Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 816 (5.5.1921)
- Date
- 1921-05-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gelb 4 M«»» Dmmmmvg fr.. —im' -'-»» ■mi.iiiiw mm u»» Telegramme. vlolittt« Regierungsyrogra««. s««w, A. Mai. (Stefturl.) Der Generalkommisfkir für das BerpflegZwesen, Golert, entwickelte im Aufträge Siolittrs das Programm der Regierung. Er.führte unter anderem aus: Italien wolle »ach Erlangung seiner natürlichen Grenzen eine Politik des Friedens und der Zusammenarbeit mit den Nachbarn befolgen. Italien werde ein Element der Versühnung in Europa bittren, wobei es sich aber vor Augen halte, daß die Unterzeichneten FriedensvertrLge. ausgeführt und die Solidarität der Verbündeten aufrechterhalten werden müsse. Betreffend der inneren Lage erklärte Goleri, die.Regierung werde keine gewalttätigen Kundgebungen dulden. Italien sei ein Zand der Freiheit und die Freiheit werde jedermann gewährleistet. Die finanzielle Lage sei in rascher Besserung begriffen. Die Einnahmen belaufen sich auf nahezu 16 Milliarden. Das Gleichgewicht im Staatshaushalte werde ncht durch neue Steirern, sondern durch strenge Einhetzung der gegenwärtigen Steuern hergestellt werden. Streik der amerikanische« Handelsmarine. Washington, 3. Mai. (Funkspruch.) Infolge des Aus stand es der Seeleute können gegen ZOO amerikanische Schiffe den Hafen von New^ork nicht verlassen. Englische Schiffe halten den Verkehr aufrecht. Lenin über Rußland. ' Stefan, 4. Mai. (Funkspruch.) „Peftnik" veröffentlicht eine Rede Lenins über die wirtschaftliche Zukunft Rußlands, in der er unter anderem sagte: Der Kleinbauer kann erst dann mit allem ihm nötigen Bedarf versehen werden, wenn die Elektrifizierung des Landes beendet sei» wird. Es wäre unsinnig, die Entwicklung jedes privaten Warenaustausches gänzlich verhindern zu wallen. Hingegen ist es wirtschaftlich möglich, die Entwicklung des Kapitalismus in die Richtung, her Entwicklung des Staatskapitalismus zu lenken, was in keiner Hinsicht dem Grundsätze von der Diktatur des Proletariats widerspricht. Im Gegenteil, der staatliche Kapitalismus ist ein Schritt nach vorwärts, nur müssen bie geeigneten Vorkehrungen getroffen werden, damit dieser staatliche Kapitalismus in näher Zukunft in Sozialismus'umgewandelt werde. Exkaiser Karl. Weggis. 4. Mai. (Schweizerische Depeschenagentur.) Exkaiser Karl übersiedelt demnächst nach Schloß Hertenftein bei WeggiK, wo er längere Zeit Aufenthalt zu nehmen gedenkt. . Bern, 4, Mai. (Schweizerische Depeschenagentirr.) Professor Huber ist mit einem Gutachten beauftragt über die staatsrechtliche Stellung des Exkaisers Karl, insbesondere darüber, ob er als rechtmäßiger König von Ungarn zu betrachten sei. Aus der Untersuchung über die Osterveiss des Exkaisers scheint soviel heroorzugehen, daß er mit einem auf einen seiner vielen Namen lautenden Patz aus der Schweiz abgereist ist. Fortkommen als Komponist und Dirigent auf jede Art unmöglich machen zu können, — Furtwangler beschloß seinen Zyklus mit einer prachtvollen Wiedergabe von Strauß' „Till Eulenspiegels lustigen Streichen", musikalischen GenieLützen eines unverwüstlichen Humors, die heute ebenso in ihrer ersten