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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-30 · Heft 811 (30.4.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 811 (30.4.1921)
Date
1921-04-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Vit. 5511 WN7r» vanrsnrg sa&vcwet -jparnjvifgvtrarog Mm ML ÄST GemEindLrotowairle» irr Bad««. - -Aus cd uvS ck richtet: Bri ' de« Neuwahlen r« 'd c * Pilsudski — Ghrendokivr. Tciu Mar schall Pitsudsli ww.de gestern rn Krakarr 'rieritch die Wiitde cmeZ 'Ehrendoktors der Rechte verliebeu* * Die Baden wird Gemeindevertretung haben - non -137Lü Wahküreditif.teri: SO 2 ihre Stimme», abgegeben^, E§ nilsi.rken ant die? CbrrstlichWialen 3763 ,Stimmen aas die Soüaldewskrattn 32>'8 SiinnyLw und aufdie 6»'oU>c«ts^rrr 2017 Stimme». ES ivivben, hemn-ich uewählt: 18 Ckr>siücl)soziale mit dcm bisherigen Bürgermeister Josef Küllma n n als. Listensührer, 13 So-:'ald<mp)ratc« und 9 Größdeurscke. Die Kommunisten gingen mit 44 St mmcit leer aus. Das. Stärkeverhälinis zwischen den bürgerlichen Parteien mid den So.ssaldemokräten blerbt unvera-'derr, da wie bisher 27' Bürgerliche 15 So^ialdenrofrate« ciegenübersiehe«. Slovo^ Firmen verfolg! worden sind. dasTeleviion. rntwden wirde. In Prefchura ist'bereits st ben Kaffee!) rnsbcsttzE füttsFleftckhaueiN nav eurer Reihe anderer Geschäftsleuten das Telephon gesperrt, werdest. > Bevorstehends Erhöhung der Pevsonentarrfs auf den Eisenbahnen.' W e wir vernehmen. wird gleichzeitig . mi! der Einführung des Somlnerfahivlsües' änl 1: Ium eine Erhöhung der PersosteMünir auf den Essessbahnin vorbereiler. * „Weißer" Gireik der italienischen Ministerialbeamte». Aus-R o m wird gein.-lden Die Staatsbeamte» in den ver'ch^edeuen M-uisterien in Rom sind in den sogenannten „weißen" Streit getreten, das heißt, sie verblieben aus ihren Posten, ohne AU-llrbeilen. Wellerbrricht. D^r Reaen beschränkte sich auf die nordöstlichen Alvenländer rnch Teste'Böhmens. Im übrigen Mittelrnropa hält ziemlich ljenereS Wetter an. Doch ist es allgemen!übler geworden..Am meisten regnete cs sin Wien. Weier westl'ch hat der Regen aufgehört. In Nördtirol hat eZ sich teilweise ausgeheitert.Borausi agc: Schlechlwsttrranhaltend. Höchstens vorübergehende Besserung. * Kellnerstreik in Graz. AnZ S a l z b n r g wird ormcldet: Dem Streik der Gast-», rmd KaffeehauZangestMen hat sich mntagS, auck das Personal der Gemein chaftskücke in der \u\a acadernica (SScdmtCJtfiidje) angcschlosscn. 5pt<‘ Gastw>lMlnd KasfeebausLesttzer haben ihre Bctrie&c geschlossen. ÄbWcke Hotelgäste 'find-'heute früh bereits cü gereist. Die GastMst-- gtnosscnslbalt hat die Landes) egterung und den S tattmagistrat um Anstellung von Verhandlungen mn den Streikenden ersucht. * Durchgegangener Mavineosstzier Aus Warschau wwd berichtet, daß von dort der Offizier der polv 'cken Kriegsmarine Stanislaus Vt p s f t mit inner Gattin Kanmira, nach!;rc>6, hat duuÜeZ, kungeschn:t!encs Haar und auch Goldzahne. * Nachschau m Stundenhotels. Äm 27. und 28. d. M« «ahm das pob^erliche Stttenümr in den Stundenhotsts des waren- 'wegen Diebstahlsgesucht Pud drei Jugendliche