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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-15 · Heft 826 (15.5.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 826 (15.5.1921)
Date
1921-05-15
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 826 Wi?n, Svunlag Wiener MorgeuZLitrrng .*6:15.' Mai 1921 6cit?9l m schrmen ließ, ist das Hauptfiück eine Würdigung des bekannten fahrenden Sängers Welwel Zlwrascher (Wolf Elirenkranz), der. eine der stärlftcn Begabungen der nwssckiich-dadckomsche» Lrteratmperiode, war. Das Lebensbild, .welchc'5 Silberbusch mit Liebe entwirf, ist anziebcud und zrigt v^el B^ständnis für die- Eigenart des „starken und nnarbäudlgren Tälenrs Einenlläru'. Uebecdies enthält das Süzrenbuch einige gutgesehere Bilder ans dcm Auswanderer- und Flüchtlingslebcu, die alle mit einem, gewissen Temperament hmgeworsen smd. ES ist , nicötS v ^rohleijtfrfjttj^ e3 ui ihnen, aber mich nichts GMnsttlttsoder Arispl'uchsvolles. NlgnK rn Vvn»rhrt» h^vSirvif. S.'-S. anerkannt zu werden verdient. Büchereinlauf. Friedrich Delitzsch: Tie große Täuschung, (tt. Teil.) Deutsche VerlagZanüalt,' Stuttgarts- Berlin 1921, Mk. 12. — Jakob Klatzki n : Krisis ' und Entscheidung. Jüdischer Verlags Berlin 1921, Mk. 30. — UptvN E r « c! a i r : Der Sündenlohn. Neuer Geistverlag, Leipzig 1921. — Born Judas, lV. Insel-Verlag, Leipzig 1921. — Abr. I b n E s r a : Euch der Emheit. — (Uebersetzt von Ernst Müller.) Mk. 8. — N a t h an ben Nat h an: Die Erbpacht. Mk. 12. — Bialik: Gedichte. (Uebertragen von Ludwig ©trau ■§.-> Mk. 6.50. — H e r z l - Wort e. sZusammengcsiellt Don F. Ä. T h e i l h a de r.) Geb. Mk. 14. (Sämtliche W e l t v e r l a a, 'Berlin .1921.), — Romain Rolland: ‘ Die Zen wird kommen. (Uebertragen' von Stephan Zweig.) (Tal &- (So.) — Gustav Cassel: Das G'ldproblem der Welt.- Drei-Masken-Berlag, München. r- •Vvaitmut Pipe V Altern und Vtengeburt im Vöst'crleben, W. Gerrtet Wissenschaftlicher Verlag, Hamburg, Mk. 15. — S> eh o l ern A l e i Ä, e m - Meuachcm Mendel. (Uibertragen von Siegfried 0 ch ui i tO Verlag N. Löwil. Wien. Mk- 13. — Helene H. Cohn: Jräuenfurgen in Palästina, Jüdischer Verlag, Berlin, Mk. 450. — Hugo Sonnensch ein: War ein Anarchist. Gedichte, Ernst Rowohlt, Berlin. — Rob. 3 f I {e v m a y c r, Dre Gefährten : Erzählungen. Der Krüppel, .Tagebuchblöltkr. Genosfenschastsverlag, Wien. — M. G o t t f v i c b : L’schem schomajim, Gedichte. Mofchek, Evos (hedräiich). Wien. Buchdruckerei „Union". I W, fl. C.»Pia|t, Prater Sonntag, 15. Mai 1921,, 5 Uhr nachmittags Meisterschaftsspiel :oji 1 Sportklub—Hakoah Vorher internationale Hockeywettspiele Sport. Die Propagandafahrt der Hatzoah. III. ' ' * Freitag nachmittags langten wir in Prag au. wo wir von dru Mitgliedern des Sportklubs Hagibor sowie von den Ver-> rretern des A. C. Sparta erwartet wurden. Der Samstag war Bilde aß bei unserer letzten Änweleuhcrt. Unser Prager Bruder» vereinihat