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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-11 · Heft 822 (11.5.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 822 (11.5.1921)
Date
1921-05-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sekte 4 Wien, Mittwoch —ii -— -- - -1 - Tagesbericht. Wiener MörgeuLeit«»- _ Mitteilungen aus dem Publikum. „Wojenno plenni“. AmSsteAuns von Kriegsgefangeucuarbeiten. Zu der Zeit, die von Rousseaus Propaganda ]üx die Rückkehr zur Natur ihren Stempel aufgedrückt erhielt, schrieb De fve seinen Robinson Crusoe und schilderte, tvie ein aus der menschlichen Gemeinschaft Gewordener den ganzen kulturellen Enttvicklungsgang der Menschheit imkleinen nochmals durchlaufen mußte, wie er sich die primitivsten Werkzeuge von neuem erfinden und längst gelöste Probleme des menschlichen Geistes noch einmal denken, längst, überwundene Zivilisativnsstnfen noch einmal durchleben, müßte. Auch der Weltkrieg hat der Menschheit eine Rückkehr zur Natur gebracht, aber, nicht in dem erlösenden Sinne, wie sie Rousseau. sicki . gedacht hat, sondern als beschämenden Rückfall in atavistischen Blutrausch und Bernichtungs- ' wahn, ilub auch diese „große" Zeit hat ihre Robinsone hervorgebracht. Der.mitteleuropäische Kulturmensch,.der als .Kriegsgefangener in die unendliche Steppenwelt Asiens geschleppt und dort die -schönsten 'Jahre seiner Jugend zu verleben-gezwungen wurde, hat An tausendfacher Vervielfältigung wahrgemacht, was dereinst ein Dichter 'ersonnen. Eir«- Ausstellung von Kriegsgesangoneuarbeiten, die derzeitInt Gewerbesörderungsamt. fX. Severingasse 9, nntergebracht und sehr sehenswert ist, Zeigt uns unter ariderem eine Pfeife, die mit Hilfe eines Schicnennagels hergestellt -wurde.-der seinerseits erst durch Glühen, Hämmern und Schleifen zu^eüwtn Werkzeug ausgestattet wurde. Wir sehen primitive mediziirische Instrumente, die Johann Götz mit großer Mn st verfertigt hat, und Silberrmge, mit deren Herstellung sich Stephan Schanz e r - in- Sibirien zweieinhalb Dollar per-Stück-verdienen konnte» indem er che an' Soldaten' des amerikanischen Expeditionskorps ' ’iv. Wladiwostok verkaufte. Das Material hiezu lieferten - 'ihm teils Silberrubel,-.' teils' amerikanische Silberdollar. Die Werkzeuge, deren er sich - bei seiner kunstvollen Arbeit bediente, waren primitivster Art, sein Ambos ein um gestürztes - SchraPuÄl Einlegearbeiten, von Franz S ch önvflug benützen Materialdie Knochen aus der. Küche Wir sehen ferner-die Erzeugnisse einer Druckerei, die gänzlich im Lager von Krasnaja Rietschka hexjgestellt woroen war und deren Sieindruckhandpresse durch sie Metamorphoseeines.— Wagens entstand. Dü' Ausstellung führt den Namen ,Mojen no sD te nn üch jenen schrecklichen Sammelnamen, der Lauern-und Städter, differenzierte Individualitäten und robuste-. Herdenmenschen unter einer einheitlichen Marke zusaimnensaßle. Mägen-sie daheim noch so. verschieden gedacht, gewirkt und empfunden haben, hie» waren sie einer wie.-'Krarideres nur Wvjenüo pkenni Niegsgefangene. Aber8er- Menschliche -Geist hat auch tn-: der - Enge des Lagers ein Mittel -gesundem dieser schrecklichen Nivellierung zu entgehen. Er flüchtete sich ins Gebiet der Kunst, wo'sich das Recht der JMvidnalität wieder siegreich zur Geltung, bringen konntestUA/diese Flucht könnte kein ' Stacheldrahtverhau hüMtn» Mir sehen bildliche Darstellungen von Konzerten,-die-musikkündige Gefangenesich und den- Zuhörern, zur .Er-- drnung veranstalteten, und die Bilder selbst find Kunstwerke' von zum Teil hervorragender Bedeutung. Die expressionistischen Zeichnungen Ludwig G Nu b e r s gewähren erschütternde Einblicke. in;- das zwischen tiefstem Pessimismus (,Mir Verlorenen"),und. schwächer Hoff.