Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 815 (4.5.1921)
- Date
- 1921-05-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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'Guüe 4 ■rt’flwannrrtnii Wen, Ayrrwocy ^c* KommnnitzyruS, die Anarchie, da? Indent::«, weiß l?Gott gegen welche Scheinen noch, die ihrer rrnRaren Bor- ^ell'ung als «die Gefahr" Vorschcvelücn, gegen die «treue Wacht" 3^ halten, vane« cntf der Schulbank crngebläüL worden .war» oovl Lehrern, &c vom . „Feirck", bicfeut Gespenst 0*z miliiarischerr Disziplinen, die ganzen, langen KriedcnSjahre hindurch selbst Nux höchst unklare Vor- Stellungen ' gehabt hatten» Diese Unklarheit ist der einst waffenfähigen'Jugend zum Verhängnis geworden. Sie noch dem Umsturz „Totenlegronen*, . „Fcontkämpferver- -inigungen" und dergleichen Verbände mehr gegründet, deren Mnbestmimter Tatendrang sine latente Gefahr für die offen!» liche Rühe, die sie schützen. wollen, und "eine ständige Berkegenheit für die Parteien, denen sie mit der Propaganda der Tat zu Hilft, kommen wollen, bilden.' Zu' demagogisch, um solche «Helfer" einfach abZuschütteln oder wenigstens liebevoll ««szuklären, empfinden die antisemitischen Parteien das Krötzrnwcchnfinmge Draufgängertum derverhinderten Strategen immer mehr als Last. Besonders in Liesen Tagen, da sie dem «Roten Terror" den Krieg erklärt und gegen, ihn im Wiener Gemeinderat die'Dbstruktrön eröffnet haben, müssen ste es peinlich empfinden, daß ihre denrokrätischen Phrasen von der Bundesgenoffenschaft .. mit W e i ßte r r o r r st> n Lügen gestraft werden. Vielleicht erinnern sie sich in dicffer Lage ihrer pädagogischen Pflicht, all. diesen .TotLnIegionar'en" den Weg zum wirklichen Leben, zur produktiven Arbeit zu weisen. Statt diese Pflicht sofort zu erfüllen, haben sie die weltfremde Phantastik noch sträflich gefordert. Die Gerichtsverhandlung hat die interessante Tatsache ans. Licht gebracht,, daß die »Verschwörer" über verhältnismäßig hvHe. Geldmittel verfügten. Die Frage nach dem Ursp rung dieser M ittel sollte von den Behörden nicht unbeantwortet gelassen werden. Denn so begreiflich'man den Freispruch' der irregeliteten Jugend findet, so wenig wird man sich mit der Tatsache befreunden, daß Drahtzieher,' welche die erhitzte Phantastik jugendlicher Tollköpft für dunkle, auf-' NärungbLd'ürfttge Zwecke mißbrauchen, ungestraft die Freiheit genießen . sollen, gegen die . f\c - ganz offenkundig Die Staatsangehörigkeit der Hochschüler. Dem Herr« Dr. Israel. Gott es m a » n wurde seine «« Dezember 1918 erworbene Zugehör gkeit zum österreichischen Staate durch die im Gesetze vorgesehene Erttarnug vvr emiger Zeit abgesprocheu. In dem Rekurse wurde darauf von GotteS- »au» hingewicsen. daß er sich seit Mitte November 1913 (also noch Vvr dkm 1. August 1914) als Studierender der Rechtswissenschaft m»d nach Erreichung des Doktorgrades als "Konzipient .in Die« chrsgehalren habe, fei» Anspruch auf die österreichische StaaMürgyschaft daher ein berechugter sei. Das Staats- «nt für ArmerrS mrd Unterricht Hat diese Mnwendnng als . «»maßgeblich bezeichnet, weck ein Studierender uicmals selbst a u di g einön ordentlichen Wohnsitz haben könne, -daß vielmehr der Wohnsitz seiner Eltern immer auch als sein Wohnsitz z» gelten habe, daher