Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 811 (30.4.1921)
- Date
- 1921-04-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morgenzerrrmg 30. April 1921; /Metz SSmsläg lSchwierigkeiten.' aittV eS wacht dem jungen Ensemble Me Ehre, .daß es ihrer, nach Kräften. Herr wurde. Die fünf Mitwirkenden, die Damen Deutsch',Wern-- Lraub-Graf und Ster ne t sowie die Herren B e n- Awi. und S tri so w e-x, 'teilten sich in die Ehren des MendK. ___ 0. A. Die ArLettsverkündiqung in der „Reiaen"- Affäre. Der Bürgermeister freigesprochen. , Der Bersaffungs-als Staatsgerichtshof hat gestern, über di« von der Bundesregierung in der „Rejgen"-Äffäre gegen den Bürgermeister Jakob Reumann als Landeshauptmann des Bundeslandes Wien wegen Verletzung der Bundesverfassung nach Art. 142, Absatz 2. Ut. <1, erhobene Anklage dasUrteilverk L n d e t. L a n d e s h a u p t m a n n R c u mann wurde. von der wide ihn erhobenen Anklagefrcig < s p r o ch e n. In der Urteilsbegründung wird angeführt, daß die an die Magistratsabteilung 15 gerichtete Weisung des Bundes« Ministeriums, die Auffiihrungsbemilligungzurückzuziehen, überhaupt k'e.i n e Unterschif 1 1 r a g e. Es liege somit nach der Ansicht des Berfassungsgerichtshofes eine Verordnung oder sSrisiigr Anodnung nicht vor. Das Gericht Hatzte daher keinen An l a ß, si ch a u s d i e P r ü s"n n g derma t erielffen 2 a^ch l a g e e i n z u l a s s e n, ' Dos /,Reigerr"-Urterl des Verfafiungsgenchishofes im " Gemeinderat. ' Jiä war su erwarten, daß das fteisprechrnde Urteil des ÄerWungsgerichtshvfes in der „R«igen"-Assäre in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates einen Widerhall finden werden Als der Landeshauptmann Bürgermeister R e u m a n n gestern dtn Sitzungssaal betrat, wurde er von den Sozialdemotraten mit stürmischen, anhaltenden .B e i f a l l s k n n dgedu pgenbegrüßt, während die ChristlichsözialendieseKundgckmg mit Ruhe über sich ergehen ließe«.' Gemeinderak S k a r i t ruft ihnen?.n: „Das ist ei»® i e g ü b e t di e K l c i trf a l en!" und Gemeinderat Eldcrsch erwidert -auf einen . christlichsözialen Zwischenruf unter lebhafter Heiterkeit: „Eure' Mn'.ster' unterschreiben nicht, ein mal was sie hiuansgeben!" (Anip'relnng au' das Urteil, welches damit.begründet wurde, daß der Erlaß des. Ministers an den Landeshauptmann nicht einmal unterschriebenwar.) -Rach diesem einige Minuten dauernden Intermezzo konnte du Srtzung eröffnet werden. PALMA Kautschuk-Schuhabsatz Ded Bühnenverein gegen Käthe Dorsch. Dos Gastspiel der Berliner Schauspielerin Käthe D o r s ch am S t a d t h e a t e r ist in F r a g e gestellt: Der Obmann, des.: Lokalverbarides des Sladtheaters überreichte bet Künstlerin ein Schreiben des O e st e r r e i ch i s ch c n Bühn t« verein s, in-idem Käthe Doüch di? Mitteilung gemacht wird) daß, .wenn str. nicht einen Arbeitsnachweis der Deutsch eN Bühueugenossenschaftbeibringe, die Wiener Schauspieler den strikten Auftrag häiten. sowohl die Proben« arbeit. als. auch das Auftreten mit der Künstlerin vor dem Publikum zu v e r w e i g ern. Dieser A r b e i t s n a ch w e i s ist eine Bestätigung von der auf gewerrlschastlicher .Basis be^ ruhenden, deutschen Schauspielerorgamsatwn, daß gegen Käthe Dorsch genossenschaftlich nichts vorliege^ Käthe Dorsch und ihre Gatte, der Schauspieler Lie 8 tke, gehören der Berliner P r v m i n e n t e n g.r u v