wurden von der Für orgeschwester behandelt. (Und die ^Herren"-lrrß man lautert'! Du Red-). ,- .. .. - ' / .. t Ar-aüia, Heute.. Saytsiag,., ■.,*/?84% Großer Saalf und R dekunst,. V.. -- 7 Ühr .lGrößec Saal) Ältwiener O»art<ti Schretnzer. %8 Uhr (Klemer Saalsi Bavrat Ing RudyU (.vzniae Ein Spaziergang durch die Wiener Telephonzeniral n — -^8 Uhr lKmslaaN Dr. Haus Kapper:' Dre neue Wi> lÄast. der neue Staat, die neue GcscÜichaft, k. ll5S Uhr (Klubsaal) Robert orwdmannTolstoi. ' , . * Dev Borstand -des .BeLha«sverei«es B^nei B'rLLH, XX., Kar liattgaffe 20, ■ dankt lnennt allen edlen Spendern. Verteilung zu brmgm. .. , »Der König von Paris" wird am 2. Mai präzise 10 Uhl vounttalls im Haydn-Kino, VH, Mgriahiletstraße, zu scheu stein. Tsie Stuart WebbZ-Film-Grsellschast fuhit. dtesen großen Abenteürcr-Seniütionsfllm. mit beiden Teilen 'in'emer delouderen Borstellring für die Presje und Jmriestenren vor. Der Träger der Haupttolle ist Binno Kästner. Der bel'ebtr Kinvdarileller »piest rm ,K ö n i g v o n P a r i S" die Doppelrolle M Bet brechrrkönig Andr« Lifou und als Marauis Le Plemard nur vollendeter Biltuosttäk. Kinobcsitzcr und Pressevertreter werden, ivieder rin mal Gelegenheit haben, Bruno Kästner als Darsteller von unvciglkichlicher Wirkung bewundern zu können. Der große Frlm/wnd nn Hcrbst.stn den Wiener Kmos zu sehen sein' und dtesin ein-'n'glärizendkn Kaffenerfolg bringen. Großer Wiener Damenmvbr-Preiswettbewerb irrv die Sommer-»nd Herbstsaison 1821. Zum erstm Male unro heuer Wien m der Zeit vom 28. Mat bis Mille Juni emen Tan'.eNmode?Prc sivettbewerb sehen, au dem alle ordentlichen Mitglieder der Wiener Kleidermachkr GenoffmfchM Künstler, die nch mrt dem Entwurf von Modeüevbe'chLitigen,.und protokollierte ^^iene>.'...Frrruen, die Stosfmaterial liefern, teilnehmrn können. Tie P'.ämnelung wnd m drei Abstimmungen erfolgen, und mar: durch eme Abstimtnung aller Genossenschaftsmitglieder, dtnch Uebetpiüiung seitens einer Ftchjury auf Qual tä'.satbrn und endlich durch das große Publrlum. Gedockt ist ein großes Ftühlingsscst im Belvedeteparkbei dem sicher Beiucker über die indem ersten zwei ÄbAmmungen prämrleiten Stücke-mrrielS Stimmzettel fein Gutachten abgcberl kann.^ Für den Wettbewerb werden Preste im Geiamtwelte von mehr al8 t( 100.000 ge«' widmet. Die Wcttbewrrbbestimwungen sind ber der „Wiener Modeföidetung". l., Habs bürge, gaste 2, erhältlich. Als Schlußanmeldetrrmin ist der?. Mar lestgesetzt. . / Vereinsnachrichtetu I a w n e. Morgen, 10 Ubr vormittags, Mitgliederversammlung. — I ü d r s ch e V o 1 k s d t b l i o t h e k -Z e o n. tt., Glvckengaffe 80. Der Hebraischkurs für Anfängerunt-r Wertung des H'rrn Glaltstcin wnd.ab 8. Mai wette,geführt isteuLr>m<ldungen täglich von 6 b8 8 Uhr abends. — M us ls'a l r.s ck e r A b e n d. Heute um V-8 Uhr abend-" Httächkuth in der Scholle,H., L>Uenbrnnngassr 1. musikalischer Abend. ititt frei. — I u g e n LyereinNeßZtonah (Gasthaus ..tiupi Komet"). II., Ilaplatz 5. Heute,, y.H. Uhr, Bortrag Iitiinierniann. Jugendliche willkommen. — C h a l u z 'Sonntag. 