Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 826 (15.5.1921)
- Date
- 1921-05-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Mm, V-nnkatz Men er Mvrgenzervmi5. Mak im Sk. 8M> Der Antisemlsaak. -- Vim iio^kurrenzkqmpf zwischen der „luden i S a cn" Uftd der antisemiLischeÜ' Presse verdankt Oesterreich eine «e«e Autorität. Jene seit dem Umsturz von allen OrdnungZfanatikern so heiß ersehnte, schmerzlichst entbehrte Autorität, deren Wort allen Bevölterungsschrchten ohne Unterschied des politischen und religiösen Bekenntnisses, der Abstammung und Sprache gleich heilig ist, hem also vertrauen und dessen Erkenntnissen sich alle vjpewspruchslos als der Weisheit letztem Schlüsse beugen. Diese Autorität ist der antisemitische Jüd«, der ^Mitiseinisaak", wie ihn Daniel Spitzer genannt hat. Wenn die „Reichspost" vor lauter Geistjchwitzen in Vers and Prosa nicht mkhr aus noch ein weiß, setzt sie ihren verblüfften Lesern als einzig vollwertiges Aequivalent j zu der geistigen Nahrung, mit der die Konkurrenz ihre Abonnenten verwöhnt, antisemitische Zitate von Juden vor. Und wenn das „Neue Wiener Tagd la t t" die Werbekraft der-„weißen Wochen"-Reklame .HU die klerikale Presse zu überschätzen beginnt, dann flackert ihm prompt ein Brieflein auf den „demokratischen" Schreibtisch, in dem ein „Wiener Jude" seiner Betrübnis über das „tragische Verhängnis" Ausdruck gibt, „daß an die Stelle der langsamen Zuwanderung gesunder, mit abendländischem Geiste gesättigter jüdi- Hcher Schichten ein Masseneinbruch aus den auf tieferem, tzr tiefstem Kulturniveau gebliebenen östlichen Judenzemeinden getreten ist". Hier tritt auch gleich der Unterschied zwischen den antisemitischen Juden der Lttichspost" und den jüdischen Antisemiten des „Neuen Wiener Tagblätt" klar zutage. Jene pflegen ihrem hasse gegen die anderen Juden keinen geographischen Riegel vorzuschieben^ Dagegen ist das „Neue Wiener 'Dagblatt", dessen Abonnentenverzeichnis leider national >md konfessionell nicht, so einheitlich ist wie bas der »Reichspost", sondern gar manchen der „im alten Ghetto gebräuchlichen, philologisch so interessanten Namen" rufweist, gezwungen, einen feinen Unterschied zu machen pvischter den mit „abendländischem Geiste gesättigten" und den vom Osten her zugewanderten jüdischen Nemenien, die aus ihrer Heimat nicht die Arbeitsmoral und die kaufmännische Gewissenhaftigkeit mit gebracht haben. Zum Glück besteht aber die kaufmännische Gewissenhaftigkeit des „Neuen Wiener Dagstatt" fort, die eine Brüskierung seiner Leopoldstädter tzeser den weniger dicht gesäten in arischeren Bezirken züliÄe untunlich erscheinen läßt und das „demv Mtische Organ" noch zu einer weiteren Differenzierung tzvingt: . ~ . ■ „Die Wiener bodenständigen Juden wollen gewiß ' nicht in die Einseitigkeit verfallen, in Bausch und Bogen alle aus Galizien hieher verschlagenen Männer sss.irnd Frauen unter die Schädlinge der Gesellschaft '' einzüreihen. Wer in die Verhältnisse hineinschaut, " wW, daß viele dieser ehemaligen Flüchtlinge noch s, immer elend und kümmerlich leben, und baß nicht 1 zvenige unter, ihnen das Bestreben haben, sich mit .ri^licher Arbeit, fortzubringen. Sie wirken noch fvemd- , artig' inder Stadt, aber sie werden