v e an, die sich der Berliner Schnn» spirlerorgani'Mivn entaegenstellt. Das hebräische Konzert zugunsten des jüdischen Schulwerkes. Der Kartenverkauf zu dem S a m s t a g den 7. M a i um U h r abends im Großen Konzerchänssaale flnttsindenden hebräischen Konzert (K o m p o s i 1 i o n s a b e n d BraflawsIh) hat bereits begonnen. DaS Rtinerträgnis dieses Konzertsan dem unter anderem die Mit großem Beifall ausgenommenen Psalmen aufgefLhrt werden, fließt zur Ganze dem Aufban des jÜdischinSchnlwerkrs i n W t c n zu. Die Ausführenden sind: Oberkantor Getsdn Margulies, der Wienet jüdische Gesangsverein, das Orchester des Sportklub Hakoah und Professor Louis D i t 6 (Orgel). Karten zu diesem Konzert sind im Sekretariat des Jüdischen Schulvereines. ü., Taborstraße 20 a, in der Buchhandlung Löwit, K Rötenturmstraße 22, an der Kasse des Konzerthausrs' 1!!.,- Lothringerstraße 20, im Kartcnbnreau Aida, N., Tabor« straße 5, im Kartenbureau, XX., Wallensteinstmße, und iin Konzertbnreau Neumann, XXI,, Am Spitz, erhältlich!. Aus ven Theater«. Wochenspielplan desBurgtheaters. Sonntag, 7 llhr (bei abgehobenem Jahres- und Stammsitz- Abonnement. Kein Kartenverkauf). „TerKaufmann von Venedig" (Der alte Gobbo — Herr Hugo Thimitg als Gast). — Montag. 7 Uhr (zu großen Preisen) „Der Kaufmann von Venedig" lShykock — Herr Louis Bouwmeester als Gast, Der alte Gobbo — Herr Hugo Thimig als Gast). — Dienstag, 7 Uhr (zu rrhöbtm Preisen) „Weh dem, der lügt" (Gfllonnr — Herr Hugo Thmiig als Gast. — Mittwoch, 7 Uhr lzu erhöhten Preisen) „Die Krau vom Meere".' — Donnerstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Rosenmontag". — Freitag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Wenn der junge Wein blüht'". — Samstag, 7 Uhr (zu besonderen Preisen) „Der Kaufmann von Venedig" (Der alte Gobbo — .Herr Hugo Lbimig als Gast). -r Sonntag, 7 tt&c (j* bämümrn Prelle») «Der Schwan". Wochenspielvlan der Staatsoper: -SonUtag, 6 Mir (bei awgebobenem Jahres- und, StammsiH- Abonnement. Veranstaltnna der KmMelle der Bildunqszentrale. Mit Unterstützung der Gemeinde Wien. Kein Kartenverkauf) „T annbäuser". — Montag. 7 Uhr (zu besonderen Presen U) »Der T r o ü b a d u r" (Azucena Fräulein K a r i n B r a n z e l l von der Staatsoper in Berlin als Gast. Graf Llnm — Herr Karl Nenner vom Opernhaus in Köln als Gast.) — Dienstag, 7 Uhr (zu besonderen Preisen U) „Fidelio" (Leonore — Frau H e l e n e W i l d b r u tt it von der Staatsoper m Berlin als Gast, Don Mrarro — Herr F ri tz Plaschke vom Landestdeater in Dresden rls Gast) — Mittwoch, 6 Uhr' (zu besonderen Preisen U) „D er Nos enk n v a l i e r". — Donnerstag. 7-Uhr 0» besonderen Prei'en I) ,,Der Maskenball" (Amolia — Frau Helene Wild' b n n vou der Staatsoper in Berlin als Gast, Renä — Herr 'Karl 'Renner vom Opernhaus in Köln als Gast.) — Freitag, 7 Nbr (zu besonderen PieiseN II) „Die Z a u b e v« f l ot e" (Paprmenv Herr A l f r ed J e r g e t vim Ratio« nalihealcr in München alS Gast.) -- Samstag, V-'< Uhr (zu erhöhten Preisen) „D t c tote S t ad t" (Marielta — Fiäulein G-ertruve Geyersbach vom Nationbltheater in Wirs« baden als Gast-) - L. W ochen s p x et P l and er V dl kSoper: Sormtas. 