Mai 1921 eingegangene und eingezahlte. Anzahl der verkauften S che ko lim für das Jahr 5681. Die Wahlen zum zwölften Kongreß fijtbcn itt der.Zeit vom 15. Juni bis 6i August statt. Die Zahlung der Schekel hat unverzüglich bei den zionistischen Ortsgruppen, Vereinen usw. oder direkt im Bureau des zionistischen Landeskvmitees,. 2. Bezirk, Zirkusgasse33, zu erfolgen. __ PolMsche^Rmtd sGr«. Ziegel ohne Stroh. Bo» »nftteai Lnndon«* N-K»*r«sponve»ten. London, 13. Mai. In der gestrigen Sitzung deS englischen Parlaments wurde daS Budget des Ministeriums für Gesundheitspflege behandelt, dessen Leiter der Zionist Sir A l s r e d M v n d ist. In das Arbeitsgebiet dieses Ministeriums gehört nicht nur daS Sanitätswesen und daS BerstcherungSwesen, sondern auch die Sorge für die Behebung des Wohnungömangcks. Dieses Gebiet hat Sw Alfred Mond als Minister für öffentliche Arbeiten behandelt. In der Debatte vom IS. d.M. hielt Mond eine vom ganze« Hause mit der größten Aufmerksamkeit und ungeteilter Zustimmung begleitete Rede, in der er die Arbeit seines Ministeriums darstellte, und die einzelne« Aufgaben skizzierte. Besonderes Interesse fanden seine Darstellungen über die Schwierigkeiten, mit den« das Ministerium bei der Lösung der Wohnungsfrage zu kämpfe« hat. Auf diese Schwierigkeiten «ahm Mond Bezug, indem er sagte: »Jeder, der die Stellung des Ministers für Gesundheit-- wesen emntmmt, erinnert mich a« eine» meiner Borfahren im Lande Pharaos, vo« dem «au verlangte, Ziegel ohne Stroh zu «acht«? Diese Bemerk««« löste gMe Zustimmung im Hanse an-, und ein Abgeordneter au-den Rechen der Arbcitnpartei stellte die interessierte Frage: »Gelang eg ihm V Mond antwortete: »Sir hatten gute Erfolge. Ich glaube aher, da) sie nachher Lxeikt-u, wM» tzerHotzvwrbeü. W» fts m tafe»£gtfe». ÜS.MaktW' mrm] i,ij;< trab das führte -« einer beträchtlichen llornhe. An der Gegen wenn sich die Slaatsstnanzen m so ernster Position besindmuni Geld so rar ist, ist die Aufgabe deS Ministers, der dm KMerbch durchzufüdrm hat, eine sehr schwierige." DaS Budget, daS Sir Alfred Mond vertrat- - wnrdi übrigens ohne Abstimmung angenommen- Es hat schon manche jüdische Minister gegeben, aber watz schein!'- nicht viele, die auf ihre jüdische» Do fahre» mit d r mS t o l - z u rii ck w er s e», toieeä Sir Alfred Mondin so ungezwungener Weise im englische? Parlament tnt. Zumeist lassen fiH jüdische Minister erst von antlsemitische» Gegnern an ihr Judentum erinnern. Im englfj schen Parlament wird allerdings der Präzedenzfall verzeichnet! daß ein Minister mit Stolz feines jüdischen Ursprungs sich rühmte — wenn er selbst auch schon Christ und Führer de« bodenständigen, altkonservativen Gedankens geworden wa'ri Benjamin D i S r a e l i. ' Inland. Sanktionen gegen Oesterreich. Für den Fall-erFortfkü«ngder«nschlntzabstiMMrmgen^ Aus Amsterdam wird uns gemeldet: „Hetz Vaderland" veröffentlicht eine Erklärung aus diplo^ matischen Ententekreisen über die Vorgänge in Oester-- reich und insbesondere über die Anschlußbewegung,s Zn der Erklärung heißt es, daß sich nicht alle Werr^ reichischen Parteien über d i e T r a g w e i t e von „Tat-Aktionen" für den Anschluß an Deutschland klav zu sein scheinen. Die Alliierten seien tatsächlichent-» schlossen, geaen Oesterreich im Falle der Fortsetzung der Anschlußakttonen Sanktionen durchzuführen. An der Kärtner Grenze finden