Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 812 (1.5.1921)
- Date
- 1921-05-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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i',1 Seite 2 4ükk, «ann:^ ■ "fr i. Mai 1921 Nr. 812 vusgeharrt bat. gibt Hoffnung anf -eine Vessenma. Es soll aber nicht die Feststellung vergessen werden, dag dir geradezu wahnsinnige Politik der Christlichsozialerr. die ihre ganze politische Ambition. auf die Wiederherstellung der Monarchie gerichtet hatteig diesen Zustand erzeugt hat. Die Sprengung der Koalition hat die einzig gesunde- Rennersche Idee unterbrochen, auf die Freigabe der beschlagnahmten Aktiven hinzuivirken und die Politik des Staates auf dem Baden der durch-das Kriegsende ge-) schaffenen Tatsachen anfzubauen. Die Koalition warauf. dem Wege des friedlichen Zusammenwirkens . mit der' kleinen Entente begriffen, als" die ChrMichIrzra^ensie. kündigten. Sie haben sich mit Haut nnd Haaren den von gewissen franöösischen Faktoren finanzierten und geforderten royalistischen Plänen verschrieben. D'r Putsch des Exkaisers stand in ihrem Kalkül. Er ist in Oesterreich ebenso wie in Ungarn mißlungen, die Entwertung der Krone und die Zermalmung des Mittelstandes haben ihren Weg weiter genommen. Verfeindet sogar nnt Horthy, bei aller Welt, durch rhre Doppelzungrgkert rn Mißkredit geraten, müssen sie fetzt dre Verpfandung des Staates, den Abbau der Beamten, dre wertere Verelendung der kleinen und klemsten Hckushalte unterschreiben, ohne etwas mehr als ent Werterlamen der ächzenden Staatsmalchüre zu errcrchen. Es rst feyr zu verstehen, weshalb ihre Regierung immer nach der Türe schielt, weshalb die christlichsoziale Partei die biintmftcn und geringfügigsten Anlässe benützt, um mit dem Rückzug zu drohen. Und es ist leider so, daß man wünschen muß, es möge eine Konzentration der Parteien der Bevölkerung derr Mut verleihen, die schweren Prüfungen mit Geduld und Vertrauen zu tragen. Es ist unmöglich, daß die Parteien dieser Pflicht sich entziehen und ihr demagogisches Spiel sortsetzen. miteinander um Mandate, Stimmen und Ministersessel zu feilschen. Oesterreich kann nur dann den Weg zur Sanierung finden, wenn sich alle znsammenschsreßen, di? die 'demokratische Republik retten wollen. Zur Weltkrise. fca—. Wien. 1. Mai. ES Ware ein verhängnisvoller Fehler, zu glauben, daß die jetzige Krise der Kntturwelt eine ausschließlich europäische sei. Wohl ist die europäisch Krise noch keineswegs beendet, ja, sie hat vielleicht nicht einmal noch den'Höhepunkt überschritten, a£ct es droht schon eine neue Gefahr für den Weltfrieden aus — Asien-und Afrikas ' Werür man'die neueste' Haltung Amerikas, das einen Geheimvertrag mit England geschlossen haben soll, verstehen will, dann darf man nicht die Tatsache aus dem Auge verlieren, daß seine Hauptinteressen weit weniger durch die einzelnen europäischen Streitfragen als durch die R i v a li t a t. Jap a n §; i m;\\J& I e n Ozean bedroht sind. Gutinformierte Kreise glauben nun, daß der politische Antagonismus'Zwischen Amerika und Japan in der letzten Zeit so gewachsen ist, daß ein Krieg zwischen diesen beiden Staaten unvermeidlich geworden fest Wie nahe oder wie ferne diese