der Wohnsitz des Rekurrenten sowie der seiner Eltern nn Ausland« war. Der BerwalrungSgenchtZhos (Vorsitzender Präsident Dr. S ch uft e r) hat der dagegen ringebrachten Beschwerde nnnmrhr stattgegele« and die angefochtene Entscheidung als ungesetzlich a-u f g e h o b e «.. .Irr der Begründung wmde hervocgrhobe«, daß der VerwaltungSgerichtShof djeft-Rechtsansch.ammg m solcher Allgememhcit nicht als richtig anerkenne. Der dauernde Aufenthalt in einem Orte, wod»cch dieser znm/ordentlichen Wohnsitz wird, muß allerdings von einer zu setständiger Entschließung berccht'gten Person ausgehen. Es liegt jedoch kern Grund vor, in dieser Rickrung studierende HochschÄer»anders z«. behandeln,., als anderweitige jugendliche Personen. . - . Jüdische AffiMilanten in Irrgoslawien. Aus Osij ek schreibt man »ms: Das Vordringen des jüdischnationalen Gedankens in den KultuZgemeinden Jugoslawiens hat die verschiedenen Assimilantengruppen, die- bis vor kürzer Zeit ein beschauliches'Dasein führten, auf die Beine gebracht und in unserer Gemeinde,. die sich seit Jahresfrist einer zionistischen Führung erfreut, machen die Assi- «rilanten kroatischer'Prägung alle Anstrengungen, um einen Keil in die Gemeinde zu treiben. ES ist so weit gekommen, das di« allgemeine Presse - Nachrichten üfkjr eine drohende Spaltung in der Gemeinde veröffentlicht, und im Gemeinderatc interpellierte ein kroatischer Gemeinderat den zionistischen Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde, Dr. Spitzer, in dieser Angelegenheit. Die Assimilanten von Osijek haben in der letzten Zeit eine «Organisation der Israeliten" gegründet,' welche 'bei den bevorstehenden Kultusgemeindewahlen den Kampf gegen die Jüdischnation crlen aufnrhmen will. Auf welchem Niveau diese neueste Organisation der assimilatorischen Israeliten in Jugoslawien sieht, ersieht mau aus ihren Zuschriften, die sie in der lokalen Presse veröffentlichen. In diesen wird unter anderem erklärt, baß die Israeliten, welche sich dem Geiste der Kroaten angepaßt haben, - ton einem Palästina, das ihnen gleich Hekuba i st, von einem Lande, das nicht mehr jüdisch, sondern arabisch ist, nichts mehr wissen wollen. Die zionistische'Idee sei nur die Sache einiger eitler, nach Fühverrollen strebender Elemente, ganz egal, ob sie Sokolow oder Spitzer heißen. Andnoch klarer heißt es: „Wir fordern Gleichberechtigung m unserer Heimat Jugoslawien und keine in Palästina.* ES fällt-schwer, im Zeitalter, da der Zionismus seiner Verwirk- Uchung entgegensieht, mit solchen Anschauungen zu polemisieren. Aber die Entwicklung unter de» Juden in Jugoslawien beweist, daß der Fortschritt der jüdischnationalen Idee auch tzierMandr unaufhaltsam ist. I Wreucr nwxg5^enu«K 1".". m»«>wiff«ini I ii i ii Der Prozeß gegen die Mörder des; Grafen Tifza. ' Bü-apest, 3. Mai. (Ung. Tel.-Korr.