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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-05 · Heft 816 (5.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 816 (5.5.1921)
Date
1921-05-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rc. S16 Wien, Donner«-, SÖicuet PoUtifche^nn-scha«. Graf Andraffy gegen den wertzen Terror. Budapest, 4. Mar. (Ititg. Tel. - Korr. - Bvr.) 'In dev Ratiorralversammlu«s ergriff bei d« Bewlnng deS Staatsvvra«schla-es Adgeordrreter GrafJulius 31 n fernf sy das Wort Md crflSrl aittcr <mb«m: I« Laufe der Debatte im englischen Unterbaust sei auch Her svgruanuir weiße Terror M Sprache gebracht and dessen Hlhschaffmrtz griordett worden. Wedgewood. der Ach längere Zeit itz ürrgam aufbült, habe de« weißen Terror ans das schärfste OnrnrteiLt. Er habe aber andererseits behandlet, daß die Landwirte-- Meter, mit der « während seines AnfenthsüS in llngärn i» Nsbindung gestanden habe, der» weißes Terror abhold sei, und 8 liM Hoffnnns Ausdruck gegeben, daß, nachdem diese - Karin m Ungar» die fLhrrsdr sei, die Landwirte dresee Strömung er» Ende Machen werde». Rchtrer bevnrl! hiezu, daß nicht mrr die Parier - -er keme» Landwirte de« weiße» Terror feindlich gesinnt sei, ee «cks F üh rer e i n e r P a r r e i verurteile d i es ca %t c l* » c an r das schärfste. Seine Partei! werde alles sn f b i e 11 m, damit «ran vor» weißen T e r r o r - m i t Recht «icht mehr rede» könne. Graf Bethle« über die KörtigsfrAge. Dem BudspeftoL Vertreter der T-elegrasiheuagenLur „East:, Eurvpe" gegenüber stellte Graf B ct f) 1 eit den SLarrdpmrkL der gegenwärtigen ungarischen Regiermrg [ •ist der Königfrnge dahin' fest, daß sie gleich der srü- Heren Regierung an dem Gesetzartikel 1 vom Aahre 1920 festhalte, der bekanntlich ansspricht,' daß die königliche Gewalt ruht. Die überwiegende Mehrheit der öffentlichen 'Meinung unterstütze die Regierung 'dabei, die Königsfrage anS den Problemen: der nächsten -Zukunft arrszuschalten. Es sei auch vollkommen überflüssig gewesen und Hab« die Ungarn rrnr irritiert, daß iremda Staaten ans Anlaß des Königsbesuches sich in die internen Angelegenheiten Ungarns mengtz:n- Der bulgarische Ministerpräsidünt gab' seiner Verwunderung Ausdrück, daß die -ausländische öffentliche Meinung auf die Frage eine Antwort haben will, lvie die endgültige Lösung der Königsfrage in Ungarn gedacht sei. Das ungarische Volk will von oMer Restaurier'u ug der ö ste r r eichisch-üngarischen Monarch {c überhaupt nichts hören, es will für die Zukunft [ sein unabhängigesnationales ELgenlebrn pcherstellen..' Znland. Die Bertriige Oesterreichs. f v Berhandlnnge« mit A«HSNr. Äuä Budapest wird uns Le richtet:. Der Aornpettsationsvertrag Zwischen Oesterreich und UngLrn ist am 28. April ab gelaufen. Dieses HandelZabkourrnLu ersetzte bekanntlich d-u Handelsvertrag zwischen Oesherveich! und Ungarn, der noch während das . letzten Winters/! vollkomtrren fertige stellt war. 