Möglichkeit liegt', soll hier nicht erörtert werden; Pessimisten glauben sogar an einen solchen Krieg in der nächsten Zeit, Genaue Äentter asiatischer Verhältnisse, die irr der letzten Zeit aus Asien nach Europa herüöevgekommen sind, berichten über eine große Gärung in'Asien und Afrika sowie über anwachsende Strömungen, die teils mit Hilfe Japans, teils mit Unterstützung der türkisch-nationalistischen Bewegung sowie ihrer bolschcwrkischen Verbündeten auf die ALschüttlurig der Herrschaft der Westmächte oder Mindestens der Erkämpsunq ihrer Autonomie hoffen. Der Ausbruch eines etwaigen amerikanisch-japanischen Krieges könnte sehr leicht das Signal zu einer elementaren Erhebung aller jener Völkerschaften bilden, die diesbezügliche Aspirationen hegen. In Amerika Rechnet man nun mit der ernsten Möglichkeit, daß Japan in einem etwaigen Kampfe sich auch die ungelöste a m e r i k a n r s ch e N e g e r f r a g e ebenso zunutze zu machen versuchen würde wie die gegen England, gerichteten Unabhängigkeitsbesirebringen in Indien und Aegypten. Tatsächlich wächstdie arüifapanische Strömung, in Amerika. Dazu, kommt noch die Tatsache, daß es der bolschewlkischen Agitation irr den verschiedenen Teilen Asiens gelungen ist, teilweise unter der Firma des nationalen Selbstbestimmungsrechtes, teilweise unter sozialwirtschaftlichen Gesichtspunkten weite Bolkskreise gegen den europäischen Jrnperialismus zu mobilisieren; die Folgeerscheinungen hievon werden früher oder später auch dann nicht ausbleiberi, wenn der Bolschewismus in Rußland zusammenbrechen sollte. Wenn derzeit die asiatische Krise noch nicht akut ist, so kann man dies zum guten Teil auf die konfessionellen Diffe ren> zen und Gegensätze und besonders auf das Mißtrauen eines Teiles der mohammedanischen Welt gegen Japan zurückführen. Darauf beruht auch die H ffnrmg mancher englischen und französischen Politiker. Daß man aber in London mit allen Möglichkeiten rechnet, ist daraus ersichtlich, daß weiterblickende. britische Persönlichkeiten bereits die Frage erörtern, inwieweit und in welchem Umfang eine Autonomie nicht nur für Irland, sondern auch für Indien und Aegypten mit der Weltstellung unter den Existenzbedingungen des britischen Imperialismus vereinbar ist. - . . - * ' Es gibt nun tu Preutzen-Deutschland Politiker, welche anläßlich des in der jüngsten Zeit sich wieder zuspitzenden deutsch-französischen Gegensatzes mit der Möglichkeit einer Kooperation mit Japan und mit der panislamitischen Welt rechnen und sogar für ein diesbezügliches Pundnis eilstreten würden, falls Amerika sich wieder auf Seite LisäluMh;U%Uijyujisuii** -; Ut. iöUfll* nm Palästina. Große Manifestation zn Ehren Sokolows. Jerusalem, 29. April. (Jüd. Korr.-Bur.) Während der Feiertage fand hier eine große Manifestation zu. Ehfin' SokolÜwL stätt, an der über 200Ü-'Menschen sich beteiligten. Auf^ Antrag DellinZ wurde den zionistischen Führern l e i tzm anzr und Nssi s ch kr ndbs' Vertrauensvotum der paläs stirrensischen Judenheit auKgedrstckt. Es wurde eine Resolution gefaßt^ daß^HrlästiD^ astSschlretzlich auf der. Grund-, läge deS Keren Hifieffoh. aufgebaut werden könne. Die begeisterte Jugend trug Sokolow auf ihren Schultern nach Hause. . Das palästinensische DsrterdrgrrngskorpS. Jerusalem, 86. April. (Jüdi Korr.