rn ltbec Hinsicht einen großen Aufschwung genommen.' Das. Spiel selbst verlief infolge der Roheit .des tschechrfchm Verelucs. überaus derb. Hagchür unterlagt r: 2... Sparta-Spiele ^traten wru Mit. einer .wöhl. ,ansaMeu Mannschaft' arr, so daß wir ziemlich optimistisch geeemar stimmt waren. Bedauerlicherweise zeigte es stch aber schon «ach wenigen Minuten Spielzeit, daß dre Knöchelverletzunaen Schemrs und Drummers wieder akut wurden. So mußien wir das ganze Wettspiel mit emer lahmen Verteidigung bestreiten. Nur dem ausiuucrchneten Spiele Halperns war es zu verdanken, daß die unseren in der ersten Sprelhälfte keine größere Trefferserie in' Kauf nehmen mußten. Dre hervorragend kombinierende Stürmrri i-he der Tschechen ging anfangs immer wieder über die Deckung d:r Unserigen hinweg. Drei Treffer, durchweg« scharfen Schüssen cupprungen, waren die numerische Ausbeute der gediegenen Än- 'Ulstsarbert. Uumrltelbar nach dem dritten Tore wurde Gans! »ürchzeitrg uut dem Svarta-Berterdiger Hörer ausgeichlosten, da drr Schiedsrichter der Meinung war, daß die beiden einander attackiert hätten. Nach der Paule zeigte sich die Hakoah-Mqnnschäft in viel bpfecem Lrchte. Dre Halvesrrihe hatte das. schablonenhafte Kombruatlönssviel der Spartaner bereits durchschaut uüd lief zu einer hervorragenden Form auf. Das Spiel war jetzt durchwegs offen; .rcitweise hatten die unserigen sogar mehrvom Spiele. Sluzky hielte aus einem Elfmeterstoß den einzigen Treffer der zweiten Lpielhälfte. Ueber 12.OO0 Personen hatten dem Spiele au? dem herrlichen Sparta-Platz be gewohnt. Die großen Ausmaße des Spielfeldes (l2l,X75) und'bie starke Hitze — das Wettsviel fand bereits um ' -Uhr statt — hatten das ihrige dazu bügelrageu, daß dre H/ällah-Elf nicht ihre sonstige Form zeigen konnte. Unter den »bw.Mriden VerhaUniffen, insbesondere mst Rücksicht ans doS Lackpaar und den Ausschluß Gansls, war das Resultat ehrenvoll.' Am Abend fand im Klubbeim des Hagibor ein großes Äarckett statt, an dem die Mannschaften und Vertreter der Vereine Sparta, Hagibor und Hakoah reilnahmen. Es sprachen für Svarta der Präsident Sachfel. für Hagibor der Vorsitzende Doktor Veck, für Hakaoh Dr. Korner und Baar, und für das zionistische Lnrdcskomltee Dr. Rosenftw. Dre über den Rahmen des SportZ l irrausgchendcn Reden Dr. Körners und Dr. Rosenselds per» Zttterriationale HorLeywettspiele. Auf dem Prater-Sportplatz kommen heute und morgen internationale Hockeywettspirle zur Ausrraaung. Zwei ausländische Mannschasten. per Sportklub Frankfmt von 1360 und. der Bkaghar Hockehklub aus Budapest, treten in den Westbewirv ein. Bon Wiener Vereinen nehmen der W. A. C. und der Hocktyklub ''Amateure) tcil. Heute finden die Spiele vor dem FußballmeisterschastZsplel Hakoah-Sportklub) statt. Der Mi T. K. in Wien. Der. ungarische Meister trägt am 2'). mrd 29. d. M. in Wien Wettspiele ans. Am ersten Tage (Samstag) spielt er gegen die Amateure, während der Gegner des zweiten TagrZ nach> nicht bestimmt ist. Möglicherweise wird die Hakoah dem M. T.