-Vrir.) Im PrsM gegen die Mörder des Grasen Tisza schilderte! heute Gräfin Denift Al m a fis h, eiste Nichte-Tiszns, j eingehend den Hergang des Verbrechens- Graf Tiszrr sei den Leuten mutig entgegengetreten und-habe,.als Dobe sagte, Tifza habe das viele Blutvergießen per-, schuldet, r,chig erklärt, daß. nicht er daran schuD sei- Dobo habe daraus erwidert: Ihre letzte Stünde hat geschlagen! H« chftftm - Augenblick krachtenmehrere Schüsse und Graf- Tifza stürzte löblich getvoffen zu Boden und verschied, nach einigen Minuten.! -i > Auch die Zeugin wurde verwundet.' Sie'erkennt entschieden den Angeklagten Gärtner, ddr, - wie sie fügt,' rn Begleitung mehrersr- Soldaten vormittags - 'in -hie Billa gekommen sei, nur 'das Terrain auszukundschaften. Den Angeklagten Sztankovszky erkenne sie nicht bestimmt- Doch entspreche seine GestM der in der Türe gestanden sei. Den Angeklagten Hüttner vermag die Zeugin nicht zu erkennend -Swgibt au, baß er in der- Gruppe vor .der - Billa gestanden sein dürfte. Gräfin' Alrnafsh erklärt' sodanr», im "späteren Verlauf seien der Nui-ersuchnng zahlreiche Hindernisse in den Weg gelegt worden, so daß "sie den Eindruck gewonnen habe, daß hier politische Machtsaftoreu' im Spiele seien. Die Krevserkrankmrgen der Vrrdaunnqssrgane. , / Im Rahmen des von der Deutschen KrebSgesellschafr in Prag, veranstalteten - - - Vortragszyklus sprach der Vorstand der '; ersten medizinischen Klinik an der beut« - . , sscherr^ Nniversi-tfit in. Prag, .Professor sDr. Sch mid t,'LLW.Kr'ÄSe«ran-. > lungen der^ VerdauungSovgane. D^ maßgebenden Forscher stehen auf dem Siarckpunckt. daß d?r . 5fiebs keine ^Jnfiktionskrankheit sei. Er' hat nicht etwa wie die. ShphiliH. uÄ .dip.Tubexkulosv einen bestimmten Infektionserreger, sondern wechselnde Bedingungskomplexe lösen KrebZerkrLnkungen -au§., Besonders find chronische Enr° zünhungspvozesse als Vorstadien der Krebserkrankungen anzufehem Speziell im Bereiche der Bardauungsorgane ist der Kampf gegen AlkoholiSrnus und gegen venerische Erkranfirn» gen gleichzeitig ein Kampf gegen die KreÜSentstehung. Sperfewhren-, Magen- und Leberkrebse -entstehen vielfach unter dem Einfluß des Mißbrauches von Spirituosen. Zungenkrebse find vielfach mit' Syphilis in - Beziehung zu bringen. Die Bekämpfung , chronischer entzündbarer Prozesse im Bereiche des Bechauungstraktes. beinhaltet gleichzeitig unter Nm° ständen ein Verhütung von Krebserlrankungen.. Stoffwechselstorungen, besonders im .Sinne von Gicht und verwandten Zuständen, ebenso wie diabetischen Erckrankungen. liegen vrel» fach Krebserkrankungen zugrunde, indem sie chronisch entzündliche Zustände der Schleimhäute auslösen und ihre Ab- Heilung verhirckern. DaSsekhe gilt von gewissen Blutstauungen, welche ebenfalls -chronische' Entzündungen «»günstig beeinflussen, und so die KreLschststshung fördern können. Zur Verhütung von Speiseröhren- und Magenkrebsen ist wichtig Vermeidung von zu raschem und heißem Essen. Der Vortragende unterscheidet unter besonderer Bezug» nähme auf Magenkrebs zwei Typen von Krebskonstitutionen. Die häufigere betrifft meist sehr gesunde Individuen, aus langlebigen Familien stammend,- phlegmatischen Temperaments mit kräftiger Magenverdauung (Magenathleten). Eine Eigentümlichkeit dieser Konstitutionen ist, daß sie vielfach nur sehr wenig oder gar keine Infektionskrankheiten überstanden haben, überhaupt geringe Neigung zu fieberhaften Zuständen zeigen. Wo eine derartig« Krebskonstitution borliegt oder wo es sich um Mkömmlinge aus krebsverseuchten Familien handelt oder aber ' eine Krebserkrankung schon vorausgegangen ist und operativ beseitigt wurde, muh getrachtet werden, einer eventuellen Krebserkrankung vorzubeugen. Für solche Individuen muß ein der individuellen