-Br.) In der letzten Sitzung des - palästinensischen Advisory Council erklärte der &of, Commiffreuet, die "Rgrebüng habe beschlösset, die paLastivensiD^^b8lleiung°-'"zü'r-'''''Schaffüüg^ "von' Verteidiguugskorps, die sich aus allen Bevölkerungsschichten rekrutieren sollen, einzuladen. Diese Wehrmacht werde keine große sein, da das Budget dies gegenwärtig nicht; gestatiin Britische Truppen, werden zwecks Aufrechterhaltu'ngpder Ordnung nnd Sicherheit urrd zum Schutz der Landesgrenzen vor -Unruhen in Palästina verbleiben, um fe ne" friedliche Entwicklung zu sichern, welche Aufgabe die britische' Regierung als die'.Mckndatürmacht übernommen'-' Habel Die Rekrutierung werde auf der Grundlage des Freiwilligensystems durchgeführt und sowohl'arabische'als jüdische Abteilungen sollen geschaffen werden. Sie werden dem Oberbefehlshaber in Palästina, Colonel Castelle, unterstellt sein. Die arabischen ReKrerusqsschule«. Jerusalem, 26. April. .(Jüd. Korr.-Bur.) . Irr der Zeit vom. Jänner bis . 1. April l. I. eröffnete daS Erziehnngsdepartement der palästinensischen Regierung 36 neue Dorfschulen, die einen Lehrkörper den 40 Lehrern uno 1890 Schüler, umfassen. Die, neueröffneten Schulen sind folgendermäßen' auf die Distrikte' verteilt: Jerusalem 6, Jaffa 6, Samarra 6, Phönizia 6, Galiläa 4, Gaza 8 und Ber-Schcba 5. stellen würbe. Es scheint nun,, daß zwischen England und ^Frankreich — zum großen Mißvergnügen Italiens — insofern ein Abkommen getroffemwürde,tiätz Frankreich Eng» l LÄd'-'-'i n'-Ä's % e¥"-'f -Spr"e-l l äß t, ja, vielfach -.zu unterstützest sich berpflichtete,' daß aberdafür ' andererseits Eirglflnö — wenn auch' ViÄfach mik gemischten Empfindungen — ^'r-a'rr k $#4 H 'a^ls B o r'mä'ch t - i st M'i-t t e l e ir-t o P a üT&'^xßn guten AH. arM in' Osteuropa -sowie' am Bälkärt ästerkstnstW. ' 'Amerika -hat-ünker solchen Umständen Mit'. Rücksicht^üicht'Ää^''auf - seine' ttstkkschafiliche' Krise,' sorÄern " .auch infolge -seines 'AÜftägonismüs --gegen - Jäp'an so lange keine«Äüft, -s'Mdn-Winft-ußin Europa in politischer- Hinsicht g<tend zu machen,- als nicht der Kampf mit Japan m rrzendeiner Form ausgetragen ist, wobeiselbstverständlich das wirtschaftlich erschöpfte Europa trotz alledem Amerika in finanzieller Hinsicht tributär wird. Sicher ist das eine, daß,, wenn die europäischen Mächte ihre üisheriFL. Kirchturmpolitik fortsehen, Europa in. absehbarer Zeit aufhören wird, der.führende Weltteil zu sein, und' äks sein lachender Erbe Japan oder Amerika —^-vielleicht gar beide in Kompagnie — die Weltherrschaft antreten werden. ' PoUtischs^AMdschM. Der AttsLarrsch der ungarischen DolkskommiMre. Erneur .Conrmun.iquö dez Nngarischen Tefagr-aph-.'-n-' Korrespondenz-Birreaus ist zu entnehrneir, daß die Angelegenheit der verurt-eilten ungarischen Bolkskprnmissäre in der nächsten Zeit ^zur,-Antchragung gelanKrn soll, „Jüvö" erfahrt hii^u:"MrnMrialrat Michael Jrrng e r L h, der namens der -urrgarischirr Regierung in Reval die VerhaMungen mit den rassischen Delegierten führte, h-at 'die bisherigen Abnrachimgeri der. Negierung zur Genehmigung vvrgelegt..Demnach liefert die ungarische Negierung die zum Tode perurteilten Dolkskommissüre sowie beftimnrte zu schweren Strafen verurteilte Kymmuniften, insgesamb 150 Personen, der russischen Regierung aus, welche demgegenüber 600 ungarische Offiziere aus Magnaten- und GenLrysamilian aus den Jnternierurrgslagern. errkläßt'.' Kie ungLpische Kegierung hak wohl bisher nvch' nicht Zugestimmt, doch dürfte die letzte Schwierigkeit Linnen kurzem 'behoben werden. 