Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 809 (28.4.1921)
- Date
- 1921-04-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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«forir Form. Dvrmersws v ' Lr~‘ ~r~ ' , Sem Ausdruck der grÜMrchsten Verachtung bedacht worden; die internationale Arbeiterschaft hat ihre Stimmung deutlich gezeigt und der Kriegszustand, der noch heute zwischen dem Horthy-Land und den Sukzessionsstaaten besteht, ist Za ein« direkte Konsequenz der Abscheu vor diesem System der Kerker und Galgen. Nnr Nie reaktionären Anbeter der Gewalt, die Europa auf das mittelalterliche Niveau zurückschrauben wollen, sind mit Horthy eine Han»d und eine Seele mrd ihre Macht auf die mitteleuropäische Presse ist stark genug gewesen, um eine öffentliche Anklage durch die öffentliche Meinung zu verhindern. Alle Aufklärungsversuche sind bisher vor dieser Mauer von Feigheit, Küechtseligkeit und Korruption steckengeblieben, rmd gerade die Juden Ungarns, denen der Mund derschlossen ist, sind die Opfer dieser Macht und ihrer Presse geworden, die. vor jedem Orden, jedem Titel, jedem Säbel auf Gnade und Ungnade kapituliert. Gegen Bela Kun konnte eine öffentliche Meinung, entstehen, die ihn schließlich niederzwang, aber nicht wegen der blutigen Begleiterscheinungen seiner Diktatur, sondern wegen seiner gegen den Kapitalismus gerichteten Doktrin. Horthy beugt sich vor den Banken, die Banken vor ihm. also ist für die Pxesse alles in - schönster Ordnung. Wenn einmal die magyarische Mörderbande vor ein Gericht gestellt wird, dann mögen auch ihre Zutreiber und Helfer nicht vergesien werden. Es gibt Gedankensünden, die ärger sind als bloßer Mord oder Diebstahl. Zu ihnen gehört das Schweigen. Politische Rundschau. Preußischer Militarismus. Bor dem Sondergericht in Halle werden eben die Prozesse gegen die bei den letzten kommunistischen Unruhen Verhafteten absolviert. Ein offizieller Verhand- Lmgsbericht entrollt ein Kulturbild, wie es trauriger nicht ersonnen werden kann. Das alte Zarenrußland scheint übertroffen. Zwei unwiderlegte Aussagen lauten: Angeklagter Otto Krüger erklärt: „Wir wurden bei unserer Festnahme von der Reichswehr ins Gesicht geschlagen, dann an das Auto getrieben und wieder geschlagen, auf das Auto verladen und auf dem Wege nach Bitterfeld in der unmenschlichsten Weise mit Kolben und Fäusten geschlagen und gestoßen. Ein Unteroffizier „der» nahm" uns ga seinem „Vergnügen" während der Fahrt: er stellte ständig Fragen und gab bei jeder Antwort Ohrfeigen. In Brtterfeld wurden wir in eine Schule gebracht) in der die Reichswehr lag. Wir wurden zunächst unbarmherzig geschlagen. Dann kam ein Offizier herein und .fragte: Ist die Kompanie zusammen? Als die Frage bejaht wurLe, wurden wir zur Kompanie gebracht und alles schlug und stieß mit Gewehren und Karabinern, mit Stahlhelmen, Riemen. Stocken und Kolbe« auf u«S ein. Sie benahmen sich nicht wie Menschen, sondern wie das Mehl Wir mußten uns dann daS Blut abwasche», man lieft unS jedoch keine Ruhe, sondern machte mit unS vor -er Kompanie Spießrutenlaufen, wobei man uns erneut mit Riemen und Koppelschnallen stblug. Wir wurden dann in Beckers Hotel in Bitterfeld geführt, wo wir vernommen wurden. Während der eine vernommen wurde, wurden draußen die