11 Uhr, Waadtitzung, tt, ^rtusgaffe 33. -- A ch d u t h. Heute, 7 Uhr abends, Miigliedeiversamcktung sim Verrimlökal, l! , Obere DonaustiaHe 6S/4. ~ .8.« i e» und Red«hal l e j ü d t« sch erHochichüler i n W i e n. Heu e Borträg Dottor Kar b a ck, .Bestaehtungen ,'M gegenwärtigen Lage". Beginn V-7 Uhr abends. Nachher Komeit. Ä« mrsere p. t. Leser und Abonnenten! Infolge der neuerlich euornr stefteigeeien stellungskostrn der Blätter sehen sich Äe Wiener i Lageszeitungeu gezwungen, die Bezugspreise für j Abolpleyient und Einzelverlrauf zu erhöhen. Vereinüsung der \ österreichischen Tageszeitungen. - *t Llüch die Verwaltung der „Wiener MvrgenzeitungE sieht sich genötigt, die Bezugspreise entssirecyend zu erhöhen. Die. Erhöhung wurde nur in dem Wrsmaße vorgenowuren, als notwendig ist, um die gesteigerten Gestehungskosten decken zu können. Wir bitten unsere Freunde und Leser, dies als eine im Interesse der Erhaltung unseres Blattes notwendige Maßnahme zu werten und uns umso gewisser ihre'Änhänglichkeit zu bewahren. Abonnemensipreise ab 1. Mai: Für Wien (zum Abholen in den Trafiken oder mit Postzusendung) Kr. 199.— monatlich. Wt Postzusendung: DeMchöfterreich monatlich ........ Kr. MM).— Tschecho-Slowakei monatlich ... . . . . K§. 17.— Polen monatNch . . .... ... poln. Mark 1V0.— Jugoslawien monatlich ........ Dinar 12.— Dentschland 9 ......... Mark 12.— Knmanien ,, Lei 20.— Hollanb ,» Ho8. fl» 1.50 Schweiz ff ... ... ... FreS. 3.— Englanb 9 .«-»»»».. sli 3.— Italien „ Stic 6.~ Amerika „ Dollav —.50 Frankreich, Belgien monatlich..... Fres. 0.— Die Verwaltung der „Wiener Msrgenzertnng". Zahlstellen: Sefterreichisches Postsparkaisenkonto (Wien) 150.603. Tfchecho-flow Postspaxkafsenkonto (Prag) 5S.3S1. Polnisches Poft»parkafsenkonto (Warschan) 100.227. Deutsches Postsparkaffentonto (Berlin) 108.722. Jugoslawisches Postsparkaisenkonto (Zagreb) 40.085. Rumänien (Tzervowih) Allgemeine Depositenbank. Filiale Ezernowitz. Italien (Triest): Tooletü itallana’’dl oreetUo Commerelale. Triest, Vis Hazzlni 30. Kommmrales. Wr<e«er Gemeinderat. Sitzima am 23. April. Auf her Tagesordnung der gestrig«: Sitzung standen 46 Geschästsststcke zur Beratung und' dir Gefahr lag nahe, daß es.wieder zu einer Dauersitzung bis nach Mitternacht, wie in der verfloffenen Woche, kommen würde. In der Tat beabsichtigten auch die ChriMchsozialen, LÄstrultion zu treiben,' weil, wie sie behaupten, ihre Ärbeiterorganisationen in den städtischen Betrieben von der Rathausmajorität in ganz' ungerechter Weise behandelt wenden. Ihre Redner ergriffen zu jedem Punkt der Tagesordnung das Wort gu langwierigen AuSführtingen, während die Sozialdemokraten die Rodeflut über sich ergehen und einfach die Abstimm-itngsmaschine wirken ließen. Einmal schien es in den endlosen Debatten, alS ob die beiden Parteien sich erfreulicherweise zu gemeinsamer Ansicht gefunden hätten. Das war, als Professor Tandler in 'temperamentvoller und warmherziger Weise für die Berpflegslostenerhohung und Verpfiegskostenfestsetzung in. städtischen Humanitätsanstalten eintrat und auf die vorbildliche Stellung Wiens auf diesem Gebiete dem Ausland gegenüber hinwies. Seine Ausführungen fanden einmütige» Beifall. Dre