Jugend frische leuchten, wie vor fünfundzwanzig Jahren. Furtwangler hat in der abgelaufenen Saison ein imposantes Arbeitsprogramm bewältigt und sich dabei nicht mit Mittelmäßigkeiten begnügt, sondern stets auS dem heiligen Feuer der Begeisterung heraus von sich und seinem Orchester daS Letzte und Höchste gefordert. Um ihn voll würdigen zu können, genügt es nicht, seine Konzerte gehört zu haben, man muß ihn auch — zum Beispiel bei der ganz unvergleichlichen Ausführung der Neunten Beethoven-Symphonie — an der Arbeit „gesehen" haben. Da erkennt man erst so recht seine überragende Herrschergewalt im Reiche des Orchesters, gegen die eine Auflehnung einfach unmöglich ist. Wie versteht er es, suggestiv durch Gebärden und oft unscheinbare Gesten das Wesen einer Melodie dem Orchester bildhaft zu machen, jedes Hervortreten oder Abschwellen einer Jnstumentengruppe minutiös zu bestimmen, jeder einzelnen musikalischen Phrase das volle musikalische Leben zu verleihen, das komplizierteste polyphone Notengewebe zu entwirren und jene wunderbar natürliche Klarheit des AufbauS du erreichen! Fürtwängler nimmt im musikalischen Men nicht jene leitende Stellung ein. die ihm schon kraft seine« angebyreruck HerrfchertalentS gebührt. Sollte Herr Direktor Schälk tatsächlich die Abficht haben, die Leitung der GesellschastSkonzerte zurückzulegen, so braucht die Gesellschaft der Musikfreunde auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger nicht in die Ferne zu schweifen, da in Furtwangler der beste nahe ist. Er wäre wohl die lebenskräftige Persönlichkeit, um den Gesellschastskonzerten, die einst von Johannes Brahms geleitet wurden, ihren alten Glanz wiederzugiben. VBittttv MorgrnKeitrrng Tagesbericht. Napoleon Donaparte. (Zn seinem IGO, Todestag am 5. t » Napoleon Bonoparte ist die ragende Bergscheibe zwischen zwei großen Lügemneereu der Menschheitsgeschichte. Hinter chm lag zerbrochen der.Götze der „religiös-sittlichen" Kultur, die tm Namen der geschändeten Gottheit den menschlichen Leih, den Träger der Sinnesfreude, in Sack wtb Asche gebannt, mtft den menschlichen Geist, den nimmermüde« Frager, durch dogmatische Versperrung seiner natürlichen Forschungsgebiete auf die wahnsinnigen Irrwege deZ Hexen-, Teufels- und RitualmordwahnS gedrängt hatte. Voltaire und bis Enzyklopädisten hatt^ der Sünde wider den^Geist, die letzten Ludwige ans dem französischen Thron der Sünde wider das Fleisch den ftisch-ftei-ftöhlichen Striez erklärt und die Revolution *ec Lebenslüge vo« anderthalb Jahrtausenden endgültig hinweggeschwemmt. DaS Humanitätsideal von heute ist, auch d»rt, wo es sich noch immer ein „christliches" Mäntelchen mnhängt, doch, das der französischen Revolution. Deren titanenhafter Sohn Napoleon D-vnoparte aber sah vor sich kein geistiges Neuland. Ihm ward das Danaergeschenk, die potentielle Energie des revolutionären Gedankens m sieghafte Energie der Bewegung mnsetzen z« können, aber diese Bewegung hatte kein Ziel im höheren sittlich« Sinne. Die sittlichen gforbemitgea Voltaire- und der Enzyklopädist« waren überholt, die neue HeiMrhre mrser« Zeit und dieser ebenso verhängnisvoll wie es die „sittlich-religiöse" Lüge der Borrevolutionszeit