'dem 'j edoch die ungarische! Regierung bis zur völliger: Klärung gewisser poli- M)«r Fragen (gemeint ist wohl die tvrstungarische ^rage) die Ratifizierung bisher verweigert hat. An Srelle dessen wurde das alte ÄompLusationSObkMMnen B»WMW>»WM>WIMWW>M»MW»WI»MIWAW»WWW>W»I'I»>W>WWWW>N»>M>M»W>W>M>t>>^>>WW!l Das für heute anberaumt gewesene Gartenfest des Vereines „Erez Israel4 wurde B fui» den 8« d. SÜi verschoben! 8 mit zweimonatiger Gültigkeit verlängert. Gegerttvartig finden wegen weiterer Verlängerung dieses Abkommens Verhandlungen statt, die jedoch rwch nicht zum Abschluß gelangt sind. Die Vertreter des ungarischen Außenamtes und des Handelsministeriums treffen heute in Wien ein. .. Der Vertrag mit See Tscheche Slow »Lei. . Die derzeit in Prag im Garrge öefiiürlichen Ver-. Handlungen wegen Abschlusses eines H a »d e l s v e rträges zwischen Oesterxerch und der Tschechp- Slv wa kLi werden am SamsbaI beendet sein, worauf. sich die österreichischen Delegierten nach Wien begeben, um d« Regierung Bericht zu erstatten. Pmg, 4.' Mai. (Privat.) Die „Prager Pressest schreibt zum österreichisch-tschecho-slowakischen Handelsvertrag: Der Annex zu dem Handelsvertrag besteht aus Bestimmungen über die Ein- und AussuhrreFelung, ans einer Freiliste von Waren, einer Liste von Gütern, die dem Mwilligungsv«rfahren unterliegen, und eurer Barbotliste.' Blaß die Freiliste; ist gegenseitig. Mmster! Ar.' SchnstE» Heck schon darauf-hingewiesen, baß sinj folge der speziellen Wünsche, sowohl der. österreichischen als auch der tfchechv-slowakijchsn Industrie, diese Freiliste nur sehr eingeschränkt sein rwerde. Die Schwierigkeiten dieses Teiles sind natürlich nicht spezifisch tschechoslowakisch, sondern beiderseitig, da 'viele österreichische Industriezweige natürlich bas Einfuhrverbot ebenfalls als das beste Schutzmittel gegen die Konkurrenz anseheü. Uebrigens sind diese. Schwierigkeiten bis auf einen kleinen Rest, der wahrscheinlich schon gestern ansgearbeitet wurde, bereits überwunden und das VertvagZiverk, soweit die AntssrhSndler in -Betracht kommen,' 'so Mt wie unterschrieben' - Bnndeska«zlrr De. Mayr Wer die - Kredithilfe. ■ Die „Börfe^ vrröffwtlrcht eine Unterredung mit Bundeskanzler Dr. Michael Mayr über die Aussichten der KrediMse. Der Bundeskanzler Mete nuter anderem aus: Der riefe Epr!^ mit dem dir Finanzdelegierten des VölkerSundes hier ihre Ärbeit dinchgtsührt haben, mußte aus M, die diese' Arbeit.zu bwbschterr Ge- . Hatkru, einen -HK.tzm Emdurck ^.mache». % Ü»ser< Anftzabe ist es jrtch^dazü' beWrühtü, daß' dre Borlmsj etzuugen die^u'gewährende Kredithilss-zuLersien. Wir' werden versuchen/ die von uns vetlougten Maßnahmen durchzusührem Die Drlegirrten meiden m' Genf' über-; anferc Bereitwillitzkeit; ■ berichksn können^ unsere tzauze Kraft Mr das große Wer? drr Saniemug i und des WnderüAsbaües Orsirrreichs eiuzusetzeu. Der Bö!ker° - bnnd wird dann die EntschridMg-zu jallen habe», ob ans dieser Grundlage weitee-verhandele werdnr kann, und ob die Möglichkeit einer Lnßererr Anlrche tatsächlich §egebm isi. Fällt dieGntscheidang, was wohl kaum zu bezwerseln ist, für uns günstig aus, daun dürften wohl auch sehr rasch die Müwl slüffig gemacht werdr« könvm, die wrr zmlachsL für die drmtzendsteu NsLwkndigkeiLe« brauchen, zur Decknug des Tnst.