-.ung („Unser HoffnungsfünkleichH, schwan- " Pende Seelenleben des Gefangenem Erschütternd agch im - Humor („Einer, dem sich die Mauern öffnen", „Einer, der die Mauer nicht mehr sicht", „Einer, der mit dem Kopf durch die Mauer möchte" und — ein-leeres Blatt mit dem - vielsagenden Titel.„Das ist nicht mehr »von mir"). Zum Glück.hat dieser Pessimismus unrecht be-- halten und der Himmel, de;«, der Künstler inzwischen wiedergegeben wurde, ist nicht die Behausung der Sekigen, sondern der gleichnamige Berg im lieblichen Grmr-inch .auf dem-der Heimgekehrte nun haust. Dieanderen Bilder spiegeln mehrdas äußere Leben der .Gefangenen und der,Umgebung, in die sie ein unerfotsch-. . liches Schicksal verschlagen hatte. So lieferte -Ing. Julian Smo.lik zehn künstlerisch hervorragende Blätter, das Lagerleben in Chvdjent veranschaulichelrd. Karl May fühlt sich' durch die fremde Kultur angeregt und schuf farbenprächtige' Straßen-' und' Basar-- bilder von Chödjent, während Theodor F l e.is ch mann in den. Bann der exotischen Natur geriet und Impressionen aus der Gebirgs- und Steppenwelt zu Papier brachte. Rudolf Hanke gibt italienische StcÜ>teansichten', wie er sie vom Fenster seines Spitals-aus sah, in dem ihn eine Sch.ußwuüde im Fuße sesthielt- Ein „Fußballplatz -im Lager Baja" von Franz Bilko ist nicht nur künstlerisch durch seinefarbige Wirkling- - sondern auch stofflich' interessänt, weil es tröstende Uetzerzeugung vermittelt,'daß auch-.-heitere Momente Lm Gefangenenleben nicht ganz fehlten. f- Und diesen Trost im höheren Sinne vermittelt das künstlerische Niveau'der ganzen Ausstellung. Viel Unglück ist' Aber. die. Menschheit gMrnmen, aber gerade> die durchs den Krieg am härtesten Getroffenen hat der Genius der Kunst und Schaffensfreude über alle Trübsal hinausgehoben.i Mit dieser.»Ueberzeugung -verläßt man die Ausstellung und tritt moralisch wohltuend gestärkt wieder hinaus As SCSten^r''fteten.1 ) ... Pepi Nestel Stizeliska Nowe Leon Strauchler Ghodoröw Verlobte Maj 1821 RIL8.ANTEN, Perlen, Gold, Silber,PUtln a.Uhr«a —-.-a»—-* kauft und verkauft 77« ETTER Bötonturmstr. 2S. SCarisMtfontr. 98 öröß&ter1 und bester Käufer Wiens 4*$G Bi*ÜIanienr Perlen Jqweien, KdelstoinhändtoriRabinowifscIt, Juwelier I. Maximilianstrasse 5 II. Stephaniestrasse 3, mir Nr.3 (jetzige Mah'ersfrasse) (jetzige Hollandstrasse) Tel. 8541 und 45146 im eigenen Hause Haltestelle Operarinp,.Zog.-Kärufaefsir - , ■■ „• sm,*., .MchioMs».. Hwen Sie »och unsere'Preise Mittlerer Konzertliaus-Saal Samstag, 14. Mai, abends 7 Ohr Jüdischer Liederabend Mitwirkend: Marco Goldin (Klavier) Karten sind zu haben: An den Konzerth'auskassan, . III., Lothringerfetrasse 20; in der „WienerMorgenzeitung*, II., Taborstrasse 1/3;, in den Theaterkartenbureaus des Oesterr. Bühhenvereines, I., Franz Josefs-Kai 66: „Aitia“, ]L, Taborstrasse 5; Spieimann, II., Praterstraase 14, Schreier, IX., Porzellangasse 32; Schnitzer, XX., Wallensteinstrasse 24; Buchhandlung ljöwit,n,Rotenturmfl;tässe 22 ■ 8899- '! und BureawmÖbel die grösste Auswahl Leopold Steinliart , wton, r., Biiiei-sn-usae 3ffr. s S»hr*lbraM*}»laeiirop*ratnren rasch, billig and gut tüS Tel. 4073/VUt Irtaen - in ps - In detail 1., Kobimessergasse I (seit 1BS6) g Morgen 7 Uhr aibends Endet im Grossen Musik- '; 'itereinssaal'ein ' zugunsten der Mensa academica judaica mit Konzertmeister Zimbler und dem Hakoah« t.: Orchester statt. Dirigent: Prof. & Braslawsky. Wenige noch' festliche Karten bei Löwit, Wien, t, Fleischmarkt 1, „Wiener Morgenzeitung“, II,, Taborstrasse 1—S, ... und Musikvereinskasse. . <xsg. Ein