Konstitution möglichst angepatztes Sanierungsprogramm entworfen werden, wobei, besonders diätetische Maßnahmen, eine allseitige Ernährungshhgiene, Korrektur -von Stoffwechsel- und Zirkulationsstörunge'n, Leistungssteigerung durch Eiweitzkörperinsektionen, Trinkkuren, Bäderbehandlung und Klimatotherapie . in. Betracht kommen. Gerade in dieser Hinsicht kommt auch für die'Verhütung von Krebserkrankungen den im Staate gelegenen. Weltkurorten hohe Bedeutung zu. Fünfzehn Hefte „Miklat". Soeben ist das fünfzehnte Heft des hebräischen literarischen Monatsjonrnals „MiNat" eingelangt, worin auch mitgejeilt wird, daß die Ausgabe hiemit eingestellt wird. Als Motiv zur Einstellung wird zu geringe Nachfrage, angegeben. Die Nachricht, mag <’ - an sich auch schmerzliche Empfindungen innerhalb der hebräischen Leserwelt auslösen, erscheint immerhin in einem gewissen Grade verständlich. Besagt doch schon der Name „Miklafi" (Zufluchtstätte). daß es sich hiebei lediglich um eine zeitlich beschränkte Notwendigkeit handelte, die bei Eintritt Lesserer Möglichkeiten überflüssig werden mußte. Als der größte Mäzen, der der hebräischen Literatur je erstand, Abraham Josef Sthbel. sich gezwungen sah, eine in noch nie da gewesenem Maß angelegte Unternehmung zur Förderung der hebräischen Literatur infolge des Terrors in Rußland und des Vandalismus der jüdischen Bolkskommissä« zu liquidieren, ging er daran, nebst den großen literarischen Ausgaben, dir; « Mft Mrjchck *» fca aäMam 4. War 1921 - ^'Rr. 815 Letzte Nachrichten. Deutschland mutz dis zum 12. Mal antworte». Lvttda«, Z. Mai.' (Reuter.) Die Reparatiouskotmnissiv« ist ans Paris herbrigerufen wordrp. Sir wird morgen in London cintresserr mrd Drutschlarld ein Protokoll übersenden, das bis zum 1*. b. M., 12 Uhr nachts, zu bramwortvr ist. Die Vorgänge 1« Overschltfie«. Oppeln» 3. April. (Wolff.) Die polnische AnfstaM» bewegung ergibnach dem heute abends vorliegende« Meldungen «achsiehendeS Bild: Mit Ausnahme einiger Städte sind fast sämtliche Ortschaften des Zentral- und SüdrevierS r» der Hand der bewaffneten polnischen AMSndischen. Auch in de» Kreisch Lublinitz, Groß'Strehl'tz vnd Tarnowitz befinden sich die «eistch Ortschaften izr polnischer Hand. Der' Babnvcrkehr in Ober^ schlcsim ruht vollkommen. Es wird nur ein Pendelurrkehr in de» uördlicheu Kressen notdürftig anfrechterhalten. Räch mit Vorbehalt wiedergegebeneu Meldungen habe« du! ikafi mischen Trupvm bei ihrem Vorgehen gegen die Jnsvrgmte« jn den Kreise« Rybmk und Pleß größere Verluste erlitte«. 3fa£j i» den Krri'cn Lubbuitz. Königshütte. und Gleiwih, in denen der Belagrnrngsznsiand bisher noch nicht verhängt worden ist, ist die Lage als sehr ernst anzüsehrn. f gen der hebräischen Liter^rtur eine sozusagen gesichert Heimstätte jenseits des, Ozeans zu errichten.; So..vereinigte der „MiAat^^ in New-Aork Unbev .der Redaktion des hervorragenden I. D'. Berkvwieg albes, was Namen und Bedeutung hat in der hebräische« Literatur, in allmonatlich erscheinenden, stattliche« Prachtbänden. Dichter, wie S chnanr, Sch'ofmann, K a ha n. Agnon und andere, die so lange mit Publikation ihrer Werke ' zurückhalten mußten, fanden hier-.willkommenen Spielraum. So bonnto .F ri-sch- _bie -.