^Ls, was bisher nur durch dir ki. Mai 1921 ' ©eäe' al,. ■ ,"11 i-rr-aa.-;,-r--r ia;a.-»2»^!»..- ...^. - - Nolenpresse geschehe» konnte, und Le« Ankauf der eiforderliche» Lebensmittel und weiters zur Errichtung und Erhaltung ttt& Notenbank und zur Ordnung unseres Geldtvesens. H Oesterreich wird zu seinen Kreditgeber» in rin festes Vrrtragsverhälmis trete» und Kredithilfe und Finanzprogramt» strrb> gleichwertige Bestandteile dieses DertraaeL Alle Mamckßmck t» Änner» werden erst dann in Wirksamkeit treten können,-wenn wir — als der eine verrragschließende Teil — die volle Gewahr. hteW haben, daß arrch der andere Teil d,e Lbemommme Vrrpsl'Ärm« erfüll!. ' . - - ‘ ‘ ■ Der Verbund dar sozialdLM-kvatrsche-n neten hvolt gestern eine Sitzung <cb, in der der Dar-., stand ausführlich über die Verhandlungen b«*. Regierung mit de« Delegierten der Fi-i nanzrommisfion.des.Völkerbundes-bericht tete.. Der. Vorstand stellte in allgemeinen -MckMmeu die Stellung de» Partei zu den in Diskussion stehende« Projekten fest und ermächtigte den Vorstands die b?t Regierung zu gebende Antwort zu formulieren Die Errichtung von Bolksbnnken. Der BudgeLausfchuß wies gestern den sozialdemokrsfische» Antrag auf Subventionen für Gemeinde» mit -über 10.000 Einwohnern an die Parteien zur Vörbe« ratung. Ein Arrlrag über, die Errichtung dorr Volks- ' Lanken und NodaWerung des Sparkaffenregulativs wurde an die Regiermrg geleitet mit dem Ersuchen um Einbernsnug einer Enguete. Die Grge SAiffe der Verlrehrskonserenz vorr Bareelssra. Avber dis Ergebnisse der Wer kehrskouseren? iu BarLelorra wird uns mitgeteit: Die Beratung, basierte auf Artikel 283 des Friedeusvertrages, ivelckrer' verfügt, daß die Mitglieder des BölkerLundes eim ^2Ldehrsabkommen schließen fallen. An der Beratung nalmreu die Delegierten pon.43 Staaten, unter ihnen auch die,, Ungarns,intb Deut-schland's, welche noch nicht MitgWder -deß/PolkerbundeZ s'nd,-teil. Die Nachfolgestaaten '&»» manien, Iugoslawlest und.die TschEcho-Slow a k^r waren durch je vier Delegierte, Oesterreich durch' zwei Delegierte vertreten. Ursprünglich war geplant,' die.auf den freien Transitverkehr und' im allgemeinen ans die internationale' Regelung h-ts Verkehres' bezüg-' licherr Fragen durch Verträge feftzreLegen. Hiervon müßte jchoch Abstand genommen rverden, weil die Eisenbahn- und .Hasenverhrhrsfrageu in Europa von anderen Ge- - sichtspunkten aus beurLeilt werden müssen als in« Amebika und in Asien. Die bivergievenden Äufsassttngerr> waren nicht in Einklang zu bringen und deshalb wurde an.Stelle fester Verträge bloß sogenannt Vertragsty pen entworfen und vereinbart. Diese Tysien ver- ^pstichW'ld«- eiü^lnen. Staaten nicht, sondern dienrw. bloß als Mrster für die abzuschließendeu Emzelab-- körnm-en. Die BertragAtYpen stehen auf der Grun^ ' läge Lev Reziprozität und dev Gleichheit. Die Bestimmungen des Frietz^nsvertrages, welcl^ Berkchrssragm betreffen, bleiben in Kraft, mit Ausnahme der. Bestimmungen über die Schiffahrt» bezüglich welcher' die Konferenz in Barreloua neue UebereinkomniM ge-- schaffen hat. - - OrchesteLkonzerte, Der