'Es . handelt , sich' nur noch darum, daß die ungarische Regierung diejenigen nominieren möchte, welche an Rußland auszuliefern wären, während Rußland das Auswahlrecht für sich beansprucht. In dieser Frage wird in den letzten Tagen zwischen Budapest und Moskau auf fuNkentelegraphischem Wege verhandelt und da die in Betracht, kommenden Magnabenfamilien die Regierung immer mehr zur Entscheidung drängen, dürfte diese in wenigen Tagen erfolgen.' Die Enteignuirg ««L Parzellierung der große» Güter i» Anmünie». Dre Durchlühruttg des BescktusseS. die bcrritS evtkiyveltll und noch zu enteignendk« großen GutSbefitze zu parzevieren und den bodenhungrigm Dauern zn überweis«, ist bisher hauptsächlich aus Lroße GchvirrigkriteL Nü8»ß<«, «eil Mtitätat Berufliche Aussichten. Jerusalem, 29. April. (Jüd. Korr.-Bur.) Der Waaß Hn'zrrim zählt in sstinen „Mitteilungen" vom 12. April eine Reihe von Berufen auf, in denen neue Zuwanderer nach Palästina Beschäftigung finden könnten. Zunächst kommen diejenigen Einwanderer in Beträcht,-welche"sich mit?, eigenem Kapital als Ackerbautreibende niederlassen wollen.' Solche können in unbeschränkter Zahl ins Land kommen, da sie im ganzen Lande siedlungsfähigen Boden erwerben können. Ein Dunam solchen'Bodens kostet gegenwärtig ,drei bis sechs englische Pfund, je nach der Qualität des Bodens und nach seiner' Nähe zu bereits besiedelten - Zentren. ' - Eine glänzende Zukupft winkt der Fischerei, wenn sie von 'Fächkeiürn'"--^eEiÄW-tvitb.'- '-' DkLse werden" aller«" dings die erforderlichen--Geräte sowie di'ö . fachlich geschulten. Hilfskräfte aus-dem Ausländ einführen müsien. Die . besten Aussichten haben diejenigen Einwanderer, welche mit Kapitol und fachmännischer Erfahrnrrg die 'Rä g e l i n d u st r i e die" Faßbinperpi irr Palästina errichten. Dasselbe gilt von der Fr uch't» sind. G emüsek o Üs-e r ven-I n d n« str i e, 'dr« bisher in sehr primitiver Weise btrieben wirl'. Da ein großer Teil der für diese'Industrie notwendigen Instrumente rm Landenicht vorhanden ist, wird man sie entweder aus dem .Ausland einführon oder eine besondere Fabrik für deren Erzeugung in Palästina errichten müssen. ' Hiirgegrn 'istfür die Essig» und.Gärungsindustrie kern Raum, ebensowenig, für Gold- und Silberschmiodc» für Apotheken und Drogerien sowie für' Stellenbewerbe.als Beamte. Das ArrfLeöe« der Wdischsn Pilgerfahrten nach Ivrusalem. Jerusalem, 29. April. (Jüd. Ko.rr.-Bur.) Anläßlich der Feiertage bemerkte man das Aufleben.-der biblischen „Olei-. Negel"-Sitte. Pilgeftvanderungen,zu unternehmen.