7 Uhr (kern Karlmverkauf. Arbeilervorstrllung mit Unterstützung dev Gemcmde Wien) „D i e ln st i g eh Weib e«t vonWindior". — Moniag. '/x8 Uhr. „De r T r o ub ad o u r". (Mmnico — Herr Albin RitirrSheim als Gast) — Dienstag, V»7 Ubr, „C a r m e n". (Cscamillo Herr Erust Fffcher von der Skaatsoper als Gast.) — Mittwoch. J/98 Uhr, »T o § c o*. (Cavaradoffl —- Herr Tr. Heinz Otto Kroegler als Gast, Scaipia 'Herr Ernst Ftscher von der Staatsoper ais Galt.) - Donnerstag, %ß Uhr, a r f i f ci l". - Freitag, 7 Uhr, „Cavalleria rusticana". hierauf „D erBa , a z z o". — Samstag. yt7 Uhr, „DieIüdi n" SöMmges BuhnenfubllauNr des Herrn Joses Recht. .(Eleazar.— Herr Josef Recht) IN den K a m m e.r spielen, des -Deutschen Volkstheaters gelangt Mittwoch den 4. Mai. 7 Uhr, das dreraktitze Lustspiel v n s S ü n d e n f ä l (**' von AntunM und Aldermann zur'Aufführung. -In den Hairvttvlten siub vefchästigt die Damen Wesselv. Votckmar und Pohl und die HerrE Lackilik, Sima, Lieb! und Miaßny.. Spielleiter: Max Siebt. Wo.chenspi.elp.lnn der Renen Wiener B ü ch n e« Sonntag den 1. bis inklusive Sonntag den 8, Mai abends und. Donnerstag den .< nachmittags' ..F cd o r a" mit TW' Duneux und 'Oskar Ber'eai uls Gäste. Samstag den 7? Mai nachmittagszum ersten-Male ..Die bezähmte'Widerspenstige" mit Oskar Beregr .als Gast. .Sonntag, den 8. Mai nachnuttags..Pharisäer". In de'' Fr e i e n I ü d i s ch e n F o l k s b ii h n e wird ch tute als Nachmittagsvorstellung Gord«ns „G o t t, M e n s ch und Teufel" gegeben. —* Abends *A>8 Uhr geht Kobrins Meraktrge Komödie „H e i r a t w i d e -r.W r l l e p" (Bertschik) in Szene. Die. Hauvtrollen sind mit Frau W-e i n t r a uch- G r.a f und Herrn I. D e u t sch neu besetzt. . Keine Salzburger Festspiele? Die o fff i z i el chen M i11 e iffü n g e n d er S a l z b nr g.e r F e si s p i e lh a u s g e m e i n d e verldutbaren, daß die DnrchfÜhntng der für den Sommer dieses Jahres geplanten.Festspiele unvorhergesehenen Sch w i e r i g k e i t t n begegnet, -fo daß iS noch nicht f e st st e h ff ob. beziehungswrise in welchem Unffang.in.diesem Jahre. Festspiele in Salzburg werden statt-, findest könNev!) - Me Schwierigkeiten liegen nach der; genannteste Quelle einerseits in . der f r e m d e n s c i n d l i ch e n Haltung der>Saüvurger Bevölkerung, anbei erseits in dem Mangel an geeigneten Räumen. ■ Me. heutigen Fußballwettspiekk Für heula sind mehrere Wettspiele an^esetzk, doch' ist ei mit Rücksicht aus die schlechte Wltterung unddie elende Verfassung der Sportplätze unwahrscheiiuich, daß sie auch tatsächlich zur Austragung gelangen. ,.. Das , Programm lautet: Sportklub — Rudolfshüge^ (Favoriten); Hertha—Simmering (Srmmering); Slovan— Donaüstadt (Rcnnweg),- C'ricket—Ostmark (Brrgittenau); Rundspiel auf dem Straßenbahner-Platz. - Hochschulmelperschafl im Florett- und S8belfechte». Große Erfolge der Hstbroahner. Das sportliche Fechten, das eine allseittge und' gleichmäßige Körperausbildung sowie erne starke MitbeteiligMg der geistigen Funktionen zum Zrele hat, findet ait den österreichischen Hochschulen wie auch an. den Hochschulen ttt Deutschland. eine. rmm-er grö.ßere Verbreitung,^Daß, an den Wiener Hochschulen das sportliche Fechten eifreg'st gepflegt wird, diesen Beweis erbrachten dre der der von der Akademie der Fechtkunst veranstalteten Melsberschaft der Wleuer Hochschulen rm Florett- und Säbelfechten zu beobachtenden starken- Gefechte. Die KEkurrenz wurde am Samstag, den .23.'