gewesen ist — der zoologisch fixierte Nationalismus, noch nicht entdeckt. Roch war dir Darwinsche Deszendenzlehre ei» Geheimnis einiger Weniger, noch war aus ihr die Konsequenz der Rassenlehre nicht gezogen worden, die ben Begriff der Ratio» ans einem kulturellen zu eine« naturwissenschaftlichen umkrenrpelte. Noch konnte Napoleon hoffen, mit der gewaltmäßigen Auspftopsnug der französischen Kultur ganz Europa national vereinheitlichen zp können. Dieses Verkenn« der physischen Grundlagen des Nationalismus ist Napoleon ebenso verhängnisvoll, geworden wie unserer Zeit die Ueberschätzung dieses Fundaments. Wir sehen Napoleon neue Staatengebilde schaffen, aber hie Grenzen, die er ihnen gab, waren von keinem ewig« Gedanken, sondern von politischen Tageserfordernissen bestimmt und daher von Anfang an dem Schicksal alles. Vergänglichen geweiht. Ein einzigesmal war Rapolea« nahe daran, eine« Nationalstaat zu. gründen, beziehungsweise toiederherzustellen: P ölen. ES ist.charakteristisch, daß er gerade diese Staatenbrldung nicht besonders ernstlich betrieb. Verzeihlicher Iß. es, baß er das nationale Problem der Jnbensrage nicht ertzantt hat. Rechnen wir es ihm hoch an, daß er dieser Frage über- Haupt menschlich und politisch nähergetreten ist, rmd zwar in einem ganz andere» Geiste als ihn die verschieden« Napoleonkarikature« von heute, die weißterroristischen Abköser der jüngsten Revolutionen, in der Judenfrage zur Scha» tragen. Auch Napoleon hat manch grimmiges Wort gegen Heereslieferanten «nb andere KriegSgewinner, darunter viele Juden, geprägt, aber daS jüdische Volk. alS ganzes hat er nicht für die Verfehlungen einzelner verantwortlich gemacht, sondern höchstens ihre sittliche Verkümmerung im Ghetto, und er hat es als sein« Pflicht angesehen, die Ghettotore für die bis dahin Eingeschossenen wett zu öffnen. Horthy darf deShach aus Napoleon geringschätzig herabseh« . . . Die unglücklichste Hand hat Napoleon in der deutschen und italienische» Politik gezeigt. 'Statt mit der beiden Länder» verderblich« Bielthronigkeit aufzuräum«, hat er das Heil in der Neubesetzung erurger alter Throne und der Aufstellung noch einiger neuer (Westfalen!) erblickt, sind schließlich ist er selbst dem Rausche des ThrqnsaaleS erleg«. Da er kein neues Ideal vor sich wegweisend leucht« sah, hat er den Blick nach rückwärts gewendet — nach dem Glanze der alten französischen Krone. Das war sei« Verhängnis. Das revolnttonärePhänome» Napoleon hatte die Gemüter Europas in ihren Baun gezogen. Er war für alle eine höhere Macht, gegen die eS keinen Widerstand gab. Den gekrönte« Napoleon aber empfand das damalige Europa als Karikatur altehrwürbiger Herrlichkett. Der Naturkrast beS un gebändigten Löwen huldigten sie hypnotisiert, der Löwe, der sich als Wunder der Dressur produzierte, forderte ihre Auflehnung Heralls. Daß er ihn« hatte Gesetze dikttev« woll«, hatten sie beinahe als <§ttabe empfunden — daß er aber in eine alte Dynastie hineinzuheiraten wagte, konnten sje ihm nicht verzeihen. In der Not hat er, wie Ar»täus aus der Berührung mit der Erde, inqrmp wich« ans der Wurzel sein« Größe, der Kriegskunst, neue Kraft zu sauge» versucht. Es war nicht seine