Absicht der Christlichsozialen, die Sitzung zu einer ObstruÄioilSsitzung zv gestalten, wurde nicht erMt. Um 10 Uhr brach Bürgermeister Reumann die Sitzung ab; sie findet^ heute nachmittags ihre Fortsetzung. Wr lasten hi« das Wichtigste aus der Sitzung folgen, die infolge der Obstrultionstaltik der Christlichfozialen einen ungemein öden und schleppenden'Verlauf nahm. . Rach einem Referat Professor Landlers werLen vom 1. März 1621 an die Verpflegslosten für alle Vexsor-ungSanstalten der Gemeinde Wien mit 70 Kronen per Kopf an& Tag festgesetzt. Desgleichen wird die Erhöhung 8er Berpfiegsloftien r« WohltatigleitchMife in Baden auf 50 Kronen per Kopf und Lag ab 1. Februar 1621 genehmigt. Die Gemeind« Wie» übernimmt während der Sommerlurperiode für' ungefähr 300 mittellose, nach Wien zuständige Kranke, die volle Berpflegstaxe zur Zahlung.' Teilweise ' zahlungsfähigen Kurbedürftigen werden Zuschüsse gewährt. Weiter Werder: auf Grund eines Referats Professor L'^MerS-bedeutende Zuschußkrsdite an verschiedene Huinam-- tätS-- urrd KranlenanfiaHen gewährt. T er Entwurf des Statuts für den Wohnunzstmd Siedlungsfonds der Bundeshauptstadt Wien gelangt nach einem Referat d-S GemeinderateS Siegel zur Annahme. Hierauf wird die Srtzung abgebrochen. W ErnLhnmg? Der MarkLberrcht. ^C-ürklatig ntii beit Preisen, «»f.km MoMe A “:’i?Är find nefi^nf bi;: Preise für Kälber Uwi' -15 ^rviui: per Kiloaramm z n r üLge-g an givn, was - wohl. 'auch-sihenre im DetaiLvertallf zum Atrsdriick krünmen-bürfieu . Auf ben G x ü it wäre u m <’i rite u ftti b ocprer^ .fMnäßig gebautem Spinat war «ne t'l-mr PreissenListz zn bemerken; sonst blieben ckie Preise rm allgemeinen nnveri -ändert: Hoch. Die Ernährung bis Zunr ftchergefteVt? ^> , Wie anul ck mitpeie'lt^ wird, iü unsrrii Brrsorgsug die Mengen, die sick im Änrollen befinden» bis weitende» F u wr g drckt. Der größte Teil drr mwekautzen Wärest ft««Ä! mtg dem Wellen, da das Gerrerde im Osten eine« weit höhere» Preis, hat. In gleicher Wesse wie für die Mehlversorgvvg $ auch dre Äorwrgung mi! Fleisch, Fett und Milch gesichert. , , Die MazzvthLrtt-i: des Aoütt. Um alle« rrftüW lebendcki Juden Gelegenheit zu geben, auch über de:: Ksst dev Feiertags der Mazz-oibforge enthoben zu fein, brachte he» Joint/außer an die Lsi rhm im Bezug der fortlaufende« Lebe nv mittel u n rer stütz nng steheiiden Personeie auch noch a» alle nihictL lebenden Juden Mcrzzothzubnßen zur Bertritu»-! 'ES erhieltetr sin halbes Kilogramm per Kopf btt bei den Organisationen Adoß Jisrael, Agudath Jisvael urcht Machsiks Hadath . bezugsberechtigten Familten. An die Mid! Glieder, des.BerbandeS der Knlt-.isgemstndeang2st?lltkm wurÄL gleichfalls eine Mazzoihzubuße ausgegeben. Für die, MaZAath ivurdo ein ermäßigter Betrag als Regiobe:trag ringeh-bmus Stasa. Zeniralpalast: Emlaß au Wochentagen Lns Vrb an Samstagen bis V, t Uhr. Äm 5. Mai aefchlvsse«. Hotz» lieserungen für kurze Zeit eingestellt. Im Hausewgang: Thesr»» karrenbureau (auch tür Nichtm'tglieber) täglich von S 'biS 1 »kK von d bis 6 Uhr lTelephon 37l<>^ 37187 und 33227). Im 8-k^< VI;, Kurzgasse 6: Reparaturübernahmeu. wie bisher »erlamdattt Im. Lokal D., Miuclgasie 22: Nebernahme von Frinpvtzerrk? wüsche. . freie Mcksche VMsbüliae Leiter: Egon Brecher — Isak Deutsch. 