sich' allmählich hem Milieu anpassen, und ihre Nachkommen mögen ' Hon gute Mitbürger werden." ' Das Steyrermühl-Blatt „denkt hier zuvörderst daran, Haß seinp Bedeutung vor allem in einem peinlich fest gehaltenen Hochstand der Geschäftsmoral begründet sein ,-nrß". Und deshalb beneidet es die antisemitische Presse Hanz gewaltig umven zugkräftigen, nie versagenden Schlags, , „daß der Hang, di« abnormalen Marktverhältnisse, welche der Krieg und die Zerrüttung der alten öfter* reichischen Wirtschaft hinterlafsen habe«, zu unehr. lichtt Bereicherung zu benützen, innerhalb der von ' Osten her zugewanderten jüdischen Elemente wie eine ' endemische Seuche eingewurzelt ist". Und deshalb übeMMM das „Neue Wiener kagbratt" kritiklos ,Hasselb« streng« Urteil über die Schlechtigkeit jener Lteute, die der Zusammenbruch einer Welt in unser Gemeinwesen hereingespült hat und die die Gast freundschäft, die allen unglücklichen Flüchtlingen ge boten wurde, mit schnödem Undank.und Mit verbrecherischen Anschlägen gegEn ihre Gastgeber lohnen" Es Mag von bet gUößen Geschäftstüchtigkeit deS Sieghart-Blattes zeugen, baß es so angestrengt darauf richtet, was der Wiener GeWerbsMann Nick Beamte bei der Enthüllung des Tabakschleichhändelsskandals ausgerufen und „je nach dem Temperament mit einem -erberen oder harmloseren Fluch begleitet haben Ma^. Mntger kaufmännisch, aber dafür viel echter ,HeMv« kratisch" wäre es fteiltch gewesen» statt der so gearteten Mistigkeit des Gewerbsmannes und Beamtest mit der Fixigkeit des auf Mn Kundengtzschmück dressierten Kommis widerspruchsttS Rechnung zu wagen, die blind darauf Losfluchenden 'zum Nachdenken anzUregen und auf diese Weise über die Ungerechtigkeit, ja Unsittlich teit der Ostjudenhetze aufzuklären. Der bodenständige Wiener Ehrist ist nämlich lange nicht so vernagelt wie Her „bodenständige Wiener Jude", d«r anonyme Gewährsmann des „Muen Wiener Tagblätt", zu glauben scheint. Der'Wiener GewerbMäNN und Beamte kann sich, wenn er nicht verhetzt ist, sondern voraussetzungslos an das Problem herantritt, ganz gut in die innere und äußere Lage von Flüchtlingen hineittverMn, die dUrch Greuel aller Art von HaUs, Höf und Heimat vertrieben, .in der Fremde neue Existenzmöglichkeitett suchen MÜsM. Uebrigeus hat das „Reue Wiener Tagb.lat^ bei der Nachahmung seiner leuchtenden Borbilder etwas übers Ziel geschossen und gebärdet sich noch päpstlicher als der Papst. Die „Reichspost" hat nämlich auch vereinzelte lichte Momente, in denen sie nicht nur „Juden über Juden" schimpfen, sondern auch Christen über Christen erzählen läßt. In solch eiru'm lichten Moment hat sie zum Beispiel eine sehr wahrheitsgetreue Schilderung dar Schleich Handelsbörse beim Wimberger, geliefert. die sogar die antisemitischen Leser der „Reichspost" vyn dem Wähne befreien mußte, daß nur die. Ostjuden „Millionen auf krummen Wegen zu vevdienen wissen, aus dem Betrug am Staat und an der Bevölkerung systematisch ein Gewerbe machen". Dieses Talent ist durchaus nicht in allen Fällen auf die „gleiche Menschdnart" beschränkt. Das würde der Wiener Gewerbsmqnn und Beamte ganz leicht einsehen, wenn er, statt auf lauter demagogische Verhetzung auf freundliche Belehrung stieße. Bon erklärt antisemitischen Blättern kann man eine solche freilich nicht verlangen. Umso eher aber von einem Organ, das sich noch immer .Demokratisch" nennt. Daß es diese Pflicht nicht erkennt, sondern in würdeloser Geschäftigkeit zwischen Antisemiten und Juden pendelnd, beide umwerbend, um an beiden zu verdienen, hat seine tiefere Ursache darin, daß die Inspiratoren des Blattes seelisch zwischen diesen beiden Extremen haltlos pendeln. Darum braucht auch die zitierte .