anderen geprügelt. Wenn daher in dem ersten Protokoll mehr als die Wahrheit steht, so ist dienur unter dem Einfluß der Schläge und Mißhandlungen geschehen. Darauf wurden wir zur Polizei gebracht) Auch dort nahm es kein Ende, sondern ein Reichswehrnnteroffizier nahm dort einen Gewehrriemen und schlug uns Hilflose« damit ins Gesicht. ES ist ein Wunder, daß uns das Augen« licht und unser Leben erhalten blieben/ Wir wurde« dann ins GerichtSgefäugnis gebracht, von dort zum Früh, zuge nach Halle auf den Bahnhof. Beim Heraus tv1"'! nab es wieder Prügel, ebenso bei der Ankunft im Bahnhok. Wir mußten mit »Hand« hoch" in die Wagen klettern und mit der Anweisung. unS darinnen auf den Bauch zu legen. Schon auf der lebten Stufe bekamen wir «inen Stotz, daß wir auf den Bauch flogen. Im Wagen fielen dan« die jungen Rrichswehrfoldaten üb« uns her. schlugen, traten und mißhandelte» uns erbarmungslos. Dabei wurden wir wieder „vernommen", jede Antwort mit Sieben begleitet. Am gemeinsten wurde ein Unteroffizier; der Gefangene stand vor ihm; er schrie ihn an: „Man muß euch die ... wegtreten, damit ihr keine Kommunisten mehr machen könnt!" und trat ihn mit aller Gewalt in den Unterleib!!! In Halle wurden wir von der Sipo abgeholt und in die Moritzburg gebracht. Hier wurden die Mißhandlungen fortaeseht." _ . Angeklagter Klickermann, ein früherer Sergeant mit dem Eisernen Kreuz erster und zweiter Klaffe, erklärt: „Nach unserer Festnahme wurden wir in Ostrau geschlagen und an die Wand gestellt» ins Auto verladen und mißhandelt, in Ditterfeld in die Schule gebracht tuti) geWagsn, dann dort von Unteroffizieren „verhört" und bei jedem Wort ins Gesicht geschlagen... auf de» Fußboden geworfen und wieder mifthckndelt... vor die vom Leutnant zusammengerufene Kompanie geschleppt, mit Kolben, Riemen und Äoppelschlöffern unbarmherzig mißhandelt, mit Eimern schmutzigen WafferS begaffen... wiüer ms Zimmer gebracht, wo man aus merne» Papieren festgestellt hatte, daß auch ich Sergeant gewesen sei und von neuem geschlagen worden... dann auf die Polizei gebracht und mit Riemen ins Gesicht und Auge» ^schlagen worden... Aus dem Gefängnis wurde ich wieder mit Schlägen abgeholt, im Bahnhof mit Schlägen empfangen. ...im Zuge von Reichswehrsoldaten geprügelt worden, auf -em Bauch liegen müffen und wieder miß«, handelt worden. Kaum in der Morihiburg angekommen, kam ein Leutnant: „Ein Sergeant ist auch bei den Roten? Wö ist das Schwein?" Darauf holte man mich vor und schlug mich endlos lange, fast bis zur Bewußtlosigkeit, mit Riemen und Kolben; ich mußte dann trotz völliger Kraftlosigkeit eine Stunde lang auf dem Bauch« kriechen» wobei mit den Kolben ..nachgeholfen" wurde. Ein anderer Gefangener wurde in der Morihburg in Halle so mißhandelt, daß er leblos auf einem Auto forlgebracht wurde." Deutschland tut gut daran, sich mit allen gesetzlich zMsigeu Wittel» gegM Mejche. gewMnloje? ggutter Morgeuzektrtnst Putschisten zu wehren. Was aber hier geschildert wird, trägt eher dazu bei, die Leidenschaft der Massen ms Ungemessene zu steigern. Wenn die Machthaber im heutigen Deutschland glauben, durch solche Schinderarheit einer zügellosen Soldateska Ruhe und Ordnung zu schaffen, dann verfallen sie in den verhängnisvollen Fehler Zarenrntzlands, das ihn mit seiner Existenz