Lekanuw englische Dirigent Albert Co-a teD eröffneie sein Orchest:rkonzerL zugunsten des. britischen Hilfsiverkes mit den Enigma-Variationen siernes. berühmten Lnndsrnannes Edward Elgar. Iu 14. stets durchsichtigen, technisch.meisterhaft gesetzten Beränderungen eines eigenen TheMs 'charakterisiert er, bas Wesen feiner Freunde; nach der Mannigfaltigkeit an melödischr« - und rhythmischen Umgestaltungen des Themas zu schließLN, diirfIrn in Ekgars FremrdeZkreis die verschiedensten. Lempemmenre vereinigt sein und dort eine recht lebhafte .GrselligMt herrschen. Die .mnsi« lülische PortrLLLHnlichkeit können wir leider «Üht.'Veürtzilen und bedauern nur, daß Elgar, dem hier der Schaw Nackdn fitzt, sich nicht selbst in de» Freundeskreis einbezogen hat. — Wagners „Siegfried-Idyll" bringt Eoates lange nicht so lyrisch, wie wir ßieses idyllische Familie nbild ans Jung-Siegfrieds ersten Tagen empfinden, aber immerhin plastisch und! mit sicherer Beherrschung des Orchesters. Seine suggestive Alraft' bewährte sich auch bei der Wiener Erstaufführung von Skrjabins dritter Symphonie „Das göttliche '<$&» blcht/", in der der Tondichter die Brsreiung des Menschen von allem Zeitlichen und bi.r Annäherung an boheve, vermutlich künstlerische Mächte anstrebt. 'Skrjabin, der auch eine E-dur-Symphonie mit Schsußchor „An die Kunst^' sowie einen „Prometheus" geschrieben hp.t, langt gerne nach den letzlen m«sikalischru DiWn «fnd wiN durch Mrplizierte "cheniattsche ArLe.it. mch, blechgesZLnzerte Angriffe sein '.Ziel erreichen' Jn seimm. /.Höttlicheu Gedicht" si^ht er stark im Banne.'Wägers, ist aber auch russischen und französischen Einslüsterungen zugänglich. Gleichivvhl klingt aus diesem Mrk ein starwr Glaube an die eigene. Kraft, der mit Er Kaugutmigösit und Unausgeglichenheit versöhnt. Auch in dem ehrgeizigen Bulgarenvolk Mint der Wunsch nach einer nationalen Musik allmählich rege zu werden. Der kaum 21jährige P'antscho D l a b iu e t o ff, feer an, deutschen MusikMuleu seine, Ausbildung ge,rossen hat, gibt sich' nicht mit KlemigMiLN ab, sondern versucht sein Glück an einer symphonischen Legende, deren TestoHoL», die,,'heimische Legende des heiligen Rilsky von Syltscheff erzählt, Dunvel ist ihrer Worpe.Sinn und unklar und bombastisch riberladeN; die Architektur ihrer Musik. Auf einem internationalen Drei schwimmt gleichsam.da und dort als Fettauge etwas Mie vin Motivchen von national LulgariWm. Kolorit. ' ^-7 Noch schwüler tvurde^ üenr Hörer zu Mute, «!s Heraklit Mo sto r v s f, ber^ Dirigent dieses unter Mitwirkung der Philharmoniker veranstalteten Mvitateukonzerts seine symphonische Dichtung „Mn Sommert«^ zur Exekution' brachte. Er entsessellL '.hier in hilflosen kontrapunktisch^u Bernühungen ei««» Sturm der Instrumente, in dein Gewitter, Sturm und prasselnder Regen ein einziges Chaos bildeten, dessen Länge durchaus nicht-, himmlisch tvar; so vermochte man am Schlüsse des „Strahterchen Tages" und des „Sieges des Lichtes" nicht mehr froh zu werben. Die beiden blutjungen Phantasiebegabten Komponisten werden tvohl noch mehrfache LäuterungspwZesse