Wahl. Nur der Mangel eines positiv-sittlichen (nicht, praktisch-politischen) Zielehat ihn zum ewig« Ruhestörer gemacht. Und fo ist er schließlich jenem SM* erleg«, das in genialer Muhe sett Jahrhunderten ein positives Ziel verfolgte: Die Aufrichtung einer Weltherrschaft, und sich kr dieser Planmäßigen Politik vs« Napoleon gestört sah. Die zielbewußte Ruhe Britanniens ging als Sieger hervor — das leuchtend«, nnruhelünben-e Meteor Napoleon aber erlosch rühmlos ans Sankt Helena . .. Dr. H. Sp. Zionistische Versammlung im ' Technische« Mnsenm. Die zionistische Sektion 13—15 veranstaltete Dienstag abends eine Propagandaversammlung im Technischen Museumdie einen überaus stark« Besuch aufwiek. Abgeordneter St Stricker ging in seiner Rede von den letzten Kämpfen zwischen Arabern und Juden aus, welche für Kenner ver Lage nicht ganz unvorbereitet gekommen sei«. Die Hehß gewisser antizionistisch interessierter arabischer Kreise. welche anscheinend auch aus gewissen pülrtischen Cuclkn genährt 8Ä. mät iptem SsStäm M Mg MW ZM M S. Wal im Nr. 81$ durch den Zionismus errungen« Erfolg nicht ansnützr» werde. Vähvmd wir de» Pogromen in der Nkrain-e oh» mächtig gegenüberstehen, wissen wir die Antwort auf die arabisch« Ausschreitungen in Palästina,, und diese lauter Einwanderung und jüdische Arbeit! Der palästinensisch« Jifchuw, die Pioniere, die hinuntergegomge» find, um detz Grund für daö neue jüdische Heim zu leg«, würde» sich, mit Verachtung von uns wend«, wenn wir für d« Kampß den sie führen, und die gefall««» Opfer leere Traueeknndgedungen übrig hätten; sie fordern etwas anderes von unSr di« opferbereite Tat, auf die es heute allein ankomme. Stürmischer Beifall folgte den überzeugenden Ausführungen deß Redners. Hierauf besprach Prof. Artur Freud dje Entwicklung des Zionismus, welche dieser in den ftinfvndzwanzig Jahr« zurückgelegt hat, seit HsrzlS „Judenstaat" erschienen ist,, mch erörterte die politische Situation, die sich durch die Beschlüsse - von Sem Reiuo und dys.Mandat Englasids ergehe. Es sch nicht richtig, daß wir Palästina „erhalten" hoben, wir habe» die politische Mündigkeitsepklärung als Volk und die politisch« Möglichkeiten i« Palästina errungen. Dem jüdisch« Volke die Heimat zu schassen, daö könne nicht Sache Eng» lands sein, sondern lediglich die des jüdifchxn Volkes. Redney schilderte die schwere Arbeit 6er Ehvluzim, die aus d« großen nationalen Aufschwung warten, der ihrer Arbeit die breite Grundlage geben soll. Was jetzt nottut, sei die Arbeit für den großen nationalen Aufbaufonds, den Keren Hajeffod. Nicht Spenden und Wohltätigkeit wollen wir, sondern Opfer, die jüdische Vermögensabgabe auf der Basis des «Maaser". Wir heck« ans all« Kri^sschauplätz« geblutet und Gold' für Eisen gegeb«, nun gelte eS, Opfer zu bringen für di« eigene Sache und den entscheidenden Moment auSzunütz«, den unser Volk so lange ersehnt hot und, der nunmehr gekommen ist. Keren Hajefsod und Beitritt zur zionistische» Organisation durch Zahlung des Schekels als des sichtbares Ausdruckes des nationalen BekennwisseL müssen heute iüd Devise für jeden Juden sein, der sich noch irgendwie mit den Geschicken seines Volkes verbunden siihle. Der warme Appell an das Publikum übte' eine deutliche Wirkung aus und ine Versammlung hat der zionistischen Sache neue Anhänger? ettporsten. .Dritte NeichsKVNfsrenz der RsLi.yMl-r/ f0AdsLoMMisiiire Oesterreichs. lieber Btfchlutz der Nationälfondskouferenz vom 27« April wurde für S o rr n t a g d e n 28. d. M., Punkt 9 Uhr. vormittags, die d r i t t e R e i ch tz k » ü f e r e n z' des Jüdische» . NativnalfondS für Oesterreich eivberufey, 'die-- gleichzeAg.