^Zuschrift eines Wiener Juden" keine Unterschrift. Ein Blatt aber, das nach Herrn Siegharts Pfeife tanzen muß, sollte sich doch davor hüten, die bodenständige Geschäftsmoral vor dem Ansturm der Fremden aus dem Osten zu schützen! Dolkswehr oder Heimwehr? An den Christlichsozialen rächen sich jetzt die Methoden, dje sie, lange bevor man die Kriegspsychose als mildernden Umstand ins Treffen führen konnte, im. politischen Leben Oesterreichs eingebürgert haben. Sie haben die Ochsentreiber von St. Marx gegen liberale Versammlungen mobil gemacht Und wo sie ans Ruder gelangten, die Hungergeißel gegen alle Andersgesinnte« geschwungen. Nunmehr müssen sie es erleben, daß der wirtschaftliche Boykott und die Kunst des Bexsammlungssprengens von ihren Gegnern genau so virtuos gehandhabt wird, wie von ihnen selbst in der Blütezeit ihres „sittlich-religiösen" Regimes. Weshalb sie jetzt ihre eigenen Methoden aus der glorreichen Lueger-Zeit als — talmudistisch verschreien und in heiliger Entrüstung „Schluß mit dem Terror!" rufen. Wer sich aber deshalb etwa von der Mißhandlung hes christlichsozialen Landeshauptmannes von Steiermark, so bedauerlich sie auch sonst jedem Kulturmenschen erscheinen muß, wenigstens die eine Wirkung verspricht, daß die Antisemiten den Terror, den sie einst hierzulande eingebürgert haben, nunmehr» da. sie ihn am eigenen Leibe verspüren, ehrlich wieder abbauen helfen wollen» de« belehrt ein Blick in die klerikale oder grvßdeutsche Presse bald eines Schlechteren. In derselben Nummer, in der die „Reichspost" über den Fenstersturz d«S Dr. Rintelrn Zeter und Mvrdio schreit, bricht ihre wahre christ? liche Gesinnung in einem Bilde durch, welches einen mit einem Brillantring geschmückte« Juden zeigt» Über dem sich eine geheimnisvolle Hand — heiliger Sherlok Holmes! — gierig zusammenkrallt. Damit man aber nicht glaube, es handle sich da um bas ».sittlich-religiöse" Bekenntnis einer vereinzelten schönen Seele, bringt die gesamte antisemitische Presse gleichsam als Kommentar zu diesem Bilde die Aufforderung des Antisemitenbundes, ihm Lei Anlage eines Judenkatasters mit besonderer Berücksichtigung der Bermögensverhältnisse (!) der zu Registrierenden behilflich zu sein. Bon der Findigkeit beutegieriger Langfinger hat Me« in der letzten Zeit genug mehr oder weniger ergötzliche Probe» erhalten. Man staunte über den Millionenbetrug eines Siebenundzwanzigjährigen und lachte über den Gauner, der, in einer Kiste sitzet, bequem die Türfüllung einer fremden Wohnung ausschneiden könnte; aber alle diese und ähnliche Listen moralisch und sozial Entwurzelter wurden zuschanden angesichts des geniale« Projekts, das christlich-germanisch gedrillte Artermm Wiens zu Spitzeldiensten für di« gierig Über dem Juden schätz gekrümmte Hand der Mtisemiteubüvdler