bereits ju g oslawische Truppenkonzentrationen statt, hie nichr zufälliger Natur seien. Eine Besetzung Kärntens durch Jugoslawien mare als erste Sanktion der Alliierten anzusehen. Frankreich hätte in diesem Fall^ keinen Anlaß, neuerlich zugunsten Oesterreichs zu intern venieren. Italien würde in diesem Falle vielleicht? nicht zögern, Nordtirol zu besetzen, uni einerseits der Agitation in Südtirol ein Ende zu bereiten, und andererseits, um eine direkte.Bahnoerbin^ düng mit Deutschland herzustellen. Selbstverständlich würden die Alliierten' das G e n e r a l p f a n d r e ch ö in Oesterreich restituieren und die! R t e b i t a k t i o n c n ft ö r e n. Das Blatt schreibt: Man glaubt, daß die österreichischen Parteien unmöglich die Konsequenzen einer solchen Aktion übersehen können; - Anschlußaktionen dürfen nicht über senttmentale Erwägungenhinaus^ gehen, da )on\t zuv i e l riskiert sei. Der S alzburger Landtag hcsi gestern beschlossen, der schwierigen Situation der Wiener Regierung formell dadurch abzuhelfen, daß er die fürder» 29. d. M. geplante Volksabstimmung von. den Parteien privat durchführen laßt. , ■ , „ * .! Die „LandtagS-Korresp-ndeuz" veröffentlicht solgc-.L:' V -ststellung: . -i «In Wiener Blatter»' vom Sonntag den 1b. d.M. würde m einem Bericht aus Salzburg unter der Ueberschrift „Dia Anschluß-Abstimmung in den Ländern" unter den Delegierten bev' der dortige« Konferenz, auch rin Vertreter des niederosterreichischen Landtages erwähnt. Um irrtümlichen AnZlegungen borzubeugenwird ftstgeflellt, daß weder der Landtag von Niederösterreich- Land noch die Landesregienmg dieses Landes irgend jemande» mit der Vertretung bei dieser Konferenz betraut haben»" Die Arrschlutzbeschlüsse «erden nicht onl den Völkerbund geleitet. Armabr««k, iS. Mai. Wie der „Tiroler Anzeiger" Meldet-' sprach in ein« gestern abgehaltenm christlichsoziale» Wähler- Versammlung auch Bundeskanzler Dr. Mahr über die Anschlußfrage und erklärte u. a.: Falls eS nach dem Beifpiek Tirols auch in einem anderen Lande zu einer Anschlußaktion kommt, so kann die. Regierung, wen» dieser Beschluß bei ihr eintstnst, i« Ge Ühl ihrer schweren Verantwortung gegenüber dem Gesamtvolke, betreffs seiner weiteren Wstenz, einen solchen Beschluß nichtanden Bölkerbundwei t'e r l e i t c n. Es wäre derzeit der allerungünstigste Angenbllck dazu. Die Greigntfie ln PalSsttna. Die Lage l« Jaffa. London 16. Mai. (Jüd. Korr.-Bur.) Wie die Zionist Commission mittettt, wurde die Ruhe in Jaffa n i ch t m e h r a e st S r t. Die in den gemischten Vierteln der Stavt wohnenden Juden wurden nach T e l-A w i w gebracht. Die Hilfsaktion für die, Geschädigten soll dieser Tage beginnen. Die Chalüzinv werden inzwischen in Tel-Äwiw in Felten beherbergt und verpflegt, oa deren Quarttere in Jaffa demoliert wurden. Die arabische Polizei ist noch immer nicht entwaffnet. Mr. Harry Sacker und CapitainHores Samuel (ehemaliger Offizier der jüdischen Legion) würden zur Vertretung der südjschen Interessen ip S* sonder« Mission nach Jaffa entsendet. Ksrouial«Wster Churchi« über die Ereigüiffei London, 16. Juni. (Jüd. Korr.-Bur.) Der StMt^- sekretär für Kolonien, Mr. Churchill, beantwortete eine Anfrage im Unterhaus, ob da» Kolonialminiftttium in der Lage lei, dem Hause «Shere Einzelheiten über die Unruhen in Jaffa mitzuteilen, dahin,.daß die vom .AU. ßmtäSämi Ar echMmeu.Bachj