-Fortsetzung seiner lange untttbwchenen. Briese über die Literatur" im wieder aufnehmen.. Auch Vertreter einer neu aufstrebenden jungen Generation' fanden im „Miklat" ihre Förderung. 'Hier sind an ers^r Stelle David B ö g e l in Wien und Jakob K v pilie w i c z in Palästina zu nennen- Gar. manche überraschende Erscheinung 'trat hier zutage.. M. M. Sua l i tz k h,' der in der amerikanischen jüdischen Literatur seit Jahrzehnten wohlbekannt, in der hebräischen hingegen bereits vergessen war, kehrte wieder mit schöneu Dichtungen zurück- Ja sogar der sogenannte Großvater der amerikanischen jüdisch-sozialistischen Arbeiterliteratur, Mortis W i n t s ch e w s k i, versuchte sich' nach vielleicht fünfzigjähriger Unterbrechung in. hebräischssn OriginaMchtüngeu.. .>. :i;:;:- Die bedeutendsten Venber, die ihre Geistesprodnk- . tw« .-hebräisch' ni-ederzulcgen pflegtLN und ihre Werte lange Zeit aufspeichern mußten,, kamen nunmehr zu Worten Es -wich genügen, wenn wir..hsser bloß die Namen Bern selb und- Neumar t erwähnen. Wr die hundert her Beste« arbeiteten an den dreitausend-Seiten, die den „Miklat" abschließen. Wohl ist in. der Zusammensetzung des Materials in den nunmehr - vorliegenden sünf dicken Bänden, die abgeschlossene Arbeiten darsfi'lken, der Mangel eines einheitlichen Systems, einer gewissen Zielrichtung zu verspAM. Der „Miklat" hatte ein . Programm vor Augen: zu sMmeln, weiter nichts, und diese seine Aufgabe hat erDänzenb erfüllt. Immerhin, die Zuflüchtstatte ist überflüssig geworden. Nachdem wir so weit gelangt sind, kömr?.«. wir schon über da§ inzwischen Erreichte ein Urteil fällen. Man kann mit erfreulicher Genugtuung konstatieren, daß im Lauft des.letzten Jahres die hebräische Literatui: einen ungeahnten Aufschwung genommen hat. StybclS europäische Unternehmungen, darunter, auch solche in periodischen Ausgaben, haben den Charakter einer Massenproduktion in besserem Sinne angenommen. Ueberdies erstreckt sich seine Tätigkeit in der Ausgabe von Büchern auch über Palästina und Amerika selbst. Andere große Unternehmungen bringen weitere zahlreiche hebräische Bücher auf den Markt. Einige periodische Sammelschriften find indessen in Palästina erstanden, worunter auch der „Haschiloach" auf dem ihm ureigensten Boden, Palästina, wieberauferstanden ist. Bei berr hohen Gestehungskosten, die derzeit amerikanische Prachtausgabe« verursachen, umsomehr, als Sthbel keine Koste« zu scheuen pflegt und, was Mitarbeit betrifft, eine wirkliche Großzügigkeit an den Tag legt^ verlohnte es sich' nicht, die überflüssig gewordene „Zufluchtftätte" Weiler aufrechtzuerhalten. Indes ist den hebräischen Lesern eine reichliche uttb abwechslungsreiche Lektüre in fünfzehn Büchern geboten worden, die eine dauernde Bereicherung darstellt. S. Picker. Ei« Gartenfest z«g««ste« -es Jüdische« Rationalsonds. Der Jngendverrin Erq Israel veranstaltet -ngmiste« LeZ Jüdisch« RationalfovdS em großangelegtes Gartenfest. GS zeigt sich schon jetzt große- Int resse in der breiten jüdischen Oeffendlichkckt. Der Kartenverkauf hat bereits rmgeletzt. Gerade der U«« stand» daß ei» g'oßer Teil deS ReinertrügnisseS dem Jüdischen Nat onalfonbS «fl eßk. sichert dem Feste nicht nnr eme» groß« »«ralrsch«. souvern auch einen finansieven Erfolg. Restliche Karl« sind «och z» daß«: Duchhautzlung 9L Löwit» 1» RoMd IhiKmIl SlkUfe jUL jUtlaftftftKi OL