zu mißbrauchen. Der Antisemitenbunb ist die Organisation ftte «bgetftftetert Offiziere und der vom Abbau bedrohte« Bureaukräten, die aus ihrer Unfähigkeit zu produktiver Arbeit ein Recht auf staatliche Versorgung ableiten. Sie habe« sich in item Hatz gegen die Bevöldermtgsschichren gefunden, die im freien Wettbewerb der Kräfte etwaerreicht haben und als deren Prototyp ihnen ,Har JulL" gilt. Die einest sabotieren den Staat, indem sie ihm« immer höher gespannten Forderungen an ihn immer geringere Leistungen entgegensetzen: noch nie funktionierte beispielsweise der Postbienst so unzuverlässig wie jetzt, da der Bund deutscher Postler Mit bet Lösung der Oftjudenfrage beschäftigt ist, noch nie waten dM Borkehrsver hLltntsse in Oesterreich so desolat wie heute, da die christlich sozialen Eisenbahnet im Fernhalten jüdischen Zuzugs vom Lande ihre Hauptaufgabe erblicken. Die anderen aber haben dafür eine itihfb größere Sehnsucht, bas gefährdete Baterland zu retten» und sie wissen auch das einzig unfehlbare Mittel hieftter Es besteht in ihrer Wtederaktivterung. And da für die abgetateltett Jünger des Mars in der jetzige« Wehte macht weder räumlich noch geistig Raum ist» ss verlange« sw ganz einfach die Organisierung, einer ne Mhrmachtr Sie Göltest nach batzri- Der Judenkataster mit seinem genauen Verzeichnis der jüdischen Vermögen soll diesen ein Arbeitsfeld eröffnen. Die Donau, die in Ungarn täglich Leiche«, expropriierter Juden aus Land schwernmt, fließt ja auch durch Oesterreich. Damit diese Zukunft Gegenwart werde, sind freilich noch einige kleine 'Hindernisses zu beseitigen. Bor allem gilt es den Kampf mit dem' „roten" Konkurrenten aufzunehchen, der jetzigen österreichischen Wehrmacht. Das Schlagwort, mit dem unsere Weißgardisten diesen Kampf führen wollen, offenbart' bereits de« ganM Zynismus, über Den die „sittlichreligiösest" Herren verfügen^ Sie treten näMlich süx^ die — Entpolitisierung der Armee ein. Die jetzige^ Wehrmacht. ist ihnen als „reine Parteitruppe" 'per^ dächtig, sie wollen das Heer unpolitisch machen - '. Die Anlage eines Inventars der Judenvermögen' istz der richtige Weg hiezu .. . Welche Naivität setzen die Herren bei jenen voraus, die ihnen glaubensollen!- Was sich an sachlichen Gründen gegen die österrvichtsche Wehrmacht -ins Treffen Mren läßt, hat AbgaoiMetet Stricker in der Nationalversammlung vorgebracht- Er wandte sich gegendie Errichtung einer Wehrmacht' überhaupt, deren Erhaltung unserem kleinen, - armeus Staate Opfer auferlegt, die sich von keinem Vernunftmäßigen Standpunkt aus rechtfertigen lassen. Was von anderen, weniger um das Staats wohl als UM dÄ Wiedererlangung eigener Machtstellungen besorgten Faktoren gegen die Wehrmacht vorgebrachi wird, muß als unsachlich zurückgewiesen werden. Die politische Betätigung der einzelnen Wehrleute außer Dienst ist eine verfassungsmäßig sestgelegte Errungenschaft der Revolution. Die Abwehr von Beschimpfungen der Wehp«, macht in der Gesamtheit oder in der Person einzelner" Mitglieder war schon den Soldaten der alten Hrrnee^ vom höchsten Offizier bis zum "Gemeinen zur Pflicht^ gemacht worden, und ztvar Abwehr mit der Waffe' auch gegen Unbewaffnete. Im Lichte dieser Schule, durch die die