bezahlen mutzte. Die Alldeutschen, allen voran Zerr Stinnes mit feiner bezahlten Presse, welche solchen Geist züchten und solche „Taten" verherrlichen, wissen nicht wie sehr sie damit das deutsche Volk schädigen. Deutschland klagt, unb vielfach mit Recht, über grausame Behandlung durch die fremden Mächte. Wie sollen seine Klagen wirken, wenn es seine eigenen Söhne, und das sind doch die Angeklagten trotz ihrer Verfehlungen, bestialischer behandelt als je em Deutscher von Feinden behandelt wurde? Rumänien wiA zweierlei Kategorien vou Staalsbürgerrr. Das Präsidium der zionistischen Landesovgonisation in der Bukowina hat an die BukareftSr Zentral? regierung eine Eingabe gerichtet, um die Klärung tot der Frage der jüdischen Staatsbürgerschaft zu urgieren. Während nämlich der Inhaber eines Bukowinaer Heimatscheines als Bürger gilt, erhalten außerhalb der Bukowina zum Beispiel in Galizien» Geborene Zertifikate, daß sie im Sinne des Friedens- Vertrages rumänische „Untertan«n" seien. Dieses doppelte Recht zeigte sich praktisch zmn Beispiel bei der Anforderung von Pässen, in dem ein Untertan (Supus) erst auf die ministerielle .Genehmigung feiner Anforderung warten mußt«. Das Ministerium des Innern hat nun entschieden, daß auch Un tertaue n Anspruch auf einen Reisepaß haben, daß sonst aber im Sinn« des Friedensvertrages der Unterschieb zwischen Bürgern und Untertanen zu Recht besteht. Man hat es hier mit einem in der Geschichte Rumäniens nicht ganz unbekannten Versuche zu tun, di« klare r Bestimmu ngen des Vertrages von Saint-Germam, der die völlige Rechtsgleichheit aller Bewohner Großrum aniens völlig eindeutig ftftsetzt, di« ehemals österreichischen Staatsangehörigen, die zur Zeit der Ratifizierung auf rumänischem Boden wohnen, ohne jede Formalität zu rumänischen Staatsbürgern macht und überdies den Minoritäten seinen besonderen Schutz angedeihen läßt, durch Jnterpcetationskunststücke in sein Gegenteil zu verwandeln. In diesem Falle soll die rumänische Uebersetzung des französische« Ausdrucks für Staatsangehörige (resSortissnts in supusi) (Untertanen) zu einer Berdrehang verhelfen, welche ganz gegen den Sinn aller Verträge zweierlei Kategorien von Staatsbürgern schaffen soll. Die Vorgänge, Über welche wir bereits berichtet haben umd die der genannte Erlaß nunmehr in volles Licht rückt, beweisen, wie sehr man nach wie vor vor rumänischen AegierurlgSpraktiken auf der Hut sein muß. | , Europa und Rußland. I« der „Revue de GenLve" schreibt der tschechische Schriftsteller Stavnik: Die heutige Krise des russischen Volkes ist nicht von Dauer.;$m Leben des Volkes bedeuten die Jahve der bolschewikischev Herrschaft nur einen Augenblick. Rußland ist ein Agrarstaat mtb die Revolution hat aus dem Landproletariat kleine Besitzer gemacht. Die Allmacht Lenins mrd der Volkskommissäre stockt nach allen zu uns gelangenden Zeugnissen vor der niederen Bauernhütte des Muschik, der sein Getreide den städtische« Arbeitern nicht gebe» will. Und die 900.000 Gefolgsleute LeuinS sind machtlos gegen dieses Weltmeer von 180 Millionen Bauern- In zwanzig Jahren wird Rußland wieder werden, was es immer gewesen ist, nämlich ein unermeßlicher' Gebiet, besiedelt von Keinen, wohlhabenden Landbesitzer». Er wird, wie alle Ackerbauländer, demokratisch und