.und Somstag den 24, b. M. rm Fechtsaal des UmvLrsitatsfechtmeistecs W^rdtuk - abgehalten. Den Großttrl' der Kottkürvenzteilnehmer - stellten " die , Unrversttcrt uitb die Technik, peren Hörer sich auch in den. Turniererfolgen teilen konnten. . Große Erfolge, errangen wieder die Hakoahner, allen voran Farkas. In der Florettkonkurrenz.wurden die acht besten Fechter in den Dorninden ermittelt/ die tn einer Schlußrunde jeder gegen jeden zu kämpfen hatten. Etkinger Kurt (Uutö.) 1., Berger Rudolf (Techn.) 2., Stephenson- Frist (liuib.) 3., Farkas Heorg (Techn., Hakoah) L, Kammer Rudolf (Univ.) .5., B ix Hans (Uuiv., Hakoah) 6., Gottfried Alois (llniv.) *1., Schmutzer -Viktov (Univ.) 8.; in der Säbelkonkurrenz wurde Farkas Georg (Techn., Hakoah) 1., Gottfried Alois (Univ.) 2., Ettinger. 5rur1 (Unw.) 3;, Hanisch Karl (Techn.) 4., Fröhlich Egon (Techn., Hakoah) .6. . . Der Jury gehörten att: Joses Duhm und die Fechtmeister Sahlikger, Lohrenz, Berger, Groh, Lösert, Schmid und Oehm. Jüdisches Sportfest. Die gestrigen Wettspiele gelangten infolge schlechicu Wetters nicht zur Austragung. Heute sinden folgende Wettspiele stätt: l/2iÖ Uhr Hasmovea II und III kombiniert-Heros I, 11 Uhr Häsmonea kombiniert—Berittes kombiniert, 1 Uhr Hechawer— Hasmvura'Veritas kombiniert, V,8 Uhr Hakoah kombiniert— Judäa. Entscheidungsspiele finden in der nächsten Woche statt. Das leichtathletische Meeting wurde ruf S a m s t a g den 7. M aff 4 Uhr, verschoben und wird gemeinsam «ii der Leichtathletik- Aktion der Sp. Kl. Hakoah aus dem F. A. L.-Platz dmchgesuhrt. > Lachruunmaeu an Emauüü Kffsc s D7M ----4, Mgesngte Wettspiele. Mit Rücksicht auf die ungünstige Witterung mußten die für gestern angefetzten Turniersprels aus dein Straßenbahner-Platz abgesagt werben^ | Gilt Neuer Marathon-Weltrekord. Ein Neuer Weltrekord im 25 - Meilen - Kaufen (40.226 Meter)' wurde in Boston ausgestellt. Dort lief Frank Zuna aus Newark die Streck in 2 Stunden 18 Mm. 57,6 Sek., womit er bte stbep diese Distanz von seinem Landsmann Mike Ryan seit 1912 gehaltene Höchstleistung von 2:21:18,2 um ein ganz Betrüchtliches verbesserte. Dir Hakoah in Bielitz. Die Hakoah tritt morgen in Bielitz gegen die dortrge Hakoah au, die mit diesem Treffen ihren neuen Sportplatz eröffnet. -! Sportklub Moriirh. sucht für den 8. Mai uud für die nachfolgcuden Wochen Gegner auf fremden Platze«. Nur S ck ü l e r m a n n s ch a f t e n. Zusch'siten an S. R u b \ xt. II., Älnetzhofcrstrake 10/16. — Jeden Moutag Ausschußsitzung und Mittwoch Vollversammlung und ManuschaltZaufstellung in Pönls Gasthaus „zum Kleeblatt". Mitgliederaufnahme au den ge» nannten Tagen von 7 bis 9 Uhr aderrds. Sonntag, 3 Uhr, Wett» spiel gegen Sportklub Achim. j Sportbesprechung. Die jüdischen Sportvereine Hakoah/ techawer, Judäa und Ventas werden ersucht, zwecks drmgender esprechnug heute Vr8 Uhr Delegwrle ins Klubheim des, Sportvereines Hasmvnea zu entsend-en. -! Hechamer sucht für Training einmal in der Woche eut«j Platz, auch gegen Vergütung. Gefällige Zuschriften an unser Klubheim Cafo.Stadtr>ark. — Gegnergesucht! Hechawev sucht für zwec Mannschasten Gegner ln der Provinz für die beiden Mngsifeierrage, würde sich eventuell an Türmer Loriselbst: beteiligen. Zuschriften Caf6 S t a d t p L r f, I„ Parkrmg 2,' W ritei e freie Stemme find: 8., 13., 20. und 29. Jum. i| HaSchonea. Heute, 7 Uhr abends, Vollversammlung,' Donrtersta. 