-K. gegenüberti eien, in welchem Falle das für diesen Tag. ausgeloste. Meisterschaftsspiel Simmering— Hakoatz bereits am Samstag vor ' dem M. T. K.—Amateure- Spiel zur ÄuStiagung gelangen würde Das Vorspiel des Sonntags hätten dann Amateure und Simmering zu besorgen.' Die ganze großzügige Veranstaltung käme m Simmering zur Durchführung. Gin ilnteressantes.Tprnievgelangt auf dem Admira« Platz zur Austragung. Heute swelen Germania—Swckerau . und Simmering—Adm>ra, morgen Simmering---2tockcrau'.lmd Germania—Admira In' allen Kämpfen erwarten wir die'Erstgenannten als Sieger, den ausgeschrrebeuen Pokal sollten daher die Schwechater an sich bringen.• ' Haslnottea. Die I. und II. Mannschaft uirnmt an einem Pfingsttnruier teil. Wochenprogramm: FußSallsektwn: Training der I. Mannschait' Dienstag und Frrrkag ah 4 Uhr. Reserve. Mittwoch. Senioren Montag und Jungmannsch-rstkn DonnerZtag ab 5 Nhr. Leichtathleksektrou: Training: Donnerstages Uhr. ^rey der tüchtiger Verteidiger der längere Zeit infolge . einer Krankheit pausierte, wird hcnte wieder die l. Mannschaft verstärke»^ Haschilton—Berrezia 13: 6 (0 :1). Haschiltorr war dem Gegner an Technik und Schaßvermögen weitaus überlegen. Pokalrundspiel auf dem Krieauer-Platz (Linie .l, Ak) Heute. 3 Uhr Hasmone a—K a d r m a h, 5 U h r Prater Sv o r t f r e u n d e—F a v. A. C . Montag, tz Uhr, Unterlegene gegen Nn'erlegrne. 5 slhr, Sieger gegen Sleger. Vormittags Turnier der Reserven. Die Amaitrure treten heute in Teplitz gegen den dortigen Fußballtlub an. Morgen spielen die Biolettm in Dresden gegen .D. S. C., den dir Hakoah im Vorsahr 5:2 bezwungen hat. Nadreunen in Graz. Heute und morgcn finden in Graz große internationale Radrennen statt,: deren Schauplatz die Trabrennbahn ist. Die vom Sportpalast Rotunde bekannten demschcu Rennfahrcr Schräge, Bader und Rudel find die Veranstalter. Außer Grazer Fahrem gehen auch mehrere Wrmrr au den Start. Sport und Turne« i« Film. Die neue Lausbilder- Reche der Urama, die tat Mar täglich um 5 Uhr im Großen Saale vorgeführt wird, bringt muste: gültige Leistungen auf dem Gebrrte der Leichtathletik 'pause«. Springen und Werse»), des deutschen Geiäteturnens.. des Schwimmens, R ügens, Boxens und des FußdaÜspleleS. M'ttels Zeitlupenaufnahmen werden überdies alle diese Uebungeu in 2Osachtr Beilangfamrmg wiederholt und in ihre EiNielheitm zerlegt.' So wirb d, ei er Film zu rrnem Lehrfilm ersten Ranges, der nicht nur.dem .Sporttreuvde großes Interesse, sondern auch der Allgemrinhrit hohe» ästhetische«, mrd künftlerrschen -Genuß bietet.. ' Bankhaus ROHATYN Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen Wien, L, Maria Theresienetraeee _Telephon 20-3-63 Nr. 101 414 | Der Volkswirt. Ahlten ihre Wirkung nicht. Montag nachts trafen wir Propagandafahrt war zu Ende. wieder in Wien ein; die Arthur Baar. Gestempelte Krone Auszahlung Wien In Zürich notierte: die Zsierreichifche Krone .... die osterr. gestempelte Krom . . die tschechische Krone .... die A^ark.......... Agram. . ♦ . Bukarest ........ Budavesr.......... Warschau.. . ... 1.03 Centimes, 1.32V, Centimes. l.SS'/o ( 1.80 1.03 ( 1.03 8.10 9.85 4.15 10.- 2.7O , — 69 { 8.10 9M (4.15 ( 9.75 ( 3.75 (—.70 am 13. Mai) am 13. Mai) am 13. Mar) am 13. Mar^ am 13. Maif am 13. Mai' am 13. Mai) am 18. Mai) Die Wettspiele der Feiertage. Hcute und morgen finden sowohl internationale als auch vichklge lokale Wettspiele statt. Auf dem Prater-Sponplatz treffe» heme nachmittags H a k o a h und S V o r t k l n b im Merster-- schafiskarrrpse znsammen. Beide Mannschaften werden alles daran- ^L?n. die wichtigen Punkte zu ergattern, wodurch der spannende Äerlanf des Spteles gewährlerstet erscheint. Im Vorsahre.errang Haloah mit 2:1 emm knappen Sieg, vielleicht gelingt eS' rhr heute, den Erfolg zu wiederbolen. * In Floridsdorf rst als erste tschechrsche Mannschaft der Sporttlub Slavra aus Prag 'zu Gaste. Der tschechische AlNncister kouunr ans der Rückrerse aus Dänemark, wo rr große Erfolge, cruelt hat, durch Wien. Man darf auf den Ausgang ccs Spieles gespannt seiu. Am Monmg spielt Rapid acgen iüe Sp ielv etr,.n r ([ u'n g F ü r t h. Dre vorzügliche Mannschaft der Gatte kommt aus Budapest, wo fie zwei Wettspiele zu absvb- 'Darunter dürfte ihre Spielstarke leiden. Vieren Direkte oder indirekte Steuern? Ende Mar läuft die Frist ab, ivelche, wiederholt mrd ausgiebig erstreckt, zur Einbringung her Bekenntniffe für die einmalige große Vermögensabgabe und für die Einkommensteuer den Steuerträger» eingeräumt wurde, und viele Tausende von Bürgern der Republik.Oesterreich werden gerade diese letzten zwei Wochen dazu. benützen, um im Sinne her bezüglichen Vorschriften nach bestem Wissen und Gewissen ihre Angaben zu Papier zu bringen. Lettre«, wird eS bei viele», vielleicht allzu vielen, mir beim guten Dille» bleibe«, dem Staate bas mitzuteilen, was er zu wissen braucht, Nm von seiueyr Besteuerungsvecht Gebrauch zu machen, den» nur einer ganz.geringen Minderheit von Mitbürgern eignet dir Zefck und^ die Fähigkeit, sich durch das fast undurchdringliche Gestrüpp dorr Gesetzen, VottzugSanweisungen und Durchs führurrgsvrrordnuugen' durchzuarbciten, daS seit dem Umsturz um die klaren Bestimmungen «des Stammgesetzes von 1896 herumgrwuchert ist. Unsere FinanKverwaltung hat nämlich bisher entweder noch nicht Aeit geftmdsn. ober vielleicht auch gar keine Lust gehabt, Mur der ihr erteü'ieu Ermächtigung, bcn Gesetzestext in der geänderten Fassung kundzutun,.Gebrauch zu machen, oder als vorläufigen ‘ Ersatz eist leichtfrißlÄhrM MerMäti für den Steuerträger heranszügeben. ■,}'. 1.'