-'akS- HenEversammlung deS BcrnneS „Keren Kajemeth äe -ÄsraelEj. zu gelt« hat, T)ie Wnfere«- sichet --iw' Sache des' NiedelZstttreichMeur - GewrrbercreiutS, Wien, l.. Eschrübachgaffe, statt. ' Zutritt zur Gmeralversawmlung haben sämtliche «st ordnungsgemäßefl . Legilimatwum ' tzersehttle» 9katl0flalfychS-- lommchare und VrrtraumSlevte, die bü r» Beginn der Genirük» vrrsammlupg de«"fälligen MtgliedSbettrag für den Verein .Kerru Kajemeth le Israel"' in der Höhe b*n‘K 10 (zehn Kronen) «ntrchtet habe«. Gastlartrn im Bureau des Jüdische» Rationalso ndS.U., Zirkusgqste 38, erhältlich. Schriftliche Eipladmrgen zn« Ksnfrre«-werde» acht versandt. Zur Wahl in die polnische Schul". DaostjÜdischeWahlksmitee ersucht mrs um Ler-ffmtltchnug nachstehender Mitteilung: Vo» den Anhänger» de- Herr» De. tatta« werde» alle Anstrengnuseu gemacht, dessen Wiederwahl z« er>w»ngen. Wrr ersnchen alle nnscre Freunde, sich zum Schutze der ^llahlfrerhert und z«r Ausübung ihres Stimmrechterrchtzeliig und vollzählig am Do»»erS1«g den &, d. II, Leopold,asie SS, t» erscheine». w3cmt Aastria." Der Mzepräsident der Aekchsleitnng des Jüdischen Natioualspuds sßtr Oi-sterretth, Finanzrat Dr. Hugo- Benedikt, leitete eine größere Mion für den „Jaar Austria" ein. Ueber seine Vermittlung spendeten Herr Generaldirektor Heinrich Ke.stler und Frau Adele 20.000 Krone« zur Pflanzung jeeines Gartens van 100 Bäume« tm ,Haar Austria". Ebenfalls 20.000 Krone« spendete ein Anonymus für bat „Inan Austria" über Intervention Herrn Dr. Benedttts. Di» Herren Israel Trompeter und PtnkaS Gpritzer ftwtt Fräulein Käthe Leber - veranstalteten bet dar Verlobung bei Herr» Julius Spritzer mtt Fräulein Salka Flachs ein« Sammlung für einen Garten auf den Namen der Verlobten, wvjstr bVnun 0600 Krone» gespendet wurden. Durch die Bezirkskymmission des. Jüdischen Nwttonasi. forchS, Wien, l.Bezirk, spendete Herr Otto Wagenberg 10.000 Kronen für eine» Garte» im ,^kaar Krstria" «f den Name» Otto «nd Lotto Wageuberg. Durch i>be bisher eingelaufenen Spenden totfttat 10.000 YSume für dm *$a«* gestiftet. Dieses Ergebnis ist vollständig nnbefrichigend und nur darauf zurückzvführe«, daß lange nicht genug Sammler die Wertzung für de« Austria" begonnen haben. Es soll durch den .Herzl-Werbeftldznfür bau „Jaar Austria" ja nicht nur dem Jildische» Nationalfonds eine große Summe zur Verfügung gestellt werde«, sondern es sollen vor allem alle österreichischen Juden für Palästina interessiert werben. Um eine mächtige' Kundgebung z« erreichen, ist es unbedingt notwendig, daß die vom Hauptbureau de- Jüdischen NativnalsondL im Haag geforderten 10 Million«« Sfrotwu allerrascheftenS aufgebracht werden. Das Beispiel Herrn Dr. Venedikts, der m dver Tage- &.m $smti Mdan.