durchmachen müssen; vorderhand birgt sich unter dieser Tünche europäischer Musiklultur die yngebänhigtheit des Dartaren. Dünkel' wie der Sinn von Wlabigueroffs Legende scheint da§ Mottv, das die fonst exklusiven Philharuwniker veranlaßte, üntrr Leitung eines unbekannten Dirigenten ntfisj nicht auZkseverfte muMlische Arbeiten zur ErstanffühLUng Lr-ingen,' Mser Dperstorchsster ist ja im allgemeinen nfcht gar'^ rwpiLWnfrennLlich, Hirt auch mit seinen Erstaufführungen nicht immer Glück, wie Las Beispiel der „Dame Kobold" ün letzten Phil-' harmonischen ÄontzerL bewies. So spielen hie Phil-- harm^niker am liebsten ihre längst Erprobten alten Parabestückö, wie letzthin die Dawchäuser-Öuvertüre mrd sonnen sich im Glanze ihrer Weltberühmtheit, . getreu dem Motto Fasners: ,^ch lieg' und besitze — laßt mich schlafen!" i. Indessen fchreitsLKutiwanglez unermüdlich pt iiiwtcc. Nepchr.musikalischen. Taten und in den von ihm geleiteten A^MmLnb-K-s.n-.e.r.tzr'n kou^?utr»K.rt' sich wie. in einem Brennpunkte bas Interesse des musikverftan-, digen Men. Mt der Aufführung der „Phantastischen Erscheinungen eines Themas vv-n! Heküor Berliosz" von Walter Braunfels hatj Furtwängler dern Komponisten und sich selbst zu . einem; großen Erfolg verholfen. Das Thema ist das Flohliedlj aus Berliosz „Fausts Verdammung". Die rvenig saß-, liche -Melodie ist kaum die geeignete Grundlage für., formale Variationen. Der Komponist strebt aber. «mH gar . nicht schul- und kunstgerechbL Deränderungen dE Themas an, «s gelingt ihm vielmehr in den Charakter^ der Akelodie einzudringen, bas phantastische Lhenra, phantastisch zu verändern, und, da er schon einmal fc*£, Thema von Berliosz genommen Hai, bewahrt er dieser auch in der musikalischen Eigenart vielfach die Treue/ wie in den buntschillernden Farbe«, in der theatralischen. Verwendung der Blechbläsergruppe, in den. grotesken Rhythmen und Sprüngen. Mer auch' andere KM-> ponisten scheinen in diesen bunten Bildern, die mm: der Phantasie eines E. T. A. Hoffnrann inspiriert\ sein könnten, umzugehen gleich' Elgars Freunden t»*} dessen Enigma-Variationen. — Im letzten .Konzert bot! Furtwängler esu vorwiegend modernes Programm.! Pfitzners Ballade „Herr Oluf" erscheint M unpersönliche Gelegenheitsnmfik. Wenn die Braut mii) -der Hochzeitsschar kommt und fich daß Orchester mit feinem . Pfeifertanz selbständig macht, verliert die Musik ihren balladesken Charakter. Unter diesen Umständen konnte die Komposition durch den prachtvollen Gesangs^ vortrag des Herrn Dühan nur gewinnen. — HÄ KorngoldS Ouvertüre „Sursum eorda" ist mit Schtvung, Temperament, und großem, symphonisch-technischem Ge> schick , mancher Gedanke angebahnt, der später in der. „Toien Stadt" zur vollen musikalischen Entwicklung langt ist. Nach der ausgezeichneten Wiedergabe der Ouvertüre setzte bei Generalprobe und Aufführung eu* wohlorganisierter Chor von Fischern ein, der ein regelmäßiges Nachspiel jeder Korngold-Aufführnng zu wer» ÄLn scheint. Warum auch nicht? Wir haben ja genug junaü ToMchtar vom Range Korvqalds, «m itzm k<^«

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