4ago Tel. 46-3-31) i numr»nTM!M Heut« 3 Uhr oachmiitags: ' Gott, Hensch und Teufel V-8 vdr.ul>H»äs:' Heirat wider Willen Bsrtsci.il:: isesk Deutsch , Bühue und Kunst. Freie ILdifche BolLsbkhne. (Zum-erste« Male: ,,D er Tkias-Kaf" fDer Ha«sW«s^. Drama in.fünf Aufzügen von Psrez Hirschbein.) Wiv haben in diesen BlätiSpn anläßlich frühes Aufführungen des Werkes in jüdischer und. auch n» deutscher Sprache ausführlicher über.den Inhalt mchs .das'Wesen dieser Dichtung berichtet. „Der Hand-) schlag" ist' zuin Unterschied von de» meisten ThLaL^v". stücken^, die bisher auf der Freien Indischen VvD->E .bühne gespielt wurden, ein Drama, bei' welchem nichtz' bloß , das Milien spezisisch vstjüdisch ist. Eine eigen»! artige Welt steigt auf, tragische Konflikte keimen» wtzß sie .nur in dieser Gemeinschaft möglich sind/umgarySAj diese Menschen, drücken sie nieder, zerbrechen sie. Hif&j' eilte: wundersame Melodie von reiuftet Frommheit: uvm Einfalt dnrchMugt die fünf kurzen Auszüge, diegmi nicht grtt gebaut, sind, sin denen sich fast nichts sreignezj und die doch «ein wunderschönes» zart hingLhauchtetzs Bildnis vstjüdischen BoMtums sind, borsi wo es irß chassidischec Glmckigkeit ohne '.Harm uitfe gattergsbm^ fein schlichtes Leben lebt. . ' •' :'f Ein jüdisches ^vlkssti^ck, wie L-s in fciitent andevE! Volke erstehen könnte, ein echtes Zeugnis dtzr bundenheit. einfacher jüdischer Manschen mit Gott- Dö« starke Müller Henoch, der dem Sturm seine MüW! abtvotzt, steht gebückt vor der Bvrsehuüg, hadert mchsif und trägt das Leid in Demut. Heuochs Frau, hiesetzj Mutterherz, durchaus glaubwürdig in seinem Kan^ um bas Kind, 'trägt nur diese eine heiße Bitte m den einfältigen Gebeten «zu Gott, die Schuld, felsig büßen zu dürfen, damit die eoen erst erblühte Iung^ fr-u glücklich werde. (Die Schuld: Die Etter» hshä« die? Dochter einem tzweiM Freier verlobt, bevor f« der. sterbenskranke Bräutigam des Handschlages sntzi ünnden hat.) Und das Mädchen selbst, wie ein Boge^ anfgeschreckt, nicht wissend um dis Qualen der Etter«^ kindlich folgsam, verstört durch das Drange», deÄ sterbenden Geliebten zu verlassen, von Todesangst go-j schüttelt, lebensdurstig — eine ergreifend gezeichuer^ Gestalt. ' '! In der Freien Jüdischen, Volksbühne Wad' dktz Prolog, der dem Stücke vorangeht, fortgelasfe». I» diesem Vorspiel ruft der sterbende Bräutigam «aH der.Braut. Er sieht in sencen Fiebervisivnen, wir ma^ sie mit dem Chuppaschleier bedeckt, und hört die zeitsgäste „Masel raw!" schreien. „Ich verzeihe rttemäls .. . Du hast mir das Wort gegeben .. . \ - bis. ich sterbe!" find seine letzte» Worts. Für Linge sist dieser dramatische Prolog schwrr zu veru den Vertrauteren wird er leicht entbehrt! r?«t. sAbstzj ' es ist nicht zu billigen, wenn just an dir -.üftäM indische Kunstwerke „beschnitten" werden.- stellung dieser ganz eigenartigen Dicht«Y». i-E in Stötten Mr^n-aze u. Noriome, WIENER RE&THH - RRESM k^ttsWE M. ZMigehöre^,

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