^;, Dia Folgen dieses Znstandcs sind /leicht auszud^nkestck D.ist.:ehrlfchett Falenten werden mit „BebenkerwoHakstM" - i.hachtzhwerden,- das heisst, sie rverden gLzwungen weröen^.de«! BtewerSehörde m'üublich' oder schriftlich über ern^elne <PmrkteIst ihres- ^Bekenntnisses rroch ausführlichere Ausschlüsse. zn -.geVe«,M als sie es in Leu Evläuterüngen. zu den eürzellren der sehr breit geratenen Vordrucke getan'haben, und dew ehrlichen-Bekenntnislegern oder, jenen, tvelche gar. nicht %atierfj - haben, wird die Steuerhehörde noch größere „Scherer^reu^j machen. Die Frage, die sich aber jedem, der auch.nur^5 durch einen kleinen Spalt einen Erüblich in das Getriebe-s. unserer Steuerbehörden. ersstrf Instanz , 'hat,. Lei Betrachtung-!, dieses Gegenstandes aufdrängt, ist dre, ob' angesichts .dÄ durch die Kriegs, und Nmsturzjahre noch erheblich vermehr^' Arrbeitsrückstandes die Dorschreibungsbehörben überhauptj pM's r j ch imstande .sein "werden, ,6ic Veranlagung der Ein«, kostryiensteuer in absehbarer Zeit übstrß aup t vorzunehmen. Seit den Spcrr'everordnnngen des. Jahres 1919 lstrnft^frH einstfWnst von aiisgefüllten Vordrucken aller Art rn. den' Bnreans der SteueraömrnrstrationLn.. Diese Behörden sind nicht einmal imstande, neben der ihnen neu ansgebürdeke«- Arbeit der AuZsertignng der „SteuerfluchtcrMrimgen"'-.für PaHwecke und . ölufhebnng von Sperueverfrigungen, . diese P.Mere zu' sichten/ und daneben müssen alle Steuerbeamt^p an Jnstruktionökursen für dir BermögLnZabgabe teilnehmenfs die sich bei der raschcn-Folge vowBollzugKauweisiMgen^ Durchst sührungsverordnuttgen, Dienstanweisungen und Durchführung^ erlässen eng arreinanderrerhen. - . , , . •,5j ' Kenner, der Verhältnisse sägen Msgroßer'.'.Bestickm'theit voraus, daß schon der wohl nicht ausdrücklich gesetzlich sästgelegte,' aber durch das Verlassen der „Q.n et l eit t h e> r i c" praktisch wirksam gewordene Verzicht des Staates , aus. drp Steuer post dem im Jahre 1919 erzielten Einkommen, und die IteBeis» tragung des größten Teiles der Verastlagungs-, BemessiingZ' und Einhebungsarbeiten bei der Einkommensteuer aus Dierrst-s Lezügen auf die ArbeiL-(Dienst-)geber mit einiger Wahrschein-I . lichkeit darauf schließen läßt, daß man an ^n .vbersten^.f Finanzstellen des Staates die direkten Steuern. theörstWs" und praktisch als ein veraltetes, auf die geivaltig geLnberterÄ ' wirtschaftlichen ynd abistinistrativerr Verhältnisse nur nreM^ schwer oder gar nicht anwerrdbares System ansirhL. zu besser« gänzlicher Abschaffung jedoch im. Augenblick die notwendig«^ . Doraussetzungen — ein geordireter Staatsh'aüshalt Und ' geradlinige Mrischaftsentwicklung — fehlen. -- -/ , Tuch die steuerlichen Autonomieausschrertungen rn einzelnen Bundesländern, voran die gänzlich verfehlte Str«ev»' Politik des „Landes" Wien, zeige», daß wir ei« pur;!: zrotdürftig mjt eikstgcrr direkten Steuern verhülltes,- in seipÄ^.