konservativ sei«, beinahe reaktionär. Und dann erst wirb sich daS Russische Problem in feinem ganzen Ernste erheben. ES wäre kindisch, sich darüber zu täuschen, daß Europa heute alle Sympathien des russischen Volks eingebüßt hat. Selbst di« Nichtbolschewiken unter den Russen hassen heute Engländer, Franzose« und Deutsche ganz gleicherweise. Denn wir im Westen alle haben bisher alles getan, um uns die Sympathien Rußlands zu verscherzen. Nach de« Sturze des zaristischen Regims haben wir die Regierung Kerenfkis zu einer militärisch ebensonutzlose» wie politisch verderblichen Offensive veranlaßt. Darm nach der Ausrichtung der proletarischen Diktatur habe» wir aber noch unvergleichlich mehr Fehler gemacht. In völligem Mißverständnis des ernsten Charakters der russischen Krankheit, dachte Europa, die bolschewikische Herrschaft. durch chirurgisch« Eingriffe beseitigen zu können. Daraufhin ist in Rußland dasselbe geschehe«, wie während der französischen Revolution, wo gleichfalls viele ausgesprochen antirepublikanische Adelige die Invasion bekämpfen halfen. Ms soll aber aus Europa werden angesichts eines stabilisierten, bemokvafischen und konservativen reichen russisch«« Bauernlandes, das seine Gefühle ans seinen heutigen Empfindungen gegen Europa und insbesondere gegen die Mächte der Entente herleitet? Eine solche Lage wird Frankreich besonders peinlich sein und doch braucht Frankreich ein befreundetes Rußland, denn wenn irgend einmal bas wiederaufgerichtete Rußland sich (im Ginne der alten tzreuöMm Md Bisr»axckM» Zxabiim&il not Deutsch- ».disrr WM land verbünden würde, wären Frankreich' «nb gauzi Europa ernstlich bedroht. Eine weitsichtige Politik hier not. Nittl über Italiens AutzerrpDMrH. Aus Rom wird gemeldet: In einem Brief ent/ feine Wähler spricht sich der frühere Ministerpräsident!' N i t t i auch über die äußere Politik Italiens aus!. und sagt, der Standpunkt Italiens stimme mit jenem; Englands übevein. Diese Identität her Ansichten fitem? einer Identität des Handelns im Interesse der Politik des Wiederaufbaues präludieren, und es wäre mw schwerer programmatischer und methodischer FeW'^ diese Grundwahrheit nicht, zu begreifen. Ritti bezeichnet es sodann als durchaus gerechtfertigt, wen« schaden soweit als möglich von jenen wiedergutgemgD werden, die die größte Verantwortung für den. Krieg' tragen. Aber jede Entschädigung sei unmöglich', wenn die besiegten Länder ihre Volkswirtschaft nicht in voller Unabhängigkeit entwickeln könnten urrd wenn die Entschädigungen deren Zahlungsfähigkeit überstiegen. Sowohl in der Meparattonsfvage wie in jener der Durchführung des Friedensvertrages müsse Italien einvsrstandlich mit Amerika handeln. Bezüglich' des Völkerbundes verweist Nitti. auf seine» Standpunkt, wonach! der Völkerbund, wenn er ein Vollzugsorgan der Sieger würde, gerade aus diesem Grunde eine erledigte Sache wäre; diese Ansicht habe auch' Präsident Harbin^ in sein .Programm ausgenommen. Schließlich" erinnert Mtti daran, baß er stets gegen die Anerkennung der Moskauer Regierung gewesen sei, da sie nicht genügende Bürgschaften für solche internationale Beziehungen biete,' wie sie zwischen Kulturländer» herrschen müsse«. Die Reise «ach Steinamanger. Di« Affäre Brrrtezüy—Horthy. Aus Budapest wird uns geschrieben: Die Sitzung des Jmmunitätsausfchusfts, in welcher der'Fall der Verletzung des JmmunitätSrechtes des Abgeordneten Oedön Beniczky behandelt wurde unb über deren Verlauf ein nichts sagendes amtliches Eonnmmiquee für bas Ausland ausgegeben wurde, hat für die politische Entwicklung in Ungarn eine tiefere Bedeutung, als wachs dem Comrrnmiguee zu schließe« wäre. Nach dem stenographischen Protokoll hat der Referent des Ausschusses Stephan Rub inek auf Grund des TatsachenmaMtels feftgjestellt, baß hie Anhaltung Beniczkys auf seiner Reise nach Steinamange? im Sinne der Gesetz« erfolgt fei. Es habe sich, hier um eine förmliche Verschwörung gehandelt mch «s stehe nunmehr fest, daß der Regierungskvmmrssär Sigrah und Bischof Mike sch tot Kommandanten Lehar dazu bewegen wollten, seinen hem Reichsverweser geleisteten. Ejp.M brechen, mit der ihm zu Gebot« stehenden Militärmacht gegen Budapest zu marschieren, hie.Burg zu besetzen, Horthy zu entfernen und an seine Stelle Karl aus den Thron zu setzen. An dieser Aktion wollt« Beniczky tzeilnehmen. her also, als . ec angehaMn wurde, in flagranti erwischt worden. ist. Für diefin Fall gibt es Heine« Jmmunittzts schütz. Beniczky leugnete natürlich hie ihm zur Last gelegte Schuld. Demgegenüber 'stellte Justizminister Zorn czany, der damals Minister de- Inner» war, ftst: Am Montag, 6 Uhr morgen-, meltoe ihm der Stadthauptmann von Budapest, daß Beniczky und mehrere Genossen im Landeskasino «ine Besprechung hatte»,- in welcher beschlossen wurde, daß sie nach Steinamanger fahren und - Karl zum Verbleiben in Ungarn bewegen sollen. Im Verlauf der Besprechung sagte Beniczky, als von Horthy die Rche war, erregt: ,^Dieser Hendelfanger wird,noch hängen!" Als nun der Minister hievon erfuhr, gab er sofort die Weisung, daß Beniczky und Genossen auf dem Wege nach- Steinamanger an gehalten werben mögen. Die Mitteilung Domczanys wirkte natürlich wie «me Bombe unb da der Begleiter Beniczkys, Smrecsanyi, gleichfalls ein legitinrtstischer Führer, darauf bestand, diese Affäre ton Rahmen der Debatte üher daS Regierrmgsprogramm entsprechend auszyschroten, sah sich hie Regierung veranlaßt, diese Debatte zu unterbrechen, um inzwischen in vertraulichen Derhaudlungen den ruhigen Verlauf der Debatte zu sichern. Der Erzherzog A l b r «ch t, der vom JmmuntoätsauSschuß einvernommen werden sollte, ist aus Budapest verschwunden. Ec soll nach Madrid gereist sein. Der Verkauf de» Uugarische« KorresponLeuz-Bureaus.! (hättet, 27. AM. (ttn,. £et.-Storr.$it 6.’f Naftonalversävimlrrng wurde der Bericht des FdranzansschusseS üb« de« Gesetzentwurf, betreffend den Swatsvoransthlaü' 1980/81, vorgÄogt und sodann Lee Gesetzentwurf über öie provisorisch« Regelung des GeldvnkehrS in drüter Lesung anzenommen. God«m beantwortete Ministerpräsident Graf Bethlen die Interpellation des Abgeordnete« Drvzdy,!, betvefsaw die geplant« Bcrpachbung deS Ungarischen Telegraphen^korresponbenz-Bureaus, DieVub" v««tto« betrage n«r 1,800.000 Kronen. Major v. Ko zm a, Hache sich besondere Verdienste tun die Reu-! »rgantfiecaug dieses NachrichtenbureauS er-! worbe«, was von tm&efangme Seite anerkannt (?) werde. Die Regierung habe beschlösse«» dastaatliche Korrespondenz- B»ve<w in private Hände zu übergeben, um einerl-sta hjm t&MhhtmtitilL 1K tu*«— h—»t SU£rflKi