Mtglteder der neuen Wehrmacht ja hindurch gegangen sind, nehmen sich die vorgekommenen Versammlungssprengungen durch beleidigte Wehrmanner, hie nicht nur ihre Ehre, sondern auch ihre wirtschaftliche Existenz durch Angriffe auf die Wehr-- macht gefährdet glauben, harmlos aus. Im Dienste; aber hat sich, das soll trotz der grundsätzlichen M-. lehnung jeder österreichischen Wehrmacht gesagt sein,, die. angeblich rote Parteitruppe stets, als eine Stütze 6er1 Ordnung erwiesen und auch' die Belastungsprobe ihrer Verwendung gegen kommunistische Ruhestörer bestanden. Wo in aller Welt haben „weiße" Garden dieselbe; Disziplin gewahrt? Nicht nur in Horthy-Ungarn, auch in Dentschland haben die Weißen Truppen die ärgsten^ Ausschreitungen einzelner Mtglieder immer nur gedeckt, statt sie zu ahnden. Und mit einer solchen Institution soll jetzt. Oesterreich beglückt werden! Die Bevölkerung, die in ihrer wirtschaftlichen Not wenigstens in der Fretebe über die ewberte politische Freihejp Trost findet, wird sich, das nicht bieten lassen. Auch die Entente dürfte sich durch' die militaristischen^ Wühterete«' der Judenkataster-Strategen nicht lange provozieren lassen.' Und so kann es geschehen, daß! Oesterreich eines Tages keine „roten" Tnchpen mehr hat, aber «cuch kein« „weißen", sondern — schwarze. Nämlich'Senegalnegvr nls die neuesten Verteidiger der euwpäische« Zivilisation gegen Europäer?Vi' Dtr neue Sesfiorr des polnischen S sp. Waescha«, ll. Mq'r. (Privat.) Gestern wurde' die neüt Session des HG« eröffnet. Ministerpräsident W i t o s hielt ei« MfÜhrlicheS Woss Sber du v b e r i ch l«sif che Fra *« mtb de« von Karfaniy gtteitet« Aufstand. Er erklärte, obwohl Polen mit ganzem Herzm auf seiten der für ihre Freiheit kämpfeudm Aufständischen stehe, sei der Aufruhr o hu « Mi, h i l s e * t e pol aUch t n Re^ gier««« «rsgebroche«. Pole« sei bereit, den V e rsailkrt Bfrir«« t r e» z« erfstlkel^ ad« «leichMs alle ihm daraus zustehenden Rechte auszvüützett. GegenSber hm Gerüchte«, Selche dp« drt Schaffung eiüeS; souveräne« oberschlesischr» Staat« spreche«, hielt es der Ministes prSstdeät für angchracht, ick Name« der pöl«ischeU Regierung und des poimsche« Volkes gegen eine« solchm Versuch Lösung der «bttschlestschnt Frage z u protestier e Ucker AntragdeS standvarschaÄS Tormptgh « s k wmde die Grilärnng des MUisterpräfidenten ohne Dcka' dem Ausschnffe Gr äutztm Augrlr-enhcked. Über wiesen. Antchrp«r«RMttn der jüdische« Abgevrdneteu. WnejchdM»' ll. Mai. (Privat.) FSk hiegegevwciriiäe Sesstou drs polnischen Gejm HÄ die Verewigung der j ü d fisch en Abgeordneten eine Reihe von Inter, pellatio neu vorbereitet, welche hauptsächlich die Stell,mz« Nähme der Regierung zur Wischt« Bevölkerung betreffen. Unirr anderem beabstchtigt die Bereiuignug der jüdischen Abtzevrdneteü die SiUbringuns einte Jutrrvtüattv« über das Ginschrüteu bet Pslizei gegen die MaiversammluNM der Kdtfch« Arbeiter ferner Über bk Haftung des Krirgsministeriums gegrnüb« OfstsitM und Soldaten jüdischer Nationalität sowie ilbee db jüngst ersdttzte KdnWation üüd SchördÜche Eiustellüug der in Maisch«« MeiMden Wräische« TäSeszeiteng „H u z e f i t a“| . '; Fürst Sa-e«ha te BrGer. ' Paris, kl-Mai. (Privat.) Grsteru ist 'hier -dir pol,!'