neues SteuerprojekL des Wiener Magistrats. Die Steuer auf Lrrxüslvarer». Gegen dreißig neue Steuern, welche die Lebens- ' interessen der Bevölkerung berühren^ hat der. städtische Finanzminister uns bereits bescheert. Man sollte meinen, daß die Steuerschraube, die. er so virtuos. handhabt, wenn schon nicht zur Ruhe kommen, doch, iventgstens ' eine Pause machen wird.. Weit gefehlt! Es. ist. noch.nicht genug der Qualen,. die SchraMe.muß bis zum.Weiß--. ' bluten angezvgen' werden, und die.Bevölkerung, welche, schon durch das tägliche Elxnd .ganz abgestumpft.ist,. laßt wie ein Totßewcihter vhne irgendwelchen, .Widerstand alles über-sich ergehen^ Es ist ja .richtig, baß bia Verwaltung eiüer Stadt wie-WHn ungeheure.'Suchmen. benötigt und dies umsomehr, wenn es sich um den Wiederaufbau nach einem so opservvllen,Kriege,handelt. Aber die Finanz- und Steuerpolitik eines Staates oder einer Stadt wie Men darf.nicht vom Jnstamen tstand'punkt gemacht werden, darf nicht, vom bockbeinigen Parteiinteresse diktiert sein, wie .es jetzt so . häufig der-Fall ist. Jede Steuergesetzgebung muß, wenn sie nicht allgemeine - UnzufriLdenheit erwecken will, von sozialem Empfinden-ausgehen. Zugegeben, daß die herrschende- Rathauspartei sich alle redliche Mühegibt, aus dem finanziellen Chaos heran § z u kommen, daß man mit vielen, vielleicht mit den . meisten.-^bisherigen kommunale» Steuern sich abfinden kann. Was uns jetzt aber durch das -iteüe.'Steuerprojekt geboten werden soll, um einen Milliondnstvom aus der Schraube herauszupressen, das - gleicht einer-- Folter, welche schon bestehende. Qualerr^ins- Unendliche verlängert, Vom Magistrat der Stadt Wien liegt ein Entwurf vor, dem gegenüber sich alle bisherigen kommunalen Steuern wie. Kindereien ausnehmen. Nach diesem Gesetzentwurf, „betreffend die Einhebung einer Landesabgabe ,; von dem Verkauf bestimmter Waren und von dem Entrtfft befcmtmftc ^iftiwubnt m der Stadt . 41. «ak im j3ti. S2g wareimbgabe^, muß. und wirb eine maßlose Ve r teuer u'n gf a st a l l e r Be d a t f § ü 11 if c t nusgehen. Fälsch lich eine Abgabe für Luxuswaren genannt, ist das Projekt in Wahrheit eine allgemeine Warenumsatz st euer, durch welche auf das vom Verbraucher ^hlenbe Entgelt eine Abgabe von 15 Prozent: gelegt werden soll. Natürlich wird, der Konsument die, Steuer, zu zahlen Haben, da sie schließlich auf den- Warenpreis geschlagen wird. Aber auch die G e s ch ä f t sleute werden durch die neue Steuer, obwohl sie überwälzt werden kann, aufs schwerste getroffen, weil, atzgesehen, von. der Verminderung des Umsatzes wegen der Verteuerung der. Ware, sie für die Bemessung und Ent-- richrung'der .Wgäbe / große mch kostspielige buchhabterische Svndergrbeiten -für die Gemeinde verrichte«^, .müssen.. Denn der^ Abgabepflichtige' muß dem Magistrat für jeden Monat eine nach Tageseinnahmen detaillierte Abrechnung vvrlegen. Viele Hunderte, vielleicht tausendej kleine Geschäfte, die bisher zu. keiner Buchführung ver-e pflichtet waren, -sollen nun diese Arbeit leisten und eventuell Büchhaltu^spersvnal anstellen. Welche nenen Ne« - lastungen dies ergibt, ist einleuchtend. "- Der Anhang zu dem-Gesetze zählt-in 67 Punkte»! , mehrere, hlmdert allgeineine Warengattüngen auf, die: , znm größten Teil Bedarfsartikel sind. Wie ein Hohn auf das Elend der Bevölkerung .klingt es, wenn den Luxuswaren Artikel be.igezählt tverden, ivie:. Alle Mifikinstrumente, Operrrgläfor, ZuckerSäckerwaren aller Art, Kanditeu,. Zuckerln und. dergleichen, die. bekanntlich gerichtsvrdmmgsmäßig. als nvttvendige Bedarssar ti fe \ erklärt wurden, .alle Delikatessen, daruntep auch seine Gemässe, Blumen, Grabdenkmäler, Bade-,, an.ztrgo' u. a. - .;. ’j Es '-hkNidelt sich vorläufig um einen Entwürf, deri im Fnianzausschuß. .noch nicht beraten wurde. Es kamt,' das muß jetzt schon gesagt-werdennicht zeitlich genug dagegen Stellung genommen werden. In dieser Form, darf'der Eiliwurs nicht Gesetz werden. - Tatsächlich kündigt! das Hande-'sministerinm.