5. Mai, a/a5 Uhr nachmittags, Wettspiel am Admira-s Platz geaen Admira l d. Vorher Hasmonea-Rese> ven—Abmira H und Itt komb. Zu Pfingsten unternimmt HaSmtMea, eine Reise nach Steiermark. Samstag, lä. Mar, spielt Hasmvnea . gegen B 111 ä di. am 16. und 17. Mai in K n 11 t « l s e l d gegm Deutschen Sporiklud und Arbeiter-Sportklub. Der Arbeiter-Sport». Hub Ktzittelield zählt zu den stärksten Vereinen SdeiermarkS. AlL Reisebegleiter fahren Fiscus und Goldstein mit.- s Ziooistische IügendvereiurgAng SKerrorah. F ü ßb a l l s e k t' o n: Sonneag großes Training beider Mannschaften im Prater. Sämtliche Spieler haben sich daselbst um 9 Uhr> vormntags einznstnden. ' \ Akademische Sportabtrilung 2«däa. Heute spielt Judäa mit folgender Mannschaft: Kauvy; Mandl. Morgensieen; Ullniann, Svirg, Kteinnmnn', Lautner, Schwarz, Mahler, Fisch, Frennaun. Ersatz; Flesch, Ungar. IBANK- UND WECHSLER GESCHÄFT 8. ADYOKAT & 62- Wien,l.,Franz Josgfskai 65 (Ecke Schotlenring) MK Kulanteste Durcbflihrung sämtl. Banku. Börsetransaktionen. Der Volkswirt. Sine Krone --- 1.50 Centimes Geld, In Zürich notierte: die österreichische Krone .... 1.50 ( l.53H am 88. April) , -die osterr. gestempelte Ätone . . —.94 (—.95 am 83. April) die tschechische Krone ..... 7.75 ( 7.99 am 88. April) die Mark.. 8.77V9 ( 8.95 am 28. April) Agram.. . . ".'s . . 4.— ( 4.— am 28. April) Bukarest . .j#'-. . 9.85 ( 9.25 am 38. April) Budavest „ » » » . .i» 2.20 ( 2,20 am 28, Aprrl) Warschau . . . . . . . .—.70 (—.70 am 28. Apriy Die Bilanz der Boden-Credit-Anstalt. In der gestrigen Sitzung dcS Verwaltungsrates der Allge-- meinen österreichischen Boden-Crrdit-Anftalt wurde die Bilanz! pro 1920 v^rgelegt. Der Gewinn- und Verlustkoyto weist eium! Reingewinn öon K 45,459.157.35 aus. Auf Antrag des Vor«! ständes wurde beschloffen, der für den 21. Mai d. I. «nzube«! rufenden Generalversammlung die Bezahlung einer Dividende! von 20%, düs ist K 60 per Aktie (wie im Vorjahre), die' Dotierung des ordentlichen Reservefonds mit K 7,800.000 und die Dotierung des außerordentlichen Reservefonds mit K 2,500.000' Vorschlägen.! Ferner wurde der Beschluß gefaßt, von der. Generalversammlung die Ermächtigung zu erbitten, in einem der Verwaltung geeignet erscheinenden Zeitpunkt das Aktienkapital durch Ausgabe von 200.000 bar und voll eingezahlten, auf den Inhaber laütmden Aktien ö. K 300 Nominale von K .150,0000.000 auf K 210,000.000 zu erhöhe». — Der Berwaltungsrat hat ^weiters den AbteilungSvorständen beziehungsweise Oberbeamten Herren Sieglried Blüll, Adolf HLnIler. Hans Haselmayr, Hemrich Kutscher«, Johann Lochner, Otto Schimke 'und Dr. Viktor Schwarz die Prokura erteilt. Der ZoNaufschlag. Der letzte Zollaufschlag von 80 Prozent wurde aus 100 Prozent erhöht und damit eine gewisse Stabilisierung des Aufschlages erreichff Eine Verordnung vom Dezember 1620, durch welche für gewisse Luxusartikel (Kaffee, Tee, Schaumweme ufw.) die Zollzahlung obligatorisch in Gold' odsrj in Edelvaluta gefordert wurde, wurde außer Kraft ge« fetzt und für diese Luxusartikel der Zollaufschlaq mit 130 Prozent bestimmt. Selbst dieser ISOprozentige Zollaufschlag bleibt jedoch hinter der Goldparität zurück und es ist dem Importeur jederzeit gestattet, an Stelle des 130prozentige» ZovaufschlageS den Zoll in G o l d zu entrichten. Mit der Erhöhung des Zollauffchlages ist wohl eine Belastung de- Importes verbunden, doch ist dies« mit Rücksicht auf die ftnmw ßielle $oge «nt$ereg KtwateH nW -u vermeidM aeMeLeir. j