-. .Auswirkungen werriger das Großkapital und die Eichgswo^cheM. Bauernschaft als vrelruehr die ruaterieli. ganz p r o tc i ar j ier fee m rt tel stLndisch e B evö l ker ün g dev.Sliab tiü und die manuÄla Arbriterschaft treffendes System von to> direkten Abgaben, Zuschlägen und Atzissen haben,' dessen'«tz - «eisten verfehlte Bestandteile Wohl in Men die- MietzÄS^ abgabe und dre Luxussteuer in ihrer Arrwendung auf ernstrj Kunstdarbietungen, tn den. Alpenländew bwKopfsteuern^ ans die erholungsbedürftigen SMter, m Tirol rnsbiesoudeve bie auf Mark lautenden Reisescheckhefte, sind. Diese Zuschläge und wie sie sonst heißen mögen, sind natürlich infolge ihrey absolut und relativ (im Verhältnis. zn' den Staatsfieuer^« außerordentlich hohen Sätze die HMpteinnaynisquellen Gebietskörperfchaften geworden, Und es haÄerr sich nicht Mi Fälle ergeben, in denen wohl die staatliche SteuerbehS für Zahlung der Hauptsteuer eine Strmdmrg gewährt, zuschlagberechtigte Gemeinde oder Landesverwaltung .aber ihrem Gutreibungsvechi den rücksichtslosesten Gebrauchs macht hat.! Den FinanzdekegrerteN des Völkerbtzküd' j kau« bei ihren eingehenden Studien auf dem Gebiet de^ Sfterreichischen Staatswirtschaft diese fast automatisch, sich vollziehende Nrntvandlung des direkter in das indirekte Sieue», system und die diesen Nebergang vorbereitende Hochkonjun der Steuerzuschlagspvlitik der'autonomen Körperschaften entgangen sein. Der Ainanzrat in der SteueradnrinistvatiRtz der städtische Ftnanzrefeoent «ub Her Sieuerexekutor. «Leiterr nicht mehr so wie einstmals trotz , der auch früher bestanöe»W Schwierigkeiten Hand in Hand. Dar staatliche BorschreibMlgS^ organ kommt mit feinen Arbeit« nicht nach, die Gemeinde sucht, wo die Borschreibung der staatlichen Steuern bereitils vorliegt ober wo nach der BorjahrSsälligkeit bereits gezahÜ Ysirrbe, die Umlage« rasch einzuhermsen, und der städtisch« Steuereinheber, welcher in d«r große« Städten die Aufgabe hat, die verfallene« Steuern samt alle» Zuschlägen einzch, heben, kommt in schwere Pflichtenkonflikte, wen« ih« Bürger eine StundmrgZbewllligu«- des Staates er sich aber crchselzuckend auf den rechtskräftigen ZuschlaK,^ ZirhsungSarrsirrlg des Landes, der sNemernde ustv. beziehen muß Dr. Urttdttch-Fischl. Das Baugeschäst in Palästiu »£.•« ,Havlartt" gibt folgenden bemerkenswerten Bericht vom Baumarkt in Palästina: Rach dem Waffenstillstand! warfen sich viele Kente ans.das 'Baugeschäftin der Erwartung, daß die erhöhte Einwanderung eine grvße? Nachfrage nach Wohnungen in Stadt mtb LarE zur Folge haben müßte. Verschiedene kleinere Gesell schäften wurden gegründet, um mit Hilfe von Aredile^ Wohnhäuser zu bauen. Das Land befaß xchoch •' feine) ALLGEMEINE DEPOSITEN BANK tlEü* 1. SCHOTTENOASSE J. OEGRUNDFT 1871. KM. UND WECHSELHAUS: l KOIOWRATRIMC 14. Wiener Wechselatabem I. TeinfaKstmae 2 ). »otenfemntrtsae 2-!. Franc IqseK U«! 37 IL Takoretftaee 7 HI. Hnpt(d«$>e )0 IV. Rainerpkte Z IV. WledMayBiM M m XV«|. VII. Nenbcusaste 4i Idteretrassi FiTlalMti Bcdeab. Wk^Czemovrib, VIII. JeaeftHÄewtrasse « ifitisssa?« ''' BssMssaeu “IBPao.'sS^sr-

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