-bereits seine-Jntervent-ion an.' DeLegiertenLag Les Reichsverbandes dev wirLschastlichen AerzLeorganisatioue». Ans Sälzbürg wird uns berichtet: Der Reichsverband der wirtschaftlichen^ Aerzteorgamsatichr-n berief einen Delegiertentvg der wirtschasilicheu Larides-Aerzteorganisstiouen Oesterreichs nach Salzburg ein, um ein Einvernehmen über ein gevieinsames Vor-, gehen der gesamten Aerzteschaft Oesterreichs gegenüber der Haltung h?r Regierung und der Nationalversammlüng in wichtigen, die' Interessen der Aerzte berührenden'sanitären Fragen zu ' erziele«.' Die ^Delegierten traten 'emmütig für die ' Organisation' eine« sämtliche Äerzteorganisationen nmfässenden Widerständsbnvegmtg ein und beschlossen zum Zeichen des einheitlichen geschloffenen Botgehiiris/ daß ästen Arrzttn Oesterreichs nur entschiede«^ Abwehr 'Lirr Pflicht macht, ' i» Wi»» -und ' in - 'den - LMdeWaHpt-- städten'große'Protestkundgebvngen zu veränstaltr«. " - " -- Sine Protestk««dgeba»g der Stecht«. praklikante«. : -Die RtchtS-räktikanten sämtlicher Wiener Gerichtehickteu eme VMvkrfammlrmg ab, in welcher die von den beteckigte» Ministerien ^machten Zugeständnisse als n n z u l S n gli ch bczrichnet' und entschieden Stellung gegen die Vorbehalte des Bundeswmisterrümsjnr Finanzen gen-omme» wurde, welche dies«. Zuo.Mndmste'- gänzlich entwerten. ' Die Versammlung beschloß einstimmig an der Forderung "nach der Gleichstellung der Bezüge der sämtlichen Rechtsptaktikavteu (RechtsanwallSanwärter) mit deü-Bezügen der RichteräMtSanwürter jestzuhalteu. Für den — bei dem unstcheren und schwankenden Entlohnungsschema kaum vermeidbaren — Fall von DerzLgerungen und auch nur rknerheblichen. Verschlechterungen m der Entlohnung fiud die RechtSPraklikanlfn entschloffen, zu allen zweckdienlichen Kampfmitteln zu 'greisen.' Schließlich wurde eine gesetzlich^ Re g e l u n g der Bezüge der Richtspraktikauten dmch ihre Einbeziehung in die Besoldungsreform gefordett. Äperrgeld «nd Hausschlüssel. Der Stadtsenat hat' gestern den vom gemeinde--, rätlicheu Ausschuß' für Wohnungswesen und SozialjivAMbereits beschlv,'seuen Entwurf der neuen Haüsbe"sHrpervxdnüng'in Betracht gezogen. Vom Re-- screnteü wurden einige nicht unwesentliche Abänderun-- gen Nantrckgt'.'lSd soll die Höhe des Reinigungs^ gelbes nicht durch den Stadtsenat, sondern auf Grund freier- Pereinbarüng zw'ischen dem'Hausbesitzer und dem .Hausbesorger sestgesetzt werden. Die Dürchführungs-- veroKnüng soll entshrechend dem* Wunsche der beiden Hausbesorgerorganisatiynen das Sperr gelb vor Mitternacht mit' 3 Kronen, nach Mitternacht mit 5 Krönen für jedes OeffnSn' des Hansbores seststellen. Der Anspruch der Wohnungsinhaber auf Ausfolgung eines,,Ha u s t o,r s ch l ü s se l s soll aufrecht bleiben- Doch 'wird erst die Durchführungsverordnung bestimmen, welcher Betrag für die Äusfolgung des Schlüssels vom Wvhnungsinhaber an den Hausbesorger — gleichsam als Pauschalablösung für das Sperrgeld — zu enM richten ist. . Mber die ganze Angelegenheit, besonders über das Recht auf die Äusfolgung des Haustorschlüssels) ent" wickelte; sich eine lange Debatte. Der christlichsoziale Stadträt Dr. Kienböck stellte, den Antrag, den Polxzeipräsidenten zu einem persönlichen Erscheinen im Gtadisenat..einzulaöen, um eine Aeußerung

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