- Viele Chalu'zim aus allen feilen Palästinas haben den Weg nach Jerusalem zu Fuß zurückgelegt. sitzer zu hohe. Entschödiguusssummen verlangten, welche die^ Bauern zn leisten nicht in der Lage sind. Eine strengere Maßnahme gegen dre bisherigen Besitzer war aus politischen Gründen untunlich. Andererseits werden die Bauern immer ungeduldiger imd da ist eS wieder pMische Rücksichtnahme, welche zu' einer Ent" -cheidung drängt. Wie ms aus Bukä re st-berichtet wird, ist diese Entscheidung bereits gettoMr. Ministerpräsident A v e r i s c tt' teilte näcklich itt einer Konfttens der RegierrmgspaMi mitn "'dop ' die-Bamru '««v.die)'H'.ü M r-ev'd»S''!WMtzien^PMsrS--füV'-ben enteignetrn Grundbesitz zu.bezahlen haben , werden, ' walst'Ltid'di^" andere Hälfte ans S-t a n t s m i t t < t « gedeckt werden' sc' Als Enteignungspreis wurde das' Z'wa n zig fa ch e lorr- Pachtgebkhr vom Jahre lSll festgesetzt. Die Unterrichtssprache für die natia- «ale» Minderheiten in Rumknie», Aus Bukarest wird uns gemeldet: Das Problem der. UriterrichtZspräche in den Schulen der nationalcn Minderheiten m Rumänien beschästigt noch immer die -vlitischcn Kreise und die Unklarheit, die jetzt auf diesem Gebiete, herrscht, führt je nach dem größeren oder mind.erm Wohlwollen der lokalen. Behörden zu den größt« Mißhelligleit^n und Unzukömmlichkeiten. Auch hinsichtlich der Unterrichtssprache in den jüdischen Volks- und Bürgerschulen schwankt hie Auffassung und demnach auch die praktische DnrchssrhrMg zwischen den Herden Extremen:-t bei' iofvrtigen Nomanisirrung und der sosortigr» Hebräisirrung der Schulen. Erst vor kurzem wurde in diesem Blatte ein- Erlaß des General'chulinspektorats sür Siebendnrgm wiedcrgcgcbrn, der eS den jüdischen Schulen in Siebenbürgen gewissermaßen freistrllt, von per Nugarischen Unterrichtssprache allmählich zur hebräischen oder ' zur jüdischen Volkssprache übrrzugehm oder die Schulen zurvmanrsieren. Die Regierung wird einerseits von den Natronalksieu zn ZwarrgsromanisÜrungen, andererseits von den . nationalen M nderheiten zur Gewahrrmg der weitestgehenden Kori- Zessionen gedrängt. Da die Regierung ans politischen GfirMn offenbar sich nicht traut, aus eigener Initiative eine Entscheidung zu treffen, ihrer politischen Beschaffenheit nach jedoch p* Nomanisiernng neigt, nimmt sie in ihrer Berlcgerchert Äufftuck.t hi dem erprobten Drittel .'der Verschleppung Der Unt.krrch'r'-' minister N o g o l e s c u wandte sich nämlich, wie ein Regieruriü^ cominuniquö meldet, au den Außennlinrster - M:t dem Erfucheu. im Wege der diplomatischdu Vertelrmgen feststcllen zu lassen, aus. welche Weise in den übrigen Nachfolgestaaten, so in Polen-, m der Tschecho'Slowakei.'Jugoilawün uud Italien, daS Unterricht-;- wesen der nationalcn Minderheit geregelt worden ist. BiZ bifcut mag wohl der gegenwärtige Zustand, der niemanden besriedi.rt., weilerbestehen. _^_ Beratungen der tschechischen ÄlajoritätsparLeir«. Pvatz, 30. April. (Privat.) Der Füllser-Äitoich'rß der tschecho-stowakischerr Mäjoritütspartcien setzte gestern . den ganzen ZLag . hindurch seine Beratungen über daß - küustig« ArbeitSProgramm und djo damit zusammenhÄWnde MajorrtStSbildung für die kommende Session der Nationalversammlung fort. Di?. Arbeiten dieses Ausschusses sind ziemfich fortgeschritten^ trotzdem müssen die Äeratungen noch in der kanrrnendÄr Woche fortgesetzt werden. An den gestrigen Besprechungen nahmen zeitweise auch der Minister des Aeußcrn ■ MAWvWWMM.- «WüMMdifc: